CH295698A - Photographische Kamera mit selbsttätigem Filmtransport. - Google Patents

Photographische Kamera mit selbsttätigem Filmtransport.

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CH295698A
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CH
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photographic camera
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Co Robot Berning
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Robot Berning & Co
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit selbsttätigem     Filmtransport.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     photo-           < yrapbische    Kleinbildkamera für perforierten  Normalfilm. Es sind derartige Kameras be  kannt, bei denen der Film nach jeder Auf  nahme bzw. nach jeder     Verschlussauslösung     selbsttätig um eine Bildlänge durch einen  eingebauten Federmotor weitergeschaltet wird.  Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung       zn01runde        liegt,    besteht darin, auf einem im  Kameragehäuse verfügbaren möglichst klei  nen Raum einen Federmotor möglichst grosser       Leistunf-    (Kraft + Weg)     unterzubringen.     



  Bekanntlich ist, die üblicherweise in sol  chen     Kleinbildkameras    verwendete normale       Abwickelkassette    ein beträchtliches Stück     län-          zer    als die der Filmbreite entsprechende Auf  wickelspule. Da sich die Höhe des     Kamera-          ;lehättses    nach der längeren     Abwickelkassette     richten muss, entsteht     -unterhalb    des Film  bandes ein diesem Höhenunterschied entspre  chender leerer Gehäuseraum. Die Erfindung  liegt in erster Linie darin, einen Federmotor,  der ans mehreren     nebeneinanderliegenden     flachen Federgehäusen besteht, in diesem  Raum unterzubringen.

   Durch eine solche     An-          ordnun-    wird nicht allein eine vollkommene  Raumausnutzung erzielt,     sondern:    auch der  Schwerpunkt der Kamera. nach unten     verlegt..     Die Oberseite der Kamera bleibt ausserdem  frei für die     Anbringung    von Sucher, Entfer  nungsmesser und dergleichen.  



  Bei Kameras mit     einem    die     Gehä.userück-          wand    bildenden, einen Dichtungsfalz enthal-         tenden    Deckel kann man eine weitere Raum  einsparung dadurch erreichen, dass der Dich  tungsfalz des Deckels dem Höhenunterschied  zwischen     Aufwickelkassette    und     Abwickelkas-          sette    entsprechend stufenförmig verläuft, so  dass der Federmotor ausserhalb des durch dien  Falz abgedichteten Raumes liegt.

   Man braucht  bei dieser     Anordnung    keinen zusätzlichen  Räum für die Unterbringung des     Dichtungs-          falzes    unterhalb des Federmotors und ver  meidet Abdichtungsschwierigkeiten.  



  Der Aufbau des Federmotors gemäss der  Erfindung gibt die Möglichkeit, zwei Ab  triebswellen vorzusehen, von denen die eine  mit einer     Arretiervorrichtung    zusammen  arbeitet, während die andere eine in die Per  foration des Films eingreifende Transportvor  richtung     trägt.    Man kann es dadurch so ein  richten, dass die     LTbersetzungsverhältnisse    der  beiden     Abtriebswellen    unterschiedlich sind  und die     Abtriebswelle    der Transportvorrich  tung einen grösseren Drehwinkel pro Bild  transport zurücklegt als die mit der Arretier  vorrichtung zusammenarbeitende Abtriebs  welle.

   Auf diese Weise kann die Filmtrans  portwelle pro Bildlänge mehr als eine volle  Umdrehung ausführen,     während    die Arretier  welle nur     einen.        ganzzahligen    Bruchteil einer  vollen     Umdrehung        (l/4,    1/a, 1/2 Umdrehung)  zu machen braucht. Das in die Perforation  des Films     eingreifende    Transportglied (Zahn  trommel) kann daher mit. kleinem Durchmes  ser     ausgeführt    werden.      Die Erfindung ist im folgenden an einem.  in den Abbildungen dargestellten,     Ausfüh-          rungsbeispiel    näher     erläutert..     



       Fig.1    stellt das Kameragehäuse mit     auF-          geklapptem    Deckel und herausgenommenem  Federmotor und Verschluss dar.  



       Fig.2    zeigt den von unten in das Ka  meragehäuse     einsetzbaren    Federmotor mit an  gebautem     Kameraverschluss    nebst Arretier  vorrichtung.  



  Das aus     Spr.itzguss    hergestellte Kamera  gehäuse 1 enthält links eine Kammer 2 zur       Aufnahme    einer     Abwickelkassette    3     und-reehts     einen Raum 4, in dem die kürzere     Aufwickel-          spule    5     untergebracht    wird. Unterhalb der  Filmführung 6 und der     Aufwickelspule    5  entsteht ein Gehäuseraum 7, in den der in       Fig.2    dargestellte Federmotor eingeschoben  wird.

   Der durch ein Scharnier 8 mit dem  Kameragehäuse 1 verbundene Deckel 9 bildet  die Rückwand des Gehäuses 1, Ein am Deckel  9 angegossener vorstehender Dichtungsrand  10, 10' greift bei geschlossenem Deckel 9 in  einen entsprechenden Falz 11, 11' des Ge  häuses .ein, um einen lichtdichten Abschluss  zu erzielen. Der untere Dichtungsfalz     l1'    ist.  entsprechend dem Höhenunterschied zwischen       Abwickelkassette    3 und     Aufwickelspule    5 bei  12 stufenförmig abgesetzt, so     da.ss    der den  Federmotor aufnehmende Raum 7 unterhalb  des     Dichtungsfalzes    11' liegt..  



  Der in     Fig.    2 dargestellte Federmotor be  steht aus drei Federgehäusen 13, 14, 15, in  denen Uhrfedern (Spiralfedern) unterge  bracht sind. Die Federgehäuse 13, 14, 15 sind  durch Zahnkränze 13', 14', 15' miteinander  gekuppelt.  



  Die Kernwellen, an denen das innere Ende  der Spiralfedern in üblicher Weise befestigt.  ist,     sind.    ebenfalls durch Zahnräder     1.6,    17, 18  miteinander verbunden, so dass alle drei Spi  ralfedern gemeinsam durch Drehen eines um  klappbaren     Aufzugbügels    19 aufgezogen wer  den können. Die Lagerung der Federgehäuse  13,     1.4,    15 erfolgt zwischen zwei' Platinen 20,  21. Das Federgehäuse 15 besitzt oberhalb der       Platine    20 einen weiteren Zahnkranz 22, mit       dem    ein     Ritzel    23 kämmt.

   Das     Ritzel    23 trägt         eine    mit     Arretierstiften    ?4, 24' versehene  Scheibe 25.     Mit    dem Zahnkranz     22#    ist aber  ausserdem ein     Zwischenzahnrad    26 in Ein  griff, dass ein weiteres     R.itzel    2,7 auf der  Transportwelle 28 antreibt.. Die Transport  welle 28 trägt eine Zahntrommel 29, deren  Zähne in die Perforation des Films     eingreifen.     



  An der obern Platine 20 ist. ein in Einzel  heiten hier nicht interessierender Kamera  verschluss 30     angesehra.ubt,    der durch     Druck     auf einen     Auslöseknopf    31     ausgelöst.    wird.  Eine im     Verschlussgehäuse    30 gelagerte  Scheibe 32, die mit einem Stift 33 versehen  ist, macht. unter dem Einfluss einer nicht dar  gestellten     Verschlussfeder    nach jeder     Ver-          schlussauslösung    eine volle Umdrehung mit  verhältnismässig grosser Geschwindigkeit.

   Da  bei. drückt der Stift 33 für sehr kurze Zeit  einen bei 34 gelagerten Hebel 35 beiseite, der  unter dem Einfluss einer Feder 316 aber sofort  wieder in seine in     Fig.    2 dargestellte Sperr  stellung zurückgeht. In dieser Sperrstellung  liegt ein bei 37 gelagerter     Arretierhebel    38  mit seinem obern Ende an einer Kante 39  des Hebels 35 an. Das untere     angeschrägte     Ende des     Arretierhebels    38 liegt in der Bahn  der     Arretierstifte    24, 24'.  



  Der Federmotor ist also durch das Anlie  gen des     Arretierstiftes    24 am     Arretierhebel     38 am Ablaufen gehindert. Sobald aber nach  Auslösen des Kameraverschlusses durch den  mit der Scheibe 32 umlaufenden Stift. 33 der  Hebel 35 kurzzeitig     weggedrückt        wird,    gibt.  die Kante 39 den     Arret.ierhebel    38 frei, so       dass    er dem     Arretierstift.    24 kurzzeitig aus  weichen kann.. Der Federmotor kann dann ab  laufen und durch die Zahntrommel 29 den  Film transportieren.

   Da aber nach dem Durch  laufen des Stiftes 33 die Hebel 35 und 38  augenblicklich wieder in ihre Sperrstellung  gelangen, fängt. sich nach einer halben Umdre  hung der Scheibe 25 der andere Sperrstift. 24'  wieder am     Arretierhebel    38, so dass der     Feder-          motor    wieder bis zur nächsten     Verschlussaus-          lösung    arretiert ist.

   Die     ('berset7un-sverhält-          nisse    sind nun so<U>gewählt,</U> dass einer halben       Umdrehung    der Scheibe 25 ein grösserer Dreh  winkel der Transportwelle 28     bzw,    der Zahn-           trominel   <B>29</B> entspricht, so dass diese bei ver  hältnismässig kleinem Durchmesser den Film       um    eine Bildlänge transportieren kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera für perforierten Normalfilm mit einem selbsttätigen, durch einen Federmotor bewirkten Filmtransport, dadurch gekennzeichnet, dass der Federmotor von mehreren nebeneinanderliegenden flachen Federgehäusen gebildet wird und in dem Raum des Kameragehäuses unterhalb des Filmbandes untergebracht ist, der sich aus dein Höhenunterschied zwischen Abwiekel- kassette und Aufwickelspule ergibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Photographische Kamera nach Patent anspruch, mit einem die Gehäuserückwand bildenden, einen Dichtungsfalz enthaltenden Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsfalz des Deckels dem Höhenunterschied zwischen Abwickelkassette und Aufwickel- spule entsprechend stufenförmig verläuft, so dass der Federmotor ausserhalb des durch den Falz abgedichteten Raumes liegt.. 2. Photographische Kamera nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Federwerk zwei Abtriebswellen besitzt, von denen die eine mit einer Arretiervorrichtung zusammenarbeitet, während die andere eine in die Perforation des Films eingreifende' Trans portvorrichtung trägt. 3.
    Photographische Kamera nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersetzungsverhältnisse der beiden Abtriebs wellen unterschiedlich sind und die Ab triebswelle der Transportvorrichtung einen grösseren Drehwinkel pro Bildtransport: zu- rücklegt als die mit der Arretiervorrichtung zusammenarbeitende Abtriebswelle. Photographische Kamera nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eines der miteinander gekuppelten Federhäuser einen zusätzlichen Abtriebszahnkranz besitzt, mit dem einerseits ein Triebrad der Film transportwelle,
    anderseits ein Trieb einer Arretierwelle in Eingriff steht.. 5. Photographische Kamera nach Patent- anspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass der Belichtungsverschluss und eine von .der Ver- schlussmechanik auslösbare Arretiervorrich- tung am Federmotor .befestigt sind und ge meinsam mit dem Federmotor von unten in das unten offene Kameragehäuse eingesetzt sind.
CH295698D 1950-10-18 1951-10-15 Photographische Kamera mit selbsttätigem Filmtransport. CH295698A (de)

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