CH288679A - Regal mit in der Höhe verstellbaren Tablaren. - Google Patents
Regal mit in der Höhe verstellbaren Tablaren.Info
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Description
Regal mit in der Höhe verstellbaren Tablaren. Die vorliegende Erfindung hat die Schaf fung eines Regals mit in der Höhe verstell baren Tablaren ziun Ziel. Das den Gegenstand der Erfindung bildende Regal ist gekennzeich net durch vertikale, die Stützen des Regals bildende Metallschienen, die eine vordere, als Zahnstange ausgebildete Schienenpartie auf weisen, deren Verzahnung einer hintern, ebenen Schienenpartie gegenübersteht, ferner gekennzeichnet durch Tragelemente mit hori zontaler Ausladung, an denen die Tablare lös bar befestigt sind, welche Tragelemente rück seitig eine vertikale Ausdehnung besitzen und am obern Teil derselben einen Haken aufwei sen,
der im Gebrauchszustand mit der Ver zahnung der vordern Schienenpartie im Ein griff steht, während sich der untere Teil der Tragelemente an der hintern Schienenpartie abstützt.
Als Tragelemente werden vorzugsweise auf gestellte Platten, beispielsweise aus'Stahlblech, verwendet, an denen der genannte Haken, die untere Abstützung und die Tablarauflage durch seitlich vorstehende Lappen gebildet sein können. Zweckmässigerweise werden Mit tel vorgesehen, die verhindern, dass die bei dieser Ausführung der 'Tragelemente von der Seite her in die Zahnstange eingreifenden Haken derselben bei seitlicher Verschiebung infolge mechanischen Spiels ausser Eingriff kommen.
Diese Mittel, zum Beispiel in Form von seitlichen Führungsschienen, sollen jedoch so ausgebildet und angeordnet sein, dass die Tragelemente bei entfernten TU 'Raren durch seitliches Verschwenken von den Schienen weggenommen werden können. Eine bevor zugte Ausführungsform, die zum Beispiel den eben genannten Bedingungen genügt, enthält Schienen, die U-förmigen Querschnitt mit nach vorn gerichteten Schenkeln aufweisen, von denen der eine Schenkel gegen den andern hin U-förmig nach hinten umgebogen und an seiner nach hinten gerichteten Längskante mit der Verzahnung versehen ist, wobei der ver bleibende Abstand zwischen den beiden Schen keln kleiner als die seitliche Ausdehnung der an den Tragelementen vorgesehenen Haken, mindestens aber so gross ist,
dass die seitlich verschwenkten Tragelemente mit den Haken zwischen die Schenkel eingeführt und heraus genommen werden können.
An Hand der beiliegenden Zeichnung wer den einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. Es bedeuten: Fig. 1 die .Seitenansicht einer ersten Aus führungsform, Fig. 2 eine- Draufsicht, teilweise geschnit ten, Fig. 3 ein Schnittbild der .
Tablarbefesti- gung, vergrössert dargestellt, Fig. 4 einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 5 und Fig. 5 die Draufsicht einer weiteren Aus führungsform der Tablare, Fig. 6 und 7 weitere Ausführungsformen bezüglich der Ausbildung und Anordnung der vertikalen Stützen im Schnitt, Fig. 8 eine andere Ausführungsform_ der Tragelemente,
mit schwenkbarer Tablarauf- lage zum Schrägstellen der Tablare.
- Nach den Fig. 1 und 2 sind die vertikalen Stützen des Regals aus zwei Teilen zusammen gesetzte Metallschienen, die in nicht näher be zeichneter Weise miteinander verbunden sind. Der eine Schienenteil 1 weist L-förmigen Quer schnitt auf und besteht im vorliegenden Bei spiel aus handelsüblichem Winkeleisen. Der eine Schenkel 1a desselben ist nach vorn ge richtet, während der andere Schenkel 1b die genannte hintere 'Schienenpartie bildet.
Der andere, beispielsweise aus Profileisen oder ent- entsprechend geformtem Stahlblech herge stellte Schienenteil 2 ist mit seinem Schenkel 2b auf dem hintern :Schenkel 1b des 'Schienen teils 1 befestigt. Der nach vorn gerichtete Schenkel 2a ist U-förmig nach hinten umge bogen und an seiner nach hinten gerichteten Längskante mit der Verzahnung 2c versehen. Diese als Zahnstange ausgebildete vordere Schienenpartie und die hintere 'Schienenpartie sind Stützpunkte für die Tragelemente.
Die Tragelemente 3 (auf der Zeichnung ist nur ein Tragelement sichtbar) sind aus Stahl blech hergestellt und weisen am obern Teil ihrer rückseitigen vertikalen Ausdehnung einen Haken 4 auf, der durch einen seitlich vorstehenden Lappen gebildet ist. Ein ähn licher Lappen 5 ist am untern 'Teil der Trag elemente vorgesehen. In der gezeichneten Lage, das heisst im Gebrauchszustand steht der Ha ken 4 der 'Tragelemente 3 mit der Verzah nung 2c des Schienenteils 2 im Eingriff, wäh rend sich der untere Teil mit dem Lappen 5 am hintern Schenkel 1b des Schienenteils 1 abstützt.
Der Abstand zwischen der Zahn stange 2c und dem Schenkel 1a ist kleiner als die seitliche Ausdehnung der Haken 4, so dass die nach vorn gerichteten Tragelemente 3 (ins besondere also im Gebrauch) bei seitlicher Verschiebung nicht herausfallen können. Er ist aber so gross gewählt, dass die Tragele- mente durch seitliches Verschwenken mit, den Haken zwischen die Schenkel eingeführt und herausgenommen werden können. Die Tragele mente sind zur Verstärkung an ihrem Rand teilweise gebördelt.
Die 'Tragelemente 3 sind am untern Rand ihrer horizontalen Ausladung U-förmig nach oben umgebogen, wobei die Oberkante des um gebogenen Randes 6 die Auflage für die Ta- blare bildet. Dieser Rand 6 weist in Richtung seiner Längskante beidseitig vorstehende Na sen 7 bzw. 8 auf.
Die Tablare 9 (in der Zeichnung ist nur ein Tablar teilweise dargestellt) sind aus Blech, insbesondere aus Stahlblech hergestellt und weisen allseitig einen nach unten gerich teten Rand 10, 11 bzw. 12 auf. An den Längs seiten der Tablare 9 ist dieser Rand 10 bzw. 11 ausserdem einwärts nach oben umgebogen.
Im Gebrauchszustand umfassen die Rän der 10, 11 und 12 der aufgelegten Tablare 9 den nach oben gerichteten Rand 6 der Trag elemente 3, wobei die beiden Enden des einen, vorzugsweise des vordern längsseitigen Tablar- randes 10 Stege bilden, die die Nasen 7 un- tergreifen. An der hintern Längsseite der Tablare sind an beiden Enden nachgiebige Stege in Form von Blattfedern 13 vorgesehen, die am Rand 11 befestigt sind, beispielsweise durch Punktschweissen, und deren freies Ende die Nasen 8 untergreifen.
Auf diese Weise sind die Tablare an den Tragelementen arretiert und gegen unbeab sichtigtes Lösen gesichert. Um ein Tablar von den Tragelementen zu entfernen, wird dieses zunächst nach vorn gezogen, bis der Rand 10 aus dem Sperrbereich der Nasen 7 kommt, wobei die Blattfedern 1'3 nachgeben, sodann vorn gehoben und wieder zurückgeschoben, bis auch die wieder entspannten Blattfedern 13 aus dem Sperrbereich der Nasen 8 kommen, wonach das Tablar endgültig weggenommen werden kann.
Zum Verstellen der Tablare in der Höhe werden diese, ohne sie von den Tragelementen zu entfernen, etwas gedreht, bis sich die Tragelemente von ihren Stütz punkten abheben, Die gleichen Tragelemente, wie sie oben beschrieben sind, können auch in Verbindung mit Tablaren aus Holz verwendet werden. Zu diesem Zwecke sind gemäss Fig.4 und 5 an den Schmalseiten des Tablars 20 U-förmige Metallschienen 21 mit nach unten gerichteten Schenkeln 21a und 21b befestigt.
Diese Schie nen weisen vorteilhaft noch einen weiteren, das Tablar tragenden Schenkel 21c auf, der mit den übrigen Schenkeln ausserdem durch Stege 22 verbunden ist. Am einen Ende der Schienen 2,1 ist ein fester Steg 23 in diese eingefügt, während am andern Ende dersel ben wiederum eine Blattfeder 24 den nach giebigen Steg bildet, die im Tablar 20 von unten her eingelassen ist, und deren freies Ende durch eine Öffnung 25 im angrenzenden Schenkel 21b der Schiene 21 in die letztere hineinragt.
Aus fabrikatorisehen Gründen und zur besseren Führung der Blattfeder 24 be sitzt auch der äussere Schenkel 21a eine ent sprechende Öffnung. Die Blattfeder 24 ist durch seitlich eingeführte Stifte 26 im Schlitz 27 gehalten. Eine Ausnehmung 28 im Tablar erlaubt das freie Spiel der Blattfeder 24. Der Steg 23 und die Blattfeder 24 untergreifen im Gebrauchszustand in der früher beschrie benen Weise die genannten Nasen der Trag elemente.
Als einfachere Ausführung können auch Tragelemente mit seitlicher Auflagefläche ver wendet werden, an dem Holztablare lösbar angeschraubt sind.
Bei Regalen mit mehreren, nebeneinander angeordneten Tablarreihen können die verti kalen Stützen je zweier benachbarter Tablar- reihen aus einer kombinierten Metallschiene bestehen, wobei zur Bildung der hintern Schienenpartie und der seitlichen Führung der Tragelemente ein T-Profil verwendet wird (Fig. 6).
Ein weitere Ausführungsform stellt ein Regal mit einer Verschalung (zum Beispiel aus Holz) dar. Die hintere Schienenpartie kann in diesem Fall ein an der Rückwand der Verschalung befestigtes Flachprofil sein, wäh- rend die Seitenwand der Verschalung zur seit- liehen Führung der Tragelemente herange zogen wird (Fig.7).
Es sind noch viele andere Schienenkon struktionen denkbar, wobei die gewählte Art der Abstützung der Tragelemente sehr- ein fache und raumsparende Konstruktionen er möglichen.
Neben Regalen mit waagrecht liegenden Tablaren werden für manche Anwendungs fälle, zum Beispiel für die Ausstellung von Waren, welche mit schräg nach vorn geneigten Tablaren benötigt. Die Tragelemente können zu diesem Zweck einfach- mit schrägliegender Tablarauflage versehen sein. Universeller ist dagegen ein Tragelement mit verstellbarer Tablarauflage, die je nach dem Verwendungs zweck sowohl in der horizontalen Lage als auch in einer oder mehreren Schräglagen arre tiert werden kann.
Fig. 8 zeigt ein derartiges Tragelement mit verstellbarer Tablarauflage, das aus zwei Tei len besteht, und zwar aus einer Platte 30 mit den Stützlappen 31 und 32 und einer an dieser um die Achse 33 schwenkbar gelagerten wei teren, kreissektorförmigen Platte 34 mit der Tablarauflage 35. Die letztere ist gleich aus gebildet, wie bei dem in den Fig.1 bis 3 dar gestellten Tragelement.
Zur Arretierung der Platte 34 mit der Tablarauflage in verschie denen Schwenklagen sind an deren schwenk barem Ende eine Anzahl auf einem Kreisbogen angeordnete Löcher 36 und in deren Bereich an der Platte 30 ein ausgestanzter Haken 37 vorgesehen, an dem die Platte 34 wahlweise mit einem der Löcher 36 eingehängt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Regal mit in der Höhe verstellbaren Ta- blaren, gekennzeichnet durch vertikale, die Stützen des Regals bildende Metallschienen, die eine vordere, als Zahnstange ausgebildete Schienenpartie aufweisen, deren Verzahnung einer hintern, ebenen Schienenpartie gegen übersteht, ferner gekennzeichnet durch Trag elemente mit horizontaler Ausladung, an denen die Tablare lösbar befestigt sind, welche Trag elemente rückseitig eine vertikale Ausdehnung besitzen und am obern Teil derselben einen Haken aufweisen,der im Gebrauchszustand mit der Verzahnung der vordern Schienen- Partie im Eingriff steht, während sich der untere Teil der Tragelemente an der hintern Schienenpartie abstützt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Regal nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragelemente aufge stellte Platten sind, ah denen der genannte Haken, die untere Abstützung und die Tablar- auflage durch seitlich vorstehende Lappen ge bildet sind. 2.Regal nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die verhindern, dass die von der Seite her in die Zahnstange eingreifenden Haken der Trag elemente bei seitlicher Verschiebung der letz teren infolge mechanischen Spiels ausser Ein griff kommen, die jedoch ermöglichen, die Tragelemente bei entfernten Tablaren durch seitliches Verschwenken von den Schienen wegzunehmen. 3.Regal nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen U-förmigen Querschnitt mit nach vorn gerichteten Schen keln aufweisen, von denen der eine Schenkel gegen den andern hin U-förmig nach hinten umgebogen und an seiner nach hinten gerich teten Längskante mit der Verzahnung ver sehen ist, wobei der verbleibende Abstand zwi schen den beiden Schenkeln kleiner als die seitliche Ausdehnung der an den Tragelemen ten vorgesehenen Haken, mindestens aber so gross ist,dass die seitlich verschwenkten Trag elemente mit den Haken zwischen die Schenkel eingeführt und herausgenommen werden kön nen. 4. Regal nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen aus zwei Tei len zusammengesetzt sind, wobei der erste Teil L-förmigen Querschnitt finit einem nach vorn gerichteten und einem die genannte hintere Schienenpartie bildenden Schenkel aufweist und der zweite, die Zahnstange. bildende Teil neben dem, nach vorn gerichteten Schenkel des ersten Teils angeordnet und am hintern Schen kel desselben befestigt ist. 5.Regal nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente am un tern Rand ihrer horizontalen Ausladung 0 förmig nach oben inngebogen sind, wobei die Oberkante des umgebogenen Randes die Auf lage für die Tablare bildet, und dass die Ta- blare an ihren Schmalseiten ein im Gebrauchs zustand den umgebogenen Rand der Tragele mente umfassendes Bord aufweisen. 6.Regal nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente am um gebogenen Rand in Richtung seiner Längs kante beidseitig vorstehende Nasen aufweisen, und dass an den Tablaren Stege vorgesehen sind, welche im Gebrauchszustand die genann ten Nasen untergreifen und damit die Tablare an den Tragelementen arretieren, wobei der eine von zwei an einem Tragelement wirken den Stegen federnd ausgebildet ist, so dass er beim Montieren und Demontieren der Tablare seitlich ausweichen kann. 7.Regal nach Unteranspruch 6, mit Ta- blaren aus Holz, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schmalseiten der Tablare U-förmige Metallschienen mit nach unten gerichteten Schenkeln befestigt sind, und dass am einen Ende dieser Schienen ein fester Steg in diese eingefügt ist, während am andern Ende der selben eine Blattfeder den nachgiebigen Steg bildet, die im hölzernen Teil der Tablare ein gelassen ist, und deren freies Ende durch eine Öffnung im angrenzenden Schenkel der Schie nen in die letzteren hineinragt. B.Regal nach Unteranspruch 6, mit Ta- blaren aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass die Tablare allseitig einen nach unten ge richteten Rand aufweisen, der ausserdem an den Längsseiten der Tablare einwärts nach oben umgebogen ist, wobei die beiden Enden des umgebogenen Randes der einen Längsseite als feste Stege dienen, während am umgebo genen Rand der gegenüberliegenden Längs seite angebrachte Blattfedern, deren freies Ende gegen die Schmalseiten hin gerichtet ist, die nachgiebigen Stege bilden. 9.Regal nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, , dass die Tragelemente aus zwei Teilen bestehen, und zwar aus einer Platte mit den Stützlappen und einer an die ser schwenkbar gelagerten weiteren Platte mit der Tablarauflage, wobei Mittel vorgesehen sind zur Arretierung der schwenkbaren Platte in verschiedenen Schwenklagen.
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