CH290640A - Verfahren zum Herstellen von Polschuhaggregaten für Magnetköpfe mit auswechselbaren Polschuhen. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Polschuhaggregaten für Magnetköpfe mit auswechselbaren Polschuhen.Info
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Description
Verfahren zum Herstellen von Polschuhaggregaten für Magnetköpfe mit auswechselbaren Polschuhen. Es sind Magnetköpfe für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte bekannt, bei denen der Aufzeichnungs- bzw.
Abtastmagnet mit aus wechselbaren Polschuhen versehen ist, deren Polspaltbreite durch ein Distanzstück aus nichtmagnetisierbaxem Werkstoff gesichert ist und die durch eine Brücke aus nichtma.gneti- sierbarem Werkstoff zu einer festgefügtern Baueinheit zusämmengefasst sind.
Der Zweck der Erfindung ist, ein ein faches Verfahren zum Herstellen derartiger Polschuhaggregate vorzusehen, bei dem die vorschriftsmässige Polspaltbreite nicht nur während der Herstellung gesichert. ist, son dern auch mit Sicherheit erhalten bleibt. Hierbei ist zu beachten, dass die Hauptschwie rigkeit bei der Herstellung der Polschuh aggregate die genaue Festlegung des Polspal tes ist, dessen. Breite ausserordentlich gering ist und bei allen auswechselbaren Polschuh.. aggregaten die gleiche sein muss.
Gemäss der Erfindung lassen sich derär- tige Polschühaggregate leicht herstellen, in dem ein homogenes Magnetmetallstück -von einer .durch die Polschuhe einschliesslich ihres Polspaltes bestimmten Körperform mit seinen zur Bildung der Polschuhe dienenden Körper teilen einseitig.
auf zwei Isolierkörpern. befe stigt wird, -alsdann am Ort des Polspaltes durchgeschnitten wird und' hierauf- die Pol schuhe unter E%nfügund _ eines die-- Pöl- spaltbreite bestimmenden unmagnetisierbaren Blechstreifens gegeneinander gedrückt und in dieser gegenseitigen Lage fixiert werden. .
Die beiden Isolierkörper, auf denen das die Form der auswechsqlbaren Polschuhe und .des dazwischenliegenden Polspaltes aufweisende Magnetmetallstück befestigt wird, werden vor zugsweise durch die gegeneinander federnden Schenkel eines geschlitzten Isolierstoffstrei- fens gebildet, wobei der Verbindungssteg der besagten Schenkel von vornherein deren nor maler Abstand voneinander festlegt und die Federung der Schenkel gegeneinander die Änderung dieses normalen Abstandes -bis zur Erzielung der gewünschten Polspaltbreite er möglicht,
ohne dass sich die auf den Schen keln befestigten Polschuhe unerwünscht ge- geneinänder verschieben können.
Zum Festhalten der Polschuhe in der Lage, in der sie den vorschriftsmässigen Pol spalt zwischen sich einschliessen, werden zweckmässigerweise die die Polschuhe tragen den Isolierkörper durch Hinterkleben eines Isolierstreifens oder mehrerer solcher Strei fen fest miteinander verbunden, wobei diese Verbindung, wie übrigens .auch die Befesti gung . der Polschuhe auf den' Isolierkörpern, zweckmässig durch -ein Bindemittel- aus. der Gruppe der -2#fhoxylinharze-=_ader durch - ein äh-nlicheg :
Bindemittel .erfolgt.. ..- ..-- - . . In der Zeichnung ist das Verfahren ge mäss der Erfindung in zwei Ausführungsbei spielen veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. 1 bis 6 die verschiedenen Verfahrens stufen einer Ausführungsform des Verfah rens gemäss der Erfindung und Fig. 7 bis 12 die Verfahrensstufen einer andern Ausführungsform.
Gemäss Fig. 1 bis 6 wird zunächst ein aus Magnetmetall bestehendes Stanzstück der in Fig. 1 dargestellten Gestalt, dessen Dicke gleich der Breite der aufzuzeichnenden bzw. abzutastenden Magnetspur ist, hergestellt.
Dieses einstückige Stanzstück verkörpert die beiden Polschuhe 1 und 2 des auswechsel baren Polsehuhaggregates und den zwischen den Polschuhen liegenden Polspalt 3, wobei die Gesamtbreite des Stanzstückes etwas grö sser sein kann und vorzugsweise auch etwas grösser ist als die Summe der Breite der Pol schuhe und des vorschriftsmässigen Polspaltes.
Das Stanzstück der Fig. 1 wird auf einen verhältnismässig dünnen Streifen 4 aus einem Isolierstoff, z. B. aus einem Hartpr essstof f, aufgesetzt, der mit einem Längsschlitz 5 ver sehen ist (Fig. 2). Durch diesen Längsschnitt werden zwei Schenkel 6, 7 gebildet, die durch den Steg 8 zusammengehalten werden, aber federnd gegeneinander in den Pfeilrichtungen der Fig. 2 beweglich sind.
Das Stanzstück der Fig. 1 wird auf die freien Enden der Schenkel 6, 7 des Isolier- streifens 4 gelegt und mit einem Bindemittci. aus der Gruppe der Äthoxylinharze oder mit einem ähnlichen Bindemittel darauf befestigt. Bindemittel dieser Art ergeben eine so sichere Befestigung; dass es praktisch unmöglich ist, die Teile wieder voneinander zu trennen. Die Fig. 3 veranschaulicht das auf dem Isolierstoff streifen der Fig. 2 befestigte Stanzstück der Fig. 1.
Nachdem die Befestigung gemäss Fig. :3 hergestellt worden ist., wird mit einer dünnen Säge oder dergleichen ;das Stanzstück der Fig. 1 zwischen den Polschuhen 1 und 2 bei 9 (Fig. 4) Jurehgeschnitten. Die Schnittflächen werden vorzugsweise anschliessend geläppt.
Nunmehr wird zwischen :die Polschuhe 1, 12 ein mag4etisch indifferentes Metallblech, z. B. ein Bronzeblech, eingeführt, dessen Dicke gleich der Breite des herzustellenden Pol spaltes ist, und hierauf \werden die Schenkel 6, 7 des Isolierstoffstreifens 4 gegeneinander gepresst., was aus Fig. 5 insofern ersichtlich ist, als dort die Breite des Schlitzes 5 des Isolierstoffstreifens 4 von dem Steg 8 an nach .den Polschuhen hin abnimmt..
Im zu sammengepressten Zustande haben die Pol schuhe infolge der Zwischenlagerung des vor erwähnten Bronzebleches genau den . vor schriftsmässigen Polspaltabstand voneinander, und damit dieser Abstand erhalten bleibt, werden die freien Enden der Schenkel 6, 7 des Isolierstoffstreifens 4 mit einem zusätz lichen Isolierstoffstreifen 10 hinterklebt, wobei wiederum für diesen Zweck ein Bindemittel aus der Gruppe der Äthoxylinharze oder ein ähnliches Bindemittel Verwendung findet.
Fig. 5 veranschaulicht ;den Igolierstoff- streifen 4 mit dem darauf befestigten Stanz- stück der Fig. 1 bei zusammengepressten Schenkeln 6, 7 in Ansicht und im Schnitt nach der Linie V -V.
Nach dem endgültigen Erhärten des Bindemittels, mit dem das Hinterkleben der Schenkel 6, 7 in deren zusammengedrücktem Zustande durch den Isolierstoffstreifen 10 stattgefunden hat, wird der Isolierstoffstrei- fen 4 unterhalb des Stanzst.ückes der Fig. 1 abgeschnitten.
Das auf diese Weise gewonnene Polschuli-- aggregat ist in Fig. 1 dargestellt. Es bestellt aus den Polschuhen 1, 2, den vordern Enden der Schenkel des in Fig. 2 dargestellten Iso- lierstoffstreifens 4 und dem diese Schenkel stücke verbindenden Querstreifen 10 aus Iso lierstoff. Der Polspalt ist durch die Bronze blecheinlage 11 gebildet.
Gemäss Fig.7 bis 12 wird ein in Fig. 7 in Draufsicht und in Seitenansicht veranschau lichtes Stanz- bzw. Pressstück 12 aus Magnet metall auf einen in Fig. 8 veranschaulichten, mit einem rechteckigen Ausschnitt 13 und einem Längsschnitt 14 versehenen dünnen Streifen 15 aus Isolierstoff (z.
B. Hartpress- stoff) derart. aufgesetzt, dass der verjüngte und seitlich ausgebogene Verbindungssteg 16 des Stanzstückes 12 durch die rechteckige öffnung 13 des Streifens 15 hindurchgreift (Fig. 9).
In dieser Lage wird das Stanzstück 12 auf den Streifen 15 durch ein Bindemittel aus der Gruppe der Äthoxylinharze oder durch ein ähnliches Bindemittel befestigt. Hierauf wird auf dem verjüngten Steg 16 des Stanzstückes 12 ein Spalt 17 (Fig. 10) herausgeschnitten. Das Ausschneiden dieses Spaltes kann durch eine Säge erfolgen, und die Schnittflächen werden vorzugsweise anschliessend geläpl#t.
Nunmehr wird ein magnetisch indifferen tes Metallblech, z. B. ein Bronzeblech, dessen Dicke gleich der Breite des herzustellenden Polspaltes ist, zwischen die beiden vonein ander getrennten Polschuhe eingeführt, wor auf die Polschuhe fest gegeneinander gepress t werden. In Fig. 11 ist dieses Zusammenpres sen dadurch veranschaulicht, dass die Breite des Schlitzes 14 von den freien Enden des Streifens 15 an nach den Polschuhen hin ab nimmt.
In der zissammengepressten Lage der Polschuhe werden über den zusammenge drückten Isolierstoffstreifen 15 zwei Isolier stoffstege 18, 19 geklebt, wobei dieses Fest kleben wiederum mit einem Bindemittel aus der Gruppe der Äthoxylinharze oder mit einem andern Bindemittel erfolgt.
Nach dem Erhärten des Bindemittels wird der unter dem Streifen 19 liegende Teil des Isolierstoffstreifees 15 abgeschnitten, und das Polschuhaggregat ist fertig zum Gebrauch.
Während der Erhärtung des Bindemittels werden vorzugsweise die Stege 6, 7 der Fig. 5 bzw. die durch den Schlitz 14 getrennten Teile des Isolierstoffstreifens 15 ,der Fig. 11 durch eine Umwicklung mit einem Metall draht in der zusammengedrückten Lage fest gehalten; dieser Draht wird nach dem Erhär ten des Bindemittels wieder entfernt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Polschuli- aggregaten für Magnetköpfe mit auswechsel baren Polschuhen, deren Polspaltbreite durch ein Distanzstück aus nicht magnetisierbarem Werkstoff gesichert ist, und die durch eine Brücke aus nicht magnetisierbarem Werkstoff zu einer festgefügten Baueinheit zusammen gefasst sind, dadurch gekennzeichnet,.dass ein homogenes Magnetmetallstück von einer durch die Polschuhe einschliesslich ihres Polspaltes bestimmten Körperform mit seinen zur Bil dung der Polschuhe dienenden Körperteilen einseitig auf zwei Isolierkörper befestigt wird, alsdann am Orte des Polspaltes durchge schnitten wird und hierauf die Polschuhe unter Einfügung eines die Polspaltbreite be stimmenden unmagnetisierbaren Blechstrei fens gegeneinander gedrückt und in dieser gegenseitigen Lage fixiert werden. UNTERAITSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Isolier- körper, auf denen das die Form ,der auswech selbaren Polschuhe und- des dazwischenliegen den Polspaltes aufweisende Magnetmetall stück befestigt wird, durch die gegeneinander federnden Schenkel eines geschlitzten Isolier stoffstreifens gebildet sind. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Festhalten der Polschuhe in der Lage, in der sie den vorschriftsmässigen Polspalt zwischen sieh einschliessen, die die Polschuhe tragenden Isolierkörper durch Hinterkleben mindestens eines Isolierstreifens fest miteinander verbun den werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass nach der endgültigen Fest legung der Lage der Polschuhe zueinander die überschüssigen Isolierkörperteile wegge schnitten werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigung des Magnetmetallstückes auf den Isolierkörpern und deren feste Verbindung miteinander durch Hinterkleben mit mindestens einem Isolierstreifen durch ein Bindemittel aus der Gruppe der äthoxylinharze erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US2908770A (en) * | 1956-04-30 | 1959-10-13 | Rca Corp | Magnetic recording-reproducing |
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1951
- 1951-05-18 CH CH290640D patent/CH290640A/de unknown
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