CH288412A - Zum Sieben, Beuteln usw. verwendbares Tuch. - Google Patents

Zum Sieben, Beuteln usw. verwendbares Tuch.

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CH288412A
CH288412A CH288412DA CH288412A CH 288412 A CH288412 A CH 288412A CH 288412D A CH288412D A CH 288412DA CH 288412 A CH288412 A CH 288412A
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CH
Switzerland
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Limited Courtaulds
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Courtaulds Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D39/00Filtering material for liquid or gaseous fluids
    • B01D39/08Filter cloth, i.e. woven, knitted or interlaced material
    • B01D39/083Filter cloth, i.e. woven, knitted or interlaced material of organic material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2239/00Aspects relating to filtering material for liquid or gaseous fluids
    • B01D2239/08Special characteristics of binders
    • B01D2239/086Binders between particles or fibres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D2239/00Aspects relating to filtering material for liquid or gaseous fluids
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Description


  



  Zum Sieben, Beuteln usw. verwendbares Tuch.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein zum Sieben, Beuteln usw. verwend  bares Tuch.   



   Ein Siebtuch bzw.   Beuteltueh    sollte eine gewisse Anzahl erw nschter Eigensehaften aufweisen, unter anderem gleichmässige Maschenweite, die     ährend    des Gebrauches erhalen bleiben soll, gute Abnützungsfestigkeit, Dauerhaftigkeit und die Eigenschaft, durch die   wu      siehende    Substanz nicht verstopft zu werden. Es ist bekannt, Sieb-bzw. Beuteltueh aus Draht in Leinwand-und Körperbindung und aus Seide in   Leinwand-und    Dreherbindung zu verwenden.

   Im britisehen Patent   or. 546075    wird vorgeschlagen, ein   Beuteltueh    aus einem thermoplastischen Faden herzustel  leti,      index yin    oder mehrere kontinuierliehe   einfaserige Faden    in Leinwandbindung ge  woben    werden und das Gleiten der Fäden übereinander durch thermisches Verschweissen der Kett-und Sehussfäden an den Kreuzungsstellen verhindert wird.



   Im   amerikanisehen    Patent   Nr.      2297729    wurde ferner die Herstellung eines Siebes aus in nachgiebiger Weise in   Abstanden    vonein  ander    angeordneten Litzen aus   Einzelfäden    aus einem synthetischen, nichtmetallischen,   harzartigen Waterial vorgeschlagen,    bei wel  chem    die Litzen in nachgiebiger Weise miteinander in Eingriff gebracht sind.

   Im   amerikanischen Patent Nr. 2355635    wurde auch die Herstellung eines   offenmasehigen,      naellgiebigen    Siebes aus einem synthetischen, linearen   Polvamid-Kondensationsprodukt    vorgesehlagen, welches in der Kette und im Schuss Litzen aus Einzelfäden mit festen Wellen in den einzelnen Litzen aufweist, wobei die Wellen abwechselnd stumpfe Winkel aufweisen und an den Schnittpunkten der Litzen ergänzend miteinander im Eingriff stehen und die dazwischen angeordneten Wellen von den   Sehnittpunkten    entfernt liegen.



   Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, ein Sieb-bezw. Beuteltuch zu schaffen, bei welchem die Öffnungen gleichmässig sind und bleiben.



   Das erfindungsgemässe zum Sieben, Beuteln usw. verwendbare Tuch besteht aus einfaserigen FÏden aus synthetischem faserbildendem Material in   2    X 2-Mattenbindung und weist ein Gewicht in g pro   cm2,    das dem Produkt aus dem spezifischen Gewicht des synthetischen faserbildenden Materials und einer zwischen 17, 5 und 44 liegenden Zahl ist, und einen Deckfaktor, der für die   Kettrich-    tung und die Sehussriehtung mindestens annähernd gleich gross ist und zwischen den Grenzwerten 250 und   450    liegt, auf.



   Der Deckfaktor ist das Produkt aus der Anzahl der einfaserigen FÏden pro em im in Frage stehenden Gewebe (Y) multipliziert mit der Quadratwurzel aus dem Quotienten der   Denierzahl    (D) und dem spez. Gewicht S des synthetischen   faserbildenden Materials.   



  Der Deckfaktor ist somit
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Die einfaserigen Fäden aus synthetischem   faserbildendem    Material bestehen   vorzugs-    weise aus einem gemäss den britischen Patenten Nr. 461236 und 461237 hergestellten syn  thetischen,    linearen Polyamid, wie z. B. dem Polyamid aus Hexamethylendiamin und Adi  pinsäure.    Man kann auch einfaserige Fäden aus andern synthetischen faserbildenden Materialien verwenden, beispielsweise einfaserige Fäden aus einem durch Copolymerisation von Vinylchlorid und Vinylacetat erhältlichen Harz, einfaserige Fäden aus einem durch Copolymerisation von Vinylchlorid und   Acryl-    nitril erhältlichen Harz, einfaserige Fäden aus Polyacrylnitril oder einfaserige FÏden aus dem aus Äthylenglykol und Terephthalsäure erhältliehen Polyester.



   In der beiliegenden Zeiehnung ist in vergrössertem Massstab eine beispielsweise Ausfühlungsform des erfindungsgemässen Tuches dargestellt. Die Kettfäden   1,    2 sind mit Schussfäden 3, 4 in einer 2 X   2-Mattenbindung      ineinandergewoben.    Die Kett-und Schussfäden bestehen aus einfaserigen FÏden von 15 Denier aus dem aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure erhaltenen Polyamid. Das Tuch ist mit 93 Kettfäden pro cm und 92, 5 Sch ssen pro cm gewoben, derart, dass 46, 5   öffnun-    gen pro cm in der Richtung der Kette und 46, 25 Íffnungen pro cm in der Richtung des Schusses erzielt werden. Das Gewicht des Ge  webes beträgt    35, 0 g pro cm 2.

   Der Deckfaktor betrÏgt in der Richtung der Kette
EMI2.1     
 und in der Richtung des Schusses
EMI2.2     
 Das dargestellte Tuch weist Íffnungen 5 von guter Gleichmässigkeit auf. Es ist nicht nötig, die Kettfäden und die Schussfäden an den Kreuzungspunkten aneinander zu befestigen, da die KettfÏden 1, 2 und die Schussfäden 3, 4 während des Gebrauches nach der Deformierung der einzelnen FÏden wieder den Aus  gangszustand annehmen,    so dass die Gleichmässigkeit der Öffnungen   5    erhalten bleibt.



   Die nach der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Tuche können zum Beuteln, Sieben und Sichten von. Materialien oder für den   Textilschablonendruck    oder andere Arten von   Schablonendruck verwendet werden.   



   Die erfindungsgemässen Tuche weisen gegenüber den   Seide-wld    Drahtsiebgeweben eine Anzahl Vorteil   e auf,    unter anderem gute Gleichmässigkeit der   Offnungen,    die Eigenschaft, während des Gebrauches die Gleichmässigkeit der   Offnungen    beizubehalten, die Eigenschaft, nach der Deformation der einzelnen FÏden wieder   gleiehmässige      öffnun-    gen zu bilden, Dauerhaftigkeit und gute Abnützungsfestigkeit, keine Verstopfung durch die zu siebende Substanz, besseres Sichten und gattes, leichtes Arbeiten bei Verwendung des Tuches für   drucktechnische    Zwecke.



   Die folgenden Beispiele dienen der   Erläu-    terung der vorliegenden Erfindung.



   Beispiel   1 :       Einfaserige    FÏden von 20 Denier aus dem Polyamid von   Hexamethylendiamin und Adi-    pinsäure wurden in einer 2 X   2-Mattenbin-    dung mit   84    Kettfäden pro cm und   84    Schüssen pro   em      gewoben,    um sowohl in der Richtung der Kette als auch des Schusses 42 Íffnungen zu erhalten. Das Gewicht des Gewebes betrug   41,    3 g pro m 2. Der Deckfaktor betrug sowohl in Richtung der Kette als auch in Richtung des Schusses
EMI2.3     
 Das Gewebe wurde   als Beuteltuch    verwendet und wies eine gute Gleichmässigkeit der Off  nungen    auf.



   Beispiel 2:
Einfaserige   Fäden von 15    Denier aus dem Polyamid von Hexamethylendiamin und   Adi-    pinsäure wurden in einer   2    X 2-Mattenbindung mit 103 Kettfäden pro   em    und 103 Schüssen pro cm   gewoben,    so dass sowohl in der Richtung der Kette als auch in der Richtung des Schusses 51, 5   Offnungen    erhalten wurden. Das Gewicht des Gewebes betrug 37,   5    g pro m 2. Der Deckfaktor betrug
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 sowohl in Richtung der Kette als auch in der   Richtung des Schusses.   



   Beispiel 3 :    Einfaserige    FÏden von   20    Denier aus dem   aus Athylenglykol und Terephthalsäure    erhaltenen Polyester wurden in einer 2 X 2-Mat  tenbindung    mit   84    Kettfäden pro cm und   84    Sehüssen pro   em gewoben, um    sowohl in Riehtung der Kette als auch in der Richtung des   Schusses 42 Öffnungen    pro cm erhalten zu k¯nnen. Das   Gewieht    des Gewebes betrug 41 g   pro nn.    Der Deckfaktor betrug sowohl in Richtung der Kette als auch in Richtung des Schusses
EMI3.2     
   Das Gewebe    wies bei dessen Verwendung als Beuteltuch gute Gleichmässigkeit der   Öffnun-    gen auf.



   Beispiel 4:
Einfaserige FÏden von 15 Denier aus dem Copolymer von Vinylchlorid und Viylacetat wurden in einer 2 X 2-Mattenbindung mit   108 Kettfäden    pro cm und 108 Sch ssen pro   em gewoben,    so dass sowohl in Richtung der Kette als auch in Richtung des Schusses   54    Offnungen pro   em    erhalten wurden. Das Gewicht des Gewebes betrug   40,    6 g pro   m2.    Der Deckfaktor betrug in Richtung der Kette und in Richtung des Schusses
EMI3.3     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zum Sieben, Beuteln usw. verwendbares Tuch, dadurch gekennzeichnet, da¯ es besteht aus einfaserigen FÏden aus synthetischem faserbildendem Material in 2 X 2-Mattenbin- dung und ein Gewicht in g pro m2, das dem Produkt aus dem spezifischen Gewicht des synthetischen faserbildenden Materials und einer zwischen 17, 5 und 44 liegenden Zahl entspricht, und einen Deckfaktor, der für die Kettrichtung und die Schussrichtung mindestens annähernd gleich gross ist und zwischen den Grenzwerten 250 und 450 liegt, aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Tuch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das synthetische faserbildende Material ein Polyamid aus Hexamethy- lendiamin und Adipinsäure ist.
    2. Tuch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das synthetisehe faserbildende Material ein Copolymer von Vinylehlorid und Vinylacetat ist.
    3. Tuch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das synthetische faserbildende Material ein Copolymer von Vinylchlorid und Acrylnitril ist.
    4. Tuch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das synthetische faserbildende Material ein Polymer des Acrylnitrils ist.
    5. Tuch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das synthetische faserbildende Material ein Polyester aus Äthylen- glykol und Terephthalsäure ist.
CH288412D 1949-09-16 1950-09-11 Zum Sieben, Beuteln usw. verwendbares Tuch. CH288412A (de)

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CH288412D CH288412A (de) 1949-09-16 1950-09-11 Zum Sieben, Beuteln usw. verwendbares Tuch.

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CH (1) CH288412A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009141A1 (de) * 1978-08-30 1980-04-02 Walter Krause Sackförmiges Filterelement aus einem porösen textilen Flächengebilde
FR2785827A1 (fr) * 1998-11-18 2000-05-19 Jean Louis Linossier Dispositif de filtration ou clarification d'un liquide, notamment d'une eau de piscine
DE102016222482A1 (de) * 2016-11-16 2018-05-17 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Achsgetriebe-Ölfilterelement und Achsgetriebe für ein Kraftfahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009141A1 (de) * 1978-08-30 1980-04-02 Walter Krause Sackförmiges Filterelement aus einem porösen textilen Flächengebilde
FR2785827A1 (fr) * 1998-11-18 2000-05-19 Jean Louis Linossier Dispositif de filtration ou clarification d'un liquide, notamment d'une eau de piscine
DE102016222482A1 (de) * 2016-11-16 2018-05-17 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Achsgetriebe-Ölfilterelement und Achsgetriebe für ein Kraftfahrzeug

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