CH289711A - Verfahren zum Heften von Stapeln loser Blätter und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Heften von Stapeln loser Blätter und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH289711A
CH289711A CH289711DA CH289711A CH 289711 A CH289711 A CH 289711A CH 289711D A CH289711D A CH 289711DA CH 289711 A CH289711 A CH 289711A
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CH
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Bevilacqua Aurelio
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Bevilacqua Aurelio
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0006Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
    • B42C9/0012Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller
    • B42C9/0031Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller with continuous flow of stacks of sheets

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  <B>verfahren zum Heften von stapeln loser</B>     Blätter   <B>und Einrichtung zur</B>     Ausübung..-deg--Wrfahrens.       Die vorliegende Erfindung bezieht. sieh     auf     ein Verfahren zum Heften von Stapeln loser  Blätter, bei welchem weder Heftklammern  noch Faden Verwendung finden.

   Das     Ver-          i'ahren    gemäss der Erfindung zeichnet. sich  dadurch aus, dass die einzelnen Blattstapel ih  in geschlossenem Kreislauf absatzweise ge  führte     Pressbackenvorrichtungen    eingesetzt  und nacheinander entlang der     Bewegungsbahn          cler        Pressbackenvorrichtungen    angeordneten  Bearbeitungsvorrichtungen zugeführt werden,  mittels welcher jeder Blattstapel am zum  Heften bestimmten Rücken glattgeschnitten,       aufgerauht,    aufgefächert und mit einem  Lösungsmittel behandelt und mit     mindestens     einem Bindemittel bestrichen wird.

   Vor  zugsweise wird jeder geheftete Blattstapel vor  der Entnahme aus den     Pressbackenvorrich-          f    engen durch eine     Trocknungszone    geführt.  



  Die Einrichtung zur Ausübung des Ver  fahrens weist zur Aufnahme der zu heften  den Blattstapel hintereinander angeordnete,  mittels einer Transportvorrichtung absatz  weise in geschlossenem Kreislauf geführte       Pressbackenvorrichtungen    und entlang dieser  Bewegungsbahn     angeordnete,    selbsttätige Be  arbeitungsvorrichtungen auf, die nachein  ander den zu     heftenden    Rücken der Blatt  stapel Blattschneiden, aufrauhen, auffächern  und mit Lösungsmitteln behandeln und mit  mindestens einem Bindemittel bestreichen.

         Vorzugsweise    weist die Einrichtung noch eine       Trocknungszone    auf, welche sich zwischen der  Vorrichtung zum Bestreichen der Blattstapel    und der Entnahmestelle für die fertigen  Stapel entlang der Bewegungsbahn befindet.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel einer Einrichtung zur Durch  führung des Verfahrens nach der Erfindung       dargestellt,    und zwar zeigen:       Fig.1    eine Gesamtansicht der Einrichtung,  teilweise im Schnitt.,       Fig.    2 einen Querschnitt gemäss der Linie       f1-1    in der     Fig.1,    die       Fig.    3 und 4 die     Pressbacken    in der       Öffnungs-        bzw    Schliesslage, in vergrösserter  Darstellung, und       Fig.5    als Einzelheit die Ausbildung der       Auffächervorrichtung    in vergrösserter Dar  stellung.  



  In der     Fig.1    ist der Aufbau der Einrich  tung schematisch dargestellt. Diese Einrich  tung weist ein Gehäuse 1 auf, in welchem eine  Anzahl     Pressbacken    2 hintereinander an  geordnet und entlang einer geschlossenen  Bewegungsbahn mittels nicht näher dar  gestellter Transport- und Hebeleinrichtungen  im Kreislauf     absatzweise    bewegt werden.

   Die       Pressbacken    dienen zur Aufnahme der zu  heftenden     Stapel    loser Blätter 3 und weisen  je eine feste Backenhälfte     2a        (Fig.    3, 4) und  eine bewegliche     Baekenhälfte        2b    auf, welch  letztere in einem Rahmen     2c    verschiebbar ge  führt ist und unter dem     Einiluss    einer Feder  4 steht, die bestrebt ist, die bewegliche  Backenhälfte     2b    gegen die feste zu drücken.

    Mit jeder der Backenhälften 2a,     2b    stehen  Hilfsbacken 2' und 2" mittels Führungs-           stangen    5 in Verbindung, die die Backen  hälften     durchsetzen    und     andernends    je eine  Rolle 6 tragen. Die Führungsstangen 5 er  strecken sich nicht senkrecht zur Bewegungs  richtung der beweglichen Backe 2b, sondern  sind dazu und gegeneinander geneigt, so dass  bei der     Axialverschiebung    der Stangen 5 der  gegenseitige Abstand der beiden Hilfsbacken  verändert wird.

   Diese     Axialbewegung    kann  jedoch nur unter     Einwirkung    einer Kraft er  folgen, da die beiden Hilfsbacken 2', 2" unter  dem Einfluss je einer Druckfeder 7 stehen,  die die Hilfsbacken 2', 2" in einer Lage halten,  welche der Lage der entsprechenden Backen  hälften     2a,    2b entspricht, das heisst wobei  die     Pressflächen    der Hilfsbacken in der  gleichen Ebene liegen wie die     Pressflächen    der  entsprechenden Backenhälften     2a,    2b.  



  Zum Öffnen der Backenhälften     2a    und     2b     ist eine im Bereiche der     Beschickungs-    und  Entnahmeöffnung 8     (Fig.    1) angeordnete,  hydraulisch     betätigbare    Vorrichtung ange  ordnet, die     zwei    Zylinder 9 mit Kolben 10 auf  weist, dessen     Kolbenstange    11 in der einen  Endlage die in ihrem Wirkbereich befind  liche, feste Backenhälfte     2a    durch seitlich an  gebrachte Öffnungen     2a'    durchdringt und,  sich gegen die bewegliche Backe 2b anliegend,  letztere entgegen der Federwirkung (4) ver  schiebt.  



  Mit 12 ist ein Richttisch bezeichnet, wel  cher beim Beschicken der Backen mit losen  Stapelblättern als Unterlage dient und ent  lang einer Führung 13 bewegbar ist. Das     Ein-          und    Ausrücken des Richttisches 12 erfolgt  automatisch mittels eines im Zylinder 14 ge  lagerten Kolbens, dessen Kolbenstange 15       andernends    gelenkig mit dem Tisch 12 ver  bunden ist. Die Anordnung ist dabei so ge  troffen, dass der Zylinder 14 mit dem Zylin  der 9 gekoppelt ist, so dass beim Betätigen der  Kolbenstange 11 der Richttisch zwangsläufig  ausrückt. Um die Schnitthöhe .der Stapel  blätter 3 regulieren zu können, ist der     Richt-          tisch    12 samt Zylinder 14, Kolbenstange 15  und Führung 13 in der Höhe verstellbar.

   Die  Höhenverstellung erfolgt     zweckrriässigerweise     durch eine vom Handrad 16     betätigbare       Spindel 17, welche ortsfest gelagert ist und  als     Spindelmutter    einen Körper 18 mit Keil  fläche 19 trägt, welche an der     Keilfläcbe    eines  Ansatzes 20 des Zylinders 14 anliegt.  



  Die beschriebenen     Pressbacken    2 sind in  Schienen 21 geführt     (Fig.2),    die sich oben  und unten in der Längsrichtung des Gehäuses  1. erstrecken. Entlang der obern Schienen 21  sind Bearbeitungsvorrichtungen für die losen       Stapelblätter    zwecks     Vorbereitens    und     Durch-          führens    des     Heftens    angeordnet. Zunächst ist  eine Schneid- und Trennvorrichtung angeord  net, welche eine Bandsäge 22 besitzt, die die  Stirnseite der     zusammengepressten    Blattstapel  deichmässig in der durch den Richttisch 1?  festgesetzten Schnitthöhe beschneidet.

   Die  Bandsäge 22 ist     zweckmässigerweise    etwas  schwenkbar gelagert, so     da.ss    der Schnittwinkel       (Fig.    4) in gewissen Grenzen eingestellt wer  den kann. Zum Aufrauhen der erzeugten  Schnittfläche und zum Lockern der einzelnen  Papierblätter ist. eine     Aufrauhvorrichtung     vorgesehen, die aus einem rotierenden     Stahl-          kardenband    23 besteht. Die beiden erwähnten  Bearbeitungsgeräte 22 und 23 werden gemein  sam von einem Elektromotor 24 angetrieben,  welcher an einem Zwischenboden 25 des Ge  häuses 1 Aufnahme findet und     beiderends    je  eine Antriebsrolle 26 bzw. 27 trägt.

   Die Teile  22 und 23 sind von einem Mantel 28 um  geben, in welchem die Papierabfälle gesam  melt und von dort aus von einem am gleichen  Zwischenboden 25 montierten Ventilator 29  abgesaugt werden. Die abgesaugte, verun  reinigte Luft gelangt in einen Filter 30, wo  sie gereinigt und anschliessend in einem Heiz  körper 31 vorgewärmt, wird. Dieser Heiz  körper ist von einem Thermostaten gesteuert.  Die warme Luft. dient zum Trocknen der ge  leimten Rücken der Blattstapel, wie das  später beschrieben ist.  



  Der     Aufrauhvorriclrtung    anschliessend ist  ein     Anfeuchtwerk    angeordnet, das einen Be  hälter 32 zur Aufnahme eines fett- und leim  lösenden Mittels (Lösungsflüssigkeit)     aLlf-          weist.    Der Behälter 32 ist um eine Achse 33  schwenkbar und liegt anderseits auf einem  Exzenter 34 auf, durch welchen die Schwenk-           lage    des Behälters eingestellt werden kann.

    Im Behälter 32 finden eine     Anfeuchtwalze    35       Lind    eine Auftragwalze 36 Aufnahme, welch  letztere eine durch     Abstreifmesser    regulier  bare Menge des Lösungsmittels an die auf  gerauhte Fläche des Blattstapels überträgt,  nachdem die Blätter etwas aufgefächert wur  den. Zu letzterem Zwecke ist eine Führungs  schiene 38 in der     Bewegungsbahn    der     Press-          backen    angeordnet, auf welche die Rollen 6  der     Führungsstangen    5 auflaufen und damit  letztere eine     Axialverschiebung    erfahren.

    Diese wirkt sich in der Weise aus, dass sich  die Hilfsbacken 2', 2" öffnen, wie dies aus der       Fig.    5 ersichtlich ist. Die Stapelblätter 3 wer  den so aufgefächert und mit. dem Lösungs  mittel bestrichen.  



  In einem Behälter 39 ist ein     Fäeherleim-          werk,    bestehend aus den beiden Rollen 40, 41  angeordnet. Auch dieser Behälter 39 ist um  eine Achse 42 drehbar angeordnet und liegt  auf einem Exzenter     34ca    auf. Die Auftrags  walzen     36,;,41    besitzen Längsnuten 36' an ihrem  Umfang, wodurch ein Blättern des Stapels 3  bewirkt wird und demzufolge auch eine  bessere     Verklebung    der innern Ränder der  Blätter und eine bessere     Heftung    der ein  zelnen Blätter stattfinden.

   Um die     Verlei-          mung        züx    vervollständigen, werden die Blätter  noch in einem     Nachleimwerk    behandelt,  welches ähnlich wie das     Fächerleimwerk        aus-          nebildet    ist und in einem schwenkbaren Be  hälter 43 gelagerte Rollen 44, 45 aufweist.

   Die       Auftragswalze    45 weist eine glatte Ober  fläche auf und trägt einen zweiten Leimfilm  an den bereits verleimten, nicht mehr aufge  fächerten, sondern wiederum     zusammenge-          pressten    Rücken des Blattstapels auf, da das  N     achleimwerk    ausserhalb der Wirkung der  Führungsschienen 38 liegt, so dass die Hilfs  backen 2', 2" wiederum schliessen.  



  Die     Vorschubeinrichtung    für die     Press-          backen    ist nicht näher dargestellt. Zweck  mässigerweise sind beiderseits der     Pressbacken     je eine Zugschiene gelagert, die hin und her  gehende Bewegungen ausführen     und    mit in  gleichen Abständen angeordneten federnden  Klinken versehen sind. Bei der     Bewegung    der    Zugschienen in der einen Richtung nehmen  die     Klinken    den     Pressbacken    mit, während  sie beim Rücklauf den     Pressbacken    entlang  gleiten.

   Bei jedem     Arbeitsgang    werden die       Pressbacken    -am ihre     Eigenlänge    weiter  befördert, bis sie in den Bereich einer Senk  vorrichtung 46 gelangen und zum     Trocknungs-          kanal    47 gefördert werden, in welchen auch  die im Heizkörper 31 vorgewärmte Luft ge  leitet wird. Am andern Ende des Kanals 4 7  ist eine Hebeeinrichtung 48     _        angeordnet,     welche die     Pressbacken    wieder in die Aus  gangsstellung zur Entnahme und     Beschik-          kungsöffnung    8 hebt.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Ein  richtung ist folgende  Nachdem die Einrichtung durch Einstellen  des     Richttisches    12 und der Bearbeitungsvor  richtungen zum Schneiden, Aufrauhen, Lei  men usw. in Betriebsbereitschaft gebracht und  die Elektromotoren zur Betätigung der Vor  richtungen angelassen wurden, wird der  Richttisch 12 mittels der Kolbenstange 15 in  die     Bereitschaftstellung    geschoben, worauf  die sich gerade im Bereiche der Öffnung 8  befindlichen     Pressbacken    2 mittels der Kolben  stangen 11 geöffnet werden.

   Jetzt wird ein  vorgerichteter Stapel von Blättern zwischen  die Backen     2a,    2b gelegt     und    dort festge  klemmt, worauf der     Richttisch    wieder ver  schwindet. Nun bringt die     Vorschubvorrich-          tung    die     Pressbacke    in die Schienen 21 und  fördert sie bis zum     Schneidewerk,    wo der  Stapelrücken von der Bandsäge 22 glatt  geschnitten wird. Unterdessen rückte bereits  eine weitere     Pressbacke    in die Nähe der Be  schickungsöffnung 8 und wird ebenfalls mit  einem Blattstapel beladen.

   Durch die     Förder-          vorrichtung    werden die Pressen nacheinander  der     Aufrauhvorrichtung,    dem     Anfeuchtwerk,     dem Leimwerk und dem     Nachleimwerk    zu  geführt, womit die eigentliche     Heftung    be  endet ist. Durch die Senkeinrichtung 46 ge  langen die genannten     Pressbacken    in .den       Trocknungskanal    und nachher auf die Hebe  einrichtung. Durch die Öffnung 8 erfolgt die  Entnahme der fertig gehefteten Bogen oder  Blätter.      Die beschriebene Einrichtung ist ausser  ordentlich leistungsfähig.

   Wie eingehende  Untersuchungen und Versuche gezeigt haben,  ist es möglich, die Einrichtung mit 26     Press-          backen        auszurüsten,    so dass der totale     Arbeits-          zy        klus    vom Einlegen der Blattstapel bis zur  Entnahme der fertig gehefteten Stapel 260  bis 390 Sekunden dauert, wenn man pro  Arbeitsetappe 10 bis 15 Sekunden rechnet. Je  nach Format und     Vorschubgeschwindigkeit          können    dadurch 250 Bücher zu je 200 Seiten  in der Stunde geheftet werden.  



  Als Klebemittel werden     zweckmässig     Lösungen aus     Polyvinylalkoholen    oder     Polyvi-          ny        lazetaten    wie auch organische Lösungen  anderer Kunstharze und solcher aus Latex  verwendet, welche die Eigenschaft haben,  nach- der beim Trocknen eingetretenen     Poly-          nierisation    unbegrenzt elastisch zu bleiben und  dadurch einen geschmeidigen, zähen, allen       Witterungseinflüssen    widerstehenden     Buch-          i-üeken        zii    bilden, dessen besonderes     'Merkmal     ist,

       da.ss    so geheftete Bücher mit jeder Art  Einband sofort versehen werden können,       nachdem    der trockene     Biielierl)loek    die     Ein-          nchtung    verlassen hat und mittels einer  stumpfen, messerartigen Klinge in einzelne       Büelier    getrennt wurde. Ein weiterer Vorteil  des beschriebenen Verfahrens besteht. noch  darin, dass die fertigen Bücher beim Öffnen       zwischen    den     Druelz:bogen    nicht reissen können  und flach liegen bleiben, ohne das Bestreben  zu haben, sich wieder aufzurichten.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRLCHE: I. Verfahren zum Heften von Stapeln loser Blätter, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen Blattstapel in in geschlossenem Kreis- lauf absatzweise geführte Pressbaekenvorrich- tungen eingesetzt und nacheinander entlang der Bewegungsihahn dieser Pressbackenvor- riehtungen angeordneten Bearbeitungsvor richtungen zugeführt werden, mittels welcher jeder Blattstapel am zum Heften bestimmten Rücken glattgeschnitten, aufgerauht,
    auf- Cefächert@und mit einem Lösungsmittel be handelt und mit mindestens einem Binde mittel bestrichen wird. II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zur Aufnahme der zu heftenden Blattstapel hintereinander angeordnete, mittels einer Transportvorrichtung absatzweise in geschlos senem Kreislauf geführte Pressbaekenvorrieh- tungen und entlang dieser Bewegungsbahn angeordnete, selbsttätige Bearbeitungsvor richtungen aufweist, die nacheinander den zu heftenden Rücken der Blattstapel Blatt schneiden, aufrauhen,
    auffächern und mit Lösungsmitteln behandeln und mit mindesten einem Bindemittel bestreichen. UNTERANSPRM-IE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass jeder geheftete Blattstapel vor der Entnahme aus den Press- backenv orriehtungen durch eine Troeknungs- zone geführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die beschnittenen tind aufgerauhten Blätter mit einer fett- und leimlösenden Flüssigkeit befeuchtet werden, tim dadurch das Eindringen des Bindemittels zu beschleunigen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die innern Blatt ränder der Blattstapel unter sieh verleimt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Klebemittel Lösungen aus Poly vinylalkoholen verwendet werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Klebemittel Lösungen von Polyvinylazetaten verwendet werden. 6. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressbaeken- vorrichtungen je eine feste und je eine be wegliche Pressbacke aufweisen, welch letztere unter dem Einfluss einer Feder steht, die be strebt ist, die bewegliche Pressbaeke gegen die feste Pressbacke zu di,üelzen. 7.
    Einrichtung nach Patentansprueli 1I, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Press- backe mittels Führungsstangen Hilfsbacken in Verbindung stehen, welche Stangen die Press- backen durchdringen und andernends je eine Rolle tragen. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch I1 und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Führungsstangen gegeneinander geneigt geführt sind, so dass bei der Axialver- schiebung der Stangen der gegenseitige Ab stand der beiden Hilfsbacken verändert wird. 9. Einrichtung nach Patentanspruch TI und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hilfsbacken unter der Wirkung je einer Druckfeder stehen, die die Hilfsbacken in einer Lage halten, welche der Lage der Öffnung der entsprechenden Backenhälften entspricht.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Patentanspruch 11. und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass zum Öffnen der Pressbacken eine Vorrichtung angeordnet ist, die eine auf die bewegliche Backenhälfte entgegen der Schliess federwirkung einwirkende Kolbenstange auf weist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass im Bereiche der Beschik- kungs- und Entnahmeöffnung der Einrich tung ein bewegbarer Richttisch angeordnet ist, welcher mit der Backenöffnungsvorrichtung so in Wirkungsverbindung steht, dass bei der.
    Betätigung letzterer der Richttisch in die Arbeitsstellung rückt, - 1''. Einrichtung nach Patentanspruch <B>11</B> und Unteransprüchen 6, 7 und 11, dadurch ;rekennzeichnet, dass der Richttisch samt Be- wegungsmechanismus in der Höhe verstell bar ausgebildet ist. 7.3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet., dass zum Glatt schneiden des Blattstapels eine derart schwenkbar gelagerte Bandsäge angeordnet ist, dass der Schneidewinkel eingestellt wer den kann. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7-9, dadurch gekenn zeichnet, dass zum selbsttätigen Öffnen der Hilfsbacken Mittel zur Axialverschiebung der Stangen entgegen der Federwirkung vorhan den sind, so dass das Auffächern des Blatt stapels infolge '.der geöffneten Hilfsbacken möglich ist. 15. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7-9 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Bewegungs bahn der Pressbackenvorrichtungen eine Sehiene angeordnet ist, auf welche die Rollen der Führungsstangen auflaufen und den Führungsstangen eine Axialverschiebung erteilen. 16.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bestreichen des Blattstapels mit einem. Bindemittel min destens ein Pächerleimwerk angeordnet ist, dessen Auftragswalze mit Längsnuten ver sehen ist. 17. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass ausser dem Pächerleimwerk ein Nachleimwerk vorhanden ist., dessen Auftrags walze eine glatte Oberfläche aufweist, die einen zweiten Leimfilm an den bereits ver leimten, aber nicht mehr angeMcherten Rücken des Blattstapels aufträgt. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sammlung des beim Schneiden und Aufrauhen entstehen den Abfalles ein Ventilator angeordnet ist., mit welchem ein Luftfilter und eine Heiz- einrichtung in Verbindung steht, mittels wel cher die verunreinigte Luft filtriert, vorge wärmt und zum Trocknen der gehefteten Blattstapel verwendet wird. 19. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einem Trocknungskanal ausgerüstet ist.
CH289711D 1950-11-17 1950-11-17 Verfahren zum Heften von Stapeln loser Blätter und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH289711A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3179967A (en) * 1961-08-11 1965-04-27 Wayside Press Inc Magazine and the like and method and apparatus for binding the same
EP1155874A2 (de) * 2000-05-17 2001-11-21 Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft Vorrichtung und Verfahren zum seitlichen Binden von Druckprodukten

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