CH295580A - Wässerige Dispersion. - Google Patents

Wässerige Dispersion.

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CH295580A
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CH
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sep
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carbamide
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Farbwerke Hoechst Akt Bruening
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Hoechst Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 221004.    Wässerige Dispersion.    Gegenstand des vorliegenden     Zusatzpaten-          1    es ist eine beständige wässerige Dispersion,  welche     Carbamid-Aldehyd-Kondensationsver-          bindungen    und     hochpolymere    Kohlenwasser  stoffe enthält. Die wässerige Dispersion kann  noch Pigmente enthalten.  



  Wässerige Dispersionen gemäss der Er  findung sind beständig und vorzüglich geeig  net zur Herstellung von haftfesten Überzügen  auf beliebigen Unterlagen. Sie können mit  Vorteil auch zur Fixierung von Pigmenten,  cl. h. also zur Herstellung von Pigmentfär  bungen oder     -drucken    herangezogen werden.  Die erhaltenen Überzüge besitzen hohe Haft  festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen  die üblichen Behandlungsverfahren.  



       Als        Carbamid-AldehydKondensationsver-          bindungen    kommen z. B. Harnstoff- oder     Thio-          harnstoff-Formaldehyd-        Kondensationsverbin-          dungen    in Betracht.  



  Die Kondensationsverbindungen von Harn  stoff,     Thioharnstoff    mit Aldehyden, insbeson  dere Formaldehyd,     können        in    Form von was  serlöslichen und wasserunlöslichen Kondensa  tionsprodukten verwendet werden. Letztere  benutzt man vorteilhaft     als    Lösungen in orga  nischen Lösungsmitteln oder     als    wässerige  Dispersionen mit oder ohne Gehalt an orga  nischen Lösungsmitteln. Man kann auch vor  teilhaft solche     Vorkondensationsprodukte    ver  wenden, die durch Kondensation der Kompo  nenten bei Gegenwart von ein- oder mehr  wertigen Alkoholen hergestellt werden.

      Als hochpolymere     Kohlenwasserstoffe    kom  rnen gesättigte oder     umgesättigte        hochpoly=          mere        aliphatische    oder     alicyclische    Kohlen  wasserstoffe, beispielsweise hochpolymeres       Cyclohexen,        Propylen,        Butylen,        Isobiltylen,     ferner Mischungen oder     Mischpolymerisate     aus diesen Verbindungen in Betracht. Diese  Stoffe können beispielsweise durch     Polymeri-          sation,    z.

   B. bei - 50  oder darunter, oder  durch Behandeln mit     Aluminiumhalogeniden     und gegebenenfalls     Halogenwasserstoffen    in  Gegenwart von     Halogenkohlenwasserstoffen     erhalten werden. Auch     hochpolymere        Diole-          fine,    wie     Butadien,        Isopren    und deren Ab  kömmlinge, sind geeignet. Besonders wertvoll       sind        Mischpolymerisate    des     Butadiens    mit       Olefinen,    z. B.     Styrol.    Die genannten hoch  polymeren Verbindungen sind in Wasser un  löslich.

   Sie werden verfahrensgemäss in Form  ihrer wässerigen Dispersionen mit oder ohne  Gehalt an organischen     Lösungsmitteln    und       dispers'ionsfördernden    Zusätzen angewendet.  Die     wässerigen-Dispersionen    können das Was  ser sowohl     als    innere als auch     als    äussere Phase  enthalten.  



  Die     Carbamid-Aldehyd-Kondensätiönspro-          dukte    und die     hochpolymeren    Kohlenwasser  stoffverbindungen können auf die Ware durch  deren Eintauchen in die Dispersionen aufge  bracht werden. Als Zusatz können     nochWeich-          machungsmittel,        Dispersionsmittel,    z.

   B.     Poly-          vinylalkohol,    Kondensationsverbindungen aus       Äthylenoxycl    und     höhermolekularen    aliphati-      sehen     Alkoholen    oder     Alkylphenolen,        Seifen     u. a. verwendet.

       werden.        Vorteilhaft    fügt man  Kondensationsbeschleuniger     hinzu,    wie orga  nische Säuren oder Säure abspaltende     Ver-          bindungen,beispielsweise        Ammoniumrhodanid,          Ammoniiunoxalat,        Aluminiumsidfat    usw. Bei  der     Herstellung    der Überzüge oder beim Auf  drucken der     Bindemittel    kann man weisse oder  gefärbte Pigmente, z.

   B.     Titandioxyd,    Chrom  gelb, Eisenoxyd,     Küpenfarbstoffe,    unlösliche       Azofarbstoffe        usw.        mitverwenden.    Bei der  Bereitung von Druckpasten werden noch ge  eignete Verdickungsmittel, z.

   B.     wasserlös-          liehe        Cellidoseäther,        Tragant,        Johannisbrot-          kernmehlverdickung        mitverwendet.    Nach dem       Aufbringen    auf die Ware wird zweckmässig  auf     Temperaturen.    von 100  C und darüber  erwärmt, um gute     Fixierung    zu erhalten.  



  Durch die gemeinsame Verwendung der  genannten hochpolymeren Verbindungen und  der Kondensationsverbindungen erzielt man  gegenüber der     Verwendung    der Komponen  ten allein eine Reihe von Vorteilen. So ist  z. B. in den meisten Fällen die für die wasch  echte Fixierung auf den Faserstoffen nötige  Temperatur bei der Nachbehandlung niedriger  bei der Kombination als bei den Komponenten       allein,    was wesentlich zur Schonung des  Fasergutes beiträgt. Falls die Kombination.  der polymeren Produkte mit den Kondensa  tionsprodukten zum Fixieren von     Pigmenten       auf Faserstoffen verwendet wird, erhält. man  damit häufig wesentlich farbstärkere und  dabei reibechtere Drucke bzw. Färbungen, als  bei Anwendung der Kondensationsprodukte  allein.

   Bei gleicher     Nachbehandlungstempe-          ratur    ist die     Wascheehtheit    der Färbungen  und Drucke mit der Kombination besser als  mit den polymeren Verbindungen allein.  
EMI0002.0035     
  
    <I>. <SEP> Beispiel,:</I>
<tb>  100 <SEP> g <SEP> Polyisobutylen <SEP> mit <SEP> einem <SEP> mittleren
<tb>  Molekular <SEP> gewielit <SEP> <B>100000</B> <SEP> werden <SEP> in
<tb>  900g <SEP> Xylol <SEP> gelöst. <SEP> Diese <SEP> Lösung <SEP> wird <SEP> mit
<tb>  dem <SEP> Schnellrührer <SEP> in <SEP> eine <SEP> Emulsion
<tb>  eingerührt, <SEP> die <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> hergestellt
<tb>  wurde:

  
<tb>  1080 <SEP> g <SEP> einer <SEP> 5o/oigen <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Polyvinyl  alkohol <SEP> und
<tb>  20 <SEP> g <SEP> einer <SEP> 50o/oigen <SEP> Lösung <SEP> des <SEP> Kondensa  tionsproduktes <SEP> aus <SEP> 30 <SEP> Mol <SEP> Äthylen  oxyd <SEP> und <SEP> Oetadexylalkohol <SEP> werden
<tb>  mit
<tb>  400 <SEP> g <SEP> einer <SEP> 50o/oigen <SEP> Butanollösung <SEP> eines
<tb>  Kondensationsproduktes <SEP> aus <SEP> Harn  stoff, <SEP> Formaldehyd <SEP> und <SEP> Butanol <SEP> ver  rührt <SEP> und <SEP> die <SEP> Mischung <SEP> im <SEP> Homo  genisator <SEP> zu <SEP> einer <SEP> feinen <SEP> Emulsion
<tb>  verteilt.
<tb>  2500 <SEP> g.

         Diese Dispersion lässt sich wie     folgt    verwenden: Auf ein Gewebe aus     Viskosezellwolle     wird     folzende        Druckbaste        gedruckt:     
EMI0002.0041     
  
     Nach dem Trocknen     wird    5     Minuten    auf 120  C  erhitzt. Man erhält einen lebhaften Orange  druck von guter Waschechtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beständige wässerige Dispersion, enthal tend Carbamid-Aldehyd-Kondensationspro- dukie und hochpolymere Kohlenwasserstoffe. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wässerige Dispersion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Carbamid-Alhehyd-Kondensationsprodukt ein Harnstoff - Formaldehyd - Kondensationspro dukt enthält. 2.
    Wässerige Dispersion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein mit einem Alkohol veräthertes Carbamid- Aldehyd-Kondensationsprodukt enthält. 3. Wässerige Dispersion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Pig mente enthält. 4. Wässerige Dispersion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mi schungen von verschiedenen hochpolymeren Kohlenwasserstoffen enthält. 5.
    Wässerige Dispersion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als hochpolymere Kohlenwasserstoffe Mischpoly- merisate von verschiedenen hochpolymeren Kohlenwasserstoffen enthält.
CH295580D 1941-08-08 1942-08-10 Wässerige Dispersion. CH295580A (de)

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CH221004T 1942-08-10

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148522B (de) * 1955-08-17 1963-05-16 Ciba Geigy Verfahren zum Fixieren von Pigmenten oder Beflockungen auf Faserstoffen mit Hilfe von Kunstharzen
DE1286503B (de) * 1962-06-28 1969-01-09 Basf Ag Bindemittel zum Beflocken von Fasermaterial

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148522B (de) * 1955-08-17 1963-05-16 Ciba Geigy Verfahren zum Fixieren von Pigmenten oder Beflockungen auf Faserstoffen mit Hilfe von Kunstharzen
DE1153714B (de) * 1955-08-17 1963-09-05 Ciba Geigy Verfahren zum Appretieren von Textilmaterialien mit Kunstharzen
DE1286503B (de) * 1962-06-28 1969-01-09 Basf Ag Bindemittel zum Beflocken von Fasermaterial

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