CH290880A - Ozonisierungsapparat. - Google Patents
Ozonisierungsapparat.Info
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Description
Ozonisierungsapparat. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Ozonisierungsapparat mit mindestens einem Ozonisierungselement, das einen ring förmigen Glimmentladungsraum zwischen zwei koaxialen Elektroden sowie mindestens ein zwischen die Elektroden eingeschaltetes Di- elektrikum aufweist und so ausgebildet ist, dass durch den Entladungsraum ein sauer stoffhaltiges, gasförmiges Medium hindurch geleitet werden kann.
Es ist bekannt, dass bei derartigen Ozoni- sierungsapparaten im Ringraiun zwischen den genannten Elektroden eine stille Glimmentla- dung stattfindet, wenn die Elektroden des Ozonisierungsapparates an eine Hochspan nungsquelle angeschlossen 'sind, wobei das Di- elektrilcLnn das Entstehen einer Funkenentla dung verhindert. Durch den Entladungsraum hindurchströmender Sauerstoff wird hierbei ziun Teil in Ozon umgewandelt.
Der Apparat gemäss der Erfindung zeich net sich dadurch aus, dass wenigstens die in nere der Elektroden durch einen Metallkör per gebildet ist, der auf seiner dem Entla dungsraum zugekehrten Seite einen dielektri- sehen Belag trägt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Ozonisierungsapparat nach einer ersten Ausführungsform, teilweise in, Ansicht und teilweise im Schnitt.
Fig.2 ist eine Stirnansicht zu Fig.1. Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt durch ein Ozonisierimgselement eines Apparates \nach einer zweiten Ausführungsform, und Fig. 4 ist ein Querschnitt durch dieses Ozonisieriingselement.
Der Ozonisierungsapparat nach Fig. 1 und 2 hat ein mit seitlichen Befestigungsflanschen versehenes Gehäuse a, in welchem drei Ozoni- sierungselemente montiert sind, von denen eines in Fig.1 im Längsschnitt gezeigt ist. Dieses Ozonisierungselement weist zwei ko axiale zylindrische Hohlkörper auf, die zu sammen einen Ringraum bilden und von denen der äussere durch ein Glasrohr b und der innere durch ein Metallrohr c gebildet ist.
Das Metallrohr c ist. die innere Elektrode und ist auf seiner Aussenseite mit einem dünnen, aufgespritzten, aus einer keramischen Masse bzw. aus Email bestehenden Isolierbelag verse hen. Das Glasrohr b trägt an seiner Aussenseite einen nicht dargestellten dünnen Metallbelag, welcher die äussere Elektrode des Ozonisie- rungselementes bildet.
Das innere Rohr c und der Metallbelag des Glasrohres b lassen sieh mittels hier nicht gezeigten Leitungen an eine Hoehspannüngsquelle, zum Beispiel an die Sekundärwicklung eines Transformators an schliessen und bilden so zwei Glimmelektroden (Elektrode und Gegenelektrode), zwischen welchen im Betrieb des Apparates eine Glimm- entladzing stattfindet.
Der Isolierbelag auf dem innern Rohr c und das Glasrohr bilden je ein Dielektrikum zwischen den Eektroden. Das Metallrohr c ist an seinen beiden En den mit einem Versehlussstück cl bzw. e2 ver sehen, das von einem in der Rohrachse liegen den Bolzen d durchsetzt ist, mittels welchem das innere Metallrohr c gegenüber dem äussern Glasrohr b mittels hier nicht weiter beschrie benen Zentriermitteln aus Isoliermaterial zen triert ist.
Koaxial zu den beiden Rohren ist am untern Ende derselben ein zylindrisches Kappenstück e vorgesehen, dessen Wandung mit Luftzutrittsschlitzen versehen ist. Der ganze Verschluss an diesem Rohrende ist so ausgebildet, dass durch diese Schlitze eintre tende Luft in den von den beiden Rohren b und c gebildeten Ringraum gelangt. Am an dern Ende der beiden Rohre sind Luftabfüh- rungsmittel vorgesehen, an die die Sauglei tung einer Pumpe angeschlossen wird.
Die angesaugte Luft sieht sich veranlasst, den Ringraiun zwischen den beiden Rohrelektro den b und c zu durchfliessen und wird dabei ozonisiert. Falls diese ozonisierte Luft zur Sterilisation von Wasser verwendet werden soll, wird dieser Luftstrom in das keimfrei zu machende Wasser geleitet.
In den Fig. 3 und 4 ist ein zu einem an dern Apparat gehörendes Ozonisierungsele- ment veranschaulicht. Dieses Element besitzt wiederum zwei koaxiale Rohrelektroden m, und n, die aus Metall, zum Beispiel Stahl, be stehen.
Die innere Rohrelektrode m, ist an beiden Enden verschlossen, während an den beiden Enden der äussern Rohrelektrode n wiederum Luftzuführungs- und Luftabfüh- rungsmittel vorgesehen sind, deren Ausbil dung ohne weiteres aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Im Ringraum zwischen den beiden Rohr elektroden 7n, und n ist eine aus Glas beste hende Rohrwendel o vorgesehen, deren Enden verschlossen sind und die mit Quecksilber ge füllt ist.
Am Lufteintrittsende des Ozonisie- rungselementes ist die Rohrwendel mit ihrem Ende durch das die Ozonisierungselemente umgebende Gehäuse nach aussen geführt. Die ses verschlossene Rohrende ist durch einen den Kontakt mit dem Quecksilber herstellen den, nicht gezeigten Leiter durchsetzt, der zum Betrieb des Apparates auch wieder an die eine Klemme der Sekundärwicklung eines Hochspannungstransformators angeschlossen wird, während an die beiden Rohrelektroden mittels in Fig. 3 ebenfalls nicht gezeigten Lei ter mit der andern Klemme des Transforma tors verbunden werden.
Die Quecksilber schlange in der Rohrwendel bildet somit die gemeinsame Gegenelektrode zu den beiden Rohrelektroden .m und n., von denen die äussere auf ihrer Innenseite und die innere auf ihrer Aussenseite mit einem aufgespritzten Isolier- belag aus einer keramischen Masse bzw. Email versehen sind.
Wenn diese drei Elektroden im Betrieb des Apparates unter Spannung sind, findet zwischen der Quecksilberschlange einer seits und den beiden Metallrohren 7n, und n anderseits eine Glimmentladung statt, so dass die den von diesen beiden letzteren gebildeten Ringraum hindurchgeleitete Luft, wie oben erwähnt, ozonisiert wird, um gegebenenfalls zum Keimfreimachen von Wasser verwendet zu werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ozonisierungsapparat mit mindestens einem Ozonisierungselement, das einen ringförmigen Glimmentladungsraum zwischen zwei koaxia len Elektroden sowie mindestens ein zwischen die Elektroden eingeschaltetes Dielektrikum aufweist und so ausgebildet ist, d@ass durch den Entladungsraum ein sauerstoffhaltiges, gasförmiges Medium hindurchgeleitet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die innere der Elektroden durch einen Metall körper gebildet ist,der auf seiner dem Ent ladungsraum zugekehrten Seite einen dielek- trischen Belag trägt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der di- elektrische Belag aus einer keramischen Masse besteht. 2. Ozonisierungsapparat nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der di- elektrische Belag aus Email besteht.3. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei kon- zentrische Metallrohre als Elektroden vorhan den sind, die an ihren einander zugekehrten Seiten je einen dielektrischen Belag tragen.4. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass im Ringraum zwischen den beiden Metallrohren eine Quecksilber enthal tende Rohrwendel aus Glas vorhanden ist, welche dazu bestimmt ist, an die eine Klemme der Sekundärwicklung eines Hochspannungs- transformators angeschlossen zu werden,w9h- rend die beiden Metallrohre zum Ansehluss an die andere Klemme derselben Wicklung bestimmt sind: 5. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, ausgeführt wie in Fig. 1 und 2 ge zeigt und in bezug darauf beschrieben. 6. Ozonisierungsapparat nach Patentan spruch, ausgeführt wie in Fig. 3 und 4 ge zeigt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH290880T | 1950-09-27 |
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| CH290880A true CH290880A (de) | 1953-05-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH290880D CH290880A (de) | 1950-09-27 | 1950-09-27 | Ozonisierungsapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH290880A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946344C (de) * | 1954-02-04 | 1956-08-02 | Bran & Luebbe | Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon |
| DE1909802A1 (de) * | 1968-02-29 | 1969-11-27 | Purification Sciences Inc | Koronaentladungsgenerator und Verfahren zur Ozonerzeugung |
-
1950
- 1950-09-27 CH CH290880D patent/CH290880A/de unknown
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| DE1909802A1 (de) * | 1968-02-29 | 1969-11-27 | Purification Sciences Inc | Koronaentladungsgenerator und Verfahren zur Ozonerzeugung |
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