CH295820A - Kontaktumformer. - Google Patents

Kontaktumformer.

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CH295820A
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description


      Kontaktumformer.       Es ist bekannt, dass mechanische Strom  richter (Kontaktumformer) mit metallischen  Kontakten sich auch für grosse Leistungen  ohne Schaltfeuer an den Kontakten betreiben       lassen,    wenn man vor die Kontakte Schalt,       drosseln,        d.    h. normalerweise     gesättigte    und  nur in der Nähe des     Stromnulldurchganges          entsättigte    Drosseln, in den Stromkreis legt.  Um die Wirkung der 'Schaltdrosseln zu ver  vollkommnen, hat. man dabei parallel zu den  Kontakten Löschkreise angeordnet, welche  hauptsächlich aus Kondensatoren bestanden.  



  Die Erfindung     bezieht    sich auf einen  Kontaktumformer, bei dem ein derartiger  Löschkreis parallel zu den Kontakten nicht  erforderlich ist, vielmehr wird durch eine       Vorerregung    der Schaltdrosseln, die durch  einen Scheinwiderstand in der Stromstärke  begrenzt ist, ihr     Magnetisierungsstrom    auf  sehr kleine Werte verringert und ein Hilfs  stromkreis angebracht, über den dieser ver  ringerte     Magnetisierungsstrom    nach der Kon  taktöffnung Weiterfliessen kann. Der Erfin  dung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die  ser Hilfsstromkreis nicht parallel zu den Kon  takten zu liegen braucht, also kein Löschkreis  ist.

   Anderseits dient er auch nicht. der Vor  erregung der     Schaltdrosseln,    vielmehr     wird     die     Vorerregung    der Schaltdrosseln durch  einen vorzugsweise induktiv     stabilisierten     Strom gebildet.  



  Die Erfindung ist besonders in solchen  Schaltungen von Bedeutung, in denen bei der    üblichen Anordnung eines     Löschkreises    par  allel zu den     Kontakten    die Ströme in diesem  Löschkreis unerwünschte Rückwirkungen auf  die Schaltdrosseln und die Kontaktöffnung  anderer Phasen ausüben. Eine solche Schal  tung ist beispielsweise     die    dreiphasige     Brük-          kenschaltung    mit einer Schaltdrossel je Phase,  welche wegen ihrer hohen     Umspanneraus-          nutzung    und der geringen erforderlichen Bau  leistung der Schaltdrosseln sehr häufig ver  wendet wird.  



  In der Zeichnung ist für diese Schaltung  die Erfindung an einem Beispiel dargestellt.  Der Kontaktumformer enthält einen Umspan  ner 1 mit den Phasen     u,        v,   <I>w</I> und drei Schalt  drosseln 2, 3 und 4, welche den Strom zu den  Kontakten 5<B>...</B> 10 leiten. Diese Kontakte ar  beiten in dreiphasiger Brückenschaltung auf  die Last 11.

   Die Schaltdrosseln tragen Vor  erregerwicklungen 12, 13, 14, welche über  einen Phasendreher 15 von den Phasen u,<I>v, w</I>  gespeist werden, und deren Strom durch eine  dreiphasige Drossel 10 begrenzt     wird.    Als       Hilfsstromkreis    ist der Übersichtlichkeit     wegen     nur derjenige der Phase     u        eingezeichnet.    Er  ist an den Punkt A der Phase u und den  Punkt B der Phase     v    angeschlossen. Entspre  chend, d. h. zyklisch vertauscht, sind die bei  den Hilfsstromkreise für die Phasen.     2#    und     21)     angeordnet.

   Diese Anordnung des Hilfsstrom  kreises ermöglicht. es einerseits, dass im Au  genblick der Öffnung beispielsweise des Kon  taktes 5 der     Magnetisierungsstrom    der Schalt-           drossel        \'    über den Widerstand 17 weiter  fliessen kann, und zwar ohne     dass    dieser Strom  über einen andern Kontakt oder über eine  andere Schaltdrossel zu fliessen braucht.  Würde man ohne die     Vorerregung    12, 13, 14  arbeiten, so würden die Verluste im Wider  stand 17 so gross     werden,    dass die Anordnung  unwirtschaftlich würde.

   Man kann: die Vor  erregung durch die Drossel 16 und den Pha  sendreher 15 so abstimmen., dass während der  ganzen stromschwachen Pause der Drossel der       1Vlagnetisierungsstrom    in der Hauptwicklung  schwach positiv ist. In diesem Fall erhält man  an den Kontakten nach der Kontaktöffnung  eine schwach positive Spannung, welche erst  nach der Sättigung der betreffenden Schalt  drossel auf die Sperrspannung     anspringt.       Die Erfindung ist, von besonderer Bedeu  tung für Umformer grosser Leistung, bei  denen die Schaltdrosseln so wenig Windungen  haben, dass ihr     -.#lagnet-isierungsstrom    ohne       Vorerregung    in der     Grössenordnung    von 1 . . .  10 A liegen würde.

   Soll mit einem derartigen  Umformer durch Verschiebung der Schaltzeit  punkte die Spannung geregelt werden, so ist  im allgemeinen die Phasenlage des Phasen  drehers 15     mitzuregeln,    was beispielsweise  durch eine Kupplung des Verdrehungsorganes  des Antriebsmotors mit. dem Phasendreher 15  erfolgen kann.  



  Die Verwendung von     vorwiegend        Ohmschen     Widerständen als Hilfskreise kommt vor  allen Dingen dann in Frage, wenn durch     Ver-          wendilng    hochwertigen Eisens für die Schalt  drosseln und durch genaue Abstimmung der       Vorerregungen    12<B>...</B> 14 der     h@agnetisierungs-          strom    der Schaltdrosseln auf sehr kleine  Werte, beispielsweise     unter    1 A, gebracht,  wurde. Ist dies nicht möglich, so kann man  im Hilfsstromkreis auch     kapazitive    Wider-    stände anordnen.

   Besonders im letzteren Fall  ist es unter Umständen erforderlich, ausser  den Schaltdrosseln     Einsehaltdrosseln    vorzu  sehen, welche verhindern, dass im Einschalt  augenblick Kapazitäten der Hilfskreise sich  über die Kontakte mit grosser     Stromstärke     entladen. Bei     Verwendung    von     Ohmschen     Widerständen besteht diese Gefahr nicht im  gleichen Masse.

Claims (1)

  1. P ATEM TAN SPRUCH Kontaktumformer, insbesondere in drei- phasiger Brückensclialt.ung, mit einer Schalt drossel mit Vorerregung je Phase, dadurch gekennzeichnet., dass die Sehaltdrosseln eine durch einen Scheinwiderstand begrenzte Vor erregung haben, und dass der über die Kon takte fliessende llagnetisierungsstroin im Augenblick der Kontaktöffnung von einem Hilfsstromkreis übernommen wird, zier nicht die Kontakte überbrüekt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kontakt.umforiner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d@ass die Begrenzung der Vorerregung durch einen induktiven Wi derstand erfolgt. 2. Kontaktumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der Hilfsstrom kreis Ohmsche Widerstände enthält.
    3. Kontaktumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der Hilfsstrom kreis kapazitive Widerstände enthält.. 4-. Kontaktumformer nach Patentansprueh, für dreiphasige Brückenschaltung mit einer Schaltdrossel je Phase, dadurch gekennzeich net,, dass der Hilfsstromkreis jeder Phase zwi- sehen das kontaktseitige Ende der zugehöri gen Sehaltdrossel und das umspannerseitige Ende der Schaltdrossel der Folgephase ge schaltet ist..
CH295820D 1945-03-23 1951-07-31 Kontaktumformer. CH295820A (de)

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