CH289326A - Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät. - Google Patents
Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät.Info
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- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C19/20—Disintegrating by grating
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Description
Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät. Es ist heutzutage allgemein üblieh, für den Haushalt geeignete Vorrichtungen zum Mischen, Rühren und Zerkleinern von Nah rungs- und Genussmitteln als Mixer zu be zeichnen. Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät, wo bei der Mixer ein solcher ist, welcher aus einem, einen Antriebsmotor enthaltenden Unterteil und einem abnehmbar darauf ge setzten Oberteil mit einem Gefäss zur Auf nahme des zu verarbeitenden Gutes besteht, in welchem.
Gefäss die zum Mischen, Rühren und Zerkleinern dieses Gutes dienenden Arbeits elemente rotieren, welche auf einer Arbeits welle sitzen, die mittels einer Steckkupplung mit. der im Mixerunterteil befindlichen Motor welle verbunden ist, derart, dass beim Ab nehmen des erwähnten Oberteils diese Kupp lung automatisch gelöst und beim Wiederauf- setzen des Oberteils selbsttätig wieder ein gerüekt wird.
Das an Stelle des erwähnten Oberteils auf den Unterteil aufsetzbare Zusatzarbeitsgerät des erfindungsgemässen Mixers ist nun dadurch gekennzeichnet, dass es in seinem Gehäuse eine drehfest auf einer Arbeitswelle verbundene, nach unten sich erweiternde kegelmantelförmige Raffel besitzt, da.ss unterhalb dieser Raffel ein dicht an diese anschliessender Austragkanal für das geraffelte Gut ortsfest angeordnet ist, welcher von seinem Eintrittsende aus schräg nach unten aussen und, bezogen auf die Dreh richtung der R.affel, nach vorne verläuft,
und welcher das geraffelte Gut zu einem Auslauf leitet, dass oberhalb der Raffel ein bis dicht an diese heranreichender Einfüllstutzen für das zu verarbeitende Gut vorhanden ist, und dass das untere Ende der die Raffel antreibenden Arbeitswelle den einen Teil einer Steckkupp lung bildet, welcher zu dem an der Motorwelle befindlichen Kupplungsgegenteil passt, das Ganze derart, dass nach Abnahme des erwähn ten Oberteils des Mixers das Zusatzgerät auf den Mixerunterteil aufgesetzt werden kann, wobei beim Aufsetzen des Zusatzgerätes die Arbeitswelle desselben automatisch mit der Motorwelle gekuppelt wird,
so dass bei laufen dem Motor die Raffel gedreht und im Ein füllstutzen befindliches Gut, wennn es mittels eines in diesen Stutzen eingeführten Stössels gegen die Raffel gedrückt wird, geraffelt wird.
Zweckmässig befindet sich der Einfüllstutzen des Zusatz-Arbeitsgerätes an einem abnehm baren Oberteil des Gerätegehäuses, und es ist ferner vorteilhaft, den erwähnten Austrag kanal teilweise durch eine U-förmige Rippe eines nach unten sich erweiternden, kegel- mantelförmigen Teils des Gehäuses des Zusatz- Arbeitsgerätes begrenzen zu lassen, welche Rippe nach oben bis dicht an die Raffel reicht.
Von der Innenseite des obern Endes dieses Gehäuseteils kann ein nach unten verlaufender Stutzen abzweigen, in welchen zweckmässig ein hartelastischer büchsenförmiger Gehäuseteil eingesetzt ist, in welchem die Arbeitswelle des Zusatz-Arbeitsgerätes mittels voneinander distanzierter Kugellager gelagert ist.
Mit Vor teil ist ferner die Raffel abnehmbar und gegen ein Zerkleinerungsorgan mit einem kegel- mantelförmigen Teil auswechselbar, an dessen untern Rand des kegelmantelförmigen Teils ein nach oben ragender Siebmantel ansehliesst, so dass bei an Stelle der Raffel eingesetztem Zerkleinerungsorgan samt Siebmantel eine Zerkleinerung von in den Einfüllstutzen ein gebrachtem Gut und ein Auszentrifugieren von Saft aus dem zerkleinerten,
durch Zentri- fugalwirkung an den Siebmantel gedrückten Cut durch den Siebmantel hindurch möglich ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist: Fig.1 ein Längsschnitt durch ein Zusatz gerät nach der Erfindung, Fig. 2 eine Teildraufsicht auf den Gehäuse mittelteil mit einer den erwähnten Austrag- känal bildenden U-förmigen Rippe und Fig.3 ein Teil-Längsschnitt eines zusätz- lichen, an Stelle der Raffel einsetzbaren Organs.
Das gezeichnete Zusatzgerät soll zu einem Mixer gehören, der aus einem einen Elektro- antriebsmotor enthaltenden Unterteil und aus einem auf letzteren abnehmbar aufgesetzten, ein Gefäss aufweisenden Oberteil besteht, wel ches Gefäss zur Aufnahme des zu verarbei tenden Gutes bestimmt ist und in welchem die zum Mischen, Rühren und Zerkleinern dieses Gutes dienenden Arbeitselemente rotieren, welche auf einer Arbeitswelle sitzen, deren unteres Ende den einen Teil einer Steck kupplung bildet, während deren Gegenteil am obern Ende der im Mixerunterteil befindlichen Motorwelle angeordnet ist.
Beim Abnehmen des Mixeroberteils löst sich diese Kupplung automatisch, und beim Wiederaufsetzen dieses Oberteils wird die Kupplung auch wieder von selbst eingerückt.
Das gezeichnete Gerät, das dazu bestimmt ist, an Stelle des vorgenannten Oberteils auf den Mixerunterteil aufgesetzt zu werden, be sitzt ein aus den drei Teilen 1, 2 und 3 be stehendes Gehäuse. Der Oberteil 3 ist. vom Mittelteil 2 wegnehmbar und an diesem zum Beispiel mittels Klemmbügeln gehalten.
Der Gehäuseunterteil 1 dieses Zusatzgerätes ist mit Vorsprüngen 4 versehen, die bei auf den Mixerunterteil aufgesetztem Gerät in ent sprechende Aüsnehmungen des Mixerunter- teils greifen und dadurch eine Verdrehung des Gehäuses des Zusatzgerätes gegenüber dem Mixerunterteil verhindern. Der Gehäuseunter teil 1 ist mittels in Büchsen 13 geschraubter Schrauben am Mittelteil 2 befestigt, in wel chen diese Büchsen eingegossen sind.
Der Teil 1. weist einen nach oben ragenden büchsen- förmigen Teil 5 auf, in welchem mittels zweier voneinander distanzierter Kugellager eine Arbeitswelle 6 gelagert ist, deren unteres Ende 7 einen Teil einer Steckkupplung bildet. Dieser Teil passt zum genannten, am obern Ende der Motorwülle angeordneten Kupp lungsgegenteil, derart, dass beim Aufsetzen des Gerätes auf den Mixerunterteil die beiden Kupplungsteile automatisch miteinander ge kuppelt werden.
Der Unterteil 1 und damit auch dessen büchsenförmiger Teil 5 sollen zwecks Lärmverminderung aus hartelasti schem Kunststoff, zum Beispiel Polyäthylen, bestehen. Hartei stisch soll in dem Sinne verstanden werden, dass man mittels Finger druck eine elastische Nachgiebigkeit feststellen kann. Auch die Gehäuseteile 2 und 3 sollen aus Kunststoff bestehen.
Mit dem obern Teil der Welle 6 ist eine Büchse 8 drehfest, verbunden, in welche mehrere Mitnehmerstifte 9 für eine nach unten sich erweiternde kegelmantelförmige Raffel 10 eingegossen sind. Das verjüngte obere Ende der Raffel wird mittels eines Ringes 11 an die Büchse 8 gepresst, welcher Ring seinerseits mittels einer auf das obere Ende der Welle 6 geschraubten Mutter 12 nach unten gedrückt wird.
Nach Wegnahme des Gehäuseoberteils 3 und Abschrauben der Mutter 12 kann die Raffel 10 entfernt und, wenn gewünscht, gegen das in Fig.3 gezeigte Organ ausgewechselt werden. Der Gehäusemittelteil 2 weist einen zentralen, nach oben sich verjüngenden kegel- mantelförmigen Teil 14 auf. Von der Innen seite des obern Endes dieses Teils 14 zweigt ein nach unten verlaufender Stutzen 15 ab, in welchen der erwähnte büchsenförmige Teil :5 eingeführt ist. Auf der Oberseite des Teils 11 ist eine U-förmige Rippe 16 angeordnet, welche nach oben bis auf ein praktisch not wendiges Spiel dicht an die Raffel heran reicht.
Die Enden 17 der Rippe 16 erstrecken sich über den ringscheibenförmigen Teil 18 des Gehäusemittelteils 2, und zwischen ihnen ist im Teil 18 eine Öffnung 19 ausgenommen, an welche ein nicht gezeigtes Auslauforgan angeschlossen ist. Die Rippenenden 17 reichen nicht ganz bis zum äussersten Mantel des Ge häuseteils 2, vielmehr lassen sie zwischen sich und diesem Mantel Durchgänge 28 frei, deren Zweck weiter unten angegeben werden wird. Aus den Fig. 1 und 2 erkennt man, dass die Rippe 16 einen Kanal 20 einschliesst, welcher von seinem Eintrittsende 21 aus schräg nach unten aussen und - in Drehrichtung 22 der Raffel gesehen - vorne verläuft.
Von der Decke des Gehäuseoberteils 3 ragt ein beider- ends offener Stutzen 23 nach unten. Dessen -untere Stirnseite 24 schmiegt sich möglichst dicht an die Raffel 10 an. Zum Gebrauch des Gerätes ist das zu raffelnde Gut in den Stutzen 23 einzufüllen und mittels eines nicht dargestellten, in den Stutzen einzuführenden Stössels gegen die Raffel 10 zu pressen, so dass diese bei ihrer Drehung das Gut raffelt. Die geraffelten Teile erhalten von der Raffel eine Bewegung nach vorne und werden von der Kante 25 der Rippe 16 abgestreift.
Hierbei er teilt diese Kante den geraffelten Teilen einen Impuls, welcher die Beförderung dieser Teile nach der Öffnung 19 hin begünstigt.
Wie oben erwähnt, kann die Raffel 10 ab genommen und gegen das in Fig. 3 in einem Teilschnitt dargestellte Organ ausgewechselt werden. Dieses Organ besitzt einen ebenfalls kegelmantelförmig ausgebildeten, jedoch nicht gelochten Teil 26 zum Zerkleinern von zu ver arbeitendem Gut. Die Oberseite dieses Teils ist mit Zähnen, die die Zerkleinerung bewirken, besetzt. An den unten befindlichen äussern Rand des Teils 26 ist ein von diesem Rand aus nach oben sich erstreckender Siebmantel 2"7 angeschlossen.
Wenn das Organ 26, 27 an Stelle der Raffel 10 in das Gerät eingesetzt ist und vom Motor des Mixers angetrieben wird, so wird das in den Stutzen 23 eingebrachte Gut zer kleinert, wenn es mittels des erwähnten Stössels gegen den Teil 26 gepresst wird. Das zerkleinerte Gut wird durch die Wirkung seiner Zentrifugalkraft von der Oberseite des Teils 26 weggeschleudert und an den Sieb mantel 27 gedrückt. Ebenfalls unter der Wir kung der Zentrifugalkraft wird der Saft des am Siebmantel zurückgehaltenen Gutes durch den Siebmantel hindurch nach aussen beför dert. Der Saft gelangt auf den Boden 18 des Gehäusemittelteils 2 und kann durch die Durchgänge 28 hindurch zur Ablauföffnung 19 abfliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät, -welcher aus einem einen Antriebsmotor enthaltenden Unterteil und einem abnehmbar darauf gesetz ten, ein Arbeitsgerät bildenden Oberteil mit einem Gefäss zur Aufnahme des zu verarbei tenden Gutes besteht, in welchem Gefäss die zum Mischen, Rühren und Zerkleinern dieses Gutes dienenden Arbeitselemente rotieren, welche auf einer Arbeitswelle sitzen, die mit tels einer Steckkupplung mit der im Mixer unterteil befindlichen Motorwelle verbunden ist, derart, dass beim Abnehmen des erwähnten Oberteils diese Kupplung automatisch gelöst und beim Wiederaufsetzen des Oberteils selbst tätig wieder eingerückt wird,wobei das an Stelle des erwähnten Oberteils auf den Unter teil aufsetzbare Zusatz-Arbeitsgerät dadurch gekennzeichnet ist, dass es in seinem Gehäuse eine drehfest mit einer Arbeitswelle verbun dene, nach unten sich erweiternde kegel- mantelförmige Raffel besitzt, dass unterhalb der Raffel ein dicht an diese anschliessender Austragkanal für das geraffelte Gut ortsfest angeordnet ist, welcher von seinem Eintritts ende aus schräg nach unten aussen und, be zogen auf die Drehrichtung der Raffel, nach vorne verläuft,und welcher das geraffelte Gut nach einem Auslauf leitet,-dass oberhalb der Raffel ein bis dicht an diese heranreichender Einfüllstutzen für das zu verarbeitende Gut vorhanden ist, und dass das untere Ende der die Raffel antreibenden Arbeitswelle den einen Teil einer Steckkupplung bildet, welcher zu dem an der Motorwelle befindlichen Kupp lungsgegenteil passt, das Ganze derart, dass nach Abnahme des erwähnten Mixeroberteils das Zusatzgerät auf den Mixerunterteil auf gesetzt werden kann,wobei beim Aufsetzen des Zusatzgerätes die Arbeitswelle desselben automatisch mit der Motorwelle gekuppelt wird, so dass bei laufendem Motor die Raffel gedreht und im Einfüllstutzen befindliches Gut geraffelt wird, wemi es mittels eines in diesen Stutzen eingeführten Stössels gegen die Raffel gedrückt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Austragkanal teilweise durch eine nach oben bis dicht an die Raffel heran reichende U-förmige Rippe eines nach unten sich erweiternden, kegelmantelförmigen Ge- häuseteils des Zusatz-Arbeitsgerätes begrenzt ist.2. 1lixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Raffel von der Arbeitswelle des Zusatz- Arbeitsgerätes abnehmbar ist.. 3. Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ', dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ein- füllst-Litzen des Zusatz-Arbeitsgerätes an einem. abnehmbaren Oberteil des Gerätegehäuses befindet.Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Pateiltanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zusatz-Arbeitsgerät ausser der Raffel ein Zerkleinerungsorgan mit einem kegelmantel- förmigen Teil zugeordnet ist, welches an Stelle der Raffel einsetzbar ist, wobei an den untern Rand des kegelmantelförmigen Teils des Zer kleinerungsorgans ein nach oben ragender Siebmantel anschliesst,so dass bei an Stelle der R.affel eingesetztem Zerkleinerungsorgan samt Siebmantel eine Zerkleineiaing von in den Einfüllstutzen eingebrachtem Gut und eili Auszentrifugieren von Saft aus dem zerklei nerten, durch Zentrifugalwirkung an den Siebmantel gedl-ückten Gut durch den Sieb mantel hindurch möglich ist. 5. Mixer mit Z-Llsatz-Ai-beitsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen lund 1.6. Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4. 7. Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitswelle des Zusatz-Arbeitsgerätes mittels voneinander distanzierter Kugellager in einem lbüchsenförmigen Gehäuseteil aus hartelastischem Kunststoff gelagert ist. B.Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch und UnterarlspiTichen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass von der Innen seite des obern Endes des li#egelmantelförniigen Gehäuseteils ein Stutzen nach unten verläuft, in welchen der büchsenförmige Gehäuseteil aus hartelastischem Kunststoff eingeführt ist. 9. Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, -1 und 7. 10.Mixer mit Zusatz- Arbeits-erät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis -I und 7. <B>11.</B> Mixer mit Zusatz-Arbeitsgerät nach Patentanspruch -Lind Unteransprüchen 1 bis -l, 7 und B. 12. Mixer mit. Zusatz-Arbeitsgerät naeli Patentanspruch und Unt.eransprüehen a und 7.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE944887C (de) * | 1954-05-21 | 1956-06-28 | Englbert Bernrieder | Mehrzweck-Kuechenmaschine |
-
1951
- 1951-01-26 CH CH289326D patent/CH289326A/de unknown
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