CH288804A - Lötzwischenlage. - Google Patents

Lötzwischenlage.

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CH288804A
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Braun Richard
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Braun Richard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K31/00Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
    • B23K31/02Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00 relating to soldering or welding
    • B23K31/025Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


  Lötzwischenlage.    Bei Schneidwerkzeugen für Metallbearbei  tung verwendet man bereits Schneidplatten  aus Hartmetall, die auf dem Schneidenträger,  vorzugsweise in Schlitze des Trägers, einge  setzt sind und durch Hartlötung befestigt wer  den. Dabei hat man auch schon blattförmige  Zwischenlagen, zum Beispiel aus Eisen oder  Eisenlegierungen, verwendet, die beiderseits  mit Lötmetall versehen sind und die dazu  dienen sollen, die Spannungen auszugleichen,  welche bei den im Betriebe auftretenden oder  schon beim Lötvorgang angewandten hohen,  vielfach auch plötzlichen und nicht gleich  mässigen Erhitzungen auftreten und zur Bil  dung von Rissen Veranlassung geben.

   Die Löt  metall-Zwischenlage hat man dünn gehalten,  damit sie bei der hohen Druckbeanspruchung,  die bei arbeitendem Werkzeug auftritt, nicht  in einer die Genauigkeit der Arbeit am Werk  stück beeinträchtigenden Weise nachgibt.  Dann aber war wiederum das Ausgleichsver  mögen der blattförmigen Zwischenlage nicht  gross genug, um jene Rissbildung und Beschä  digung des     Werkzeuges    zu verhüten.  



  Dieser Übelstand kann behoben werden,  indem beim Verlöten zwischen den tragenden  Teil des Werkzeuges (Schaft, Schneidscheibe,  Fräskopf oder dergleichen) und die Hart  metallschneide oder -auflage eine Zwischen  lage eingelegt wird, die aus mehr als drei auf  einanderliegenden und abwechselnden     dünnen     Schichten aus Lötmetall und bei     Löttempera-          tur    nicht schmelzendem Metall besteht.    In der Zeichnung ist die Erfindung an  mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung  die Schichtung der Zwischenlage,  Fig. 2, ebenfalls im Schaubild, einen hoch  beanspruchten Drehstahl, zum Beispiel Ko  pierstahl,  Fig. 3 einen scheibenförmigen Formstahl,  Fig. 4- eine hartmetallbestückte Auflage  schiene.  



  Gemäss Fig. 1 ist a ein dünnes Blatt aus  Lötmetall, zweckmässig aus Kupfer, b ein bei  Löttemperatur nicht schmelzendes Zwischen  blatt, zum Beispiel aus Nickeleisen, c ist wie  der ein Blatt aus Kupfer oder einer Kupfer  legierung. Darauf folgt ein nichtschmelzendes  Zwischenblatt. d und endlich, an der Aussen  seite, ein Blatt e aus Kupfer oder Kupfer  legierung.  



  Die so aufgebaute Zwischenlage kommt  zwischen Werkzeugschaft oder -scheibe f  (Fig.2 und 3) und Hartmetallauflage oder  Schneide     g    zu liegen und wird in dieser Lage  irgendwie festgehalten, bis der Lötvorgang  beendet ist. Dann werden nötigenfalls die  überstehenden Stellen der Zwischenlage ent  fernt.  



  Das Lötmetall kann     zum    Beispiel durch  Schweissen, Walzen, Metallspritzen oder me  chanisch auf die Eisenschichten aufgebracht  werden. Die Lotschichten der Zwischenlage       können    in ihrer Legierung verschieden sein.  



  Die Anwendbarkeit der     Lötzwischenlage    ist  nicht auf     Schneidwerkzeuge    beschränkt, sie ist      auch dort von v urteil, wo es sich um die Be  festigung eines Hartmetallstückes auf einer  Auflageschiene handelt.  



  In Fig. 4 ist h eine Auflageschiene, i eine  Hartmetallplatte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lötzwischenlage zur Befestigung von Hart metall auf Stahl, insbesondere bei Schneid werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehr als drei aufeinanderliegenden und abwechselnden dünnen Schichten von Löt metall und bei Löttemperatur nicht schmel zendem Metall besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lötzwischenlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwischen den dem Hartmetall zugekehrten Lötmetallschich- ten noch mehrere Schichten aus bei Löttem- peratur nicht schmelzendem Metall und aus Lötmetall aufweist. 2.
    Lötzwischenlage hach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf ihre äussere, aus Lötmetall bestehenden Schicht eine solche aus bei Löttemperatur nichtschmelzendem Me tall, dann wieder eine Schicht aus Lötmetall, sodann wieder eine Schicht aus bei Löttempe- ratur nichtschmelzendem Metall und schliess lich eine Aussenschicht aus Lötmetall folgt. 3. Lötzwischenlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schicht aus bei Löttemperatur nichtschmelzendem Metall eine dünne Platte aus Eisen oder Eisenlegie rung verwendet ist, die auf ihrer Aussenseite eine fest auf ihr angebrachte Lotschicht trägt.
CH288804D 1951-02-12 1951-02-12 Lötzwischenlage. CH288804A (de)

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