CH293854A - Vorrichtung zum Auftragen pastenförmiger oder flüssiger Mittel auf Holz-, Metall- oder andere Flächen. - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen pastenförmiger oder flüssiger Mittel auf Holz-, Metall- oder andere Flächen.Info
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 289627. Vorrichtung zum Auftragen pastenförmiger oder flüssiger Mittel auf Holz-, Metall- oder andere Flächen. Das Hauptpatent Nr. 289627 betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen pastenförmiger oder flüssiger Mittel auf Holz-, Metall- oder andere Flächen, bei der der zur Aufnahme des aufzutragenden Mittels dienende Behälter eine aus für dieses undurchlässigem flexiblem Ma terial bestehende Auftragefläche mit Durch trittsöffnungen für das aufzutragende Mittel aufweist.. Die Durehtrittsöffnungen für das aufzutragende Mittel können hierbei in der Auftragefläche so klein gehalten werden, dass ihr Abschluss durch geringe, durch sie aus getretene und alsdann erhärtete Mengen auf zutragenden Mittels erfolgt. Bei einem solchen Gerät kann es sich ereignen, dass sich Holz splitter oder sonstige Fremdkörper, wie Nägel köpfe, in die Auftragfläche, insbesondere deren Durchtrittsöffnungen, einhaken und so ein Einreissender aus flexiblem Material, wie einer Kunststoffolie, bestehenden Auftrage fläche bewirken. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der im Hauptpatent beschriebenen Vorrich tung und bezweckt, ein Gerät zu schaffen, bei dem oben genannte Mängel behoben werden können. Die Vorrichtung gemäss der Erfin dung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragefläche eine Verstärkung aus bieg samem Material aufweist. Gemäss einer Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes wird die Verstärkung durch unterseitige Ver dickungen der Auftragefläche gebildet, wobei die Durchtrittsöffnungen für das aufzutra- gende Mittel an den verdickten 'Teilen ange ordnet sind. Eine weitere Form ist dadurch gekennzeichnet., dass die Verstärkung der Auf tragefläche von einer Abdeckung derselben gebildet wird, die den Durchtrittsöffnungen der Auftragefläche entsprechende Durch trittsöffnungen aufweist. Hierbei kann die Abdeckung auf der Unterseite, auf der Ober seite oder auf beiden Seiten angeordnet sein. Die Abdeckung kann gemeinsam mit der Auf tragefläche an der Trägerplatte der Vorrich tung befestigt sein. Sie kann aus Leder, aus Textilien, aus einer Metallfolie oder einer starkwandigen Kunststoffolie bestehen. Die Verstärkung kann in die Auftragefläche ein gegossen oder auch ein- oder beidseitig auf die Auftragefläche aufgegossen sein. In der Zeichnung sind einige beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig.1 eine Ausführungsform des Gerätes in senkrechtem Längsschnitt, Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 ist eine Draufsicht zu Fig. 1 und 2 von oben und Fig.4 eine Draufsicht von unten, wobei die verschiedenartige Ausbildungsmöglichkeit der Durchtrittsschlitze dargestellt ist. In Fig. 5 bis 7 sind abgeänderte Ausführungs formen dargestellt, und Fig.8 ist eine Draufsicht auf ein Gerät gemäss Fig. 7 von unten gesehen. Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes wird der die Pflege-, Putz-, Staubbinde- oder Abbeizmittel enthaltende Behälter unterseitig von einer Folie 1 aus Kunststoff gebildet. Diese Folie weist Öffnungen zum Durchtritt der Mittel in Gestalt spaltförmiger Schlitze 2, von Kreuzschlitzen 3 oder kleinen Löchern 4 auf. Die Folie 1 ist mittels eines Rahmens 5 und Schrauben 7 an einer Trägerplatte 6 be festigt. An der Trägerplatte 6 ist ein Griff- oder Stielhalter 8 schwenkbar angebracht. Auf der Unterseite der Trägerplatte 6 ist eine aus Filz bestehende elastische Einlage 9 vorge sehen. Diese Einlage 9 ist auf ihrer Unterseite mit einer Kunststoffolie 10 abgedeckt, die, ebenso wie die Folie 1, aus für das aufzutra gende Mittel undurchlässigem Material be steht, und die gemeinsam mit dieser mittels des Rahmens 5, der aus Holz oder Kunststoff besteht, und der Schrauben 7 an der ebenfalls aus Holz oder Kunststoff bestehenden Träger platte 6 befestigt ist. In der Trägerplatte 6 und der Filzeinlage 9 sowie der Folie 10 sind zum Einfüllen des aufzutragenden Mittels dienende, luftdicht verschliessbare Öffnun gen 11 vorgesehen. Die Aussenseiten der Trä gerplatte 6 sind von einer Gummileiste 12 um schlossen, die als Stossdämpfer wirkt. Auf der Unterseite der Auftragefläche ist die eine Ver stärkung derselben bildende Abdeckung 13 aus biegsamem Material, wie Leder, Textilien oder dergleichen, vorgesehen: Diese Abdek- kung 13 weist den Durchtrittsöffnungen 2, 3, 4 der Auftragefläche entsprechende Durch- trittsöfinungen 14 auf. Während die Durch trittsöffnungen der Auftragefläche so klein gehalten sind, dass ihr Abschluss durch geringe, durch sie ausgetretene und alsdann erhärtete Mengen aufzutragenden Mittels verschlossen werden, sind die Durehtrittsöffnungen 14 der Abdeckung 13 etwas grösser gehalten. Wird das Gerät mittels des im Stielhalter 8 befestig ten Stiels auf der zu behandelnden Fläche unter Ausübung eines leichten Druckes hin und her bewegt, so treten aus den Öffnun- gen 2, 3, 4 geringe Mengen des aufzutragenden Mittels aus, die sich dünnschichtig Lind gleich mässig auf der zu behandelnden Fläche ver teilen. Zufolge der Filzeinlage 9 wird auf die im Behälter befindliche Masse ein sich gleicli- mässig auswirkender Druck ausgeübt. Durch die Abdeckung 13 wird verhindert., dass die Auftragefläche direkt mit der zu behandeln den Fläche in Berührung gelangt und so etwa durch Holzsplitter oder Nägelköpfe beschä digt werden könnte. Nach Beendigung des Auftragens befinden sich auf der äussern Oberfläche der Folie 1 vor den Öffnungen '1,, 3, 4 bzw. 14 noch geringe Mengendes aufzu tragenden Stoffes. Diese verkrusten binnen kurzer Zeit und verschliessen so die kleinen Öffnungen 2, 3, 4, so dass der Behälter allsei tig luftdicht abgeschlossen ist. Wird das Gerät wieder in Benutzung genommen, so erweichen diese Krusten nach kurzzeitigem Hin- lind Herbewegen des Gerätes auf der zu behan delnden Fläche, und es tritt alsdann weiteres aufzutragendes Mittel aus dem Behälter aus. Geht die Füllung des Behälters zu Ende, so erfolgt eine Nachfüllung durch die Öffnun gen 11. Bei der in Fig. 5 dargestellten Aus- führungsform ist die -Durchtrittsöffnungen 15 aufweisende Auftragefläche 16 beiderseitig von Durchtrittsöffnungen 17,18 aufweisenden Abdeckungen 19, 20 abgedeckt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die Durclitrittsöffnungen 21 aufweisende Ver stärkung 22 in die Durchtrittsöffnungen 23, 24 aufweisende Auftragefläche eingegossen. Die Verstärkung 22 kann beispielsweise aus einer Metallfolie bestehen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind auf der Unterseite der Auftragefläche 24 buckelförmige Verstärkungen 2'5 vorgesehen, in welchen die Durehtrit.tsöffnungen 26 für das aufzutragende Mittel angeordnet sind. Zufolge dieser Materialverstärkung gelangt. die Auftragefläche nur an den verstärkten Stellen mit der zu behandelnden Fläche in Berührung, und diese Stellen sind so stark gehalten, dass sie durch Holzsplitter oder Nägelköpfe nicht beschädigt- werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Auftragen pastenförmi- ger oder flüssiger Mittel auf Holz-, Metall- oder andere Flächen, bei der der zur Auf nahme des aufzutragenden Mittels dienende Behälter eine aus für dieses undurchlässigem flexiblem Material bestehende Auftragefläche mit Durchtrittsöffnungen für das aufzutra gende Mittel aufweist, dadurch gekennzeich net, dass die Auftragefläche eine Verstärkung aus biegsamem Material aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkung von unterseitigen Verdickungen der Auftrage fläche gebildet ist, wobei die Durchtrittsöff- nungen für das aufzutragende Mittel an den verdickten Teilen angeordnet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkung der Auftragefläche von einer Abdeckung der selben gebildet ist, die den Durchtrittsöffnun- nen der Auftragefläche entsprechende Durch trittsöffnungen aufweist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung auf der Unterseite der Auftragefläche angeordnet ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung auf der Oberseite der Auftragefläche angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung auf beiden Seiten der Auftragefläche angeordnet ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung gemeinsam mit der Auf tragefläche an einer Trägerplatte befestigt ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abdeckung ans Leder besteht. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Abdeckung aus Textilien besteht. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abdeckung aus einer Metall folie besteht.. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass .die Abdeckung aus einer Kunst stoffolie besteht. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkung in die Auftragefläche eingegossen ist. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkung einseitig auf. die Auftragefläche aufgegos sen ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkung beidseitig auf die Auftragefläche aufgegos sen ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH289627T | 1951-08-24 | ||
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| CH293854A true CH293854A (de) | 1953-10-15 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH293854D CH293854A (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Vorrichtung zum Auftragen pastenförmiger oder flüssiger Mittel auf Holz-, Metall- oder andere Flächen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH293854A (de) |
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1951
- 1951-08-24 CH CH293854D patent/CH293854A/de unknown
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