CH289483A - Filterapparatur zur Abscheidung von festen und flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom in einer Brennkraftmaschine. - Google Patents

Filterapparatur zur Abscheidung von festen und flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom in einer Brennkraftmaschine.

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CH289483A
CH289483A CH289483DA CH289483A CH 289483 A CH289483 A CH 289483A CH 289483D A CH289483D A CH 289483DA CH 289483 A CH289483 A CH 289483A
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Julius Dipl-Ing Maas Friedrich
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Sfindex
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00—Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/02—Air cleaners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Filterapparatur    zur     Abscheidung    von festen und flüssigen     Partikeln    aus einem Gasstrom       in        einer        Brennkraftmaschine.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Filterapparatur zur     Abscheidung    von festen  und flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom,  z.

   B. aus der     Zuluft    und/oder aus den Ab  gasen     einer        Brennkraftmaschine,    und ist da  durch gekennzeichnet, dass in den     Strömungs-           -eg    des zu reinigenden Gasstromes ein elek  trostatischer     Abseheider    und ein in der     Strö-          mungsrichtung    vor dem     Abseheider    angeord  neter, mit diesem     zusammenwirkender    radio  aktiver     Ionisator    eingebaut     sind.     



  Es sind bereits Filter für die     Zuluft    von       Brennkraftmaschinen    bekannt, die aber stets  als trockene oder nasse mechanische Filter  mit Einsätzen aus Textilien oder porösen Ma  terialien ausgeführt sind. Wegen des grossen       Luftwiderstandes    derartiger mechanischer  Filter können dieselben nicht beliebig dicht  gemacht werden und besitzen     dementspre-          elend    auch nur eine sehr     beschränkte        Ab-          seheidungsw        irb-ung,    insbesondere bezüglich  feiner in der     Zuluft    befindlicher Fremd  partikel.

   Demgegenüber weisen die elektro  statischen Filter einen     praktisch        verna.ch-          lässigbar    kleinen     Luftwiderstand    auf und  sind in ihren     Ausmassen    nur durch die Raum  verhältnisse der jeweiligen     Brennkraftma-          sehine    begrenzt, so dass eine sehr gute     Ab-          seheidungswirkung    auch bezüglich feinster  Fremdpartikel erzielt werden kann.

   Die Au-    Wendung solcher elektrostatischer Filter für  die     Zuluft    von     Brennkraftmaschinen    war je  doch bisher nicht möglich, da die bekannten       Ionisationsmethoden    sowohl Ozon wie auch       nitrose    Gase erzeugen und der durch das  Filter strömenden     Frischluft    beimengen, wo  durch beim     Verbrennungsprozess        üi    der Ma  schine     iuizulässige    Nachteile entstehen.

   Da  gegen können     radioaktive        Ionisatoren    frei  von irgendwelcher Gasbildung ausgebildet  werden,     und    sie wirken nur auf die     mit-          geführten        Fremdpartikel    und lassen die  durchgeleitete     Frischluft    selbst völlig unver  ändert, so dass dieselben mit Vorteil zur Rei  nigung der     Zuluft    von festen und     flüssigen     Fremdpartikeln, auch in feinster     Verteilung          verwendet    werden können.  



  Die Abgase von     Brennkraftmaschinen     werden bisher praktisch nicht gefiltert, weil  die gebräuchlichen mechanischen Filter mit  Materialien ausgestattet sind, die den hohen  Abgastemperaturen nicht. widerstehen kön  nen. Dagegen ist die elektrische Filterappa  ratur gemäss vorliegender Erfindung ohne       Schwierigkeiten    auch für die     Abgasreinigung          verwendbar,    da. diese aus hitzebeständigen       Werkstoffen    aufgebaut werden kann.

   Eine  derartige     Abgasfilterapparatur    lässt sich  meist     vorteilhafterweise    mit dem üblichen  schalldämpfenden Auspufftopf baulich ver-      einigen und stellt somit keinen bedeutenden  Mehraufwand an Gewicht und Platzbedarf  dar. Durch das Filter lassen sich alle in den  Abgasen enthaltenen sichtbaren Verbren  nungsprodukte abscheiden, die Ursache der  Verschmutzung der     CTmgebungsluft    sind.  



  Ausführungsbeispiele der Filterapparatur  zur     Zuluft-    und Abgasreinigung in     Brenn-          k-raftmaschinen    sind in den     Fig.    1 bis 18  dargestellt. Hierbei zeigt:       Fig.    1 eine beispielsweise Ausführung  der gesamten Filterapparatur im Prinzip,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch das Zu  luftfilter,       Fig.    3, 4 und 5 verschiedene     beispielsweise     Ausführungen des     lonisators,          Fig.    6 bis 15 verschiedene beispielsweise  Bauformen des elektrostatischen     Abscheiders,

            Fig.    16 bzw. 17 eine beispielsweise     Aus-          führ.-Ltng    des Abgasfilters im Längsschnitt  bzw. in Aufsicht,       Fig.    18 das     Prinzipschema    eines von einer       Batteriezündanlage    gespeisten     Stromv        ersor-          gungsger        ätes.     



  Das Prinzip der Filterapparatur ist für  eine beispielsweise Ausführung zu einem  Benzinmotor schematisch in     Fig.    1 dargestellt.  Der Benzinmotor 1 bzw. dessen Vergaser 2  saugt aus der Umgebung vor dem Sieb 3 in  Richtung der Pfeile 4 Frischluft an, die  durch den     Ionisator    5, den Luftverteiler 6,  den elektrostatischen Abscheide) 7, den Luft  verteiler 8 über den Rohrstutzen 9 in den  Vergaser 2 des Motors eintritt. Der elektro  statische Abscheide) 7 ist über die Leitung  10 am     Hoehspannungsgerä.t    11 angeschlossen,  das seinerseits über die Leitung 12 von der  elektrischen     Zündeinrichtung    13 gespeist  wird.

   Die vom Benzinmotor 1     erzeugten    Ab  gase verlassen diesen durch die Rohrleitung  14, durchströmen das     Schalldämpf-    und       Druckausgleiehsgefäss    15 und gelangen über  den     Ionisator    16, den Gasverteiler 17, den  elektrostatischen Abscheide) 18 und einen  weiteren Gasverteiler 19 zum Auspuffrohr 20.  Der elektrostatische     Abseheider    18     lieg-,    über  die Leitung 21 am gemeinsamen     Stromver-          sorgungsgerät    11.

      Das     Frischluftfilter    ist in     einet        beispiels-          weisen    Ausführung in     Fig.    2 im Schnitt dar  gestellt. Es ist in einer     rohrförmigen,    absatz  weise sieh     verjüngenden    und erweiternden,  gasdichten     Ummantelung    22     zusammengebaut.     Durch die Eintrittsöffnung 23, hier bei  spielsweise als     runder        Stutzer        dargestellt,

          wird     <B>g</B> die     Frischluft        ans    der     Um-          in        Pfeilriehtune          gebung    angesaugt und durch ein     a'robmasehi-          ges,    mechanisches Filter 24 geleitet, das     -grobe          Verunreinigungen        zurückhält    und     auswec!r-          selbar    angeordnet ist.     Hinter    dein     (,'-robfilte?     24 tritt die Luft in den hier     rohrförmi;

  -en          Ionisatorstutzen    5, der     auf        seiner        Innenwatr-          dung    einen     ringförmiger)    Belag 25 trägt     am,     gasdicht gekapselten radioaktiven Substan  zen mit vorwiegender     Alphaemission    in Rich  teng auf den von der Luft     cIurehströnrten     Innenraum.

   Hinter dem     Ionisa.torstutzerr    5       weitet.    sich die     Umnrantelun#;    22     ke-elför@mi,1          auf    den     Durchmesser    des     elektrostatischen          Abseheiders    7.

   Um eine     gleiehrnä.ssige    Vertei  lung der aus     dein        Ionisator    austretenden  Luft über den ganzen wirksamen     Querschnitt     des     elektrostatiscben        Abseheider:

  s    7 zu     er7ie-          len,    befindet sieh     unmittelbar    hinter     eiern          Ionisatorstutzen    5 in der     kegelförmigen    Auf  weitung der     Ummantelung    ?2 ein Luftvertei  ler, beispielsweise bestehend aus den     konzen-          trisch    angeordneten roter- bzw.     triehterförrui-          gen        Führnngswänden    26 und 27.

   Die in     Pfeil-          riehtung    den Luftverteiler     durebströmende     Luft gelangt in den elektrostatischen     @1b-          scheider    7, dessen Bauart weiter unten ge  nauer beschrieben ist, verlässt     denselben    am  andern Ende und     gelangt    über eine     ketel-          förmige    Verjüngung der     Ummantelung        \'??     zum Rohrstutzen 9, der die vorn.

   festen     und     flüssigen     Fremdpartikeln        befreite    Luft-     zru-          Ansaugöffnung    des     Vergasers    (in     Fig.    1 mit  bezeichnet) leitet.  



  Bei der in     Fig.    '     dargestellten    beispiels  weisen     Ausführung    ist als     Ionisator    ein Rohr  stutzen 5 verwendet. Dabei wird die volle  ionisierende     Wirkun-    der im Belag 2r ent  haltenen     radioaktiven        Snbstanz    dann     sieht     ausgenützt,     wenn    der Durchmesser dieses       Rohrstutzens    kleiner ist, als die Reichweite           der    von der radioaktiven Strahlungsquelle       emittierten        Alphateilchen    in Luft.

   Bei     Ra-          dium    beträgt diese     Grenzreichweite    in Luft  beispielsweise etwa 7,5     ein    für die     eitergie-          reiehste    Komponente der     Alphaemission.    Eine       :

  lrtsnützung    der vollen ionisierenden     Wir-          kung    der verwendeten radioaktiven     Stra.h-          1mi-squelle    wird auch ermöglicht durch eine       Ausführung    des     Ionisators    nach     Fig.    3, die  eine schematische Ansieht des     Frisehliift-          Filters    von     vorn        zeigt,    wobei das mechanische       Grobfilter    entfernt ist.

   Hierin bezeichnet<B>221</B>       den        kegelförmigen    Teil der     Ummantelung,    der       ,lie    Verbindung zwischen dem runden     Ab-          #:oliei < -ler    und dem hier rechteckigen     Ionisator-          ,tutzen    20 herstellt. Die Luft wird durch die  runde     Öffnung    '33 eingesaugt.

   (in     Fig.    3 senk  recht. zur     Zeiehiiungsebene)    und     im        Ionisator-          stutzen    28 längs ihres Weges nach hinten  ionisiert     durch    die von den radioaktiven     Be-          1ä--en    29 und 30 in Richtung auf den Innen  raum ausgehende Strahlung, vorwiegend  durch die     emittierten        Alphateilchen.    Der       -e-enseiti@ge    Abstand der Beläge 29     und    30  darf hierbei nicht grösser als die zweifache  Maximalreichweite der     Alphateilchen    in Luft  ;

  ein,     mährend    die Breite des     Ionisatorstutzens          \_'@    so     dimensioniert    ist,     da.ss    auch das maximal       ein-gesaugte        Luftvolumen    im     Ionisator    noch  ausreichend ionisiert wird. Auch bei dieser  Bauart des     Ionisatorstutzens    ist ein Luftver  teiler     vor    dein eigentlichen     Abscheider    vor   esehen.  



  Zwei weitere beispielsweise Ausführungen  des radioaktiven     Ionisators    mit einem dein       radioaktiven    bestrahlten Raumteil     überla.ger-          ten    elektrischen. Feld zeigen die     Fig.    4 und 5  in einer schematischen Ansicht von vorn.

   Da  bei entspricht der     Ionisator    von     Fig.    4 der       rohrförmigen    Bauart, die in     Fig.    2 ebenfalls       dargestellt    wurde, wobei hier wiederum wie       dort    mit     ?2    die rohrförmige Ummantelung       lind    mit<B>2</B>5 der ringförmige radioaktive Belag  bezeichnet ist. Zusätzlich weist aber der     Ioni-          sal:or    hier eine axial und von den andern  Bauteilen isoliert angebrachte metallische  Innenelektrode 31 auf, die mit einem Pol der       als    Batterie 32 angedeuteten Gleichspannungs-    quelle verbunden ist.

   Der radioaktive Belag  25 ist in vorliegender Ausführung auf einem  metallischen Träger gasdicht aufgebracht, der  mit dem andern Pol der     Spannungsquelle    32  verbunden ist. Es entsteht somit ein radial  gerichtetes Feld im     Ionisatorraum,    das die  durch radioaktive Bestrahlung gebildeten  ionisierten     Duftmoleküle    zwingt, in radialer  Richtung sich zu bewegen, so dass ein     Ionen-          st.rom    den ganzen Innenraum des     Ionisators     erfüllt.

   und die elektrische     Aufladimg    der  vom     Luftstrom    mitgeführten festen     und    flüs  sigen     Fremdpartikel    fördert.  



  Der in     Fig.    5 dargestellte rechteckige       Ionisator,    ähnlich dem in     Fig.    3 angegebenen,  besitzt hier zwei Seitenwände 33 bzw. 34     aus     Isoliermaterial, aber     metallische        Schmalseiten     mit je einem     radioaktiven    Belag 29 bzw. 30.

    Den rechteckigen     Ionisatorraum    halbierend  tragen die isolierenden Wände 33 und 34 eine  metallische     Elektrodenfläche    35, die sich über  die ganze     Tiefenausdehnung    des     Ionisators     erstreckt, also dieselbe     Ausdehnung        aufweist          wie    die radioaktiven Strahlungsquellen 29  bzw. 30. Zwischen den metallischen Trägern  der radioaktiven Beläge 29 und 30 einerseits  und der Mittelelektrode 35 anderseits liegt  eine durch die Batterie 32 angedeutete elek  trische Spannung, so dass in beiden Hälften  des rechteckigen     Ionisatorstutzens    dem radio  aktiv bestrahlten Raum ein elektrisches Feld  überlagert ist.

   Die hierdurch auftretenden       Ionenströme    in beiden     Ionisatorhälften    unter  stützen die aufladende Wirkung der Ionen in  bezug auf die vom Luftstrom mitgeführten  festen und flüssigen Fremdpartikel.  



  Bei den in     Fig.    4 und 5 angegebenen bei  spielsweisen     Ionisatorausführungen    wird die  gleiche Wirkung erzielt, wenn die radioakti  ven Strahlungsquellen nicht auf den Aussen  elektroden, sondern auf den Innenelektroden  angebracht werden, falls gewährleistet ist,  dass die gleiche Zahl von Luftionen im     Ioni-          satorraum.    erzeugt wird. Weder bei dieser,  noch bei der in     Fig.    4 und 5 angegebenen An  ordnung ist die Polarität der zwischen  Aussen- und Innenelektroden liegenden     Gleich-          spannilng    von wesentlichem Einfluss.

   Als      Spannungsquelle wird die für den elektro  statischen     Abscheider    vorhandene (in     Fig.    1  mit 11 bezeichnet) oder auch eine getrennte  benützt.  



  Für den elektrostatischen     Abscheider    (in       Fig.    1 und 2 mit 7 bezeichnet) sind nach  stehend verschiedene Konstruktionen ange  geben.  



  Eine beispielsweise Ausführung mit ebenen       Elektrodenplatten    für den elektrostatischen       Abseheider    zeigt     Fig.    6 in Vorderansicht und       Fig.    7 im Querschnitt nach Linie     I-I    in       Fig.    6.

   Der     Abseheider    besitzt,     zwecks    mög  lichst weitgehender Herabsetzung der not  wendigen Betriebsspannung trotz relativ  hoher elektrischer Feldstärke im Elektroden  zwischenraum, eine grosse Zahl ebener Plat  tenelektroden 36 bzw. 37, die aus elektrisch  leitendem Material bestehen oder zumindest  beidseits eine leitende Oberfläche aufweisen  und voneinander isoliert mit kleinem Ab  stand, etwa 1-2 mm, parallel zueinander  angeordnet sind. Die einzelnen Platten sind  an ihrem obern und untern Rand in einem  Isolierring 38 montiert.

   Bei der Schichtung  der einzelnen Platten werden dieselben ab  wechselnd in der Tiefe etwas verschoben, so  dass auf der     Rückseite    des     Plattenpaketes     (siehe     Fig.    7) die mit 36 bezeichneten, auf  der Vorderseite die mit 37 bezeichneten  Platten hervorstehen.

   Durch eine metallische       Querverbindung    39 auf der Rückseite des       Abscheiders    werden alle mit 36 bezeichneten       Elektrodenplatten    an ihrem hervorstehenden  Rand leitend untereinander und mit der     An-          sehlussklemme    41 verbunden, ebenso wie alle       Elektrodenplatten    37 auf der Vorderseite  durch die Querverbindung 40 an der An  sehlussklemme 42 liegen. Die     Anschlussklem-          men    41 bzw. 42 sind an einer Gleichspan  nungsquelle, hier durch die Batterie 32 dar  gestellt, angeschlossen.  



  Die einzelnen     Elektrodenplatten    von recht  eckiger Form bestehen aus beliebig dünnem  Metall, das aber genügend     Steifigkeit    besitzen  muss, um ein mechanisch stabiles Plattenpaket  zu ergeben. Falls erforderlich, wird die Sta  bilität vergrössert durch flache und schmale    Zwischenlagen aus Isoliermaterial, die in der  Mitte des     Abscheiderquersehnittes,    etwa in  der Ebene der     Querverbindungen    (in     Fig.    6  mit 40 bezeichnet) in den     Elekt.rodenzwisehen-          räumen    angebracht werden.  



  Es ist nicht notwendig, dass die     Elektro-          denpla.tten    36 und 37 in der beispielsweisen  Ausführung des     Abseheiders    nach     Fig.    6  bzw. 7 aus Metallblech bestehen. Vielmehr  können dieselben auch aus elektrisch nicht  leitendem -Material hergestellt sein und nur  eine sehr dünne metallische Oberfläche auf  weisen.

   Hierbei     wird    aber der     Metallbelag     nicht ganz bis zu den Schmalseiten hin aus  gedehnt, damit an Stelle der in     Fig.    6 und 7  mit 38 bezeichneten Halterungen aus Isolier  stoff solche aus Metall Verwendung finden  können, die eine höhere Stabilität für das  gesamte Plattenpaket zu erreichen     gestatten.     



  Schliesslich besteht. bei der Verwendung  von isolierendem Trägermaterial mit. leitend  gemachten Oberflächen als Elektroden die  Möglichkeit, jede der     Elektrodenplatten    nur  einseitig mit einem. leitenden Überzug zu ver  sehen. Das elektrische Feld wirkt bekanntlich  durch das isolierende Trägermaterial hin  durch, so dass eine Beeinträchtigung der Ab  scheiderwirkung nicht eintritt. Dagegen ist  in dieser Ausführung der Elektroden die  Gefahr von Kurzschlüssen bei mechanischer  Deformation des     Abscheiders    oder dem Ein  dringen grösserer elektrisch leitender Partikel  in die     Elektrodenzwischenräume    vermieden.  



  Eine andere beispielsweise Ausführung  des elektrostatischen     Abscheiders    wird erhal  ten mit Hilfe der in     Fig.    8 in Ansicht und       Fig.    9 im     Grundriss    dargestellten Wickel  methode.

   Es wird ein vierfaches Band, von  einer Breite, die etwa der     erforderlichen     Tiefe des     Abscheiders    entspricht, und sehr  grosser Länge, das aus einer dünnen Metall  folie 43, einer     Hilfszwischenlage    44 aus einem  thermisch oder chemisch oder mittels Wasser  lösbaren Stoff, einer zweiten Metallfolie     45Lind     einer zweiten     I-Iilfszwisehenlage    46 besteht, von  aussen nach innen, wie in     Fig.    8, oder auch von  innen nach aussen     kreisförmi-    Windung um  Windung aufgewickelt, so dass zuletzt ein           kompakter    spiraliger     \fiiekel    entsteht.

   Dabei  ist, wie aus     Fig.    9 ersichtlich, die Breite der       liandförinigen        Hilfszwischenlage    44 und 46       etwas    kleiner als die der Metallbänder 43 und       45,    so dass letztere aus dem fertigen Wickel  auf der     Vorder-    und Rückseite etwas hervor  stehen.

   Diese     überstehenden    Metallränder der       Folien    43 und 45 werden nun. in einer Anzahl       (2trerstarrgerr,    von denen in     Fig.    8 nur die  zwei mit 47 und 48 bezeichneten angegeben       sind,    aus elektrisch isolierendem Material     zu-          cerlässig    befestigt, wobei die Querstege, wie  aus     Fig.    9 ersichtlich, sowohl auf der Vor  der- und Rückseite wie auch längs der       Schmalseiten    angebracht sind.

   Aus dem so       @-ersteiftcn        Wicliel    werden nunmehr die     bei-          ilen        Hilfszwischenlagen    44 und 46 je nach  ihres Materials durch thermische oder       (-lieniiselie    Behandlung oder Auswaschen mit  tels Wasser herausgelöst, so dass ein stabiles,  durch die isolierenden Querstege     zusammen-          @gehalteries        Elektrodensystem    entsteht, gebil  det: aus den voneinander isolierten Metall  bändern 43 und 45, die mit geringem Luft  abstand. voneinander spiralig aufgewickelt       sind.    Die beiden Metallbänder werden mit   < .lern Plus- bzw.

   Minuspol der     Gleichspan-          muirgsquelle        verbunden,    so dass in den     spirali-          ,1.en.    Luftspalten zwischen denselben ein quer  geriehtetes elektrisches Feld entsteht.  



  Bei der Bauart des     Abscheiders    nach       I1-.    5 bzw. 9 kann an Stelle der dünnen     Me-          tallbänder    auch ein beliebiges     niehtmetalli-          selies    Band mit. einseitiger oder     beidseitiger          Oberfläeherinietallisierung        verwendet    werden,       das    aber der     notwendigen    chemischen bzw.       thermiseiren    Behandlung widerstehen muss.

    Wird die     leitende    Oberfläche nicht bis zu den       beiden    Rändern der Trägerbänder erstreckt       und    bestehen dieselben aus isolierendem     1Ia-          terial,    so können die in     Fig.    8 und 9 mit 47  bzw. 48     bezeichneten    Querstege aus Metall       sein,    wodurch erhöhte Stabilität des spiraligen       Abseheiders    erreicht wird.  



  Die gleiche Wirkung wie mit dem     spiral-          1'örinigen        Abscheider    ist erzielbar mit einem       Hlektrodensy        stein    aus dünnwandigen Metall  rohren, mit je um den     gewünschten    Lurt-    abstand verändertem     Uadius,    welche um  schichtig am positiven bzw. negativen Pol der  Spannungsquelle liegen.

   Um die mechanische  Stabilität des     Elektrodensystems    zu erhöhen,  werden     einzelne    radiale Isolierstege in das       Elektrodensystem        eingebaut    oder eventuell  die beiden     Elektrodenrohrsysteme    nach dein       Spritzgussverfahren    hergestellt. Auch hier  können nichtmetallische Trägermaterialien  für die Elektroden verwendet werden, die  einseitig oder beidseitig oberflächenleitend  gemacht wurden.  



  Ein     Abscheider    mit einer     Vielzahl    parallel  geschalteter Rohrsysteme ist in einer bei  spielsweisen Ausführung in     Fig.    10 in Vor  deransicht und in     Fig.    11 in horizontalem  Schnitt im Grundriss dargestellt. Der     Abschei-          der    weist zwei getrennt montierte Elektroden  gruppen auf, und zwar einen runden Körper  49 aus elektrisch leitendem Material, der über  seinen gesamten     Quexschnitt    verteilt,     eine    Viel  zahl runder Bohrungen 50 besitzt.

   Auf dem  siebartig durchlöcherten Körper 49 ist ein  Isolierring 51 befestigt, der die zweite     Elek-          trodengruppe    trägt (in     Fig.    11 in halb aus  dem Körper 49 herausgezogener Lage ge  zeichnet). Diese zweite     Elektrodengruppe        be=     steht aus dünnen Metallstäben 52, die derart  an metallischen horizontalen Haltestegen 53  und damit am Ring 51 befestigt sind, dass im  fertig montierten Zustand sämtliche Metall  stäbe 52 konzentrisch und axial innerhalb je  einer Bohrung 50 sich befinden, dabei -von  den Wandungen der Bohrungen gleichen Ab  stand besitzend.

   Sämtliche Metallstege 53  sind untereinander leitend verbunden und  liegen am einen Pol, der leitende Körper 49  am andern Pol einer     Gleichspannungsquelle,     hier als Batterie 32 dargestellt. In den ein  zelnen Bohrungen 50 entsteht somit zwischen  den Metallstäben 52     als    Innenleiter und den  Wandungen der Bohrungen 50 als Aussenleiter  ein elektrisches Feld, unter dessen Einfluss  die vom Luftstrom, der in Richtung der  Pfeile in die parallelen     Rohrsysteme    eintritt,  mitgeführten elektrisch geladenen Fremd  partikel,

   quer zur Strömungsrichtung abge  lenkt weiden und sich auf den Aussen- oder      Innenelektroden     niederschlagen.    Auch bei  dieser Bauform des     Abscheiders    kann der  Körper 49 aus nichtleitendem -Material be  stehen, wenn die Innenwandungen aller Bob  rungen leitende Oberflächen erhalten und  untereinander sowie mit einem Pol der  Spannungsquelle leitend verbunden werden.  



  Eine andere beispielsweise Ausführung  eines     Abscheiders,    ebenfalls aus zwei getrennt  montierten     Elektrodengruppen    bestehend,  zeigt die     Fig.    12 in Vorderansicht und       Fig.    13 in horizontalem Schnitt im Grund  riss. Ein Rohr 54 aus Isoliermaterial ist  als Abstandshalterung für je einen rückwär  tigen bzw. vorderseitigen Metallring 55 bzw.

    56 ausgebildet und dient gleichzeitig als  äussere Ummantelung des     Abscheiders.    Jeder  der beiden Metallringe 55 bzw. 56 trägt eine  Anzahl horizontaler Metallstege 57 bzw. 58,  an welchen in relativ kleinem gegenseitigem  Abstand eine grosse Zahl von dünnen Metall  stiften 59 bzw. 60 senkrecht befestigt ist     hin,          Fig.    13 ist der Ring 56 mit Querstegen 58  und Metallstiften 60 in einigem Abstand vorn  Isolierrohr 51 gezeichnet).

   Sowohl die Metall  stege 57 und 58 wie auch die Metallstifte 59  und 60 sind gegeneinander versetzt, so dass  im fertig montierten Zustand die Stifte 59  von den Stiften 60 nicht berührt werden, viel  mehr jeder einzelne Stift 59 (in     Fig.    12 nur  als Punkt sichtbar) umgeben ist von vier par  allel verlaufenden Stiften 60 in relativ ge  ringem Abstand. Wird, wie in     Fig.    13 schema  tisch dargestellt, eine     Gleichspannungsquelle,     hier als Batterie 32 angedeutet, mit den Me  tallringen 55 bzw. 56 verbunden, so ergibt  sich im Innenraum des Isolierrohres 54 durch  die ohne     gegenseitige    Berührung ineinander  greifenden Stiftsysteme 59 bzw. 60 ein elek  trisches Feld quer zur Richtung der in Pfeil  richtung einströmenden Luft.

   Durch dieses  Feld werden vom Luftstrom mitgeführte elek  trisch geladene Fremdpartikel seitlich in  Richtung auf eine der Stiftelektroden abge  lenkt und dort niedergeschlagen. Von Vorteil  bei dieser Bauweise des     Abscheiders    ist die  in     -unmittelbarer        Vmgebung    der Elektroden  stifte ansteigende elektrische Feldstärke so-    wie die     einfaehe        Reinigungsniöglichlzeit    durch  Auseinandernehmen der beiden     Elektr        oden-          gruppen.     



  Ein grundsätzlich anderes Elektroden  system ist in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform in     Fig.    11 in Ansicht und in       Fig.    15 in horizontalem Schnitt im Grund  riss dargestellt. Das     Elektrodensystem    besteht  hier aus einer     Anzahl    feinmaschiger Draht  netze 61, die mit relativ kleinem gegenseiti  gem Abstand isoliert hintereinander angeord  net sind und von der Luft in Pfeilrichtung  durchströmt werden.

   Die einzelnen Draht  netze 61 werden von     Isolierringen    62 bzw. je  einem obern und untern Deckring 63 gehal  ten und besitzen seitliche     Fortsätze    61     zwecks     Zusammenschaltung mittels der Verbindungs  leitungen 65 bzw. 66, die an der Gleichspan  nungsquelle, hier durch die Batterie 31 an  gedeutet, angeschlossen sind. Die Schaltung  ist so gewählt, dass aufeinanderfolgende  Drahtnetze jeweils verschiedene Polarität  aufweisen, also ein mit der Luftströmung  gleich oder entgegengesetzt gerichtetes elek  trisches Feld entsteht.

   Die vom Luftstrom  mitgeführten elektrisch aufgeladenen Fremd  partikel haben die     Tendenz,    entlang den hypo  thetischen elektrischen Feldlinien zu wan  dern, werden also je nach Polarität in Rich  tung auf die positiven bzw. negativen Draht  netze abgelenkt und dort niedergeschlagen.  An Stelle von Drahtnetzen können auch fein  gelochte Metallfolien oder ähnliche     Elektro-          denformen    verwendet werden. Bei genügen  der Feinheit der Maschen bzw. Löcher der  Elektroden wird gleichzeitig bewirkt, dass  gröbere Partikel nicht in den     eigentliehen          Elektrodenraum    einzudringen vermögen, wo  sie eventuell zu Kurzschlüssen führen könn  ten.

   Der gleiche Effekt wird erzielt durch  Ausfüllung der     Zwisehenräume        zwischen    den  einzelnen Drahtnetzen mit isolierenden Faser  stoffen wie Glaswolle, Seidengespinst usw.  



  Eine beispielsweise Ausführung des Ab  gasfilters kombiniert mit dem Auspufftopf  ist schematisch dargestellt in     Fig.    16 im  Längsschnitt und in     Fig.    17 in Ansieht von      der     Gaseintrittsseite    aus.

   Die vom Motor er  zeugten Abgase gelangen über das Rohr 67 in  das     Schalldämpf-    und     Druckausgleichgefäss     75, das wie üblich eine     Umlenkung    des Gas  stromes durch eine     Anzahl    von     Querwändeu     68 bewirkt und damit eine Schalldämpfung  und einen teilweisen Ausgleich des stoss  artigen Gasaustritts erzielt.

       Dieser    Aus  gleichsraum ist abgeschlossen durch eine  Lochblende 69 mit kurzem Rohrstutzen 70,  der das     Gas    einer     Verteileinrichtung    zuführt,  die aus mehreren konzentrisch angeordneten,  trichterförmigen Führungswänden 71 be  steht und den Gasstrom gleichmässig auf den  Querschnitt des nachfolgenden     Ionisators     verteilt. Der     Ionisator    besteht aus einem  ringförmigen Belag 25 auf der Innenwan  dung des Auspufftopfes 15, bestehend aus       ga,sdicht    gekapselten radioaktiven Substan  zen mit vorwiegender     Alphaemission    in Rich  tung auf den vom Gas durchströmten Innen  raum.

   Der Gasstrom tritt hinter dem     Ionisa-          tor    samt den von ihm mitgeführten, im       Ionisator    elektrisch aufgeladenen festen und  flüssigen     Partikeln,    in den elektrostatischen       Abscheiderraum    18 ein. Der     Abscheider    be  steht hier beispielsweise gemäss     Fig.    6 und 7  aus einem System paralleler Elektroden  platten 36 bzw. 37, die in einem Isolierrohr  38, hier aus hitzebeständigem Material, be  festigt sind.

   Das     runde        Elektrodensystem,    be  stehend aus Isolierrohr 38 und Elektroden  platten 36 und<B>37,</B> ist auswechselbar im     Ab-          scheiderraum    18 angeordnet und kann nach  Abnehmen des     Berührungsschutzdeckels    72  aus diesem herausgenommen werden. In dem  runden     Elektrodensystem    sind, ähnlich wie  in     Fig.    7 dargestellt, alle     Elektrodenplatten     36 miteinander leitend verbunden, ebenso alle       Elektrodenplatten    37, und an je einem Kon  takt 73 bzw. 74 angeschlossen.

   Beim Einsetzen  des     Elektrodensystems    in das     Abscheider-          gehäuse    18 drücken die Kontakte 73 und 74  auf     entsprechende    Gegenkontakte, die unter  einander und vom Gehäuse durch hitze  beständiges Material isoliert sind     und    zum       Ansehluss    an eine     Gleichspannungsquelle,     hier als Batterie 32 angedeutet, dienen.

   Durch    zwei starke federnde Halterungen     'i5    wird  das     auswechselbare        Elektrodensystem    im     Ab-          scheiclergehäuse    18     -unverrückbar    und stoss  sicher festgehalten. Das Gas strömt ohne  merkbaren Widerstand durch das     Elektroden-          systein    des     Abscheiders,    dessen     elektrisches     Feld die geladenen festen und flüssigen Par  tikel aus dem Gasstrom in Richtung auf die       Elektrodenplatten    ablenkt, wo dieselben nie  dergeschlagen werden und haftenbleiben.

   Das  derart gereinigte Gas tritt nach dem Ver  lassen des     Abscheiders    über das Auspuffrohr  20 ins Freie.  



  Der     Ionisator    in dem vorstehend beschrie  benen Abgasfilter nach     Fig.    16 kann auch in  anderer Weise ausgeführt sein, beispielsweise  durch Einbau des radioaktiven Belages 25  auf der Innenwandung des Rohrstutzens 70.  Auch eine     Ionisatorbauart    entsprechend der       Fig.    3 kann verwendet werden, wozu die in       Fig.    16 mit 69 bezeichnete Lochblende einen  Längsschlitz erhält und an Stelle des runden  Stutzens 70 ein rechteckiger Schacht vor  gesehen wird, der an seinen     Schmalseiten    je  einen Belag aus radioaktiven, gasdicht     ge-          kapselten    Substanzen (in     Fig.    3 mit 29 bzw.

    30 bezeichnet) aufweist. Sowohl bei den     rohr-          förmig    wie auch bei den     schachtförmig    aus  gestalteten     Ionisatoren    muss gewährleistet  sein, dass kein vom Gas     durchströmter    Raum  teil     gänzlich    frei von radioaktiver Bestrah  lung     ist..        Schliesslich    kann auch hier beim       Ionisator    für Abgase dem radioaktiv be  strahlten Querschnitt ein elektrisches Feld  überlagert werden, wie in den beispielsweisen  Ausführungen gemäss     Fig.    4 und 5.  



  Als     Elektrodensystem    im elektrostati  schen     Abscheider    eines Abgasfilters können  alle Bauformen verwendet werden, die in den       Fig.    6 bis 15 in beispielsweiser Ausführung  dargestellt sind. Jedoch müssen hierbei sämt  liche Teile aus hitzebeständigem Material be  stellen und bei der Konstruktion die bei  höheren Abgastemperaturen eintretenden Aus  dehnungen der Bauteile     berücksichtigtwerden.     



  Für den Betrieb der     Zuluft-    und Abgas  filter in der Filterapparatur nach     Fig.    1 ist      ein     Stromversorgungsgerät    11 erforderlich,  das hohe Gleichspannungen von einigen tau  send Volt, aber nur sehr kleine Ströme von  etwa zehn bis hundert     Mikroampere    liefern  s muss.    Eine beispielsweise Ausführung eines der  artigen     Stromv        ersorgungsgerätes    für eine  sechszylindrische     Brennkraftmaschine    mit so  genannter     Batteriezündungsanlage    zeigt sehe  ,     mansch    die     Fig.    18.

   Eine     Batteriezündanlage     besteht     üblicherweise    aus dem     sogenannten     Zündverteiler 76, dessen Achse 77 von der  Motorwelle mit einer     Drehzahl-Lintersetzung     2:1 (bei     Viertaktmaschinen)    angetrieben  wird und eine     Unterbreeherscheibe    78 sowie  einen Verteilerarm 79 trägt. Die     Unter-          breeherseheibe    besitzt sechs Nocken, deren  jede pro     Achsumdrehung    einmal den Kon  takt 80 öffnet, und zwar genau zu dem Zeit  punkt, an welchem der Verteilerarm 79 auf  einem der sechs Schleifkontakte 81 steht.

   Der  Kontakt 80 öffnet den aus     Zündbatterie    82  und Primärspule 83 bestehenden Stromkreis       kurzzeitig,        -wodurch    in der Sekundärspule 81  s als Folge der primären Stromunterbrechung  Jeweils ein     Spannungsstoss    induziert wird, der  wegen der grossen     Windungszahl    der     Sekun-          därspule    84 einige tausend Volt beträgt. Diese       Zündspannungsiriipulse    werden vom Vertei  llerarm 79 über die     Schleifkontakte    81 den  einzelnen Zündkerzen der sechs Zylinder zu  geführt.

   Die an der Primärspule 83 liegende  zerhackte     Spannung    der     Batterie    82 wird im       Stromversorgungsgerät    11     zur        Erzeugung          s    der Betriebsspannung für die Filterappara  tur     reit        ausgenützt.        Hierzu    enthält das     Strom-          versorgungsgerät    11 einen Hochspannungs  transformator, dessen Primärspule 85 parallel  zur Primärspule 83 liegt und dessen Sekun  därspule 86 über einen Gleichrichter 87 den  Ladekondensator 88 auflädt.

   Die am Konden  sator 88 sich bildende Gleichspannung wird  über den Schutzwiderstand 89 und die bei  den Klemmen 90 dem     Zuluft-    und Abgasfilter  zugeführt. Der geringe Stromverbrauch bei  den Filtern     bewirkt    nur eine sehr geringe       Entladung    des     Kondensators    88 in den    Pausen zwischen zwei     Spannungsstössen,    so  dass auch bei stark wechselnder     Unterbr#eeher-          frequenz,    die Gleichspannung am     Kondensa-        5"          tor    88 nur     wenig    schwankt.  



  An Stelle des     besonderen,    aus den     Spuli:     85 und 86 bestehenden Hochspannungs  transformators,     kaiirr    auch die Sekundär  spule 84 verwendet werden. und der     (il.eicli-        55          riehter    87 an der zum Verteilerarm 79 füh  renden Leitung angeschlossen werden, wobei  dann der Kondensator 88 einpolig an     Masse     liegt. Diese Schaltung empfiehlt sich aber  nur, wenn die erforderliche Betriebsgleich  spannung für die Filter der     Zündspannung     ungefähr entspricht.  



  Die beschriebene     Methode    der     Strom;-er-          sorgung    einer Filterapparatur für Brenn  kraftmasehinen,     insbesondere    für Benzin-     65          motore,    aus dem     primären        Zündstromkreis     hat den Vorteil, dass bei Stillstand des Motors  keine Spannung an den     Abscheiderri        bzw.          Ionisatoren    liegt, und die     Inbetriebnahme    der  Filterapparatur     automatisch        beim    Anlassen     ,

  o     der Maschine erfolgt. Bei einer     genügend     kleinen     Ladezeitkonstante    des     Blockkondensa-          tors    88 in     Fig.    18 ist gewährleistet, dass be  reits nach den ersten     Un.terbreehung-en    des  Kontaktes 80 die volle F     ilterbetriebsspaii-        :5          nung    vorhanden ist, also die beim     Anlass-          vorgang    meist besonders starken Rauch  beimengungen zu den     Abgasen    bereits im Fil  ter     abgeschieden        \werden.     



  Die Betriebsspannungen für die Filter  apparatur können aber auch in einem v an  der Zündanlage     unabhängigen        St.roniver.sor-          gungsgerät    erzeugt werden, was beispielsweise  bei Dieselmotoren erforderlich ist. Hierfür  können entweder aus einer Batterie gespeiste     h;          Zerhaekergeräte,    sogenannte     Weehselrichter.     oder auch elektronische Apparaturen bekann  ter Bauart benützt werden, die     angesichts    der  sehr niedrigen     Stromentnabine    ohne grossen  technischen Aufwand realisierbar sind.

   Der     oa     geringe Stromverbrauch     ermöglicht    auch die  Verwendung     langlebiger        Hoehspannung:5,          troekenbatterien,    wie sie etwa bei transporta  blen     Funkgeräten    üblich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filterapparatur zur Abscheidung von festen und flüssigen Partikeln aus einem Gas t vom in einer Brennkraftinaschine, dadurch kennzeichnet, dass in den Strömungsweg des ztt reinigenden Gasstromes ein elektro- sl-atiseher Abscheider und ein in der Strö- >iiii,-:
    sriclitung vor dem Abscheider angeord neter, mit diesem zusammenwirkender radio- aktiver Ionisator eingebaut sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Filterapparatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass Abscheider und Ionisator zur Reinigung der Zuluft einer V er- gaserbrennkraftma.scliine in der Strömungs- riclitung vor dem Vergaser der Maschine an- 1_eordnet sind.
    '. Filterapparatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Ionisator dem radioaktiv bestrahlten Strömungsque@- sclmitt des Gasstromes gleichzeitig ein elek- trisches Feld konstanter Richtung überlagert ist., das einen den jeweiligen Ionisatorinnen- ratini erfüllenden Ionenstrom bewirkt,
    der die elektriselie Aufladung der vom Gasstrom niit--efülirten festen und flüssigen Partikel @-ergrössert. 3. Filterapparatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss im Ionisator zur radioaktiven. Bestrahlung des Strömungs- iIiienselniittes eine vorwiegend Alphateilchen emittierende Strahlungsquelle vorhanden ist.
    -1-. Pilterapparatur nach Patentanspruch, @l < idtireli gekennzeichnet, dass die im Ionisator als Strahlungsquelle dienende radioaktive Substanz gasdicht gekapselt ist und keinerlei 111is:förnii--e radioaktive Zerfallsprodukte in den. durch den Ionisator geleiteten Glasstrom austreten können.
    "5. Filterapparatur nach Patentanspruch, claclureli gekennzeichnet, dass der aus dem Ionisator austretende Gasstrom durch eine Verteilereinrichtung mit einem System von Leitfläelien geleitet wird, die die gesamte Gas- iiienge gleichmässig auf den wirksamen Quer- schnitt des nachfolgenden Elektrodensystems des Abscheiders verteilt. 6.
    Filterapparatur nach Patentanspruch, zur Reinigung der Zuluft und der Abgase, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter den beiden Ionisatoren bzw. Verteileinrichtungen im Luft- bzw. Abgasstrom angeordneten bei den Systeme von Abscheiderelektroden jeweils als kompakte Baugruppe gestaltet und leicht auswechselbar angeordnet sind, wobei fe dernde Anschlüsse den Anschluss der Gleich spannungsquelle an !die Elektroden bewir ken und ein Berührungsschutz zur unfall sicheren Auswechslung vorgesehen ist. 7.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine der beiden Elektro- denbaugruppen aus einer Vielzahl paralleler Elektrodenplatten besteht, wobei aufeinan- derfolgende Elektrodenplatten jeweils ver schiedene Spannungspolarität aufweisen. B.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Elektrodenbau- gruppe parallel angeordneten Elektroden platten aus einem dünnen aber steifen nicht leitenden Material bestehen, wobei zumindest eine Seite aller Blektrodenplatten eine elek trisch leitende Schicht aufweist, die als Elek trode dient. 9.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine der beiden Elektro- denbaugruppen aus zwei Bändern besteht, die, unter Einhaltung eines gleichbleibenden gegenseitigen Abstandes, zusammen nach Art einer Spirale aufgewickelt sind, wobei an bei den Stirnseiten des spiraligen Gebildes isolie rende Stützen angebracht sind und beide Bän der verschiedene Spannungspolarität auf weisen. 10.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass zumindest eines der beiden spiralig umeinander aufgewickelten Bänder aus nichtleitendem Material besteht, das min destens auf einer Seite mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen ist, die als Blek- trode dient. 11.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeieli- net, dass mindestens eine der Elektrodenbau- gruppen aus mehreren einzelnen quer zur Strömung gestellten Metallgittern besteht, die im Abstand hintereinander angebracht und durch Zwischenlagen aus nichtleitendem Ma terial voneinander isoliert sind, wobei auf einanderfolgende Metallgitter verschiedene elektrische Spannungspolarität aufweisen. 12.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zwischenraum zwi schen den einzelnen quer zur Strömung ange brachten Metallgittern mit elektrisch nicht leitendem, luftdurchlässigem, porösem Mate rial ausgefüllt ist.
    13. Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine der Elektrodenbau- gruppen aus einem siebartig mit einer Viel zahl von Bohrungen versehenen Körper be steht, mit dem einen Pol einer Gleichspan nungsquelle verbunden ist, deren anderer Pol an einem vom Siebkörper isolierten Trag gerüst mit einer Vielzahl von Metallstiften angeschlossen ist, wobei je ein Metallstift kon zentrisch ohne Wandberührung in je eine Bohrung des Siebkörpers -hineinragt. 14.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der siebartig durchlöcherte Körper aus nichtleitendem Material besteht, aber die Wandungen aller Bohrungen einen elektrisch leitenden Überzug aufweisen, der mit dem einen Pol der Gleichspannungs- quelle leitend verbunden ist. 15.
    Filterapparatur nach Patentanspriicli und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine der Elektrodenbau- gruppen aus zwei voneinander isolierten und mit je einem Pol der Gleichspannungsquelle verbundenen metallischen Traggerüsten be stehen, von denen jedes eine Vielzahl hori zontal gerichteter Metallstifte trägt, wobei die beiden Trag gerüste einander gegenüberstehen aber gegeneinander derart versetzt sind, dass die beiden Stiftensysterne ineinandergreifen ohne sich zu berühren und die Strömung ent lang den Metallstiften erfolgt. 16.
    Filterapparatur nach Patentanspriteh und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der im Abgasstrom vor gesehene Ionisator mit Verteiler und Elek- trodenbaugruppe zusammeir eine schalldämp fende Wirkung ausübt und den Auspuff- scllalldä.mpfer ersetzt. 17.
    Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der für den Abgasstrom bestimmte Ionisator mit Verteiler und Elek- trodenbaugruppe in einer geschlossenen Bau einheit vereinigt ist. 18. Filterapparatur nach Patentangpitich, zur Reinigung der Zuluft und der Abgase. dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebs spannungen für die beiden Abscheider einer gemeinsamen Hochspannungsbatterie ent nommen sind. 19.
    Filterapparatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebs spannung für das Elektrodensystem des Ab- scheiders einem batteriegespeisten Hochspan- nungsgerät entnommen ist, das einen Wech- selstromgenerator enthält, dessen Spannung lioclitransformiert, gleichgerichtet und gesiebt wird. 20.
    Filterapparatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebs spannung für das Elektrodensystem des Ab scheiders durch Gleiehriehtung und Siebeng der Spannungsimpulse gewonnen ist, die das Zündsystem der betreifenden Brennkraft- maschine erzeugt. 21. Filterapparatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Glimm lampe vorhanden und an der Betriebsspan nung des Abscheiders angeschlossen ist, zwecks Signalisierung der Betriebsbereit schaft desselben.
    22. Filterapparatur nach Patentanspruch und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeich net, dass die Betriebsspannung für den Ab seheider automatisch abgeschaltet wird, so bald die Brennkraftmaschine ausser Betrieb (genommen wird und erst beim Wiederanlas- sen derselben selbsttätig in voller Höhe wieder erscheint.
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