CH289858A - Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen. - Google Patents
Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen.Info
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Description
Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfachübertragung von Messwertgleichspannungsimpulsen. Bei der absatzweisen Mehrfachübertra gung von Messwerten werden senderseitig die Messwerte in zyklischer Reihenfolge mittels einer Schalteinrichtung von den einzelnen TNlesswertzuleitungen abgenommen und zeit lich hintereinander auf den Übertragungsweg geschaltet.
Empfängerseitig erfolgt der um gekehrte Vorgang, indem die einzelnen zeit lich hintereinander ankommenden Signale vom Übertragungsweg synchron auf die ein zelnen Messwertanzeiger geschaltet werden. Für die periodische Umschaltung sind bisher mechanische Schalter verwendet worden. Solche mechanische Schalter haben aber den Nachteil, dass sie infolge ihres ständigen Um laufs einer mechanischen Abnützung unter worfen sind. Die mechanischen Umschalter arbeiten ferner verhältnismässig langsam. Sie benötigen für den Umlauf mehrere Sekunden tznd ergeben eine entsprechend lange Ver zögerung in der Übertragung. Für viele Zwecke, zum Beispiel für die Fernregulierung, sind so lange Verzögerungen meistens nicht zulässig.
Die vorliegende Erfindung beruht auf dem Gedanken, Gasentladungsröhren für die Um schaltung zu verwenden. Umschaltanordnun gen mit Gasentladungsröhren sind bereits bei der Übertragung von Multiplexsignalen be kannt geworden, dort wird jedoch auf pro portionale Amplitudenübertragung nicht wei ter Rücksicht genommen, was bei Messwert- umschaltanordnungen für fehlerfreie Messung unerlässlich ist.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein richtung zur synchronen zyklischen Umschal tung bei der absatzweisen Mehrfachübertra gung von Messwertgleichspannungsimpulsen, welche durch synchrone zyklische Umschal tungen nacheinander an Speicherorgane an gelegt werden.
Die Erfindung besteht darin, dass die am Empfänger in zyklischer Reihenfolge ankom menden Messwertgleichspannungsimpulse den Anoden wenigstens zweier Glimmrelais zu geführt werden, deren Anodenstromkreise parallel geschaltet sind und kathodenseitig Zeitglieder aufweisen und dass die Glimm- relais je eine Sondenelektrode enthalten, welche mit dem jeweiligen Speicherorgan verbunden ist und so die Glimmrelais als Schalter wirken,
so dass die Messspannung bei gezündetem resp. gelöschtem Glimmrelais an das jeweilige Speicherorgan an- resp. von die sem abgeschaltet ist und dass die Steuerung der Glimmrelais durch Kopplung der Katho den wenigstens über einen Widerstand mit dem Gitter des nächsten Glimmrelais in zykli scher Reihenfolge so erfolgt,
dass durch kurz zeitiges gemeinsames Senken der Anoden spannungen das gerade gezündete Glimm- relais erlischt und dadurch das betreffende Speicherorgan von der Messspannung ab geschaltet wird und dass durch kurzzeitiges gemeinsames Erhöhen der Steuergitterspan- nungen das folgende Glimmrelais gezündet und damit das entsprechende nächste Spei cherorgan an die Messspannung angeschaltet wird, und dass Mittel vorgesehen sind,
welche die Schaltreihenfolge der Glimmrelais mit der Reihenfolge der Messwerte synchronisieren.
Die Einrichtung wird an Hand eines Aus führungsbeispiels näher erläutert. Es werden dabei vier Messwerte übertragen. Als Spei cherorgan für die Messwerte sind Kondensa toren vorgesehen, welche parallel zur Gitter- Kathoden-Strecke von Messröhren liegen.
Die Messwerte, welche in zyklischer Rei henfolge vom Übertragungsweg über einen nicht näher beschriebenen Empfänger emp fangen und in zu den zu übertragenden Mess- werten proportionale Messgleichspannungen umgewandelt werden, gelangen an die Klem me 1 und ? (s. Fig. 1). 1 liegt an Erde und hat Null Potential. 2 ist über einen -Widerstand 3 mit der gemeinsamen Anodenleitung 4 ver bunden. An der Anodenleitung 4 liegen die Anoden von vier Glimmrelais 51 bis 54, da es sich um die Übertragung von vier Messwerten handelt. Alle vier Glimmrelais sind parallel geschaltet.
In die Anodenkreise sind katho- denseitig Zeitglieder eingeschaltet. Sie be stehen aus je einem Widerstand 71 bis 74 und den parallel geschalteten Kondensatoren 81 bis 84. Die Glimmrelais enthalten ferner Son denelektroden 91 bis 94; diese sind je mit einem Kondensator 101 bis 104 verbunden, welche als Speicherorgan dienen. Diese Kon densatoren liegen im Gitterkreis je einer Mess- verstärkerröhre <B>111</B> bis 114. Im Anodenstrom kreis dieser Röhren sind die Messgeräte 121 bis 124 eingeschaltet. An diesen werden die übertragenen Messwerte zur Anzeige gebracht.
Die Glimmrelais weisen ferner Steuergitter 131 bis 134 auf, über welche durch positive Im pulse die Zündung des jeweiligen Glimmrelais erfolgt. Die Kathoden der Glimmrelais sind über je einen Widerstand 241 bis 244 und je einen Gleichrichter 251 bis 254 mit dem Git ter des nächsten Glimmrelais gekoppelt. Das letzte Glimmrelais 54 ist entsprechend mit dem ersten Glimmrelais 51 verbunden. Die Glimmrelais sind somit in zyklischer Reihen folge hintereinandergeschaltet. Sämtliche Steuergitter sind ferner über Kondensatoren 141 bis 144 mit einer gemeinsamen Steuer leitung 15 verbunden.
Die Steuerung der Glimmrelais erfolgt nun entweder durch vor übergehendes Senken der positiven Anoden spannung in der Leitung 4, wodurch das ge rade brennende Gliinrnrelais gelöscht wird, oder durch vorübergehende positive Erhö hung der Spannung der Leitung 15, wodurch das dein zuletzt gelöschten Glimmrelais nach folgende Glimmrelais gezündet wird. Durch abwechselndes impulsmässiges Senken der Anodenspannung und positive Erhöhung der Steuergitterspannung wird erreicht, dass die Glimmrelais der Reihe nach zünden und wie der löschen.
Die Senkung der Anodenspzin- nung wird durch ein weiteres Glimmrelais 16 erreicht, dessen Anode reit der Leitung 4 ver bunden ist und wobei die Anodenst.romzu- führung gemeinsam über den Widerstand. 17 erfolgt. In der Kathodenleitung dieses Glimm- relais ist ebenfalls ein Zeitkreis, -Widerstand 18 und Kondensator 19, eingeschaltet.. Das Glimmrelais weist ferner das Gitter 20 auf.
Dieses ist über den Kondensator 21 mit dem Ausgang eines Inipulsv erstärkers <B>212</B> verbun den. Diesem Impulsverstärker 22 werdeij die Eingangssignale zugeführt. Der Impulsver stärker arbeitet so, da,ss am Ende des Mess- wertimpulses ein positiver Spannungsstoss auf den Kondensator 21 gegeben wird. Dieser Spannungsstoss wird ferner eineng Verzöge rungsglied 23 zugeführt. Am Ausgang dieses Verzögerungsgliedes treten ähnliche Impulse, jedoch mit zeitlicher Verzögerung auf.
Diese werden der Steuerleitung 15 zugeführt und bewirken dort die gemeinsame impulsmässige Erhöhung der Steuerspannung an den einzel nen Glimmrelais.
Für die Zwecke der Synchronisierung des Ablaufs eines ganzen Impulszyklus sind mit einzelnen Glimmrelais noch weitere Schalt elemente verbunden. So ist an der Verbin dung der Kathode von 53 mit dem Gitter von 54 parallel zum Widerstand 243 ein Gleich richter 26 geschaltet. Ferner ist die Kathode von 16 über einen Widerstand 27 mit dem Kondensator 141 verbunden. Der gleiche An schlusspunkt dieses Kondensators ist über eine Parallelschaltung eines (lleichrichters 28 und eines Widerstandes 29 mit der Kathode des Glimmrelais 54 verbunden.
Die zur Anwendung kommenden Glimm- relais 51 bis 54, welche hier die Funktion von Schaltröhren haben, enthalten Sonden, die in unmittelbarer Nachbarschaft der Anoden angeordnet sind. Dadurch nehmen diese Son den eine Spannung an, die sich von derjenigen der Anode um einen konstanten Betrag von nur wenigen Volt unterscheidet. Die Span nung am jeweiligen Kondensator 101 bis 104 folgt somit der Spannung an der Leitung 4 und wird während eines Zyklus gespeichert.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Die vom Sender auf den Empfänger über tragenen Impulse werden im Empfangsteil in Messgleichspannungen umgewandelt, deren zeitlicher Amplitudenverlauf bei den vor liegenden vier Messwerten beispielsweise in der Fig. 2 dargestellt ist. Die ersten drei Mess- impulse folgen sich mit konstanter Dauer i und konstanter Pausenzeit p. Der vierte, also der letzte Impuls des Umlaufes dauert länger, er kann die zwei- oder dreifache Impulsdauer der übrigen Impulse haben.
Mittels dieses län geren Impulses wird ausser der Übertragung des Messwertes 4 eine Synchronisierung des ganzen Impulszyklus bezweckt. u ist die Zeit eines ganzen Zyklus und bestimmt im wesent lichen. die Übertragungszeit der Messwerte. Die Höhe der Impulse entspricht dem jeweils vorhandenen Messwert. Die Fernübertragung kann dabei durch direkte Gleichstromüber tragung erfolgen, sie kann aber auch mittels einer Trägerfrequenz vor sich gehen, welche proportional dem Messwert amplituden- oder frequenzmoduliert ist.
Im Empfänger erfolgt dann eine Umsetzung und Überführung auf die (xleichstrom-Messimpulse Um.
Die Messwertgleichspannungsimpulse, de ren zeitlicher Verlauf in Fig. 2 dargestellt ist, gelangen an die Eingangsklemmen 1 und 2 sowie an den Impulsverstärker 22. Im Impuls- verstärker werden die Impulse nach irgend einer an sich bekannten Methode umgeformt, so dass immer am Ende eines Impulses im Zeitpunkt T,. (Fig. 3) ein kurzer Impuls Il erzeugt wird.
Über das nachfolgende Ver zögerungsglied entstehen im Zeitpunkt T2 zu sätzliche zeitverzögerte Impulse I2. Der Zeit punkt T2 ist so gewählt, dass der Impuls 2 kurz nach Beginn des folgenden Messimpulses auftritt. Die Impulse J1 bewirken das Zünden des als Pausenrohr dienenden Glimmrelais 16, während die Impulse I2 das fortschreitende Zünden der als Schaltröhren dienenden Glimmrelais 51 bis 54 bewirken.
Beim Anschalten sei die Anodenspannung so gross, dass zum Beispiel die Röhre 51 ge zündet wird. Dadurch wird die Anode von 51 über die Entladungsstrecke mit der Sonde 91 verbunden. Die an den Klemmen 1 und 2 gerade vorhandene Messgleichspannung wirkt sich auf den Kondensator 101 aus und lädt diesen auf eine der momentanen Messspan- nung entsprechende Ladespannung. Während der gleichen Zeit lädt sich der Kondensator 81 auf und gleichzeitig erhöht sich über den Widerstand 241 und den Gleichrichter 252 die Spannung am Steuergitter<B>132</B> des folgen den Rohres 52. Eine Zündung dieses Rohres erfolgt zunächst noch nicht.
Am Ende des Messwertimpulses im Zeitpunkt T, entsteht der Impuls Il, der das Rohr 16 zum Zünden bringt. Dadurch sinkt infolge des grösseren Stromes im Widerstand 17 die Spannung an 4 und das Schaltrohr 51 wird gelöscht. Nach einiger Zeit, im Zeitpunkt T3, erscheint der zweite Messwertimpuls. Unmittelbar darauf, im Zeitpunkt T2, erscheint über das Verzöge rungsglied 23 der zeitverzögerte Impuls I2. Er wirkt auf die Steuergitter sämtlicher Röhren 51 bis 54 ein.
Er bringt aber nur das Rohr 52 zum Zünden, da dessen Gitter durch den vorher aufgeladenen Kondensator 81 bereits eine positive Vorspannung aufweist, während sämtliche übrigen Gitter Kathoden potential haben. Dadurch wird die Anode von 52 mit der Sonde 92 über die Entladungs strecke gekoppelt und so der Kondensator 102 auf einen der gerade vorhandenen. Messwert- Spannung U. entsprechenden Wert aufge laden. Für diese Aufladung steht wieder die Zeitdauer des zweiten Messwertimpulses zur Verfügung.
Am Ende dieses Impulses ent steht wieder der Impuls 1" der das Pausen rohr 16 erneut zum Zünden bringt, bei gleich zeitigem Löschen der Schaltröhre 52. Dieses Spiel setzt sich fort, bis die letzte Röhre 54 gezündet und gelöscht hat und darauf wieder das erste Rohr 51 an die Reihe kommt. Die Schaltröhren werden so in zyklischer Reihen folge gezündet und gelöscht und dabei syn chron mit den ankommenden Messwertimpul- sen gehalten. Gleichzeitig wird sich die Span nung der Speicherkondensatoren in zykli scher Reihenfolge immer wieder auf einen dem jeweils ankommenden Messwert entsprechen den Wert einstellen.
Die Röhren 51 bis 54 müssen sehr rasch nach dem Löschen im Zeitpunkt T, durch die nachfolgenden Impulse I2 im Zeitpunkt T, nicht mehr zündbar sein. Da aber die Steuer elektrode eines gezündeten Glimmrelais, zum Beispiel<B>52,</B> annähernd Kathodenpotential annimmt, würde der zugehörige Kondensa tor 142 ebenfalls auf dieses Potential auf geladen. Durch die Sperrwirkung des Gleich richters 252 wird aber eine positive Ruf ladung des Kondensators 142 während der Brenndauer der Röhre 52 verhindert. Infolge dessen sinkt das Potential der Steuerelek trode unmittelbar nach dem Löschen der Röhre auf das Potential der negativen An odenspannungsleitung.
Brennt aus irgendeinem Grunde die Glimmröhre 16 dauernd, so könnten die Röh ren 51 bis 54 nicht mehr gezündet werden, da keine Steuerelektrode positiv vorgespannt ist. Um trotzdem ein Wiederzünden, und zwar des ersten Rohres 51, zu erreichen, wird in diesem Falle der Kondensator 141 über den Widerstand 27 von der Kathode des gezün deten Pausenrohres 16 aus positiv aufgeladen. Diese Rufladung erfolgt mit relativ grosser Zeitkonstante, damit bei dem normalen rela tiv kurzen Brennen und Löschen der Schalt röhren diese zusätzliche Beeinflussung über den Widerstand 27 nicht wirksam wird.
Für die Synchronisierung des Ablaufs eines Zyklus ist vorgesehen, dass die Signaldauer und da mit auch die Brenndauer des letzten Roh res 54 länger, und zwar etwa, zwei- bis dreimal länger als die Brenndauer der übrigen Rüh ren 51 bis 53 ist. Die Zeitspanne zwischen dem Zünden von Röhre 54 und der im Zyklus nachfolgenden Röhre 51 ist also auch ent sprechend länger. Wenn nun aus irgendeinem Grunde der Schaltzyklus der Röhren auf der Empfangsseite ausser Synchronismus mit den eintreffenden Impulsen fällt, so spricht das Rohr 51 auf die in rascherer Folge eintreffen den Impulse I,, nicht an, und Röhre 54 brennt weiter, bis der nach längerer Pause eintref fende Impuls 1.o das Rohr 51 zündet.
Der Kondensator 141 der Röhre 51 wird bei bren nender Röhre 54 über die relativ grossen Widerstände 29 und 244 finit enstprechend grosser Zeitkonstante aufgeladen, so dass nur der verspätete Impuls 1, die Röhre 51 zün den kann. Über den Gleichrichter 28 und den Widerstand 244 wird der Kondensator nach dem Löschen der Röhre 54 mit gleicher Zeit konstante wie die Kondensatoren 1421' bis 1.44 der andern Röhren wieder entladen. Während der verlängerten Bremsdauer der Röhre 54 zündet bei Asynchronismus die Pausen röhre 16 mit den in der raschen Folge auf tretenden Impulsen Il und löscht damit die Röhre 54 durch Absenken der Anodenspan nung.
Die nachfolgenden Impulse 1. können bei Asynchronismus die Röhre 51 nicht zün den und sollen nur die Röhre 54 wieder zün den können. Deshalb ist. der Widerstand 243, über den sich der Kondensator 144 nach dem Löschen des vorletzten Rohres 53 wieder ent lädt, grösser als die Widerstände 241, 242 und 244 gewählt. Die Rufladung des Kondensa- tors 144 geschieht bei brennender Röhre 53 über den Gleichrichter 26 mit kleiner Zeit konstante.
Als Speicherorgan können an Stelle von Kondensatoren auch statische Voltmeter ver wendet werden, die gleichzeitig den Messwert direkt anzeigen. Diese Voltmeter behalten während des Abschaltens, also in den Pausen, ihre Spannung, bis nach Ablauf eines Zyklus eine erneute Anschaltung an die Messgleich- spannung erfolgt.
Bei den Cxlimmrelais 51, 54 und 16 handelt es sich um Gasentladungsröhren. Sie können Glühkathoden oder kalte Kathoden auf weisen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 4 dargestellt. Der Grundaufbau ist ähnlich wie der der Fig. 1, die sich entspre chenden Schaltelemente sind mit gleichen Zahlen bezeichnet.
Die Glimmrelais 51 bis 54 werden in zykli scher Reihenfolge gemäss Fig. 5 in den Zeit punkten T1 unmittelbar, also ohne Pause, weitergeschaltet. Das Eingangssignal wird von der Klemme 2 über die Sonde 301 der Röhre 161 zugeführt und so auf die Anoden leitung 4 geschaltet. Die Zündung der Röhre 161 erfolgt mit den verzögerten Impulsen I2 in den Zeitpunkten T2. Durch die Spannungs absenkung der Anodenleitung beim Weiter schalten der Glimmrelais 51. bis 54 in den Zeitpunkten T, wird das Glimmrelais<B>161</B> immer wieder gelöscht.
Durch den Wider stand 30 wird die Kathode von 161 auf einer positiven Vorspannung gehalten, so dass beim Ziinden von 161 die Glimmrelais nicht ge löscht werden.<B>161</B> brennt also vom Zeit punkt 7'2 bis zum Zeitpunkt T, und schaltet so jeweils den Messwert auf die gemeinsame Anodenzuleitung 4.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur synchronen zyklischen Umschaltung bei der absatzweisen Mehrfach übertragung von Messwertgleichspannungs- impulsen, welche durch zyklische Umschal tung nacheinander an Speicherorgane an gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die am Empfänger in zyklischer Reihenfolge ankommenden Messwertgleichspannungsim- pulse den Anoden wenigstens zweier Glimm relais zugeführt werden, deren Anodenstrom kreise parallel geschaltet sind und kathoden- seitig Zeitglieder aufweisen, und dass die Glimmrelais je eine Sondenelektrode enthal ten,welche mit dem jeweiligen Speicherorgan verbunden ist und so die Glimmrelais als Schalter wirken, so dass die Messspannung bei gezündetem resp. gelöschtem Glimmrelais an das jeweilige Speicherorgan an- resp. von die sem abgeschaltet ist und dass die Steuerung der Glimmrelais durch Kopplung der Katho den wenigstens über einen Widerstand mit dem Gitter des nächsten Glimmrelais in zyklischer Reihenfolge so erfolgt,dass durch kurzzeitiges gemeinsames Senken der Anoden spannungen das gerade gezündete Glimm- relais erlischt und dadurch das betreffende Speicherorgan von der Messspannung ab geschaltet wird, und dass durch kurzzeitiges gemeinsames Erhöhen der Steuergitterspan- nungen das folgende Glimmrelais gezündet und damit das entsprechende nächste Spei cherorgan an die Messspannung angeschaltet wird, und dass Mittel vorgesehen sind, welche die Schaltreihenfolge der Glimmrelais mit der Reihenfolge der Messwerte synchronisieren. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das Kopplungs netzwerk zwischen der Kathode eines Glimm- relais und dem Gitter des nächstfolgenden Glimmrelais ein Gleichrichter eingeschaltet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Senkung der Anodenspannung der Glimmrelais kurzzeitig beim Zünden des dem gezündeten Glimm- relais nachfolgenden Glimmrelais erfolgt.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Senkung der Anodenspannung der Glimmrelais kurzzeitig in der Weise erfolgt, dass die Speisung der Anoden gemeinsam über einen Widerstand erfolgt und dass parallel zu dem Glimmrelais ein weiteres Glimmrelais mit Zeitkreis par allel geschaltet ist und dass diesem Glimm- relais Impulse aus einem Impulsverstärker zugeführt werden. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die kurzzeitige Er höhung der Steuergitterspannung der Glimm- relais zeitverzögert gegenüber dem Senken der Anodenspannung mittels Impulsen er folgt, 'welche einem Verzögerungsglied ent- nommen werden, das dem Impulsverstärker nachgeschaltet ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Impulsver stärker derart ausgebildet ist, dass er am Ende jedes Messwertimpulses gegenüber diesen einen kurzen Impuls erzeugt. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwert- gleichspannungsimpulse den Anoden der Glimmrelais direkt zugeführt werden. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwert- gleichspannungsimpulse den Anoden der Glimmrelais in der Weise zugeführt werden, dass parallel zu den Glimmrelais ein weiteres mit einem Zeitkreis in Serie geschaltetes Glimmrelais vorhanden ist, welches eine Sonde und ein Steuergitter aufweist,wobei die Sonde mit dem Messimpulseingang und das Steuergitter über ein Zeitverzögerungs- glied mit dem Impulsverstärker verbunden ist, und da,ss die Kathode des Glimmrelais über einen Widerstand mit der positiven An odenspannungsklemme in Verbindung steht. B.Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die kurzzeitige Erhöhung der Steuergitterspannung die Zün dung des jeweils nachfolgenden Glimmrelais bewirkt und dass dadurch die Senkung der Anodenspannung der übrigen Glimmrelais erfolgt, wodurch das gerade gezündete Glimm- relais wieder gelöscht wird. 9.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass als Speicherorgane für die Messwerte Kondensatoren vorgesehen sind, welche parallel zur Gitter-Kathoden- Strecke je einer Messröhre liegen. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Speicherorgane statische Voltmeter vorgesehen sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vorn Zeitkreis des als Pausenrohr wirkenden (-llimmrelais eine zusätzliche Ohmsche Kopplung nach einem der übrigen Glimmrelais besteht.1@. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. da.ss in die Kopphings- leitung von der Kathode eines der Glinmm- relais zum Steuergitter des nächsten Glimm- relais zusätzlich die Parallelschaltung eines Widerstandes (?0) mit einem Gleichrichter (?S), der in Richtung zur Kathode durchlässig ist, eingeschaltet ist, derart,dass zum Zwecke der Synchronisierung die Zündung dieses Glimmrelais gegenüber den andern Glimm relais verzögert erfolgt. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kopplung von der Kathode eines der C*limmrelais zum Steuergitter des nächsten Glimmrelais aus der Parallelschaltung eines Widerstandes (?13) mit einem Gleichrichter ('?6), der in Richtung zum Steuergitter durchlässig ist, besteht, so dass zum Zwecke der Synchronisierung das Löschen dieses Gliinnirelais gegenüber den andern verzögert ist.
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| AT175933B (de) | 1953-08-25 |
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