CH291409A - Einrichtung an Schienenfahrzeugen für die kontinuierliche automatische Geschwindigkeitskontrolle dieser Fahrzeuge, welche Fahrzeuge ausserdem mit einer Einrichtung zur automatischen Signalübertragung von der Strecke auf den Zug ausgerüstet sind. - Google Patents

Einrichtung an Schienenfahrzeugen für die kontinuierliche automatische Geschwindigkeitskontrolle dieser Fahrzeuge, welche Fahrzeuge ausserdem mit einer Einrichtung zur automatischen Signalübertragung von der Strecke auf den Zug ausgerüstet sind.

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CH291409A
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thermal element
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Societe Technique Pour L Stin
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Stin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/20Safety arrangements for preventing or indicating malfunction of the device, e.g. by leakage current, by lightning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung an Schienenfahrzeugen für die kontinuierliche automatische Geschwindigkeits.  kontrolle dieser Fahrzeuge, welche Fahrzeuge ausserdem mit einer Einrichtung zur auto  matischen Signalübertragung von der Strecke auf den Zug ausgerüstet sind.    Eine Einrichtung für die kontinuierliche  automatische Geschwindigkeitskontrolle eines  Schienenfahrzeuges mit automatischer Signal  übertragung von der Strecke auf den Zug ist  im schweizerischen Patent Nr. 271026 bereits       ausführlich    beschrieben. Die Wirkungsweise  der dort beschriebenen rotierenden Masse  stellt, dabei den wesentlichen Teil des Vor  ganges dar. Diese Einrichtung ist aber ziem  lich kompliziert und teuer.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass an Stelle der  rotierenden Masse auf dem Fahrzeug ein ther  misches Element dieselben Funktionen aus  üben kann. Die vorliegende Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeug  ein thermisches Element als Normal für die  nach einem Signalübertragungsvorgang durch  zuführende Geschwindigkeitsänderung vorge  sehen ist, wobei automatisch eine dem jewei  ligen Wert der Temperatur des Normals ein  deutig zugeordnete Messgrösse erzeugt wird.  Ihr Wert wird nach jedem Signalübertra  gungsvorgang mit dem Wert einer der Mo  mentangeschwindigkeit des Fahrzeuges ein  deutig zugeordneten weiteren Messgrösse ver  glichen. Bei zu hoher Geschwindigkeit des  Fahrzeuges werden alsdann automatisch Si  cherungsvorgänge an diesem eingeleitet und  die Fahrgeschwindigkeit automatisch auf min  destens den erlaubten Betrag reduziert.  



  Zum Schutze gegen äussere Einflüsse ist  es zweckmässig, das thermische Element in ein    dichtes Gehäuse einzuschliessen, welches ent  weder evakuiert oder mit einer Gasatmo  sphäre gefüllt sein kann. Dieses thermische  Element kann zum Beispiel eine Kombination  von elektrischen Widerständen oder auch ein  Stab, dessen Dilatation zur Messung, z. B.  durch Beeinflussung eines elektrischen Strom  kreises, benutzt wird, oder ein Bimetallstrei  fen sein, welche Organe beim Betrieb der Ein  richtung thermisch beeinflusst werden. Die  Erwärmung kann beispielsweise von einer  Batterie her erfolgen.

   Die Einrichtung kann  dann so getroffen sein, dass durch die auto  matische Signalübertragungseinrichtung die  ses Element in der Weise gesteuert wird, dass  nach jedem Signalübertragungsvorgang ein  Heizstrom ein- bzw. ausgeschaltet wird, wo  durch das thermische Element seine Mess  grösse zu verändern beginnt. Diese Messgrösse  kann, wie oben erwähnt, als Normal für die  Geschwindigkeitsänderung herangezogen und  mit der Momentangeschwindigkeit des Fahr  zeuges verglichen werden.  



  Dieser Vergleich kann zum Beispiel mit  Vorteil in einer     Brüekenanordnung    vorgenom  men werden. Die Geschwindigkeitskontrolle  erfolgt dadurch kontinuierlich, und es     kann     während des ganzen Ablaufes des Vorganges  kontrolliert werden, ob die Geschwindigkeit  des Fahrzeuges sich in den erlaubten Gren  zen bewegt.      Das thermische Element kann äusserst ein  fach und räumlich klein ausgeführt werden.  Zudem besteht die Möglichkeit, seine Funk  tionstüchtigkeit auf einfache Weise, z. B.  durch Ruheströme, zu überwachen.  



  Nachfolgend ist ein durch die Zeichnung  veranschaulichtes Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes beschrieben: In Fig.1  bedeuten: X das thermische Element, W ein  fester Widerstand, B eine Batterie konstanter  Spannung, G ein Generator, dessen Spannung  ein Mass für die Momentangeschwindigkeit des  Fahrzeuges darstellt, R ein stromrichtungs  empfindliches Relais, welches auf die Rich  tung des Generatorstromes anspricht, Ra einen  Kontakt des Relais R, Sa einen Kontakt eines  Organs der nicht dargestellten Signalübertra  gungseinrichtung, Br die elektrisch gesteuerte  Bremseinrichtung. Das betrachtete Schienen  fahrzeug bewege sich mit einer vorgeschrie  benen Geschwindigkeit. Die Brückenanord  nung sei im Gleichgewicht, das heisst der Bat  teriestrom i@ und der Generatorstrom iG, sind  gleich gross.

   Reduziert nun zum Beispiel das  Fahrzeug seine Geschwindigkeit, so überwiegt  der Batteriestrom i@; in diesem Falle kann das  Relais seinen Kontakt     Ra    nicht öffnen. Stei  gert aber das Fahrzeug seine Geschwindigkeit  über das erlaubte Mass hinaus, so überwiegt  der Generatorstrom iG; Relais R spricht an  und beeinflusst mittels seines nun geöffneten  Kontaktes     Ra    den Bremsapparat     Bi,    so lange,  bis wieder Gleichgewicht in der Brücke  herrscht.  



  Das Schienenfahrzeug passiere nun ein  Signal, welches zum Beispiel den Haltbegriff  zeigt. Dann spricht die Signalübertragungs  einrichtung an, wodurch der Kontakt Sa ge  schlossen wird (diese an sich bekannten Ein  richtungen der Signalübertragung auf den  Zug sind nicht dargestellt, sondern nur der  zugeordnete Kontakt Sa). Das Schliessen des  Kontaktes Sa bewirkt ein Aufheizen des ther  mischen Elementes X (wofür ein Beispiel in  Fig.2 dargestellt ist), wodurch sein Wider  stand zunimmt. Die Heizleistung wird der  Stromquelle Q entnommen.

   Dadurch nimmt  der Batteriestrom iB ab, wodurch bei gleich-    bleibender Fahrgeschwindigkeit der Strom iG  überwiegt und das Relais     R.    anspricht.     Senkt     aber der Fahrzeugführer die Geschwindigkeit  des Fahrzeuges entsprechend dem ihm durch  das Signal angezeigten Begriff, so halten sich  die Ströme i@ und iG wieder das Gleichgewicht,  und die automatische Bremseinrichtung Br  kommt nicht zur Wirkung. Die Charakteristik  des Elementes X sowie auch diejenige des     Ge-          nerators    G und des festen Widerstandes W  können so gewählt werden, dass die Charak  teristik der gesamten Anordnung der wahren  Bremscharakteristik des Fahrzeuges weit  gehend angepasst werden kann.  



  Es lassen sich in solchen Anordnungen  auch Überwachungsrelais und dergleichen an  bringen, welche dauernd die Funktionstüch  tigkeit überwachen. Sie sind hier nicht dar  gestellt, da sie     keine        Wikung    auf die allge  meine Arbeitsweise der Einrichtung haben  und als bekannt vorausgesetzt sind.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines  thermischen Elementes.  



  Auf einem Träger l., z. B. aus keramischem  Material, ist eine Wendel 2, z. B. aus Platin  draht, aufgewickelt. Über dieser, aber isoliert  von ihr, ist eine weitere Wendel 3, welche  ebenfalls aus Platin bestehen kann, aufge  bracht. Die Wendel 2 sei beispielsweise als  Heizwicklung ausgebildet, währenddem die  Wendel. 3 als     Messwiderstand    ausgebildet sei.  Diese ganze     Kömbination    ist im Gehäuse 4  eingeschlossen.  



  Des weiteren kann zum Beispiel die durch  die Erwärmung bzw. Abkühlung hervorgeru  fene Längenänderung eines Stabes oder Strei  fens mittels bekannter     Messeinrichtungen    da  für gemessen und als elektrische Grösse dar  gestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Schienenfahrzeugen für die kontinuierliche automatische Geschwin digkeitskontrolle dieser Fahrzeuge, welche Fahrzeuge ausserdem mit einer Einrichtung zur automatischen Signalübertragung von der Strecke auf den Zug ausgerüstet sind, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeug ein thermisches Element als Normal für die nach einem Signalübertragungsvorgang durch zuführende Geschwindigkeitsänderung vorge sehen ist, wobei automatisch eine dem jewei ligen Wert der Temperatur des Normals ein deutig zugeordnete Messgrösse erzeugt wird, deren Wert nach jedem Signalübertragungs vorgang mit dem Wert einer der Momentan gesehwindigkeit des Fahrzeuges eindeutig zu geordneten weiteren Messgrösse verglichen wird,
    wobei bei zu hoher Geschwindigkeit des Fahrzeuges automatisch Sicherungsvorgänge an diesem eingeleitet werden und die Fahr geschwindigkeit automatisch auf mindestens den erlaubten Betrag reduziert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das thermische Element in einem dichten Gehäuse gegen äussere Einflüsse geschützt ist. 2. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das thermische Element im Vakuum befindet. 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das thermische Element in einer Gasatmosphäre befindet. 4.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Vergleich der dem Normal für die Geschwindigkeits änderung und der der Momentangeschwindig- keit des Fahrzeuges zugeordneten Messgrössen in einer Brückenanordnung abspielt.
CH291409D 1951-02-16 1951-02-16 Einrichtung an Schienenfahrzeugen für die kontinuierliche automatische Geschwindigkeitskontrolle dieser Fahrzeuge, welche Fahrzeuge ausserdem mit einer Einrichtung zur automatischen Signalübertragung von der Strecke auf den Zug ausgerüstet sind. CH291409A (de)

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