CH296001A - Verfahren zur Herstellung eines Vinylsulfonfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Vinylsulfonfarbstoffes.

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CH296001A
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vinyl sulfone
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sulfone dye
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Farbwerke Hoechst Vor Bruening
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    eines     Vinylsulfonfarbstoües.            1:s    wurde gefunden, dass man für das  Färben und Drucken von natürlichen und  synthetischen Fasern geeignete wertvolle  Farbstoffe erhält., wenn man in das Molekül  von sauren Farbstoffen oder     deren    Vorproduk  ten die Atomgruppierung     -S02-CR=CH..,     worin     R        Wasserstoff,    einen niedrig moleku  laren     Kohlenwasserstoffrest    oder Halogen be  deutet, ein- oder mehrmals einführt.

      Saure Farbstoffe, die     einmal    oder     mehrere     Male die     Urrappe        -S02-CR=CH2    enthal  ten, können     verschiedenen        Farbstoffklassen     angehören. Beispielsweise können sie aus der  Reihe der     Azofarbstoffe,    der Nitrofarbstoffe,  der     Anthrachinonfarbstoffe,    der     Triphenyl-          methanfarbstoffe    usw. stammen. Die Herstel  lung der Ausgangsstoffe kann in verschiede  ner Weise durchgeführt werden. Man kann  z.

   B. einen sauren Farbstoff oder ein Vorpro  dukt, in die     Sulfinsäure    bzw. ihr     Natriumsalz     überführen und mit     ss-Chlorätllylalkohol    oder       Ät.hylenoxyd        bzw.    deren Homologen zur Reak  tion     bringen.    Aus den dabei     erhältlichen          (6-Oxäth@-lsulfonen    kann man in üblicher  Weise die Verbindungen     reit,    der Gruppe       --S02-CR=CH2    herstellen und diese, wenn  es sieh uni     Vorprodlrkte    handelt, mit reak  tionsfähigen Komponenten, die gegebenen  falls eine saure Gruppe enthalten können, ver  einigen.

   Verbindungen der vorliegenden Art       können    auch erhalten werden, indem man Ver  bindungen mit der Gruppe     -S-CR=CH2       oder     -SO-CR=CH2    der Oxydation unter  wirft. Schliesslich kann man auch von neu  tralen Farbstoffen, die eine     Vinylsulfon-          gruppe    enthalten, ausgehen und     diese        sulfo-          nieren.     



  Die     Farbstoffe    haben besondere Affinität  zu Wolle, Seide,     Acetatseide,        animalisierter          Zellwolle,        Polyamidfasern;    sie können aber  auch mit Vorteil, je nach der     Struktur    der zu  Grunde     liegenden        Farbstoffmoleküle,    zum  Färben von Baumwolle, Zellwolle oder     andern.          Faserstoffen    pflanzlichen     Ursprungs    verwen  det werden.

   Die Farbstoffe können wegen der  sehr     reaktionsfähigen        Vinylsulfongruppe        mit          reaktionsfähigen    Gruppen des     Fasergutes    in  Reaktion treten. Sie können auch auf der Fa  ser polymerisiert. bzw. durch Umsetzung mit  Verbindungen, die mit     Vinylsuliongruppen     reagieren können, weiter     kondensiert    werden.

         llan    erhält auf     diese        Weise        Färbungen    und  Drucke von     ausgezeichneten        Echtheitseigen-          schaften.     



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein     Verfahren        zur    Herstellung     eines        Vinyl-          sulfonfarbstoffes,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man die     Diazoniumverbin-          dung    aus     1-Aminophenyl-2-vinylsulfon        in    sau  rem Medium mit 2     Amino-8-oxynaphtha-Iin-6-          sulfonsäure        kuppelt.            Beispiel:

       In eine Mischung aus 186 Gewichtsteilen       Nitrosylschw        efelsäure        20,5        %ig        und        360    Ge-           wichtsteilen    Eisessig lässt man eine Lösung  von 55,2 Gewichtsteilen     1-Aminophenyl-2-          "inyIsillfon    in 300     Volumteilen    Eisessig lang-.       sam    einfliessen, wobei die Temperatur bis       15         G    steigen kann.

   Nach etwa     zweistündigem     Verrühren bei 15  C giesst. man :die Lösung  auf Eis und zerstört die eventuell vorhandene  freie salpetrige Säure mit     Amidosulfonsäure.     In die klare     Diazolösung    lässt man nun bei     :5     bis 10  C 77,7 Gewichtsteile     2-Amino-8-oxy-          naphthalin-6-sulfonsäure    92,1     a/oig,    gelöst in  720     Volumteilen    Wasser und 300     Volumteilen          n-Natronlauge,    einfliessen.

   Nach beendeter       Kupplung    wird der     Viiiylsulfonfarbstoff    der  folgenden Formel:  
EMI0002.0020     
    mit Kochsalz     ausgesalzen,        abgesatugt,    mit  Kochsalzlösung neutral     gewasehen    und ge  trocknet.  



  Das so erhaltene Produkt stellt ein dunkel  rotes Pulver dar, das Wolle in lebhaften       blaustiehigen    Rottönen     von        ;-uten        Eehtheits-          eigenseha.ften    färbt. '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Vinyl- sulfonfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet. dass man die Diazoniumverbindun-- aus l-Aminopheny 1. \2-v inylstilfon in saurem Me dium mit. 2-Amino-8-oxyna.phtIialin-6-sulfon- säure kuppelt. Das so erhaltene Produkt stellt ein dun- helrotes Pulver dar, das Wolle in lebhaften blaustichigen Rottönen von guten Echtheits eigenschaften färbt.
CH296001D 1951-07-16 1951-07-16 Verfahren zur Herstellung eines Vinylsulfonfarbstoffes. CH296001A (de)

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