CH291767A - Lager für Klappflügel. - Google Patents

Lager für Klappflügel.

Info

Publication number
CH291767A
CH291767A CH291767DA CH291767A CH 291767 A CH291767 A CH 291767A CH 291767D A CH291767D A CH 291767DA CH 291767 A CH291767 A CH 291767A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bearing
slot
bolt
groove
recess
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Metallbau
Original Assignee
Ag Metallbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag Metallbau filed Critical Ag Metallbau
Publication of CH291767A publication Critical patent/CH291767A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/081Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated near one edge of the wing, especially at the top and bottom, e.g. trunnions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


  Lager für     Klappflügel.       Bei Klappflügeln, wie sie für Kellerfenster  und dergleichen verwendet werden, wird es  ganz besonders geschätzt, wenn die Flügel  leicht ausgehängt. und wieder in das Lager  eingeführt werden können, ohne dass dabei  Schrauben oder dergleichen gelöst werden  müssen. Das Versetzen der entsprechenden  Mauerrahmen wird dadurch wesentlich er  leichtert, ebenso das nachträgliche Streichen  der Klappflügel, das Ersetzen zerbrochener  Scheiben und dergleichen.  



  Es sind bereits verschiedene Konstruk  tionen bekanntgeworden, die diesem Zwecke  mehr oder weniger gut entsprechen. Bei den  meisten derselben ist das Lager oben gabel  förmig geöffnet, was jedenfalls eine     Schwä-          ehung    des Lagers bedeutet, so dass die Gabel  leicht auseinander- oder zusammengedrückt  wird. Zudem besteht bei dieser Anordnung  die Gefahr, dass der Flügel auch ungewollt  ausgehängt wird.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf ein Lager für Klappflügel, welche  um eine im wesentlichen horizontale Achse       sehwenkbar    und durch einfaches Ausheben  entgegen ihrem Eigengewicht. aus dem Lager       aushebbar    sind, und ist dadurch gekennzeich  net, dass mindestens eines der beiden mit  dem Mauerrahmen verbundenen Lager, in  denen die den Klappflügel tragenden Lager  bolzen drehbar in entsprechenden     Ausneh-          inungen    gehalten sind, eine von der genann  ten     Ausnehmung    bis zum Rand des Lagers  reichende Nut aufweist,

   deren Breite grösser    ist als der Durchmesser des     Lagerbolzens    und  deren Tiefe grösser ist als die in das Lager  eingreifende Länge des     genannten        Bolzens,     wobei die Nut in die     Ausnehmimg    für     die     Lagerung des Bolzens an einer 'Stelle ein  mündet, die oberhalb des Drehpunktes des  Lagers liegt, so dass das freie Ende des be  treffenden Lagerbolzens von aussen durch  diese Nut bis zur Lagerstelle durch Quer  verschiebung in die     Ausnehmung        einführbar     ist.

   Eine besonders vorteilhafte     Anordnung     ergibt sich, wenn die     Ausnehmung    im Lager  die Form eines Schlitzes hat, dessen unterer  Teil derart als Halbkreis ausgebildet ist, dass  dieser als Drehlager für den Bolzen dient  und dessen Breite mindestens so gross ist wie  der Durchmesser des Lagerbolzens an der  betreffenden Stelle, so dass der Lagerbolzen  in diesem Schlitz vom Drehpunkt aus nach  oben verschiebbar ist. Bei einer bevorzugten  Ausbildungsform ist der 'Schlitz in einem  spitzen Winkel gegen den Mauerrahmen ge  neigt, so dass der Klappflügel in geschlos  sener Stellung infolge der schrägen Schlitz  führung des     Lagerbolzens    durch sein Eigen  gewicht gegen den Mauerrahmen gepresst  wird und dadurch gut dichtet.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    sind einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 die Ansicht eines herunterklapp  baren Fensters,       Fig.2    einen Schnitt durch     Fig.    1 längs  der Linie<B>A -A,</B>           Fig.3    die Ansicht eines Eckstückes des       Fensters    mit einem einzelnen Lager,       Fig.    4, 5 und 6 Querschnitte durch einen  Teil eines Fensters mit verschiedenen Flügel  stellungen,       Fig.    7 eine andere Ausbildungsart des  Lagers,       Fig.    8 einen Querschnitt.

   durch     Fig.    7 nach  der Linie     B-B.     



  In diesen Figuren weisen die sich entspre  chenden Teile gleiche Bezugszeichen auf.  Am Mauerrahmen 1 sind die beiden La  ger 4 und am Rahmen 2 des Klappflügels  die     Bolzenträger    3, in welche die Lagerbol  zen 6 eingesetzt sind, befestigt. Diese Lager  bolzen sind in entsprechenden     Ausnehmungen     der Lager 4 drehbar gelagert.

   .Durch Anbrin  gen des     Bolzenbundes    14 soll die Reibung  zwischen     Bolzenträger    und Lager möglichst  gering gehalten     werden.    Bei den Ausfüh  rungsbeispielen nach     Fig.    1 bis 3 ist im La  ger 4 ein Schlitz 13 ausgestanzt, dessen un  terer Teil derart als Halbkreis ausgebildet ist,  dass er als Drehlager für den sich um die  Achse 10 drehenden Bolzen 6 dient. Die  Breite des Schlitzes ist. mindestens so     --ross     wie der Durchmesser des Lagerbolzens 6, so  dass der letztere in diesem Schlitz vom Dreh  punkt 10 aus nach oben verschiebbar ist.  



  Durch eine Einpressung ist am Lager 4  eine Nut 5 erzeugt, welche gegen den Bolzen  träger 3 geöffnet und von aussen bis zum  Schlitz 13 durchgeführt ist. Die     ?\Tut    5 mündet  an einer Stelle in den Schlitz 13 ein, die     ober-          hal#b    des Drehpunktes 10 des Lagers liegt.  Die Tiefe dieser Nut ist grösser als die in das  Lager 4 eingreifende Länge des Bolzens 6,       und    die Breite ist grösser als der     Durehmes-          ser    des genannten Bolzens, so dass der letz  tere durch die Nut gleiten kann.  



  In geschlossener     Stellung,    wie sie in den       Fig.    1 und 2 dargestellt ist, wird der Klapp  flügel in üblicher Weise durch den in der  Führung 9 gehaltenen und in den Haken 7  eingreifende Riegel 8 festgehalten. Löst man  diesen Riegel, so lässt sieh der Flügel um den  Drehpunkt 10     herauskippen,    und zwar so  lange, bis er am Anschlag 11 des Lagers an-    steht. Durch sein eigenes     Gewicht    bleibt er  nun in dieser spitzwinklig nach oben gerich  teten Normallage stehen, wie dies in     Fig.    4  veranschaulicht ist.  



  Will man den Flügel weiter öffnen, so ist  dies nur möglich, indem man ihn entgegen  seinem eigenen Gewicht anhebt. Der Bolzen 6  gleitet hierbei im Schlitz 13 so weit nach  oben, dass der Flügel über die Führung 12  des Lagers 4 heruntergekippt. werden kann,  bis er in die in     Fig.5    dargestellte Lage, in  der er frei nach unten hängt, gelangt.  



  Der Schlitz 13 ist gegen den Mauerrahmen  1 hin leicht geneigt., und zwar so, dass sich  der betreffende spitze Winkel     naeh    oben  öffnet.. Durch sein Eigengewicht drückt der  Flügel den Lagerbolzen 6 in seine     tiefstmög-          liche    Lage im Schlitz 13. Durch die Schräg  stellung dieses Schlitzes wird der Flügel ge  gen den Mauerrahmen gepresst, was ein gut  dichtendes Anliegen in der geschlossenen       Stellung    bewirkt.  



  Will man den Klappflügel aus dem Lager  aushängen, so bringt man ihn in eine der  artige Lage,     da.ss    der Lagerbolzen 6 in die  Nut. 5 eingeführt werden kann. Nach dem  Beispiel in     Fig.6    ist dies eine annähernd  horizontale Lage, wobei der Flügelrahmen 2  auf der Führung 12     aufliegt.    Der Flügel wird  dann in der     Querriehtung    verschoben, so dass  der Bolzen 6 durch die Nut. gleitet, bis der  Klappflügel vollständig frei ist. Die entspre  chende     Bewegungsrichtung    ist in     Fig.    6 durch  einen Pfeil angedeutet.  



  In den     Fig.    7 und 8 ist eine     Ausführiungs-          form    des Lagers 4 dargestellt, bei der an Stelle  des Schlitzes 13 eine entsprechende     Einfrä-          sung        13a    angebracht ist, welche wiederum so       geformt    ist,     da.ss    im untern Teil der Lager  bolzen 6 drehbar gelagert  -erden kann. In  die     Ausnehmung    13a. mündet sodann die  ebenfalls ausgefräste Nut 5 ein.  



  Lager der beschriebenen Art können so  wohl für nach unten wie für nach oben klapp  bare     Flügel    verwendet  -erden. Bei Klapp  flügeln, deren     Drehaehse    oben ist, wo also  der Flügel hinauf- statt.     hinuntergeklappt     wird, ist eine selbsthemmende Klappstellung,      wie sie in     Fig.    4 dargestellt. ist, nicht möglich.       Dementsprechend    kann auch die     Ausnehmung     für die Lagerung des Drehbolzens eine an  dere Gestalt haben; immerhin ist sie zweck  mässig so ausgebildet, dass der Drehbolzen  beim     Hinaufklappen    des Flügels nicht allzu  leicht in die Nut hineingleitet und der Flü  gel dadurch ungewollt ausgehängt wird.  



  Bei     hinunterklappbaren    Fenstern können       Bolzenträger    3 und Lager 4 natürlich auch  so angeordnet sein, dass die Lager 4     inner-          stat.t    ausserhalb der     Bolzenträger    3 zu liegen  kommen. Ebenso kann der     Bolzenträger    3  vollständig in Wegfall kommen, indem der  Lagerbolzen zum Beispiel     abgekröpft    und  direkt auf dem Flügelrahmen 2 befestigt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lager für Klappflügel, welche um eine horizontale Achse schwenkbar und durch ein faches Anheben entgegen ihrem Eigengewicht aus dem Lager aushebbar sind, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eines der beiden mit dem Mauerrahmen verbundenen Lager (4), in denen die den Klappflügel tragenden Lagerbolzen (6) drehbar in entsprechenden Ausnehmungen gelagert sind, eine von der genannten Ausnehmung bis zum Rand des Lagers reichende Nut (5) aufweist, deren Breite grösser ist als der Durchmesser des Lagerbolzens (6) und deren Tiefe grösser ist als die in das Lager (4) eingreifende Länge des genannten Bolzens, wobei die Nut (5)
    in die Ausnehmung für die Lagerung des Bolzens (6) an einer Stelle einmündet, die oberhalb des Drehpunktes (14) des Lagers liegt, so dass das freie Ende des betreffenden Lagerbolzens von aussen durch diese Nut bis zur Lagerstelle (10) durch Querverschiebung in die Ausnehmung einführbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Lager gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung im La- ger (4) die Form eines Schlitzes (13) hat, dessen unterer Teil derart als Halbkreis aus gebildet ist, dass dieser als Drehlager für den Bolzen (6) dient und dessen Breite minde stens so gross ist wie der Durchmesser des Lagerbolzens (6) an der betreffenden Stelle, so dass der Lagerbolzen in diesem Schlitz vom Drehpunkt (10) aus nach oben verschiebbar ist. 2. Lager gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (13) gegenüber dem Mauerrah men (1) derart geneigt ist, dass die Neigungs richtung des Schlitzes mit dem Mauerrahmen einen nach eben offenen spitzen Winkel bildet. 3.
    Lager gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (4) einen Anschlag (11) besitzt, an den der herabklappbare Klappflügel beim Herauskippen aus der Schliesslage um den Drehpunkt 10 vorerst in der Weise . anstösst, dass er durch sein Eigengewicht in einer schräg nach oben weisenden ersten Offenstel- lung festgehalten ist. 4.
    Lager gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass das Lager (4) einen auf den Schlitz (13) abgestimmten Führungsteil (1'2) besitzt, über welchen sich der Klappflügel aus der ersten Offenstellung hinunterklappen lässt, wobei der Bolzen (6) aus dem Drehpunkt (10) heraus im Lagerschlitz (13) vorübergehend nach oben und hierauf wieder zurückgleitet, sobald durch genügend weites Anheben des Flügels die hemmende Wirkung des An schlages (11) überwunden ist. 5. Lager gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) in den La gerkörper (4) eingefräst ist. 6.
    Lager gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) durch Ein pressung erzeugt ist.
CH291767D 1951-06-28 1951-06-28 Lager für Klappflügel. CH291767A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH291767T 1951-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH291767A true CH291767A (de) 1953-07-15

Family

ID=4487558

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH291767D CH291767A (de) 1951-06-28 1951-06-28 Lager für Klappflügel.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH291767A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2952031C2 (de) Halterung zum Tragen der Kopfschiene einer Lamellenjalousie
DE69023775T2 (de) Schwenkarm mit schloss für fenster, rolläden und ähnlichen.
DE3017483C2 (de) Verriegelungsvorrichtung zum Verhindern des Aushängens des Ausstellarms einer Ausstellvorrichtung
DE714768C (de) Fluegelaufhaengung fuer Fenster oder Tueren
DE7812010U1 (de) Stalltuer mit automatischem verschluss
DE1559878B1 (de) Beschlag fuer Drehkippfenster
DE2425799A1 (de) Dachfenster
CH291767A (de) Lager für Klappflügel.
EP0338519A1 (de) Doppelgelenkscharnier zur Anlenkung einer Flügeltür an eine feststehende Wand eines Nutzfahrzeugaufbaus
CH200607A (de) Gelenk.
DE2404267C2 (de) Ausstellvorrichtung für Drehkippfenster, -türen od. dgl. aus Metall- oder Kunststoffprofilen
CH192788A (de) Ausserer Fensterstore.
DE628296C (de) Verschluss fuer Tueren und Fenster
DE2033018C3 (de) Ausstellvorrichtung für Schwenk-Kipp-Flügel von Fenstern oder Türen
DE1584096B1 (de) Schwenkvorrichtung fuer drehbare und parallel abstellbare Teile,z.B. Fenster,Tueren,Deckel od. dgl.
DE1928212U (de) Rolladen mit ausstellbaren lamellen.
DE1584096C (de) Schwenkvorrichtung für drehbare und parallel abstellbare Teile, z B Fenster, Türen, Deckel od dgl
DE1784947C3 (de) Beschlag fur Drehkippfenster
DE7426182U (de) Fahrzeugaufbau, insbesondere für Kühlfahrzeuge mit einer Schiebetüre
CH308850A (de) Fensterdrehlager mit zwei nacheinander wirksam werdenden Drehachsen für den Fensterflügel.
DE1959202C3 (de) Fenster, insbesondere für Fahrzeuge
DE1683199C (de) Beschlag fur einen um eine untere waagerechte Achse und um eine mittlere waagerechte Achse um 180 Grad schwenkba ren Fensterflugel
DE102023206033A1 (de) Ecklager mit einem abgeschrägten und exzentrischen Tragbolzen
DE563666C (de) Kipplager fuer Oberlichtfluegel
DE1559878C (de) Beschlag für Drehkippfenster