CH289534A - Beleuchtungs- oder Bestrahlungsanlage mit Gas- und/oder Dampfentladungsröhren. - Google Patents

Beleuchtungs- oder Bestrahlungsanlage mit Gas- und/oder Dampfentladungsröhren.

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CH289534A
CH289534A CH289534DA CH289534A CH 289534 A CH289534 A CH 289534A CH 289534D A CH289534D A CH 289534DA CH 289534 A CH289534 A CH 289534A
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CH
Switzerland
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relay
parallel
impedance
tubes
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14—Circuit arrangements
    • H05B41/46—Circuits providing for substitution in case of failure of the lamp

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Beleuchtungs-    oder Bestrahlungsanlage     mit    Gas-     und/oder        Dampfentladungsröhren.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Be-          leuehtungs-    oder Bestrahlungsanlage mit zwei  parallel geschalteten Stromkreisen, die je eine  Reihenschaltung einer Gas- und/oder Dampf  entladungsröhre und deren     Vorsehaltimpe-          danz    enthalten, wobei die Reihenelemente in  beiden Stromkreisen praktisch die gleiche  komplexe Impedanz aufweisen und in gleicher  Reihenfolge angeordnet sind.  



  Wenn eine der Röhren defekt wird, so dass  die Zündung nicht erfolgt, oder die Röhre        nährend    des Betriebes erlischt, ergeben sieh       verschiedene    Nachteile. Vor allem verringert  sieh die ausgesandte Licht- oder Strahlungs  menge. - Wenn die Röhren mit selbsttätigen  Zündschaltern versehen sind, wird der Schal  ter der schadhaften Röhre betätigt, wodurch  der betreffende Stromkreis und der     Zünd-          rebalter    überlastet werden; ausserdem wird der  Rundfunkempfang in der Umgebung der An  lage gestört, und störende Lichtblitze können  in der schadhaften Röhre auftreten.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile  zu beheben. Gemäss der Erfindung sind Ein  rielitungen vorhanden, welche die     Vorschalt-          impedanzen    parallel schalten, wenn eine der  Röhren schadhaft ist. Diese Einrichtungen  können ausserdem auch die Röhren parallel  zueinander legen.  



  Vorzugsweise vermitteln die Einrichtun  gen     eine    Verbindung zwischen den den Vor  sehaltimpedanzen zugewendeten Enden der  Röhren; die Impedanz dieser Verbindung ist    bei weitem geringer als die     Vorschaltimpe-          danz.     



  Die Einrichtungen bestehen zweckmässig  aus einem verzögert ansprechenden Relais,  das von der zwischen den erwähnten Röhren  enden auftretenden Spannung gesteuert. wird.  



  Zu diesem Zweck eignet sich vorzüglich  ein thermisch gesteuertes Relais, das durch ein  parallel zu den Kontakten des Relais liegen  des     Widerstandsheizelement    geschlossen wird,  dessen Enden mit den erwähnten Röhren  enden verbunden sind und dessen Wider  stand die     Betriebsimpedanz    einer Röhre mehr  fach übersteigt.  



  Hierbei kann dieses Relais mit einem in  Reihe mit den Kontakten gelegten Heizelement  versehen sein, das derart bemessen und ange  ordnet ist, dass das geschlossene Relais ge  schlossen bleibt, bis die Anlage ausgeschaltet  wird. Da dieses     Reihenheizelement    die er  wähnte     Verbindung    zwischen den Röhren ver  mittelt, muss seine Impedanz, wie bereits er  wähnt, die der     Vorschaltimpedanzen    mehr  fach unterschreiten.  



  Gemäss einer andern Ausführungsform des  thermisch gesteuerten Relais kann das  wärmeempfindliche Element des Relais mit  einem riegelförmigen Organ versehen sein,  unter dem im kalten Zustand des wärme  empfindlichen Elementes     ein    federndes Or  gan gehalten werden     kann,    das den beweg  lichen Kontakt des Relais darstellt und beim  durch den Parallelwiderstand erfolgenden      Erwärmen des     wärmeempfindlichen    Elemen  tes vom Parallelwiderstand freigegeben wird,  und dabei mit dein feststehenden Kontakt des  Relais in Berührung kommt. Bei dieser Lö  sung bleibt das angesprochene Relais auch im  stromlosen Zustande der Anlage geschlossen.

    Um das Relais wieder zu öffnen, muss das  nachgiebige Organ unter den Riegel des  wärmeempfindlichen Elementes gebracht  werden, was durch einen eingebauten Druck  knopf vermittelt werden kann, der ausserdem  als Anzeiger wirksam sein kann, indem die  Länge, mit welcher der Knopf aus einem das  Relais umhüllenden Gehäuse herausragt,  einen Hinweis darauf gibt, ob das Relais ein  gerückt ist oder nicht.  



  Das Relais kann auch durch einen Wider  stand mit negativem Temperaturkoeffizien  ten dargestellt werden, der im erwärmten Zu  stande die erwähnte Verbindung vermittelt  und dessen Impedanz im kalten Zustand die  der     Vorschaltimpedanzen    mehrfach über  steigt.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung wer  den nachstehend an Hand der beiliegenden  Zeichnung näher erläutert.  



       Fig.1    zeigt eine Anlage mit zwei Ent  ladungsröhren, z. B.     Niederdruek-Quecksilber-          dampfentladungsröhren,    1 und 2, die in Reihe  mit einer     Vorschaltimpedanz    3 bzw. 4 mit den       Anschlussklemmen    5 und 6 der Anlage ver  bunden sind. Die Röhren können mit     Glüh-          elektroden    7, 8 bzw. 9, 10 versehen sein, deren  von den     Anschlussklemmen    5 und 6 abgewen  dete Enden durch selbsttätige Zündschalter,  z.

   B.     Glimmentladungsschalter    11 bzw. 12,  verbunden sind, deren Zündspannung zwi  schen der Speisespannung der Anlage und  der     Brennspannung    der zugehörigen Röhre  liegt. Beim Verbinden der     Ansehlussklemmen     5 und 6 mit den Polen einer geeigneten Span  nungsquelle, zünden die Röhren auf bekannte  Weise.  



  Wenn eine der Röhren Schaden erleidet,  wird diese nicht zünden, oder wenn bei dieser  Röhre während des Betriebes ein Schaden  eintritt, wird sie erlöschen. In beiden Fällen  wird nur eine der Röhren brennen, so     da.ss       weniger Licht oder Strahlung erzeugt wird  als im normalen Zustand der Anlage. Ausser  dem wird in dem dargestellten Falle, in dem  die Röhren mit selbsttätigen     Zündschaltern     versehen sind, der Zündschalter der schad  haften Röhre tätig bleiben bzw. werden, was  nachteilig und störend ist.  



  Zur Behebung dieser Nachteile werden  die Punkte 13 und 14 der Stromkreise mit  einander verbunden, wenn eine der Röhren  schadhaft wird. Diese     Verbindungsmöglich-          keit    ist andeutungsweise durch einen Schal  ter 15 angegeben. Wenn dieser Schalter ge  schlossen ist, sind die     Vorschaltimpedanzen    3  und 4 zueinander parallel und gemeinsam in  Reihe mit der brennenden Röhre geschaltet,  die infolgedessen mehr Licht oder Strahlung  erzeugt. Infolge des Schliessens des Sehalters  15 werden auch die Röhren 1 und 2 parallel  zueinander geschaltet, was zur Folge hat,  dass sich auf die schadhafte Röhre, z. B, auf  die Röhre 2, die Brennspannung der     nieht     schadhaften Röhre 1 überträgt, so dass der  Zündschalter 12 seinen Betrieb einstellt.

    



  In den     Fig.    2 bis 4 sind drei Ausführungs  beispiele der elektrischen Verbindung zwi  schen den Punkten 13 und 14 dargestellt, die  den Spannungsunterschied benutzen, der beim  Eintreten eines Schadens bei einer der Röh  ren zwischen den erwähnten Punkten auf  tritt.  



  In     Fig.    2 bezeichnet 16 ein     Widerstands-          heizelement    von zum Beispiel 50 000 Ohm,  das mit den Punkten 13 und 14 verbunden  ist und in solcher Nähe eines mit dem Punkt  13 verbundenen     Bimetallelementes    17 ange  ordnet ist, dass der den Widerstand 16 in  dem schadhaften Zustande einer der Röhren  durchfliessenden Strom den Kontakt 18 des       Bimetallelementes    mit dem feststehenden  Kontakt 19 des Relais in Berührung bringt.

    Zwischen dem. feststehenden Kontakt     7.9    und  dem Punkt 14 ist ein zweites Heizelement 20  von zum Beispiel 3 Ohm angeordnet, das so  nahe bei dem     Bimetalleleinent    17 angeordnet,  ist, dass die miteinander in Berührung ge  kommenen Kontakte 18 und 19 miteinander  in Berührung bleiben, solange die Anschluss-      klemmen 5 und 6 der Anlage mit der Strom  quelle verbunden sind.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3  liegt zwischen den     Punkten    13 und     l.4    auch  ein     Widerstandsheizelement    21, das grund  sätzlich den gleichen Wert wie das     Heizele-          ment    16 nach     Fig.    2 haben kann. Der Wider  stand 21 lenkt beim Stromdurchgang das     rie-          gelförmige    Ende eines     Bimetallelementes    22  nach links aus, wodurch ein unter dem Rie  gel gehaltenes, federndes Organ 23, das mit  dem Punkt 14 verbunden ist, freigegeben  wird.

   Hierbei kommt das Organ 23 in die       -gestrichelt    dargestellte Lage 23', wobei dieses  Organ mit einem feststehenden, mit dem  Punkt 13 verbundenen Kontakt 24 in Be  rührung ist. Infolgedessen entsteht zwischen  den Punkten 13 und 14 eine     Kurzschlussver-          bindung,    die so lange bestehen bleibt, bis auf  (las nachgiebige Organ 23' in Richtung des       Pfeils    25 Druck ausgeübt wird, wodurch das  bewegliche Ende dieses Organs wieder unter  den Riegel des inzwischen abgekühlten Bi  metallelementes 22 gebracht wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.4     sind die Punkte 13 und 14 durch einen Wi  derstand 26 mit stark negativem Temperatur  koeffizienten verbunden. Dieser Widerstand  kann auf der Basis halbleitenden Metalloxyde,       z.    B. Eisenoxyds, zusammengesetzt sein. Die  Impedanz dieses Widerstandes kann bei     Zim-          inertemperatur    zum Beispiel 10 000 Ohm be  tragen. Im Normalbetrieb, das heisst wenn  beide Röhren brennen, besteht zwischen den  Punkten 13 und 14 praktisch kein Potential  unterschied, so dass der Widerstand kalt  bleibt. Beim Eintreten eines Schadens bei  einer der Röhren tritt. jedoch zwischen den  Punkten 7.3 und 14 ein erheblicher Potential  unterschied auf, so dass sieh der Widerstand  erwärmt und sein Widerstandswert sinkt,  z.

   B. bis auf 15 Ohm. In diesem     Zustand    bil  det der Widerstand eine Verbindung geringer  Impedanz zwischen den Punkten 13 und 14.  Infolgedessen wird die     Vorschaltimpedanz     der schadhaften Röhre in Reihe mit der bren  nenden Röhre gelegt, so dass ein starker  Strom den Widerstand 26 durchfliesst. Dieser    bleibt infolgedessen auf der erforderlichen  Temperatur, bis die Anlage stromlos gemacht  wird.  



  Es sei darauf hingewiesen, dass die bren  nende Röhre in den beschriebenen Fällen stär  ker belastet wird als üblich. Es hat sich jedoch  gezeigt, dass sich bei einer nicht zu langen,  z. B. 24stündigen, Überlastung, keine Nach  teile ergeben.  



  In einem konkreten Fall war die Anlage  an das Lichtnetz von 225 V, f = 50, angeschlos  sen Hierbei betrug die     Brennspannung    der  Röhren (40 W     Fluoreszenzröhren)    annähernd  105 V, der übliche Entladungsstrom 420     mA,     die Impedanz jeder Röhre annähernd 240 Ohm  und die Impedanz einer jeden der aus Dros  seln bestehenden     Vorschaltimpedanzen    3 und  4 annähernd 400 Ohm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beleuchtungs- oder Bestrahlungsanlage mit zwei parallel geschalteten Stromkreisen, die je die Reihenschaltung einer Gas- und/oder Dampfentladungsröhre und deren Vorsehalt- impedanz enthalten, wobei die Reihenelemente in beiden Stromkreisen praktisch die gleiche komplexe Impedanz aufweisen und in gleicher Reihenfolge angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass Einrichtungen vorhanden sind, welche die Vorschaltimpedanzen parallel zu einander legen, wenn eine der Röhren schad haft ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Einrichtungen auch die Röhren parallel zueinander legen. 2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen eine Verbindung zwischen den den Vorschaltimpe- danzen zugewendeten Enden der Röhren ver mitteln, wobei die Impedanz dieser Verbin dung die der Vorschaltimpedanzen mehrfach unterschreitet. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen aus einem verzögernd ansprechenden Relais be stehen, das von der zwischen den erwähnten Röhrenenden auftretenden Spannung ge steuert wird. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais ein thermisch gesteuertes Relais ist, das von einem parallel zu den Kontakten des Relais angeordneten Widerstand geschlossen wird, dessen Enden mit. den erwähnten Röhrenenden verbunden sind und dessen Widerstand die Betriebsimpe danz einer Röhre mehrfach übersteigt.. 5: Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais mit einem in Reihe mit den Kontakten gelegten Heizele- ment versehen ist, das derart. bemessen und angeordnet ist, dass das geschlossene Relais ge schlossen bleibt, bis die Anlage ausgeschaltet wird. 6.
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadureli gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element des Relais mit einem riegelförmigen Organ versehen ist, unter dem im kalten Zu stand des wärm.eempfindliehen Elementes ein federndes Organ gehalten werden kann, das den beweglichen Kontakt des Relais darstellt und beim durch den Parallelwiderstand erfol genden Erwärmen des wärineempfindliehen Elementes vom Parallelwiderstand freigegeben wird und hierbei mit dem feststehenden Kon takt des Relais in Berührung kommt. 7.
    Anlage nach Unteransprueli 3, dadurch gekennzeichnet, dass das verzögert anspre- ehende Relais ein -#i iderstand mit negativem Temperaturkoeffizienten ist, der im warmen Zustand die erwähnte Verbindung vermittelt und dessen Impedanz im kalten Zustand die der Vor;sehaltimpedanzen inehrfaeh übersteigt.
CH289534D 1950-05-04 1951-05-02 Beleuchtungs- oder Bestrahlungsanlage mit Gas- und/oder Dampfentladungsröhren. CH289534A (de)

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