CH294848A - Regelvorrichtung an einer Maschinenanlage. - Google Patents

Regelvorrichtung an einer Maschinenanlage.

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CH294848A
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Inc Cummins Engine Company
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Cummins Engine Co Inc
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    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Regelvorrichtung an einer Maschinenanlage.    Die Energiezufuhr von     Kraftmasehinen     wird     üblieherweise    mittels eines auf die Dreh  zahl ansprechenden Reglers verändert. Die       Kraftmasehinen    werden zum Antrieb anderer       Ma-%ehinen    benützt, und die Drehzahl der       Kraftmasehine    ändert sich bei Änderungen  ihrer Belastung infolge des     weehselnden     Kraftbedarfes der angetriebenen     Masehine.     Der Regler bringt dann die Drehzahl der       Kraftmasehine    wieder     auf    die gewünschte  Höhe, entsprechend den jeweils vorliegenden  Verhältnissen.  



  Es gibt jedoch Fälle, wo der Regler das  Bestreben hat, die Drehzahl der     Kraftma-          sehine    auf einem Wert zu halten, der für     den     gewünschten Betrieb der angetriebenen     Ma-          sehine    -unter der obwaltenden Belastung     züi     hoch ist. Ein solcher Fall ist der durch eine       Brennkraftmasehine    erfolgende Antrieb eines       Drehmomentwandlers,    der seinerseits z. B.  einen Kran oder Aufzug und insbesondere  einen Löffelbagger betätigt.

   Ist die Belastung  des letzteren sehr klein und     steiat    die Dreh  zahl der     ALtsgangswelle    des     Drehmoment-          wandlers        auf    einen hohen Wert, so tritt ein  Überhitzen des     Drehmomentwandlers    ein. Bei       dieseni    Beispiel wird die Drehzahl der Kraft  maschine natürlich vom Regler 'gesteuert -Lind  hat das Bestreben, wenigstens annähernd     auf     der gleichen Höhe     za    bleiben, wie wenn der       Drehmomentwandler    belastet wäre und die  Ausgangswelle des letzteren mit einer kleine  n Drehzahl laufen würde.

      Beim Eintreten solcher Zustände     geringelte          Belastunc    sollte die Drehzahl der     Kraftma-          schine    so weit reduziert werden können,     da!3     die Ausgangswelle des     Drehmomentwandlers          nuf    einer mässigeren Geschwindigkeit gehalten  wird, um ein Überhitzen des Wandlers zu ver  hüten.

   Es ist daher     angezeig   <B>,</B> die Energie  zufuhr der     Kraftma-ehine    nicht nur abhän  gig von ihrer Drehzahl zu regeln, sondern       aueh    eine dieser     Regelluig    überlagerte     Stene-          rung    vorzusehen, mittels der die     Kraftma-          sehine        auf    eine den im     DrehmomentwandIer     obwaltenden Zuständen an-     asste    Drehzahl       zIep     gebracht werden kann.

   Ähnliches gilt für den  Antrieb eines elektrischen Generators durch  eine     Kraftmaschi    ne, wo es von Nutzen sein  kann, die     Kraftmasehine    nicht     nur    abhängig  von ihrer eigenen Drehzahl, sondern auch ab  hängig von der     Kraftabgabe    des     Generators     <B>C</B>       zu        stei        aern,

          die        z.        B.        in        Volt        und        Ampere        ge-          messen    wird. Beim Antrieb einer     hydrauli-          sehen    Pumpe durch eine     Kraftmasehine    kann  es, von Vorteil sein, letztere nicht nur abhän  gig von ihrer eigenen Drehzahl, sondern auch  abhängig vom Druck und von der Förderung  der Pumpe zu steuern.

   Ein weiteres Beispiel  ist der Fall,     dass    die Höhe der Temperatur  eine     Grenzbedingung    für einen von der       Kraftinasehine    angetriebenen Mechanismus  darstellt, wobei dem     Kraftmasehinenreggler     eine     auf    diese Temperatur ansprechende  Steuerung überlagert ist.

        Als auf die Drehzahl der     Kraftmaschine     ansprechende Steuer- und Regelvorrichtun  gen sind hydraulische Regler bekannt, bei  denen     Drueli:flüssigkeit        Zum    Betätigen der       Steucrang    für die Energiezufuhr der Ma  schine an     eineentsprechende    Betätigungsvor  richtung gegeben wird.  



  Die Regelvorrichtung nach der vorliegen  den Erfindung an einer eine,     Kraftmaschine     und ein angetriebenes Aggregat aufweisenden       Maschinenanla-e    hat einen Hauptregler, der  ein Ventil besitzt> das in Abhängigkeit von der  Drehzahl der     Kraftmaschine    gesteuert wird  und seinerseits die Zufuhr von     Druekflüssig-          keit    zu einem Servomotor steuert, der auf     ein     Steuerorgan für die Energiezufuhr der     Kraft-          niaschine    wirkt.

   Diese     Regelvorriehtung    be  sitzt ausserdem     Hilfssteaermittel,    die unter  dem     Einfluss    des angetriebenen Aggregates  stehen, mit einer     Druekflüssigkeitsleitung    in  Verbindung stehen und die Wirkung des       Ilauptreglers    auf die Maschinendrehzahl bei  Auftreten von bestimmten Betriebszuständen  des angetriebenen Aggregates ändern.

   Die       Regelvorrielitung    nach der vorliegenden Er  findung ist nun dadurch gekennzeichnet,     dass     die genannten     Hilfssteuermittel    so ausgebildet  sind,     dass    sie aus dem Servomotor durch eine       Abzapföffnung    bei bestimmten Betriebsbedin  gungen am angetriebenen Aggregat Druck  flüssigkeit, abfliessen lassen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des     Erfin-          duingsgegenstandes    sind in der Zeichnung in  Anwendung auf einen Dieselmotor     veran-          sehaulieht,        und    zwar zeigen:

         Fig.   <B>1</B> eine Seitenansicht des Motors mit  einem ersten Beispiel der     Regelvorriehtung,          Fig.   <B>21</B> eine Vorderansicht,     ineinem    grösse  ren Massstab, der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten  Regelvorrichtung, teilweise im Schnitt, nach  der Linie 2-2 der     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> einen     Vertikalsehnitt    nach der  Linie<B>3-3</B> der     Fig.    2,       Fi-.    4 einen     Vertikalsehnitt    nach der  <B>c</B>  Linie 4--4 der     Fig.    2,

         Fig.   <B>5</B> einen Horizontalschnitt nach der  Linie<B>5-5</B> der     Fig.    2,         Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> ein Detail aus     Fig.   <B>3</B> in       gTösserem    Massstab mit Teilen der     Regel-          vorriehtun-,    in drei verschiedenen Stellungen  und       Fig.   <B>9</B> bis<B>11</B> ein Detail ähnlich demjeni  gen der     Fig.   <B>6</B> bis<B>8,</B> aber von einem zweiten  Beispiel.  



  Die     übersiehtszeiehnung    der     Fig.   <B>1</B> zeigt  einen Dieselmotor 20, mit dem ein     Drehmo-          inentwandler    21 verbunden ist, der von diesen"  angetrieben wird und dessen     Ausgangswellt     22 eine     Arbeitsmasehine,    z. B. einen Kran,       Aufzu-    oder     Löffelbagger,    antreibt.

   Ein       Brennstoff-Förderapparat   <B>23</B> mit einem dreh  baren Verteiler 24 zur Abgabe von Brennstoff  an die einzelnen     Motorzviinder    ist auf der  einen Seite des Motors '20 montiert     uind    weist  eine     Messpumpe    (nicht gezeigt) auf, deren  Förderung durch einen Steuerhebel<B>25</B> regu  liert wird.     Auf    dem Apparat<B>23</B> ist ein  Hauptregler<B>26</B> und ein Hilfsregler<B>27</B> mon  tiert.

   Beide Regler sind     hydrauliseher    Art,  und der Hauptregler<B>26</B> wird vom Motor  über eine     VerbindLing    mit einer Antriebswelle  im Apparat     '223    angetrieben, die ihrerseits mit       zn          der    Motorkurbelwelle verbunden ist. Der auf  die Drehzahl der     Wandlerausgangswelle    22  ansprechende     Hilfsregier   <B>27</B> wird von dieser  über     ein-en    Riemen 31.     -und    eine     bie-,Same     Welle<B>30</B> angetrieben.

   Der Hauptregler<B>26</B> ist       #on    bekannter Konstruktion und weist ein  am Apparat,<B>23</B> befestigtes     GehäLise   <B>32</B> auf.  Im     GehäLise   <B>32</B> ist eine     rohrförmi-e        Re#,ler-          n    kn  <I>welle</I><B>33</B> gelagert, deren unteres Ende     genLitet     ist zwecks     Ansehl-Lisses    eines Getriebes (nicht  gezeigt), das von einer vom Motor angetrie  benen Welle im Apparat<B>293</B> angetrieben wird.

    Der Hauptregler kann als hydraulisches     Flui-          duin    das dem Motor durch den Apparat<B>23</B>       ,belieferte    Dieselöl benützen. Zu diesem Zweck  weist der Hauptregler im untern Teil seines  Gehäuses ein     Einlass-Ansehlussstüek    34 auf,  das an eine     Fluiduniztif-uihrleit-Lin,-        angesehlos-          sen    ist und in eine     Einlaufkammer   <B>35</B> einer  durch die     Reglerwelle   <B>33</B> angetriebenen     hy-          draulisehen    Pumpe<B>36</B> mündet.

   Die Pumpe  weist hier die Form einer     Zahnradp-Limpe    auf  Lind ist     auf    der     Reglerwelle   <B>33</B> nahe deren      unterem Ende montiert. Die Pumpe<B>36</B> för  dert das Fluidum in eine im Gehäuse<B>32</B> ge  bildete, der     Einlaufkammer   <B>35</B> diametral     ge,     genüberliegende     Druekkammer   <B>37,</B> und ein       Durehlass    40 verbindet die Kammer<B>37</B> über  einen abgesetzten     Zwisehenteil    der Welle<B>33</B>  mit der     Einlaufkammer   <B>35,</B> wobei in letzterer  ein Entlastungsventil 41 vorgesehen ist.

    Wenn die Zahnradpumpe also mehr Fluidum  unter Druck fördert, als im Regler benützt  wird, so wird dieser     Übersehass    an die     Pum-          peneinlaafseite    zurückgeführt. Das Entla  stungsventil 41 ist von bekannter Konstruk  tion mit Feder, um den Druck in der     Kam-          iner   <B>37</B> wenigstens annähernd auf einem vor  bestimmten Wert zu halten.  



  In der rohrförmigen Antriebswelle.<B>33</B> ist  ein     Ventilplunger    42     (Fig.   <B>3)</B>     zum    Steuern       des        Durchflusses    von     Druckfluidam    zum     Be-          tätiger    des     Motorsteuerhebels    verschiebbar  angeordnet.

   Zu diesem Zweck besitzt die Welle  <B>33</B> eine ringförmige, mit dem     Durehlass    40  auf gleicher Höhe liegende     Ringnuit    43, die  durch eine Anzahl von     RadialbohrLingen    44  mit dem Welleninnern verbunden ist, so     dass     von der Pumpe<B>36</B> gefördertes     Druckfluidum     in die Welle<B>33</B> eintreten kann, wenn der     Ven.-          tilplung-er    einen solchen     Durehfluss    erlaubt.

    Die Welle<B>33</B> besitzt eine zweite Ringnut 45,  die     mit    dem Welleninnern durch Bohrungen  46 verbunden ist, so     dass        ö].    aus dem Wellen  innern in einen im Gehäuse<B>32</B> gebildeten und  mit dem untern Ende eines in letzterem gebil  deten Zylinders<B>50</B> in Verbindung stehenden       Durehlass    47 fliessen kann. Im Zylinder<B>50</B> ist  ein     hvdrauliseher        Betätiger    in Form eines       zn     Kolbens<B>51.</B>  



  Die     rohrförmige        Antriebswelle   <B>33</B> besitzt  einen Kopf<B>52,</B> an dem     Zentriftiggal,gewichte     <B>53</B> schwenkbar befestigt sind.     Einwärtsgerieh-          tete    Finger 54 an den Gewichten<B>53</B> legen sieh  von unten     -e-en    ein Kugellager<B>55,</B>     auf    dem  ein Federteller<B>56</B> abgestützt ist. Letzterer  bildet einen Sitz für eine     Sehraubenfeder   <B>57,</B>  die die     Regierfeder    bildet.

   Der Federteller<B>56</B>  ist starr am     Ventilplunger    42 befestigt, und  <B>-</B> wenn die Gewichte<B>53</B> unter der     Zentrifu-          galwirkung    und der Kraft der Feder<B>57</B> nach    aussen     bzw.    innen kippen<B>-</B> gleitet der     Ven-          tilplanger    42 in der Welle<B>33.</B> Die Feder<B>57</B>  arbeitet natürlich dem Auswärtskippen der  Gewichte<B>53</B> entgegen.  



  Der     Ventilplunger    42 weist ein Paar  Bünde<B>60</B> und<B>61</B> -und zwischen     di-esen    einen.  abgesetzten Teil<B>62</B> auf, wobei die Bünde glei  tend in die Welle<B>33</B> passen. Wenn daher der       Ventilplunger    42 sieh in der Stellung gemäss       Fig.   <B>3</B> befindet, so fliesst von der Pumpe<B>36</B>  in die     Druekkammer   <B>37</B> geliefertes<B>Öl</B> durch  den     Durchlass    40, die     Ringnut    43 in der  Welle und durch die Bohrungen 44 ins Wel  leninnere um den abgesetzten Teil<B>62,</B> da der  Bund<B>60</B> die Bohrungen 44 freigibt.

   Der  Bund<B>61</B> hingegen versperrt die Bohrungen  46, so     dass    kein<B>Öl</B> vom Welleninnern in den       Duirehlass    47 und in den Zylinder<B>50</B> gelangen  kann. Sollte die Motordrehzahl abfallen, wo  bei die Feder<B>57</B> die     Gewiehte   <B>53</B> nach innen  kippt, so senkt sich der     Ventilplunger    42,  wodurch der Bund<B>61</B> die Bohrungen 46     frei-          ,lIbt.    Daher kann jetzt<B>Öl</B> in den     Durchlass    47  und Zylinder<B>50</B> fliessen, um den Kolben     51-          des        Betätigers    anzuheben.

   Wenn die Motor  drehzahl übermässig gross ist und die     Ge-          wiehte   <B>53</B> nach aussen gekippt sind, so wird       cler        Ventilplunger    42 angehoben, wobei er den  Bund<B>61</B> über die Bohrungen 46 hebt, so     dass     im Zylinder<B>50</B>     befindliehes   <B>Öl</B> durch den  Kanal 47 und die     Bohrun.-en    46 ins Innere  der Welle<B>33</B> unter den Bund<B>61</B> gelangen  kann. Das untere Ende der Welle<B>33</B> ist offen"  so     dass   <B>Öl</B> vom Zylinder<B>50</B> entweichen kann,  wodurch der Kolben<B>51</B> sieh im Zylinder<B>50</B>  abwärts bewegt.  



  Das obere Ende des Kolbens<B>51</B> legt sieh  von unten gegen ein Ende des Hebels<B>62</B> von  angenähert dreieckiger Form, wie aus     Fig.   <B>5</B>  ersichtlich. Der Hebel<B>62</B> ist     auf    Zapfen<B>63</B>  im Gehäuse<B>32</B> schwenkbar gelagert. Der     ge-          j#iiäss        Fig.   <B>5</B> rechte Zapfen<B>63</B> erstreckt sieh       auf    die Aussenseite des Gehäuses<B>32</B> und trägt  einen     Reglerhebel    64.

   Am freien Ende des  letzteren ist eine     Reglerstange   <B>65</B> befestigt,  die sieh nach unten erstreckt und mit dem  .Steuerhebel<B>25</B> des     Brennstofförderapparates     <B>23</B> verbunden ist. Wenn der Kolben<B>51</B> durch      den Zutritt von     Drucköl    ins untere Ende des  Zylinders<B>50</B> aufwärts bewegt wird, so     ver-          schwenkt    er den Hebel<B>62</B> in dem Sinne,     dass     der Steuerhebel<B>25</B> den     Ölzufluss    an den Motor  vergrössert und dadurch dessen Drehzahl er  höht.

   Wenn hingegen der Zylinder<B>50</B> mit dein  Ablauf durch das untere Ende der Welle<B>33</B>  verbunden ist, so hat eine am einen Ende am       Reglerhebel    64 befestigte und. am andern  Ende an einem festen Teil des     Brennstofför-          derapparates    verankerte     Sehraubenfeder   <B>66</B>       Tig.   <B>1</B> und 4) das Bestreben, den     Regler-          hebel    64 in dem Sinne zu     verschwenken,        dass     der     Brennstoffzufluss    an den Motor und  damit dessen Drehzahl gedrosselt wird.

   Durch  diese     Verschwenkung    wird der Kolben<B>51</B>       a     abwärts bewegt und     drüekt    das<B>Öl</B> aus dem  Zylinder<B>50.</B>  



  Der     Hauptre,-ler   <B>26</B> ist vorzugsweise mit  einem so-.      Drebzahlabfall-Steuergestänge      versehen, das die geregelte Motordrehzahl  etwas verkleinert, wenn die Belastung des Mo  tors ansteigt. Wie in     Fig.   <B>3</B> und<B>5</B> gezeigt, ist  am Hebel<B>62</B> ein winkelförmiger Träger<B>70</B>  verstellbar montiert und greift in einen       Sehlitz   <B>71</B> des Hebels<B>62.</B> Der Träger<B>70</B> kann       ge        -,

          genüber        der        Schwenkach-se        des        Hebels        62     verstellt werden und in der eingestellten Lage  mittels einer in den Hebel<B>62</B> eingreifenden  Schraube<B>72</B> gesichert werden. Am Träger<B>70</B>  ist ein Stift<B>73</B> befestigt, der quer zum Schlitz  <B>71</B> steht, und ein gegabelter Hebel 74 greift  am Stift<B>73</B> an. Der Hebel 74 ist. auf einem  Drehbolzen<B>75</B> in einem     Drellzahl-Verstell-          hebel   <B>76</B> schwenkbar gelagert.

   Wenn     sich,da-          her    der Hebel<B>62</B> auf seinen Zapfen<B>63</B>     ver-          sehwenkt,    so     verschwenkt    sieh "auch der Hebel  74 zufolge seiner Verbindung mit dem Stift  <B>73,</B> wobei diese     Verschwenkung    um den Bol  zen<B>75</B> erfolgt. Der Hebel 74 trägt zwischen  seinen Enden ein Joch<B>77,</B> das am obern Ende  der     Reglerfeder   <B>57</B> angreift.  



  Wenn der Kolben<B>51</B> durch den     Öldruek     im Zylinder<B>50</B> nach oben bewegt und der  Hebel<B>62</B>     verschwenkt    wird, so wird auch der  Stift<B>73</B> nach oben bewegt, wodurch der Hebel  74     versehwenkt        -Luid    das Joch<B>77,</B> gegen das  die Feder<B>57</B> anliegt, angehoben wird. Der  <B>;D</B>    Druck letzterer wird dadurch verringert, so       dass    die     Reglergewiehte   <B>53</B> zufolge dieses ver  ringerten Federwiderstandes nach aussen kip  pen und der     Ventilplanger   <B>72</B> die Bohrungen  46 abschliesst, wodurch der     ölzufluss    an den  Zylinder<B>50</B> abgeschnitten wird.

   Die     Regler-          gewichte   <B>53</B> stellen somit eine     Netitralstellung     des     Ventilplangers    42 bei einer verschiedenen  Motordrehzahl ein, zufolge der Änderung im  Druck der Feder<B>57</B> wegen des     Anhebens    des  Kolbens<B>51</B> und des Hebels 74.

   Sollte sieh die  Maschinendrehzahl über die vom Regler be  stimmte steigern, so kippen die     Gewiehte   <B>53</B>  nach aussen, wodurch der     Ventilplunger    42  angehoben wird     und    etwas<B>Öl</B> aus dem<B>Zy-</B>  linder<B>50</B> abfliesst, Zufolge dieser Bewegung  senken sieh die Hebel<B>62</B> und 74, wodurch  sich der Druck auf die Feder<B>57</B> vergrössert  und die     Regglergewiehte   <B>53</B>     -.uiüel-cverse.limenkt     werden, bis der     Ventilplanger    eine     Neutral-          stellung    einnimmt.

   Je nach der Stellung des  Kolbens<B>51</B> und des Hebels<B>62</B> verändert sieh  also der Druck der Feder<B>57,</B> und da der  Hebel<B>62</B> über die     Brennstoffzufuhr    an den  Motor die Drehzahl desselben steuert, so ver  ändert sieh der von der Feder<B>57</B> ausgeübte  Druck mit der Motordrehzahl.  



  Zwecks manuellen     Einstellens    der regu  lierten Drehzahl ist ein     Drehzahl-Verstellhehel     <B>76</B> vorgesehen, der den Drehbolzen<B>75 für</B> den  Hebel 74 trägt und seinerseits auf einer       Drehzahl-Verstellwelle   <B>80</B> gelagert ist, die an  ihren Enden im Gehäuse<B>32</B> drehbar gelagert  ist. Wie in     Fig.   <B>5</B> gezeigt,     erstreekt    sieh die  W,     elle   <B>80</B> links auf die Aussenseite des Gehäu  ses<B>32</B> und kann einen Hebel (nicht gezeigt)  aufnehmen, mittels dessen die Welle<B>80</B> von  Hand     verschwenkt    werden, kann.

   Wie in       Fig.   <B>3</B> dargestellt, wird durch eine     Verdre-          bung        derWelle   <B>80</B> im     Gegen-Lihrzeigersinn    der  Bolzen<B>75</B> für den Hebel 74 'gesenkt, wodurch  das Joch<B>77</B> das obere Ende der Feder<B>57</B> nie  derdrückt und den von letzterer     aLis--eübten          Drueli:    verstärkt. Durch     Versehwenken        der          Drehzahl-Einstellwelle   <B>80</B> im     rhrzeigersinn     wird das Joch<B>77</B> angehoben, wodurch der von  der Feder<B>57</B> ausgeübte Druck     verrin-ert     wird.

        Der vorstehend beschriebene Hauptregler  <B>26</B> ist von bekannter Konstruktion und stellt  ein -Mittel dar, um den Motor gemäss seiner  Drehzahl zu regeln.  



  Der     Hilfsregler   <B>27</B> ist im allgemeinen von  ähnlicher Konstruktion wie der     Ilauptregler     <B>26,</B> spricht aber<B>-</B> wie     ii-Uher    erwähnt<B>-</B> auf  die     Drellzahl    der     Aus,gangswelle    22 des     Dreh-          inomentwandlers    21 an. Zu diesem Zweck  weist die von der Ausgangswelle 22 des  Wandlers ausgehende biegsame Welle<B>30</B> eine  Antriebsverbindung<B>81</B>     (Fig.    2)     auf,    die mit  dem untern Ende einer im Gehäuse<B>83</B> des  Hilfsreglers<B>27</B> montierten Hohlwelle<B>82</B> in  Eingriff steht.

   Das obere Ende letzterer weist  einen Kopf 84     (Fig.    4) auf, der     Zentriftigal-          gewichte   <B>85</B> trägt. Diese besitzen Finger<B>86,</B>  die gegen die Unterseite eines Lagers<B>87</B>  drücken, auf dem ein Federteller<B>90</B> abge  stützt ist. Letzterer bildet einen Sitz     fÜr    eine  Feder<B>91</B> des     Ililfsreglers.    Mit dem Feder  teller<B>90</B> ist ein in der     Ilohlwelle   <B>82</B> gleitbar  montierter     Ventilplunger   <B>92</B> verbunden.  



  Das Gehäuse<B>8ä</B> weist einen     Durchlass   <B>93</B>  auf, der durch ein Rohr 94 mit einem weiteren       Durehlass   <B>95</B>     (Fig.   <B>3)</B> verbunden ist, der mit  dem Zylinder<B>50</B> neben dessen unterem Ende  in Verbindung steht.

   Der     Ventilplunger   <B>92</B>  im     Hilfsre-ler    ist so ausgebildet,     dass    er den  Ablauf von<B>öl</B> aus dem     Zviinder   <B>50</B>     -estattet.     Zu diesem Zweck weist die Hohlwelle<B>82</B> eine  Ringnut<B>96</B> auf, die sieh mit dem     Durehlass     <B>93</B> deckt, und     Bohrun,-eil   <B>97</B> verbinden die  Ringnut mit dem Innern der Hohlwelle. Un  terhalb der Bohrungen<B>97</B> weist die Hohlwelle  eine zweite Gruppe von Bohrungen<B>100</B> auf  die in eine Kammer<B>101</B> eines das Gehäuse<B>83</B>  tragenden Tragkörpers 102 münden.

   Der  Tragkörper 102 erstreckt sieh     aueb-    unter den  Hauptregler<B>26</B>     (Fikg.    2) zwecks Abstützens  des Gehäuses<B>32</B> desselben und ist am Gehäuse  der Brennstoffpumpe<B>23</B> montiert. Im     Tra,--          körper    102 ist ein     Durehlass   <B>103</B> vorgesehen,  der einen Ablauf aus der Kammer<B>101</B> -unter  dem     Hilfsreuler    darstellt und mit dem Innern  der     Brennstoffptimpe   <B>23</B> in Verbindung steht.

    Der Tragkörper 102 weist auch einen     Nahen-          teil    104 auf, der das untere Ende der rohr-         förmigen    Antriebswelle 82 und die flexible  Welle<B>30</B> drehbar     abstÜtzt.     



  Der Hilfsregler<B>27</B> steuert die     Abzapfung     von<B>Öl</B> aus dem Zylinder<B>50</B> durch den     Durch-          lass   <B>95,</B> das Rohr 94, den     Durehlass   <B>93,</B> die  hohle     Antriebwelle   <B>82</B> und die Kammer<B>101.</B>  Zu diesem Zweck     weihst    der     Ventilplunger   <B>92</B>  ein Paar Bünde<B>105</B> und<B>106</B>     (Fig.    4) auf,  die gleitend in der Hohlwelle<B>82</B> passen. Der  obere Bund<B>105</B> verschliesst normalerweise die  Bohrungen<B>97</B> in der Welle<B>82,</B> so     dass    kein  <B>Öl</B> aus dem Zylinder<B>50</B> abläuft.

   Wenn die  Drehzahl der Ausgangswelle 22 des     Dreh-          momentwandlers    21 zu gross wird, so kippen  die     Reglergewiehte   <B>85</B> nach aussen,     wodureb     der     Plunger   <B>92</B> angehoben wird.

   Dadurch  wird der Bund<B>105</B> von den Bohrungen<B>97</B>  wegbewegt, und es fliesst<B>Öl</B> ins Innere der  Welle<B>82.</B> Das untere Ende der letzteren ist  durch einen Zapfen<B>107</B> verschlossen, so     dass     das ins Innere der Welle fliessende<B>01</B> nach  aussen durch die     BohrLingen   <B>100</B> in die     Kam-          iner   <B>101</B> fliesst und weiter durch den     Durch-          lass   <B>103</B> in einen Sumpf.  



  Wenn also die Drehzahl der     Wandlerwelle     22 zu gross wird, so wird<B>öl</B> aus dem Zylin  der<B>50</B> abgelassen, wodurch die vom     Haupt-          reo,ler   <B>26</B> auf den Kolben<B>51</B>     a-Li-,s"-eübte        Wir-          e_I          kung    aufgehoben wird.

   Wenn<B>-</B> im     Augen-          bliek,    wo die     Reglergewiehte    des Hilfsreglers       el     den     Ventilplun,#,er   <B>92</B> verschieben, um ein     Ab-          C     zapfen von<B>Öl</B> aus dem Zylinder<B>50</B> durch den  Hilfsregler zu ermöglichen<B>-</B> der Haupt  regler eine Erhöhung der Drehzahl verlangt  und somit<B>Öl</B> an den Zylinder<B>50</B> abgibt, so  wird dieses<B>Öl</B> durch den     Durehlass   <B>95</B> abge  lassen, und daher wird der Kolben<B>51</B> nicht  aufwärts verschoben zwecks     Erhöhens    der Mo  tordrehzahl.

   Letztere wird somit auf einer  solchen Höhe gehalten,     dass    die Drehzahl der  Welle 22 nicht noch weiter ansteigen kann.  Wenn die Drehzahl der Welle, 22 des     Dreh-          momentwandlers    ein Kippen der     Hilfsregler-          gewichte    verursacht, zwecks     Abzapfens    von  <B>Öl</B> aus dem Zylinder<B>50</B> in einem Augenblick,  wo     dureh    den Hauptregler<B>26</B> kein<B>Öl</B> an  diesen Zylinder     abgefreben    wird, oder wenn  die     Abzapfung    die durch den Hauptregler      abgegebene Ölmenge übersteigt,

   dann ermög  licht diese     ölabzapfung    aus dem Zylinder<B>50</B>  ein     Abwärtsbewegen    des Kolbens<B>51"</B> wodurch  die Motordrehzahl auf die vom Hilfsregler 21  verlangte Drehzahl reduziert wird. Der Haupt  regler steuert somit normalerweise die Motor  drehzahl; aber wenn die Drehzahl der Welle  22 zu gross wird, so übernimmt. der Hilfs  regler<B>27</B> die Steuerung, indem aus dem<B>Zy-</B>  linder<B>50 Öl</B> abgezapft und dadurch die Mo  tordrehzahl verringert wird.  



  Der Hilfsregler<B>27</B> ist auch mit. einem  Drehzahlabfall<B>-</B> Steuergestänge ausgerüstet,  das ähnlich dem im Hauptregler<B>26</B> gezeigten  ist. Da aber der Hilfsregler<B>27</B> keinen dem  Kolben<B>51</B> im Hauptregler ähnlichen     Kolben-          betätiger    besitzt, so ist der Hebel<B>110</B>     (Fig.    4,  <B>5)</B> des Hilfsreglers mit dem     Drehzahlabfall-          Steuergestänge    des Hauptreglers verbunden.  Der Hebel<B>110</B> des Hilfsreglers besitzt Dreh  zapfen<B>111,</B> wovon der eine bis auf die Aussen  seite des Gehäuses<B>83</B> auf der Seite neben  dem Hauptregler verlängert ist.

   Am äussern  Ende dieser Verlängerung<B>111</B> ist ein Hebel  112 befestigt, der an seinem freien Ende  durch einen Lenker<B>113</B> mit dem     Reglerhebel     64 des     Haupt.reglers    verbunden ist. Wenn  daher der Hebel<B>62</B> des Hauptreglers     aui     seinen beiden Drehzapfen     .630        verschwenkt     wird, so wird auch der Hebel<B>110</B> des     Hills-          reglers    auf seinen beiden Drehzapfen     111ent-          spreehend        verschwenkt.     



  Die Bewegung des Hebels<B>110</B> wird zum  Einstellen des Druckes der     Reglerleder   <B>91</B>     be.-          nützt.    Zu diesem Zwecke weist der Hebel<B>110</B>  eine verstellbare Konsole 114     (Fig.   <B>5)</B> auf,  die einen in einen gegabelten Hebel<B>116</B> ein  greifenden Stift<B>115</B> trägt. Der Hebel<B>116</B> ist  an einem Drehzapfen<B>117</B> befestigt und trägt  zwischen seinen beiden Enden ein Joch 120,  das gegen das obere Ende der     Reglerfeder   <B>91</B>  anliegt. Wenn     ssich    der Hebel<B>110</B> also bewegt,  so ändert sieh der von der     Reglerfeder   <B>91</B> aus  geübte Druck.

   Der Drehzapfen<B>117</B> des Hebels  <B>116</B> wird von einem     Drehzahlverstellhebel    121  getragen, der auf einer     verschwenkbaren          Drehzahlverstellwelle    122 befestigt ist. Letz  tere reicht auf die Aussenseite des Gehäuses,    wie bei 123 gezeigt ist, Lind kann mit einer       Vorriehtung    versehen sein, um die Welle  zwecks     Verstellens    von Hand zu     verschwen-          ken.     



  Es ist     wünsehenswert,        dass    der Hilfsregler  nur dann zwecks     Abzapfens    von<B>Öl</B> aus dem  Zylinder<B>50</B> tätig ist, wenn der Motor mit  höheren Tourenzahlen umläuft. Die niedereren  Motordrehzahlen würden natürlich keine über  mässigen Drehzahlen für die     Abtriebwelle    22  des     Drehmomentwandlers    ergeben, so     dass     dann der Hauptregler nicht     ausgesehaltet     werden     muss.    Dies trifft insbesondere bei  Leerlauf zu, wenn es     #villisehenswerit    ist,     dass     der Motor einzig unter der Steuerung seiner  eigenen Drehzahl arbeitet.

   Aus diesem Grund  ist der vom Zylinder<B>50</B> ausgehende     Abzapf-          durchlass   <B>95</B> nur dann offen, wenn der Motor  mit höheren Drehzahlen arbeitet. Dies trifft  aber nur dann zu, wenn sieh der Kolben<B>51</B>  in     Hoehlage    befindet. Demgemäss wird der  Kolben<B>51 -</B> zusätzlich zu seiner Funktion  des     Steuerns    der Motordrehzahl<B>-</B> auch zum  Steuern des     öffnens    des     Ablaufdurehlasses   <B>95</B>  benützt.    Die Steuerung des     öffnens    des     Abzapf-          durehlasses   <B>95</B> ist, in     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> dargestellt.

         Fig.   <B>6</B> zeigt diejenige Stellung des Kolbens  <B>51,</B> wenn der Motor ausser Betrieb ist. In  dieser Stellung nimmt der Kolben seine un  terste Lage ein, Lind sein unteres Ende sitzt       auf    dem Gehäuse. Dieses Ende 124 ist jedoch       koniseh,    so     dass    durch den     Durchlass    47 an  den Zylinder<B>50</B> geliefertes<B>Öl</B> das konische  Ende 124 umfliessen und dadurch den Kol  ben<B>51</B> heben kann. Die     Abzapföffnung   <B>95</B>  befindet sieh     jedoeh    über dem untern Ende  des Zylinders<B>50</B> und bleibt daher verschlos  sen.

   In     Fig.   <B>7</B> ist die Stellung des Kolbens  <B>51</B> bei leerlaufendem Motor gezeigt. Der Kol  ben     istetwa8    angehoben worden, so     dass    das  <B>Öl</B> im Zylinder<B>50</B> seinen Druck auf die volle  Fläche des Kolbens ausüben kann. Der Kol  ben verschliesst die     Abzaplöffnung   <B>95</B> immer  noch.  



  Wenn der Kolben<B>51</B> über die     Leerlauf-          Jage    angehoben wird, so wird zwischen dem,           Durehlass   <B>95</B>     und    dem Zylinder<B>50</B> die Ver  bindung hergestellt, sobald das     konisehe    Kol  benende 124 den untern Rand des Durchlasses  <B>95</B> erreicht.

   Das konische Kolbenende sowie  die Tatsache,     dass    dadurch nur ein Teil des       Durehlasses   <B>95</B> geöffnet wird, verhindern  einen grösseren     Durchfluss    durch den     Durch-          lass   <B>95</B> bei mässigen Drehzahlen, insbesondere  bei Drehzahlen, die     nuir    wenig über der Leer  laufdrehzahl liegen     (Fig.   <B>8).</B> Wenn der     Miotor     auf maximaler Drehzahl arbeitet, so befindet  sich der Kolben<B>51</B> genügend hoch, um den       Abzapfdunblass   <B>95</B> vollständig     zu    öffnen.

   Bei  maximaler Drehzahl kann daher die volle  Wirkung des durch den     Hilfsregler   <B>27</B>     er-          mögliehten        Ab7apfens    ausgewertet werden.  Da die Drehzahl der     Abtriebwelle    22 des       Drehmomentwandlers    nur beider maximalen  Motordrehzahl übermässig hoch werden kann,  wird die volle Öffnung des     Abzapfdurchlasses     <B>95</B> nur dann nötig.  



  In     Fir.   <B>9</B> bis<B>11</B> ist ein abgeänderter Kol  ben<B>126</B> zur Verwendung im Zylinder<B>50</B> dar  gestellt. Der     Abzapidurchlass   <B>125</B> in der Sei  tenwand des Zylinders befindet sieh hier     be-          träehtlieh    über dem     Durchlass    47. Der Kol  ben weist ein     konisehes    unteres Ende<B>127</B> und  ferner einen zentralen     Axialdurchlass   <B>130</B> auf,  der am untern Kolbenende offen ist. Der       Durchlass   <B>130</B> erstreckt sich aufwärts und  steht zwischen den Kolbenenden mit     Radial-          bohrungen   <B>131</B> in Verbindung.

   Am äussern  Ende dieser     Radialbohrungen    weist der Kol  ben eine Ringnut<B>132</B>     auf,    deren Spaltraum  sich nach oben verjüngt.  



  Wenn der Motor     ab-estellt    wird und der  Kolben<B>126</B> sich in seiner untersten Stellung  befindet, so ist die, Fussöffnung des zentralen       Durehlasses   <B>130</B> geschlossen, da der Kolben  dann auf dem Gehäuse aufsitzt.     A-Lieh        befin-          (Jet    sieh dann die Nut<B>132</B> unterhalb des       Durehlasses   <B>125.</B>     Fig.   <B>10</B> zeigt diejenige Stel  lung des Kolbens,<B>126,</B> wenn der Motor leer  läuft.

   Der Kolben ist dann etwas über den  Boden de-, Zylinders<B>50</B> angehoben, so     dass   <B>öl</B>  in die     Axialbohruno-   <B>130</B> eintreten kann, aber  die     mit   <B>132</B> befindet sieh immer noch unter  halb des Durchlasses<B>1.25.</B> Steigt     nun    die    Motordrehzahl vom Leerlauf     auf    die     maxi     male Tourenzahl, so wird zwischen der Ring  nut<B>132</B> und dem     Abzapidurchlass   <B>125</B> die  Verbindung hergestellt, bis bei der höchsten  Drehzahl die Ringnut<B>132</B> sich direkt gegen  über dem     Durchlass   <B>125</B> befindet, wie in       Fig.   <B>11</B> dargestellt,

   so     dass    sieh ein maximaler       Abfluss    von<B>Öl</B> aus dem Zylinder<B>50</B> ergibt.  Beim Heben des Kolbens<B>126</B> aus der in       Fig.   <B>10</B> gezeigten     Leerlaufstellung    öffnet die       Nuit   <B>132</B> den     Durehlass   <B>125</B> allmählich, und  zufolge der sich nach oben verengenden     Ring-          ii-Lit,   <B>132</B> vergrössert sieh der     Ölabfluss    durch       Oiesen        Durchlass        fortsehreitend,

      bis in der  Stellung gemäss     Fig.   <B>11</B> der maximale     Abfluss     eintritt. Somit ermöglichen sowohl die Ein  richtung gemäss     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> wie auch     die-          je#nige    nach     Fig.   <B>9</B> bis<B>11</B> eine allmähliche  Erhöhung der     ölabzapfung    aus dem     Zy,        n-          der   <B>50,</B> wenn die, Motordrehzahl über die       Leerlaii:idrehzahl    ansteigt.

   Bei der der maxi  malen Drehzahl entsprechenden     Kolbenstel-          hing        (Fig.   <B>8, 11)</B> tritt die maximale     Ülmenge     durch den     Abzapfdurehlass.  

Claims (1)

  1. PATENTANLSPRUCH: Regelvorriehtung an einer eine Kraftma- sehine und ein angetriebenes Aggregat auf weisenden Masehinenanlage, mit einem Haupt regler, der ein Ventil besitzt, das<B>in</B> Abhän gigkeit von der Drehzahl der Kraftmasehine gesteuert wird und seinerseits die Zufuhr -von Druckflüssigkeit zu einem Servomotor steuert, der auf ein Steuerorgan für die Ener giezufuhr der Kraftmasehine wirkt, welche Regelvorriehtung noch Hilfssteuermittel be sitzt,
    die unter dem Einfluss des augetriebe- nen Aggregates stehen, mit einer Druckflüs- sigkeitsleitung in Verbindung stehen und die Wirkung des Hauptreglers auf die Maschinen drehzahl bei bestimmten Betriebszuständen des angetriebenen Aggregates ändern, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Hilfssteuermittel so ausgebildet sind, dass sie aus dem Servomotor durch eine Abzapföff- nung <B>(95, 125)</B> bei bestimmten Betriebsbe- dingun,
    -en am angetriebenen Aggregat (21) Druekflüssigkeit ablaufen lassen.- <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Ab- zapföffnung so angeordnet ist, dass sie im Zusammenhang mit der Bewegung eines be weglichen Gliedes<B>(51, 126)</B> des Servomotors geschlossen bzw. geöffnet werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abzapföff- ilung am Servomotor selbst angebracht ist und durch ein Element des Servomotors di rekt gesteuert wird.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfssteuer- mittel einen Hilfsregler<B>(27)</B> aufweisen, ;der mit der Ausgangswelle'(22) des angetriebenen -Iggregates (21) verbunden ist., auf die Dreh zahl des Aggregates ansprieht und über eine Flesigkeitsleitung (94) mit der genannten Abzapföffnung in Verbindung steht, so dass die Steuerung der Drehzahl der Maschine (20) durch den Hauptregler<B>(26)</B> geändert wird, wenn die Ausgangswelle (22) das Be streben zeigt.,
    mit übermässig hoher Drehzahl zu laufen. 4. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet. ,dass der Hilfsregler<B>(27)</B> mit einem Ventil <B>(92)</B> versehen ist, das in Abhängigkeit von der Drehzahl des Hilfsreglers gesteuert wird und über die genannte Flüssigkeitsleitung (94) auf den Servomotor<B>(50, 51)</B> wirken kann.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> bei der der H.auptre,-ler mit einer Vorrichtung versehen ist, die er- möglieht, die Kraftmasehine mit steigender Last auf eine kleinere Drehzahl einzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsregler <B>(27)</B> ebenfalls eine solche Drehzahlabfall- steuervorrieUtung (110-117,120) besitzt und dass diese mit der Drehzahlabfallsteuervor- riehtung (62-64,<B>70-77)</B> des Hauptreglers <B>(26)</B> verbunden ist.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen <B>3,</B> 4 und<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet., dass die Ventile (42,<B>92)</B> der beiden Regler<B>(26, 27)</B> durch Federn<B>(57, 91)</B> und Zentrilugalgewiehte (5ö, <B>85)</B> betätigt werden und dass die Drehzahlabfallsteuervorriehtun- gen (62-64,<B>70-77;
    110-11-7,</B> 120) auf die zugehörigen Federn einwirken, wobei die Be wegung des Servomotors<B>(50, 51)</B> für die Ein stellung des Energiezufuhr-Steuergliedes <B>(25)</B> der Kraftmasehine (20) die Drehzahlabfall- steuervorriehtung <B>(62-64,70-77)</B> des Haupt reglers<B>(26)</B> und gleichzeitig die Drehzahl- abfallsteuervorriehtun-o- (110-11.71 l20) des Hilfsreglers einstellt.
    <B>7.</B> Vorriehtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen <B>3</B> und<B>5,</B> dadurch. gekenn zeichnet, dass die Federbelastungen der beiden el Regler auch von Hand einstellbar sind.
    <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentaiisspruch und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Glied<B>(51, 126)</B> des Servo motors ein Kolben ist, der, wenn er von der Stellung (Fig. <B>6, 9),</B> die dem Stillstand der Kraftmasehine entspricht, weghewegt wird, die Abzapföffnung <B>(95, 125)</B> erst freigibt, wenn er über die Stellung (Fi.-. <B>7, 10),</B> die <B>7</B> dem Leerlauf der Kraftmasehine entspricht, hinausbewegt ist, wobei die Hilfssteuermittel <B>(27)
    </B> erst bei höheren Drehzahlen der Kraft maschine wirksam werden können. <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>8,</B> dadurch gekAnn- zeichnet, dass der Kolben<B>(51)</B> einen koni- sehen Endteil (124) besitzt, der mit der Ab- zapföffnung <B>(95)</B> in der Zylinderwand zu sammenarbeitet.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspriiehen <B>1</B> und<B>8,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben zwischen den beiden Enden eine Ringnut<B>(132)</B> besitzt, die mit einem Ende des Kolbens über im Innern des Kolbens verlaufende Kanäle<B>(131, 130)</B> in Verbindung steht, und dass die Einlassöffnung für Druckflüssigkeit an dem Ende des<B>Zy-</B> linders liegt, an dem auch das genannte Kol-, benende mit der Ringnut verbunden ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1219284B (de) * 1961-06-21 1966-06-16 Erich Meinecke Regeleinrichtung fuer aus einer Brennkraftmaschine und einem hydrodynamischen Drehmomentwandler bestehende Antriebsaggregate
DE1299167B (de) * 1962-06-26 1969-07-10 Sigma Regler fuer aus einer Brennkraftmaschine und einem hydrostatischen Getriebe bestehende Antriebseinrichtungen von Kraftfahrzeugen

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DE1219284B (de) * 1961-06-21 1966-06-16 Erich Meinecke Regeleinrichtung fuer aus einer Brennkraftmaschine und einem hydrodynamischen Drehmomentwandler bestehende Antriebsaggregate
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DE1299167C2 (de) * 1962-06-26 1973-08-30 Sigma Regler fuer aus einer Brennkraftmaschine und einem hydrostatischen Getriebe bestehende Antriebseinrichtungen von Kraftfahrzeugen

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