CH295169A - Verfahren zur Herstellung von Holzriemen für Boden- und Wandbeläge. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Holzriemen für Boden- und Wandbeläge.

Info

Publication number
CH295169A
CH295169A CH295169DA CH295169A CH 295169 A CH295169 A CH 295169A CH 295169D A CH295169D A CH 295169DA CH 295169 A CH295169 A CH 295169A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
belt
belts
pieces
years
wooden
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leuenberger Ernst
Original Assignee
Leuenberger Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leuenberger Ernst filed Critical Leuenberger Ernst
Publication of CH295169A publication Critical patent/CH295169A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/04Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of flooring elements, e.g. parqueting blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von Holzriemen     für    Boden-     und        Wandbeläge.       Die bekannten, mit Nut und Feder     ver-          sehenen    Holzriemen für Boden- und Wand  beläge sind zum grossen Teil aus zwei auf  einandergeleimten Riemen hergestellt, von  denen der obere Riemen von geringerer Dicke  aus hochwertigerem     Holz    (die Jahrgänge ste  lien möglichst senkrecht zur Breitfläche), der  untere, stärkere Riemen dagegen aus minder  wertigerem Holz (die Jahrgänge laufen mehr  oder weniger schräg bzw. parallel zu den       Breitflächen)    besteht.

   Der Wunsch nach     ast-          Creicin    Holz für den nach dem Verlegen sicht  baren, obern Riemen     führte    dazu, dass von  den anfallenden Riemen nur jene Ausschnitte  Verwendung finden, bei denen die Jahrgänge  in der Längsrichtung laufen. Die erzielbare       fjänge    der Riemen ist, dadurch beschränkt,  weshalb zum Beispiel beim Verlegen von so  genannten Riemenböden unter Umständen       mehrere    Riemen in der Längsrichtung     anein-          andergereiht    werden müssen, wobei oft nach  teilige Zwischenräume auftreten.

   Für Par  kettböden sind hingegen meist Riemen von  einheitlicher Länge (beispielsweise 70 ein) er  forderlich, so dass in diesem Fall mit     reich-          licher    Abfall     gerechnet    werden muss.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren zur Herstellung von Holzrie  men für Boden- und Wandbeläge, nach     wel-          ehem    sich unter     Vermeidung    jeglichen un  nötigen Abfalles astfreie Holzriemen von meh  reren Metern Länge herstellen lassen. Erfin  dungsgemäss werden aus den anfallenden, mit       .ixten        versehenen    Riemen, bei denen die Jahr-         gänge    senkrecht zur einen Breitfläche stehen,  astfreie Stücke von grösstmöglicher Länge       herausgeschnitten,    über welche Länge die  .Jahrgänge in Längsrichtung laufen.

   Diese  Riemenstücke werden sodann ohne Zwischen  raum hintereinander     auf    Riemen aus minder  wertigerem Holz geleimt, derart, dass benach  barte Riemenstücke über die Breite der Stoss  stelle annähernd gleich verlaufender Dichte  der Jahrgänge haben, so dass die zusammen  gesetzten Riemenstücke im Gesamtbild den .  Anschein eines durchlaufenden Riemens er  wecken.  



  Nach diesem Verfahren, beispielsweise mit  einer Normallänge' von einigen Metern (z. B.  7 in) hergestellte Holzriemen können je nach       Verwendungszweck    auf die gewünschte Länge  zugeschnitten werden. Der Vorteil des neuen  Verfahrens kommt jedoch erst. voll zur Gel  tung, wenn für einen bestimmten     Verwen-          dimgszweck    die Holzriemen in der erforder  lichen Länge hergestellt werden, weil in die  sem Fall kein Abfall von dem hochwertigen  Holz entsteht.  



  Gegenstand der     Erfindiuig    ist auch ein       Holzriemen,    der nach dem Verfahren gemäss  der     Erfindung    hergestellt ist.  



       Iii    der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel dieses Riemens dargestellt.  An Hand davon wird nachfolgend das erfin  dungsgemässe Verfahren beispielsweise dar  gestellt.  



  Der gezeichnete Holzriemen besteht aus  einer     obern    Lage von zum Beispiel 8 nun      Stärke     und    einer     intern    Lage von     zum    Bei  spiel 15 mm Stärke. Die obere Lage besteht.

    aus mehreren Riemenstücken     1-4    aus hoch  wertigem Holz; die     Jahrgänge    5 stehen mög  lichst     senkrecht    zu den Breitflächen     und    lau  fen über die ganze Länge der Riemenstücke  in der     Längsrichtung.    Die beispielsweise 90 mm  breiten Riemenstücke     1-4    sind ohne     Zwi-          schenrauun        hintereinander    auf     einen        untern     Riemen geleimt, der aus     minderwertigerem          Holz    besteht, was durch die mehr oder weniger  schräg bzw.

   parallel     zii    den Breitflächen lau  fenden Jahrgänge 7 -angedeutet ist,     und    der  gegebenenfalls auch aus mehreren Stücken,  deren Länge jedoch vorteilhaft mindestens  1,5 m beträgt,     zusammengesetzt    sein könnte.  



  An den Stossstellen verlaufen die Dichten  der Jahrgänge benachbarter Riemenstücke  über die Breite annähernd gleich, weshalb die       zusammengesetzten        Riemenstücke    1 bis 4 im       Gesamtbild    den Anschein eines durchlaufen  den Riemens erwecken.  



  Der     -untere    Riemen 6 ist     reit    einer Feder 8  und einer Nut 9 versehen, mittels denen die       nebeneinander    verlegten Riemen mrtereinan-    der     verbunden    werden, und besitzen     ferner          eine    Längsnut 10, welche die Nachgiebigkeit.  des     innern    Riemens 6 gegenüber den beim       Verleimungsprozess    entstehenden Spannungen  erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Holzrie men für Boden- und Wandbeläge, dadurch gekennzeichnet, dass aus den anfallenden, min. Ästen versehenen Riemen, bei denen die Jahr gänge senkrecht zur einen Breitfläche stehen, astfreie Stücke von grösstmöglicher Länge herausgeschnitten werden, über welche Länge die Jahrgänge in Längsrichtung laufen, und dass solche Riemenstücke ohne Zwischenraum hintereinander auf Riemen aus minderwerti- gerem Holz geleimt werden, derart, dass be nachbarte Riemenstücke über die Stossstelle annähernd gleich verlaufende Dichte der Jahrgänge haben,
    so dass die zusammengesetz ten Riemenstücke im Gesamtbild den Ansehein eines durchlaufenden Riemens erwecken. II. Nach dem Verfahren nach Patentan spruch<B>1</B> hergestellter Holzriemen.
CH295169D 1951-08-16 1951-08-16 Verfahren zur Herstellung von Holzriemen für Boden- und Wandbeläge. CH295169A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH295169T 1951-08-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH295169A true CH295169A (de) 1953-12-15

Family

ID=4488791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295169D CH295169A (de) 1951-08-16 1951-08-16 Verfahren zur Herstellung von Holzriemen für Boden- und Wandbeläge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH295169A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10061516A1 (de) * 2000-12-08 2002-06-20 Buerkle Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Mittellage einer Parkettdiele

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10061516A1 (de) * 2000-12-08 2002-06-20 Buerkle Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Mittellage einer Parkettdiele

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH275893A (de) Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen, langlichen Holzplatten.
CH295169A (de) Verfahren zur Herstellung von Holzriemen für Boden- und Wandbeläge.
DE2049603B2 (de) Verfahren zur herstellung einer beschichteten gipsbauplatte
DE710332C (de) Gummiriemen
DE976346C (de) Verfahren zur Herstellung von Faserplatten sowie Vorrichtung hierzu
AT163478B (de) Genormtes Bauelement
DE366987C (de) Verfahren zur Herstellung eines Doppeltreibriemens aus Schweins- oder aehnlichem Leder
DE831445C (de) Parkettfussbodenbelag aus vorzugsweise quadratischen, vorgefertigten Parkettplatten
DE573410C (de) Verfahren zur Herstellung von Sperrholzplatten
DE807024C (de) Verfahren zur Herstellung von Lamellenbrettern oder -platten
CH255650A (de) Stirnholzparkettboden.
AT164630B (de) Verfahren zur Herstellung eines Parkettstabes und nach diesem Verfahren erzeugter Parkettstab
DE2135049A1 (de) Schalung fuer stahlbetonplatten
DE712486C (de) Aus den beiden Stirnwaenden und der Matratze gebildetes Holzbettgestell
DE841344C (de) Fussboden- und Wandbelag aus Brettern
DE907820C (de) Verfahren zur Herstellung von Belaegen aus Holzmosaik, insbesondere Boden- und Wandbelaegen
DE736624C (de) Ringduebel aus gebogenem Holz
DE1876709U (de) Fussbodenbelagstafel.
CH372828A (de) Schalungstafel und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1759455A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung von Wandplatten
DE319587C (de) Pressplatte aus Stroh, Binsen, Rohr, Schilf o. dgl. sowie Verfahren und Geraete zu ihrer Herstellung
AT291509B (de) Wandverkleidungselement
CH120462A (de) Fussbodenelement.
DE1628996A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Bauplatten od.dgl.,bei denen an einer Unterlage auf ihrer Schmalseite stehende,miteinander verbundene Furnierleisten befestigt sind
DE1659206A1 (de) Profilbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung