CH294756A - Lichtstarkes Objektiv mit anastigmatischer Bildfeldebnung nach Art des modifizierten Gauss-Typus. - Google Patents

Lichtstarkes Objektiv mit anastigmatischer Bildfeldebnung nach Art des modifizierten Gauss-Typus.

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CH294756A
CH294756A CH294756DA CH294756A CH 294756 A CH294756 A CH 294756A CH 294756D A CH294756D A CH 294756DA CH 294756 A CH294756 A CH 294756A
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sep
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Ag Voigtlaender
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Ag Voigtlaender
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    • G02OPTICS
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    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below

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Description


  Lichtstarkes Objektiv mit     anastigmatischer        Bildfeldebnung    nach     Art     des     modifizierten        Gauss-Typus.       Die vorliegende Erfindung.

   betrifft ein  lichtstarkes Objektiv mit,     anastigmatiseher          Bildfeldebnung    nach Art des modifizierten       Gauss-Typus    mit zwei die     Blendenebene    ein  schliessenden     Objektivhälften,    wobei die auf  der Seite der längeren Strahlungsweite ste  hende Hälfte F im Sinne der photographi  schen Aufnahme dein Objektiv zugekehrt ist  und als Frontglied eine Erweiterung der       Gaussisehen        Objektivhälfte    darstellt, während  die auf der andern Seite der     BlendenebenP     stehende,

   hintere     Objektivhälfte        H    die Form  gestaltung einer nicht erweiterten Objektiv  hälfte aufweist.  



  Das lichtstarke Objektiv nach der vorlie  genden Erfindung, deren relative Öffnung  zweckmässig zwischen etwa. 1:2 und<B>1.:1-</B> liegt,  ist dadurch gekennzeichnet, dass die auf der  Seite der längeren Strahlungsweite stehende  und das     Prontglied    bildende, vordere     Objek-          tivhälfte    F derart aufgebaut ist, dass einem  die vordere     Objektivliälfte    gegen die längere  Strahlungsweite begrenzenden     meniskenförmi-          gen    und gegen die     Blendenebene    hohlen  Linsenglied 1 zwei der     Blendenebene        L     voraufgehende Linsenpaare     II,

          III    nach  geschaltet sind, die ihrerseits aus     menisken-          förmigen    Einzellinsen bestehen, die sämtlich  ebenfalls gegen die     Blendenebene    hohl sind  und zugleich paarweise entgegengesetzte Stär  kevorzeichen besitzen.

      Zweckmässig besitzt das die vordere     Objek-          tivhälfte    gegen die längere Strahlungsweite  begrenzende     meniskenförmige    Linsenglied I  eine positive Brechkraft., wenn das Objektiv  als Aufnahmeobjektiv einer     Oszillographen-          Kamera    zur Registrierung von Schirmbildern  eines     Bratin'selien    Rohres zu dienen hat. Dabei  ist. im     Objektivraum    eine erhöhte Strahlen  konvergenz zweckmässig und demgemäss eine  die längere Strahlungsweite begrenzende Sam  inelwirkung des Grenzgliedes besonders vor  teilhaft.  



  Das die längere Strahlungsweite begren  zende Linsenglied I kann aber auch eine nega  tive Brechkraft besitzen, und das Objektiv  findet dann Anwendung, wenn es sich für  das Objektiv als vorteilhaft erweist, die       Hauptpunktlage    in der Weise zu     beeinflussen,     dass sie in der Lichtrichtung nach der Seite  der kürzeren Strahlungsweite hin verschoben  werden soll.

   Eine solche Massnahme ist.     insbe-          sonders    bei sehr lichtstarken Objektiven ange  zeigt, die dann auf Grund     dieser    baulichen  Ausgestaltung eine längere     bildseitige    Schnitt  weite     pö    besitzen und daher besonders günstig  in solche photographische Aufnahmegeräte  eingebaut werden können, bei denen     nvischen     der Hinterlinse des Objektivs und dem licht  empfindlichen Film umlaufende Blenden oder       Refle-,spiegel    angeordnet sind.  



  Eine derartige Beeinflussung der Haupt  punktslage ist um. so wirksamer, je grösser      der Abstand A des die vordere     Objektivhälfte     gegen die längere Strahlungsweite begrenzen  den     meniskenförmigen    und gegen die Blende  hohlen Linsengliedes I von der Blende B ist,  wie     diesbezügliche    Untersuchungen ergeben  haben. Zweckmässig ist dieses Linsenglied 1  der vordern     Objektivhälfte    in einem Abstand  A von der     Blendenebene    angeordnet, der       ,grösser    ist als ein Drittel der Gesamtbrenn  weite des Objektivs.  



  Sofern ein solches Objektiv nur mit voller  Öffnung verwendet     wird    und daher keine  körperliche Blende enthält, so     ist    die Mitte  des freien     Blendenraumes        als    Ort der     Bleii-          denebene    zu betrachten und massgeblich für  die technische Bestimmung dieses Abstandes,  in dem die beiden aus     meniskenförmigen    und  gegen die     Blendenebene    hohlen Einzellinsen  bestehenden     Linsenpaare        II    und     III    des  Frontgliedes F untergebracht sind.  



  Im Frontglied steht das dieses gegen die  längere Strahlungsweite begrenzende     menis-          kenförmige    und gegen die Blende hohle Lin  senglied I an der Stelle des grössten Strah  lenquerschnittes. Infolgedessen besitzt zur Er  zielung relativ geringer Flächenkrümmungen  zweckmässig das hierfür verwendete Glas eine  Brechzahl     (n1),    die grösser ist als die     Brech-          zahl    des     Glases    der dieses Frontglied auf der  Seite der     Blendenebene    begrenzenden Linse       (L5),    deren Brechzahl mit n5 bezeichnet ist,

    welche Brechzahlen hier und im folgenden  stets auf die gelbe     d-Linie    des     Heliumsspek-          trums    bezogen sind.  



  Dies ist vor allem dann angezeigt, wenn  das Objektiv nach vorliegender     Erfindung     mit     grosser    relativer Öffnung verwendet wer  den soll. In diesem Falle ist gegebenenfalls  das die längere Strahlungsweite begrenzende       meniskenförmige    Linsenglied I aus zwei ver  kitteten     Einzellinsen    zusammengesetzt, wobei  dieses an der Kittfläche     KI    zusammengesetzte  Element dann noch zur sphärischen oder       ehromatischen        Teilkorrektion    bzw. zu meh-         reren        Teilkorrektionen    des Objektivs mit  benutzt wird.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist. das Bezeich  nungsschema. des Objektivs nach vorliegender  Erfindung dargestellt. Es bedeuten darin 1,       II    und     III    die drei auf der Seite der länge  ren Strahlungsweite angeordneten und     zusain-          mengefasst        als    Frontglied F bezeichneten Lin  senglieder, denen auf der andern Seite der mit B  bezeichneten Blende die aus den Linsenglie  dern IV und V bestehende, hintere Objektiv  hälfte H nachfolgt.     RK,    deutet eine Kittfläche  im Linsenglied I an, falls dieses Linsenglied  I aus Einzellinsen zusammengesetzt ist.

   R     Krv     ist analog eine Kittfläche im     Linsenglied    IV.  Mit A ist die     Entfernung    des objektseitigen  Vordergliedes I     angegeben,    gemessen vom  Scheitel des innenstehenden Radius     R"    längs  der optischen     Achse    bis zur Blende B.  



  Das Bezeichnungsschema. ist hinsichtlich  der in den einzelnen Linsengliedern enthal  tenen     Nachbarflächenpaare    und deren Gestal  tung sowie den gegebenenfalls von ihnen ein  geschlossenen Luftabständen in Anlehnung an  das nachfolgend beschriebene     datenmässige     Zahlenbeispiel dargestellt.  



  Die einzelnen Linsen L sowie die     Krüm-          mungsradien    R der Linsenflächen sind ebenso  wie die Brechzahlen     7i.    der verwendeten Gläser  der Reihe nach von der Seite der längeren  Strahlungsweite zur Seite der kürzeren  Strahlungsweite hin laufend durchnumeriert.  Gleichermassen sind die Linsendicken d und  die Luftabstände     a    fortlaufend numeriert,  wobei der     Blendenraum        a"i    in den     objektsei-          tigen    Teil     b1    und den bildseitigen Teil b"  aufgeteilt dargestellt ist.  



       Fig.    2 gibt in Verbindung mit nachstehen  der Zahlentafel ein     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes für f = 100 mm  Brennweite, verkleinert auf     zwei    Drittel der  natürlichen Grösse. Die     veiivendeten    Gläser  sind durch ihre Brechzahl n.,1 und durch die       Abbesche    Zahl v charakterisiert.

      
EMI0003.0001     
  
    <I>Zahlenbeispiel:</I>
<tb>  Brennweite <SEP> Relative <SEP> Öffnung <SEP> Bildseitige <SEP> Schnittweite
<tb>  f <SEP> = <SEP> 100 <SEP> 1: <SEP> 1,5 <SEP> po' <SEP> = <SEP> 66,602
<tb>  R1 <SEP> = <SEP> -f-163,48
<tb>  dl <SEP> = <SEP> 3,74 <SEP> n1 <SEP> = <SEP> 1,61959 <SEP> 3,1= <SEP> 60,5
<tb>  R2 <SEP> = <SEP> -f- <SEP> 143,31
<tb>  a1 <SEP> = <SEP> <B>1,87</B> <SEP> Luft
<tb>  R3 <SEP> = <SEP> + <SEP> 66,50
<tb>  d2 <SEP> = <SEP> 3,44 <SEP> n2 <SEP> = <SEP> 1,72713 <SEP> v2 <SEP> = <SEP> 28,4
<tb>  R4 <SEP> = <SEP> R4 <SEP> = <SEP> RKII <SEP> = <SEP> <B>+</B> <SEP> 41,41
<tb>  d3 <SEP> = <SEP> 15,74 <SEP> n3 <SEP> = <SEP> <B>1</B>,61966 <SEP> v3 <SEP> = <SEP> 55,0
<tb>  R6 <SEP> = <SEP> + <SEP> 196,91
<tb>  a2 <SEP> = <SEP> 0,28 <SEP> Luft
<tb>  R6 <SEP> = <SEP> -f- <SEP> 41,41
<tb>  d4 <SEP> = <SEP> 11,79 <SEP> n4 <SEP> =1,

  70329 <SEP> v4 <SEP> = <SEP> 41,1
<tb>  R, <SEP> = <SEP> T <SEP> 159,87
<tb>  a3 <SEP> = <SEP> 1,55 <SEP> Luft
<tb>  R7' <SEP> = <SEP> + <SEP> 196,91
<tb>  d5 <SEP> = <SEP> 3,35 <SEP> n5 <SEP> =1,54826 <SEP> v5 <SEP> = <SEP> 45,8
<tb>  R8 <SEP> - <SEP> -+- <SEP> 25,02
<tb>  bi <SEP> = <SEP> 11,45
<tb>  a4 <SEP> = <SEP> 20,71 <SEP> Blendenraum
<tb>  b2 <SEP> = <SEP> 9,26
<tb>  Ro <SEP> = <SEP> - <SEP> 3<B>0</B>,09
<tb>  d<B>6</B> <SEP> = <SEP> 2,00 <SEP> n6 <SEP> = <SEP> 1,64819 <SEP> -Po <SEP> = <SEP> 33,7
<tb>  Rio=Riö=Rkiv <SEP> unendlich
<tb>  d7 <SEP> = <SEP> 10,31 <SEP> n7 <SEP> = <SEP> 1,61959 <SEP> v7 <SEP> = <SEP> 60,5
<tb>  Ril <SEP> = <SEP> - <SEP> 41,41
<tb>  a5 <SEP> = <SEP> 0,37 <SEP> Luft
<tb>  R12 <SEP> = <SEP> <B>+</B> <SEP> 288,32
<tb>  d$ <SEP> = <SEP> 7,45 <SEP> n$ <SEP> = <SEP> 1,69347 <SEP> va <SEP> = <SEP> 53,5
<tb>  R13 <SEP> = <SEP> - <SEP> 61,

  82       Es ist also:  
EMI0003.0002     
  
    a.1 <SEP> = <SEP> 1,87
<tb>  d2 <SEP> = <SEP> 3,44
<tb>  d3 <SEP> = <SEP> 15,74
<tb>  a2 <SEP> = <SEP> 0,28
<tb>  d., <SEP> = <SEP> 11,79
<tb>  a3 <SEP> = <SEP> <B>1,55</B>
<tb>  c1, <SEP> = <SEP> 3,35
<tb>  <U>b1 <SEP> =</U> <SEP> 1 <SEP> .1,45
<tb>  A <SEP> = <SEP> 49,47 <SEP> für <SEP> f <SEP> = <SEP> <B>100.</B>       Damit ist A = 49,47 /o von f, also grösser  als     1/3    f.  



  Ferner ist     n1    = 1,61959 und somit grösser  als n, = 1,54826.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtstarkes Objektiv mit anastigmati- scher Bildfeldebnung nach Art des modifi- zierten Gauss-Typus mit zwei die Blenden ebene einschliessenden Objektivhälften, wobei die auf der Seite der längeren Strahlungs weite stehende Hälfte (F) im Sinne der pho tographischen Aufnahme dem Objekt zuge kehrt ist und als Frontglied eine Erweiterung der Gaussischen Objektivhälfte darstellt, wäh rend die auf der andern Seite der Blendenebene stehende hintere Objektivhälfte (H)
    die Form gestaltung einer nicht erweiterten CTaussischen Objektivhälfte aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf der Seite der längeren Strahlungsweite angeordnete und das Front glied (F) bildende, vordere Objektivhälfte derart aufgebaut ist, dass einem die vordere Objektivhälfte gegen die längere Strahlungs weite begrenzenden, meniskenförmigen und gegen die Blende hohlen Linsenglied (I) zwei der Blendenebene voraufgehende Lin- senpaare (II und III) nachgeschaltet sind,
    die ihrerseits aus meniskenförmigen Einzel linsen bestehen, die sämtlich ebenfalls gegen die Blendenebene hohl sind und zugleich paarweise entgegengesetzte Stärkevorzeichen besitzen. UNTERAINSPRÜCHE 1.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die vordere Objek- tivhälfte gegen die längere Strahlungsweite begrenzende meniskenförmige Linsenglied (I) von der Blendenebene durch einten Abstand (A) getrennt ist, der grösser ist als ein Drittei der Gesamtbrennweite des Objektivs, in wel chem Abstand zugleich die beiden aus menis- kenförmigen Einzellinsen bestehenden Linsen paare (II und III) des Frontgliedes unter gebracht sind. 2.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechzahl des die vor dere Objektivhä.lfte gegen die längere Strah lungsweite begrenzenden Linsengliedes (I) des Frontgliedes grösser ist als die Brechzahl des Glases der dieses Frontglied gegen die Blendenebene begrenzenden Linse. 3. Objektiv nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die vordere Objektivhälfte gegen die längere Strahlungs weite begrenzende meniskenförmige Linsen glied (I) des Frontgliedes (F) aus zwei ver kitteten Einzellinsen, zusammengesetzt ist. 4.
    Objektiv nach PatentanspxLieh, wie in der Fig. 2 dargestellt und durch die Zahlen tabelle beschrieben.
CH294756D 1951-06-21 1951-07-30 Lichtstarkes Objektiv mit anastigmatischer Bildfeldebnung nach Art des modifizierten Gauss-Typus. CH294756A (de)

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CH294756D CH294756A (de) 1951-06-21 1951-07-30 Lichtstarkes Objektiv mit anastigmatischer Bildfeldebnung nach Art des modifizierten Gauss-Typus.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073769B (de) * 1960-01-21 Jos. Schneider & Co. Optische Werke, Bad Kreuznach Photographisches oder kinematographisches Weitwinkelobjektiv

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073769B (de) * 1960-01-21 Jos. Schneider & Co. Optische Werke, Bad Kreuznach Photographisches oder kinematographisches Weitwinkelobjektiv

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