CH294146A - Elektrische Anlage mit vor Korrosion geschützten Verbindungsstellen der elektrischen Leiter. - Google Patents

Elektrische Anlage mit vor Korrosion geschützten Verbindungsstellen der elektrischen Leiter.

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CH294146A
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CH
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electrical
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Jordan Paul
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Jordan Paul
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/58—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
    • H01R4/62—Connections between conductors of different materials; Connections between or with aluminium or steel-core aluminium conductors

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  • Processing Of Terminals (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description


  Elektrische     Anlage        mit    vor Korrosion geschützten Verbindungsstellen der elektrischen Leiter.    Isolierte elektrische Leitungen werden an  den Stellen, an denen sie zu verbinden, also  zu verklemmen oder zu verlöten sind, von  ihrer Isolierhülle befreit und dadurch des  Korrosionsschutzes beraubt.

   Häufig werden  zwar die Verbindungsstellen mit Isolierband       umwiekelt,    doch bietet eine solche Umwick  lung nur einen unvollkommenen     Schutz    gegen  das Eindringen von Feuchtigkeit, da die ein  zelnen Bandlagen nicht immer glatt     aufein-          anderliegen,    sondern Falten schlagen und  dann unvollkommen     zusammenkleben,    so dass  Lücken verbleiben, durch welche die atmosphä  rischen Einflüsse Zugang zu den Leitern und  Klemmen finden.. Besonders wenn diese aus  verschiedenen Metallen, zum Beispiel Kupfer  und Aluminium, bestehen, ist aber ein zuver  lässiger Korrosionsschutz wegen der elektroly  tischen, die Korrosion fördernden Einflüsse  von besonderer Bedeutung.  



  Um diesen Schutz in besonders dringlichen  Fällen zu gewährleisten, zum Beispiel bei In  stallationsanlagen in feuchten Räumen, hat  man diese Verbindungsstellen in das Innere  von Abzweigdosen verlegt, die am Deckel und  an den     Leitungseinführungsstellen    mit Stopf  buchsen oder gleichwertigen     Abdiehtungsmit-          teln    versehen sind. Bei Erdkabeln, bei denen  ebenfalls der Korrosionsschutz besonders  dringlich ist, hat man die Verbindungsstellen  in das Innere von Kabelmuffen verlegt und  diese mit einer schmelzbaren Isoliermasse  vollständig ausgegossen.    Beide Massnahmen sind aber mit Nach  teilen verbunden. Mit Stopfbuchsen versehene  Abzweigdosen bedürfen sehr sorgfältiger Ver  legung, um völlig dicht zu werden.

   Erfah  rungsgemäss wird es aber oftmals bei der Er  richtung der Anlage unterlassen, die Stopf  buchsen und die Deckel mit der erforder  lichen Sorgfalt festzuziehen, und dann sind  diese Dichtungsmittel unzureichend.  



  Auch das vollständige Ausgiessen mit einer       schmelzbaren    Isoliermasse, wie es bei Kabel  muffen von Erdkabeln üblich ist und für       Verbindungs-    und     Anschlussdosen    bei Feucht  raumanlagen mit kabelähnlichen Leitungen  vorgeschlagen worden ist, hat seine Nachteile  Das Erhitzen der Massen ist sehr zeitraubend,  und dazu tritt, dass man später, wenn man  Zugang zu den Verbindungsstellen erhalten  will, um diese zu kontrollieren oder neue An  schlüsse herzustellen, genötigt ist, die Aus  gussmasse wieder durch Erhitzen zum Schmel  zen     züt    bringen und dass dadurch die Leitun  gen gefährdet werden.  



  Um nun die Korrosionsgefahr zu beseiti  gen, die bei Versagen der Stopfbuchsen den  in den Abzweigdosen befindlichen Verbin  dungsstellen droht, hat der Urheber der vor  liegenden Erfindung bereits früher vorge  schlagen, die innerhalb der Dose liegenden  Teile und die Innenfläche der Dose mit einer  lückenlosen, dichten, aber leicht     entfernbaren     Wachsschicht zu überziehen, die vor dem Ver  schliessen der Dose durch Aufstäuben von ge-           schmolzenem        '\Vachs    mittels eines Zerstäubers  herzustellen ist.

   Er hat weiter vorgeschlagen,  eine Ansammlung von     Kondensationswasser    in  der Dose durch Anbringen eines Loches an       deren:    tiefster Stelle zu verhindern (vgl. die  deutsche Patentschrift Nr.     739224).     



  Durch Aufspritzen einer     Waehssehicht     kann man in einfachster Weise dafür sorgen,       da.ss    sämtliche freiliegenden, stromführenden  Teile der Installationsanlage mit einer ge  schlossenen Wachsschicht überzogen werden,  die indessen den Leitungsverlauf in keiner  Weise verhüllt, sondern diesen übersichtlich  erkennen lässt und sieh in dieser Hinsicht  vorteilhaft von den schmelzbaren     Verguss-          massen    unterscheidet.  



  Der Erfinder hat nun erkannt, dass diese  im Aufspritzen der Wachsschicht bestehende  Schutzmassnahme jeden schädlichen Einfluss  der Feuchtigkeit verhindert und     da.ss    man  daher bei Gehäusen auf die Stopfbuchsen  und die Deckelabdichtungen verzichten und  dadurch die Verlegung der Anlagen wesent  lich vereinfachen kann.  



  Erfindungsgemäss ist datier die elektrische  Anlage mit vor Korrosion geschützten Verbin  dungsstellen der elektrischen Leiter dadurch  gekennzeichnet, dass die elektrischen Leiter an  Verbindungsstellen, die sich nicht innerhalb       einer    abgedichteten     Abmveigdose    befinden, all  seitig mit einer aufgespritzten, dichten     V,#7aehs-          schicht    überzogen sind.  



  Auf diese Weise können insbesondere auf  Schalttafeln angeordnete Verbindungsstellen  mit der Wachsschicht überzogen sein.  



  Schliesslich kann die Anlage eine solche  sein, bei welcher eine Verbindungsstelle     zweier     Erdkabel im Innern einer Kabelmuffe vor  handen ist. Die innerhalb der Muffe liegende  Verbindungsstelle ist dann im Sinne der vor  liegenden Erfindung allseitig mit einer aufge  spritzten, dichten Wachsschicht überzogen.  Die schmelzbare     Ausgussmasse,    welche man  früher zum Ausfüllen der Muffe verwendete,  fällt also fort. Allerdings ist es bekannt, die  Verbindungsstelle eines papierisolierten Hoch  spannungskabels mit, einer Hülle aus einem  ölunlöslichen, thermoplastischen Isoliermaterial    zu umgeben.

   Diese Hülle wird aber nietet. auf  gespritzt, sondern vielmehr mit Hilfe einer  geteilten Form hergestellt, welche die Ver  bindungsstelle des Kabels umgibt und mit der       erweieliten    Isoliermasse unter Druck gefüllt  wird.  



  Damit der     -#Vaelisüberzug    fest auf den  Metallteilen haftet., ist. es freilich erforder  lich, dass diese völlig trocken sind, wenn das       Wachs    aufgespritzt wird. Zum Trocknen     lässt     sich aber die     Wachsspritze    selbst in ein  fachster Weise verwenden, wenn sie mit einer  Luftpumpe versehen ist, die den zum Sprit  zen erforderlichen Druck erzeugt,. Denn dann  kann     män    den elektrisch beheizten Wachs  behälter auch zum Erzeugen eines Warm  luftstrahls verwenden, mit welchem sich die  Metallteile leicht und schnell trocknen lassen.  



  Bei Schalttafeln gemeinhin, auf deren  Rückseite elektrische Leitungen verlegt sind,  ist es bekannt, die Leitungsdrähte in Nuten  der Tafel einzulassen und diese Nuten mit  Wachs auszufüllen.     Demgegenüber    bietet. die  Erfindung den Vorteil, dass sie auch da an  wendbar ist, wo die Leitungen nicht in  Nuten angeordnet sind.  



  Für die Ausführung der Erfindung ist  zum Beispiel     Ceresin-Waehs    geeignet. Es kön  nen aber auch andere im Handel erhältliche       Wachssorten        verwendet    werden, die vorzugs  weise nicht brennbar und gegen chemische  Einflüsse, wie gegen Laugen, Säuren, Kabel  tränköle und     Seewasser,    widerstandsfähig  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR.L?CH I: Elektrische Anlage mit vor Korrosion ge schützten Verbindungsstellen der elektrischen Leiter, dadurch gekennzeichnet, dass die elek trischen Leiter an Verbindungsstellen, die sieh nicht innerhalb einer abgedichteten Ab zweigdose befinden, allseitig mit einer aufge spritzten, dichten )V aehssehicht, überzogen sind. UNTERAN SPRÜCHE 1. Elektrische Anlage nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Schalttafel angeordnete Verbindungs stellen mit der Waelissehicht überzogen sind. 2.
    Elektrische Anlage nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle zweier miteinander verbun dener Erdkabel im Innern einer Kabelmuffe mit der Wachsschicht überzogen ist. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer elektri schen Anlage nach Patentanspruch I unter Verwendung eines heizbaren, mit Druckluft arbeitenden Wachszerstäubers, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsstellen v or dem Aufspritzen der Wachsschicht mit einem durch den Zerstäuber erzeugten Warmluft strom getrocknet werden.
CH294146D 1943-11-01 1944-10-02 Elektrische Anlage mit vor Korrosion geschützten Verbindungsstellen der elektrischen Leiter. CH294146A (de)

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