CH296219A - Karosserie von Grossraum-Strassenfahrzeugen. - Google Patents
Karosserie von Grossraum-Strassenfahrzeugen.Info
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Description
Karosserie von Grossraum-Strassenfahrzeugen. (legenstand der Erfindung ist eine Ka rosserie von Grossraum-Strassenfahrzeugen, wie Autobussen, Cars und dergleichen, welche sich durch ein Gerippe mit.
in Senkrecht ebenen liegenden Querelementen und damit starr verbundenen, in Horizontalebenen ver laufenden, einen Dachrahmen, ein Mittelfries und einen Untergurt bildenden Längselemen ten auszeichnet, wobei die je einen Dach- spriege1 und zwei Seitensäulen bildenden Querelemente aus einem einzigen Stück mit kastenförmigem Querschnitt gebildet und an ihren nach innen und aussen gekehrten Flä chen von auf die Längselemente übergehen den Sehalungselementen überdeckt sind.
Eine solche Bauart ermöglicht es, bei grö sserer Festigkeit gegenüber den bekannten Bauarten eine wesentliche Gewichtsersparnis zu erzielen.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des Gerippes der Karosserie.
Fig. ? ist ein vertikaler Querschnitt des obern und des mittleren Teils der Karosserie. Fig. 3 ist. ein Aufriss dieser Teile. Fig. 4 ist ein horizontaler Querschnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein vertikaler Querschnitt des untern Teils, und Fig.6 ist. ein zugehöriger Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5.
Die in der Zeichnung dargestellte Ka rosserie weist ein Gerippe auf, dessen Gesamt aufbau in den wichtigen Teilen am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist und folgernde Haupt elemente aufweist In Senkrechtebenen verlaufende Querele mente, die je einen Dachspriegel 1 und zwei seitliche, vertikale Säulen 2 bilden und aus einem einzigen :
Stück mit kastenförmigem (rechteckigem) Querschnitt bestehen, und in Horizontalebenen verlaufende, einen Dachrahmen 3, ein Mittelfries 4 und einen Untergurt 5 bildende Längselemente, auf welche, wie hernach noch im einzelnen be schrieben, die Schalungselemente übergehen, von denen die nach aussen bzw. innen gekehr ten Flächen der Säulen 2 überdeckt. sind. Der Untergurt 5 weist Unterbrechungen 6 auf, in welchen die nicht dargestellten Radkästen eingesetzt sind. Dieser Untergurt 5 und das Mittelfries 4- weisen ferner Unterbrechungen 7 bzw. 8 auf, die durch die Türöffnungen -bedingt sind.
Die den Mittelfries 4 und den Dachrahmen 3 bildenden Längselemente sind aber, abgesehen von den Unterbrechungen 8, durchgehend. -Mit 40 sind Diagonalstreben bezeichnet, die an den Säulen 2 angeschweisst sind.
Nach den Fig. 2, 3 und 4 setzen sich die Längselemente des Dachrahmens 3 zusammen aus einem Innengurt. 9 und einem Aussengurt 10 und diejenigen des Mittelfrieses 4 aus einem Innengurt 11 und einem Aussengurt 18. Die Innengurte 9 und 11 sind aus gezogenen Profilstäben von E-förmigem Querschnitt, mit einem liegenden Stieg und verschieden breiten Schenkeln 9ca, 9b, 9c bzw. 11a, 11b, 11c ge bildet.
Sie haben im Steg an allen Kreuzungs stellen mit den Säulen 2 einen dem Quer schnitt dieser letzteren genau entsprechenden Ausschnitt, der von aussen, wo der breiteste Schenkel 9a. bzw. 1u liegt, bis zum Mittel schenkel 9b bzw. 11b reicht. Die Aussenflächen der Schenkel 9a. bzw. 11a sind mit den Aussen flächen der Säulen 2 genau bündig. Die Innenflächen der mittleren Schenkel 9b bzw. 11b sind mit den nach innen gekehrten Flä- ehen der Säulen 2 bündig.
An diesen Säulen sind bei jeder Kreuzungsstelle mit dem Dach rahmen 3 und dem Mittelfries 4- zwei seitlich vorstehende Knotenbleche 12 mit. ihrer einen Stirnseite angeschweisst, die einen U-förmigen Querschnitt. (Fig. ?) mit ungleich breiten Sehenkeln haben. Die drei längsverlaufenden Flächen dieser Knotenbleche 12 dienen den Innenflächen der Sehenkel 9a, <I>9b</I> bzw. 11u, 11b und der zwischen diesen Schenkeln gele genen Stegabschnitte zur Abstützung bzw. Auflage, wobei der Gurtsteg am Knotenblech steg jeweils mittels dreier Senkkopfschrauben 13 und Muttern 14 befestigt ist.
Die Sehenkel 9a., 9b sind mittels Nieten 39 an denjenigen der Knotenbleche befestigt. Zwischen dem Mittelschenkel 9b und dem schmalsten Schen kel 9c des Dachrahmen-Innengurtes 9 ist. eine Rinne gebildet, in welcher der eine der bei den Längsränder von innern Dachschalungs- blechen 15 mittels einer der Schallisolation dienenden Gummileiste 16 gehalten ist. Die Querränder dieser Sehalungsbleclle 1.5 sind mittels der aus dem Flugzeugbau bekannten sogenannten Rüekziehnieten an den Dach- spriegeln 1 befestigt.
In der entsprechenden Rinne zwischen Mittelschenkel 11b und schmalstem Schenkel 11c ,des Mittelfries-Innen- gurtes 11 ist. der obere längsverlaufende Rand von innern Verkleidungsplatten 17 aus Pressstoff oder dergleichen gehalten.
Der als Zierleiste ausgebildete Aussengurt 18 des Mittelfrieses 4 weist zwei auf die Innenfläche ausmündende T-Nuten 19 auf, in welchen die Köpfe von Sehrauben 20 ver- schiebbar, aber nicht vierdrehbar gehalten sind, die sieh durch Bohrlöcher des äussern Schenkels 11a, des Mittelfries-Innengurtes 11 und im Bereiche der Säulen ? auch des ent sprechenden Knotenbleehsehenkels hindurch erstrecken und, zusammen mit Muttern 21, diese Teile starr, aber lösbar miteinander ver binden.
Vom mittleren, die Nuten 19 aufwei senden Teil dieses Aussengurtes 18 streben zwei federnd nacli-ebende Leisten 18n. und <B>181)</B> gegen die Ebene seiner Innenfleielie. Ihr verdickter Längsrand ist je mit. einer Gummi- leiste 22 versehen.. Die untere Leiste 18a drückt äussere Schalungsbleelie 23 fest gegen die in einer Ebene liegenden Aussenflächen des Innengaurtes 11 und der Säulen 2.
Die obere Leiste 18b drückt, gegen Wasser ab dichtend, -egen eine mit der Aussenfläche der Schalttngsbleelie 23 in einer Ebene liegende Fläche eines verdickten Teils des Innengurt- Sehenkels 11a.. Die vertikalen Ränder der Sehalungsbleche 23 sind mittels Rüekzieh- nieten an den Säulen 'befestial.
Der Aussengurt 10 des Daellrahmens 3 ist mittels durchgehender Senkkopfsehrauben 2-1 und Muttern. ?*5 mit dem äussern Sehenkel 9(r des entsprechenden Innengurtes 9 und im Bereiche der Säulen 2 auch dem entsprechen den Schenkel der Knotenbleche 12 starr, aber lösbar verbunden. In seinem untern Teil bil det er eine Wasserablaufrinne 26.
Nach oben läuft er in zwei Leisten 10a, 10b aus, zwischen denen der eine der Längsränder eines äussern Dachschalungsbleehes 27 eingeklemmt ist, das im übrigen an seinen Querrändern mittels Rüel@zielinieten an den Daelisprief,-elli 1 be festigt ist. Die Leiste 10b ist durch eine ver dünnte Partie 1.0c mit dein übrigen Teil des Gurtes verbunden und wurde erst bei der Montage, nach Einführung des Sehalungs- bleelles 27, an letzteres angepresst.
Die Innenrune 9, 11. des Daehrahniens 3 und des Mittelfrieses 4- weisen je einen eine l@üekwärti-e Verlängerung des äussern Sehen kels 9 a bzw. 11a bildenden Flansell 9d bzw. 11r1 auf.
Im Bereich der Säulen ? sind diese Flanschen durch ein an der betreffenden Säule zum Beispiel durch Punktschweissen oder mittels Rüekzielniieten befestigtes Blech 28, das rnit den angrenzenden Flanschab- schnitten in ein und derselben Ebene liegt, ztt einem Fensterrahmen ergänzt, in welchem eine Fensterscheibe 29 mittels der Gummi leisten 30, 31 (licht- eingesetzt ist.
Mittels des Untergurtes 5 ist, die ganze Karosserie an seitlichen Auslegern 32 des Autobus-Chassis in der in Fig. 5 und 6 dar gestellten Weise befestigt, Der Untergurt be- stelit zur Hauptsache aus Profilstücken 33, die sieh von Säule 2 zii Säule 2 erstrecken, an diesen airgeschweisst sind und mittels an ihnen i ,iii,
e <B>-</B> sehweisster Platten 3-1 miteinander ver- bunden sind. Die Enden der Platten haben zwecks Erzielung eines festigkeitsteehnisch nünstig;
en Kraftlinienverlaufes die Einschnitte 35. @1n den Enden der Ausleaer 32 sind stirn- seitig die Platten 36 angeselrweisst. Schrauben 37 erstrecken sieh durch Bohrlöeher dieser Platten 36, der Platten 34, der Säulen 2 und greifen in Crewindelöeher von Gegenplatten 38, die von unten in die 'Säulen 2 eingescho ben worden sind.
Diese Befestigung erfolgt natürlich vor dem Anbringen der äussern Sehalun=, shleche 23, die unten einwärtsgebo- Uen sind, .entsprechend dem runden Verlauf der untern Säulenenden.
Die Sprie;el 1, die Säulen 2, die Aussen und Innengurte 9, 10, 11, 18, die Untergurt- prol'ilstüeke 33, die Knotenbleche 12, die Scha- lungsbleelie 1, ?f), 27, die Bleche 28 und die Platten 3-1 sind zweckmässig aus Leichtmetall.- hergestellt. Der beschriebene Auf bau der Karosserie ermöglicht. eine beträeht- lielie Gewiehtser:
sparnis und eine wesentlielr kürzere und daher billi-ere Fertigung.
Claims (1)
- P ATEM TANSPRUCH Karosserie von Grossraum-Strassenfahrzeu- gen, :;gekennzeichnet durch ein Gerippe mit in Senkreehtebenen liegenden Querelementen und damit starr verbundenen, in Horizontal ebenen verlaufenden, einen Daehrahmen (3), ein Mittelfries (4) und einen Untergurt (5) bildenden Längselementen, wobei die je einen Daehspriegel (1) und zwei 'Seitensäulen (2)bildenden Querelemente aus einem einzigen Stück mit kastenförmigem Querschnitt gebil det und an ihren nach innen. und aussen ge kehrten Flächen von auf die Längselemente übergehenden Schalungselementen überdeckt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Karosserie nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass diejenigen der Längselemente, welche den Dachrahmen und das Mittelfries bilden, auf den beiden Längs seiten ununterbrochen durchlaufen, mit einer Ausnahme für das Mittelfries, welches Unter brechungen (8) für Türöffnungen aufweist. 2.Karosserie nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass diejenigen der Längselemente, welche den Dachrahmen und das Mittelfries bilden, einen, Innengurt (9 bzw. 11) und einen Aussenb irt (10 bzw. 18) aufweisen, dass der Innengurt des Dachrah mens und des Mittelfrieses einen E-förmigen Querschnitt, mit einem liegenden Steg und verschieden breiten Schenkeln besitzen, dessen breitester äusserer Schenkel (9a bzw. 11a) und dessen;mittlerer Schenkel (9b bzw. 11b) an den Schenkeln von im Querschnitt U-för- migen, an den .Säulen (2) mit einer Stirnseite angeschweissten und an den Gurten mittels Schrauben (13) und Muttern (14) befestigten Knotenblechen (12) anliegen, wobei der Steg der Innengurte von aussen bis zum Mittel schenkel.(9b bzw. 11b) reichende, die Säulen aufnehmende Ausnehmungen aufweist, wobei feiner in der zwischen dem mittleren Schenkel (9b bzw. 11b) und dem schmalsten innern Schenkel (9c bzw. 11c) der Innengurte ge bildeten Rinne der obere Rand von dem Mit telfries nach unten verlaufenden, innern Ver kleidungsplatten (17) bzw.der untere Rand von innern Dachschalungsblechen (15) gehal ten ist., dass ferner der als Zierleiste ausgebil dete Aussengurt (18) des Mittelfrieses min- destens eine längsverlaufende T-Nut (19), in welcher die Köpfe von Schrauben (20) gehal ten sind, welche zusammen mit Muttern (21) diesen Aussengurt mit dem Innengurt verbin den, und eine durchgehende Leiste (18a) auf- weist., die ein nach unten verlaufendes äusse res Schalungsblech (23)an den äussern Sehen- kel des Mittelfries-Inneng L.trtes drückt, und dass der Aussengurt (10) des Dachrahmens (3) mittels durchgehender Schrauben (24) und Muttern (25) mit dem äussern Schenkel (9a) des Dachrahmen-Innengurtes verbunden ist, eine Wasserablaufrinne (2!6) bildet und ein nach oben ragendes Paar von Leisten (10a, 10b) aufweist,zwischen welchen ein Längsrand eines äussern Dachschalungsbleches (27) eingeklemmt ist.. 3. Karosserie nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Innengurte des Dachrahmens und des Mittelfrieses eine rück wärtige Verlängerung des äussern Schenkels bildende Flanschen (9d bzw. 11d) aufweisen, welche zusammen mit im Bereich der Säulen an denselben befestigten Blechen (28) einen Fensterrahmen bilden. 4. Karosserie nach Unteransprüchen 1 und 2. 5. Karosserie nach Unteransprüchen 1 und 3.
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