Spinnspindel. Die Spinnspindel nach vorliegender Erfin <B>dung</B> ist gekennzeichnet- durch einen Lager körper mit einem Verlängerungsrohr, das eine Büchse einschliesst, die im Betriebe federn kann und in der ein Einsatzrohr mit Lagern für eine im Einsatzrohr koaxial montierte Spindelwelle abgestützt ist, wobei der Schwer punkt der Büchse mit dem Schwerpunkt einer auf der Spindelwelle sitzenden Spule zusam menfällt.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig.1 einen Längsschnitt durch eine Spinn spindel, Fig. 2 ein Detail der Lagerung nach Fig. 1, in einem grösseren Massstab, und Fig. 3 einen Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel.
Es ist bekannt, Textilspindeln unterhalb des Wickelkörpers, d. h. unterhalb des Angriff punktes der auf die Spindel einwirkenden Last abzustützen. Wo aber diese Last aus irgend einem Grund unausgeglichen ist, kann die Anordnung infolge starker Vibration der Spin deln, wenn sich diese mit der kritischen oder einer höheren Drehzahl drehen, Schaden hervorrufen.
Die Vibrafionen können bei Ge schwindigkeit weit unter dem kritischen Be reich belanglos sein, aber die Schwierigkeit tritt auf, wenn der kritische Geschwindigkeits bereich in Nähe der gewünschten Arbeitsge schwindigkeit liegt und Geschwindigkeiten unterhalb des kritischen Bereiches für die ge wünschte hohe Produktionsleistung zu niedrig sind. Es hat sich nicht als praktisch erwiesen, mit Spindelgeschwindigkeiten von mehr als 7000--12000 U/min (je nach Grösse der zu tragenden Last) zu arbeiten.
Bei den Spinnspindeln gemäss Fig. 1 bis 3 liegt die kritische Spindeldrehzahl vorzugs weise nicht viel höher als ein Viertel der ge wünschten Arbeitsgeschwindigkeit, so dass also die Spindeln bei Drehzahlen laufen, die weit oberhalb des kritischen Bereiches liegen, in dem eine unerwünschte dauernde Vibratiön auftreten würde.
Der Lagerkörper 1 besitzt gemäss Fig. 3 einen Bund 2 und einen an einem untern Ende mit Gewinde versehenen Schaft 3, der ein Loch in der Spindelbank 4 durchsetzt. Der Bund 2 sitzt mittels einer dazwischengelegten biegsamen Unterlagsscheibe 5 auf der obern ebenen Fläche der Bank 4. Mittels zweier auf dem untern Ende des Schaftes 3 aufgeschraub ten Gegenmuttern 7, 8 ist eine Schraubenfeder 6 auf dem Schaft 3 eingespannt, die an ihrem obern Ende durch eine zweite biegsame Lnter- lagsscheibe 9 (Fig. 3) gegen die Unterfläche der Bank 4 anliegt.
Es kann aber auch, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, eine mit einem obern Umfangsflansch versehene Hülse 10 zwischen Schaft 3 und der Öffnungswand in der Spin- delbank eingesetzt sein, wobei die Feder 6 gegen das untere vorstehende Ende der Hülse 10 drückt und ein Ring 11 um dieses untere Ende gelegt ist. Dank dieser beiden Anord nungen kann der Lagerkörper 1 beim Eintre ten einer unausgeglichenen Schwingungsbean spruchung an der Spindel seitlich nachgeben.
Weiter weist der Lagerkörper 1 eine auf wärtsgerichtete rohrförmige Verlängerung 12 auf, in deren Spitze eine federnde Büchse in Form einer kurzen Hülse 13 eingesetzt ist. Letztere nimmt einen rohrförmigen Einsatz 14 auf, der im rohrförmigen Teil 12 des Hals lagers untergebracht ist und sich in diesem abwärts erstreckt. Im Fussteil des Einsatzes 14 ist ein Fusslager 15 vorgesehen, in dem das untere Ende der Spindelwelle 16 montiert ist. Im Fusslager 15 ist eine seitliche Öffnung 17 vorgesehen, um in der Höhlung 18 im Lager körper 1 aufgespeichertes Schmieröl zum Lager 15 zuzuführen.
Am obern Ende des rohrförmigen Einsatzes 14 wird die Spindel welle 16 mittels eines Rollenlagers 19 abge stützt, wobei das Rollenlager nahe bei der den Einsatz 14 tragenden, federnden Büchse 13 angeordnet ist.
Die Büchse 13 ist nach allen Richtungen federnd, insbesondere aber in Richtung senk recht zur Spindelwelle. Die Aufgabe der Büchse 13 besteht darin, plötzliche Stösse aufzufangen und zwischen dem Einsatz 14 und Lager verlängerung 12 eine elastische Verbindung darzustellen.
Der Kötzer 20 (Fig. 1) bzw. Spule 21 (Fig. 3) wird mittels einer Hülse 22 von man telähnlicher Form von der Spindelwelle 16 getragen, wobei die Hülse im Oberteil auf einem konisch verjüngten Ring 23 sitzt und abwärtsragt, um das Halslager 1 zu umfassen. Am untern Ende kann diese Hülse 22 einen Sitz für einen Antriebswirtel 24 bilden, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Das untere Ende der Hülse 22 kann aber auch selbst einen Teil des Wirtels bilden, wie in Fig. 3 gezeigt wird, wobei ein Flansch 25 an der Hülse angebracht ist, um den Unterteil der Spule 21 abzustützen, welcher Flansch mit Stiften 26 versehen ist, die in Ausnehmungen 27 im untern Flansch der Spule eingreifen und so eine Antriebsver bindung zwischen Wirtel und Spule 21 bilden.
Die Eigenschaft des Federns während des Betriebes der den rohrförmigen Einsatz 14 tragenden Büchse 13, deren Schwerpunkt wenigstens annähernd im Schwerpunkt des Kötzers bzw. der Spule und des auf diese ge wickelten Garnkörpers liegt, wirkt sich dahin aus, dass Spindel- und Spulenvibration absor biert werden und dem asymmetrischen Effekt irgendeines unausgeglichenen Kräftepaares entgegengearbeitet wird.
Die Biegsamkeit der Büchse 13 ermöglicht ein Oszillieren des Ein satzes 14, ohne die Spindelwelle 16 oder das Lager 19 ungebührlich zu beanspruchen, wo durch sich ein ruhiger Betrieb und beträchtlich höhere Geschwindigkeiten mit niedrigem Kraft bedarf ergeben.
Die Konstruktion sieht ein genügend grosses Schmierölreservoir vor, um bei allen auftreten den Betriebsbedingungen eine genügende Lager schmierung zu gewährleisten, und erlaubt die Verwendung von viel kleineren Teilen als bisher in Textilspindeln.
Spinning spindle. The spinning spindle according to the present invention is characterized by a bearing body with an extension tube that includes a bushing that can spring in operation and in which an insert tube is supported with bearings for a spindle shaft mounted coaxially in the insert tube , the focus of the sleeve with the focus of a seated on the spindle shaft coil menffalls together.
Two embodiments of the invention are illustrated in the drawing, namely: Fig.1 shows a longitudinal section through a spinning spindle, Fig. 2 shows a detail of the storage of FIG. 1, on a larger scale, and Fig. 3 shows a longitudinal section through the second Embodiment.
It is known to have textile spindles below the bobbin, d. H. support below the point of attack of the load acting on the spindle. But where this load is unbalanced for some reason, the assembly can cause damage as a result of strong vibration of the spindles when they are rotating at the critical speed or higher.
The vibrations can be insignificant at speeds well below the critical range, but the difficulty arises when the critical speed range is close to the desired Arbeitsge speed and speeds below the critical range are too low for the desired high production output. It has not proven practical to work with spindle speeds greater than 7000-12000 rpm (depending on the size of the load to be carried).
In the spinning spindles according to FIGS. 1 to 3, the critical spindle speed is preferably not much higher than a quarter of the desired working speed, so that the spindles run at speeds that are far above the critical range in which an undesired permanent vibration occurs would.
According to FIG. 3, the bearing body 1 has a collar 2 and a shaft 3 which is provided with a thread at a lower end and penetrates a hole in the spindle bank 4. The collar 2 sits by means of an interposed flexible washer 5 on the upper flat surface of the bank 4. By means of two counter nuts 7, 8 screwed on the lower end of the shaft 3, a helical spring 6 is clamped on the shaft 3, which at its upper end through a second flexible washer 9 (FIG. 3) rests against the lower surface of the bench 4.
However, as can be seen from FIG. 1, a sleeve 10 provided with an upper peripheral flange can be inserted between the shaft 3 and the opening wall in the spindle bank, the spring 6 pressing against the lower protruding end of the sleeve 10 and being inserted Ring 11 is placed around this lower end. Thanks to these two arrangements, the bearing body 1 can give way laterally when an unbalanced vibration stress occurs on the spindle.
Next, the bearing body 1 has a downwardly directed tubular extension 12, in the tip of which a resilient sleeve in the form of a short sleeve 13 is inserted. The latter receives a tubular insert 14 which is housed in the tubular part 12 of the neck bearing and extends in this downward. In the foot part of the insert 14, a foot bearing 15 is provided in which the lower end of the spindle shaft 16 is mounted. In the foot bearing 15, a lateral opening 17 is provided in order to supply lubricating oil to the bearing 15 stored in the cavity 18 in the bearing body 1.
At the upper end of the tubular insert 14, the spindle shaft 16 is supported abge by means of a roller bearing 19, the roller bearing close to the insert 14 carrying the resilient sleeve 13 is arranged.
The sleeve 13 is resilient in all directions, but especially in the direction perpendicular to the spindle shaft. The task of the sleeve 13 is to absorb sudden shocks and to provide an elastic connection between the insert 14 and bearing extension 12.
The Kötzer 20 (Fig. 1) or coil 21 (Fig. 3) is carried by the spindle shaft 16 by means of a sleeve 22 of one telähnlicher shape, the sleeve sitting in the upper part on a conically tapered ring 23 and protruding downwards around the neck bearing 1 to include. At the lower end, this sleeve 22 can form a seat for a drive whorl 24, as shown in FIG.
The lower end of the sleeve 22 can also itself form part of the whorl, as shown in Fig. 3, a flange 25 being attached to the sleeve to support the lower part of the spool 21, which flange is provided with pins 26, which engage in recesses 27 in the lower flange of the coil and thus form a drive connection between whorl and coil 21.
The property of springing during the operation of the tubular insert 14 carrying sleeve 13, the focus of which is at least approximately in the focus of the Kötzers or the bobbin and the package wound on this ge, has the effect that spindle and bobbin vibration are absorbed and counteract the asymmetric effect of any unbalanced force couple.
The flexibility of the sleeve 13 allows the A set 14 to oscillate without unduly stressing the spindle shaft 16 or the bearing 19, which results in a quiet operation and considerably higher speeds with low power.
The design provides a sufficiently large lubricating oil reservoir to ensure sufficient bearing lubrication in all operating conditions that occur, and allows the use of much smaller parts than before in textile spindles.