CH268347A - Elektrische Fernwirkanlage zur Übertragung der Angaben einer Anzahl von Messgeräten. - Google Patents

Elektrische Fernwirkanlage zur Übertragung der Angaben einer Anzahl von Messgeräten.

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CH268347A
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Standard Telephon Und Radio Ag.
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


  Elektrische     Fernwirkanlage    zur Übertragung der Angaben einer Anzahl von     Me & geräten.       Diese     Erfindung-    bezieht sieh auf eine  elektrische     Fernwirkanlage.    Es bestehen viele  Anordnungen, die dem Zwecke dienen, eine  dauernde     überwaeliung    von     Messangaben     einer     Unterstation    an einer Steuerstelle zu er  möglichen. Im allgemeinen ist, es praktisch  unmöglich, jedem Messgerät einen     übertra-          gungskanal    zuzuteilen.  



  Ein Zweck der vorliegenden Erfindung  besteht darin, eine elektrische     Fernwirkanlage     zu schaffen, welche zur     Übertragung    von     An-          gaben    einer Anzahl von     Messgeräten    dient  und dadurch gekennzeichnet ist, dass jedem       Messgerät    im Geber ein Kontakt     urigeordnet     ist, der jedesmal betätigt wird, wenn das       Messgerät        einen        vorgegebenen    Betrag der       Messgrösse    gespeichert hat und jeder Kontakt  einen     Zeichengeber    steuert,

   der eine für jedes       Messgeriit        charakteristische    Signalfolge an       einen    gemeinsamen Übertragungskanal liefert,  und der Empfänger so ausgebildet ist, dass  die Signalfolgen nach Charakteristik ge  trennt,     dein    jedem Messgerät zugeordneten       L'berwaehungsorgan    zugeführt werden.  



  Die     Erfindung    kann beispielsweise zur  Fernangabe von     Ablesungyen    an einer Anzahl  von     Kilowattstundenzählern    und     Messgerä        ten,     welche in einer oder mehreren elektrischen  Unterzentralen liegen, verwendet      -erden,     wobei jedes     Messgerä.t    ihm einzeln zugeteilte  Kontakte jedesmal schliesst, wenn die rotie  renden Teile eine Drehung vollenden, wobei  die entsprechenden     Messgeräte    in einer Haupt-    oder Überwachungsstelle über einen gemein  schaftlichen Signalkanal betätigt werden  können.  



  Es ist gebräuchlich, als kennzeichnende  Signale Zeichenfolgen zu verwenden, die aus  Zeichen- und Abstandselementen bestehen.  Die Anzahl der Elemente in der Zeichenfolge  muss nur dazu genügen, eine eigene Zeichen  folge für jeden getrennten Kontakt vorzu  sehen. Im Interesse der allgemeinen Anpas  sungsfähigkeit der Anlage werden jedoch  vorzugsweise Zeichenfolgen eines     Start-Stop-          Fernschreibcode        (Fünfer-Alphabet)    verwen  clet, dessen Elemente aufeinanderfolgend ge  sendet werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung       wird    im folgenden an Hand der Zeichnung  beschrieben. Darin zeigt:       Fig.    1. eine schematische Darstellung des       Czebers,          Fig.    2 ein detailliertes Schema der Anord  nung nach     Fig.    1, welches dazu dient, die       Arbeitsweise    im einzelnen zu verfolgen.  



       Fig.    3 zeigt die     Schaltung    einer     Impuls-          quelle.     



       Fi;-.        -I    zeigt schematisch den Empfangsteil  in der Überwachungsstelle.  



       Fig.    5 zeigt schematisch die Anordnung  einer elektrischen Signalanlage mit zwei       Unterstationen    und einer gemeinschaftlichen       L        berwacb        ungsstelle.     



  Die     Fig.    1 zeigt schematisch den Aufbau  des Signalgebers. Die     Messgerätekontakte    1, 2,      3 und 4 sind     als        Umschaltkontakte    darge  stellt. Diese Kontakte sind in der normalen  Lage gezeigt, wenn aber     irgendeines    der Mess  geräte eine     i@Iessmenge    gespeichert hat, welche  an die     Überwachungsstelle    gemeldet werden       muss,    werden die Kontakte     umgelegt.     



  Die     Messgerätekontakte    steuern die Spei  ehereinrichtungen 5-8, welche die erfolgte  Umschaltung des ihnen zugeordneten Kon  taktes festhalten, bis der entsprechende Zei  chengeber 9-12 im Verlauf des Arbeitszyklus  zur Wirkung kommt und dem durch den  Kontakt     1-4    gegebenen Befehl durch Aus  senden eines bestimmten Signals nachkommt.  Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier       Messgerätekontakte    mit den entsprechenden       Speichereinricht-Lui.gen    und Zeichengebern       dargestellt.    Es könnte natürlich auch eine  grössere Anzahl vorgesehen werden.  



  Ebenso ist ein Verteiler vorgesehen, wel  cher die Zeichengeber     periodisch    nacheinan  der in     Arbeitsbereitschaft    bringt. Dieser Ver  teiler besteht aus einer Kette von gasgefüll  ten Röhren mit drei Elektroden, wobei jede  dieser Röhren 13-16 eine der Zeichen  geber 9-12 zugeordnet ist.  



  Jeder der Zeichengeber 9-12 besteht       ebenfalls        ans    einer Kette von mit drei Elek  troden versehenen gasgefüllten Röhren. Jede  Zeichenfolge, welche übertragen     wird,    besteht  analog,     wie    eine     Start-Stop-Fernschreib-          zeichenfolge,    ,aus einem     Startelement,    fünf  Zeichenelementen und einem     Stopelement.     Jeder Geber weist sieben Röhren auf, das  heisst je eine für jedes Element der Zei  chenfolge,     und    die Anoden jeder der Röhren  sind über je eine der beiden Wicklungen  eines polarisierten     Telegraphenrelais    17 ge  führt,

   welche durch Betätigen eines Kon  taktes 18 den jeweiligen Zustand der     Leitung     19 (Strom, kein Strom bzw.     Zeichenstrom,          Trennstrom)    bestimmen. Im folgenden seien  die beiden Leitungszustände mit<B>111</B>     und    S  und die entsprechenden Relaiswicklungen,  welche den einen oder andern Zustand be  wirken, mit     111-    und     S-Wicklungen    bezeich  net. Da zu gleicher Zeit nur ein Zeichen über-    tragen wird, gehört das Relais 17 gemein  schaftlich allen Übertragern an.  



  Die Verbindungen der Anoden der Röh  ren in irgendeinem Zeichengeber mit der     1H-          bzw.        S-Wicklung    des Relais 17 sind derart  ausgeführt, dass jeder Zeichengeber eine für  ihn charakteristische Zeichenfolge sendet, so  bald durch den ihm     zugehörigen    Kontakt der  Befehl hierzu erteilt wurde.  



  Die     Anode    der ersten Röhre jedes     Zei-          ehengebers    ist zwecks Aussendung eines Start  signals mit der     S-Wicklung    und die Anode  jeder letzten Röhre zwecks Aussendung des       Stopsignals    mit der     37-Wicklung    verbunden.

    Die Anoden der Röhren im Zeichengeber 9,  welcher dem Kontakt 1 zugeordnet ist, sind  mit den     Wickhmgen        i11,    S des Relais 17     der-          ürt    verbunden, dass ohne Start- und     @Stop-          element    eine Zeichenfolge     37,    S, S,     111,   <I>S</I> aus  gesandt wird. Entsprechend sind die von den  Zeichengebern 10-12 ausgesandten Zeichen       117,   <I>S, S,</I>     117,        3,1    bzw.<B>31,</B><I>S,</I> S, S, S bzw.     01,   <I>S,</I>  <I>S, S,</I>     ?V7.     



  Die Röhren 13-16 des Verteilers werden  durch eine     Impulsquelle    20, welche über den  Leiter 21. an alle Röhren des Verteilers ge  schlossen ist, dazu veranlasst, in dieser  Reihenfolge nacheinander zu arbeiten. Die       Impulsquelle    20 ist ausserdem über einen Lei  ter 22 mit allen Röhren aller Zeichengeber       verbunden.    Die Impulse, die an die Leiter  21 und 22 gegeben werden, sind gegeneinan  der um den halben Impulsabstand phasen  verschoben.  



  Die Arbeitsweise des     Stromkreises    nach       Fig.    1     wird    im folgenden beschrieben. Die  Röhren 13-16 des Verteilers werden norma  lerweise nacheinander leitend und bilden eine  geschlossene Kette. Die Verbindungen einer  Röhre zur nächsten geschieht so, dass, wenn  eine Röhre leitend wird, eine positive Vor  spannung an die nächste Röhre gelegt wird.

    Diese positive     Varspannung    genügt nicht, um  die nächste Röhre zu     zünden,    bis an sie über  den Leiter 21 ein Impuls gelegt     wird.    Dieser  Impuls     wird    an alle Röhren der Verteiler  kette gegeben, genügt aber seinerseits allein  nicht, um irgendeine -Röhre     zu        zünden.    Die      erwähnte     Vorspannung    zusammen. mit dem  positiven Impuls ermöglichen jedoch die  Zündung der nächsten Röhre. Wenn eine  Röhre zündet., wird die vorangehende Röhre  gelöscht. Dieses periodische Zünden der Ver  teilerröhren findet. so lange statt, als keiner  der Kontakte 1-4 umgeschaltet hat.  



  .Jede der Röhren 13-16 in der Verteiler  kette erteilt, wenn sie gezündet hat, der  Startröhre des ihr zugeordneten Zeichen  gebers eine     Vorspannung.    Die Art der Ver  bindung     .Avisehen    den letztgenannten Röhren  ist derart,     class    diese     Vorspannung    normaler  weise auf die Startröhre unwirksam ist, auch  dann, wenn gerade ein Impuls über den Lei  ter 22 an die Steuerelektrode der Startröhre  gegeben wird.

   Wenn. jedoch einer der Kon  takte     1-4    umgeschaltet ist und die Speicher  einrichtung 5, 6, 7 oder 8 entsprechend um  gesteuert ist, werden die Eingangsverbindun  gen der Startröhre des     entspreehenden    Zei  chengebers geändert und die     Vorspannung,     die durch eine Verteilerröhre angelegt ist,  bewirkt. beim Eintreffen eines Impulses über  die Leitung 22 das Zünden dieser Startröhre.  



  Die Impulse werden in Intervallen von  20 Millisekunden an die Leitungen 21 und 22  gelegt, an die letztere aber mit einer zeit  lichen Verschiebung von 10     msek    gegenüber  den Impulsen auf den Leitungen 21. Die  Startröhre der Zeichengeber 9-12 wird  <B>10</B>     Millisekunden    nach der Zündung der ent  sprechenden Verteilerröhre leitend. Die An  odenstromkreise aller Röhren im Verteiler  und     Zeiehengeber    sind so untereinander ver  bunden, dass auf das Zünden einer Röhre  irgendeine Röhre, die vorher leitend ist,  gelöscht wird. Wenn die Startröhre lei  tend wird, bewirkt sie auch die Löschung  der     Speieherung    des Kontaktumschalters.

    Dann werden die Röhren des Zeichen  gebers     naeheinander    leitend und betätigen  das     f@bertragerrelais    17 derart, dass die  für den Zeichengeber     eharakteristische        Zei-          ehenfolge    über die Leitung 19 gesendet wird.  



  Das     Stopzeichen    jeder Zeichenfolge wird  über eine Leitung 23, 24, 25 oder 26 zur  nächstfolgenden Verteilerröhre 14, 15, 16    oder 13 geführt, wodurch diese zündet und  die Weiterführung des Arbeitszyklus der  Verteilerröhren einleitet.  



  Die Vorgänge in den Stromkreisen wer  den nun an Hand von     Fig.    2 genauer be  schrieben, in welcher nur der     Zeiehengeber     12, die entsprechende Speichereinrichtung 8,  der Kontakt 4 und die drei Verteilerröhren  16, 15 und 7.3 dargestellt sind.  



  Alle die gezeigten Röhren sind Gas  entladungsröhren mit drei Elektroden, welche  eine kalte Kathode, eine Steuerelektrode und  eine Anode aufweisen. Die Steuerelektrode  und die Kathode sind gleichartig dargestellt,  wobei bei allen Röhren im Zeichengeber 12  und in. der Speichereinrichtung 8 die Ka  thode die rechts liegende Elektrode des  Paares und bei den Röhren des Verteilers die  obere Elektrode des Paares ist.  



  Da alle Röhren gleich sind, genügt es,  wenn nur eine im Detail erklärt wird. Um  z. B. die Röhre 27     zu    zünden, muss der Raum       zwisehen    der Steuerelektrode 29 und der Ka  thode 30     ionisiert    sein, und es muss ein posi  tives Potential gegenüber der Kathode an die  Anode 28 gelegt werden. Solange dieses Po  tential 130 V oder mehr beträgt, genügt der       Ionisationsstrom,    der bei einer Spannung von  angenähert 70 V zwischen der Steuerelek  trode 29 und der Kathode 30 entsteht, um  einen     Stromfluss    zwischen der Anode 28 und  der Kathode 30 zu erzeugen.

   Nenn die     zwi-          sehen    Anode und Kathode angelegte Span  nung     -unter    1.30 V sinkt, steigt der zur Zün  dung der Röhre notwendige     Ionisationsstrom     zwischen der Steuerelektrode und der Ka  thode und infolgedessen die Spannung, die  zwischen den beiden liegt, rasch an.  



  Nenn angenommen wird, dass sich die  vorangehende Röhre 31 in leitendem Zu  stande befinde, so fliesst Strom vom positiven  Pol der Stromquelle 32 (etwa 160V)     Fig.    1  über einen Widerstand 33, die     S-Wicklung     von Relais 17, Röhre 31     Fig.    2, Widerstände  34 und 35 zum geerdeten negativen Pol der  Spannungsquelle.

   Die Widerstände 34 und  35 sind so bemessen,     dass    die Kathode der  Röhre 31 mindestens eine     Spannring    von 70     V         gegenüber Erde aufweist, und da in der  Röhre 31, sofern sie gezündet hat, ein Span  nungsabfall von 70 V vorhanden ist und der       Widerstand    der Wicklungen von Relais 17  niedrig ist, liegen die Anoden aller Röhren  auf einem Potential von mindestens 130 V ge  genüber ihrer Kathode.  



  Die Widerstände 34 und 35 sind gleich,  und es wird daher eine Spannung von unge  fähr 35 V zwischen die Steuerelektrode und  die Kathode der Röhre 28     gelegt.    Dieser Wert       genügt    aber allein nicht, um den Raum zwi  schen diesen zwei Elektroden zu ionisieren. Es  muss beachtet werden, dass parallel zu den  Widerständen 34     und    35 ein     Kondensator    36  liegt, welcher das Ansteigen der Spannung  an den Widerständen 34 und 35 verzögert,       wodurch    das Zünden der Röhre 28 durch den  gleichen Impuls, der die Zündung der Röhre  31 verursacht, verhindert wird.  



  Die Impulse werden mit solcher Polarität  und in zeitlichen Zwischenräumen von 20  Millisekunden zwischen dem Leiter 22 und  Erde     angelegt,    dass sie eine Spannung von  angenähert 35 V     zwischen    der Steuerelektrode  29 und der Kathode 30 der Röhre 27 bewir  ken. Wenn sich diese Spannung der     Span-          niuig    am Widerstand 35 überlagert, wird die  Steuerstrecke     zünden        und    der Raum zwi  schen der Steuerelektrode 29 und der Ka  thode 30 der Röhre 27 ionisiert. Da die An  ode 28 der Röhre 27 an einem Potential von  mindestens 130 V gegenüber der Kathode 30  liegt,     wird    die Röhre 27 leitend.

   Die Steuer  elektroden aller Röhren im Zeichengeber 12  sind auf die gleiche Weise mit dem Impuls  leiter 22 verbunden, jedoch     ist    die durch  einen Impuls an die Steuerelektrode einer  andern Röhre als 27 angelegte Spannung an  sich selbst ungenügend, um die Entladung       einzuleiten.     



  Wenn die Röhre 27 zündet,     beträgt    der  Spannungsabfall an ihr ungefähr 70 V, und  da der Spannungsanstieg an den Widerstän  den 37 und 38 durch den     Kondensator    39  verzögert wird, fällt das Anodenpotential der  Röhre 27     und    deshalb das Anodenpotential  der Röhre 31     auf        diesen    Wert.

   Die Röhre 31    wird deswegen gelöscht und die Ionisation in  ihr verschwindet nach 3     Millisekunden.    Die       Spannung    an den Widerständen 37 Lind 38  steigt jedoch genügend rasch, um ein Löschen  der Röhre 27     zu    verhindern, erreicht jedoch  während der Dauer des     Impulses,    der die  Röhre 27 zündete, nicht den vollen Wert.  Die nächste Röhre 40 kann deshalb nicht  durch den gleichen Impuls gezündet werden  wie die Röhre 27, sondern sie muss auf den  nächsten, an den Leiter 22 angelegten     Impuls     warten.  



  Die Arbeitsweise des     Stromkreises    nach       Fig.    1 kann nun mit Hilfe der     Darstellung    in       Fig.    2 verstanden werden. Die Anoden der  Röhren 13-16 der Verteilerstufe sind über  die     J7-Wicklung    des Relais 17 und den Wi  derstand 33 mit dem positiven Pol 32 ver  bunden. (In der Zeichnung     Fig.    2 nicht dar  gestellt.)  Alle 20 Millisekunden wird ein Impuls  an den Leiter 21 gelegt, wodurch nacheinan  der die Röhren des Verteilers gezündet wer  den, so dass jede Röhre des Verteilers wäh  rend 20 Millisekunden leitend ist.

   Ist bei  spielsweise die Verteilerröhre 16 gezündet,  so wird der ganze an den Widerständen 41  und 42 auftretende Spannungsabfall zwi  schen die Steuerelektrode und die Kathode  der nächsten Röhre 13 angelegt.  



  Die Verbindungsstelle     zwischen    den Wi  derständen 41 und 42 ist nicht nur über den  Widerstand 42, sondern in Sperrichtung .auch  über den     Gleiehrichter    43, einen Widerstand  44     und    einen Widerstand 45 mit Erde ver  bunden. Die Verbindungsstelle zwischen dem  Gleichrichter 43 und dem Widerstand 44 ist  über einen Widerstand mit der Steuerelek  trode von 31 verbunden.

   Der Sperrwider  stand des     Gleichriehters    43 beträgt an  genähert 20     llegohm    und die Widerstände  von 44     und    45 betragen     zusammen    ange  nähert     1/,        Megohm.    Die Spannung zwischen  der Steuerelektrode und der Kathode der  Röhre 31 beträgt deshalb nur     wenige    Volt  und genügt nicht.

   um die Röhre 31 zu zün  den, auch wenn gerade ein     Impuls    an den  Leiter 22 gelegt     ist.         Wenn jedoch die     111essgeräte-    oder Zä,hler  kontakte 4, die dem     Zeichengeber    12 entspre  chen, umgeschaltet haben, sind die Bedin  gung en geändert. Normalerweise ist der  Kontakt 4 in der linken Lage, und die Röhre  46 in der     @peiehereinriehtun    g 8 ist in     leiten-          (]ein        Znstand.    Der     Stromfluh    durch sie dient  dazu, den Kondensator 47 über Kontakt 4     zu     laden.

   Wenn der Kontakt 4     umschaltet,        wird     der Kondensator 47 über die     pi#imii.i-e    Wick  lung eines     Aufwärtstransformators    48 entla  den und der     dadurch        entstehende        Stroiu-          inipuls        durch    die     sekundäre        Wicklung    des       Transformators        legt,    eine genügende Span  nung zwischen die Steuerelektrode und die  Kathode der Röhre 49,

   um sie zu     zünden.    Das       Vorhandensein    eines     Widerstandes    50 in der  gemeinsamen Anodenverbindung der Röhren  46 und 49 gewährleistet, dass die Spannung  an der Röhre 46 unter den Wert fällt, wel  cher nötig ist,     um    die Entladung der Röhre  aufrechtzuerhalten, und dass die     Llöhre    lischt,  so dass beim.     Zurückfallen    des Kontaktes 4  in die Normallage der Kondensator 47     nicht          unmittelbar    wieder aufgeladen wird.  



  Der Strom durch die Röhre 49 geht durch  die     Widerstände    51 und 45 und ebenso durch  den Widerstand 44, den     Gleiehrieliter    43     und     den     Widerstand    42 nach Erde.  



  Der     Widerstand    des     Gleiehriehters    43 be  trägt in der     Durehlassriehtung    ungefähr  <B>30000</B> Ohm, so dass der     Widerstand    44 im  Verhältnis zu ihm gross ist, und dass die  Spannung an der Verbindungsstelle zwischen  dein Widerstand 44 und dem Gleichrichter  43, dank des Stromes in der Röhre 49, nur  einige wenige Volt beträgt. Wenn deswegen  die Röhre 16     lischt,    genügt die     Tatsache,    dass  die Röhre 49 gezündet hat, nicht, um Röhre  31 leitend zu machen,     wenn    ein Impuls am  Leiter 22 auftritt.  



  Es folgt, nun die Betrachtung des Falles,  wenn die beiden Röhren 16 und 49 leitend  sind. Wird für den Augenblick die Verbin  dung durch den Gleichrichter 43 und den  Widerstand 44 vernachlässigt, so liegt die  Verbindungsstelle zwischen den Widerstän  den 41 und. 42 an derselben Spannung von         +    35 Volt, wie die Verbindungsstelle zwi  schen den Widerständen 51 und 45. Deshalb  stört die Verbindung zwischen diesen beiden  Stellen über den Gleichrichter 43     und    den  Widerstand 44 den Spannungsgradienten  nicht und die Verbindungsstelle zwischen  dem Gleichrichter 43 und ,dem Widerstand  44 liegt ebenfalls an einer Spannung von            35 Volt, welche     cler    Steuerelektrode der  Röhre 31 aufgedrückt wird.  



  Die     Wirkuna    des Umstandes, dass die bei  een Röhren 16 und 49 leitend sind, veranlasst  die Röhre 31 beim     Einfallen    des nächsten  Impulses auf Leiter     '?,    welches 10     Milli-          sekunden,    nachdem die Röhre 16 gezündet  hat, geschieht, zu zünden. Die Röhre 16     wird     gelöscht und der Zeichengeber 12 arbeitet in  der Folge, um die     Übertragung    der Zeichen  folge, für welche der Zeichengeber 12 einge  stellt ist, über Linie 19     Fig.    1 zu veranlassen.  



  Wenn die Startröhre 31 gezündet hat,  wird der     Steuerelektrode    der     Röhre    46 eine  Spannung aufgedrückt, und da deren Steuer  elektrode ebenfalls mit dem Leiter 22 verbun  den ist, zündet die Röhre 46 beim. nächsten  Impuls. Infolge des den Anoden der Strom  kreise der Röhren 46 und 49 gemeinschaft  lichen Widerstandes 50 wird die Röhre 49  gelöscht. Die Speicherungseinrichtung 8 ist.  daher wieder in die Normallage     7urück-          versetzt.,    und der     Kondensator    47 wird wieder  aufgeladen, wenn der Kontakt 4 zur Ruhelage  zurückgekehrt ist.  



  Die Kathode der letzten Röhre 52 im Zei  chengeber 12 ist an die Steuerelektrode der  Röhre 13 angeschlossen, welche in der Vertei  lerkette auf die Röhre 16 folgt.  



  Da, die Steuerelektrode der Röhre 13 mit  der Kathode der Röhre 16 verbunden ist, be  stehen für den Strom von der Kathode der  Röhre 52 nach Erde zwei parallele Wege,  einer über den Widerstand -53 und einer  über die Widerstände 41 und 42. Zum  Zwecke, dass das volle Potential von 35 V auf  die Steuerelektrode der Röhre 13 aufgedrückt  werde, wird die Verbindung von der Kathode  der Röhre 52 über die entsprechend bemesse  nen Widerstände R2,     R1    abgenommen, an-      statt vom Mittelpunkt des Widerstandes     5$.     Diese Darstellungen erklären ebenfalls, warum  jede Röhre der Verteilerkette an die folgende  Röhre in der Kette auf eine Art verbun  den     ist,    welche etwas von derjenigen ab  weicht,

   nach welcher zwei aufeinanderfolgende  Röhren des Zeichengebers 12 miteinander  verbunden sind. In letzterem Falle ist die  Mitte des Widerstandes zwischen der Ka  thode der Röhre     und    Erde an die Steuer  elektrode der nächsten Röhre angeschlossen,  während im Falle der Verteilerkette die Ka  thode einer Röhre     ummittelbar    mit der  Steuerelektrode der nächsten Röhre verbin  den     ist.     



  Beim Erscheinen eines Impulses auf dem  Leiter 21     zündet    die Röhre 13     und    die Röhre  52 erlischt. Es ist zu beachten, dass die Röhre  52     mir    während 10     Millisekunden    leitend ist.

         Wenn    der     Messgerätekontakt,    welcher der  Röhre 13 zugeordnet     ist    und die mit ihr       zusammenarbeitende        Zeichen-Speichervorrich-          tung    5 umgeschaltet hat, bleibt die Röhre 13  nur während der Dauer von 10 Millisekunden  leitend und     vervollständigt    damit die 20 Milli  sekunden Stopperiode für das entsprechende  Fernschreibzeichen. Am Ende dieser Periode  zündet die Startröhre, die zum Zeichen  übertrager des     Messgerätkontaktes    1 gehört,  und das geeignete Fernschreibzeichen     wird     übertragen.

   Wenn der     1VIessgerätkontakt    je  doch nicht umgeschaltet hat, wird die ge  wohnte     Arbeitsweise    des Verteilers wieder  hergestellt und die Röhre 13 bleibt für eine  Dauer von 20 Millisekunden in leitendem Zu  stand.  



  Die     Fig.    3 zeigt die Einzelteile der Span  nungsquelle 20 der     Fig.    1. Diese ist ein Multi  vibrator und besteht aus     zwei    gleichen       Pentoden        (Hochvakliumröhren)    54 und 55,  welche in bekannter Weise miteinander ver  bunden sind, wobei ihre Speisung durch eine  gasgefüllte Röhre 56 stabilisiert wird. Die  beiden Steuergitter sind an eine Stelle des       Potentiometers    57 angeschlossen, welche zum  Zwecke der     Einstellung    der Arbeitsfrequenz  der Einrichtung einstellbar ist.

   Die Gitter  der     Pentoden    54 und 55 sind mit den     Gitterar       der     FIochvakuumtrioden    58     bzw.    59 über  Kondensatoren verbunden, wobei Leiter 21  und 22 mit den Anoden dieser Trioden ver  bunden sind.  



  Der Empfängerstromkreis, der mit dem  oben beschriebenen Geber zusammenarbeitet  und sich in der Überwachungsstelle befindet,  ist im einzelnen bekannt, so dass hier nur  eine kurze Beschreibung, welche sich auf das  Schema     Fig.    4 bezieht, nötig ist.  



  In der Überwachungsstelle ist die Signal  leitung 19, welche von der Signalanlage nach       Fig.    1 herkommt, an zwei in Reihe liegende  polarisierte Telegraphenrelais 60 und 61  üblicher Bauart angeschlossen. Diese Relais  sind in der Ruhelage der Anlage so vorge  spannt, dass ihre Kontakte 62 und 63 sich in  der Lage     31    befinden. Die     Ausrüstung    in der  Überwachungsstelle weist unter anderem fünf  gasgefüllte     Kaltkathodenröhren    64 bis 68 auf,  welche nur durch Rechtecke dargestellt sind,  da ihre Schaltung derjenigen der Röhren 13  bis 16 der     Fig.    1 gleich oder ähnlich ist.

   Von  diesen Röhren ist der mit 64 bezeichneten  eine Reihe gasgefüllter Röhren 69 zugeordnet,  die durch ein Rechteck dargestellt sind und  der Unterteilung der Intervalle der Fern  schreibzeichen dienen. Die Anzahl der Röhren  65 bis 68 und der Zeichenempfänger 70 bis  73 entspricht der Anzahl der     Zeichengeber    9  bis 12 in     Fig.    1. Die Röhren 64 bis 68 sind  normalerweise leitend und die Kathode der  Röhre 64 ist über den Leiter 74 mit dem       Markierkontakt    63 verbunden und steht daher  auch mit dem     Kondensator    75 in Verbindung.  Dieser Kondensator ist daher aufgeladen.  



  Wenn die polarisierten Relais 60 und 61  ihre Kontakte 62 und 63 in Beantwortung  des Startelementes eines     Fernschreibzeichens     von der     01-Lage    in die     S-Lage    umlegen, wird  der Kondensator 75 über die     Vorrichtmig    76  entladen. Diese vermittelt daraufhin unmit  telbar einen Impuls über den Leiter 77. Da  nach erfolgen     Impulse    in Abständen von 20  Millisekunden. Ebenfalls wird nach einer  Pause von 10 Millisekunden ein Impuls auf  den Leiter 78 gegeben, dem nachher Impulse      in     Intervallen    von 20 Millisekunden über  denselben Leiter folgen.  



  Der Leiter 78 steht über den Kontakt 62  je nach der Stellung des beweglichen Kon  taktarmes mit den     Steuerelektroden    von     be-          stimmten    in den Zeichenempfängern 70 bis  73     untergebrachten    Röhren in Verbindung.  Der Zeichenempfänger ist ähnlich aufgebaut  wie der in     Fig-.    2 -mit 12 bezeichnete Zeichen  geber. Für eine bestimmte     Zeielienfolge    wird  der Kontakt 62 so hin und her geschaltet,       class    die Röhren eines der     Empfänger    70 bis  73, der auf die betreffende Zeichenfolge ein  gestellt ist, der Reihe nach zünden, wodurch  am Ende der Folge das entsprechende Relais  79 bis 82 anspricht.

   Dieses schliesst während  einer kurzen Zeitspanne seine Kontakte und  veranlasst die Betätigung des entsprechenden  Anzeigegerätes 83 bis 86.  



  Die in der Einheit 69 untergebrachte  Reihe von Röhren zählt die Anzahl der zu  empfangenden Elemente und erteilt nach  dem Empfang des letzten Codeelementes den  Röhren     6-I    bis 68 eine     Vorspannung,    welche  beim Erscheinen des nächsten Impulses,     wel-          eher        über    den Leiter 77 anfällt, diese Röhren       leitend    und alle übrigen Röhren der Einheit  nichtleitend macht. Die Impulsquelle 76 wird  ebenfalls zum Stillstand gebracht. Die eine  oder andere dieser Röhren kann in mehr als       einem    Zeichenempfänger arbeiten.

   Auf diese  Weise könnte erreicht werden, dass dem     Start-          element        nur    eine Röhre zugeordnet zu werden  brauchte, wobei diese den vier Empfängern       geineinschaftlieh    zugehören würde. Die Zei  chenfolgen könnten so gewählt werden, dass  die     grösstmögliche    Anzahl von Codeelementen  allen Zeichenfolgen gemeinsam wäre. Auf  diese     Weise    können die vier Zeichenfolgen  mit einer gemeinschaftlichen Kombination  der ersten drei Codeelemente beginnen, bei  spielsweise mit Zeichen, Abstand, Abstand.  Die Röhren, welche in Aufeinanderfolge auf  diese drei Zeichenelemente ansprechen, kön  nen deshalb auch für alle vier Zeichen  empfänger gemeinsam sein.  



  Die Kontakte, deren Betätigung nach  einer     I'berwaehungsstelle    signalisiert werden    muss, können sich     aneh    in verschiedenen  Unterstationen befinden. Die     Fig.    5 zeigt       schematisch,    wie die     Betätigung    der Kon  takte, von denen einige sich in einer Unter  station und andere sich in einer andern Un  terstation befinden, die entsprechenden An  zeigegeräte in derselben     Überwachungsstelle     steuern.  



  In einer Unterstation 91 befinden sieh die  Kontakte 1, 2, 3, 4, welche mittels der oben  beschriebenen Arbeitsvorgänge unterschied  liche Zeichenfolgen zu einem Empfänger 92  an einer Unterstation 93     übertra;,en    und die  Kontakte 87, 88, 89 und 90 darin betätigen.  In der     Unterstation    93 sind ebenfalls die  Kontakte 94 und 95, deren     Betätigung    in der  Hauptstelle angezeigt werden muss.

   Deshalb  ist in der Unterstation 93 ein Verteiler 96  vorgesehen, welcher Stellungen besitzt, die  mit den entsprechenden Kontakten 87, 88, 89,  90, 94 und 95 und ebenso mit den entspre  chenden Zeichenübertragern (nicht darge  stellt) übereinstimmen, wobei die Betätigung  irgendeines der Kontakte zur Ü     berwachungs-          stelle    97 signalisiert     \wird,    wo     mittels    der in  vorangehenden erwähnten Vorgänge die indi  viduellen Anzeigegeräte 83, 84,<B>85, 86,</B> 98 und  99 wahlweise     betätigt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Elektrische Fernwirkanlage zur Übertra gung der Angaben einer Anzahl von 3Iess- geräten, dadurch gekennzeichnet., dass jedem Messgerät im CTeber ein Kontakt zugeordnet ist, der jedesmal betätigt wird, wenn das Messgerät einen vorgesehenen Betrag der lIessgrösse gespeichert hat und jeder Kontakt einen Zeichengeber steuert, der eine für jedes Messgerät charakteristische Signalfolge an einen gemeinsamen Übertragungsbanal liefert, und der Empfäner so ausgebildet ist,
    dass die Signalfolgen,' nach Charakteristik ge trennt, dem jedem Messgerät zugeordneten Lrberwachungsorgan zugeführt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Pernwirkanlage nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch Speicher einrichtungen, welche von den Kontakten ge- steuert werden und welche zwei Röhren auf weisen, von denen eine bei einer Kontaktlage im leitenden Zustand ist und einen Konden sator auflädt, welcher sich nach dem Um schalten des Kontaktes über einen Transfor mator entlädt, wobei der dadurch entstehende Impuls die andere Röhre zündet, wodurch die erste Röhre gelöscht wird. 2.
    Elektrische Fernwirkanlage nach Un teranspruch I, gekennzeichnet durch einen Verteiler, welcher periodisch die genannten Zeichengeber nacheinander in Betriebsbereit schaft bringt und das Aussenden eine Signal- zeichenfolge bewirkt, wenn der dem Zeichen geber zugeordnete Kontakt umgeschaltet hat und die Speichereinrichtung sich im entspre chenden Zustand befindet, ferner gekenn zeichnet dadurch, dass der Verteiler mit dem Zeichengeber derart gekoppelt ist, dass er in seiner Stellung gehalten wird,
    bis der Zei chengeber die Signalfolge an den Übertra gungskanal abgegeben hat, und gekennzeich net durch Mittel zur Wiederbetätigung des genannten Verteilers nach Beendigung der Betätigung des Zeichengebers. 3. Elektrische Fernwirkanlage nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Zeichengeber für jedes Zeichenelement eine Röhre vorgesehen ist, welche das Zeichen element zeitlich bemisst, und dass die Röhren derart miteinander verbunden sind, dass je weils, wenn eine Röhre zündet, die voran gehende gelöscht wird. 4.
    Elektrische Fernwirkanlage nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch eine Im pulsquelle, welche an den. genannten Vertei ler und den genannten Zeichengeber Impulse abgibt, welche gegeneinander in der Phase verschoben sind. 5. Elektrische Fernwirkanlage nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Zeichengeber abgegebene Zeichen folge einem Fernschreibzeichen nach dem Fünfer-Alphabet entspricht. G.
    Elektrische Fernwirkanlage nach Un teranspruch 5, gekennzeichnet durch ein po larisiertes Relais, das die vom Zeichengeber gesendeten Zeichenfolgen auf die zur Über waehungsstelle führenden Leiter überträgt. 7. Elektrische Fernwirkanlage nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Röhren gasgefüllte Trioden sind.
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