CH295385A - Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs. - Google Patents

Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs.

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CH295385A
CH295385A CH295385DA CH295385A CH 295385 A CH295385 A CH 295385A CH 295385D A CH295385D A CH 295385DA CH 295385 A CH295385 A CH 295385A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Mueller Hans Dr Ing Chem
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Mueller Hans Dr Ing Chem
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/42Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with pendulum stirrers, i.e. with stirrers suspended so as to oscillate about fixed points or axes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs.



   In den Schweizer Patenten Nrn. 278280 und 289372 sind   Vorricht-Lingen beschrieben,    mit denen es auf einfachste Weise möglieh ist, durch Vibration eine Fliissigkeit zu bewegen, also zu rühren, emulgieren usw. Einer der   EXauptvorteile    dieser Vorrichtungen besteht darin, dass sie keine drehenden Teile aufweisen. Dies ist besonders bei   Laboratoriumsaus-    führungen von besonderer Wichtigkeit, indem Lager f r drehende Teile wegfallen. In   clem    Patent Nr. 278280 ist ebenfalls gezeigt, wie   Plüssigkeiten    in geschlossenen Gefässen und eventuell unter Druck bearbeitet werden k¯nnen.



   Es hat sich nun gezeigt, dass dieser Druck relativ hoch sein kann, wenn die Eintrittsstelle der   Rührorgansstange    in das Gefäss im Sinne vorliegender Erfindung ausgebildet wircl.



   Die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs kennzeichnet sich dadurch, dass ein in das zur Aufnahme der zu bewegenden Flüssigkeit bestimmte Gefäss hineinragendes Rührorgan in Vibrationsbewegungen um einen bei der Eintrittsstelle der Rührorgansstange in das Gefäss liegenden Gelenkpunkt versetzbar ist.



   In beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Es zeigt :
Fig.   1    eine   Vibrationsvorrichtung,    bei welcher die das Rührwerkzeug tragende Stange einen   Gelenkpnnkt    im   Gefässdeckel    besitzt.



  Der Antrieb erfolgt ausserhalb des Gefässes senkrecht oder schräg zur Achse der R hr  werkzeugstange.    Als Rührwerkzeug ist hier eine Platte mit konischen   Löchernvorgesehen.   



   Fig.   2-eine Vorrichtimg,    bei welcher ebenfalls eine Platte mit konischen Löehern als Rührwerkzeug verwendet wird, wobei jedoch die Vibrationsbewegungen dieser Platte infolge der Anordnung des Gelenkpmktes der   Rührwerkzeugstange    in der Abschlussplatte eines Teils des Gefässes in anderer Richtung erfolgen als beim Beispiel nach Fig. 1,
Fig. 3 eine der Ausfiihrung nach Fig. 1   ähnliehe    Vorrichtung, bei welcher jedoch die   Rührorgansstange    in eine hin und her gehende Drehbewegung versetzt wird. Es hat sich gezeigt, dass auch diese Art der Vibrationsbewegung für die Bearbeitimg bestimmter Flüs  sigkeiten    oder Auslösung bestimmter ehemischer Reaktionen von Vorteil sein kann.



   Die Tatsache, dass diese Vorrichtungen keiner komplizierten Lagerstellen an der Einführstelle der Rührorgansstange in das Gefäss bedürfen, wirkt sich besonders günstig bei der Verwendung bei   Druckgefässen    aus. Dann sind diese Vorrichtungen den in den Patenten Nrn. 278280 und 289372 beschriebenen erheblich  berlegen. Wird   nämlieh      als Ab-      schlussorgan    beispielsweise eine mitschwingende Membrane verwendet, so muss bei jeder Schwingung der Gefässdruck überwunden werden. Selbst wenn man Kraftspeicher, wie etwa Federn, vorsieht, die dem   Gefässdruck    entgegenwirken, wird der Antrieb doch   erheb-    lich komplizierter.



   Wenn die Vibrationsbewegungen nicht in   Richtung    der   Riihreraehse    erfolgen, fallen diese Komplikationen weg. Da der   Gelenk-    punkt der   Rührorgansstange    bei den   Vorrich-      tungen    nach Fig.   1    bis 3 in die Gefässabschlussdichtung verlegt ist, kann die Vibrationsbewe   gung in das Gefässinnere übertragen werden,    ohne dass der Gefässdruck die Bewegung hindert.



   Fig. 4 zeigt den Abschluss des Gefässes durch eine Membrane. Dabei ist zur Kompensation des Gefϯdruckes, also zur Entlastung der Membrane, eine Druckfeder vorgesehen.



  Auch hier liegt der Gelenkpunkt, um den das   Rührorgan in Vibrationsbewegungen    versetzbar ist, an der Eintrittsstelle der   Rührorgans-    stange in das Gefäss.



   Beim Beispiel nach Fig. 5 ist auf dem   Gefässdeckel    ein federndes Rohr angeordnet.



  Das dem Gefäss zugekehrte Ende dieses Rohres (Stelle Z), umfasst dichtend die durch das Rohr hindurchgeführte R hrorgansstange ; hier liegt auch der Gelenkpunkt des   Rühr-    organs.



   Die Fig. 6 bis 8 zeigen in grösserem   mats-    stab verschiedene Ausführungsbeispiele der Gelenkstelle.



   Nach Fig. 6 ist die   Rührorgansstange    F durch ein passendes   Kesselloch C geführt.   



  Das Loch C ist abgerundet, damit sich die   Rührorgansstange,    welche un den Punkt   G    schwingt, gut abwälzen kann. Mit Hilfe der Klemmplatte   B und    der   Anpasserhöhung    D ist innen und aussen eine Einlage A aus ela  stisch deformierbarem Material,    wie Gummi,   Kunstgummi    oder dergleichen, eingeklemmt, welche die Abdichtung besorgt. Da die Stange   P in    ihrem   Gelenkptmkt      G    nur einen ganz kleinen Weg macht, kann die Bewegung trotz Abdichtung erfolgen, da das Dichtungsmaterial der Bewegung nachgibt. Je nach Kesseldruck kann die Pressung mit IIilfe der Schraubenmutter E vergrössert oder   verklei-    nert werden.

   Es hat sich gezeigt, dass mit einer solchen Abdichtung Kesseldrueke von 2-300 at  und mehr überwunden werden können.



   Fig. 7 zeigt ähnliche Abschlussmittel, welche vor allem auch f r Drehvibrationsbewegungen um die   Riihrerachse    geeignet sind.



  Hier ist das elastisch deformierbare Material A um die Rührorgansstange herumgelegt und beidseitig mit den Platten B gestützt.



   Beim Beispiel nach Fig. 8 ist an der   Rühr-    organsstange ein Kugelsitz angeordnet. Dies ist zum Beispiel bei grossen und schweren Rührorganen von Vorteil. Es bedeuten in der Figur wiederum A das Dichtungsmaterial, B und D die Stützteile hierfür, C die Íffnung des Gefässes und F die R hrorgansstange.



   Merkmale der einzelnen   Ausführungsbei-    spiele sind austauschbar. So können beispielsweise alle Rührwerkzeuge, wie sie in den Schweizer Patenten Nrn. 278280   und    289372 beschrieben sind, zusammen mit den Lage  rnngsmitteln    nach Fig. 6 bis 8 verwendet werden. Ferner können in verschiedenen   Rich-      tungen    verlaufende   Vibrationsbewegungen    miteinander kombiniert werden. Man kann dadurch jede beliebige Bewegung in der Fl s  sigkeit    erreichen und damit die für die gewollte Reaktion oder Bewegung günstigste Form auswählen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Bewegen einer Fliissigkeit mittels eines vibrierenden Organs, ge kennzeiclinet durch ein in das zur Aufnahme der zu bewegenden Flüssigkeit bestimmte Ge fäss hineinragendes Rührorgan, das in Vibra tionsbewegungen um einen bei der Eintrittsstelle der Rührorgansstange in das Gefäss liegenden Gelenkpunkt versetzbar ist.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Antnebsmittel, welche der Riihrorgansstange Drehseliwingungen um ihre Achse erteilen.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielmet,-dass die Riihrorgans- stange durch eine Gefässwand hindurchge- führt ist, wobei. der Abschlu¯ zwisehen Ge fässinnerem und Aussenraum vermittels eines elastisch deformierbaren Materials erreicht ist, das einerseits eine Abdichtung gegen Druck bewirkt und anderseits Vibrationsbewegungen der Stange zulässt.
    3. Vorriclitung nach Patentanspruch und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstelle der Rührorgansstange in der Gei'ässwandabdichtung kugelförmig aus- gebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührorgansstange durch eine das Gefäss abschliessende Membrane hindurchgeführt ist, wobei eine Feder zur Aufnahme des im Gefϯ herrschenden Druckes vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gefässdeckel dichtend ein federndes, der Durchfüh rung der Rührorgansstange dienendes Rohr aufgesetzt ist, das mit seinem dem Gefäss zugekehrten Ende dichtend an der Rührorgansstange anliegt.
CH295385D 1948-05-14 1948-05-14 Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs. CH295385A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0409039A1 (de) * 1989-07-19 1991-01-23 Werner Dr. Stahl Bioreaktor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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