CH294069A - Giessform zum Vergiessen von Metallen, insbesondere von Stahl und Eisen. - Google Patents

Giessform zum Vergiessen von Metallen, insbesondere von Stahl und Eisen.

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CH294069A
CH294069A CH294069DA CH294069A CH 294069 A CH294069 A CH 294069A CH 294069D A CH294069D A CH 294069DA CH 294069 A CH294069 A CH 294069A
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CH
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Eisenwerke Buderus Sche
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Buderus Eisenwerk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/101Moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings
    • B22C9/061Materials which make up the mould

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description


  Giessform zum Vergiessen von Metallen, insbesondere von Stahl und Eisen.    Bisher     unteNeheidet    man in der prakti  schen     Anwendun-    hinsichtlich der verwende  ten Werkstoffe im wesentlichen drei Typen  von Formen, die zum Vergiessen von. Metallen.  insbesondere von Stahl und Eisen, dienen:  1.     Formen,    die nur aus keramischen Werk  stoffen, wie Sand,     Sellamotte,    Zement     usw.;     bestellen.  



  ?. Formen aus Metallen bzw. Legierun  gen, z. B. aus     ilämatit,    legiertem Stahl,  Kupfer usw.  



  Formen, die ebenfalls aus Metall be  stehen. aber eine keramische Auskleidung be  sitzen,     die    meistens durch     Aussta.mpfen    ein  gebracht wird.  



       Keramische    Giessformen besitzen eine     -e-          rin--e        Wärnreleitfähif-keit,    aber auch eine ge  ringe Festigkeit; sie sind auch gegen Tempe  raturschwankungen empfindlich, reissen also  leicht.     Ausserdem    besteht bei ihnen die Ge  fahr des     Anbaekens    am     Gussstück    bzw. die       Sehwie        rigkeit,    das     Gussstüek    zu entfernen.

   Sie  halten in der Regel nur einen Guss oder eine       geringe    Anzahl von     (süssen    aus,     können    also  nicht als Dauerformen im     wirklichen    Sinne  an     gesehen    werden. Metallische Formen be  sitzen eine     gute        Wärmeleitung    und eine hohe       mee        lraniselie    Festigkeit. Sie sind aber zumeist.  nicht hitzebeständig.

   Bei höheren Tempera  turen verschleissen sie     selinell    und müssen be  ständig     naeli-,earbeitet        werden.    Grosse Guss  zahlen können besonders dann mit ihnen er  zielt werden,     wenn    eine besondere Aussenküh-         lung    vorgesehen wird, was aber umständliche  Nebeneinrichtungen nötig macht. Wegen der       abschreckenden    Wirkung auf das Giessmetall  begünstigen sie bei Stahl die Entstehung von  Schrumpfrissen, während bei Gusseisen die  Aussenfläche weiss erstarrt, so dass eine     Nach-          glühung    der gegossenen Stücke notwendig  wird.

   Metallformen mit einer feuerfesten Aus  kleidung vermeiden zwar die letztgenannten  Nachteile, machen aber nach jedem Guss eine  Erneuerung der Auskleidung notwendig.  



  Ferner ist bereits vorgeschlagen worden,  Giessformen     aus        gesinterten,    feuerfesten Stof  fen oder aus gesinterten metallischen Stoffen  herzustellen, doch besitzen beide Ausführun  gen, da sie     aus    einheitlichen, das heisst einmal  keramischen, zum andern aus     metallischen     Bestandteilen bestehen,     grundsätzlich    auch  die Mängel, die an die alleinige Verwendung  dieser     Werkstoffe    geknüpft sind.  



  Die Erfindung betrifft eine Form zum  Vergiessen von Metallen, insbesondere von  Stahl und Eisen, und besteht darin, dass diese  durch Sintern aus einem Gemisch von Metal  len und Legierungen mit hochschmelzenden  Zusätzen hergestellt ist. Die Form kann so  wohl für den     normalen        Standguss    zum Ab  giessen von     Maschinengussteilen    wie auch für       das''Schleudergiessverfahren    zur Herstellung  von Hohlkörpern aller Art ausgebildet sein.  



  Die Erfindung geht von der Erkenntnis  aus, dass es nicht möglich ist, unter Verwen  dung entweder von nur metallischen oder von      nur keramischen Werkstoffen alle Bedingun  gen in gleich zweckmässiger Weise zu erfüllen,  die an solche Formen vom technischen und  wirtschaftlichen Standpunkt aus gestellt wer  den müssen. Als     lioehsehnielzende    Zusätze  kommen z. B. Tonerde und     Siliziumkarbid    in  Frage.  



  Durch zweckmässige Wahl der     Menge    und  der Art der Verteilung der beiden Arten     voll     Ausgangsstoffen ist es möglich, die Eigen  seliaften des     Verbundstoffes    dein jeweiligen       Verwendungszweck    in nahezu idealer     @@,    eise  anzupassen. Ausserdem besitzt die Form gute,  mechanische Festigkeit, insbesondere Ver  schleissfestigkeit und     Hitzebeständigkeit,    so  wie Unempfindlichkeit gegen Temperatur  schwankungen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einer beispielsweisen     Alisfüli-          rungsform    im Schnitt dargestellt.  



  Die gezeichnete Schleudergiessform besteht.  aus einem Einsatz 1 und einem Metallmantel       \3,    beispielsweise aus     dünnwandigem    Stahl, der  gegebenenfalls durch Rippen oder dergleichen  verstärkt sein kann. Auch die Möglichkeit  einer besonderen Kühlung der Giessform be  steht. Ferner kann die Form auf der     Arbeits-          fläelie    z. B. durch Oberflächenhärtung gehär  tet sein.  



  Ein Nachglühen von     Sehleudergussrohren,     die mittels dieser Form hergestellt werden, ist  nicht erforderlich.  



  Für die Giessform     ist        e4    zweckmässig, einen  Verbundstoff zu wählen, der zu etwa gleichen  Gewichtsteilen aus technischem Fe einer Me  tallegierung,     h.y-dratfreiem        A1.03    und einem       liochsehmelzenden    Karbid besteht, da sich bei  Versuchen herausgestellt hat, dass eine solche  Zusammensetzung besondere günstige Ver  hältnisse für den in Frage stehenden Zweck  ergibt. Es ist dabei vorteilhaft, dem Verbund  stoff noch ein gasfreies     Flussmittel    zuzusetzen,  um die     Sintertemperatur    herabzusetzen.

   In  Frage kommen für diesen Zweck in erster  Linie niedrig schmelzende     Eutektika    von Me  tallen und Metallverbindungen. Als     zweckdien-          lieh    erwiesen hat sich auch ein Zusatz von     Cu     im Betrage bis zu rund 10 Gewichtsanteilen des    Verbundkörpers.     Geeignet    sind ferner als Zu  satz     titansälirehaltige        eutektisehe    Gemische,  z.

   B.     Natriumsilikotitanit.    Wichtig ist, dass  das     Zusatzmittel    gasfrei     isst,    damit die     Herstel-          lung-    einer dichten Giessform     gewährleistet    ist.  Unter     Umständen        muss    daher der Zusatzstoff  vor seiner Zugabe zu der     für    die     Herstellung     der     Cziel3forin    bestimmten Mischung durch       einen    besonderen     Arbeitsgang    gasfrei gemacht       werden.  

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRU CII: Form zuin Vergiessen von -Metallen, insbe sondere voll Stahl und Eisen, dadurch ge kennzeichnet, dass sie durch Sintern aus einem Gemisch von Metallen und Legierungen mit hochschmelzenden Zusätzeil hergestellt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Giessform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als hochschmel zender Zusatz eile Metallozvd Verwendung findet.
    ?. Giessform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als hoehsehinel- zender ,Zusatz ein Metallkarbid Verwendung findet. 3. Giessform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Verbundstoff zu annähernd gleichen Teilen ans technischem Eisen, einer Metallegierung, hydratfreiein Aluminiumoxyd und einem hochschmelzenden Karbid bestellt.
    Giessform nach Patentanspruch und Untera.nsprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstoff ein gasfreies Fluss mittel zur Herabsetzung der Sintertemperatur enthält, das aus niedrig schmelzenden Eutek- tika voll Metallen und lIetallverbindungen besteht. 5. Giessform nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstoff bis 10 Prozent. Kupfer enthält. 6. Giessform nach Patentanspruch und Unteranspruell 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstoff ein titansäurehaltiges eutektisehes Gemisch enthält. 7.
    Giessform naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadureh gekennzeichnet., class die von dem Giessmetall berührte Ober fläehe gehärtet ist. R. (t'iessforin naeh Patentansprueh und I'titeranspi-ueh 1, dadureh bekennzeielinet, dass sie aus einem Einsatz und einem metalli schen Mantel gebildet ist.
CH294069D 1948-12-21 1950-11-09 Giessform zum Vergiessen von Metallen, insbesondere von Stahl und Eisen. CH294069A (de)

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