CH289858A - Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen. - Google Patents

Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen.

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CH289858A
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Boveri & Cie. Aktiengesellschaft Brown
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Brown Boveri & Cie Ag
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    • G08C15/08Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by amplitude of current or voltage in transmission link
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    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/82Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using gas-filled tubes

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Description


  Einrichtung zur synchronen     zyklischen    Umschaltung bei der     absatzweisen        Mehrfachübertragung     von     Messwertgleichspannungsimpulsen.       Bei der absatzweisen Mehrfachübertra  gung von     Messwerten    werden     senderseitig    die       Messwerte    in zyklischer Reihenfolge mittels  einer Schalteinrichtung von den einzelnen       TNlesswertzuleitungen    abgenommen und zeit  lich hintereinander auf den Übertragungsweg  geschaltet.

   Empfängerseitig erfolgt der um  gekehrte Vorgang, indem die einzelnen zeit  lich hintereinander ankommenden Signale  vom Übertragungsweg synchron auf die ein  zelnen     Messwertanzeiger    geschaltet werden.  Für die     periodische    Umschaltung sind bisher  mechanische Schalter verwendet worden.  Solche mechanische Schalter haben aber den  Nachteil, dass sie infolge ihres ständigen Um  laufs einer mechanischen Abnützung unter  worfen sind. Die mechanischen Umschalter  arbeiten ferner verhältnismässig langsam. Sie  benötigen für den Umlauf mehrere Sekunden       tznd    ergeben eine entsprechend lange Ver  zögerung in der Übertragung. Für viele  Zwecke, zum Beispiel für die Fernregulierung,  sind so lange Verzögerungen meistens nicht  zulässig.  



  Die vorliegende Erfindung beruht auf dem       Gedanken,        Gasentladungsröhren    für die Um  schaltung zu verwenden. Umschaltanordnun  gen mit     Gasentladungsröhren    sind bereits bei       der    Übertragung von     Multiplexsignalen    be  kannt geworden, dort wird jedoch auf pro  portionale     Amplitudenübertragung    nicht wei  ter Rücksicht genommen, was bei Messwert-         umschaltanordnungen    für fehlerfreie Messung       unerlässlich    ist.  



       Vorliegende    Erfindung betrifft eine Ein  richtung zur synchronen zyklischen Umschal  tung bei der absatzweisen Mehrfachübertra  gung von     Messwertgleichspannungsimpulsen,     welche durch synchrone     zyklische    Umschal  tungen nacheinander an Speicherorgane an  gelegt werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die am  Empfänger in zyklischer Reihenfolge ankom  menden     Messwertgleichspannungsimpulse    den  Anoden wenigstens zweier Glimmrelais zu  geführt werden, deren Anodenstromkreise  parallel geschaltet sind und kathodenseitig  Zeitglieder aufweisen und dass die     Glimm-          relais    je eine Sondenelektrode enthalten,  welche mit dem jeweiligen Speicherorgan  verbunden ist und so die     Glimmrelais    als  Schalter     wirken,

      so dass die     Messspannung    bei  gezündetem     resp.    gelöschtem Glimmrelais an  das     jeweilige    Speicherorgan an-     resp.    von die  sem abgeschaltet ist und dass die Steuerung  der     Glimmrelais    durch Kopplung der Katho  den     wenigstens    über einen Widerstand mit  dem Gitter des nächsten     Glimmrelais    in zykli  scher Reihenfolge so erfolgt,

   dass durch kurz  zeitiges gemeinsames Senken der Anoden  spannungen das gerade gezündete     Glimm-          relais        erlischt    und dadurch das betreffende  Speicherorgan von der     Messspannung    ab  geschaltet     wird    und dass durch kurzzeitiges      gemeinsames Erhöhen der     Steuergitterspan-          nungen    das folgende     Glimmrelais    gezündet  und damit das entsprechende nächste Spei  cherorgan an die     Messspannung    angeschaltet       wird,    und dass Mittel vorgesehen sind,

   welche  die Schaltreihenfolge der     Glimmrelais    mit der  Reihenfolge der     Messwerte    synchronisieren.  



  Die Einrichtung wird an Hand eines Aus  führungsbeispiels näher erläutert. Es werden  dabei vier     Messwerte    übertragen. Als Spei  cherorgan für die     Messwerte    sind Kondensa  toren vorgesehen, welche parallel zur     Gitter-          Kathoden-Strecke    von     Messröhren    liegen.  



  Die     Messwerte,    welche in zyklischer Rei  henfolge vom Übertragungsweg über einen  nicht näher beschriebenen Empfänger emp  fangen und in zu den zu übertragenden     Mess-          werten    proportionale     Messgleichspannungen     umgewandelt werden, gelangen an die Klem  me 1 und ? (s.     Fig.    1). 1 liegt an Erde und hat  Null Potential. 2 ist über einen     -Widerstand    3  mit der gemeinsamen Anodenleitung 4 ver  bunden. An der Anodenleitung 4 liegen die  Anoden von vier Glimmrelais 51 bis 54, da es  sich um die Übertragung von vier     Messwerten     handelt. Alle vier     Glimmrelais    sind parallel  geschaltet.

   In die Anodenkreise sind     katho-          denseitig    Zeitglieder eingeschaltet. Sie be  stehen aus je einem Widerstand 71 bis 74 und  den parallel geschalteten Kondensatoren 81  bis 84. Die Glimmrelais enthalten ferner Son  denelektroden 91 bis 94; diese sind je mit  einem Kondensator 101 bis 104 verbunden,  welche als Speicherorgan dienen. Diese Kon  densatoren liegen im Gitterkreis je einer     Mess-          verstärkerröhre   <B>111</B> bis 114. Im Anodenstrom  kreis dieser Röhren sind die Messgeräte 121  bis 124 eingeschaltet. An diesen werden die  übertragenen     Messwerte    zur Anzeige gebracht.

    Die Glimmrelais weisen ferner Steuergitter 131  bis 134 auf, über welche durch positive Im  pulse die Zündung des jeweiligen Glimmrelais  erfolgt. Die Kathoden der     Glimmrelais    sind  über je einen Widerstand 241 bis 244 und je  einen Gleichrichter 251 bis 254 mit dem Git  ter des nächsten Glimmrelais gekoppelt. Das  letzte     Glimmrelais    54 ist entsprechend mit  dem ersten Glimmrelais 51 verbunden. Die    Glimmrelais sind somit in zyklischer Reihen  folge     hintereinandergeschaltet.    Sämtliche  Steuergitter sind ferner über Kondensatoren  141 bis 144 mit einer gemeinsamen Steuer  leitung 15 verbunden.

   Die     Steuerung    der  Glimmrelais erfolgt nun entweder durch vor  übergehendes Senken der positiven Anoden  spannung in der Leitung 4, wodurch das ge  rade brennende     Gliinrnrelais    gelöscht wird,  oder durch vorübergehende positive Erhö  hung der Spannung der     Leitung    15, wodurch  das dein zuletzt gelöschten     Glimmrelais    nach  folgende Glimmrelais gezündet wird. Durch  abwechselndes impulsmässiges Senken der  Anodenspannung und positive Erhöhung der       Steuergitterspannung    wird     erreicht,    dass die       Glimmrelais    der Reihe nach zünden und wie  der löschen.

   Die Senkung der     Anodenspzin-          nung    wird durch ein weiteres     Glimmrelais    16  erreicht, dessen     Anode    reit der Leitung 4 ver  bunden ist und wobei die     Anodenst.romzu-          führung    gemeinsam über den     Widerstand.    17  erfolgt. In der Kathodenleitung     dieses        Glimm-          relais    ist ebenfalls ein Zeitkreis,     -Widerstand    18  und Kondensator 19, eingeschaltet.. Das  Glimmrelais weist ferner das     Gitter    20 auf.

    Dieses ist über den Kondensator 21 mit dem       Ausgang    eines     Inipulsv        erstärkers   <B>212</B> verbun  den. Diesem     Impulsverstärker    22     werdeij    die  Eingangssignale zugeführt. Der Impulsver  stärker arbeitet so,     da,ss    am Ende des     Mess-          wertimpulses    ein positiver Spannungsstoss auf  den Kondensator 21 gegeben wird. Dieser  Spannungsstoss wird ferner eineng Verzöge  rungsglied 23 zugeführt. Am Ausgang dieses  Verzögerungsgliedes treten ähnliche     Impulse,     jedoch mit zeitlicher Verzögerung auf.

   Diese  werden der Steuerleitung 15 zugeführt und  bewirken dort die     gemeinsame        impulsmässige     Erhöhung der Steuerspannung an den einzel  nen Glimmrelais.  



  Für die Zwecke der Synchronisierung des  Ablaufs eines     ganzen        Impulszyklus    sind mit  einzelnen Glimmrelais noch weitere Schalt  elemente verbunden. So ist an der Verbin  dung der Kathode von 53 mit dem Gitter von  54 parallel zum Widerstand 243 ein Gleich  richter 26 geschaltet. Ferner ist die Kathode      von 16 über einen Widerstand 27 mit dem  Kondensator 141 verbunden. Der gleiche An  schlusspunkt dieses Kondensators ist über  eine Parallelschaltung eines     (lleichrichters    28       und    eines Widerstandes 29 mit der Kathode       des    Glimmrelais 54 verbunden.  



  Die zur Anwendung kommenden     Glimm-          relais    51 bis 54, welche hier die Funktion von  Schaltröhren haben, enthalten Sonden, die  in unmittelbarer Nachbarschaft der Anoden  angeordnet sind. Dadurch nehmen diese Son  den eine Spannung an, die sich von derjenigen  der Anode um einen konstanten Betrag von       nur    wenigen Volt unterscheidet. Die Span  nung am jeweiligen Kondensator 101 bis 104  folgt somit der Spannung an der Leitung 4  und wird während eines Zyklus gespeichert.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende  Die vom Sender auf den Empfänger über  tragenen Impulse werden im Empfangsteil in       Messgleichspannungen    umgewandelt, deren  zeitlicher     Amplitudenverlauf    bei den vor  liegenden vier     Messwerten    beispielsweise in  der     Fig.    2 dargestellt ist. Die ersten drei     Mess-          impulse    folgen sich mit konstanter Dauer i  und konstanter Pausenzeit     p.    Der vierte, also  der letzte Impuls des Umlaufes dauert länger,  er kann die zwei- oder dreifache Impulsdauer  der übrigen Impulse haben.

   Mittels dieses län  geren Impulses wird ausser der Übertragung  des     Messwertes    4 eine Synchronisierung des  ganzen Impulszyklus bezweckt.     u    ist die Zeit  eines ganzen Zyklus und bestimmt im wesent  lichen. die Übertragungszeit der     Messwerte.     Die Höhe der Impulse entspricht dem jeweils  vorhandenen     Messwert.    Die Fernübertragung  kann dabei durch direkte Gleichstromüber  tragung erfolgen, sie kann aber auch mittels  einer Trägerfrequenz vor sich gehen, welche  proportional dem     Messwert        amplituden-    oder       frequenzmoduliert    ist.

   Im Empfänger erfolgt  dann eine Umsetzung und Überführung auf  die     (xleichstrom-Messimpulse    Um.  



  Die     Messwertgleichspannungsimpulse,    de  ren zeitlicher Verlauf in     Fig.    2 dargestellt ist,  gelangen an die Eingangsklemmen 1 und 2  sowie an den Impulsverstärker 22. Im Impuls-         verstärker    werden die Impulse nach irgend  einer an sich bekannten Methode umgeformt,  so dass immer am Ende eines Impulses im  Zeitpunkt     T,.        (Fig.    3) ein kurzer Impuls     Il     erzeugt wird.

   Über das nachfolgende Ver  zögerungsglied entstehen im Zeitpunkt     T2    zu  sätzliche zeitverzögerte Impulse     I2.    Der Zeit  punkt     T2    ist so gewählt, dass der Impuls 2  kurz nach Beginn des folgenden     Messimpulses     auftritt. Die Impulse     J1    bewirken das Zünden  des als Pausenrohr dienenden     Glimmrelais    16,  während die Impulse     I2    das fortschreitende  Zünden der als Schaltröhren dienenden       Glimmrelais    51 bis 54 bewirken.  



  Beim Anschalten sei die Anodenspannung  so gross, dass zum Beispiel die Röhre 51 ge  zündet wird. Dadurch wird die Anode von 51  über die Entladungsstrecke mit der Sonde 91  verbunden. Die an den Klemmen 1 und 2  gerade vorhandene     Messgleichspannung    wirkt  sich auf den Kondensator 101 aus und lädt  diesen auf eine der momentanen     Messspan-          nung    entsprechende Ladespannung. Während  der gleichen Zeit lädt sich der Kondensator 81  auf und gleichzeitig erhöht sich über den  Widerstand 241 und den Gleichrichter 252  die Spannung am Steuergitter<B>132</B> des folgen  den Rohres 52. Eine Zündung dieses Rohres  erfolgt zunächst noch nicht.

   Am Ende des       Messwertimpulses    im Zeitpunkt     T,    entsteht  der Impuls Il, der das Rohr 16 zum Zünden  bringt. Dadurch sinkt infolge des grösseren  Stromes im Widerstand 17 die Spannung an 4  und das Schaltrohr 51 wird gelöscht. Nach  einiger Zeit, im Zeitpunkt     T3,    erscheint der  zweite     Messwertimpuls.    Unmittelbar darauf,  im Zeitpunkt     T2,    erscheint über das Verzöge  rungsglied 23 der zeitverzögerte Impuls     I2.     Er wirkt auf die Steuergitter     sämtlicher     Röhren 51 bis 54 ein.

   Er bringt aber nur das  Rohr 52 zum Zünden, da dessen Gitter durch  den vorher aufgeladenen Kondensator 81  bereits eine positive     Vorspannung    aufweist,  während sämtliche übrigen Gitter Kathoden  potential haben. Dadurch wird die Anode von  52 mit der Sonde 92 über die Entladungs  strecke gekoppelt und so der Kondensator 102  auf einen der gerade     vorhandenen.    Messwert-      Spannung     U.    entsprechenden Wert aufge  laden. Für diese     Aufladung    steht wieder die  Zeitdauer des zweiten     Messwertimpulses    zur  Verfügung.

   Am Ende     dieses    Impulses ent  steht wieder der Impuls     1"    der das Pausen  rohr 16 erneut zum Zünden bringt, bei gleich  zeitigem Löschen der Schaltröhre 52. Dieses  Spiel setzt sich fort, bis die letzte Röhre 54  gezündet und gelöscht hat und darauf wieder  das erste Rohr 51 an die Reihe kommt. Die  Schaltröhren werden so in zyklischer Reihen  folge gezündet und gelöscht und dabei syn  chron mit den ankommenden     Messwertimpul-          sen    gehalten. Gleichzeitig wird sich die Span  nung der     Speicherkondensatoren    in zykli  scher Reihenfolge immer wieder auf einen dem  jeweils ankommenden     Messwert    entsprechen  den Wert einstellen.  



  Die Röhren 51 bis 54 müssen sehr rasch  nach dem Löschen im Zeitpunkt     T,    durch die  nachfolgenden Impulse     I2    im Zeitpunkt     T,     nicht mehr zündbar sein. Da aber die Steuer  elektrode eines gezündeten Glimmrelais, zum  Beispiel<B>52,</B> annähernd Kathodenpotential  annimmt, würde der zugehörige Kondensa  tor 142 ebenfalls auf dieses Potential auf  geladen. Durch die     Sperrwirkung    des Gleich  richters 252 wird aber eine positive Ruf  ladung des Kondensators 142 während der  Brenndauer der Röhre 52 verhindert. Infolge  dessen sinkt das Potential der Steuerelek  trode unmittelbar nach dem Löschen der  Röhre auf das Potential der negativen An  odenspannungsleitung.  



  Brennt aus irgendeinem Grunde die  Glimmröhre 16 dauernd, so könnten die Röh  ren 51 bis 54 nicht mehr gezündet werden, da  keine Steuerelektrode positiv vorgespannt ist.  Um trotzdem ein     Wiederzünden,    und zwar  des ersten Rohres 51, zu erreichen, wird in  diesem Falle der Kondensator 141 über den  Widerstand 27 von der Kathode des gezün  deten Pausenrohres 16 aus positiv aufgeladen.  Diese Rufladung erfolgt mit relativ grosser  Zeitkonstante, damit bei dem normalen rela  tiv kurzen Brennen und Löschen der Schalt  röhren diese zusätzliche Beeinflussung über  den Widerstand 27 nicht wirksam wird.

   Für    die Synchronisierung des Ablaufs eines Zyklus  ist vorgesehen, dass die Signaldauer und da  mit auch die Brenndauer des letzten Roh  res 54 länger, und zwar etwa, zwei- bis dreimal  länger als die Brenndauer der übrigen Rüh  ren 51 bis 53 ist. Die Zeitspanne zwischen  dem Zünden von Röhre 54 und der im Zyklus  nachfolgenden Röhre 51 ist also auch ent  sprechend länger. Wenn nun aus irgendeinem  Grunde der Schaltzyklus der Röhren auf der  Empfangsseite ausser Synchronismus mit den  eintreffenden Impulsen fällt, so spricht das  Rohr 51 auf die in rascherer Folge eintreffen  den Impulse     I,,    nicht an, und Röhre 54     brennt     weiter, bis der nach längerer Pause eintref  fende Impuls     1.o    das Rohr 51 zündet.

   Der  Kondensator 141 der Röhre 51 wird bei bren  nender Röhre 54 über die relativ grossen  Widerstände 29 und 244     finit        enstprechend     grosser Zeitkonstante aufgeladen, so dass nur  der verspätete Impuls 1, die Röhre 51 zün  den kann. Über den Gleichrichter 28 und den  Widerstand 244 wird der Kondensator nach  dem Löschen der Röhre 54 mit gleicher Zeit  konstante wie die Kondensatoren     1421'    bis 1.44  der andern Röhren wieder entladen. Während  der verlängerten Bremsdauer der Röhre 54  zündet bei     Asynchronismus    die Pausen  röhre 16 mit den in der raschen Folge auf  tretenden Impulsen     Il    und löscht damit die  Röhre 54 durch Absenken der Anodenspan  nung.

   Die nachfolgenden Impulse 1. können  bei     Asynchronismus    die Röhre 51 nicht zün  den und sollen nur die Röhre 54 wieder zün  den können. Deshalb ist. der     Widerstand    243,  über den sich der Kondensator 144 nach dem  Löschen des vorletzten Rohres 53 wieder ent  lädt, grösser als die Widerstände 241, 242 und  244 gewählt. Die Rufladung des     Kondensa-          tors    144 geschieht bei brennender Röhre 53  über den Gleichrichter 26 mit kleiner Zeit  konstante.  



  Als Speicherorgan können an Stelle von  Kondensatoren auch statische     Voltmeter    ver  wendet werden, die gleichzeitig den     Messwert     direkt anzeigen. Diese Voltmeter behalten  während des     Abschaltens,    also in den Pausen,  ihre Spannung, bis nach Ablauf eines Zyklus      eine erneute     Anschaltung    an die     Messgleich-          spannung    erfolgt.  



  Bei den     Cxlimmrelais    51, 54 und 16 handelt  es sich um     Gasentladungsröhren.    Sie können       Glühkathoden    oder kalte Kathoden auf  weisen.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in  der     Fig.    4 dargestellt. Der Grundaufbau ist  ähnlich wie der der     Fig.    1, die sich entspre  chenden Schaltelemente sind mit gleichen  Zahlen bezeichnet.  



  Die Glimmrelais 51 bis 54 werden in zykli  scher Reihenfolge gemäss     Fig.    5 in den Zeit  punkten     T1    unmittelbar, also ohne Pause,  weitergeschaltet. Das Eingangssignal wird  von der Klemme 2 über die Sonde 301 der  Röhre 161 zugeführt und so auf die Anoden  leitung 4 geschaltet. Die Zündung der Röhre  161 erfolgt mit den verzögerten Impulsen     I2     in den Zeitpunkten     T2.    Durch die Spannungs  absenkung der Anodenleitung beim Weiter  schalten der Glimmrelais 51. bis 54 in den  Zeitpunkten     T,    wird das Glimmrelais<B>161</B>  immer wieder gelöscht.

   Durch den Wider  stand 30 wird die Kathode von 161 auf einer  positiven     Vorspannung    gehalten, so dass beim       Ziinden    von 161 die Glimmrelais nicht ge  löscht werden.<B>161</B> brennt also vom Zeit  punkt     7'2    bis     zum    Zeitpunkt     T,    und schaltet  so jeweils den     Messwert    auf die gemeinsame  Anodenzuleitung 4.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfach übertragung von Messwertgleichspannungs- impulsen, welche durch zyklische Umschal tung nacheinander an Speicherorgane an gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die am Empfänger in zyklischer Reihenfolge ankommenden Messwertgleichspannungsim- pulse den Anoden wenigstens zweier Glimm relais zugeführt werden, deren Anodenstrom kreise parallel geschaltet sind und kathoden- seitig Zeitglieder aufweisen, und dass die Glimmrelais je eine Sondenelektrode enthal ten,
    welche mit dem jeweiligen Speicherorgan verbunden ist und so die Glimmrelais als Schalter wirken, so dass die Messspannung bei gezündetem resp. gelöschtem Glimmrelais an das jeweilige Speicherorgan an- resp. von die sem abgeschaltet ist und dass die Steuerung der Glimmrelais durch Kopplung der Katho den wenigstens über einen Widerstand mit dem Gitter des nächsten Glimmrelais in zyklischer Reihenfolge so erfolgt,
    dass durch kurzzeitiges gemeinsames Senken der Anoden spannungen das gerade gezündete Glimm- relais erlischt und dadurch das betreffende Speicherorgan von der Messspannung ab geschaltet wird, und dass durch kurzzeitiges gemeinsames Erhöhen der Steuergitterspan- nungen das folgende Glimmrelais gezündet und damit das entsprechende nächste Spei cherorgan an die Messspannung angeschaltet wird, und dass Mittel vorgesehen sind, welche die Schaltreihenfolge der Glimmrelais mit der Reihenfolge der Messwerte synchronisieren. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das Kopplungs netzwerk zwischen der Kathode eines Glimm- relais und dem Gitter des nächstfolgenden Glimmrelais ein Gleichrichter eingeschaltet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Senkung der Anodenspannung der Glimmrelais kurzzeitig beim Zünden des dem gezündeten Glimm- relais nachfolgenden Glimmrelais erfolgt.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Senkung der Anodenspannung der Glimmrelais kurzzeitig in der Weise erfolgt, dass die Speisung der Anoden gemeinsam über einen Widerstand erfolgt und dass parallel zu dem Glimmrelais ein weiteres Glimmrelais mit Zeitkreis par allel geschaltet ist und dass diesem Glimm- relais Impulse aus einem Impulsverstärker zugeführt werden. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die kurzzeitige Er höhung der Steuergitterspannung der Glimm- relais zeitverzögert gegenüber dem Senken der Anodenspannung mittels Impulsen er folgt, 'welche einem Verzögerungsglied ent- nommen werden, das dem Impulsverstärker nachgeschaltet ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Impulsver stärker derart ausgebildet ist, dass er am Ende jedes Messwertimpulses gegenüber diesen einen kurzen Impuls erzeugt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwert- gleichspannungsimpulse den Anoden der Glimmrelais direkt zugeführt werden. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwert- gleichspannungsimpulse den Anoden der Glimmrelais in der Weise zugeführt werden, dass parallel zu den Glimmrelais ein weiteres mit einem Zeitkreis in Serie geschaltetes Glimmrelais vorhanden ist, welches eine Sonde und ein Steuergitter aufweist,
    wobei die Sonde mit dem Messimpulseingang und das Steuergitter über ein Zeitverzögerungs- glied mit dem Impulsverstärker verbunden ist, und da,ss die Kathode des Glimmrelais über einen Widerstand mit der positiven An odenspannungsklemme in Verbindung steht. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die kurzzeitige Erhöhung der Steuergitterspannung die Zün dung des jeweils nachfolgenden Glimmrelais bewirkt und dass dadurch die Senkung der Anodenspannung der übrigen Glimmrelais erfolgt, wodurch das gerade gezündete Glimm- relais wieder gelöscht wird. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass als Speicherorgane für die Messwerte Kondensatoren vorgesehen sind, welche parallel zur Gitter-Kathoden- Strecke je einer Messröhre liegen. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Speicherorgane statische Voltmeter vorgesehen sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vorn Zeitkreis des als Pausenrohr wirkenden (-llimmrelais eine zusätzliche Ohmsche Kopplung nach einem der übrigen Glimmrelais besteht.
    1@. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. da.ss in die Kopphings- leitung von der Kathode eines der Glinmm- relais zum Steuergitter des nächsten Glimm- relais zusätzlich die Parallelschaltung eines Widerstandes (?0) mit einem Gleichrichter (?S), der in Richtung zur Kathode durchlässig ist, eingeschaltet ist, derart,
    dass zum Zwecke der Synchronisierung die Zündung dieses Glimmrelais gegenüber den andern Glimm relais verzögert erfolgt. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kopplung von der Kathode eines der C*limmrelais zum Steuergitter des nächsten Glimmrelais aus der Parallelschaltung eines Widerstandes (?13) mit einem Gleichrichter ('?6), der in Richtung zum Steuergitter durchlässig ist, besteht, so dass zum Zwecke der Synchronisierung das Löschen dieses Gliinnirelais gegenüber den andern verzögert ist.
CH289858D 1951-04-06 1951-04-06 Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen. CH289858A (de)

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CH289858D CH289858A (de) 1951-04-06 1951-04-06 Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen.

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