CH283193A - Brennstoffzufuhrsystem. - Google Patents

Brennstoffzufuhrsystem.

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CH283193A
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Limited Rolls-Royce
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Rolls Royce
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Brennstoffzufuhrsystem.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein       Brennstoffzufuhrsystem    in     Gasturbinena.nla-          gen    mit einer Brennstoffpumpe zur Zufüh  rung von Brennstoff zur Anlage und mit  Mitteln zur Steuerung der Brennstofförderung  von der Pumpe zur Anlage.  



  Im     Brennstoffzufuhrsystem    von     CTastur-          binen    ist es erwünscht, während der     Besehleu-          nigung    eine übermässige Brennstoffzufuhr zu  vermeiden und während der Verzögerung eine  genügende Brennstoffzufuhr zu sichern, da  die Flamme in der Brennanlage sonst aus  löschen könnte.  



  Im     Brennstoffzufuhrsystem    von Flugzeug  gasturbinen ist es     erwünseht,    die Brennstoff  zufuhr den verschiedenen     Flughöhen    anzu  passen. Mit zunehmender Höhe nimmt die der  Brennanlage zugeführte Luftmenge ab und  die Brennstoffzufuhr sollte entsprechend ver  mindert werden.  



  Beim erfindungsgemässen     Brennstoffzufuhr-          syst.em    besitzen die Mittel zur Steuerung der  Brennstofförderung von der Pumpe zur An  lage eine erste hydraulische     St.euervorrieh-          tung,    die für jede momentane Drehzahl der  Anlage bei einer Beschleunigung die Brenn  stoffzufuhr zur Anlage auf einen vorbestimm  ten, maximalen Wert begrenzt, der grösser ist  als der     Brennstoffzufuhrwert    für gleichför  migen Betrieb der Anlage bei dieser Dreh  zahl, und eine zweite hydraulische Steuer  vorrichtung sowie eine Vorrichtung zur Än  derung der     Einstellung    der zweiten hydrau-         lisehen    Steuervorrichtung,

   um eine     Soll-Dreh-          zahl    für gleichförmigen Betrieb der Anlage       vorauswählen    zu können, wobei die zweite  hydraulische Steuervorrichtung die Brenn  stoffzufuhr zur Anlage so steuert, dass die  Soll-Drehzahl eingehalten wird.  



  Das     Brennstoffzufuhrsystem    kann eine  Brennstoffpumpe mit veränderlichem Förder  volumen pro Umdrehung und zusätzlich eine  Pumpe mit unveränderlichem Fördervolumen  pro Umdrehung aufweisen, die mit einer zur  Drehzahl der Anlage proportionalen Drehzahl  angetrieben     wird.     



  Die Brennstoffpumpe kann auch eine sol  che mit unveränderlichem Fördervolumen pro  Umdrehung sein und mit einer der Drehzahl  der Anlage proportionalen Drehzahl angetrie  ben werden.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der beiliegenden  Zeichnung schematisch dargestellt, in welcher       Fig.    1 ein     Brennstoffzufuhrsystem    zeigt,  das eine von der     Hauptbrennstoffpumpe    sepa  rate Pumpe aufweist, welche den     hydrauli-          sehen    Steuervorrichtungen Druckfluidum zu  führt, während die Hauptpumpe veränder  liche Förderung besitzt.  



       Fig.    2 zeigt eine Variante des in     Fig.    1  gezeigten     Brennstoffzufuhrsystems,    bei wel  cher die Hauptpumpe auch an die hydrauli  schen Steuervorrichtungen Druckflüssigkeit  abgibt.           Fig.    3r1, 3B,     4A,        4B    zeigen graphisch das  Funktionieren der hydraulischen Steuervor  richtungen des in     Fig.    1 und 2 gezeigten  Systems.  



       Fig.    5 zeigt eine Variante des in     Fig.    2  dargestellten Systems.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte     Brennstoff-          zufuhrsystein    besitzt eine Brennstoffpumpe 10       finit    mehreren hin- und hergehenden Kolben,  deren Hub durch einen auf den Hebel 12 wir  kenden Kolben 11 verändert werden kann.  Der Brennstoff tritt durch das Saugrohr 13  in die Pumpe 10 ein, letzteres enthält einen       Niederdruckfilter    14 und einen von Hand zu  bedienenden Absperrhahn 15.  



  Bei 16 ist schematisch ein Brennstoffbe  hälter dargestellt. Die     Brennstoffdrucklei-          tung    ist bei     1'7    dargestellt, sie ist durch die  Leitung 18 mit dem Zylinder verbunden, in  dem sich der Kolben 11 verschiebt, wodurch  dieser in Richtung einer Verminderung des  Kolbenhubes belastet wird. In der Gegenrich  tung wird der Kolben durch die Feder 19  sowie durch hydraulischen Druck belastet,  der,     wie    weiter unten noch eingehender be  schrieben wird, durch ein Rohr 20, das von  der Leitung 39 abzweigt, die zu Brennstoff  düsen 21 (nur eine dargestellt) führt, zuge  führt wird.  



  Ausser der genannten Brennstoffpumpe  mit variabler Förderung ist eine Zahnrad  pumpe 22 vorgesehen, die von der Maschine  mit, einer der Drehzahl der Maschine propor  tionalen Drehzahl angetrieben ist. Die Pumpe  22, die ein konstantes     Fördervolumen    pro  Umdrehung aufweist, saugt durch die Zweig  leitung 23 aus der Brennstoffleitung 13  Brennstoff an und gibt denselben an die Lei  tung 24 ab. Der Strom durch die Pumpe ist  so im wesentlichen direkt proportional zur  Drehzahl der Maschine. Dieser Strom gelangt  durch eine feste     öffnung    25 und durch die  Zweigleitung 26, Kammer 32 und Rückleitung  27 zurück in die     Brennstoffzufuhrleitung    13.  



  Da die von der Pumpe 22 gelieferte För  dermenge der Drehzahl der Maschine im  wesentlichen proportional ist, und die Durch-         trittsöffnung    25 eine fixe Grösse aufweist.,  tritt eine Druckdifferenz an dieser Öffnung  sowie zwischen den Rohrleitungen 24 und 28  auf, von welcher die Leitung 26 abzweigt,  wobei diese Druckdifferenz dem Quadrat der  Drehzahl der Maschine annähernd propor  tional ist. Diese Druckdifferenz wirkt auf  eine Membran 29, wobei der stromaufwärts  der Öffnung herrschende Druck durch eine  Zweigleitung 30 der Leitung 24 in die Kam  mer 31 und der stromabwärts der Öffnung  herrschende Druck durch die Zweigleitung  26, wie oben beschrieben, in die Kammer 32  übertragen wird.

   Die Membran 29 ist mit  dem Stab 33 verbunden, der ein     Sehieber-          ventil    34 trägt, welches mit. einer Ventilöff  nung 35 am     Anlassende    der     Druekleitung    17  für den     Brennstoff    zusammenwirkt. Das  Schieberventil 34 steuert also den     Durehfluss     von der     Zufuhrleitung    in die zwischenge  schaltete Druckkammer 36. Der Druck in  dieser Kammer wirkt auf eine weitere     Menn-          bran    37, welche durch den Stab 38 mit dem.

    Schieberventil 34 verbunden ist, wobei die  Membran 37 ausserdem noch zusätzlich durch  den Druck in der Leitung 39 belastet wird,  welch letztere den Brennstoff zu den     Ein-          spritzorganen,    z. B. der Düse 21, führt. Der  Druck wird durch einen     Durchlass    40 an die  Kammer 41, von der die Membran eine Wand  bildet, übertragen. Die erste hydraulische  Steuervorrichtung     umfasst    somit die Teile 22,  24, 25, 26, 32. 31, 29, 30 und 27.  



  Das Schieberventil 34 wird durch die an  den     3lembranen    29 und 37 angreifenden Be  lastungen gesteuert. Die auf die Membran  wirkende Belastung ist. ungefähr proportional  dem Quadrat der Drehzahl der Maschine und  die auf die Membran 37     wirkende    Belastung  ist proportional dem     Druekabfall    zwischen  der Zwischenkammer 36 und der Brennstoff  zufuhrleitung 39 zu den     Brennstoffeinspritz-          düsen    21.  



  Eine zweite hydraulische Steuervorrich  tung ist zur Steuerung eines weiteren Schie  berventils 42 vorgesehen, das zwischen der  Zwischenkammer 36 und der Rohrleitung 39  angeordnet ist. Die zweite     hydraulische         Steuervorrichtung wird aus den Teilen 22,  24. 25, 44, 28, 45, 43, 46 und 26, 27 gebildet.  Das Ventil 42 kann sich in     zwei    Richtungen  bewegen und ist so     geschaffen,    dass es von  der zweiten hydraulischen     Steuerv        orriehtung     verdreht und von einer     höhenempfindlichen     Einrichtung axial verschoben werden kann.

    Die     zweite        hydraulische    Steuervorrichtung  enthält eine Membran 43, die dem Druckab  fall in der     Durchlassöffnung    25 ausgesetzt  ist, wobei der stromaufwärts der Öffnung  herrschende Druck in die Kammer 45 durch  die Leitung 44, die von der Leitung 30 ab  zweigt,     übertragen    wird, während der strom  abwärts der Öffnung herrschende Druck  durch die Leitung 28 auf die Kammer 46  einwirkt.

   Die Membran ist. zusätzlich noch  von einer Feder 47 belastet, wobei der Feder  druck durch     den    Steuerhebel 48 verändert  werden kann; die Bewegung der Membran  wird durch den Stab 49 auf das Ventil 42  übertragen, der an ihr befestigt ist und den  Hebel 50     verschwenken        kann    und so eine  Welle 57 verdreht, die ihrerseits einen Körper  52 trägt, der seinerseits in axiale Schlitze 53  im Schieberventil 42 eingreift. Die Bewegung  der     -Membran    43 bewirkt also eine entspre  chende Verdrehung des Schieberventils 42.  Der Eingriff des Körpers 52 in die Schlitze  53     lässt.    jedoch auch freie axiale Verschiebung  des Schiebers zu.

   Eine Druckfeder 54 presst  das Ventil im axialen Bewegungssinne nach  rechts, während eine Verschiebung nach links       durch    Druck aus einem Servomechanismus be  wirkt     wird,    der von der     Drttekdifferenz    durch  die Öffnung 35 herrührt und auf den Kol  ben 55 einwirkt. Dieser Kolben weist einen       Durehlass    56 auf, dessen     Durehströmung    vom  Stift 57, der an der luftleeren Kapsel 58  angebracht ist, die ihrerseits in der Kammer  59 sitzt, welche mit der Aussenluft durch das  Rohr 60 in Verbindung steht, gesteuert wird.  Die Kapsel ist eine solche, die sieh axial aus  dehnt., wenn der auf ihr lastende Druck ab  nimmt.

   Die Zufuhr von     Druckflüssigkeit    für  den Betrieb des Servomechanismus erfolgt in  den Zylinderraum 61 durch das Rohr 62 und  eine     bezrenzte    Öffnung 63, während der Zy-         linderraum    64 auf der andern Kolbenseite  55 mit der     Zwischenkammer    36 durch den       Durchlass    65     kommuniziert.     



  Der Betrieb des Servomechanismus beim  Ausdehnen und     Zusammenziehen    der Kapsel  58, als Ergebnis der     Luftdruckänderiuig    geht.  wie folgt vor sieh: Die Fläche der begrenz  ten     Öffnung    63 ist. so gewählt, dass die am  Kolben 55 angreifenden,     hy        draulisehen    Drücke  miteinander im Gleichgewicht sind.

   Wenn  sieh also die Kapsel 58 ausdehnt, schliesst der  Stift. 57 den     Durchlass    56 und im Zylinder  raum 61 entsteht ein hydraulischer Druck,  durch den der Kolben 55 nach links v     erseho-          ben    wird und die Lage des     Schieberventils    42  gegenüber der Feder 54 ändert, bis eine       CTleicbgewichtslage    erreicht. ist. Die Kontrak  tion der Kapsel öffnet. den     Durchlass    56, so  dass der Druck in der Kammer 61 fällt, wor  auf das Schieberventil 42 unter dem Druck  der Feder 54 der Bewegung des Stiftes 5'7  nachfolgt.  



  Das     Brennstoffzufuhrsvstem    enthält auch  einen     Hochdruckabstellhahn    68, der in die       Brennstoffzufuhrleitung    39     eingebaut    ist. und  zum Anlassen und Abstellen der     -Maschine     benützt wird.  



  Das zusätzliche Schieberventil 42 dient  dazu, den Druck in der     Zwischenkammer    36  so zu ändern,     da.ss    die durch Einstellung des  Hebels 48 eingestellten Betriebsbedingungen  eingehalten werden, und dass diese Bedingun  gen unabhängig von Höhenänderungen auf  rechterhalten bleiben. Das Schieberventil ist  zu diesem Zweck mit einem     Durchlass    66 von  rechteckiger Form ausgestattet, der mit der  Dur     chlassfläche    67 am Einlass zur Leitung 39,  welche den Brennstoff den Einspritzmitteln  zuführt, zusammenwirkt.

   Die Anordnung ist  derart getroffen, dass die axiale Verschiebung  des Ventils nach links eine Herabsetzung des  Querschnittes des Durchlasses 67 bewirkt,  während die Verdrehung des Ventils, die  durch die Aufwärtsbewegung der Membran  43     bewirkt    wird, ebenfalls eine Herabsetzung  dieses Querschnittes zur Folge hat.  



  Betrachtet man das Funktionieren der  beiden hydraulischen Steuervorrichtungen      unter Vernachlässigung der Wirkung der       Höhenkapsel    58, wird man beobachten, dass  das Ventil 42 den     Druck    in der Mittelkammer  36 verändert, indem es den zur Leitung 39  gelangenden Brennstoffstrom stärker dros  selt, wenn die Druckdifferenz zwischen den  Kammern 45 und 46 eine Belastung ausübt,  die höher ist als die Belastung durch die  Feder 47. Nenn die Belastung     durch    die  Druckdifferenzen zwischen den Kammern 45  und 46 kleiner wird als diejenige der Feder  47, so wird sich das Ventil öffnen und die  Drosselung des Brennstoffstromes zwischen  der Kammer 36 und der     Zufuhrleitung    39  vermindern.

   Die Druckdifferenz     zwischen    der       Zufuhrleitung    39 und der Kammer 36 wird  jedoch aufrechterhalten     lind    ist     praktisch     proportional dem Quadrat der Maschinen  drehzahl.  



  Bezüglich der Arbeitsweise der beiden  hydraulischen Steuervorrichtungen ist zu be  merken, dass, wenn der Hebel 48 im Sinne  einer     Drehzahlzunahme    verstellt wird, wobei  die Wirkung der Dose 58 vernachlässigt wird,  zuerst die durch die Feder 47 auf die Mem  bran 43     be\vzrkte    Belastung     zunimmt,    so dass  die Differenz zwischen den Drücken in den  Kammern 45 und 46 dieser Belastung nicht  mehr das Gleichgewicht hält. Demzufolge  wird das Ventil 42 in seine maximale     öff-          nungslage    gedreht, so dass die Querschnitts  fläehe der Öffnung 67 ihren maximalen Wert  erreicht.  



  Gleichzeitig stellt sich das Ventil 34 selbst  so ein, dass der Druckabfall am Ventil 42,  weil die     zui    beiden Seiten des Ventils herr  schenden Drücke auch auf die Membran 37  wirken, gleich dem an der Membran 29 wir  kenden Druckabfall bleibt. Dieser letztge  nannte Druckabfall hängt von der momenta  nen     Maschinendrehzahl    ab. Demzufolge stellt  sich das Ventil 34 so ein, dass am Ventil 42  eine Druckdifferenz auftritt, welche von der  momentanen Maschinendrehzahl abhängt.  



  Da die Strömung durch eine Öffnung von  der     Quersehnittsfläche    dieser Öffnung und  der Differenz der beidseits der Öffnung herr  schenden Drücke abhängt, hängt auch die    Strömung durch die Öffnung 67 von der       Quersclinittsfläche    dieser Öffnung und dem  durch das Ventil 34 bestimmten Druckabfall  ab. Die Einstellung des Ventils     4\'    zur Erzie  lung einer maximalen     Querselinittsfläelie    der  Öffnung 67 hängt nicht von der Maschinen  drehzahl ab, sondern bleibt bei jeder     Masehi-          nendrehzalil    dieselbe.

   Dagegen hängt der       Druckabfall    an der Öffnung 67 von     dei-    Ma  schinendrehzahl ab, so dass der maximale  Brennstoffstrom, der durch die Öffnung 6 7  gelangen kann, für jede momentane Maschi  nendrehzahl. durch das Ventil 34 bestimmt  ist, da dieses Ventil für jede Maschinendreh  zahl den Druckabfall an der Öffnung 67 be  stimmt.  



  Verschiebt. man den Hebel 48 zwecks Ver  langsamung der     Maseliine,    wird das Ventil  42 verdreht, um den     Durchlass    67     zti        sclilie-          ssen;    das Ventil ist jedoch so ausgebildet, dass  ein minimaler     Querschnitt    offen bleibt., so  dass die minimale Brennstoffmenge, welche  der Maschine zufliessen kann, ebenfalls der  Drehzahl proportional ist, da sie vom klein  sten Querschnitt der     Durehlassöffnung    67  im Ventil 42 bei äusserster     Hebelstellung    ab  hängt.  



  Das Ausmass, in welchem das Ventil. 42  verdreht werden kann, um den     Durchlass    67  zu     vergrössern    oder     zu    verkleinern, kann  durch Anschläge begrenzt sein, die verstell  bar sein können, so     da.ss    sieh der maximale  oder minimale     Brennstofffluss    für irgendeine  Drehzahl festlegen lässt.  



  Diese Ausbildung bietet beträchtliche Vor  teile, da es erwünscht ist, die mögliche maxi  male und minimale     Brennstoffzufuhr    zu einer       Gasturbinenanlage    bei jeder Drehzahl fest  legen zu können, um zu vermeiden, dass die  Flamme in der     Brenneranlage    nicht durch zu  grosse und zu plötzliche     Änderungen    der     zui-          geführten    Brennstoffmenge ausgelöscht wird.  



  Die     Wirkung    der Höhenkapsel 58 auf die  Bewegung des Ventils 42 unabhängig von der  Drehbewegung des Ventils durch die     h@-drau-          lische    Steuervorrichtung ist ohne weiteres  verständlich. Die Kapsel 58 bedingt eine zu  sätzliche Drosselung zwischen der Zwischen-           kammer    36 und der Brennstoffleitung 39,  wobei diese Drosselung eine Funktion des  Höhendruckes ist und mit zunehmender Höhe  zunimmt. Der maximal mögliche     Zufluss    zur  Leitung 39, wird somit, wenn man annimmt.,       da.ss    das Ventil vollkommen offen ist, soweit  es von der hydraulischen Steuervorrichtung  43 bewegt wird, mit zunehmender Höhe ver  kleinert.

   Diese Ausbildung ist in einem       Brennstoffzufuhrsystem    für Flugzeuggastur  binen von beträchtlichem Vorteil, da die  Brennstoffzufuhr in Abhängigkeit von der  Höhe geregelt werden muss, um eine ge  wünschte Drehzahl der Maschine     aufrechtzu-          halten.     



  In     Fig.    2 ist eine Variante des in     Fig.    1  dargestellten     Brennstoffzufuhrsystems    be  schrieben, wobei die Brennstoffpumpe eine  solche mit unveränderlichem Fördervolumen  pro Umdrehung ist (im Gegensatz zu der  Pumpe mit variablem Fördervolumen pro  Umdrehung gemäss     Fig.    1) und in welcher  eine abgeänderte Form einer hydraulischen  Steuervorrichtung mit veränderlicher Grund  einstellung vorgesehen ist. Insofern das  System der     Fig.    2 mit demjenigen der     Fig.    1  übereinstimmt, werden gleiche Bezugszeichen  verwendet.

   So enthält das System die erste  hydraulische Steuervorrichtung mit der Mem  bran 29 und die     Membran    37, das Schieber  ventil 34 und ein zweites Ventilelement 42,  das von einer zweiten hydraulischen Steuer  vorrichtung verdreht werden kann und durch  die höhenempfindliche Kapsel 58 über den  Servokolben 55 in     Axialrichtung    verschieb  bar ist.. In gleicher     Weise    ist. die Brennstoff  leitung zu den Brennstoffdüsen 21 der     l1a-          sehine    bei 39 angegeben. Sie weist den Ab  stellhahn 68 auf. Die Brennstoffspeiseleitung  ist mit 17 bezeichnet und ist mit dem Durch  lass 35 in Verbindung.  



  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten System  wird die Brennstoffpumpe 70 mit     unverä.n-          derlicliem    Fördervolumen pro Umdrehung,       z.    B. eine Zahnradpumpe, von der Maschine  mit einer Drehzahl angetrieben, die der Dreh  zahl der Maschine proportional ist. Diese  Pumpe entnimmt dem schematisch dargestell-         ten    Tank 16 durch das Saugrohr 13, den       Niederdruekhahn    15 und das Niederdruck  filter 14 Brennstoff.

   Die von der Pumpe 70  durch die Leitung 71 abgegebene Brennstoff  menge ist. deshalb direkt proportional zur  Drehzahl     der        Maschine.        Dieser    Brennstoff  geht durch eine veränderliche Öffnung 72,  deren Grösse mittels eines     Plungerelement.es     73, das durch die     Einstellung    des     Kontroll-          hebels    74 verschoben wird, verändert werden  kann. Die ganze von der Pumpe 70 geför  derte Brennstoffmenge durchfliesst. auch eine       Begrenzungsöffnung    mit. festem Querschnitt  75 (die äquivalent ist zur Öffnung 25 in       Fig.    1).

   Stromabwärts von     dieser    Öffnung 75  ist die Leitung 71 mit     der    Leitung 17 ver  bunden, welche mit dem     Durchlass    35 in Ver  bindung steht, der durch das Schieberventil  34 gesteuert wird. Von -der Pumpe 70 durch  die Leitung 71 geförderter überschüssiger  Brennstoff, der von der Leitung 17 nicht  aufgenommen werden kann, wird durch ein  Entlastungsventil 76 abgeleitet, wobei der       überschüssige    Brennstoff in die Ventilkam  mer 77 unterhalb einem Ventilelement 78  durch die Leitung 79 eintritt und diese durch  die Leitung 80 verlässt und in den Tank 16  zurückgeführt wird. Das Ventilelement 78  ist durch eine Druckfeder 81 und durch den  hydraulischen Druck auf den Kolben 82 be  lastet.

   Der hydraulische Druck wird durch  die Leitung 83 übertragen, welche mit der       Brennstoffzufuhrleitung    39 in Verbindung  steht. Die Leitung 83 ist der Leitung 20 in       Fig.    1 äquivalent und der Druck in ihr dient  dazu,     den    Druck in der Leitung 17 derart.  zu regeln, dass der     letztgenannte    Druck  grösser ist als, der Druck der Brennstoff  düsenzufuhr, und zwar um einen vorausbe  stimmten Betrag, so     da.ss    die Druckdifferenz  im     System    genügend gross ist, um die Steuer  elemente zu betätigen, jedoch nicht über  mässig, speziell beim     langsamen    Lauf und in  der Höhe.

   Die erste hydraulische Steuervor  richtung umfasst hier die Teile 70, 71, 75,  84, 85, 31, 29, 32 und 79.  



  Man wird erkennen, dass, da die Strömung  durch die Öffnung 75 praktisch direkt pro-           portional    ist zur Drehzahl der Maschine,  durch diese. Öffnung ein Druckabfall ent  steht, der ungefähr proportional ist zum  Quadrat der Drehzahl. Der Druck stromauf  wärts der Öffnung 75 wird in die Kammer  31 durch die Leitung 84 übertragen (die der  Leitung 30 in     Fig.    1 äquivalent ist) und der  Druck stromabwärts der Öffnung     'r5    wird  durch die Leitung 85 (die äquivalent ist zur  Leitung 26 in     Pig.    1) in die Kammer 32  übertragen.

   Die Membran 37 (wie in     Fig.   <B>111</B>  wird durch den Druck in der Zwischenkam  mer 36 hydraulisch belastet, ferner zufolge  der Verbindung über den Durchgang 40  durch den Druck in der Druckleitung 39,  wodurch das Ventil 34 in analoger     MTeise    be  tätigt wird, wie in bezug auf     Fig.    1 beschrie  ben wurde.  



  Ausserdem lässt die veränderliche     Öffnung     72 die ganze     Brennstoffzufuhr    von der  Pumpe 70 durch, so dass für jede gewählte  Stellung des Ventilelementes 73 durch den  Hebel 74 die Druckdifferenz durch diese  Öffnung 72 ungefähr proportional ist zum  Quadrat der Drehzahl der Maschine. Diese  Druckdifferenz wirkt auf eine     Servovorrich-          tung    ein, in der der Kolben 86 der Membran  43 in     Fig.    1 äquivalent ist. Der Kolben ist  durch eine     Druckfeder    87 belastet.

   Der Druck  stromaufwärts der Öffnung 72 wird in den  Zylinderraum 88 durch die Leitung 89 über  tragen und der Druck stromabwärts dieser  Öffnung 72 wird in den Zylinderraum 90  durch die Leitung 91 übertragen. Die so auf  gebaute     zweite        hydraulische    Steuervorrich  tung, die die Teile 70, 71, 72, 89, 91, 88, 86,  90 und 79 aufweist, steht mit dem Ventil  42 derart in Verbindung, dass dasselbe in  analoger Weise verdreht werden kann, wie  das im Zusammenhang mit     Fig.    1 beschrie  ben wurde, obschon der Ersatz der variabel  einstellbaren Federbelastung 47 in     Fig.    1  durch die verstellbare Öffnung 72 eine ab  weichende Steuercharakteristik     bewirkt,    wie  dies weiter unten beschrieben wird.  



  Die Funktion der beiden in     Fig.    1 und 2  beschriebenen Systeme lässt sich leichter ver-    stehen, wenn man auf die     Fig.    3A, 3B,     4-,1-          und        4B    Bezug nimmt..  



  Die     Fig.        3t1    und 3B zeigen Diagramme,  in denen die     Brennstofförderung    (F) über  der Drehzahl (N) der Maschine     aufgetragen     ist.     Fig.        3E1    zeigt die Linien für geringe  Höhen unter Verwendung des     Index    0, und       Fig.    3B zeigt die Linien für eine grosse Höhe  unter     Verwendung    des Index 40, die z. B.  einer Höhe von 12 000 m entspricht.  



  In     Fig.    3-4 zeigen die geraden Linien     0A    e       (Max)    und     OAo    (Min) die maximalen     und     minimalen Fördermengen, die einerseits v     oin     Ventil 34, das durch die erste     hy        draulisehe          Steuervorrielitung    betätigt wird, und ander  seits von     dem    maximalen und minimalen  möglichen Querschnitt der     Durchlässe        uni     Ventil 42 bestimmt sind.

   Dabei ist angenom  men,     dass    verstellbare Anschläge, wenn solche       j,orhanden    sind, sieh in fester Lage     befinden,     und dass das Ventil 42 durch die Kapsel 58  für geringe Höhe eingestellt. ist. Die     Breini-          stofflinie        OAo    (Max) gibt die Förderung bei  grösstem     öffnungsquerselniitt    des Ventils 42       :in    und die Linie     0-,1o    (Min) die Förderung,  wenn das Ventil 42 auf kleinsten Öffnungs  querschnitt eingestellt ist.

   Die Brennstoff  linie, die den Bedarf der     llasehine    angibt,  wird durch die Kurve     RRo    dargestellt und  liegt zwischen     Oslo    (Max) und     OAo        (hlin).     



  In der     Fig.    3B sind entsprechende Linien  <B>O</B>     A,10    (Max) und<B>O</B>     A,10    (Min) dargestellt,  welche durch die Einstellung des Ventils 4,  durch die Druckkapsel 58 in grosser Höhe,  von z. B. 12 000 m, bestimmt sind. Die Linie  für den Bedarf der Maschine ist mit     BRic     bezeichnet.  



       Fig.        4r1    und 4B zeigen     schematisch    die  abweichenden Funktionen der zweiten hy  draulischen Steuervorrichtung, wenn     gemäss          Fig.    1 die     Einstellung    durch     Änderung    der  Belastung auf die Feder 47 verändert wird,  bzw. wenn gemäss     Fig.    2 die     Verändeiini     der Einstellung durch Veränderung der Öff  nung 72 erfolgt.

   In den     Fig.        4.A    und 4B  ist. die Belastung P der Membran 43     bzw.     des     äquivalenten    Kolbens 86 (Fug. 1 oder 2)      über der Drehzahl N der Maschine aufge  tragen.  



  In     Fig.    4A ist infolgedessen, da der  Druckabfall in der fixen Öffnung<B>25</B> propor  tional zum     Quadrat    der Drehzahl N der Ma  schine und die Belastung der Membran 43       proportional    zum     Drttekabfall    ist, eine ein  zige     Kurve    vorhanden,     welche    die Belastung  I' der Membran 43 mit. der Drehzahl N in  Beziehung bringt. Diese Kurve entspricht.  der Linie     0R.   <I>OP,</I> und<I>0P2</I> sind je ein Mass  für zwei Belastungen der Feder 47, die durch  den Hebel 48 vorgewählt werden können.

         Wenn    bei einer vorgewählten Federbelastung  OP, die vom Druckabfall an der Öffnung       '?:5    herrührende hydraulische Belastung  diesen Wert OP,     überschreitet,    wird das  Ventil 42 im     schliessenden    Sinne verdreht.  Seine     Endstellung    für minimalen     Durchlass-          quersehnitt    wird     erreicht,    wenn die Bela  stung     OP',    erreicht.

   Desgleichen wird für  die vorgewählte Federbelastung 0P2 das  Ventil     4\?    sieh     ztt    schliessen beginnen,     wenn.     die     vom    Druckabfall herrührende     hvdrauli-          sehe    Belastung diesen Wert     überschreitet.     Seine     Enclstellung    für minimalen     Durchlass-          quersclinit.t    wird erreicht, wenn die Belastung       0P'2    erreicht hat.

   Nimmt man an, dass die  Kraft der Feder 47 linear zunimmt, dann ist       Pi,        P'1    gleich     P.,,    P'2. Die Änderungen der       Maschinendrehzahl,    die diesen     Bewegsingen     der     Steuermembran    43 entsprechen, sind  durch<B>AN</B> und     JNT'    angezeigt. Diese Ände  rung wird     als    Drehzahlanstieg bezeichnet  und aus     Fig.        4.,1    ergibt sich, dass dieser bei  niedrigen Drehzahlen grösser ist als bei  höheren.  



  In     Fig.    4B zeigen die Kurven     0R1    und  <B><U>OB.,</U></B> die     lü-di-auliche    Belastung des Kolbens  86 infolge des Druckabfalles in der variablen  Öffnung 7?     (Fig.        ?)    für     zwei        Einstellungen     derselben. Eine Zwischeneinstellung wird  durch die dazwischenliegende     unbezeichnete     Kurve dargestellt.

   OP zeigt die Belastung  der Feder 87 bei Stellung des Ventils 42  für maximalen     Durchlass    und OP zeigt die  Belastung     durch    die Feder 87, wenn das  Ventil     4'die    Stellung für minimalen Durch-         lassquerschnitt    einnimmt. Der     entsprechende     Drehzahlanstieg ist. durch<B><I>AN,</I></B> und<B><I>A N2</I></B> für  die beiden Einstellungen     ORi    und     0R2    der  Öffnung angegeben.

   Für die niedrigere Dreh  zahl der Maschine, welche durch die Öff  nungskurve     ORi    bestimmt wird, ist     also    der  Drehzahlanstieg geringer     als    für die grössere  Drehzahl entsprechend Kurve<I>0R2.</I>  



  Die Wahl der     Drehzahla.nstiegcharakte-          ristik    durch Veränderung der Belastung der  Feder 47 wie in     Fig.    1 oder durch Änderung  der Öffnung 72 wie in     Fig.    2 wird den je  weiligen Anforderungen der zu steuernden  Maschine angepasst.  



  Unter nochmaliger Bezugnahme auf       Fig.    3A und 3B sind die     Drehzahlanstieg-          eharakteristika,    wie sie in     Fig.    4A beispiels  weise angegeben sind, durch punktierte  Linien dargestellt. Diese zeigen die     11,        irkung     der     zweiten    hydraulischen Steuervorrichtung  und sind mit     Ni    und N2 bezeichnet und be  ziehen sich auf eine vorgewählte Drehzahl  mit den     Drehzahlanstiegwerten        3N,   <B><I>AN.</I></B>  



  Im Betrieb     stabilisiert    sieh die Drehzahl  der     Maschine    am Schnittpunkt der     punktier-          ten    Linien     Ni,    N2 mit der Linie     ER0    und       ER40.    Es ergibt sich, dass, da die Linien       ER0    und     ER,10    zwischen den maximalen und  minimalen Linien     0,10    (Max) und     OAe    (Min)  bzw.

   0A40 (Max) und 0A40 (Min) liegen,  das Ausmass, in welchem     überschüssiger     Brennstoff der Maschine während der Be  schleunigung zugeführt werden kann, durch  die Menge begrenzt wird, welche durch die  vertikale Distanz zwischen der Linie     ER0     und der Linie<B>0,10</B> (Max) bzw.     ER,40    und       O-140    (Max) dargestellt wird. Und der Grad,  in welchem die Brennstoffzufuhr gedrosselt       werden    kann, ergibt. sieh aus der     vertikalen     Distanz zwischen den Linien     ER0    und     Ozla     (Min) bzw.     ER40    und 0340 (Min).

   Auf  diese Weise kann eine übermässige Brenn  stoffzufuhr und Drosselung vermieden wer  den, besonders in der Höhe, wo die Wirkung  der Kapsel auf das Ventil 42 eine Herab  setzung der Steigung der Linien     0-1110    im  Vergleich zu den Linien 0A0     bewirkt.              Fig.    5 zeigt eine Abänderung der in       Fig.    2 dargestellten Ausführungsform. Bei  dieser Anordnung ist die feste Begrenzungs  öffnung 75 durch eine Öffnung 175 er  setzt, deren wirksamer Querschnitt sich ent  sprechend der umgebenden Temperatur  ändern kann, was durch die Kapsel 176 er  folgt, die auf Temperaturänderungen an  spricht.

   Zweck dieser Kapsel ist die Anpas  sung des Druckabfalles an der Öffnung 175  an die Umgebungstemperatur durch     Verkei-          nering    des Querschnittes bei abnehmender  Temperatur und umgekehrt. Dabei wird der  auf die Membran 29 einwirkende Druckabfall  erhöht und desgleichen die Brennstoffzufuhr  zur Maschine, wenn die Temperatur abnimmt,  und bei zunehmender Temperatur herabge  setzt.

   In Kombination mit der auf     Luft-          druckscInvanlungen    ansprechenden Kapsel  58 steuert die Kapsel 176 die Brennstofförde  iung der Maschine in Übereinstimmung mit  der Dichte der umgebenden Luft, oder falls  die Kapseln auf Druck und Temperatur in  der     Ansaugleitung    zur Maschine ansprechen,  in     Übereinstimmung    mit der Dichte der an  gesaugten     Kompressorluft.     



  Die in     Fig.    5 gezeigte Anordnung unter  scheidet sich auch dadurch von der in     Fig.    2  gezeigten, dass eine Nebenleitung 177 um die  variable Öffnung 72 vorgesehen ist und ein  federbelastetes Entlastungsventil 178 in der  Nebenleitung sich öffnet, wenn der Druck  abfall in der variablen Öffnung 72 einen vor  bestimmten Wert übersteigt. Auf diese Weise  kann man eine übermässige Drosselung der  Brennstoffzufuhr zur Maschine, z. B. bei  rascher Verminderung der Drehzahl, vermei  den.  



  Es versteht sich, dass die unterschiedlichen  Ausbildungen der beiden in     Fig.    1 und 2  dargestellten Systeme kombiniert werden  können. So kann z. B. die Steuerung mit ver  änderlicher     Durchlassöffnung    in einem System  verwendet werden, das die Anwendung einer  separaten Steuerpumpe mit unveränderlichem  Fördervolumen pro Umdrehung umfasst, wie  das in     Fig.    1 gezeigt ist. In gewissen Fällen  kann zur Erzielung der gewünschten Dreh-         zahlanstiegcharakteristika    die zweite hydrau  lische Steuervorrichtung sowohl eine Feder  mit verstellbarer Belastung als auch eine  variable Begrenzungsöffnung aufweisen.  



  Ausserdem kann man das     Brennstoffzu-          fuhrsystem    in Kombination mit einer Tempe  ratursteuerung bekannter, üblicher Bauart  verwenden. Die     Arbeitsweise    eines solchen       Temperatursteuersystems    bewirkt, dass die  Temperatur der durch die Turbine der An  lage fliessenden     Case    einen     vorbestimmten     Wert nicht übersteigt.. So kann z. B. ein     tem-          peraturempfindliches    Element, z. B. ein       Thermoelement,    in der Abgasleitung der  Maschine eine Spannung liefern, wenn eine  vorbestimmte Temperatur überschritten wird.

    Diese Spannung wird durch einen elektroni  schen Verstärker verstärkt     und        kaiiii    dann       Brennstoffzufuhrkontrollniit.tel    betätigen, wo  durch die     Brenilstoff7llfuhr    zur Maschine  vermindert wird. Bei Anwendung einer sol  chen Einrichtung in Kombination mit den  Systemen gemäss     Fig.    1 und 2 könnte der  Verstärker ein öffnen einer     Brennstoffnebeli-          leitung    bewirken, die an die     Zufuhrleitung    39  angeschlossen ist.

   Man könnte aber auch den  Verstärker dazu benutzen, um auf die Kapsel  58 im Sinne einer Brennstoffdrosselung     einen     Druck auszuüben, das heisst eine Höhenzu  nahme vorzutäuschen. Noch eine andere Mög  lichkeit wäre die Veränderung der Begren  zungsöffnung 25 oder 72.  



  Die in     Fig.    I und 2 beschriebenen Systeme  eignen sich speziell zur Verwendung in     Gas-          turbinenanlagen    für Flugzeugtriebwerke, in  denen die hohe Geschwindigkeit der Abgase  eine Schubkraft erzeugt und die Drehzahl  des Kompressors und Turbinenrotors durch  die Brennstoffzufuhr bestimmt wird. Die Er  findung eignet sich auch für Gasturbinen  anlagen, die Kraft an eine Welle abgeben,  die einen Propeller oder eine Tunnelschraube  antreibt.

   In solchen Fällen sorgt man     vorteil-          hafterweise    dafür, dass die vom Propeller  oder der Tunnelschraube herrührende Bela  stung mittels;     eine.1jemperaturkontrollsy        stems     der oben beschriebenen Art, eingestellt wird,      um im Turbinensystem übermässige Tempe  raturen zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffzufuhrsystcin in Gasturbinen anlagen mit einer Brennstoffpumpe (10 bzw. 70) zur Zuführung von Brennstoff zur An lage und mit Mitteln zur Steuerung der Brennstofförderung von der Pumpe zur An lage, welche Mittel eine erste hydraulische Steuervorrichtung (22, 24 bis 27, 29 bis. 32 bzw. 29, 31, 32, 70, 71, 75, 79, 84,<B>8</B>5), die für jede momentane Drehzahl der Anlage bei einer Beschleunigung die Brennstoffzufuhr zur Anlage auf einen vorbestimmten maxi malen Wert begrenzt, der grösser ist als der Brennstoffzufuhrwert für gleichförmigen Be trieb der Anlage bei dieser Drehzahl, und eine zweite hydraulische Steuervorrichtung (22, 24 bis 28, 43 bis 46 bzw.
    70 bis 72, 86, 88 bis 91) sowie eine Vorrichtung (47, 48 bzw. 73, 87) zur Änderung der Einstellung der zweiten hydraulischen Steuervorrichtung aufweisen, um eine Solldrehzahl für gleich förmigen Betrieb der Anlage vorauswählen zu können, wobei die zweite hydraulische Steuervorrichtung die Brennstoffzufuhr zur Anlage derart steuert., da.ss die Solldrehzahl eingehalten wird.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Brennstoffzufuhrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste hydraulische Steuervorrichtung so aus gebildet ist, dass sie den Druckabfall in einem Ventil (42), das von der zweiten hydrauli schen Steuervorrichtung betätigt. wird, in Abhängigkeit von der Drehzähl der Anlage einstellt.
    z. Brennstoffzufuhrsystem nach Patent ansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittels der Brennstoffpumpe gespeiste Ein spritzvorrichtung (21) und zwei in Serie zwischen die Brennstoffpumpe und die Ein- spritzvorrichtung geschaltete Drosselventile (42, 34) vorgesehen sind, wobei das eine Dros selventil (34) in der einen Richtung durch auf Druck ansprechende Mittel (29) der ersten hydraulischen Steuervorrichtung und in der andern Richtung durch auf Druck ansprechende Mittel (37) verschiebbar ist, welch letztere der Differenz der beidseits des andern Drosselventils (42) herrschenden Drücke ausgesetzt ist.
    3. Brennstoffzufuhrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite hydraulische Steuervorrichtung eine Feder (47) aufweist zum Belasten der auf Druck ansprechenden Mittel (43) dieser Steuervorrichtung entgegen der durch den Druckabfall erzeugten Belastung, und eine Vorrichtung (48) zum Einstellen der Feder belastung. 4. Brennstaoffzufuhrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite hydraulische Steuervorrichtung Mittel (73, 74) zum Verändern der Querschnitts fläehe eines Drosselorgans (72) aufweist, sowie eine Feder (87) zum Belasten der auf Druck ansprechenden Mittel (86) entgegen einer Belastung, die durch den Druckabfall im Drosselorgan (72) erzeugt wird.
    5. Brennstoffzufuhrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Steuern der Brennstofförderung zwi schen der Brennstoffpumpe und der Anlage vorgesehen sind, welche Mittel ein Ventil (42) aufweisen, das durch eine auf Druck ansprechende Vorrichtung (58) betätigbar ist, welche einem durch eine Betriebsgrösse der Anlage bestimmten Druck ausgesetzt ist.
    6. Brennstoffzufuhrsystem nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Druck ansprechende Vorrichtung (58) so @ ausgebildet ist, da.ss sie auf den Drnek der umgebenden Atmosphäre anspricht, um die Brennstoffzufuhr von der Brennstoffpumpe zur Maschine so zu ändern, dass die Brenn stoffzufuhr mit abnehmendem Atmosphären druck gedrosselt wird und -umgekehrt. 7.
    Brennstoffzufuhrsystem nach LTnteran- sprneh 6, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die auf Atmosphärendruck anspre chende Vorrichtung (58) betätigbare Ventil das durch die zweite hydraulische Steuervor richtung betätigbare Ventil ist und in zwei Richtungen bewegbar ist, wobei die Bewe gung in der einen Richtung durch den Atmo sphärendruck, diejenige in der andern Rich tung durch die zweite hydraulische Steuer vorrichtung bewirkt wird.
    B. Brennstoffzufuhrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gleiche Brennstoffpumpe (70) sowohl zur Förderung von Brennstoff zur Anlage als auch zur Förderung von .Druckfluidum für die beiden hydraulischen Steuervorrichtungen bestimmt ist.
    9. Brennstoffzufuhrsystem nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe so angeordnet ist, dass sie Brennstoff durch ein Drosselmittel (75) unveränderlichen Querschnittes fördert, wobei der Druckabfall in diesem Drosselmittel an die auf Druck an sprechenden Mittel (29) der ersten hydrau lischen Steuervorrichtung übertragen wird, und ferner durch ein zweites Drosselmittel (72) mit veränderlicher Querschnittsfläche, das in Serie mit dem ersten Drosselmittel angeordnet ist, wobei der Druckabfall im zweiten Drosselmittel an die auf Druck an sprechende Vorrichtung (86) der zweiten hydraulischen Steuervorrichtung übertragen wird,
    wobei das zweite Drosselmittel der Vor richtung zum Verändern der Einstellung der zweiten hydraulischen Steuer v orr iehtung zu geordnet ist. 10. Brennstoffzufuhrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es .Mittel (176) aufweist, welche auf die atmo sphärische Temperatur ansprechen, um den Brennstoffzufluss von der Pumpe zur 1Ta- schine derart zu verändern, dass er bei ab nehmender Aussentemperatur zunimmt und umgekehrt.
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