CH291859A - Harte, chemisch beständige, iridiumhaltige Legierung, insbesondere für Schreibfederspitzen. - Google Patents

Harte, chemisch beständige, iridiumhaltige Legierung, insbesondere für Schreibfederspitzen.

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CH291859A
CH291859A CH291859DA CH291859A CH 291859 A CH291859 A CH 291859A CH 291859D A CH291859D A CH 291859DA CH 291859 A CH291859 A CH 291859A
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Description


  Harte, chemisch     beständige,        iridiumhaltige        Legierung,    insbesondere für     Schreibfederspitzen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine harte, chemisch beständige,     iridium-          lialtige    Legierung, insbesondere für Schreib  federspitzen.  



  Legierungen mit einem     gleichzeitigen    Ge  halt an Iridium und Wolfram sind bereits  bekannt. Der vorliegenden Erfindung liegt  die Erkenntnis zugrunde, dass es bei den  Basismetallen Iridium und Wolfram oder       11o17        bdän    entscheidend auf einen relativ  hohen     Iridiumgehalt    ankommt.

   Die erfin  dungsgemässe Legierung ist dadurch gekenn  zeichnet, dass sie 35 bis 85     %    Iridium und 15       bis        6.5        %        mindestens        eines        Metalles        der     Gruppe     VIa.    des periodischen Systems mit  einem Atomgewicht zwischen 95 und 185 ent  hält.

   Vorteilhaft enthält die Legierung neben       35        bis        85        %        Iridium        15        bis        65_        %        Wolfram.     Für Legierungen ohne Zusatz eines     Metalloids     wie Bor haben sich solche mit einem beson  ders hohen     Iridiumgehalt    von 55 bis 85  /o,  insbesondere 60 bis 75     %,    bewährt, während  bei Legierungen mit Zusatz eines kleinen       Borgehaltes        von        0,

  1        bis    3     %        der        Iridiumgehalt          zweckmässigerweise        35        bis        70        %        beträgt.     



  An Stelle oder neben Wolfram kann als  zweite     1Iauptlegierungskomponente        Molybdän          alsMetallder        CTruppeVIaizugegensein;    hierbei  wird jedoch der     Molybdängehalt        vorteilhafter-          weise        60        %        und        im        allgemeinen        50        %        der        Ge-          samtlegierung    nicht überschreiten.

   Eine der  artige Legierung hat also beispielsweise die         Zusammensetzung        70        %        Iridium,        30        %        Mo-          lybdän.     



  Durch die Zusätze weiterer Edelmetalle  und     Unedelmetalle,    wie sie an sich schon bei  spielsweise als Bestandteile von Federspitzen  legierungen benutzt wurden und wie sie im  folgenden genauer beschrieben sind, kann die  erfindungsgemässe Legierung noch nach ver  schiedenen Richtungen wesentlich verbessert  und den mannigfachen Verwendungszwecken,  insbesondere der Herstellung von Schreib  federspitzen, noch besser angepasst werden.  So wird hierdurch beispielsweise ihre     Ver-          arbeitbarkeit    erleichtert.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform der  vorliegenden Erfindung bildet eine Mehr  stofflegierLing, aus welcher Federspitzen  körner hergestellt werden können.  



  Legierungen der Zusammensetzung 55 bis       85        %        Iridium,        insbesondere        60        bis        75        %,        und     Rest Wolfram weisen auch ohne einen Gehalt  an Bor eine ähnliche Härte auf; wie sie bis  her nur bei.     borhaltigen    Legierungen beob  achtet wurde.

   Da diese     iridiumreichen        Iri-          dium-Wolfram-Legierungen    ausserdem eine  einheitliche     hexagonale    Struktur besitzen,  lassen sich aus ihnen Teile, wie Grammo  phonnadeln, leicht mit einer besonders glat  ten Politur herstellen.

   Diese Eigenschaften  sichern den     Iridium-Wolfram-Legierungen          mit        einem        Iridiumgehalt        von        55        bis        85        %,     insbesondere 60 bis 75     %,    eine umfassendes  Anwendungsgebiet nicht nur als Werkstoff      für Federspitzen, sondern überall da, wo es  auf Härte und glatte Oberfläche ankommt,  so beispielsweise auch als Werkstoff für  Grammophonnadeln.  



  Gute Legierungen stellen im Rahmen der  oben allgemein abgesteckten Grenzen und  unter Berücksichtigung der. Möglichkeit, Mo  lybdän an Stelle von Wolfram zu verwenden,       beispielsweise    auch Legierungen der     Zusam-          mensetzung        50        %        Iridium        und        50%        Wolfram          und        ferner        50        %        Iridium        und        50        %    

      Molyb-          dä.n    dar.    Zur Verwendung als     Federspitzenlegie-          rungen    können in der oben angegebenen  Weise weitere     Unedelmetalle    und Edelmetalle  zugesetzt werden, wie sie schon     als    Bestand  teile von     Federspitzenlegierungen    gedient  hatten. Hierbei bleiben die genannten Ge  haltsgrenzen für Iridium und Wolfram oder       Molybdän    erhalten; es wird insbesondere da  für Sorge getragen, dass der Gehalt an  Wolfram und/oder     Molybdän    nicht unter  15 % sinkt.

   So werden vor allem andere Pla  tinmetalle als Iridium, beispielsweise     Rho-          dium,        zulegiert,    und zwar in solchen Mengen,       da.ss    die Legierung hiervon insgesamt bis zu  höchstens 20 % enthält.

   Im allgemeinen wird       der        Zusatz        zwischen        0,1        und        10        %        gewählt.     Diese Legierungen können also die     Zusam-          mensetzung:

          55        bis        84,9        %,        vorzugsweise        60          bis        75        %        Iridium,        0,1        bis        10        %        andere        Pla-          tinmetalle    als Iridium,     beispielsweise        Rho-          dium,

          und        Rest,        aber        mindestens        15        %,          Wolfram,    haben. Ein Beispiel für eine der  artige Legierung     ist.    folgende: 60     %    Iridium,       10        %        Palladium,        30        %        Wolfram.     



  Daneben lassen sich die Eisenmetalle  Eisen, Kobalt und Nickel. aus der B. Gruppe  des periodischen Systems einzeln oder zu meh  reren in solchen Mengen     zulegieren,    dass die       Gesamtlegierung    hiervon höchstens bis zu.       20        %        enthält.        Bewährt        haben        sieh        Legierun-          gen        der        Zusammensetzung        55        bis        84,9        %,

          ins-          besondere        55        bis        82        %        oder        60        bis        75        %        Iri-          dium,        0,1        bis        20        %,        insbesondere    3     bis        10        %     eines     Eisenmetalles,

      wie Eisen, Kobalt und  Nickel,     insbesondere    Kobalt, lind als Rest,         aber        mindestens        15        %,        Wolfram        und/oder          Moly        bdä        i.     



  Sind gleichzeitig andere Platinmetalle als  Iridium und Eisenmetalle zugegen, dann soll       deren        Gehalt        zusammen        den        Betrag        von        30%     nicht     übersehreiten.    Derartige     Vielstofflegie-          rungen    sind vorzugsweise gekennzeichnet       durch        die        Zusammensetzung        aus        55        bis        81,

  8%          oder        81,9        %,        insbesondere        60        bis        75        %        Iri-          dium,    0,1 bis 20 0/0, insbesondere 0,1 bis       10        %        andere        Platinmetalle        als        Iridium,        0,1        bis          20        I        wo,

          insbesondere    3     bis        10        %        Eisenmetalle          und        Rest,        aber        mindestens        15        %,        Wolfram     und/oder     Molybdän.     



  Beispiele für derartige Legierungen sind       folgende:        65%        Iridium,        5%        Platin,    5     %        Ko-          balt,        25        %        Wolfram        und        ferner        65        %        Iri-          dium,        5%        Palladium,        5%        Nickel,

          25     Wolfram.  



  Während bei den     beschriebenen        borfreien     Legierungen der Gehalt an Iridium im all  gemeinen wesentlich höher liegt als der     CTe-          halt    an Wolfram,     kann    bei den     borhaltigen     Legierungen, für deren     Iridiumgehalt        ein-          gangs        die        Grenzen        von        35        bis        70%        genannt     wurden,

   der Iridium- und     Wolfraingehalt     auch ungefähr gleich gewählt werden. So  haben sich neben     iridiunireichen    Legierungen  beispielsweise auch     Legierungen    mit einem       Iridiumgehalt        von        40        bis        60%,        insbesondere          45        bis        50        %,        einem        Borgehalt        von        0,

  5        bis        3%,          insbesondere    1     bis        2%,        und        Rest        Wolfram     als     Federspitzenlegierungen    gut bewährt.  



  Beispielsweise besitzen Legierungen der       Zusammensetzung        48,5        %        Iridium,        50        %     Wolfram und     1,511/o    Bor einen Abnutzungs  widerstand, der den Wert. bei den besten bis  her bekannten     Osmiumlegierungen    noch  übertrifft.  



  auch im übrigen zeigen die     Irirlium-          Wolfram-Bor-Legierungen    in hohem Masse  alle von einem guten     Federspitzenwerkstoff     geforderten Eigenschaften. Sie sind trotz  ihrer hohen Härte keineswegs spröde,

   neigen  also nicht zum     Brüchigwerden. Sie lassen  sich leicht     aufsehweissen    und porenfrei     her-          stellen.        Bei        einem        Borgehalt        von        nur        1%     sind diese letzteren Eigenschaften auffallend           Blut.    Auch die Beständigkeit gegenüber Tin  ten aller Art, selbst solchen von ungünstigen  Zusammensetzungen, ist einwandfrei, sogar  gegen eine Einwirkung überschüssiger Säure  zeigen sieh die Legierungen widerstandsfähig.  



  Die beschriebenen Eigenschaften machen  diese Legierungen nicht nur zur Herstellung  von Federspitzen, sondern auch für andere  technische Anwendungen, bei denen entspre  chende mechanische oder chemische Bean  spruchungen vorliegen, wertvoll.  



  Weitere Beispiele für     Iridium-Wolfram-          Bor-Legierungen    sind folgende: 70     %        Iri-          dium,        29        %        Wolfram,        1%        Bor,        und        ferner          -17        j        Iridium,        50        %        Wolfram,    3     %        Bor.     



       Diese        Eigenschaften        der     werden nun für die einzel  neu Anwendungszwecke nach der einen oder  andern Richtung noch verbessert, wenn man       bestimmte    Edelmetalle und     Unedelmetalle    zu  legiert und dabei für diese Zusätze die im  folgenden angegebenen Grenzen einhält.  



  Als wesentliche weitere Bestandteile kom  men hierbei Tautal und Palladium in Be  tracht. Der     Tantalgehalt    kann bis zu 30  des jeweiligen     Wolframgehaltes    ausmachen       und        soll        vorzugsweise    1     bis        10%        der        Legie-          rung    betragen, während der     Palladiumgehalt     vorzugsweise 0,5 bis 10     %    beträgt.  



  Diese bevorzugten Legierungen enthalten       somit        35        bis        70%        Iridium,        0,1        bis        201/o     eines andern     Platinmetalles,    insbesondere 0,5       bis        10        %        Palladium,        0,1        bis    3     %        Bor,

          Tautal          bis    zu 30     %    des     Wolframgehaltes,-        insbeson-          dere    1     bis        10        %        Tautal        und        Rest        Wolfram.     



  Legierungen dieser     Zusammensetzung    aus  Iridium, Palladium, Wolfram, Tautal und  Bor vereinigen die Vorzüge der Tintenfestig  keit, einer gewissen     Wohlfeilheit    und guter       Verarbeitbarkeit    bei vorzüglicher     pIä.rte.    An  eine     Federspitzenlegierung    werden bekannt  lich verhältnismässig hohe Anforderungen     be-          ziiglieh    Härte, Tintenbeständigkeit. und     Ver-          arbeitbarkeit    sowie gute     Aufschweissbarkeit     der Legierungen auf Stahl und Gold gestellt.

         .Tuch    sollen die Legierungen eine gute Korn  form besitzen und sich leicht polieren lassen.    Bei diesen Legierungen kann das Palla  dium weitgehend, zum Teil sogar vollkommen  durch Platin oder     Rhodium    oder diese beiden  Platinmetalle ersetzt sein, wenn auch die An  wesenheit von Palladium wegen der grösseren  Wirtschaftlichkeit noch den besonderen Vor  zug gewährt, dass die Legierungen dadurch  zäher werden.

   Die Gesamtsumme der Platin  metalle ausser dem Grundbestandteil Iridium       soll        jedoch        20        %        der        Gesamtlegierung        mög-          lichst    nicht übersteigen.  



  Eine Steigerung des     Tantalgehaltes    bis  etwa 10     %    bietet die Möglichkeit, die här  tende     Wirkung    des     Wolframgehaltes    aus  zunutzen, ohne damit auf der andern Seite  eine allen. Ansprüchen genügende Tinten  beständigkeit zu gefährden. Ausserdem fällt  durch die gleichzeitige     Anwesenheit    von Tau  tal und Wolfram die Legierung feinkörnig  an.  



  Eine Steigerungsmöglichkeit des     IridiuIn-          gehaltes    auf über 60     %    ist besonders dann  gegeben, wenn man weiterhin die Metalle aus  der Nebenreihe der 1. Gruppe des peri  odischen Systems (Kupfer, Silber und Gold)  in Mengen von 0,1 bis 3     %    zugibt.  



  Solche Legierungen enthalten z. B. 35 bis       70        %,        insbesondere        60        bis        70        %        Iridium,        0,1          bis        20        %        andere        Platinmetalle,        0,1        bis        10        %          Tautal,        0,

  1        bis    3     %        mindestens        eines        Metälles     aus der Nebenreihe der ersten Gruppe des  periodischen Systems, 0,1 bis 3     %    Bor und  als Rest Wolfram und/oder     Molybdän.     



  Je nach den vorhandenen Anforderungen  lassen sich schliesslich noch Eisenmetalle aus  der     B.    Gruppe des periodischen     Systems,    ins  besondere Kobalt und Nickel, in Mengen von       insgesamt        0,1        bis        10%        zulegieren.        So        kann     in der vorstehenden Legierung das Metall  aus der Nebenreihe der 1.

   Gruppe durch 0,1       bis        10        %        eines        Eisenmetalles        ersetzt        sein.     



  Als besonders vorteilhaft hat es sich  schliesslich bei solchen eisenmetallhaltigen  Legierungen erwiesen, vor allem zur Erzie  lung eines feinkörnigen Gefüges, geringe Zu  sätze an Beryllium zu verwenden, und zwar  solche von nicht mehr als 0,5 0/0, z. B. in der  Grössenordnung von 0,01 bis 0,5     5V0.         Die eben beschriebenen Legierungen ent  halten somit zusammenfassend 35 bis 70       Iridium,        0,1        bis        20%        der        Platinmetalle        Palla-          dium,    Platin und     Rhodium,    insbesondere 0,

  5       bis        10%        Palladium,        0,1        bis        3%        Bor,        Rest     Wolfram und     Tantal,    wobei der     Tantalgehalt          bis        zu        30%        des        Wolframgehaltes        ausmacht,     vorzugsweise 1 bis 10     %    der Legierung be  trägt;

   ausserdem können die Legierungen       noch        0,1        bis        3%        von        einem        oder        mehreren     der Metalle Gold, Silber und Kupfer und 0,1  bis 10     %    Kobalt oder Nickel oder diese     bei-          den        Metalle,        sowie        schliesslich        0,01        bis        0,5%     Beryllium enthalten.  



       Sehlechtere,    aber immerhin noch brauch  bare Legierungen ergeben sich beim Weglas  sen des Bors bei im übrigen unveränderter  Zusammensetzung.  



  Beispiele für bonhaltige Legierungen der  zuletzt beschriebenen     Zusammensetzung    sind  folgende         59%        Iridium          24,43        %        Wolfram          1,5        %        Bor          51/o    Palladium       4%        Rhodium          511/o        Tantal          1%        Gold          0,

  07%        Beryllium       so Ferner         42%        Iridium          44,93%        Wolfram          1%        Bor          51/o    Palladium       6%        Tantal          1%        Kupfer          0,07%        Beryllium       Wenn es sieh hierbei auch in erster Linie  wiederum um     Federspitzenlegierungen    han  delt,

   so sind die Legierungen aber     ebenfalls     für andere verwandte Verwendungszwecke       gut    geeignet, bei denen hohe Anforderungen  an Härte, chemische Widerstandsfähigkeit  und gute     Verarbeitbarkeit    gestellt werden.  



  Bei einem gleichzeitigen Gehalt an den  Platinmetallen Palladium,     Rhodium    oder Pla-         tin    und den Eisenmetallen Kobalt oder  Nickel haben sich auch     tantalfreie    oder     tau-          talarme        Wolfram-Iridium-Bor-Legierungen     bewährt, und zwar insbesondere der Zusam  mensetzung 35 bis 60     %,    insbesondere 40 bis       55        %        Iridium,    2     bis        15        %,

          insbesondere    3     bis          8%        Palladium,        Rhodium        oder        Platin,        0,5        bis          1014,        insbesondere    2     bis        5%        Kobalt        oder     Nickel, 0,1 bis<I>3</I>     %,    insbesondere 0,5 bis     1,5'/o     Bor und Rest Wolfram.

   Diese Legierungen  können     ausserdem    noch bis     zii        311/o    Gold ent  halten, an     dessen    Stelle gegebenenfalls  Kupfer oder Silber treten.  



  Hervorragende Ergebnisse werden erzielt  durch Legierungen mit. 40 bis 55 0/9 Iridium,  3 bis 8     %    Palladium,     R.hodium    oder Platin,  \     bis    5     %        Kobalt        oder        Nickel,        0,5        bis        1,5        0/0     Bor, 0,5 bis 2     %    Gold oder Kupfer oder Sil  ber und Rest Wolfram.  



  Das Wolfram wird bei diesen     Legierungen     zweckmässig nur in geringen Mengen durch       Tantal    ersetzt, so dass nur bis zu 5     %    des       Wolframgehaltes    an     Tantal    zugegen ist.  



  Beispiele für Legierungen dieser Art  sind folgende:         :50%        Iridium          41%        Wolfram          1%        Bor          5%        Rhodium          2%        Kobalt     <B><I>10/0</I></B> Gold    Ferner         50%        Iridium     39,5 0/ o Wolfram  l0/9 Bor       6%        Platin          2%        Nickel          1,

  5%        Gold       Auch diese Legierungen besitzen trotz  ihres hohen     Wolframgehaltes    eine hervorra  gende Tintenbeständigkeit. Besonders her  vorzuheben ist auch hier die hohe Härte,  eine Härte, wie sie bisher nur bei den hoch  schmelzenden     Osmiumlegierungen    erreicht  wurde. Bemerkenswert ist dabei eine für eine  bonhaltige Legierung recht hohe Zähigkeit.      Auch diese Legierungen zeichnen sich da  durch aus, dass ihre     Aufschweissbarkeit    auf  Stahl und Gold sehr gut ist und dass sie eine       gute    Kornform besitzen und besonders leicht  zu polieren sind.  



  Bei all den erwähnten Legierungen kann  an Stelle von Wolfram auch ganz oder vor  zugsweise teilweise     Molybdän    verwendet wer  den.  



  Es kann dahin     zusammengefasst    werden,       da1J)    es sich bei allen Ausführungsformen der       erfindungsgemässen    Legierung trotz des ver  hältnismässig hohen Gehaltes an Unedel  metallen um eine harte, tintenbeständige     Le-          ,#ierung    von einer bisher nicht gekannten       (tüte    handelt. Es lässt sich mit ihnen eine  eiste     Qualität    von Federspitzen sehr     wirt-          sehaftlieh    herstellen.

   Ausser der Verwendung  zur     Herstellung    von     C1rammophonnadeln    sei  roch auf die Herstellung von Präzisions  teilen beim Instrumentenbau hingewiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Harte, chemisch beständige, iridiumlial- tige Legierung, insbesondere für Schreib- federspitzen, dadurch gekennzeichnet, dass sie 35 bis 851/o Iridium und 15 bis 651/o mindestens eines Metalle-, der Gruppe VIa des periodischen Systems mit einem Atom- @-ewielit zwischen 95 und 185 enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Legierung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Me tall der Gruppe VIa Wolfram ist. 2. Legierung nach Patentanspruch, da ciureh gekennzeichnet, dass das genannte Me tall der Gruppe VIa Molybdän ist. 3. Legierung nach Patentanspruch und C"nteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Molybdängehalt 60% der Gesamt- legierung nicht überschreitet. 4.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 2 und 3, dadurch gekenn- zeiclniet, dass der Molybdängehalt 50 % der iesamtlegierung nicht überschreitet. Legierung nach Patentanspruch Lund Unteransprüchen 1, 2 und 3. 6. Legierung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie 55 bis 85 Iridium enthält und der Rest aus mindestens einem der genannten Metalle der Gruppe VIa besteht. 7. Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie 60 bis 75 70 Iridium enthält. B.
    Legierung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Zusammensetzung: 55 bis 84,9% Iridium, 0,1 bis 20% mindestens eines andern Platinmetalle-, und der Rest, aber mindestens 151/o, mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe V Ia. 9.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie 60 bis 75 % Iridium und 0,1 bis 10 % mindestens eines andern Platinmetalle-, ent hält. 10.
    Legierung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Zusammensetzung: 55 bis 84,91/o Iridium, 0,1 bis 201/o mindestens eines Eisenmetalle-, und der Rest, aber min- destens 15%, mindestens eines der genann- ten Metalle der Gruppe VIa. 11. Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie 60 bis 751/o Iridium enthält. 12.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung: 55 bis<B>82%</B> Iridium, 3 bis 101/o mindestens eine>-, Eisenmetalle-, und der Rest, aber mindestens 151/o, mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. 13, Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 12, dadurch gekenn zeichnet, dass sie 60 bis 751/o Iridium und 3 bis 101/o Kobalt enthält. . 14.
    Legierung nach Patentänspruch, ge kennzeichnet durch die Zusammensetzung: 55 bis 84,81/o Iridium, 0,1 bis 20 % minde- stens eines andern Platinmetalle-,, 0,1 bis 20 j% mindestens eines Eisenmetalle-, und der Rest, aber mindestens 15 %,
    mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa, wo bei die Summe der Prozente an Eisenmetallen und andern Platinmetallen 30% nicht über- steigt. - 15. Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie 60 bis 75 wo Iridium enthält. 16.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung: 55 bis 81,9'J Iridium, 0,1 bis 10% mindestens eines andern Platin.- metalles, 3 bis 10% mindestens eines Eisen- metalles und der Rest,
    aber mindestens 15 %, mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. 17. Legierung nach Patentanspruch und Lnteransprüehen 14 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass sie 60 bis 75 wo Iridium enthält. 18. Legierung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie 35 bis 701/o Iridium, 0,1 bis 3 % Bor und mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa enthält. 19.
    Legierung nach Patentanspruch und L: nteränspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,5 bis 3 % Bor enthält. 20. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 19, dadurch gekenn zeichnet, dass sie 1 bis 2 % Bor enthält.. 21. Legierung nach P atenta.nspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie 40 bis 60 % Iridium enthält. 22. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 21, dadurch gekenn zeichnet, dass sie 45 bis 50 % Iridium enthält. 23.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch 0,1 bis 20 % mindestens eines andern Platinmetalles enthält. 24. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 23, dadurch gekenn zeichnet, da.ss sie als anderes Platinmetall 0,5 bis 10 % Palladium enthält. 25.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch bis zu 30% des den Rest bil- denden Metalles der Gruppe VIa an Tantal enthält. 26.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 25, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie 1 bis 10% Tantal enthält. 27. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüelien 18, 23 und 25. 28. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 23 bis 26. 29.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung.- 35 bis 70 % Iridium, 0,1 ;
    bis 20% mindestens eines andern Platin- metalles, 0,1 bis 10% Tantal, 0,1 bis 3% mindestens eines Metalles aus der Nebenreihe der ersten Gruppe des periodischen St,stems, 0,1 bis 3 % Bor und als Rest mindestens ,
    eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. 30. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 29, dadurch gekenn zeichnet, dass sie 60 bis 70 % Iridium ent hält. 31. Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung.
    35 bis 70 % Iridium, 0,1 bis 20% mindestens eines andern Platin- metalles, 0,1 bis 10% Tantal, 0,1 bis 10% mindestens eines Eisenmetalles, 0,
    1 bis 3% Bor und als Rest mindestens eines der ge nannten Metalle der Gruppe VIa. 32. Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung:
    35 bis 70% Iridium, 0,1 bis 20% mindestens eines andern Platin- metalles, 0,1 bis 1.0% Tantal, 0,
    7. bis 10% mindestens eines Eisenmetalles, 0,1. bis 3% Bor, 0,01 bis 0,5 % Beryllium Lind als Rest mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. 33.
    Legierung nach Patentanspruch und UnteransprLtch 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung: 35 bis 70 % Iridium, 0,1 bis 20% mindestens eines andern Platin- meta.lles, 1 bis 10 % Tantal, 0,1 bis 301o min destens eines Metalles der Nebenreibe der ersten Gruppe des periodischen Systems, 0,
    1 bis 10% mindestens eines Eisenmetalles, 0,01 bis 0,5% Beryllium, 0,1 bis 3% Bor und als Rest mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. " 34.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung: 35 bis 60% Iridium, 2 bis 15 j mindestens eines andern Platinmetalles, 0,5 bis 101/o mindestens eines Eisenmetalles, 0,
    1 bis 3% Bor und als Rest mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. 35. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 34, dadurch ge kennzeichnet, dass sie 40 bis 551/o Iridium enthält. 36.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 34, dadurch ge- Icennzeichnet, dass sie 3 bis 8% mindestens eines andern Platinmetalles enthält. 37.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 34, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie 2 bis 5% mindestens eines Eisenmetalles enthält. 38.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 34, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie 0,5 bis 1,5% Bor enthält. 39. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 34 bis 38. 40.
    Legierung nach Patentanspruch und U nteransprueh 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung. 35 bis 6070 Iridium, 2 bis 15% mindestens eines andern Platin- metalles, 0,5 bis 101/o mindestens eines Eisen- metalles, 0,1 bis 3% Bor,
    bis zu 3% minde- stens eines Metalles der Nebenreihe der ersten Gruppe des periodischen Systems und als Rest mindestens eines der genannten Metalle der Gruppe VIa. 41. Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 40, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Metalle der Nebenreihe der ersten Gruppe in einer Ge samtmenge von 0,5 bis 2 % vorhanden sind. 42.
    Legierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung: 35 bis 60 J Iridium, 2 bis 15 % mindestens eines andern Platin- metalles, 0,5 bis 10 Jo mindestens eines Eisen- metalles, 0,1 bis 3% Bor,
    bis zu 3% minde- stens eines Metalles der Nebenreihe der ersten Gruppe des periodischen Systems, Tantal in einer Menge bis zu 5 % des Gehaltes an den genannten Metallen der Gruppe VIa,
    wobei der Rest aus mindestens einem dieser Metalle der Gruppe VIa besteht.
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