CH292740A - Sitzmöbel mit Rückenlehne, die in die Verlängerung des Sitzes gebracht werden kann. - Google Patents
Sitzmöbel mit Rückenlehne, die in die Verlängerung des Sitzes gebracht werden kann.Info
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- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/16—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
- A47C17/17—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat
- A47C17/175—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat with tilting or lifting seat-back-rest pivot
- A47C17/1756—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat with tilting or lifting seat-back-rest pivot by pivoted linkages
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Description
@'Sitzmöbel mit Rückenlehne, die in die Verlängerung des Sitzes gebracht werden kann. Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, z. B. ein Sofa oder einen Lehnstuhl, mit Rücken lehne, die am Sitz a.ngelenkt und mittels schwenkbaren Armen mit einer festen Unter lage verbunden ist, derart, dass die Rücken lehne nur durch Betätigung des Sitzes in die Verlängerung des Sitzes und zurück in Sitz stellung gebracht werden kann.
Gemäss der Erfindung sind die Rücken lehne und der Sitz auf beiden Seiten mit einem Beschlag ausgerüstet, welcher mitein ander schwenkbar verbundene Platten und eine Stehklinke aufweist, welche die gegen seitige Lage der Platten in der Sitzstellung des Möbels bestimmt. Die Rückenlehnen platte ist. mit einer an einer Unterlagebefestigten Platte mittels eines vordern längeren Lenkers und einem hintern kürzeren Lenker verbun den, die in der Sitzstellung der Rückenlehne sich von der an der Unterlage befestigten Platte hintereinander nahezu parallel schräg aufwärts nach hinten erstrecken.
Im folgenden wird ein Ausführungsbei spiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher beschrieben, auf welcher: Fig. I einen Beschlag in Sitzstellung, Fig. 2 der Beschlag in einer Zwischen stellung, Fig. 3 der Beschlag in der Stellung, wo die Rückenlehne in der Verlängerung des Sitzes ist.
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Teil des Möbels in Sitzstellung und Fig. 5 einen entsprechenden Querschnitt des Möbels in der Stellung gemäss Fig. 3 darstellen.
Das gezeigte Sitzmöbel, z. B. ein Ruhebett, hat eine Unterlage 15, die beispielsweise von den Begrenzungswänden eines festen Maga zinkastens gebildet sein kann, einen Sitz 13 und eine Rückenlehne 14. Diese drei Teile sind auf beiden Seiten mit Hilfe eines Be schlages gemäss Fig. 1 bis 3 verbunden.
Der Beschlag umfasst drei Platten 1, 2 und 3, die an der Unterlage 15, beziehungs weise der Rückenlehne 14 und dem Sitz 13 befestigt sind. Jede Platte ist mit, einem um gebogenen Rand 17, 18 und 19 ausgestattet. Mit diesem liegt die Platte 1 auf der Oberseite der Unterlage 15 auf, so dass die vom Sitz und der Rückenlehne auf die Unterlage aus geübten Druckkräfte durch den Rand 17 übertragen werden, und die Schrauben, womit die Platte 1 mit der Unterlage 15 ver bunden ist, wesentlich entlastet sind. Man kann sich deshalb mit der Verwendung von verhältnismässig wenigen und kleinen Schrau ben begnügen, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese sich losarbeiten.
Aus demselben Grinde liegen die Ränder 18 und 19 dicht an der Hinterseite der Rückenlehne beziehungsweise der Unterseite des Sitzes an.
Die Platten 2 und 3 sind mittels eines Zapfens 16 miteinander schwenkbar verbun den, an dem gleichzeitig der Lenker 5 ange- lenkt ist, dessen anderes Ende mit der Platte 1 schwenkbar verbunden ist. Diese ist weiter hin mit der Platte 2 mittels eines zweiten Lenkers 4 verbunden, der hinter dem Lenker 5 angebracht ist. Der Lenker 4 ist etwas kür zer als der Lenker 5 und ist derart ange bracht, dass er in der Sitzstellung des Be schlages, wie in Fig. 1 veranschaulicht, sich von der Platte 1 schräg aufwärts nach hin ten erstreckt. In der genannten Stellung bil den die beiden Lenker ausserdem einen ver hältnismässig kleinen Winkel miteinander, sie könnten au-eh parallel sein.
Eine Stellklinke 6 ist an der Platte angelenkt, die in der Nähe ihres freien Endes mit einer Kerbe A versehen ist, in die in der Sitzstellung der Rückenlehne ein Zapfen 7 der Platte 3 eingreift. In der Nähe der Kerbe A ist auf der Stellklinke 6 eine Sperrklinke 11 schwenkbar gelagert, welche sich über die Kerbe A legen kann. Sie hat an einer Stelle, die, wenn die Sperrklinke vor der Kerbe A liegt, ausserhalb der mit der Kerbe A ver- sehenen Seitenkante der Stellklinke 6 liegt, eine Rast für den Zapfen 7.
Die Schwenkung der Sperrklinke 11 im Uhrzeigersinn ist durch einen Anschlag 22 an der Stellklinke 6 be grenzt.
Der Zapfen 7, der in der Sitzstellung der Rückenlehne recht starken Kräften ausgesetzt ist, ist nicht nur in der Platte 3, sondern noch in einer Deckplatte 8 befestigt, die an der Platte 3 befestigt ist und mit dieser ein Fach für die Stellklinke 6 bildet. Hierdurch wird eine sichere und solide Befestigung des Zapfens 7 erreicht. Die Deckplatte 8 bietet ausserdem der Stellklinke 6 Schutz und ver hindert, dass Fremdkörper die Funktion der Stehklinke 6 und der Sperrklinke 7 stören können.
Zwischen dem Lenker 4 und der Platte 1 ist eine Zugfeder 9 angeordnet, die die Rückenlehne von der Sitzstellung über die Stellung gemäss Fig. 2 in die in Fig. 3 ge zeigte Stellung zu ziehen sucht und somit das Verstellen der Rückenlehne erleichtert.
Wenn die Rückenlehne aus der Sitzstel lung umgelegt werden soll, so zieht man zu- nächst den Sitz 3 nach vorn. Dabei werden die Platten 2 und 3 miteinander und prak tisch ohne ihre Neigung zu ändern nach vorn bewegt. Naeh einer kurzen Vorwärtsbewegung wird der Sitz in die in Fug,. 2 gezeigte Stel lung eingeschwungen, wobei die Rückenlehne in eine waagrechte Stellung gelangt.
Die Rüekenlehne 11 bewec sich dabei reit ihrer obern Kante nach einer Kurve, die eine senkrechte Ebene durch die llinterkante in der Sitzstellung nicht schneidet, so dass es nicht nötig ist, das Möbel von der Wand ab zuschieben, falls es nicht frei steht.
Bei einer weiteren Schwenkung des Sitzes wird der Zapfen 7 gegen die Stellklinke 6 bewegt, aus der Kerbe z1 herausgleiten und zum Eingriff in die Rast. der Sperrklinke 11 kommen. Wenn deii Sitz, dann leerabgeschwenkt wird, wird der Zapfen 7 sich der Stellklinke 6 entlang herabbewegen, die von einer Feder 12 gegen den Zapfen 7 gedrückt wird. Dieser wird aber von der Sperrklinke 11 während der Abwärtssehwenkun- des Sitzes gehindert, in die Kerbe A zu kommen, indem die Stell klinke 6 gleielizeitig entgegen der Wirkung der Feder 12 etwas nach hinten gedrückt wird.
Der Sitz kann danach in die in Fig. 3 und 5 gezeigte Stellung herabgeführt werden, wo der Rand 19 der Platte 3 mit dem. Rand 18 der Platte 2 auf gleicher Höhe liegt.. Die Platten 2 und 3 werden gegenseitig in dieser Stellung gesichert, in dem, der Zapfen 7 in eine Kerbe B der Stellklinke 6 gelangt und den waagrechten Druick zwischen Sitz und Rückenlehne aufnimmt.
Wenn das Möbel wieder in die Sitzstel lung zurüel@gebracht werden soll, werden die vorher beschriebenen Ilantierungen in unige- kehrter Reihenfolge vorgenommen, indem man jedoch den Sitz 13 nicht so hoch aufwärts schwenkt, dass der Zapfen 7 in :Eingriff mit der Sperrklinke 11 kommt.
Wie aus den Fig. 4 und 5 Hervorgeht., ist der Sitz und die Rückenlehne 14 je mit einer Federeinlage und mit einem Polsterbelag 20 versehen, der sich in einem Stück sowohl über den Sitz wie über die Rückenlehne erstreckt. Dieses ist dadurch ermöglicht, dass der Zapfen 16 derart angebracht ist, dass er ausserhalb der Schneidelinie zwischen den Oberflächen der Rückenlehne und des Sitzes liegt. Das be wirkt, dass der Belag 20 die zwischen dem Sitz und der Rückenlehne befindlichen Spalte deckt. Damit werden auch die Nachteile einer solchen Spalte für die auf dem ausgeschla genen Möbel ruhende Person vermieden.
)\ ie aus Fig. 4 hervorgeht, ist der Zapfen 16 .so angebracht, dass er sich ein wenig unter halb der Schnittlinie zwischen den Unterseiten des auf dem Sitz und der Rüekenl.ehne be- 1'indliehen Polsterbelages befindet, was be wirkt, dass der Polsterbelag in der Sitzstel lung beim Übergang zwischen Sitz und Rük- kenlehne eine nach innen gehende Falte 23 bildet, so dass man nicht direkt sehen kann, dass die beiden Polsterbeläge miteinander aus einem Stück bestehen.
Es ist auch möglich, an der Stehklinke 6 eine aaslösbare Verbindung zu verwenden, die jeweils einen Eingriff von aussen fordert oder mit einem Verschluss versehen ist, der zur Auslösung von aussen freigemacht werden mass.
Der Zapfen 16 könnte auch in die Sitz stellung des Möbels annähernd in der Schnitt linie der Oberflächen des Sitzes und der Riiekenlehne liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRU CII Sitzmöbel mit Rückenlehne, die am Sitz an gelenkt ist, und mittels Lenker mit einer festen Unterlage verbunden ist, derart, dass die Riichenlehne mittels des Sitzes in die Ver- liiingerung des Sitzes und in die Sitzstelhtng zurückgebracht werden kann, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückenlehne und der Sitz auf beiden Seiten mit einem Beschlag ausgerüstet sind, welcher miteinander gelenkig verbundene Platten und eine Stehklinke auf weist,welche die gegenseitige Lage der Plat ten in der Sitzstellung des Möbels bestimmt, und dadurch gekennzeichnet, dass die Rücken lehnenplatte mit einer an einer Unterlage be festigten Platte mittels einem längeren vor dern und einem kürzeren hintern Lenker ver- bunden ist, die in der Sitzstellung der Rücken lehne sich von der an der Unterlage befestig ten Platte einander nahezu parallel schräg aufwärts nach hinten erstrecken. UNTERANSPRüCHE 1. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der vordere Lenker und die am Sitz befestigte Platte mittels des gleichen Gelenkzapfens mit der an der Rük- kenlehne befestigten Platte verbunden sind. 2.Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Lenker mit der an der Unter lage befestigten Platte durch eine Feder ver bunden ist, welche die Rückenlehne nach vorn zu ziehen trachtet. 3. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stellklinke an der Rücken lehnenplatte gelagert ist und mit einer Kerbe versehen ist, in die ein Zapfen der Sitzplatte in Eingriff gebracht werden kann, und dass eine Sperrklinke an ihr schwenkbar gelagert ist, die über die Kerbe geschwenkt werden kann und eine Rast für den Zapfen besitzt.4.- Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet., dass auf der Sitzplatte eine Deck platte derart angebracht ist, dass ein Fach für die Stellklinke gebildet ist. 5. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Zapfen sich quer durch das Fach erstreckt und sowohl in der Sitz platte als auch in der Deckplatte befestigt ist. 6. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Feder an der Rücken lehnenplatte die Stellklinke gegen den Zap fen drückt. 7.Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass wenn die Rückenlehne in der Verlängerung des Sitzes liegt, die Kerbe der Stellklinke in Eingriff mit dem Zapfen steht. B. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die an der Unterlage befestigte Platte mit einem umgebogenen Rand auf der Oberseite der Unterlage aufliegt. 9. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rückenlehnenplatten mit einem umgebogenen Rand hinten an der Rückenlehne anliegt. 10.Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Rückenlehne in der Sitzstellung annä- hernd in der Sehnittlinie der Oberflächen der Rückenlehne und des Sitzes liegt. 11. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Polsterbelag des Sitzes und der Rückenlehne in einem Stück ausgebildet ist. 12.Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet., da.ss die gemeinsame Schwenkachse der Rük- kenlehne in der Sitzstellung annähernd in der Sehnittlinie der Unterseiten des Polster belages der Rückenlehne und des Sitzes liegt.
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