CH291563A - Verfahren zur Raumbildbetrachtung. - Google Patents

Verfahren zur Raumbildbetrachtung.

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CH291563A
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Gmbh Lytax-Werke
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Lytax Werke Gmbh
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    • G—PHYSICS
    • G02—OPTICS
    • G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00—Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20—Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/34—Stereoscopes providing a stereoscopic pair of separated images corresponding to parallactically displaced views of the same object, e.g. three-dimensional [3D] slide viewers
    • G02B30/36—Stereoscopes providing a stereoscopic pair of separated images corresponding to parallactically displaced views of the same object, e.g. three-dimensional [3D] slide viewers using refractive optical elements, e.g. prisms, in the optical path between the images and the observer

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Description


  Verfahren     zur        Raumbildbetrachtung.       Zur Erzeugung einer Raumwirkung bei  der Betrachtung ebener Bilder bedarf es  immer zweier Bilder, die den räumlich wieder  zugebenden Gegenstand unter verschiedenen  Bildwinkeln darstellen.  



  Bei     Betrachtung    derartiger Raumbilder  kommt es darauf an, dem linken Auge nur das  zugehörige linke Bild und dem rechten Auge  nur das zugehörige rechte Bild zu zeigen.  Zahlreiche bekannte Verfahren erfüllen diesen  Zweck. Das einfachste bekannte Verfahren ist  die Betrachtung     zweier    im Augenabstand  nebeneinander liegender     Raumbildaufnahmen     durch einen Stereobetrachter. Für projizierte  Bilder ist dieses Verfahren aber nicht an  wendbar.  



  Das     Anaglyphen-Verfahren    bedient sich  bekanntlich zweier verschieden gefärbter Bil  der, die durch eine Farbbrille mit.     Komple-          mentärfarben    betrachtet werden. Hierbei  können beide Teilbilder übereinander kopiert  oder projiziert sein. Ähnliche bekannte Mög  lichkeiten bietet das Raster- oder das Polarisa  tionsverfahren.  



  Für die Kinoprojektion, also für bewegte  Laufbilder, gibt es ähnliche Einrichtungen,  die aber alle     Farb-,    Raster-,     Polarisations-    oder       Frequenzbrillen    bedingen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren gestattet  es, die beiden Raumbilder in beliebigem Ab  stand, also ohne Rücksicht auf den Augen  abstand, nebeneinander oder übereinander  liegend und aus beliebiger Entfernung zu    projizieren oder zu betrachten. Es ist bei  spielsweise also möglich, mit zwei normalen  Projektionsapparaten die beiden     R.aiünbilder     in beliebigem     Abstand.    auf die     Leinwand    zu  projizieren und mit Hilfe des im erfindungs  gemässen Verfahren verwendeten Keilpaares  die beiden Teilbilder so zur Deckung zu brin  gen, dass die gewünschte     Raumwirkung    erzielt  wird.  



  Ein aus lichtbrechendem Material her  gestellter geil hat die Eigenschaft, einen Licht  strahl     abzulenken.    Bei Drehung des die Form  einer runden Scheibe aufweisenden Keils um  die Mittelachse bewegt sich der Durchstoss  punkt des abgelenkten Strahles durch eine zur  Achse senkrechte Ebene auf einem Kreis.  



  Bei zwei in der     Durchblickrichtung    hinter  einander liegenden, die Form runder Scheiben  aufweisenden Keilen kann die Ablenkung des  Strahles je nach der gegenseitigen     Stellung     der beiden Keile auf einen beliebigen     Punkt     der     Durchstossebene    gerichtet werden; um  gekehrt ist es möglich, jeden beliebigen Punkt  der     Durchstossebene    durch entsprechende  Stellung der Keile auf der     iclittelachse    der  Scheiben abzubilden.  



  Bei dem erfindungsgemässen Verfahren  werden unter Zwischenschaltung von min  destens einem Paar gegeneinander verdreh  baren optischen Keilen die divergierenden  Strahlen von dem Auge zu den Teilbildern vor  dem Auge im Augenabstand parallel gerichtet.      Durch entsprechende Drehung der Keile  ist es damit möglich, zwei in der Projektions  ebene neben- oder übereinander liegende  Bilder zur Deckung zu bringen und damit die       gewünschte    Raumwirkung zu erzielen.  



  Hierbei ist der Betrachter unabhängig von  der Entfernung seines Standortes von den  projizierten Bildern und unabhängig von dem  Abstand     tler    beiden Bilder voneinander, denn  durch entsprechende Einstellung des Keil  paares ist es immer möglich, die beiden Teil  bilder zur Deckung zu bringen.  



  Das beschriebene Verfahren hat ausserdem  den Vorteil, dass es praktisch ohne Lichtverlust  arbeitet. Bei allen vorgenannten Verfahren  mit     Farb-,    Raster-,     Polarisations-    oder     Fre-          quenzbrillen    ist der Lichtverlust sehr gross.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung     wird     ein Durchführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens näher erläutert.  



  Das linke     Auge    1 betrachtet ohne vor  geschaltete optische Mittel das     ihin    zustehende  Teilbild 2. Das rechte Auge 3 betrachtet über  die optischen Keile 1 und 5 das ihm zustehende  Teilbild 6.    Bei Änderung der Entfernung zwischen  den Augen und den Teilbildern (siehe neue  Lage ?' und 6' der Bilder 2 und 6), wird  durch Drehung der Keile der scheinbare Blick  winkel zwischen beiden Augen so geändert,  dass die beiden Teilbilder ? und 6 wieder zur  Deckung gebracht werden. Ebenso kann eine  Änderung des seitlichen Abstandes der beiden  Teilbilder 2 und 6 voneinander entsprechend       korrigiert    werden.  



  Um einen     grösseren        Winkelbereich    zu er  halten, kann     zweekmässigerweise    auch vor das  Auge 1 ein Keilpaar oder nur ein einziger Keil  gesetzt werden, was in der Abbildung nicht  besonders dargestellt ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur R.aunibildbetraehtung, da durch gekennzeichnet, dass durch Zwischen schaltung von mindestens einem aus zwei gegeneinander verdrehbaren optischen Keilen bestehenden Keilpaar die divergierenden Strahlen von dem Auge zti den Teilbildern vor dem Auge im Augenabstand parallel gerichtet werden.
CH291563D 1950-07-22 1951-07-10 Verfahren zur Raumbildbetrachtung. CH291563A (de)

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CH291563D CH291563A (de) 1950-07-22 1951-07-10 Verfahren zur Raumbildbetrachtung.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3512374A1 (de) * 1985-04-04 1985-09-19 Paul Dipl.-Ing. 6000 Frankfurt Costescu Verfahren zum dreidimensionalen sehen einander zugeordneter raumbilder
EP0204867A1 (de) * 1985-05-09 1986-12-17 Blaupunkt-Werke GmbH Vorrichtung zur Betrachtung von stereoskopischen Bildern

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3512374A1 (de) * 1985-04-04 1985-09-19 Paul Dipl.-Ing. 6000 Frankfurt Costescu Verfahren zum dreidimensionalen sehen einander zugeordneter raumbilder
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