CH295000A - Waschlappen und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Waschlappen und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K7/00—Body washing or cleaning implements
- A47K7/02—Bathing sponges, brushes, gloves or similar cleaning or rubbing implements
- A47K7/03—Bathing sponges, brushes, gloves or similar cleaning or rubbing implements containing soap or other cleaning ingredients, e.g. impregnated
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Description
Waschlappen und Verfahren zu seiner Herstellung. Die Erfindung bezieht sieh auf einen 1Vasehlappen, der aus Papier besteht, damit. er infolgedessen nach einmaligem Gebraueh fortgeworfen werden kann, sowie auf ein Ver fahren zur Herstellung eines solchen Wasch- 1 appens.
Erfiiidttiigs < ;emäss besteht cler neue Waseli- lappen aus nassfestein, sangfähigem Papier, (las niit einer Seife imprägniert ist, um nach Anfeiiehtung zum Einseifen und Waschen und naeli (lein Auswringen zuni Abtroekiien dienen zu können.
Das neue Verfahren zur Herstellung eines solchen Lappens besteht darin, dass ein saug fähiges Papier auf der Papiermasehine her gestellt, mit Mitteln zum Erhöhen der Mass- festigkeit behandelt, mit. Seifenlösung imprä gniert und getrocknet wird.
Bei einem bevor- zugten Durchführungsbeispiel des Verfahrens erfolgt die Erhöhung der Massfestigkeit dureh Einbringung und Auskondensation phenolhal- tiger Cemische.
Im naehstehenden werden Ausführun,-s- beispiele der Erfindung erläutert Ein Waschlappen aus Papier kann sehr billig hergestellt und infolgedessen nach ein maligem Gebrauch ;jeweils fortgeworfen wer den, obwohl seine Widerstandsfähigkeit unter Umständen sogar einen mehrmaligen Ge brauch ermöglicht. Unter Zuhilfenahme von etwas Wasser lässt sich der Papierlappen zum Einseifen und Waschen und anschliessend sogar nach dem Auswringen zum Trocknen benutzen. Er kann sowohl zum Zweck der Reinigung des menschlichen Körpers als auch , beliebiger anderer Dinge Verwendung finden.
Seine Herstellung kann beispielsweise wie folgt erfolgen: Auf einer Papiermaschine wird in bekannter IV eise ein sehr saugfähiges Papier (etwa nach Art eines sehr weichen Löselipapieres) hergestellt, welehes eine grosse Wasseraufnahmefähigkeit hat, alkalifrei ist und dessen PH-"#i"ert vollkommen neutral ist.
Bei der HeNtellung wird (lein Papier eine Kreppun,- gegeben, so dass die Oberfläche zweeks besseren Wasehens geraubt wird, ohne dass sich die Kreppung jedoch auseinander ziehen lässt.
Anschliessend wird das Papier finit Hilfe bekannter Nassverfestigungsmittel wasser widerstandsfähig gemacht, damit der Benut zer beim Wasehen keine Papierreste oder der gleiehen in der Hand zurückbehält.. Dies er folgt beispielsweise mit. Hilfe bekannter kon- densierbarerHarzprodukte, wie phenolhaltige Gemische, die das Saugvolumen nicht, beein trächtigen.
Nach erfolgter Auskondensation wird auf das Papier durch Spezialwalzen, welche aufeinander einstellbar sind, uni genau aufeinander abgestimmt werden zu können, eine Seifenlösung aufgetragen; der Lösung werden gleichzeitig Duftstoffe sowie eine sehr fetthaltige Creme zugesetzt. Erforderlich ist., dass die Auftragwalze die Seifenlösung von der Taueli-%valze gleichmässig abnimmt und an das Papier wieder abgibt, ohne dabei durch Schaumwirkung der Seifenlösung gestört. zu werden.
Diese Aufgabe erfüllen zum Beispiel geschliffene und gravierte Hartgusswalzen. deren Abstand voneinander durch llikro- ineterschrauben eingestellt wird. Ansehlie- ssend erfolgt eine weitere Trocknung in ineb- reren Stufen, deren erste beispielsweise bei einer Temperatur von 180 und deren zweite bei einer Temperatur von 140 bis 160 arbei tet. Dadurch wird erreicht, dass das imprä gnierte Parfum nicht verfliegt find sich die Poren des Papieres nicht zusetzen oder här ten.
Die anschliessende Weiterverarbeitung erfolgt auf bekannte Weise. Ein so hergestellter Waschlappen bestellt aus einem saugfähigen, kreppartigen, dabei aber doch festen und widerstandsfähigen Pa pier aus Zellstoff oder dergleichen, das mit einer wohlriechenden Seife imprägniert ist. Auf diese Weise dient der Lappen gleichzei tig als Seife, Waschlappen und Handtuch, da er sich nach dem Auswringen zum Abtrock nen benutzen lässt und dann fortgeworfen werden kann. Infolge der erläuterten Herstel lung besitzt der Waschlappen ein gutes Auf nahmevermögen für Wasser sowie eine aus gesprochen gute Reimgangs- und Schaum kraft infolge seiner mechanischen Vorberei tung (Kreppeng) und infolge seiner Imprä gnierung.
Da er vollkommen alkalifrei ist, greift er die menschliche Haut nicht an und fettet diese auch ein. Dadurch entfällt ein Einfetten der Hände nach dem Waschvor gang. Sein angenehmer Duft haftet lange an und wirkt. stets erfrischend. Die Aufnahme fähigkeit des Lappens für Wasser, Schmutz usw. ist hervorragend, trotzdem ist der Lap pen nassfest, zäh und haltbar. Selbst russige Hände bzw. solche, welche mit Dieselkraft stoff oder Benzin verschmutzt sind, werden ohne Schwierigkeiten gereinigt.
Selbst in sehr hartem Wasser wirkt der Lappen äusserst weich und mild und greift die Haut nicht an.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Waschlappen, dadilrch gekennzeichnet, dass er ans ilassfestem, saugfähigem Papier besteht, das finit einer Seife imprägniert ist., um nach Anfeuchtung zum Einseifen und Waschen und nach dem Auswringen zum Ab trocknen dienen zu können.II. Verfahren zur Herstellung eines Wascb- lappens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein sangfähiges Papier auf der Papiermasehine hergestellt, mit 'Mitteln zum Erhöhen der Nassfestigkeit behandelt, mit Seifenlösung imprägniert und getroeknet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Verfahren nach Patelitansprueh <B>11,</B> da durch gekennzeiehnet, dass das Papier vor der Erhöhung der Nassfestigkeit eine nicht aus einanderziehbare Kreppeng erhält. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Erhöhung der Nassfestigkeit durch Einbringung und Aus kondensation plienolhaltiger CTeinisehe erfolgt. 3.Verfahren nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, dass eine Aiiftraguiig der Seifenlösung auf das Papier mit Hilfe aufeinander einstellbarer Walzen erfolgt. .1. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet., dass die Trocknung nach der Imprägnierung mit der Seifenlösung in versehiedenen Stufen bei abnehmender Temperatur erfolgt. 5.Verfahren nach Patentanspruch IL da durch gekennzeielinet, dass der Seifenlösung, Duftstoffe zugesetzt. werden. 6. Verfahren nach Patentanspruell II, da durch gekennzeichnet, dass der Seifenlösung Fettcreme zugesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE295000X | 1950-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH295000A true CH295000A (de) | 1953-12-15 |
Family
ID=6088268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH295000D CH295000A (de) | 1950-07-28 | 1951-07-25 | Waschlappen und Verfahren zu seiner Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH295000A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011010728A1 (de) * | 2011-02-09 | 2012-08-09 | Regine Klinkenberg | Papierseifenstreifen und Papierseifenstreifenspender mit besonderen Merkmalen Papierseifenstreifenrolle |
-
1951
- 1951-07-25 CH CH295000D patent/CH295000A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011010728A1 (de) * | 2011-02-09 | 2012-08-09 | Regine Klinkenberg | Papierseifenstreifen und Papierseifenstreifenspender mit besonderen Merkmalen Papierseifenstreifenrolle |
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