CH291869A - Vorrichtung für den Werkstückvorschub an einer Stufenpresse. - Google Patents
Vorrichtung für den Werkstückvorschub an einer Stufenpresse.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/05—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
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Description
Vorrichtung für den Werkstückvorschub an einer Stufenpresse. \-Die IMindung bezieht sich auf eine Vor richtung für den Werkstückvorschub an einer Stufenpresse mittels zangenartig in Querrich tung gegen- und voneinander und in Längs richtung hin und her beweglicher Greifer schienen. Durch derartige Schienen werden auf Stufenpressen die Werkstücke nachein ander von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz be wegt.; die einzelnen Arbeitsplätze sind dabei in gleichen Abständen voneinander angeord net.
Durch zangenartig ausgebildete Greifer- arisät7e werden die Werkstücke bei in Quer rieht.ung einander genäherten Schienen er- ) asst, dann durch eine Längsbewegung der Sehienen zum jeweils nächsten Arbeitsplatz befördert, wonach die Greifer. durch Ausein- anderbewegen der Schienen geöffnet und die Schienen in Längsrichtung in die Ausgangs lage zurückgeführt werden.
Bei bisher bekann ten Bauarten wurden derartige Greiferschie nen über Hebelmeehanismen angetrieben, bei denen bei Umkehr der Bewegungsrichtung Massenkräfte zu bewältigen waren, so dass Stösse und Geräusche entstanden. Bei den be- liannten Einrichtungen war es auch schwie rig, die Greifer so einzustellen, dass sie an den verschiedenen Arbeitsplätzen gleichmässig angriffen; es kam vor, da.ss nach Einstellen des letzten Greiferpaares die Einstellung des ersten berichtigt werden musste.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel ge setzt, eine Vorrichtung für den Werkstück- vorsehub an einer Stufenpresse zu schaffen, der stossfrei und -geräuscharm läuft und das leichte und genaue Einstellen der gewünsch ten Hübe zulässt.
Die Erfindung besteht darin, dass die in Querrichtung zangenartig gegen- und vonein ander und in Längsrichtung hin und her be weglichen Greiferschienen mindestens längs über eine Kurbelschleife angetrieben sind, derart, dass der Kurbelzapfen einer Hub scheibe in eine Führung eines Schlittens eingreift, reit dem die Schienen verbunden sind, und dass Anfang und Ende des Schienenhubes mit den Totpunkten der Kurbelbewegung zusammenfallen. An den Totpunkten der Kurbelbewegung ist die Geschwindigkeit jeweils Null. Von dem einen Totpunkt aus steigt sie allmählich an, nach dem andern Totpunkt hin fällt sie allmäh lich.
Die Masse der Hubscheibe selbst und die Masse der mit ihr verbundenen Teile er zeugt daher keine Stösse im Anfangs- und im Endpunkt der Bewegung. Wegen des all mählichen Geschwindigkeitsanstieges und -abfalls treten auch beim Beschleunigen und Anhalten der von der Hubscheibe angetriebe nen Teile, nämlich des Schlittens und der Schienen selbst, keine Stösse auf.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung an Hand der beiliegenden Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Teilansicht einer Stufenpresse, Fig. 2 eine schematische Draufsicht. auf die Greiferschienen.
Fig. 3 zeigt den Antrieb für die Schie- nen-Längsbewegung in Ansicht teilweise im Schnitt.
Fig. 4 ist ein horizontaler Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schema des Querantriebes der Schienen.
Auf dem sich zwisehen den Ständebi 1. und ? einer Stufenpresse erstreckenden Tisch 3 sind die Werkstücke 4 nach jedem Arbeits gang von einem Arbeitsplatz zum benach barten weiterzubefördern. Bei dem Beispiel nach Fig. 1 ist das Stanzwerkzeug innerhalb des verbreiterten Ständers 1 untergebracht; nach dem Ausstanzen wird der Rohling in die Stellung 4' gebracht, von wo aus er ab satzweise in die Stellungen 4 weiterzubefördern ist. Hierzu dienen die Schienen 5 und 6, wel.- ehe zangenartige Greifer 7 tragen, die geeig net sind, die Werkstücke 4 zu erfassen.
Die Schienen 5 und 6 werden in Richtung des Doppelpfeils 8 periodisch hin und her be wegt. In Richtung des Doppelpfeils 9 wer den sie periodisch einander genähert und von einander entfernt, so dass sich die Greifer 7 öffnen oder schliessen. Die Schienen sind hin sichtlich ihrer QuerbewegLing in Querstüeken 10, 11 geführt, und zwar so, dass sie sich durch Verschieben der Querstücke in Längs richtung verschieben lassen, während sie an den Querstücken geführt. querverschoben wer den.
An dem Querstück 10 ist ein Ansatz 12 angebracht, der das Verschieben des ausge stanzten Rohlings von der Stanzstelle in die Stellung 4' bewirkt, in. der er von. dein ersten Greiferpaar 7 erfasst wird. Die Längsbewe gung der Schienen 5, 6 ist von der Auf- und Abbewegung einer Zahnstange 13 abgeleitet, die vom Hubantrieb der Maschine aus in passendem zeitlichem Verhältnis zur Stössel- bewegtmg angetrieben ist. Die Zahnstange 13 greift in ein Zahnsegment 14 ein, das mit einer Hubscheibe 15 fest verbunden ist, die auf einem Zapfen 16 in einem Gehäuse 17 pendelnd gelagert ist.
Die Hubscheibe trägt eine als Kurbelzapfen wirkende Rolle 18, die in eine Sehlitzführun- 19 eines Schlittens 20 eingreift, der mittels der Rollen 21 an einer Schiene ?? v ersehiebbar -elagert ist.
Die An ordnung ist so getroffen,@dass durch die peri- odisehe Auf- und Abbewegung der Zahn stange 13, deren Antrieb in zwangläufiger zeitlicher Verbindung, mit dein Arbeitshub der Maschine vom llascliiiienaiitrieb abgelei tet ist, die Hubseheibe 15 tiin 7.80 pendelnd hin und her bewegt. wird, so dass die Rolle 1.8 jeweils von der einen in die andere Totpunkt lage kommt.
Mit dem Schlitten 20 ist der Querteil 11 fest verbunden, in welchen) die Schienen 5, 6 querverschieblieh geführt sind.
Mit dem Lagerzapfen 16 der Hubscheibe 15 ist eine als Innenbaekenbremse aLisgebil- dete Reibungsbremse verbunden. Auf ihn ist nämlich eine Bremsseheibe 23 aufgekeilt, ge gen deren Innenmantel periodiseli die Brems backen 24 nlit dem Bremsbelag 25 angedrückt werden, und zwar jeweils kurz bevor die Rolle 18 ihre Totpunktlagen erreicht.
Die Querbewegung der Schienen ist in ähnlicher Weise wie die Längsbewegung von der Auf- und Abbewegung einer zweiten Zahn stange 26 abgeleitet,\ die über ein Zwischen rad ?7 Lind ein Zahnsegment 28 eine Hub scheibe 29 antreibt. Aneh hier ist.
die Anord nung so getroffeil, dass dureli die Hubscheibe 29 eine Rolle 30 jeweils von einer Totpunkt lage in die andere bewegt wird, sei es, dass die Rolle 30 als Kurbelzapfen ausgebildet ist, sei es, dass sie in einer Ringnut der Hub scheibe 29 geführt ist.
Dieser Bewegung von Totpunkt zu Totpunkt. entspricht die Ver- sehiebung eines Gestänges 31., das an einem Schlitten 32 angreift,\ finit dem die eine Schiene 6 fest verbunden ist. An dem Sehlit- ten 33 ist eine Zahnstange 33 angebracht., die ein am Glehäuse 34 drehbar gelagertes Ritzel 35 antreibt., mit dem eine zweite Zahnstange 36 in Einariff steht.
Diese ist. mit einem zwei ten, im Gehäuse 34 geführten Schlitten 37 verbunden, der die zweite Sehiene 5 antreibt. Durch das Ritzel 35 und die Zahnstangen 33 und 36 wird also erreieht, dass die Schienen 5 und 6 stets tim dieselben Beträge, aber in entgegengesetzter Richtung querbewegt wer den.
Am untern Ende der Zahnstange 26 ist ein Dä.mpfungskolben 38 angebracht, der in einem Zylinder 39 geführt ist. Kurz vor der Bewegungsumkehr der Stange 26 erreicht der Kolben 38 einen Weichgummipuffer 40, der im Gehäuse 39 angebracht ist. Der Kolben 38 ist in der Zahnstange 26 einstellbar befestigt. Statt des Gummipuffers könnte auch ein Luftpuffer vorhanden sein. Auch könnte eine Flüssigkeitsdämpfung vorgesehen sein. Auf diese Weise gelingt es, auch die Stosserzeu gung von den die Hubscheiben antreibenden Teilen aus zu beseitigen.
Der Abstand der Rolle 30 vom Antriebs punkt 41 des Gestänges 31 am Schlitten 32 ist mittels eines Spannschlosses 42 einstellbar, damit auch der Abstand der Schienen 5 und 6. Der Abstand der Rolle 30 von der Dreh achse der Hubscheibe 29 kann in ähnlicher Weise, einstellbar sein wie der Abstand der Rolle 18 von der Drehachse der Hubscheibe 18. Der Umkehrstoss der Zahnstange 26 lässt sich statt durch eine Dämpfung der beschrie benen Art auch durch eine Reibungsbremse auffangen, wie sie in Verbindung mit der Hubscheibe 15 beschrieben wurde, während umgekehrt zur Dämpfung des Umkehrstosses der Zahnstange 13 eine Einrichtung vorgese hen sein kann, wie sie im Zusammenhang mit der Zahnstange 26 beschrieben wurde.
Die eigentlichen Greifer können an den Schienen noch je für sich in bekannter Weise einstell bar und auswechselbar sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung für den Werkstückvorschub an einer Stufenpresse mittels in Querrichtung zangenartig gegen- und voneinander und in Längsrichtung hin und her beweglicher Grei ferschienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen mindestens längs über eine Kurbel schleife angetrieben sind, derart, dass der Kurbelzapfen einer Hubscheibe in eine Füh rung eines Schlittens eingreift, mit dem die Schienen verbunden sind, und dass Anfang und Ende des Schienenhubes mit den Tot- punkten der Kurbelbewegung zusammenfal len. UNTERANSPRü CHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Längs bewegung beider Schienen eine Hubscheibe und für die Querbewegung beider Schienen eine zweite, besonders angetriebene Hub scheibe vorgesehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Kurbelzapfens von der Drehachse und damit der Hub mindestens bei der die Schienen längsverschiebenden Hub scheibe einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hubscheiben über einen Be reich von- 180 pendelnd angetrieben sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hubscheiben über mit ihnen verbundene Zahnkränze angetrieben sind, in die periodisch auf und ab bewegte Zahnstan gen eingreifen, deren Antrieb in zwangläu- figer zeitlicher Verbindung mit dem Arbeits hub der Maschine vom Maschinenantrieb ab geleitet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebszahnstangen für die Hubscheiben mit einer mindestens am Ende ihrer Abwärtsbewegung wirksam wer denden Stossdämpfung ausgerüstet sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stossdämpfung aus einem Weichgummipuffer besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stossdämpfung aus einer Reibungsbremse besteht, die in zwang läufiger zeitlicher Verbindung mit dem Arbeitshub der Maschine vom Maschinenan trieb her periodisch betätigt wird. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2; 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schienenabstand unab- hängig vom Hub der Querbewegung einstell bar ist. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schiene unmit telbar von der Hubscheibe aus in Querrich tung angetrieben ist, während die gegenläu fige Bewegung der zweiten Schiene von der der ersten über ein Wendegetriebe abgeleitet ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 5, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet., dass das Wendegetriebe aus einer an dem die erste Schiene tragenden Schlitten befestigten Zahnstange, einem von ihr aus angetriebenen, am Gestell gelagerten Zahnrad und einer in dieses Zahnrad eingrei fenden, mit einem zweiten, die zweite Schiene tragenden Schlitten verbundenen Zahnstange besteht. .
Applications Claiming Priority (1)
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- BE BE504479D patent/BE504479A/xx unknown
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1951
- 1951-07-02 CH CH291869D patent/CH291869A/de unknown
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