CH288566A - Schalteinrichtung für Kochherde und andere elektrische Wärmegeräte. - Google Patents
Schalteinrichtung für Kochherde und andere elektrische Wärmegeräte.Info
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H61/00—Electrothermal relays
- H01H61/06—Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
- H01H61/08—Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts wherein the make-to-break ratio is varied by hand setting or current strength
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- H01H43/301—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material
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Description
Schalteinrichtung für Kochherde und andere elektrische Wärmegeräte. Die Schalteinrichtung für Kochherde und andere elektrische Wärmegeräte, bei welcher durch stufenlose Verstellung eines Regel gliedes eine stufenlose Veränderung der mitt leren Heizleistung erzielt wird, ist nach der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeich net, dass zur Verstellung des Regelgliedes.ein bewegliches Keilstück dient.
Als Keilstück kommt zum Beispiel ein ge rader Keil in Frage, der mittels eines Hand griffes in beliebigem Mass aus einer Ausgangs stellung ausgezogen werden kann, wobei das Regelglied zweckmässig quer zur Keilbewe gungsrichtung verstellt wird. Anderseits. kann auch durch Verdrehung einer schwenkbar ge lagerten Keilscheibe eine stufenlose Verstel lung des Regelgliedes in Richtung der Keil schwenkachse erreicht werden. In beiden Fällen ist es von Vorteil, die Momentanstel lung des Regelgliedes an einer Skala ablesbar zu machen.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele derartiger Schaltein richtungen, die beide eine besonders vorteil- bafte Art von Bimetallregelschaltern sind, dargestellt. Dabei zeigt:
Fig.1 eine Ansicht des ersten Ausfüh rungsbeispiels, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 1 und Fig.3 das zugehörige, elektrische Verbin dungsschema, Fig.4 eine Ansicht des zweiten Ausfüh rungsbeispiels, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V von Fig. 4 und Fig. 6 das zugehörige, elektrische. Verbin dungsschema.
Nach den Fig. 1-3 ist ein Isolierträger 10 um die Lagerzapfen 11 schwenkbar, die a Gehäuse 12 befestigt sind. Der Isolierträger 10 trägt einen U-förmigen Bügel 13, dessen einer Schenkel durch eine Bimetallfeder 14 gebildet wird und mit einer Heizwicklung 15 bewickelt ist. Eine Erwärmung der Bimetallfeder 14 bewirkt, dass sich ihr freies Ende im Sinne des Pfeils A zurückbiegt.
Auch der andere Schenkel 16 des Bügels 13 besteht, aus einer Bimetallfeder; die aber keine Wicklung trägt, sondern zur Kompen sation von Raumtemperatur-Schwankungen dient. Eine Schnappkontakteinrichtung be steht aus einem am Gehäuse 12 befestigten Tragstück 20, das mit zwei abgewinkelten Lagernasen 21 versehen ist und an welchem an der Stelle 22 eine Blattfeder 23 angenietet ist. Vom Kopf dieser Blattfeder, welcher den beweglichen Schnappkontakt <B>ei</B> trägt, gehen, parallel zum Mittelstreifen, zwei Seiten streifen 23a der Blattfeder aus, die in ge spannter Stellung an den Lagernasen 21 ab gestützt sind.
Dadurch wird - in übrigens bekannter Weise - bewirkt, dass -bei stetig zunehmender Auslenkkraft, die in Richtung des. Pfeils B wirkt, der Schnappkontakt beim Überschreiten einer vorbestimmten Minimal kraft ruckartig aus der.in Fig.1 dargestellten Offenstellung in die Schliessstellung über springt, in welcher er am feststehenden Gegen kontakt G anliegt.
Ebenso springt der Schnappkontakt cl bei nachlassender Auslenk- kraft B bei einem vorbestimmten Wert dieser Kraft wieder in die gezeichnete<B>Off</B> enstellung zurück. Diese Auslenkkraft B wird vom freien Ende der Bimetallfeder mit Hilfe eines in seiner wirksamen Länge verstellbaren Isolier- stössels 17 auf die Blattfeder 23 übertragen.
Die Bimetallfeder 16 trägt an ihrem freien Ende einerseits einen Stift 18 und anderseits, durch einen Isolierstreifen 19 von der Feder 16 elektrisch getrennt, den beweglichen Kon takt a1 der mit einem federnd gelagerten Gegenkontakt a2 zusammenarbeitet.
Auf den Stift. 18 wirkt die Keilbahn einer im Gehäuse schwenkbar gelagerten Keilscheibe 1, und zwar so, dass der Stift 18 und damit der ganze Bügel 13 in Richtung des Pfeils D, das heisst parallel zur Schwenkachse der Scheibe 1, verstellt wird.
Die Abwicklung der in der Keilscheibe 1 wirksamen Keilbahn K sowie die elektrischen Verbindungen zwischen den genannten Teilen und den Netzanschlüssen P1, P2 sowie der Kochplatten-Heizwieklung H sind in der schematisch gehaltenen Fig. 3 dargestellt.
Die Wirkungsweise der dargestellten Ein richtung ist folgende: Wenn die Keilscheibe 1. aus der in Fig. 1.' dargestellten Ausgangs stellung in Richtung des Pfeils E verdreht wird, was durch den vorstehenden Handgriff 2 erleichtert wird, so wird sofort der Stift 1.8 aus der Kerbe Ko der Keilbahn herausge drückt (Stellung Fig.1) , wonach die Kontakt stelle al=a2 geschlossen wird und zugleich eine Druckkraft durch den Stössel 17 auf die Schnappkontaktfeder 23 übertragen wird, die genügt, um auch die Kontaktstelle cl-c2 zu schliessen.
Vom Netzpol P1 fliesst also der Heizstrom über die Kontakte a2-al zur Plattenheizwickl.,mg H und von dort über die Bimetallheizwieklung 1.5 und die Kontakt stelle 62-c1 zurüclz zum Netzpol P2.
Dabei wird also nicht nur der Heizkörper H, son dern auch die Bimetallfeder 14 beheizt., so dass diese sich allmählich in Richtung des Pfeils A (Fig. 2) zurückbiegt, wobei der Druck auf die Blattfeder 23 (Pfeil B) all- inählich verringert wird, bis der Schnapp kontakt cl in die Offenstellung springt und dadurch den Heizstromkreis unterbricht. Das wird in um so kürzerer Zeit geschehen, je weniger weit der Bügel 13 durch die auf den Stift 1.8 wirkende ,Keilbahn K aus seiner Ruhestellung verstellt worden ist.
Nach einer gewissen Abkühlungszeit hat sieh die Bimetall feder 14 wieder gestreckt, so dass der Schnapp kontakt cl den Stromkreis selbsttätig wieder schliesst. Die Unterbruchszeiten sind dabei um so kürzer, je mehr die Keilscheibe 1 verstellt wird. Damit ist eine stufenlose Regulierung der mittleren Heizleistung durch Verstellen der Keilscheibe 1 möglich, wobei die jeweilige Stellung des Regelgliedes, nämlich des Stiftes 18, und damit die jeweilig eingestellte Heiz- leistung an einer nicht gezeigten Skala auf der Keilscheibe 1. abgelesen werden kann.
Im zweiten Ausführungsbeispiel, das in den Fig. -1-6 dargestellt ist, sind eine grosse Anzahl von Teilen im Prinzip gleich aus gebildet wie bei dem eben beschriebenen Ausführungsbeispiel.
So ist auch hier ein Isolierkörper 10 um die Lagerzapfen 11 schwenkbar und trägt einen Bügel 13 mit. den Bimetallfedern 14 und 16. Auch der Stössel 17 ist gleich ausge bildet und wirkt auf die Sehnappkont.aktein- richtung 20, 21., 22, 23, 23a.
mit dem beweg lichen Schnappkontakt cl und dem feststehen den Gegenkontakt e.2. Das freie Ende der Bimetallfeder 16 trägt hier ein als Regelglied wirksames Plättchen 18, das mit einer Keil bahn K zusammenwirkt, sowie ein Isolier- stück 19, an welchem der bewegliche Kontakt a1 angeschlossen ist. Nur ist dieser Kontakt a1 hier als Kontaktstab ausgebildet, der mit zwei federnd gelagerten Gegenkontakten<I>a2</I> und 6c3 zusammenarbeitet, und zwar so, dal;
die Kontaktstelle a l, a2 sofort geschlossen wird, wenn der Stift 18 aus der Kerbe Ko herausgedrückt. wird, während die Kontakt stelle a1-663 erst. geschlossen wird, wenn der Kontakt a1 maximal ausgelenkt ist. In der Kochplatte sind zwei Wicklungen IIl und 112 miteinander in Serie geschaltet, wobei 112 aus einem Widerstand mit stark positivem Temperaturkoeffizienten besteh. Ihm ist die Teilwicklung 151 der Bimetall feder 14 parallel geschaltet.
Bei offener Kontaktstelle al-a3 wirkt die Schalteinrieh- tung nach Fig.6 prinzipiell gleich wie die jenige nach Fig.3; indem die Parallelschal iung der Wicklungen 151 und 112 vernach- lässigbar klein ist. gegenüber der Wirkung der Wicklung 152.
Bei geschlossener Kontaktstelle al-as ist aber die Wicklung 152 kurzgeschlossen und die Heizleistung der Wicklung<B>151-</B> nimmt mit steigender Plattentemperatur zu, weil dann der Widerstand der Temperaturfühlwicklung 11,2 zunimmt, so dass ein entsprechend grösserer Teil des Heizstromes über die Wick lung<B>151</B> fliesst. Bei vorbestimmten Platten temperaturen wird also die Schnappkontakt stelle cl und e2 zwangsmässig geöffnet und erst nach genügender Abkühlung der Bi metallfeder 14 wieder geschlossen, so dass eine Überhitzung der Platte nicht möglich ist.
Ausserdem ergibt sich daraus noch der Vor teil, dass sich die der Platte zugeführte, mitt lere Heizleistung selbsttätig der von der Platte abgeführten Wärmemenge anpasst, indem natürlich eine Platte, auf welcher kein Kochgut aufgesetzt ist, rascher auf die Grenz- temperatur erwärmt wird.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 bis 6 dient zur Verstellung des Regel stiftes 18 ein gerader Keil 3, der auf der Stange 4 geführt ist und mittels eines Hand griffes 5 aus der Ruhestellung herausgezogen werden kann. Dabei wird der Regelstift 18 quer zur Bewegungsrichtung des Keils 3 verstellt, was eine stufenlose Regulierung der Heiz leistung zur Folge hat. Auch hier kann die momentan eingestellte Heizleistung an einer auf dem Keil 3 angebrachten Skala jederzeit abgelesen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung für Kochherde und andere elektrische Wärmegeräte, bei welcher durch stufenlose Verstellung eines Regulier gliedes eine stufenlose Veränderung der mittleren Heizleistung bewirkt-wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung des Re guliergliedes ein bewegliches Keilstück dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein gerader heil mittels eines Handgriffes aus seiner Ausgangsstellung verschoben werden kann, wobei das Regulierglied quer zur Keilbewe- ygingsrichtung verstellt wird. 2.Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Ver drehung einer schwenkbar gelagerten Keil scheibe eine stufenlose Verstellung des Regil- liergliedes in Richtung der Schwenkachse der Scheibe erzwungen wird. 3. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Moment anstellung des Reguliergliedes jederzeit an einer Skala abgelesen werden kann. 4.Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Regelglied ein am freien Ende eines Schenkels (16) eines U-förmigen, schwenkbar gelagerten Bügels (13) angebrachter Stift (18) dient, während der andere Schenkel (14) eine Bimetallfeder ist und mindestens eine Heizwicklung (15) trägt, die dazu bestimmt ist, iln Heizstrom kreis des Wärmegerätes zu liegen, wobei die Bimetallfeder (14) über einen Stössel (17) auf eine Schnappkontaktfeder (23) einwirkt, das Ganze derart, dass eine Verstellung des Stiftes (18) die Vorspannung der Bimetall feder (14) ändert, so dass die Temperatur,bei welcher der Schnappkontakt schaltet, von der Momentanstellung des Stiftes (18) abhängt. 5. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des Schenkels (16) ausser dem Verstell stift<B>(</B>18) noch ein beweglicher Kontakt (au) angeordnet ist, der zusammen mit mindestens einem federnden Gegenkontakt (a2, Fig.4) den Zweck hat, ab zweite Trennstelle des Heizstromkreises verwendet zu werden. 6.Schalteinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwick lung der Bimetallfeder (14) aus zwei serie- geschalteten Teilen (151, 152) besteht, von denen der zweite (152) bei Anliegen des be weglichen Kontaktes (a1) an einem zweiten Gegenkontakt (a3) kurzgeschlossen ist, wäh rend die andere (151) den Zweck hat, einer Temperaturfühlerwicklung (H2) des Wärme gerätes parallel geschaltet zu werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH288566T | 1951-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH288566A true CH288566A (de) | 1953-01-31 |
Family
ID=4486286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH288566D CH288566A (de) | 1951-03-05 | 1951-03-05 | Schalteinrichtung für Kochherde und andere elektrische Wärmegeräte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH288566A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2083695A1 (de) * | 1970-03-31 | 1971-12-17 | Philips Nv |
-
1951
- 1951-03-05 CH CH288566D patent/CH288566A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2083695A1 (de) * | 1970-03-31 | 1971-12-17 | Philips Nv |
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