CH291647A - Schwachstromschmelzsicherung. - Google Patents

Schwachstromschmelzsicherung.

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CH291647A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
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Description


      Sehwachstromschmelzsicherung.       In Schwachstromapparaten und Kleinspan  nungsanlagen werden zur Sicherung von  Stromkreisen gegen Überlastung und zur Ver  hütung von Bränden, die infolge Überlastung  entstehen können, Schmelzsicherungen ver  wendet. Solche Sicherungen sind häufig mit  einem Alarmkontakt kombiniert, welcher beim       Durehschmelzen    der Sicherung geschlossen  wird und dazu dient, einen Alarm auszu  lösen. Es sind mancherlei Ausführungsformen  von     Sehmelzsicherungen    bekannt, welche dem  genannten Zweck dienen.

   So ist beispielsweise  eine Patronensicherung bekannt, bei welcher  ein aus der Patrone vorstehender Stift in  einer     Sehmelzmasse    unter Federkraft gehalten  ist und beim Schmelzen der Sicherung durch  die Feder in die Patrone- gezogen wird. Die  Patrone ist in einen Sicherungshalter einsetz  bar, wobei der Strompfad über eine gespannte,  am. Stift eingeklinkte Blattfeder führt, welche  beim Schmelzen der Sicherung frei wird und  einen Alarmkontakt schliesst.

   Dieser Sicherung  haftet der Nachteil an, dass bei     Ra@imüber-          temperatur    in einem normal belasteten Strom  kreis, in welchem Stromstösse auftreten, eine  Sicherung defekt werden kann, indem bei  jedem Stromstoss eine Erwärmung auftreten  kann, die genügt,     da.ss    sich der Stift sukzessive  eine kleine Strecke weit verschieben kann,  bis die eingeklinkte Feder des Sicherungs  lialters frei wird. Zudem sind derartige Siche  rungspatronen teuer, was bei heissem Wetter  hohe Kosten verursachen kann. Auch der Ma  terialaufwand für die dazugehörigen Siehe-         rungshalter    ist beträchtlich.

   Es sind des wei  teren Sicherungen bekannt, die einen zwischen  zwei gespannten Blattfedern durch     Lötver-          bindLtng    gehaltenen Schmelzdraht in freier  Luft verwenden, wobei beim Schmelzen der  Sicherung die eine Feder dazu dienen kann,  den     Sicherungsdefekt    sichtbar zu machen und  die andere Feder zur Schliessung eines Alarm  kontaktes dienen kann. Diesen Sicherungen  haftet der Nachteil an, dass ein durchgeschmol  zener Sicherungsdraht nicht an Ort und Stelle  ersetzt werden kann, sondern dass die ganze  Sicherung ausgewechselt werden muss, was  wiederum kostspielig ist.

   Es wurde deshalb  eine weitere Sicherung auf den Markt ge  bracht, bei welcher der Sicherungsdraht nicht  mehr an den Zuführungsfedern angelötet ist,  sondern der Sicherungsdraht ist durch zwei  an ihm befestigte Scheibchen begrenzt und  ist in die gespannten     Stromzuführungsfedern     eingehängt. Schmilzt eine Sicherung durch,  so werden diese Scheibchen mit den Draht  resten weggeschleudert. Sie     können    zu weiteren  Störungen Anlass geben, indem sie z. B. in       Telephonzentralen    an Relaiskontakten Kurz  schlüsse verursachen können. Bei allen er  wähnten Sicherungen besteht jedoch der Nach  teil, dass entsprechend der feinen Abstufung  der Sicherungsstromstärke ein reichhaltiges  Lager an Sicherungen gehalten werden muss.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Schwachstromschmelzsicherung,    welche da  durch gekennzeichnet ist, dass sie einen Vor  rat an Schmelzdraht aufweist und der      Schmelzdraht von diesem Vorrat zu     zwei        Kon-          taktstüeken    geführt ist, wobei die Schmelz  strecke zwischen den genannten Kontakt  stücken liegt.

   Bei     Schwachstromschmelzsiche-          rungen    mit Alarmkontakt kann ein     Kontakt-          stüek    an einer Feder angebracht und der  Schmelzdraht bei gespannter Feder an diesem  Kontaktstück     befestigt    sein, wobei beim Ent  spannen der Feder der Alarmkontakt     ge-          schlossenwird.    Es ist zweckmässig, den Schmelz  drahtvorrat in Form eines Wickels auf einem  auswechselbaren Träger anzuordnen, wobei  der     Wiekelträger    eine die Sicherungsstrom  stärke kennzeichnende Farbe aufweisen kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.  Die Zeichnung zeigt in     Fig.1    die Siche  rung im Aufriss bei weggeschnittener Vor  derwand, in     Fig.    2 einen Grundriss der Siche  rung. An einem Sockel 1 aus     Isolierpressstoff     mit einer vordern Längswand 2 und einer  hintern Längswand 3 und einer Querwand 4  ist, ein fester Metallbügel 5 mit einer aus dem  Sockel vorstehenden Lötöse 6 angenietet. Fer  ner ist. eine Kontaktfeder 7 mit. Lötöse 8 und,  durch eine Zwischenlage 9 davon isoliert, ein  Leitbügel 10 mit Lötöse 11 am Sockel 1 an  genietet. Die Feder 7 ist spitzwinklig gebogen  und berührt mit etwas     Vorspannung    den  Bügel 10. An der Feder 7 ist ein Kontakt  stück 12 angenietet.

   Sowohl der Bügel 5 als  auch das Kontaktstück 12 weist ein     Gewinde-          loeh    auf und ein Kontaktstück 13 und 14,  welches mit, je einer Schraube 15     bzw    16  angeschraubt ist. Die beiden Kontaktstücke  13 und 14 dienen zum Unterklemmen des  Schmelzdrahtes 17. Bei eingesetztem Schmelz  draht ist die Feder 7 so stark gespannt,     da.ss     sie an der Querwand 4 anliegt. Die Schmelz  strecke des Sicherungsdrahtes befindet sich       zwischen    dem Kontaktstück 13, 14. Auf der  Innenseite der beiden Wände 2 und 3 befin  den sich zwei Nuten 18 und 19.

   Ein aus       Isolierpressstoff    gefertigtes Magazin 20, das       zwisehen    die beiden Wände 2 und 3 in die  Nuten 18 und 19 eingesteckt und durch eine  Feder 21 gegen Herausfallen     gesichert    ist,  enthält auf einem Wickel 22 den Vorrat an    Schmelzdraht. Das Magazin kann die Auf  schrift der     Sieherungsstromstärke    tragen.       Zweckmässigerweise    ist es mit einer der Siche  rungsstromstärke entsprechenden Kennfarbe  versehen. Der Bügel 10 trägt eine Kennmarke  23 in der gleichen Farbe wie das Magazin.  Ist die Sicherung durchgeschmolzen, so be  rührt die Feder 7 den Bügel 10 und das       Kontaktstüek    14 verdeckt die Marke 23, wo  durch der Sicherungsdefekt ersichtlich ist.

    Die Sicherung wird folgendermassen     in-          standgestellt:    Nachdem man die Schrauben  15 und 16 gelöst hat und das unter dem  Klemmstück 14 befindliche Stück Schmelz  draht entfernt. hat, wird der Schmelz  draht unter Klemmstück 13 ein hinreichend  langes Stück nachgezogen -und durch Anzie  hen der Schraube 15 festgeklemmt. Nach  dem die Feder 7 gespannt ist, bis sie an der  Querwand 4 anliegt, wird der gestreckte  Schmelzdraht durch Anziehen der Schraube  16 auch unter dem Klemmstück 14 festge  klemmt, wodurch die Sicherung wieder be  triebsbereit ist.  



  Im Ausführungsbeispiel ist der Sockel 1  so ausgebildet, dass mehrere Sicherungen in  einer Reihe nebeneinander auf einer Schiene  befestigt werden können. Hierzu ist auch das  Loch 24 vorgesehen. Ist kein Alarmkontakt er  forderlich, so kann die Feder 7 durch einen  festen Bügel ersetzt werden. Ist ein vom       Sicherungsstromkreis    isolierter Alarmkontakt  erforderlich, so kann zwischen der Feder 7  und dem Bügel 10 eine Kontaktfeder eingesetzt  sein, welche von der Feder 7 isoliert ist  und bei durchgeschmolzenem Sicherungsdraht  durch die Feder 7 an den Bügel 10 gedrückt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwaebstromschmelzsicherung, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Vorrat an Schmelzdraht, aufweist und der Schmelzdraht von diesem Vorrat zu zwei Kontaktstücken geführt ist, wobei die Schmelzstrecke zwischen den genannten Kontaktstücken liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Schwachstromschmelzsicherung nach Patentanspruch mit Alarmkontakt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kontakt stück an einer Feder angebracht ist und de Sehmelzdraht bei gespannter Feder an diesem Kontaktstück befestigt ist und beim Entspan nen der Feder der Alarmkontakt geschlossen wird. 2. Schwachstromschmelzsieherung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .
    dass der Sehmelzdrahtvorrat in Form eines Wickels vorhanden ist. 3. Schwachstromschmelzsicherung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickel auf einem auswechselbaren Träger angeordnet ist. . 4. Schwachstromschmelzsicherung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelträger eine die Sicherungs stromstärke kennzeichnende Farbe aufweist.
CH291647D 1951-02-01 1951-02-01 Schwachstromschmelzsicherung. CH291647A (de)

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