CH290880A - Ozonisierungsapparat. - Google Patents

Ozonisierungsapparat.

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CH290880A
CH290880A CH290880DA CH290880A CH 290880 A CH290880 A CH 290880A CH 290880D A CH290880D A CH 290880DA CH 290880 A CH290880 A CH 290880A
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ozonization
electrodes
ozonization apparatus
dielectric
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Ag Ozonova
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Ag Ozonova
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/30Dielectrics used in the electrical dischargers
    • C01B2201/34Composition of the dielectrics

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


      Ozonisierungsapparat.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Ozonisierungsapparat    mit mindestens  einem     Ozonisierungselement,    das einen ring  förmigen     Glimmentladungsraum    zwischen     zwei     koaxialen Elektroden sowie mindestens     ein          zwischen    die Elektroden eingeschaltetes     Di-          elektrikum    aufweist und so ausgebildet ist,  dass durch den Entladungsraum ein sauer  stoffhaltiges, gasförmiges Medium hindurch  geleitet werden kann.  



  Es ist bekannt, dass bei derartigen     Ozoni-          sierungsapparaten    im     Ringraiun    zwischen den  genannten     Elektroden    eine     stille        Glimmentla-          dung    stattfindet, wenn die Elektroden des       Ozonisierungsapparates    an eine Hochspan  nungsquelle angeschlossen 'sind, wobei das     Di-          elektrilcLnn    das Entstehen einer Funkenentla  dung verhindert. Durch den     Entladungsraum     hindurchströmender Sauerstoff wird hierbei       ziun    Teil     in    Ozon umgewandelt.

    



  Der Apparat gemäss der Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass wenigstens die in  nere der Elektroden durch einen Metallkör  per gebildet ist, der auf seiner dem Entla  dungsraum zugekehrten Seite einen     dielektri-          sehen    Belag trägt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen     Ozonisierungsapparat     nach einer     ersten        Ausführungsform,    teilweise       in,    Ansicht und teilweise im Schnitt.  



       Fig.2    ist eine Stirnansicht zu     Fig.1.            Fig.    3 ist ein     Vertikalschnitt    durch ein       Ozonisierimgselement    eines Apparates \nach  einer zweiten Ausführungsform, und       Fig.    4 ist ein Querschnitt durch dieses       Ozonisieriingselement.     



  Der     Ozonisierungsapparat    nach     Fig.    1 und  2 hat ein mit seitlichen Befestigungsflanschen  versehenes Gehäuse     a,    in welchem drei     Ozoni-          sierungselemente    montiert sind, von denen  eines in     Fig.1        im    Längsschnitt gezeigt ist.  Dieses     Ozonisierungselement    weist zwei ko  axiale zylindrische     Hohlkörper    auf, die zu  sammen einen     Ringraum    bilden und von denen  der äussere durch ein Glasrohr b und der  innere durch ein Metallrohr c gebildet ist.

    Das Metallrohr c ist. die innere Elektrode und  ist auf seiner Aussenseite mit einem dünnen,  aufgespritzten, aus einer keramischen Masse  bzw. aus Email bestehenden Isolierbelag verse  hen. Das Glasrohr b trägt an seiner     Aussenseite     einen nicht dargestellten     dünnen        Metallbelag,     welcher die äussere Elektrode des     Ozonisie-          rungselementes    bildet.

   Das innere Rohr c und  der Metallbelag des Glasrohres     b    lassen sieh  mittels hier nicht gezeigten Leitungen an eine       Hoehspannüngsquelle,    zum Beispiel an die       Sekundärwicklung    eines Transformators an  schliessen     und    bilden so zwei     Glimmelektroden          (Elektrode    und     Gegenelektrode),    zwischen  welchen im Betrieb des Apparates eine     Glimm-          entladzing    stattfindet.

   Der Isolierbelag auf dem       innern    Rohr c und das Glasrohr bilden je ein       Dielektrikum    zwischen den     Eektroden.         Das Metallrohr c ist an seinen beiden En  den mit einem     Versehlussstück        cl    bzw. e2 ver  sehen, das von einem in der Rohrachse liegen  den     Bolzen    d durchsetzt ist, mittels welchem  das     innere    Metallrohr c gegenüber dem äussern  Glasrohr b mittels hier nicht weiter beschrie  benen     Zentriermitteln    aus Isoliermaterial zen  triert ist.

   Koaxial zu den beiden Rohren ist  am untern Ende derselben ein zylindrisches       Kappenstück    e vorgesehen, dessen Wandung  mit     Luftzutrittsschlitzen    versehen ist. Der  ganze     Verschluss    an diesem Rohrende ist so  ausgebildet, dass durch diese Schlitze eintre  tende Luft in den von den beiden Rohren     b     und c gebildeten Ringraum gelangt. Am an  dern Ende der beiden Rohre sind     Luftabfüh-          rungsmittel    vorgesehen, an die die Sauglei  tung einer Pumpe angeschlossen wird.

   Die  angesaugte Luft sieht sich veranlasst, den       Ringraiun    zwischen den beiden Rohrelektro  den b und c zu durchfliessen und wird dabei       ozonisiert.        Falls    diese ozonisierte Luft     zur     Sterilisation von Wasser verwendet werden  soll,     wird    dieser     Luftstrom    in das keimfrei  zu machende Wasser geleitet.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist ein zu einem an  dern Apparat     gehörendes        Ozonisierungsele-          ment    veranschaulicht. Dieses Element besitzt  wiederum zwei koaxiale Rohrelektroden     m,    und  n, die aus Metall, zum Beispiel Stahl, be  stehen.

   Die innere Rohrelektrode     m,    ist an  beiden Enden     verschlossen,    während an den  beiden Enden der äussern Rohrelektrode n  wiederum     Luftzuführungs-    und     Luftabfüh-          rungsmittel    vorgesehen sind,     deren    Ausbil  dung     ohne    weiteres aus der     Fig.    3 ersichtlich       ist.    Im Ringraum zwischen den beiden Rohr  elektroden     7n,    und n ist eine aus Glas beste  hende Rohrwendel o vorgesehen, deren Enden  verschlossen sind und die mit Quecksilber ge  füllt ist.

   Am     Lufteintrittsende    des     Ozonisie-          rungselementes    ist die Rohrwendel mit ihrem  Ende durch das die     Ozonisierungselemente     umgebende Gehäuse nach aussen geführt. Die  ses     verschlossene    Rohrende ist durch einen  den Kontakt mit dem Quecksilber herstellen  den, nicht gezeigten Leiter durchsetzt, der  zum Betrieb des Apparates auch wieder an    die eine Klemme der     Sekundärwicklung    eines       Hochspannungstransformators    angeschlossen  wird, während an die beiden Rohrelektroden  mittels in     Fig.    3 ebenfalls nicht gezeigten Lei  ter mit der andern Klemme des Transforma  tors verbunden werden.

   Die Quecksilber  schlange in der Rohrwendel bildet somit die  gemeinsame Gegenelektrode zu den beiden  Rohrelektroden .m und     n.,    von denen die äussere  auf ihrer     Innenseite    und die innere auf ihrer  Aussenseite mit     einem    aufgespritzten     Isolier-          belag    aus einer keramischen Masse bzw. Email  versehen sind.

   Wenn diese drei Elektroden im  Betrieb des Apparates unter Spannung sind,  findet zwischen der     Quecksilberschlange    einer  seits und den beiden Metallrohren     7n,    und n  anderseits eine Glimmentladung statt, so dass  die den von diesen beiden letzteren gebildeten  Ringraum hindurchgeleitete Luft, wie oben  erwähnt, ozonisiert wird, um gegebenenfalls  zum     Keimfreimachen    von Wasser verwendet       zu    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ozonisierungsapparat mit mindestens einem Ozonisierungselement, das einen ringförmigen Glimmentladungsraum zwischen zwei koaxia len Elektroden sowie mindestens ein zwischen die Elektroden eingeschaltetes Dielektrikum aufweist und so ausgebildet ist, d@ass durch den Entladungsraum ein sauerstoffhaltiges, gasförmiges Medium hindurchgeleitet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die innere der Elektroden durch einen Metall körper gebildet ist,
    der auf seiner dem Ent ladungsraum zugekehrten Seite einen dielek- trischen Belag trägt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der di- elektrische Belag aus einer keramischen Masse besteht. 2. Ozonisierungsapparat nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der di- elektrische Belag aus Email besteht.
    3. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei kon- zentrische Metallrohre als Elektroden vorhan den sind, die an ihren einander zugekehrten Seiten je einen dielektrischen Belag tragen.
    4. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass im Ringraum zwischen den beiden Metallrohren eine Quecksilber enthal tende Rohrwendel aus Glas vorhanden ist, welche dazu bestimmt ist, an die eine Klemme der Sekundärwicklung eines Hochspannungs- transformators angeschlossen zu werden,
    w9h- rend die beiden Metallrohre zum Ansehluss an die andere Klemme derselben Wicklung bestimmt sind: 5. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, ausgeführt wie in Fig. 1 und 2 ge zeigt und in bezug darauf beschrieben. 6. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, ausgeführt wie in Fig. 3 und 4 ge zeigt und in bezug darauf beschrieben.
CH290880D 1950-09-27 1950-09-27 Ozonisierungsapparat. CH290880A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946344C (de) * 1954-02-04 1956-08-02 Bran & Luebbe Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon
DE1909802A1 (de) * 1968-02-29 1969-11-27 Purification Sciences Inc Koronaentladungsgenerator und Verfahren zur Ozonerzeugung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE946344C (de) * 1954-02-04 1956-08-02 Bran & Luebbe Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon
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