CH292740A - Sitzmöbel mit Rückenlehne, die in die Verlängerung des Sitzes gebracht werden kann. - Google Patents

Sitzmöbel mit Rückenlehne, die in die Verlängerung des Sitzes gebracht werden kann.

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CH292740A
CH292740A CH292740DA CH292740A CH 292740 A CH292740 A CH 292740A CH 292740D A CH292740D A CH 292740DA CH 292740 A CH292740 A CH 292740A
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CH
Switzerland
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William Madsen Herbert
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William Madsen Herbert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/17Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat
    • A47C17/175Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat with tilting or lifting seat-back-rest pivot
    • A47C17/1756Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat with tilting or lifting seat-back-rest pivot by pivoted linkages
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Nursing (AREA)
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  • Special Chairs (AREA)

Description


      @'Sitzmöbel        mit    Rückenlehne, die in die     Verlängerung    des Sitzes gebracht werden kann.    Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, z. B.  ein Sofa oder einen     Lehnstuhl,    mit Rücken  lehne, die am Sitz     a.ngelenkt    und mittels  schwenkbaren Armen mit einer festen Unter  lage verbunden ist, derart, dass die Rücken  lehne nur durch Betätigung des Sitzes in die  Verlängerung des Sitzes und zurück in Sitz  stellung gebracht werden kann.  



  Gemäss der     Erfindung    sind die Rücken  lehne und der Sitz auf beiden Seiten mit  einem Beschlag ausgerüstet, welcher mitein  ander schwenkbar verbundene Platten und  eine     Stehklinke    aufweist, welche die gegen  seitige Lage der Platten in der Sitzstellung  des Möbels bestimmt. Die Rückenlehnen  platte ist. mit einer an einer     Unterlagebefestigten     Platte mittels eines vordern längeren Lenkers  und einem hintern kürzeren Lenker verbun  den, die in der Sitzstellung der Rückenlehne  sich von der an der Unterlage befestigten  Platte hintereinander nahezu parallel schräg  aufwärts nach hinten erstrecken.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung an Hand der Zeichnung  näher beschrieben, auf welcher:       Fig.    I einen Beschlag in Sitzstellung,       Fig.    2 der Beschlag in einer Zwischen  stellung,       Fig.    3 der Beschlag in der Stellung, wo  die Rückenlehne in der Verlängerung des  Sitzes ist.  



       Fig.    4 einen Querschnitt durch einen Teil  des Möbels in Sitzstellung und         Fig.    5 einen entsprechenden Querschnitt  des Möbels in der Stellung gemäss     Fig.    3  darstellen.  



  Das gezeigte Sitzmöbel, z. B.     ein    Ruhebett,  hat eine Unterlage 15, die     beispielsweise    von  den Begrenzungswänden eines festen Maga  zinkastens gebildet sein kann, einen Sitz 13  und eine Rückenlehne 14. Diese drei Teile  sind auf beiden Seiten mit Hilfe eines Be  schlages gemäss     Fig.    1 bis 3 verbunden.  



  Der Beschlag umfasst drei Platten 1, 2  und 3, die an der Unterlage 15, beziehungs  weise der Rückenlehne 14 und dem Sitz 13  befestigt sind. Jede Platte ist mit, einem um  gebogenen Rand 17, 18 und 19 ausgestattet.  Mit diesem liegt die Platte 1 auf der Oberseite  der Unterlage 15 auf, so dass die vom Sitz  und der Rückenlehne auf die Unterlage aus  geübten     Druckkräfte    durch den Rand 17  übertragen werden, und die Schrauben,  womit die Platte 1 mit der Unterlage 15 ver  bunden ist, wesentlich entlastet sind. Man  kann sich deshalb mit der Verwendung von  verhältnismässig wenigen und kleinen Schrau  ben begnügen, ohne dass die Gefahr besteht,  dass diese sich losarbeiten.  



  Aus demselben     Grinde    liegen die Ränder  18 und 19 dicht an der Hinterseite der  Rückenlehne beziehungsweise der Unterseite  des     Sitzes    an.  



  Die Platten 2 und 3 sind mittels eines  Zapfens 16     miteinander        schwenkbar    verbun  den, an dem gleichzeitig der Lenker 5 ange-      lenkt ist, dessen anderes Ende mit der Platte  1 schwenkbar verbunden ist. Diese ist weiter  hin mit der Platte 2 mittels eines zweiten  Lenkers 4 verbunden, der hinter     dem    Lenker  5 angebracht ist. Der Lenker 4 ist etwas kür  zer als der Lenker 5 und ist derart ange  bracht, dass er in der Sitzstellung des Be  schlages, wie in     Fig.    1 veranschaulicht, sich  von der Platte 1 schräg aufwärts nach hin  ten erstreckt. In der genannten Stellung bil  den die beiden Lenker ausserdem einen ver  hältnismässig kleinen Winkel miteinander, sie  könnten au-eh parallel sein.  



  Eine     Stellklinke    6 ist an der Platte       angelenkt,    die in der Nähe ihres freien Endes  mit einer Kerbe A versehen ist, in die in der  Sitzstellung der Rückenlehne ein Zapfen 7  der Platte 3 eingreift. In der Nähe der Kerbe  A ist auf der     Stellklinke    6 eine     Sperrklinke     11 schwenkbar gelagert, welche sich über die  Kerbe A legen kann. Sie hat an einer Stelle,  die, wenn die Sperrklinke vor der Kerbe A  liegt, ausserhalb der mit der Kerbe A     ver-          sehenen    Seitenkante der     Stellklinke    6 liegt,  eine Rast für den Zapfen 7.

   Die Schwenkung  der Sperrklinke 11 im Uhrzeigersinn ist durch  einen Anschlag 22 an der     Stellklinke    6 be  grenzt.  



  Der Zapfen 7, der in der     Sitzstellung    der  Rückenlehne recht starken Kräften ausgesetzt  ist, ist nicht nur in der Platte 3, sondern  noch in einer Deckplatte 8 befestigt, die an  der Platte 3 befestigt ist und mit dieser ein  Fach für die     Stellklinke    6 bildet. Hierdurch  wird eine sichere und solide Befestigung des       Zapfens    7 erreicht. Die Deckplatte 8 bietet  ausserdem der     Stellklinke    6 Schutz und ver  hindert, dass Fremdkörper die Funktion der       Stehklinke    6 und der Sperrklinke 7 stören  können.  



  Zwischen dem Lenker 4 und der Platte 1  ist eine Zugfeder 9 angeordnet, die die  Rückenlehne von der Sitzstellung über die  Stellung gemäss     Fig.    2 in die in     Fig.    3 ge  zeigte Stellung zu ziehen sucht und somit das  Verstellen der Rückenlehne erleichtert.  



  Wenn die Rückenlehne aus der Sitzstel  lung     umgelegt    werden soll, so zieht man zu-    nächst den Sitz 3 nach vorn. Dabei werden  die Platten 2 und 3 miteinander und prak  tisch ohne ihre Neigung zu ändern nach vorn  bewegt.     Naeh    einer kurzen Vorwärtsbewegung  wird der Sitz in die in     Fug,.    2 gezeigte Stel  lung eingeschwungen, wobei die Rückenlehne  in eine waagrechte Stellung gelangt.  



  Die     Rüekenlehne    11     bewec    sich     dabei        reit     ihrer     obern    Kante nach einer Kurve, die eine  senkrechte Ebene durch die     llinterkante    in  der Sitzstellung nicht schneidet, so dass es  nicht nötig ist, das Möbel von der Wand ab  zuschieben, falls es nicht frei steht.  



  Bei einer weiteren     Schwenkung    des Sitzes  wird der Zapfen 7 gegen die     Stellklinke    6  bewegt, aus der Kerbe     z1    herausgleiten und  zum Eingriff in die Rast. der Sperrklinke 11  kommen. Wenn     deii    Sitz, dann leerabgeschwenkt  wird, wird der Zapfen 7 sich der     Stellklinke     6 entlang     herabbewegen,    die von einer Feder  12 gegen den Zapfen 7 gedrückt wird. Dieser  wird aber von der Sperrklinke 11 während  der     Abwärtssehwenkun-    des Sitzes gehindert,  in die Kerbe A zu kommen, indem die Stell  klinke 6     gleielizeitig    entgegen der Wirkung  der Feder 12 etwas nach hinten gedrückt  wird.  



  Der Sitz kann danach in die in     Fig.    3  und 5 gezeigte Stellung herabgeführt werden,  wo der Rand 19 der Platte 3 mit dem. Rand  18 der Platte 2 auf gleicher Höhe liegt.. Die  Platten 2 und 3 werden gegenseitig in dieser  Stellung gesichert, in     dem,    der Zapfen 7 in  eine Kerbe B der     Stellklinke    6 gelangt und  den waagrechten     Druick    zwischen Sitz und  Rückenlehne aufnimmt.  



  Wenn das Möbel wieder in die Sitzstel  lung     zurüel@gebracht        werden    soll, werden die  vorher beschriebenen     Ilantierungen    in     unige-          kehrter    Reihenfolge     vorgenommen,    indem man  jedoch den Sitz 13 nicht so hoch aufwärts       schwenkt,    dass der Zapfen 7 in     :Eingriff    mit  der Sperrklinke 11 kommt.  



  Wie aus den     Fig.    4 und 5 Hervorgeht., ist  der Sitz und die Rückenlehne 14 je mit einer  Federeinlage und mit einem Polsterbelag 20  versehen, der sich in einem Stück sowohl über  den Sitz wie über die Rückenlehne erstreckt.           Dieses    ist dadurch ermöglicht, dass der Zapfen  16 derart angebracht ist, dass er ausserhalb  der Schneidelinie zwischen den Oberflächen       der        Rückenlehne    und des     Sitzes    liegt. Das be  wirkt, dass der Belag 20 die zwischen dem  Sitz und der Rückenlehne befindlichen Spalte  deckt. Damit werden auch die Nachteile einer  solchen Spalte für die auf dem ausgeschla  genen Möbel ruhende Person vermieden.  



       )\        ie    aus     Fig.    4 hervorgeht, ist der Zapfen  16     .so    angebracht, dass er sich ein wenig unter  halb der Schnittlinie     zwischen    den Unterseiten  des auf dem Sitz und der     Rüekenl.ehne        be-          1'indliehen    Polsterbelages befindet, was be  wirkt, dass der Polsterbelag in der Sitzstel  lung beim Übergang zwischen Sitz und     Rük-          kenlehne    eine nach innen gehende Falte 23  bildet, so dass man nicht direkt sehen kann,  dass die beiden Polsterbeläge miteinander aus  einem Stück bestehen.  



  Es ist auch möglich, an der Stehklinke 6  eine aaslösbare Verbindung zu verwenden, die  jeweils einen Eingriff von aussen fordert  oder mit einem Verschluss versehen ist, der  zur     Auslösung    von aussen freigemacht werden  mass.  



  Der Zapfen 16 könnte auch in die Sitz  stellung des Möbels annähernd in der Schnitt  linie der Oberflächen des Sitzes und der       Riiekenlehne    liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CII Sitzmöbel mit Rückenlehne, die am Sitz an gelenkt ist, und mittels Lenker mit einer festen Unterlage verbunden ist, derart, dass die Riichenlehne mittels des Sitzes in die Ver- liiingerung des Sitzes und in die Sitzstelhtng zurückgebracht werden kann, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückenlehne und der Sitz auf beiden Seiten mit einem Beschlag ausgerüstet sind, welcher miteinander gelenkig verbundene Platten und eine Stehklinke auf weist,
    welche die gegenseitige Lage der Plat ten in der Sitzstellung des Möbels bestimmt, und dadurch gekennzeichnet, dass die Rücken lehnenplatte mit einer an einer Unterlage be festigten Platte mittels einem längeren vor dern und einem kürzeren hintern Lenker ver- bunden ist, die in der Sitzstellung der Rücken lehne sich von der an der Unterlage befestig ten Platte einander nahezu parallel schräg aufwärts nach hinten erstrecken. UNTERANSPRüCHE 1. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der vordere Lenker und die am Sitz befestigte Platte mittels des gleichen Gelenkzapfens mit der an der Rük- kenlehne befestigten Platte verbunden sind. 2.
    Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Lenker mit der an der Unter lage befestigten Platte durch eine Feder ver bunden ist, welche die Rückenlehne nach vorn zu ziehen trachtet. 3. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stellklinke an der Rücken lehnenplatte gelagert ist und mit einer Kerbe versehen ist, in die ein Zapfen der Sitzplatte in Eingriff gebracht werden kann, und dass eine Sperrklinke an ihr schwenkbar gelagert ist, die über die Kerbe geschwenkt werden kann und eine Rast für den Zapfen besitzt.
    4.- Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet., dass auf der Sitzplatte eine Deck platte derart angebracht ist, dass ein Fach für die Stellklinke gebildet ist. 5. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Zapfen sich quer durch das Fach erstreckt und sowohl in der Sitz platte als auch in der Deckplatte befestigt ist. 6. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Feder an der Rücken lehnenplatte die Stellklinke gegen den Zap fen drückt. 7.
    Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass wenn die Rückenlehne in der Verlängerung des Sitzes liegt, die Kerbe der Stellklinke in Eingriff mit dem Zapfen steht. B. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die an der Unterlage befestigte Platte mit einem umgebogenen Rand auf der Oberseite der Unterlage aufliegt. 9. Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rückenlehnenplatten mit einem umgebogenen Rand hinten an der Rückenlehne anliegt. 10.
    Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Rückenlehne in der Sitzstellung annä- hernd in der Sehnittlinie der Oberflächen der Rückenlehne und des Sitzes liegt. 11. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Polsterbelag des Sitzes und der Rückenlehne in einem Stück ausgebildet ist. 12.
    Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet., da.ss die gemeinsame Schwenkachse der Rük- kenlehne in der Sitzstellung annähernd in der Sehnittlinie der Unterseiten des Polster belages der Rückenlehne und des Sitzes liegt.
CH292740D 1950-04-27 1950-10-02 Sitzmöbel mit Rückenlehne, die in die Verlängerung des Sitzes gebracht werden kann. CH292740A (de)

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