CH288935A - Verfahren zur Herstellung eines 3-substituierten 4-Oxy-cumarins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 3-substituierten 4-Oxy-cumarins.

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CH288935A
CH288935A CH288935DA CH288935A CH 288935 A CH288935 A CH 288935A CH 288935D A CH288935D A CH 288935DA CH 288935 A CH288935 A CH 288935A
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CH
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oxycoumarin
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oxy
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phenyl
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Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/42Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4
    • C07D311/44Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3
    • C07D311/46Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3 unsubstituted in the carbocyclic ring

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     3-substituierten        4-Oxy-cumarins.       Das     3-(a-Phenyl-ss-acetyl-äthyl)-4-oxy-cu-          marin    und das     3-(a-Phenyl-ss-benzoyl-äthyl)-          4-oxy-eumarin    sowie entsprechende Verbin  dungen, die im     Phenylrest    eine     Oxy-    oder     Me-          thoxygruppe    oder im     Benzoylrest    eine     Oxy-          gruppe    aufweisen,

   sind als     blutgerinnungsver-          zögernde    Abkömmlinge des     4-Oxy-cumarins     bekannt geworden. Später wurde gefunden,  dass diese Verbindungen bei mehrmals wieder  holter Einnahme auf schädliche Nager wie  Ratten und Mäuse in sehr kleinen Dosen töd  lich wirken, indem sie     Kapillarschäden    und  innere Blutungen verursachen. Dagegen sind  auch grössere     Einzeldosen.'    relativ harmlos.

    Dies ist ein     erwünschter        Umstand,    weil da  durch die Vergiftungsgefahr infolge unbeab  sichtigter Einnahme durch Menschen oder  Haustiere vermindert wird.     Vergrämung    der  Schädlinge oder Gewöhnung an die Wirk  stoffe wurden bisher nicht festgestellt.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass Verbindun  gen der allgemeinen Formel  
EMI0001.0023     
    worin     R,    einen     halogensubstituierten        Phe-          nyl-    oder     Methylphenylrest    und R2     einen    nied  rigen     Alkylrest    oder einen gegebenenfalls  durch Halogen,     Methyl-    oder     Methoxygruppen     substituierten     Phenyl-    oder     Phenylalkylrest       bedeuten,

   bei wiederholter     Einnahme    sehr       kleiner    Dosen ebenfalls eine sehr starke Gift  wirkung ausüben. Anderseits ist die akute  Toxizität hoher Einzelgaben noch bedeutend       geringer    als bei den erwähnten bekannten Ver  bindungen, was ein wesentlicher Vorteil der  neuen Verbindungen ist. Dadurch stellen diese  wirksame und ungefährliche     Rodentizide    dar  und erfüllen die Forderungen der Praxis     in     hohem. Masse.  



  Man kann die neuen Verbindungen durch  eine     Anlagerungsreaktion    herstellen, indem  man     4-Oxy-cumarin    auf     Halogen-styrylketone     der allgemeinen Formel  
EMI0001.0043     
    worin     R,    und R2 die     eingangs    gegebene Be  deutung haben, gegebenenfalls     in    Gegenwart  basischer Kondensationsmittel, wie z. B.     Pyri-          din    oder     Alkalialkoholat,        einwirken    lässt.

   Man       kann    die     Anlagerung    auch in     inerten        Lösungs-          oder        Verdünnungsmitteln,    wie     Alkohol    oder  Wasser, vornehmen. Die     Halogen-styrylketone     sind durch Kondensation von halogensubsti  tuiertem     Benzaldehyd    oder     Methylbenzalde-          hyden    mit     Ketonen    der allgemeinen Formel       CH3-CO-R2        (III)     leicht zugänglich.  



       Gegenstand    vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur Herstellung eines     3-substi-          tuierten        4-Oxy-cumarins.    Das Verfahren ist      dadurch     gekennzeichnet,    dass man     3-Chlor-          benzalaceton    auf     4-Oxy-ciimarin    einwirken  lässt.  



  Die erhaltene neue     Verbindung,    das 3-[a  (3'-Chlorphenyl)-ss     acetyl-äthyl]-4-oxy-euma-          rin,    zeigt einen Schmelzpunkt-von 166 bis  168 . Sie soll als     Rodentizid    Verwendung fin  den.  



  <I>Beispiel:</I>  16 Teile     4-Oxy-cumarin    und 18 Teile     3-          Chlor-benzal-aceton    werden in 75 Teilen     Pyri-          din    24 Stunden     unter        Rückfluss    gekocht. Die  erhaltene     Lösung    giesst man in Wasser, stellt  die Suspension mit     Salzsäure    kongosauer und  trennt die wässerige Flüssigkeit vom harzigen  Reaktionsprodukt.

   Dieses wird in möglichst  wenig Aceton gelöst     und    diese     Lösung    lang  sam unter Rühren     in    einer Lauge aus 6 Tei  len     Natriumhydroxyd    in etwa 400 Teilen Was  ser gelöst     und    das Gemisch während einer    halben Stunde gerührt. Hierauf     fügt    man  wenig Tierkohle hinzu, rührt noch 15 Minu  ten, versetzt mit etwa 400 Teilen Wasser und  saugt von der Kohle und vom Ungelösten ab.  Die klare Lösung wird mit     konz.    Salzsäure  kongosauer gestellt und das ausgeschiedene  Produkt abgesaugt.

   Nach dem Trocknen kri  stallisiert man aus Methanol oder     Toluiol    um und  erhält das     3-[a-(3'-Chlor-phenyl)        -fl-acetyl-          ätliyl]-4-oxy-cumarin    vom Schmelzpunkt 166  bis 168 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines 3-sulbsti- tuierten 4-Oxy-cumarins, dadurch gekennzeich net, dass man 3-Chlor-benzalaceton auf 4-Oxy- cumarin einwirken lässt. Die erhaltene neue Verbindung, das 3-[a- (3'-Chlor-phenyl) -Aacetyl-äthyl] - 4-oxy-cuma- rin, zeigt einen Schmelzpunkt von 166 bis 168 .
CH288935D 1950-01-31 1950-07-25 Verfahren zur Herstellung eines 3-substituierten 4-Oxy-cumarins. CH288935A (de)

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