CH294466A - Brennstoffzufuhr- und Steuereinrichtung einer Gasturbinenanlage. - Google Patents

Brennstoffzufuhr- und Steuereinrichtung einer Gasturbinenanlage.

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CH294466A
CH294466A CH294466DA CH294466A CH 294466 A CH294466 A CH 294466A CH 294466D A CH294466D A CH 294466DA CH 294466 A CH294466 A CH 294466A
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fuel
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Limited Rolls-Royce
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K3/00Plants including a gas turbine driving a compressor or a ducted fan
    • F02K3/08Plants including a gas turbine driving a compressor or a ducted fan with supplementary heating of the working fluid; Control thereof
    • F02K3/10Plants including a gas turbine driving a compressor or a ducted fan with supplementary heating of the working fluid; Control thereof by after-burners

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Description


      Brennstoffzufuhr-,        und        Steuereinrichtung    einer     Gasturbinenanlage.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung       ist    eine Brennstoffzufuhr- und Steuerein  richtung einer     Gasturbinenanlage.    Die Erfin  dung bezieht sich auf solche Gasturbinen  anlagen, die neben einer     Hauptv        erbrennungs-          einrichtung    eine oder mehrere     Zusatzver-          brennungseinrichtungen    aufweisen,

   in wel  chen aus der     Hauptverbrennungseinrichtung     kommende Gase nach dem     Passieren    einer  Turbine wieder erhitzt werden. Im folgenden  wird eine solche zusätzliche Verbrennungs  einrichtung      Nachverbrennungseinrichtung      genannt.  



  Die Erfindung bezweckt vor allem Mittel  vorzusehen zur Steuerung der Brennstoff  zufuhr zu einer     Nachverbrennungseinrichtung     der     Gasturbinenanlage,    und zwar derart,     dah     das Verhältnis des     Absolutdruckes    auf der       st.romaufwärtsliegenden    Turbinenseite zum     Ab-          solutdruek    auf der     stromabwärtsliegenden          Turbinenseite    auf einem vorbestimmten Wert  annähernd konstant gehalten wird.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist die       Brennstoffzufuhr-    und Steuereinrichtung  einer     Gasturbinenanlage,    welch letztere einen       K@rmpressrjr,    eine     Ilauptverbrennung.ein-          richtung,    eine Turbine, eine     Nachverbren-          nungseinrichtung    und eine Schubdüse auf  weist, welche Aggregate in Serie angeordnet       sind,    gekennzeichnet durch eine Brennstoff  pumpe zur Förderung von Brennstoff zur       Naehverbrennungseinrichtung,    eine Luft  turbine zum     Antrieb    der Brennstoffpumpe,    eine     Druckluftquelle,

      ein Steuerventil zur  Steuerung der Luftzufuhr von der Druck  luftquelle zur Luftturbine zwecks Beeinflus  sung der Drehzahl der     Luftturbine,    sowie  eine auf Druck ansprechende Vorrichtung,  die auf einen vorbestimmten Wert des Ver  hältnisses     zwischen    einem Druck an einer  Stelle der Anlage zwischen dem     Kompressor-          -tuslass    und dem     Turbineneinlass    und einem  Druck an einer Stelle der Anlage zwischen  der Turbine und der Schubdüse anspricht,  zur Betätigung des genannten     Luftzufuhr-          Steuerventils.     



  Das     Luftzufuhr-Steuerventil        ist    zweckmä  ssig derart ausgebildet,     do-rss    es durch eine  mittels     Druckfluidum        betätigbare        Servovor-          richtung        betätigbar    ist, wobei die auf. Druck       ansprechende        Vorrichtung    zur Steuerung  eines     Servoflurdumdr-uckes    in der     Servovor-          richtung    bestimmt ist.

   Die Servovorrichtung  besitzt zweckmässig einen in einem Zylinder  verschiebbaren Kolben, wobei die Zylinder  enden durch eine verengte Leitung mitein  ander verbunden sein können. An das eine  Ende des     Zvlinders    kann eine Druckfluidum  Zufuhrleitung     angeschlossen    sein,     während     das andere Ende des Zylinders mit einem       Auslassventil    zur Steuerung eines Fluidum  ausflusses aus dein     Zylinder    in Verbindung  stehen kann.

   Das     Auslassventil    ist     zweek-          mässig    durch die auf Druck ansprechende  Vorrichtung     betätigbar,    zwecks Steuerung  des am Kolben auftretenden Druckabfalles.

        Ein besonders günstiges Anwendungs  gebiet der vorliegenden Erfindung sind Gas  turbinenanlagen, die als Strahltriebwerke für  Flugzeuge bestimmt sind, in welchen     Aula-.     gen das Arbeitsfluidum nacheinander eine       Hauptverbrennungseinrichtung,    in welcher  das Arbeitsfluidum erhitzt wird, eine Tur  bine und eine     Naehverbrennungseinrichtung,     in welcher das     Arbeitsfluidum,    bevor es mit  grosser Geschwindigkeit durch eine Schub  düäe zur Erzeugung des Antriebsschubes aus  gestossen wird, noch einmal erhitzt wird,  durchströmt, und deren Schubdüse     veHnder-          baren        Auslassquerschnitt        aufweist,

      um diesen       Querschnitt    vergrössern zu können, wenn die       Naehverbrennungseinrichtung    wirksam ist.  Wenn eine Anlage der genannten Art mit       maximaler    Drehzahl und mit gedrosselter  Schubdüse arbeitet, ist das Verhältnis des       Absolutdruekes    unmittelbar stromaufwärts  der     Turbine    zum     Absolutdruck    unmittelbar  stromabwärts der Turbine annähernd kon  stant und unabhängig von der Höhe, in wel  eher die Anlage arbeitet.

   Bei Verwendung  einer     Brennstoffzufuhr-    und Steuereinrich  tung gemäss vorliegender Erfindung in einer       Gasturbinenanlage    der genannten Art wird  beispielsweise die Brennstoffzufuhr zur Nach  verbrennungseinrichtung so gesteuert, dass  das Verhältnis der     Absolutdrüeke    unmittel  bar vor und nach der Turbine annähernd  konstant gehalten wird, wenn die     Naehver-          brennungseinrichtung    wirksam ist.

   Der beim  Betrieb der     Nachverbrennungseinrichtung     aufrechtzuerhaltende Wert des genannten  Druckverhältnisses ist zweckmässig jener, der  auftritt, wenn die Anlage bei ausser Betrieb       jesetzter    Nachverbrennungsanlage mit maxi  maler Drehzahl arbeitet. Dies ist deshalb  möglich, weil ein Öffnen der Schubdüse ein  Senken des Druckes unmittelbar strom  abwärts der Turbine zur Folge hat, wäh  rend ein Verbrennen     @:    an     Brennstoff    in der       Naehverbrennungseinrichtung    ein Erhöhen  dieses Druckes zur Folge hat.

   Der aufrecht  zuerhaltende     Wert    des genannten Verhält  nisses kann jedoch in gewissen Fällen auch  von dem bei ausser Betrieb gesetzter Nach-         verbrennungseinrielit.ung    vorhandenen Wert  verschieden sein.  



  Die     Brennstoffzufulii-einriehtun-    gemäss  der     Erfindung-    kann     ferner        auf    Temperatur  ansprechende Steuermittel zur     Veränderung     der     Brennstoffzufuhr    zur     Naelicerbrennungs-          einrichtun        g,    aufweisen. In diesem Fall     kön-          Den    diese Steuermittel. z. B.     dazu        bestimmt     sein, zu verhindern, dass in der Turbine eine  Torbestimmte Temperatur überschritten wird.

    Bei einem andern Ausführungsbeispiel  erfolgt die Steuerung der     Bennstoffzufuhr     zur     Nachverbremiun        gseinriehtung    durch eine       Grundeinstellung    des     Luftzttfuhr-Steuerven-          tils    mittels der auf Druck ansprechenden  Vorrichtung, um so einen vorbestimmten  Wert des genannten     1)i@uekv        erliiiltnisses    auf  rechtzuerhalten.

   Die auf Temperatur an  sprechenden Steuermittel sind in diesem Fall       düzu    bestimmt, eine Verstellung des genann  ten     Luftzu        tuhr-Steuerventils        zti    bewirken,       um    in der Turbine eine     vorbesti:ninte        Tem-          1_,erat.ur    aufrechtzuerhalten, und zwar nicht  nur durch Herabsetzung der Brennstoffströ  mung, sondern auch durch entsprechende Er  höhung derselben. um den vorbestimmten  Temperaturwert aufrechtzuerhalten.

   Bei  diesem Beispiel wirkt die auf Temperatur an  sprechende Vorrichtung als Einstellvorrich  tung auf die Grundsteuerung, welche zur  Aufrechterhaltung eines annähernd konstan  ten     Wertes    des     Druelzverhältnisses    bestimmt  ist.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der bei  liegenden     Zeichnuno,    beispielsweise dar  gestellt; es zeigt:       Fig.    1 eine     C,asturbinenanlage    mit ihrer  Brennstoffzufuhr- und Steuereinrichtung,       Fig.    2 in grösserem     Massstab    einen Teil  der     Brennstoffzufuhreinriehtung    mit ihren  Steuermitteln, und       Fig.    3 eine Variante zur     Fig.    2.  



  In     Fi-.    1 ist eine     Gasturbinenanlage    übli  eher Bauart dargestellt, die als     gtraliltrieb-          werk    eines     F'iugzeures        ver=wendbar    ist. Die  gezeichnete     Gasturbinenanlaae    besitzt einen  Kompressor 10 mit     eirein    Rotor 70a. und  einem     Stator    10b.

   Der     Kompressor    fördert im      Betrieb Druckluft in eine Förderleitung<B>1.1.</B>  Ferner besitzt die Anlage eine     Hauptver-          brennungseini#ichtung    12, welche an die     För-          derleitung    11 angeschlossen ist und zur Ver  brennung     von    Brennstoff in der vom     Kom-          pressor    10 geförderten Luft dient, und eine  Turbine 13 mit einem Rotor     13a    und einem       Stator    13b, welche an das stromabwärts lie  gende Ende der     Hauptverbrennungseinrich-          tung    12 angeschlossen ist.

   Der Turbinenrotor       18a    ist durch eine Welle 14 mit dem     Iiom-          Üessorrotor        10c,        antriebsverbunden.    An die  'Turbine schliesst sich eine Abgasleitung 15  an, die ein Aussengehäuse     15a    und einen  unmittelbar stromabwärts der Turbine ange  ordneten     Leitkonus    15b aufweist. Der     Leit-          konus        1=ib    ist     kozial    zum Aussengehäuse     15a     angeordnet und auf letzterem mittels strom  linienförmiger Streben 15c abgestützt.

   Die  Abgasleitung 15 weist ein Strahlrohr     15d     auf, an dessen Ende eine Schubdüse mit     ver-          änderlichem        -z'iuslassqiierschnitt        vorgeschen          ist,    wobei die     Querschnittsänderung    mittels       versehwenkbarer        I)üsellseLnicnte    16 erfolgen       bann.     



  Die     Hauptverbrennungseinrichtung    12 der       Gasturbinenanlage    ist während des ganzen       Betriebes        cler    Anlage ebenfalls in Betrieb. Bei  solchen Anlagen ist. es jedoch in gewissen Fäl  len vorteilhaft, zusätzlichen Brennstoff im  Strahlrohr zu verbrennen, um den durch die  Anlage erzeugten Schub zu erhöhen.

   Im  Strahlrohr 15d der Abgasleitung 15 ist eine  solche     Nachverbrennungseinrielltung    vorgese  hen.     Fi,gl.    1 zeigt eine solche     Einrichtung    be  kannter Bauart, die eine erste     Hilfsbrenn-          stoffeinspritzvorrichtung    17 aufweist zum  Einspritzen von Brennstoff in Richtung       stromabwärts,    die in einem konischen Stau  element 18 angeordnet ist. Ferner besitzt die  genannte Einrichtung eine zweite     Iiilfsbrenn-          stoffeinspritzvorrichtung    19 sowie Haupt  brennstoffeinspritzvorrichtungen 20.

   Die       zweite        Hilfseinspritzvorriehtun19    und die       Haupteinspritzvorrichtungen    20 dienen zum  Einspritzen von Brennstoff in das     Strahlrohr     stromaufwärts der ersten     Hilfseinspritzvor-          richtung.    Die     Naehverbrennungseinrichtung       ist in einem Teil des Strahlrohres 15d ange  ordnet, der gegenüber dem übrigen Strahl  rohrteil einen     zunehmenden    Durchmesser auf  weist, so dass die Abgase in diesem Teil ihre       Geschwindigkeit    verringern, wodurch ein bes  serer Wirkungsgrad der Verbrennung erziel  bar ist.  



  Bei in Betrieb befindlicher     Nachverbren-          nungseinrichtung    ist. es üblich, die Düsen  segmente 16 so einzustellen, dass der     Strahl-          rolirauslassquersclinit.t    grösser ist als bei     nor-          nialem    Betrieb der     iinlage    ohne Nachverbren  nung.  



  Die     Brennstofizufuhreinriehtung    der An  lage     nlit    ihren Steuermitteln ist in     Fig.    1       schematisch    dargestellt. Die Brennstoffzufuhr  vorrichtung der     HauptverbrennLingseinrich-          tung    12 der Anlage besitzt einen Brennstoff  tank 21, eine üblicherweise durch die Ma  schinenwelle 14 über den Antrieb 23     antreib-          hare    Brennstoffpumpe 22, eine     Zufuhrsteuer-          vorrichtung    24, die von bekannter     Bauart     sein kann und ein Drosselventil 25 aufweist,

    sowie ein     Brennstoffverteilrohr    26, von wel  chem eine     Mehr%-lii    -,in     Z ei#.Yleitungen        26a          zu    den     Haupteinspritzvorrichtungen    27 (nur  eine gezeichnet) der     Hauptverbrennungsein-          richtung    führt.  



  Der der     Nachverbrennungseinrichtung    zu  geführte Brennstoff     stammt    zum Teil aus       clen    Zuführungsleitungen der     Hauptverbren-          nungseinrichtung    und zum Teil aus separaten  Zuführungsleitungen. Der     Hilfseinapritzvor-          iicht.ung    17 wird Brennstoff aus den Zufüh  rungsleitungen der     Hauptverbrennungsein-          richtung    12 durch eine Leitung 28 zugeführt,  die von der Leitung 29 abzweigt, welche die  Brennstoffpumpe 22 mit der     Zufuhrsteuer-          cori*iehtring    24 verbindet.

   In der Leitung 28  ist ein     Abstellorgan    30 und ein Überdruck  ventil 31 vorgesehen. Das     Abstellorgan    30       kann    auf elektrischem     Wege    durch. den Be  dienenden der Anlage betätigt werden.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, weist das     Abstellorgan          't0    ein     Solenoid    30c, mit einem Anker     30b     auf, der einen Ventilkörper 30c trägt. Der  letztere     steriert        clen        Durehlluss    durch eine      verengte Öffnung 30d, welche von der     stroni-          aufwärtsliegenden    Seite des     Abstellorgans        zil     dessen     stromabwärtsliegenden    Seite führt.

    Der Anker :30b ist durch eine Feder 30e im  Schliesssinne belastet, während ein Erregen  des     Solenoids        30U    ein Öffnen des Organs 30  bewirkt.  



  Bei der in     Fig.    3 gezeigten Variante be  sitzt das Organ 30 ebenfalls ein     Solenoid        30a     mit     (:irrem    Anker 30b, der einen Ventilkörper  <B>30e</B> trägt. Der letztere steuert den     Dureh-          fluss    durch eine Öffnung     30f    zwischen     z     ei  Kammern 32 und 33. Die Kammer 32 steht  durch eine     Leitung    34 mit der Leitung 28 in  Verbindung, und zwar stromabwärts des Ab  stellorgans 30.

   Die     Kammer    33 ist von der       Einlasskammer    35 des     Abstellorgans    30 durch  eine biegsame Membran 37 getrennt, die eine  Drosselöffnung 38 besitzt und einer.. Ventil  körper 36 trägt. Der Ventilkörper 36 ist  durch eine Feder 39 belastet, welche ihn     ge-          ,-en    einen Sitz an der     Auslassöffnung    30d des       Abstellorgans    zu drücken sucht.

   Zufolge die  ser Anordnung ist das     Abstellorgan    30 ge  öffnet, wenn das     Solenoid    erregt ist, da letz  teres ein Abheben des Ventilelementes 30c  von seinem Sitz und somit ein Freigeben der  Öffnung 30f bewirkt, wodurch Brennstoff  aus der Kampier 35 durch die Drosselöff  nung 38 in die Kammer 33 und aus der letz  teren durch die Öffnung 30f in die Kammer  32 gelangt und somit durch die Leitung 34  in die Leitung 28 auf der     stromabwärtslie-          genden    Seite des     Abstellorgans    30.

   Diese  Strömung bewirkt einen Druckabfall zwi  schen der     Einlasskammer    35 und dem     stroin-          abwärtsliegenden    Teil der Leitung 28. Wenn  die Druckdifferenz     einen:    vorbestimmten Wert  erreicht, wird der Ventilkörper 36 von seineirr  Sitz an der Öffnung 30g abgehoben, so dass  Brennstoff zur     Hilfseinspritzvorriehtung    17       strömen    kann.

   Wenn die Erregung des Sole  noids     30a    aufhört und das Ventilelement<B>30e</B>  die Öffnung 30f schliesst, werden die in den  Kammern 33 und 35 herrschenden Drücke  einander gleich, so dass die Feder 39 des  Ventilkörper 36 auf seinen Sitz presst, wo  durch die Öffnung 30g geschlossen wird     und.       die Brennstoffzufuhr zur     Hilfseinspritzvor-          richtung    17 aufhört.  



  Die Zufuhr von Brennstoff zur zweiten       Hilfseinspritzvorrichtung    19 und zu den       Haupteinspritzv        orriehtungen    20 der     Nachv        er-          brennungseinrichtung    erfolgt durch ein eige  nes, vom     Zufuhrst'        stem    der     Hauptverbren-          )

  iuiigSeinrieliturig    12 und der ersten     Hilfsein-          spritzvorriehtung    17 getrenntes     Zufuhr-          system.Ausserdem    ist die Zufuhr von Brenn  stoff zur zweiten     Hilfseinspritzvorrichtung     19 und zu den     Haupteinspritzvorriehtungen     20 der     Kachverbrennungseinrichtung    so ge  steuert,

   dass das Verhältnis des     Absolut-          drlickes    an einer Stelle des Strömungsweges  des Arbeitsmediums zwischen dem     Kompras-          Qorauslass    und der Turbine 13 zum     Druck     des Arbeitsmediums in der Abgasleitung,  d. h.     stromabwärts    der Turbine 13, annähernd  konstant gehalten wird.  



  Eine     Ziiiullrvorr@icl:tung    mit Steuermit  teln zur     Förderung    von Brennstoff zur zwei  ten     Hilfseinspritzvorrichtung    19 und     zu    den       Haupteinspritzvorrichtungen    20 der     Nach-          verl)rerinungseinrichtung    ist in     Fig.    2 dar  gestellt. Diese Vorrichtung     be#itzt    eine     Zen-          tritugalbrennstoffpumpe    40, welche aus der  zum Brennstofftank, z.

   B. dem Tank 21 füh  renden Leitung 41 Brennstoff ansaugt und  diesen durch ein     Abstellorgan    42 und ein       Rücksehlagventil    43 in die Leitung 44 för  dert. Die Leitung 44 führt zu den     Einspritz-          vorrichtungen    19, 20, wobei zwischen der Lei  tung 44 und der     Einspritzvorrichtung    19  eine Drosselstelle 45 vorgesehen ist. Das     Ab-          stel.lorgan    42 kann von bekannter     Ausbildung     sein.

   Beim gezeichneten Beispiel ist es     elek-          t.risch        betätigbar    und besitzt einen Ventil  körper     42a,    der von einer biegsamen Mem  bran     42b    getragen wird     Lind    durch eine Fe  der 42c belastet ist, welche ihn gegen einen  Sitz an der Öffnung 42d zu drücken sucht.  



  Die     -Membran    42b trennt eine     Einlass-          kammer    42e von einer Kammer 42f, welche  Kammern durch eine Drossel 42g mitein  ander verbunden sind. Die Kammer 42f be  sitzt einen     Ausla.sskanal        42h,    in welchem ein  Ventilkörper 46 vorgesehen ist, der vom An-           ker        -17a,    eines     Solenoids    47 getragen wird.

    Wenn das     Solenoid    erregt ist, wird der Ven  tilkörper 46 von seinem Sitz abgehoben, so       ciass    Brennstoff aus der Kammer 42f durch  den Kanal     423a    strömen kann, wodurch zwi  schen den Kammern 42e und 42f eine     Druck-          differenz    auftritt. Wenn diese Druckdiffe  renz einen vorbestimmten Wert erreicht, der       dureli    die Stärke der Feder 42 bestimmt. ist,  wird das Ventil     .12a    von seinem Sitz abge  hoben, wodurch Brennstoff zu den Einspritz  vorrichtungen 19, 20 strömen kann.  



  Gemäss der Zeichnung ist die     Zentri-          fugalbrennstoffpumpe    40 durch eine zweistu  fige Luftturbine 48     antreibbar,    wobei die  Druckluft zum Antrieb der Turbine der     För-          derleitung    11 des     Kompressors    10     (Fig.   <B>1)</B>  entnommen und durch die Leitung 49 über  die Drossel 50 dem Einlass     48a    der Luft  turbine 48 zugeführt wird. Die Luftdrossel 50   eist ein drehbares Element     40a    auf, das  einen Kanal 50b besitzt.

   Das Element 50a ist       durch    eine Servovorrichtung     betätigbar,    welche  in Abhängigkeit.     vom    Verhältnis des Absolut..       drucl:es    an der     Anzapfstelle    der Druckluft       für    den Antrieb der Luftturbine 48 zum sta  tischen Druck an einer Stelle unmittelbar       stromabwärts    der Turbine 13     steuerhar    ist.  



  Die     Servovorrichtung    weist. einen in  eineng Zylinder arbeitenden Kolben 51 auf.  Der Zylinder ist in zwei Räume 52, 53 unter  teilt, wobei der Kolben, entgegen der     Wir-          kuna    einer     Feder    54     verschiebbar    ist. Die       KolbHTi.@tange        51a    des Kolbens 51 ist als  Zahnstange ausgebildet, in welche ein     Ritzel     56 eingreift, das vom drehbaren Element 50a.  getragen wird.

   Der     Z@-linderraum    52 ist  durch eine Leitung 5 7 mit der Zweigleitung  28 stromaufwärts des     Abstellorgans    30 ver  bunden, so dass das Servofluidum, das zum  Betätigen des drehbaren Elementes     50a    ver  wendet wird,     -unter    Druck stehender Brenn  stoff aus der     Brennstoffztuführungsvorrich-          tung    der     IIauptverbrennungseinrichtung    12  ist. Die Kammer 52 ist mit der Kammer 53  durch eine Leitung 58 verbunden, in welcher  eine Drossel 59 sowie eine     Anzapföffnung     60 vorgesehen sind.

   Die     Anzapföffnung    60    ist stromabwärts der Drossel 59 angeordnet  und steht mit einer     Anzapfleitung    61 in Ver  bindung, die ihrerseits mit der Saugseite der       Ilauptbrennstoffpumpe    22 verbunden ist.  Der Ausfluss aus der Öffnung 60 ist durch  einen Ventilkörper 62 steuerbar, der     auf     einem Anker eines     Solenoids    63 befestigt ist.  Wenn das     Solenoid    erregt ist, wird der Ven  tilkörper 62 auf seinem Sitz rund um die       i>ffnung    60     gedrückt,    wodurch ein Ausflie  ssen von Brennstoff aus dieser Öffnung ver  hindert ist.

   Die Kammer 53 ist     mittels    einer  Leitung 64 mit einer zweiten     Anzapföffnung     65 verbunden. Der Ausfluss aus dieser     Öff-          nnng    ist durch einen Ventilkörper 66 steuer  bar, der auf einem Träger 67 abgestützt ist,  dessen Steuerwirkung nachfolgend näher be  schrieben ist. Es ist zu bemerken, dass, wenn  das     Solenoid    63 erregt und die Öffnung 60  durch den Ventilkörper 62 geschlossen ist,  die     Brennstoffströmung    aus der Kammer 53  nur durch den Ventilkörper 66 gesteuert  wird, wobei die Lage des Kolbens 51 von der  Stärke der durch die Öffnung 65 austreten  den Strömung abhängt.

   Es     versteht    sich,     dass     bei jedem Wert der Strömung durch die Öff  nung 65 der Kolben 51 eine Lage einnimmt,  in welcher die     Differenz    der am Kolben 51  wirkenden Belastungen zufolge der in den  Kammern 52 und 53 herrschenden Drücke  durch die durch die Feder 54 bewirkte Be  lastung     ausgeglichen    werden.  



  Der genannte Träger 67 ist am einen  Ende mit einer evakuierten Dose 70 verbun  den, die einen einstellbaren Anschlag 71 auf   eist. Das andere Ende des Trägers ist mit  zwei biegsamen Membranen 72, 73 verbun  den, von welchen die Membran 72 eine klei  nere wirksame Fläche aufweist als die Mem  bran 73. Die Membran 72 trennt eine Kam  mer 74, welcher der aus der Öffnung 65 kom  mende Brennstoff zuströmt von einer Kam  mer 75, welche durch eine Leitung 76 mit  der     Druckluft-Anzapfleitung    49 verbunden  ist, und zwar stromaufwärts der Drossel 50.  Die Kammer 74 ist durch eine Leitung 84  mit der Saugseite der Pumpe 22 verbunden.

    Die Membran 73 trennt die Kammer 75 von      einer Kammer 77, welche durch eine Leitung  78 mit einer     Druckstelle    in der Abgasleitung  15     (Fig.    1) verbunden ist, und zwar unmit  telbar     stromabwärts    der     Turbine    30. In der  Leitung 78 ist eine einstellbare Drossel 79  angeordnet, und sie ist durch eine Leitung  80, in welcher eine Drossel 81 angeordnet  ist, mit der Leitung 76 verbunden.  



  Die beiden in der Leitung 78     bzw.    80  angeordneten Drosseln 79 und 81, von wel  chen die eine oder beide eine variable Quer  schnittsfläche aufweisen, sind zum Einstel  len des Druckverhältnisses bestimmt, auf  welches die Vorrichtung     ansprieht.    Damit  sind Membranen mit verschiedenen Flächen  unnötig, die zum Ausgleichen kleiner Ab  weichungen des gewünschten Verhältnisses  bestimmt. sind, um die individuellen Charak  teristiken ähnlicher, jedoch nicht identischer  Anlagen berücksichtigen zu können; dies  ermöglicht auch, gewisse Toleranzen in der       Steuer=-orrichtung    einzuhalten.

   Der Druck im  Raum 7 ist etwas grösser,     jedoeh    proportio  nal dem in der Leitung 78 herrschenden       Diiick;    zu diesem Zweck wird die Quer  schnittsfläche der Drossel 79 bedeutend grö  sser gehalten als die     Quersclinittsfläehe    der  Drossel 81.  



  In den Leitungen 76 und 78 sind über-.       strömventile    82 angeordnet, welche     ivirlssam     sind, wenn der Strom in diesen. Leitungen  zu gross wird.  



  Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie  folgt:  Angenommen, die     wirksamen    Flächen der  Membranen 72 und 73 seien<I>A2</I> bzw.     Al    und  die Differenz dieser Flächen sei     A3;    dann. ist  der Druck, der den Träger 67 zu heben und  demzufolge die Öffnung 65 durch den Ven  tilkörper 66 zu schliessen     sueht    : P2     (.zli        A2    )  oder P2 . A3, wobei P2 der statische Druck  an der Stelle ist, an welcher die     Luftanzapf-          leitung    49 an die Förderleitung 11 des     Kom-          pressors    10 angeschlossen ist.

   Dieser Druck  belastung wirkt die an der     Membran    73, zu  folge des Druckes     (P4)    in der Kammer 77  wirkende Belastung entgegen; diese entge  gengesetzte Belastung ist demzufolge     P4.Al.       Wenn nun die Belastung P2 .     -i13    grösser  ist als die Belastung P4.     Al,    dann ist     P2/P4     grösser als     A1/13,    was bei einem vorbestimm  ten Wert     K    der Fall ist; der Träger 67  wird in der Folge angehoben, um die     öff-          nung    65 zu schliessen.

   Dadurch wird der  Ausfluss aus der Kammer 53 herabgesetzt  und somit der Druck in dieser Kammer ver  grössert, so dass der Kolben 51 sich nach  unten     bewegt    und das Ventilelement<I>50a</I>  dreht. Dadurch erhöht sich die Zufuhr von  Druckluft zur Turbine 48, was seinerseits  eine Erhöhung der Drehzahl dieser Turbine  48 zur Folge hat; ebenso steigt somit die  Brennstofförderung der     Zentrifugalpumpe        40     zu den Einspritzvorrichtungen 19, 20. Die  erhöhte     Brennstoffzufuhr    bewirkt eine ent  sprechende Erhöhung des Wertes von P4.  Diese     Zufuhrerhöhung    und die Erhöhung des  Druckes P4     erfolgt.    so lange, bis der Wert       P2/P4    gleich K wird.

    



  Umgekehrt, wenn P2 . A3 kleiner ist als       P.1.A1,    dann ist.     P2/P4    kleiner als     A1/A3,     d.     1i.    kleiner als K. Unter diesen Umständen  wird der Träger 67 gesenkt. und der Ausfluss  aus der Öffnung 65 erhöht., wodurch der  Druck in der Kammer 53 abnimmt. Dadurch  steigt der Kolben 51 und setzt die Luftzufuhr  zur Turbine 48 herab, wodurch deren Dreh  zahl vermindert wird. Damit wird die Brenn  stofförderung der Pumpe 40 zu den     Ein-          spritzvorrichtungen    19, 20 vermindert. Diese  Herabsetzung der Brennstoffzufuhr bewirkt.

    ein     @''erkleinern    des Wertes des Druckes P4;  diese Druckverminderung dauert so lange an,  bis     P2/P4    gleich K wird.  



  Demzufolge     ist    ersichtlich, dass die Steue  rung so erfolgt,     da.ss    das Verhältnis des  Druckes     P2    zum Druck P4 gleich dem Wert       K    bleibt, der durch die wirksamen Flächen  der Membranen 72, 73 bestimmt ist. Die  wirksame Fläche der Dose 70 ist dabei gleich  der wirksamen Fläche der Membran 72, wo  bei der durch die Dose 70 an der Membran  72 ausgeübten Belastung die Belastung durch  die Feder 83 das     Cleiehgewieht    hält.  



  In     Fig.    3 ist eine Variante der in       Fig.    2 dargestellten Brennstoffzufuhreinrich-           tung    dargestellt. Bei dieser Variante wird  die Luftdrossel 50, wie gemäss     Fig.    2, durch  einen Kolben 51 gesteuert, wobei die Zylin  derräume 52, 53 beidseits des Kolbens durch  einen Kanal miteinander verbunden sind,

   in  welchem eine Drosselöffnung 59 vorgesehen       ist.    An Stelle eines einen Ventilkörper 62       steuernden        Solenoids    zum Öffnen oder Schlie  ssen der     Anzapföffnung    60 des Kanals zwi  schen den Zylinderräumen 52 und 53 steuert  in diesem Fall das     Solenoid    63 das Ventil  element 162, das den     Durchfluss    durch eine .  Öffnung 160 steuert, welche Öffnung den an  den Zylinderraum 52 angeschlossenen Kanal  <B>158</B> mit der Kammer 159 verbindet. Die Strö  mung aus der letztgenannten Kammer zur  Kammer 53 passiert dabei die Drosselstelle  69.

   Wenn das     Solenoid    63 erregt wird, wird  das Ventilelement 162 von seinem Sitz rund  um die Öffnung 160 abgehoben, so dass Brenn  stoff in die Kammer 53 strömen kann. Wenn  die Erregung des     Solenoids    63 aufhört, wird  das Ventilelement 162 auf seinen Sitz rund  um die Öffnung 160 gepresst, und zwar     dureli     eine Feder 161, so dass keine Strömung zur  Kammer 53 erfolgen kann. Der Kolben be  wegt sich dabei aufwärts, wie in der Zeich  nung ersichtlich und schliesst die Drossel 50.  



  Die Strömung     aus    der Kammer 53 wird  durch einen Ventilkörper 66 gesteuert; dieser  Ventilkörper wird bei dieser Variante durch  einen Hebel 167 getragen, der schwenkbar an  einer Membran 168 angebracht ist. Der He  bel 167 wird mittels einer Stange 169 durch  die Membranen 72 und 73 belastet, welche       Stange    die beiden Membranen verbindet. Fer  ner wirkt der Hebel 167 durch einen Stift  170 mit einer evakuierten Dose 70 zusammen       und    ist über das Element 171 durch eine Fe  der 83 belastet.  



       Diese    Einrichtung arbeitet in der gleichen.  Weise wie die Einrichtung gemäss     Fig.    2,  nur hat sie an Stelle eines Ventilträgers 67,  der bei Änderungen der Werte     P.1    und     P..,          gehoben    und gesenkt. wird, einen     verschwenk-          baren    Hebel. Eine sehwache Feder<B>183</B> hält  die Stange 169 in Berührung mit. dem Hebel  167. Die Membran 168 ist perforiert, so dass    die Räume beidseits der Membran Teile der  Kammer 74 bilden.  



  In gewissen Fällen kann es     zweckmässig     sein, eine     Temperatursteuervorrichtung    vor  zusehen, mittels welcher die soeben beschrie  bene     Druckverhältnissteuervorrichtung    über  brückt werden kann. So kann ein tempera  turempfindliches Element stromabwärts der  Turbine, jedoch stromaufwärts der     Nachver-          brennungseinrichtung    angeordnet sein. Dieses  bildet zweckmässig einen Teil einer elektri  schen Brücke, deren Ausgangsspannung an  einen Verstärker angelegt ist.

   Die Ausgangs  spannung des Verstärkers kann an ein Sole  noid angelegt sein, welches zur Erzeugung  einer Belastung in der auf Druck anspre  chenden Vorrichtung im Sinne des     Öffnens     des Ventils 66 bestimmt ist. Letzteres steuert  den Ausfluss aus der Kammer 53, und wird  geöffnet, wenn ein vorbestimmter Wert der  Temperatur, auf welche das genannte tempe  raturempfindliche Element anspricht, über  schritten wird. Diese Ausbildungsart eignet  sich besonders in jenem Fall,     in    welchem die  Temperatursteuerung dazu verwendet wird,  das überschreiten einer vorbestimmten Maxi  maltemperatur in der Turbine zu verhindern.  Eine solche Steuerung ist in den     Fig.    2 und 3  dargestellt. In     Fig.    2 z.

   B.     ist    ein     Solenoid     85 koaxial zum Träger 67 angeordnet. Der  Anker     85a    des     Solenoids    wird beim Erregen  des letzteren nach unten gezogen und drückt.  mittels eines Stiftteils 85b an seinem untern  Ende gegen eine Verlängerung     67a    des Trä  gers 67. Dieser wird dadurch nach unten be  wegt, und das Ventilelement 66 gibt die Öff  nung 65 frei. Auch die Variante gemäss     Fig.3     besitzt ein     Solenoid    185, dessen     Anker   <I>185a</I>  beim Erregen des     Solenoids    gehoben wird.

    Dabei kommt das     untere    Ende des     Ankers     185 mit einem Vorsprung     167a    am schwenk  baren Hebel 167 in Eingriff und     versehwenkt     den letzteren im Sinne des     Abhebens    des Ven  tilkörpers 66 von seinem Sitz, so     da.ss    die Öff  nung 65 freigegeben wird.  



  Die Temperatursteuerung kann aber auch  so ausgebildet sein,     dass    sie     zum    Verstellen      der durch die Drucksteuerung gebildeten  Grundsteuerung dient, so dass die auf     Druck     ansprechende Steuerung der Membranen 72,  73 als Annäherungssteuerung für die     Brenn-          stoffzufuhr    zu den Einspritzvorrichtungen  19, 20 der     Nachverbrennungseinrichtung     wirkt, während die auf Temperatur     anspre-          ehende    Steuerung im Sinne der Zunahme  oder Abnahme der     Grundbrennstoffzufuhr     wirkt, um eine vorbestimmte Temperatur in  der Turbine aufrechtzuerhalten.

   Diese An  ordnung gewährleistet eine grössere Stabilität  der Steuerung.  



  Es ist     zu    bemerken, dass, obschon es  erwünscht ist, ein konstantes Verhältnis des       Gesamtdruckes    an einer Stelle zwischen dem       Kompressorauslass    und der Turbine zum  Druck unmittelbar nach der Turbine auf  rechtzuerhalten, die Druckabnehmer, welche  zu den Leitungen 76, 78 führen, zur Ab  nahme des     statischen    Druckes am     Kompres-          sorauslass    und in der Abgasleitung bestimmt  sind. Dies wird deshalb vorgezogen, weil diese  Art der Druckabnahme einfacher durchzufüh  ren ist und weil es sich gezeigt hat, dass die  Steuerung des Verhältnisses dieser statischen  Drücke eine befriedigende Steuerung des Ver  hältnisses der Gesamtdrücke ergibt.

   Es ver  steht sich aber, dass auch die Gesamtdrücke  direkt zur Steuerung herangezogen     werden     können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffzufuhr- und Steuereinrichtung einer Gasttirbinenanlage, welch letztere einen Kompressor, eine Hauptverbrennungseinrich- tung, eine Turbine, eine Nachverbrennungs- einrichtung und eine Schubdüse aufweist, welche Aggregate in Serie angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine Brennstoffpumpe zur Förderung von Brennstoff mir Nachver- brennungseinrichtung, eine Luftturbine zum Antrieb der Brennstoffpumpe, eine Druck luftquelle,
    ein Steuerventil zur Steuerung der Luftzufuhr von der Druckluftquelle zur Luftturbine zwecks Beeinflussung der Dreh zahl der Luftturbine sowie eine auf Druck ansprechende Vorrichtung, die auf einen vor bestimmten Wert des Verhältnisses zwischen einem Druck an einer Stelle der Anlage zwi schen dem Kompressorauslass und dem Tur- bineneinlass und einem Druck an einer Stelle der Anlage zwischen der Turbine und der Schubdüse anspricht., zur Betätigung des ge nannten Luftzufuhrsteuerventils. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> l.. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Pa- tenta.nsprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftzufuhrsteilerventil durch eine mittels Druckfluidum betätigbare Servovorrichtung betätigbar ist, wobei \die auf. Druck anspre chende Vorrichtung zur Steuerung eines Fluiddruckes in der Serv ov orriehtung be stimmt ist.
    z. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servovorrichtung einen in einem Zylinder bewegbaren Kolben aufweist, wobei die bei den Zylinderenden durch eine eine Drossel- stelle aufweisende Leitung miteinander ver bunden sind, und dass an das eine Zylinder ende eine Zufuhrleitung für Servodruckflui- dum angeschlossen ist, während zur Steuerung eines Fluidausflusses am andern Zvlinderende ein Auslassventil vorgesehen ist,
    das durch die auf Druck ansprechende Vorrichtung be- tätigbar ist, um den am Kolben auftretenden Druckabfall zu steuern. 3. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die auf Druck ansprechende Vorrichtung ein Paar von biegsamen Membranen aufweist, von welchen die eine einem Druck ausgesetzt ist, der an einer Stelle der Anlage zwischen dem Kompressorauslass und dem Turbineneinlass herrscht, und von welchen die andere wenig stens jenem Druck ausgesetzt ist, der zwi schen der Turbine und der Schubdüse herrscht, wobei die wirksame Fläche der ersten Membran kleiner ist.
    als die wirksame Fläche der zweiten Membran und in einem vorbestimmten Verhältnis zu dieser steht, und dass die beiden Membranen zur Erzeugung einander entgegengesetzt gerichteter Bela stungen bestimmt sind, zwecks Steuerung der Einstellung des Luftzufuhrsteuerventils. 4.
    Brennstoffzufuhreinriehtung nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Membranen durch ein starres Glied miteinander wirkungsverbunden sind und dass die genannte zweite Membran in zuein ander entgegengesetzten Richtungen sowohl durch den an der Stelle zwischen dem Kom- pressorauslass und dem Turbineneinlass als auch durch den an der Stelle zwischen der Turbine und der Schubdüse herrschenden Druck belastet ist.
    5. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass das Auslassventil eine Öffnung und ein den Durehfluss durch diese Öffnung steuerndes Ventilelement aufweist, das von einem beweglieben Glied getragen wird, wel ches durch die genannten Membranen bet.ä- tigbar ist, wobei das genannte bewegliche Glied ausserdem durch eine evakuierte Dose belastet ist,
    deren wirksame'Fläche gleich der wirksamen Fläche der erstgenannten 'Mem- bran ist, und durch eine Feder, die dazu be stimmt ist, der Belastung durch die genannte Dose das Gleichgewicht zu halten. 6. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte bewegliche Glied durch die ge nannten Membranen getragen wird und mit diesen bewegungsverbunden ist.
    7. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un. teransprtteh 5, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Glied ein schwenkbarer Ilebel ist. B. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass temperaturempfindliche Steuermittel zum Verändern der Brennstoffzufuhr zur Nach verbrennungseinrichtung vorgesehen sind. 9. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturempfindlichen Steuermittel dazu bestimmt sind, das Überschreiten einer vor bestimmten Temperatur in der Turbine zu verhindern.
    10. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturempfindlichen Steuermittel zur Einstellung des genannten Luftzufuhrsteuer- ventils bestimmt sind, welche Einstellung zu- sätzlieh zu der durch die auf Druck anspre chende Vorrichtung bewirkten Einstellung erfolgt.
    11. Brennstoffzufuhreinrichtung nach Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet., dass die auf Druck ansprechende Vorrichtung zur Grundeinstellung des Luftzufuhrsteuerventils bestimmt ist, während die temperaturemp findlichen Steuermittel zur Feineinstellung des Luftzufuhrsteuerventils bestimmt sind, um in der Turbine eine vorbestimmte Tempe ratur aufrechtzuerhalten.
CH294466D 1950-07-20 1951-07-19 Brennstoffzufuhr- und Steuereinrichtung einer Gasturbinenanlage. CH294466A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291166B (de) * 1964-06-06 1969-03-20 Bristol Siddeley Engines Ltd Brennkammer, insbesondere Staustrahlbrennkammer oder Nachbrennkammer fuer Strahltriebwerke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1291166B (de) * 1964-06-06 1969-03-20 Bristol Siddeley Engines Ltd Brennkammer, insbesondere Staustrahlbrennkammer oder Nachbrennkammer fuer Strahltriebwerke

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