CH290976A - Dichtring aus Stahl. - Google Patents

Dichtring aus Stahl.

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CH290976A
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CH
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sealing
die
steel
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sealing ring
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H Kreidel Hans
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H Kreidel Hans
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/02Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
    • F16L19/0212Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means
    • F16L19/0218Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means comprising only sealing rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description


  Dichtring aus Stahl.    Hauptsächlich kommen Dichtungen in der  Form von     Diehtringen    zur Verwendung, die  entsprechend ihrer Formgebung und Material  beschaffenheit entweder     fläehen-    oder     linien-          (iiehtend    zwischen zwei Dichtungsflächen     zur          Yesten    Anlage kommen.

   Die Funktion eines       Dichtungsmittele    beruht bei den bis heute be  kannten Dichtungen darin,     dass    durch Form  änderung einer mehr oder weniger plastischen       Zwischerischeibe,    dem     Diehtring,    die Uneben  heiten der eigentlichen     Diehtungsflächen        aus-          ,geglichen    werden müssen.  



  Die bei niedrigen Drücken üblichen Dicht  ringe,     züm    Beispiel aus Leder, Asbest, den  Markenprodukten     Klingerit,        Tauril,    sowie aus  Gummi oder Pappe sind für höhere     Betriebs-          (lrüeke    und höhere Temperaturen etwa von  Dampf ungeeignet. Infolge der zu geringen  Festigkeit besteht bei derartigen Dichtringen  die Gefahr des      Herausfliegens ,    weil die  durch die     Aupresskraft    der Dichtflächen her  vorgerufene Reibung an der Dichtung allein  nicht mehr     ausreichi,    dem     Innendruek        züi     widerstehen.  



  Aus diesem Grunde verwendet man bei  höheren Drücken Dichtungsringe aus Metall,  wie zum Beispiel Hartblei, Kupfer, Nickel,  rostfreiem Stahl oder Weicheisen, während  für     Höchstdrüeke    vorwiegend aus Stahl ge  fertigte Dichtringe in Frage kommen. Hiervon  seien als bekannt erwähnt, die profilierte       Stahlrin,-diehtung    und die ebenfalls aus Stahl  gefertigten Linsen- sowie     Spiesskantdiehtlin-          ,en.    Der Vorteil der letzteren beruht darin,         dass    diese liniendichtend sind und daher eine  geringere     Anpresskraft    erfordern als die ge  wöhnlichen     Flaehdichtungen.     



  Alle diese bekannten Dichtungen gehen  -grundsätzlich davon aus,     dass    ihr Werkstoff  verhältnismässig weich und nachgiebig ist. und  alle Unebenheiten der eigentlichen Dicht  flächen durch die sich entsprechend     deiormie-          renden    Dichtungen ausgeglichen werden  sollen.  



  Demgegenüber ist der     erlindungsgeni#ässe     Dichtring aus Stahl dadurch gekennzeichnet,       dass    er an seinen Stirnflächen Dichtkanten  ,von keilförmigem Querschnitt besitzt und       mindestens.oberflächengehärtet    ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der  erfindungsgemässe Dichtring in einem Aus  führungsbeispiel und zwei Anwendungsbei  spielen dargestellt. Dabei zeigen:     -          Fig.   <B>1</B> den Dichtring aus gehärtetem Stahl,  links in Ansicht, rechts im Querschnitt;       Fig.    2 schematisch eine Möglichkeit des  Einbaues zwischen einer Dichtfläche mit In  nengewinde und der Dichtfläche eines ent  sprechenden, mit Aussengewinde     vergehenen     <B>U,</B>     inschraubstückes    zu Beginn des Anzugs;       Fig.   <B>3</B> die Dichtung gemäss     Fig.    2 nach  dem Anzug in     betriebsiertigem,    dichtem  Zustand;

         Fig.    4 eine Verschraubung mit der ein  gebauten erfindungsgemässen Dichtung vor  dem Anziehen derselben, teils in Ansieht, teils  im     Längsssehnitt.         Der     Diehtring   <B>1</B> aus Stahl hat ein     Sechs-          kant-profil,    derart,     dass    sich an den beiden  Stirn     fläehen   <B>je</B> eine im Querschnitt keilför  mige     Diehtkante    2 bildet.     _N,#7esentlieli    und für  die Dichtungswirkung entscheidend ist, da[;')  die     Diehtkanten    2 von härterer Beschaffenheit  als die jeweiligen     Diehtflächeii    sind.

   Der  Dichtring ist zu diesem Zwecke mindestens       oberfläehengehärtet.     



  Vorzugsweise ist der     Diehtring    aus Stahl       (ranz        dLirch-,eh,#rtet.     



  In dem in den     Fig.    2 und<B>3</B> dargestellten  schematischen Anwendungsbeispiel sind diese       Diehtfläeheii    mit<B>ä</B>     und    4     bezeiehnet.    Beim  Herstellen der Verbindung durch     Einsehran-          ben    des     Einschraubstüekes   <B>5</B> in das Innen  gewinde<B>6</B> des     Ansehlussstückes   <B>7</B> dringt der  Dichtring<B>1</B> mit seinen     Diehtkanten   <B>21</B> infolge  deren Härte in die     Diehtflächen   <B>3</B> und 4 unter       Verformunc    des Materials derselben ein,

   wie  in     Fig.   <B>3</B> dargestellt. Es bildet sich so in den       Dichtfläehen    3 und 4 eine ringförmige Ver  tiefung<B>8.</B> Alle Unebenheiten der Dichtflächen  <B>3</B> und 4 werden     untersehnitten    und gleich  zeitig die Wände der Vertiefungen<B>8</B> durch  die plastische     Verformun,-    verdichtet, so     dass     also eine dichte Verbindung gewährleistet ist.  



  In     Fig.    4 ist als weiteres Anwendungsbei  spiel eine Verschraubung mit dem     erfindungs-          Cremässen        Diehtring        aus.erüstet.        Zwisehen    den       Stirnfläehen    12, 12 der beiden     Anschlussteile     <B>9</B> und<B>10</B> sitzt der gehärtete     Stahldiehtring        1-          mit    seinen     Diehtkanten,    die, wie in     Fig.   <B>3</B>  bereits dargestellt,

   beim Anziehen der     Über-          wurfmutter   <B>11</B> in die Stirnflächen 12, 12 der  Teile<B>9</B> und<B>10</B> eindringen und so eine     ein-          wandfreie        Abdiehtung    selbst bei     ungünstig-          ,sten        Beansprueliungen    gewährleisten.  



  Die Wirkung dieses beschriebenen Dich  tungsmittels beruht<B>-</B> wie aus den Anwen  dungsbeispielen ersichtlich ist<B>-</B> im Gegen  satz     züi    den bisher bekannten     Diehtun-en          ID     darin,     dass    nicht durch Formänderung des       Diehtrin-es    die Unebenheiten der     Dielitungs-          11            fläche        ausgegliehen    werden, sondern     dass    viel  mehr der Ring derart ausgebildet ist,

       dass     infolge seiner Härte und seiner     Diehtkanteii     Unebenheiten in den     Diehtungsfl5ehen        selbs,          auisgeglielien    werden.  



  Durch entsprechende Wahl des Keil  winkels der Dichtkanten besteht die     -Möglieb-          keit,    die Reibung zwischen den     keilförmi.gen          Diehtkanten        und    den     Diehtfläehen        züi    ver  ändern, also etwa derart     zu    steigern,     dass        züm     Beispiel bei Verwendung einer     Versehraubung     das     Selbstlösen    des     Anpressstüekes    verhindert  wird,

   was sieh mit den bekannten     Flach-          "#cheiben    nicht erreichen     lässt.    Weiterhin kann  auch die Verformung     bzw.    die Verdrängung  des Werkstoffes der     Diehtfläehen    beim Ein  dringen der keilförmigen     Diehtkanten    des       Diehtringes    durch die Verwendung geeigneter       #    In     #_     Durchmesser     und    Winkel derselben zum Bei  spiel so gesteuert werden,     dass    ein     Innei)

  -          gewinde    in seinem Durchmesser zusammen  schrumpft Lind sieh fest um das zugehörige       Aussenglewinde        presst    oder umgekehrt ein       .LI.t,-Lissengewiiide        aufgeweitet    wird und sieh fest  gegen das zugehörige Innengewinde     presst.    Da  durch kann eine erhebliche zusätzliche  Reibung erzeugt werden, die das     selbsttäti-ge     Lösen der beiden     Versehraubunasteile    er  schwert.  



       Winkeländerun-en.    an     den        Izeilförmi--eii     Kanten ändern nicht,-, an     dem        l#,rfinduii".s-          ge     <B>,</B> danken. Das     gleiehe    gilt     aueli    für die An  zahl der Kanten, deren     \Valil    ganz von den  jeweiligen Erfordernissen abhängt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Diehtring aus Stahl, dadureh -ekennzeieb- net, dass derselbe in seineii Stii-nfläelieii Diehtkanten von keilfönnigein. Querselmitt besitzt und mindestens oberflüellen,),eliärtet ist.
    UNTERANSPRUCH: Dielltring naeh l'iiteiitaii#-,pi-iieli, dadureli (Yelzeiii-i,-eiehilet, dass er durehl-gehärtet ist.
CH290976D 1949-12-08 1951-02-23 Dichtring aus Stahl. CH290976A (de)

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DEK907A DE819340C (de) 1949-12-08 1949-12-08 Dichtring aus Stahl

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DE921903C (de) * 1952-10-23 1954-12-30 Hans Kreidel Jun Dichtring aus Stahl
DE1043731B (de) * 1957-06-14 1958-11-13 Eifeler Maschb H Heinen G M B Schwenkbares Anschlussstueck fuer eine Rohrleitung, die unter Anwendung einer Hohlschraube an einen Behaelter, einen Maschinenkoerper od. dgl. befestigt ist
US3458220A (en) * 1965-10-13 1969-07-29 Clam Seals Intern Co Ltd Fluid couplings

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DE819340C (de) 1951-10-31

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