CH288804A - Lötzwischenlage. - Google Patents
Lötzwischenlage.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K31/00—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
- B23K31/02—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00 relating to soldering or welding
- B23K31/025—Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Lötzwischenlage. Bei Schneidwerkzeugen für Metallbearbei tung verwendet man bereits Schneidplatten aus Hartmetall, die auf dem Schneidenträger, vorzugsweise in Schlitze des Trägers, einge setzt sind und durch Hartlötung befestigt wer den. Dabei hat man auch schon blattförmige Zwischenlagen, zum Beispiel aus Eisen oder Eisenlegierungen, verwendet, die beiderseits mit Lötmetall versehen sind und die dazu dienen sollen, die Spannungen auszugleichen, welche bei den im Betriebe auftretenden oder schon beim Lötvorgang angewandten hohen, vielfach auch plötzlichen und nicht gleich mässigen Erhitzungen auftreten und zur Bil dung von Rissen Veranlassung geben. Die Löt metall-Zwischenlage hat man dünn gehalten, damit sie bei der hohen Druckbeanspruchung, die bei arbeitendem Werkzeug auftritt, nicht in einer die Genauigkeit der Arbeit am Werk stück beeinträchtigenden Weise nachgibt. Dann aber war wiederum das Ausgleichsver mögen der blattförmigen Zwischenlage nicht gross genug, um jene Rissbildung und Beschä digung des Werkzeuges zu verhüten. Dieser Übelstand kann behoben werden, indem beim Verlöten zwischen den tragenden Teil des Werkzeuges (Schaft, Schneidscheibe, Fräskopf oder dergleichen) und die Hart metallschneide oder -auflage eine Zwischen lage eingelegt wird, die aus mehr als drei auf einanderliegenden und abwechselnden dünnen Schichten aus Lötmetall und bei Löttempera- tur nicht schmelzendem Metall besteht. In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung die Schichtung der Zwischenlage, Fig. 2, ebenfalls im Schaubild, einen hoch beanspruchten Drehstahl, zum Beispiel Ko pierstahl, Fig. 3 einen scheibenförmigen Formstahl, Fig. 4- eine hartmetallbestückte Auflage schiene. Gemäss Fig. 1 ist a ein dünnes Blatt aus Lötmetall, zweckmässig aus Kupfer, b ein bei Löttemperatur nicht schmelzendes Zwischen blatt, zum Beispiel aus Nickeleisen, c ist wie der ein Blatt aus Kupfer oder einer Kupfer legierung. Darauf folgt ein nichtschmelzendes Zwischenblatt. d und endlich, an der Aussen seite, ein Blatt e aus Kupfer oder Kupfer legierung. Die so aufgebaute Zwischenlage kommt zwischen Werkzeugschaft oder -scheibe f (Fig.2 und 3) und Hartmetallauflage oder Schneide g zu liegen und wird in dieser Lage irgendwie festgehalten, bis der Lötvorgang beendet ist. Dann werden nötigenfalls die überstehenden Stellen der Zwischenlage ent fernt. Das Lötmetall kann zum Beispiel durch Schweissen, Walzen, Metallspritzen oder me chanisch auf die Eisenschichten aufgebracht werden. Die Lotschichten der Zwischenlage können in ihrer Legierung verschieden sein. Die Anwendbarkeit der Lötzwischenlage ist nicht auf Schneidwerkzeuge beschränkt, sie ist auch dort von v urteil, wo es sich um die Be festigung eines Hartmetallstückes auf einer Auflageschiene handelt. In Fig. 4 ist h eine Auflageschiene, i eine Hartmetallplatte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lötzwischenlage zur Befestigung von Hart metall auf Stahl, insbesondere bei Schneid werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehr als drei aufeinanderliegenden und abwechselnden dünnen Schichten von Löt metall und bei Löttemperatur nicht schmel zendem Metall besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lötzwischenlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwischen den dem Hartmetall zugekehrten Lötmetallschich- ten noch mehrere Schichten aus bei Löttem- peratur nicht schmelzendem Metall und aus Lötmetall aufweist. 2.Lötzwischenlage hach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf ihre äussere, aus Lötmetall bestehenden Schicht eine solche aus bei Löttemperatur nichtschmelzendem Me tall, dann wieder eine Schicht aus Lötmetall, sodann wieder eine Schicht aus bei Löttempe- ratur nichtschmelzendem Metall und schliess lich eine Aussenschicht aus Lötmetall folgt. 3. Lötzwischenlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schicht aus bei Löttemperatur nichtschmelzendem Metall eine dünne Platte aus Eisen oder Eisenlegie rung verwendet ist, die auf ihrer Aussenseite eine fest auf ihr angebrachte Lotschicht trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH288804T | 1951-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH288804A true CH288804A (de) | 1953-02-15 |
Family
ID=4486386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH288804D CH288804A (de) | 1951-02-12 | 1951-02-12 | Lötzwischenlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH288804A (de) |
-
1951
- 1951-02-12 CH CH288804D patent/CH288804A/de unknown
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