CH297389A - Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais entstammenden Suspension. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais entstammenden Suspension.

Info

Publication number
CH297389A
CH297389A CH297389DA CH297389A CH 297389 A CH297389 A CH 297389A CH 297389D A CH297389D A CH 297389DA CH 297389 A CH297389 A CH 297389A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
starch
chamber
protein
particles
fraction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
N V Maatschappij V Stamicarbon
Original Assignee
Stamicarbon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon filed Critical Stamicarbon
Publication of CH297389A publication Critical patent/CH297389A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/04Extraction or purification
    • C08B30/042Extraction or purification from cereals or grains
    • C08B30/044Extraction or purification from cereals or grains from corn or maize

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais entstammenden Suspension.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais   entstammenden    Suspension von   Stärke-und Eiweisspartikeln.   



   In der Maisstärke-Industrie gewinnt man die Stärke aus einer vorwiegend   Stärkeparti-    keln und   Eiweisspartikeln    enthaltenden   wässrigen Suspension. Weil    Suspension. mittlere die   geachwindigkeit    der   Stärkepartikeln grösser    ist als die mittlere   Setzgeschwindigkeit    der Eiweisspartikeln, trennt man sie für   gewöhn-    lich mittels Fluter oder Zentrifugen.

   In der   Figurbeschreibung    soll näher auf die Ursachen eingegangen werden, die bewirken, dass die Ergebnisse der mit ihnen erzielten Trennung unbefriedigend sind ; hier sei nur bemerkt, dass die Stärke nach seiner   Fertig-    stellung sich stets recht beträehtlieh durch   Eiweisspartikeln verunreinigt    erweist, während in den   Eiweissrest    eine bedeutende   Menge Stärkepartikeln gelangt    sind. Die Er  findung bezweckt,    die Güte des Maisstärkefertigproduktes zu verbessern und die Ausbeute an Stärke zu steigern.



   Wie bereits bemerkt, ist die mittlere Setzgeschwindigkeit der   Stärkepartikeln    grösser als diejenige der   Eiweisspartikeln.    Die grösser besehaffenen Eiweisspartikeln weisen aber eine höhere   Setzgeschwindigkeit    auf als die    kleiner beschaffenen Eiweisspartikeln. Weiter-    hin enthält das zu trennende Gemisch zusam  mengesetzte Partikeln,    die sowohl Eiweiss als Stärke enthalten.



   Das Vorhandensein der grösseren   Eiweiss-    partikel n beeintrachtigt die Trennung, und demnach wird mit der Erfindung angestrebt, die   grosseren    Eiweisspartikeln zu zerkleinern, ohne dass zugleich eine Zerkleinerung der   Stärkepartikeln    stattfindet.



   Das Verfahren nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass wenigstens ein Teil einer Suspension, die nachher in eine Trennvorrichtung zum Trennen nach Setzgeschwindigkeit eingeleitet wird, zuvor   kon-    tinuierlich unter Druck tangential in eine eine Rotationsinnenfläche aufweisende Kammer eingeleitet wird, und aus dieser Kammer kontinuierlich zentral abgeführt wird, das Ganze derart, dass in der feststehenden Kammer die Suspension in so schnelle Rotation versetzt wird, dass an den gegenseitigen Berührungsflächen der infolge der Rotation entstehenden Suspensionsdiinnschichten ge  nügende    Schubspannungen erzeugt werden, um eine Zerkleinerung von   Eiweisspartikeln    zu bewerkstelligen,

   ohne aber die Grosse der   Stärketeilchen zu verändern.    Die   Schubspan-    nungen bewirken somit, dass die Eiweisspartikeln nach der erwähnten vorherigen Behandlung sich in der Trennvorrichtung langsamer setzen und die Trennung von   Stärke-    und Eiweisspartikeln sich leichter verwirklichen lässt.

   Ausführungsbeispiele der Er findung sollen nachstehend noch näher er  läutert    werden :
Das Zerlegen in feine Partikeln lässt sieh zum Beispiel mit einer   Zerkleinerungsvor-    richtung   durchführen,'die    im weiteren Teil dieser   Besehreibung    mit dem Wort   Diminu-    tor bezeichnet werden soll, und deren   Au±-    gabe es ist, in den Eiweisspartikeln die gewünschten Schubspannungen zu erzengen.



   Die Trennung kann hierbei vorteilhaft in einer einzigen Trennvorrichtung durchgeführt werden ; die   Stärkepartikeln    und die feinzerlegten Eiweisspartikeln, die zusammen den Diminutor verlassen, werden in die Trennvorrichtung hineingeleitet, während die Suspension im ganzen in dem erwähnten Diminutor behandelt wird, ehe sie der Trennvorrichtung zugeht. Es ist aber auch möglich, nur einen Teil der Suspension, die der Trennvorrichtung zugeleitet wird, in dem genannten Diminutor zu behandeln, für welchen Teil dann eine Zwisehenfraktion, die der   genann-    ten Trennvorrichtung entstammt, gewählt wird.



   Ein geeignet   ausgebildeter Diminutor    weist zum Beispiel eine zylindrische Kammer auf, von der eine oder beide Stirnwände mit einem in die Kammer einragenden, zentralen Rohrstutzen ausgestattet sind ; die Suspension wird tangential in die Kammer hineingeleitet. Vorzugsweise wird in jeder der Endwände ein zentraler Rohrstutzen angebracht, während die Wand der Kammer von einem   Mante    derart umschlossen ist, dass zwischen der Kammer und dem Mantel ein Mantelraum vorliegt, in den die beiden Rohre münden und aus dem die Suspension der Trennvorrichtung zugeleitet wird.



   Es zeigte sich, dass die erwähnten Schubspannungen von dem   Zufuhrdruck abhängen,    und diese Spannungen werden erwiesenermassen durch die Abmessungen des   Diminu-      tors,    beeinflusst, was den Grund dazu bildet, dass in dem weiteren Teil dieser Besehreibung geeignete Zufuhrdrucke und Abmessungen angegeben werden.



   Gemäss einer andern Ausführungsform der Erfindung wird die Kammer derart ausgebildet, dass die Stärke und das Eiweiss in derselben partiell gesehieden werden, worauf eine Fraktion mit höherem   Stärkegehalt    durch die eine der Abfuhröffnungen abgelassen wird, während durch die andere Öff  nung    die restliehe Fraktion austritt. Eine derartige Kammer kann durch ein Hydrozyklon gebildet werden, aus dem die Partikeln, die die   grösste Setzgesehwindigkeit aufweisen,    durch die   Spitzenöffnung hindurch abge-    führt werden, während die Partikeln mit   niedrigster Setzgeschwindigkeit aus    der   t'ber-      lauföffnung    austreten.



   Ein Hydrozyklon besitzt meist eine einen    zylindrischen Quersehnitt aufweisende, nach    unten   koniseh    zulaufende Kammer, die an ihrer Spitze eine   Abfuhroffnung aufweist.   



  In der dieser Öffnung gegeniiberliegentlen, am breiten Ende der Kammer angebrachten Verschlusswand ist koaxial zu der   Spitzen-    öffnung eine   zweite Offnung angebracht.    In den   geräumigsten    Teil der Kammer mündet eine   Tangentialzuleitung. Ein    Beispiel eines    Hydrozykloms, dessen Erzeugende konvex    geformt ist, gibt. die britische Patentschrift Nr. 607787 (Fig.2).

   Der Hydrozyklon wird vorzugsweise mit einem Rohr oder   Überlauf-    rohr ausgestattet, das sich von der in der Ver  schlusswand vorhandenen Offnung an bis    ins Innere des geräumigsten Teils der Kammer   erstreekt.    Der   geräumigste    Teil der Kammer wird vorzugsweise zylindrisch ausgeführt, an welchem Teil der konische Teil anschliesst, während die   Tangentialzuleitung und    das   Uberlaufrohr    in den zylindrischen Teil münden.



   Nicht nur werden in einem Hydrozyklon die   obenerwähnten Sehubspannungen    erzeugt, sondern es wird ebenfalls in demselben die Suspension nach   Setzgesehwindigkeit    klassiert. Hierbei treten die Partikeln, die eine niedrige   Setzgesehwindigkeut aufweisen, durch    das Überlaufrohr aus, hingegen werden die Partikeln, denen eine höhere   Setzgeschwin-    digkeit innewohnt, durch die Spitzenöffnung abgefiihrt.



   Behandelt man eine Suspension, in der ein Gemisch von Stärke- und   Eiweisspartikeln    vorliegt, in einem Hydrozyklon, so kann man sich der   Schubspaimungen bedienen, um    eine selektive Zerkleinerung der   Eiweisspartikeln    zu bewirken, während infolge der   Klassier-    wirkung durch die Spitze eine konzentrierte   Stärkefraktion    und durch   das Lberlaufrohr    eine konzentrierte Eiweiss-Fraktion austreten können.



   Man kann   zweekmässig    die ganze Suspen  Nioii    bei Anwendung eines Hydrozyklons durch diesen hindurchleiten ; eine der anfallenden Fraktionen wird vorteilhaft zum Gewinnen der Eiweissstoffe einer Trennvor  riehtung    zugeleitet, die andere Fraktion leitet man einer zum Gewinnen der in ihr vor  handenen    Stärke vorgesehenen, zweiten Trennvorrichtung zu. Das Konzentrat der Ei  weisstrennvorrichtung    und die Abgänge der Stärketrennvorriehtungen können, wenn gewünscht, dem Hydrozyklon wieder zugeleitet werden.



   Man braucht dem erwähnten Hydrozyklon nur einen Teil der Suspensionsmenge, die vorher einer Trennvorriehtung zugeleitet wurde, zuzuführen. In diesem Falle führt man aus der erwähnten   Trennvorrichtung die Stärke    ab und werden die restlichen Abgänge in den Hydrozyklon eingeleitet. Bei dieser'Art der Behandlung wird die aus der   Spitzenöffnung    des Hydrozyklons austretende Fraktion der   Trennvorriehtung    zugeleitet, während die aus der   Xberlauföffnung    des Hydrozyklons austretenden Eiweissstoffe abgeführt werden.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen im weiteren Teil dieser Beschreibung an I-Iand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. In diesen   Zeichomgen    ist unter anderem die Zusammensetzung der aus Zusammenballungen von   Stärke-und      Eiweiss-    partikeln bestehenden Teilchen schematisch dargestellt, während in denselben beispielsweise auch eine geeignete Ausführungsform des Diminutors (Zerkleinerers) und des Hydrozyklons eingezeichnet sind. Weiterhin zeigen diese Zeichnungen beispielsweise einige   Schemen,    die die Ausführungsmöglichkeiten erläutern sollen.



   Fig. 1 entspricht einer schematischen Darstellung in grösserem Massstab eines aus-Mais erhaltenen   Stärke-Eiweissgemisches.   



   Fig. 2 entspricht einem Schema eines mit einem   nichtvorbehandelten      Stärke-Eiweiss-    gemisch   angestellten Sedimentationsversuches.   



   Fig. 3 zeigt ein Schema eines mit dem gleichen Gemisch angestellten Sedimentationsversuches, welches'Gemisch aber in dem Diminutor vorbehandelt worden ist.



   Fig. 4 zeigt schematisch einen axialen Querschnitt des Diminutors.



   Fig. 5 zeigt schematisch einen Querschnitt des Diminutors der Fig. 4, senkrecht zu dessen Achse.



   Fig. 6 zeigt in   Sehemaform    eine graphische Darstellung der Beziehung, die zwischen der Tangentialgeschwindigkeit einer Suspensionssehicht und dem Radius des Bewegungskreises dieser Dünnsehicht vorliegt.



   Fig. 7 entspricht einem Schema einer Durchführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens.



   Fig. 8 entspricht einem Schema einer andern Durchführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens.



   Fig. 9 zeigt in   Sehemaform    einen Querschnitt eines Hydrozyklons.



   Fig. 10 zeigt eine   Obenansicht    des Hydrozyklons der Fig. 9.



   Fig. 11 entsprieht einem Sehema einer dritten Durchführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens.



   Fig. 12 entspricht einem Schema einer vierten Durchführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens.



   Fig. 13 zeigt eine perspektivische Ansicht eines teilweise mit Versehlussdeckeln ausgestatteten   Multihydrozyklons.    Ein Teil des Multizyklons ist fortgelassen.



   Fig. 14 zeigt einen Längsschnitt einer sich aus zwei   Multihydrozyklonen    zusammensetzenden Vorrichtung, die insgesamt 48 parallelgeschaltete Hydrozyklone enthält.



   Das Problem der Gewinnung von nicht zur Nahrung bestimmten Stärke wird aus der Fig.   1    erkennbar. Die   Stärkepartikeln      17    sind einzeln in eine   hauehdiinne      zelluloseartige     Hülle 18 eingeschlossen. Die   Eiweisspartikeln    bestehen hingegen aus Konglomeraten 19 von Einzelpartikeln. Die Trennung der Eiweisspartikeln von den Stärkepartikeln ist schwierig.



   Einen Grund dafür bildet der Umstand, dass die Eiweisspartikeln eine klebrige Beschaffenheit aufweisen ; folglich liegen ausser den   reinenEiweisskonglomeraten auehKonglo-    merate vor, die aus   Eiweisspartikeln und      Stärkepartikeln    entstanden sind.



   Fig. 2 zeigt, was geschieht, wenn ein Gemisch von   Stärke-und    Eiweisspartikeln in einen Messzylinder mit Fassungsvermögen   1    Liter eingebracht worden ist (Fig. 2a).



  Zuerst wird eine gewisse   Venge    Stärke zu Boden sinken, während an der Oberfläehe der Flüssigkeit Schaumbildung auftritt (Fig.2b). In der Stärkefraktion lassen sich   deutlieh    gelbliche Streifen erkennen, die dem Eiweiss zuzuschreiben sind. Im Masse, wie die Stärke zu Boden sinkt,   klärt    sich die Flüssigkeit, und der Kontakt der sich setzenden Stärke geht mit der Schaumsehicht verloren   (Fig.    2c). Auf dem Grunde des gelblichen   Flüssigkeitsteils    unter dem Schaum bildet sich nun eine zweite   Stärkefraktion.    Diese zweite Fraktion besteht aus kleinen   Stärke-    körnern, die nicht durch die   Eiweissfraktion    hindurch abzusinken vermögen.

   Nach etwa halbstündigem Abstehen befindet sich auf dem Boden   des Afesszylinders    eine verunreinigte   Stärkefraktion    20 ; oberhalb derselben ist die Eiweissfraktion   21    und noch hoher liegt die zweite Stärkefraktion 22. Die oberhalb der zweiten   Stärkefraktion    befindliche Flüssigkeit 23 ist klar, ausser an der Oberfläche, wo sich der Schaum 24 befindet   (Fig.    2d).



   Die Eiweissfraktion und die beiden   Stärke-    fraktionen sind nicht scharf gegeneinander abgegrenzt.



   Obgleich das in der Industrie angewandte Scheidungsverfahren, bei dem man Fluter und Zentrifugen verwendet, in mancherlei Hinsicht von dem obenerwähnten Sedimentiervorgang verschieden ist, so lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass diejenige Stärke, die bei dem Sedimentationsversueh in der obern   Stärkefraktion    verbleibt, bei der industriellen Verarbeitung des Mais verloren geht, während die   verschwommene      Trennungsfläche    der verunreinigten Stärkefraktion und der Eiweissfraktion die   Sehwie-    rigkeiten ahnen lässt, auf die man stossen wird, wenn man auf industriellem Wege versucht, aus einem derartigen Gemisch die Stärke in reiner Form zu gewinnen.



   Durch Anwendung richtig bemessener Schubkräfte auf das   Oemisch    von Stärkepartikeln und Eiweisskonglomeraten bewirkt man, dass diese Konglomerate in kleine Par  tikeln    zerlegt werden, während die   Stärke-    partikeln durch die Einwirkung dieser Kräfte fast nicht verändert werden. Das Zerlegen von Eiweisskonglomeraten war stets mit Schwierigkeiten verbunden. Es musste somit eine Vorrichtung erdacht werden, mit der es gelänge, natürliehe Konglomerate von Eiweisspartikeln der Einwirkung von   Sehubspannun-    gen auszusetzen und mittels dieser Schubspannungen die Konglomerate in   Kleinst-    partikeln zu zerlegen, ohne dass dabei die   Stärkekörner    in Mitleidenschaft gezogen werden.

   Es wurde gefunden, dal derartige Schubspannungen in einem Diminutor, der geeignete Abmessungen aufweist, erzeugt werden können.



   Ein natürliches   Eiweissteilchen    besteht aus einer Zusammenballung oder Flocke von Eiweisspartikeln, die einer   Traube    ähnelt.



  Der Diminutor zieht naehweislieh die mutmasslich   aus Eiweissmolekeln    bestehenden Zusammenballungen von   Eiweisspartikeln    auseinander oder er dispergiert sie, und bewirkt in dieser Weise, dass ein jedes Teilchen, das an sich aus einem Klumpen besteht, in eine grosse Zahl von   Einzelteilehen    kleineren Ausmasses zerlegt wird.



   Die Fig. 3 zeigt, was geschieht, wenn eine Suspension von Eiweiss und Stärke, ähnlich derjenigen, die in der Beschreibung von Fig.   2    genannt worden ist, in einen ähnlichen Messzylinder eingebracht wird, nachdem sie zuvor in einem Diminutor, dessen Abmessun gen und Betriebsverhältnisse später erörtert werden, vorbehandelt ist.



   Die mit diesem zweiten Expriment ge  zeitigten    Ergebnisse ähneln denjenigen, die bei dem ersten   Sedimentierversuch heraus-    kamen. Folgende Untersehiede ergeben sich aber aus diesen beiden Versuchen. Es sinkt bei dem zweiten Versueh eine grössere Menge Stärke   25    zu Boden, die gelblichen Streifen fehlen nahezu oder ganz, weiterhin ist die   Menge der zweiten Stärkefraktion    26 bedeutend geringer und die   Trennungsfläche    z   der Stärkefraktion 25    und der Ei  weissfraktion    27 ist stärker ausgeprägt, und die   Eiweisspartikeln 27 sinken    um vieles langsamer   711    Boden.   



   Offensichtlicli sind beim zweiten Versueh    die Eiweissteilchen vorher zerkleinert worden, und folglich hat sich ihre   Setzgeschwindigkeit    verringert.



   Die Abwärtsbewegung der Stärkekorner wird weniger gehemmt, und folglich können die   groberen Stärkekorner, ohne durch    Ei  weisspartikeln    verunreinigt zu werden, schnell zu Boden sinken, während nur die äusserst feinen Stärkekorner in der zweiten Stärkefraktion verbleiben. Die zweite   Stärkefraktion    ist als verloren zu betrachten. Bei dem zweiten Versuch lässt sich somit mehr Stärke gewinnen und diese Stärke weist eine grössere Reinheit auf als die bei dem ersten   Ver. suez    gewonnene Stärke.



   Der Diminutor ist in Wirklichkeit ein Vor  behandlungsapparat,    mittels dessen nur das Korn   der Eiweisspartikel selektiv zerkleinert    wird.



   Für die auf dieser Vorbehandlung fol  gende Trennung    von Stärke und Eiweisspartikeln ist dies wichtig, weil die zwei Partikelarten in ihrer natürlichen Beschaffenheit zum Teil die gleiche Setzgeschwindigkeit aufweisen, jedoch nach Zerkelinerung des Ei  weisskorns die Setzgeschwindigkeit    der so erhaltenen kleineren   Eiweisspartikeln gerin-    ger ist, wogegen die   Setzgeschwindigkeit der    Stärkepartikeln keine Änderung erfahren hat.



   Ausserdem verlieren die Eiweisspartikeln hierbei den grössten Teil ihres Haftvermögens ; nach der Zerlegung in feinere Partikeln fehlt den letzteren die Neigung zum Anhaften an   Stärkekörnern.   



   Bei diesen Versuchen, wendete man nicht das in der Industrie übliehe Verfahren zum Trennen von   Stärke Tmd Eiweiss    an,   dennoeh    bedient sich die Industrie der gleichen Eigenschaften der Partikeln, insonderheit des Unterschieds der Setzgeschwindigkeiten.   Folg-    lich   stosst    sie auf die gleichen. Schwierigkeiten.



   Mit Fug und Recht lässt sich aus beiden Versuehen folgern, dass die erfolgte   Behand-    lung eines Gemisches von Eiweiss-und   Stärkepartikeln    eine bessere Trennung ergibt, weil die Eiweissteilchen vorher in kleinere Partikeln zerlegt worden sind.



   Die Fig. 4 und 5 sind eine schematische Darstellung des Diminutors. In denselben ist 1 eine zylindrische. änssere, 2 eine zylindrische innere Kammer. Die innere Kammer 2 weist somit eine Rotationsinnenfläche auf und ist mit zwei in ihrem Innern angebraehten, zum Abführen vorgesehenen, zentralen Rohrstutzen   3    und weiterhin mit einem   Tangentialzulei-    tungsrohr 4 ausgestattet. Dieses Rohr 4 ragt durch die Wand der äussern Kammer bzw. des Mantels 1, die mit einer Abfuhrleitung 5 ausgestattet ist, welche Leitung 5 tangential abführt.

   Beim Betreiben der Vorrichtung wird das   Stärke-Eiweissgemiseh kontinuier-    lieh über die Zuleitung 4 in die innere Kammer 2 eingeleitet, in der sich schraubenförmig   wirbelnde Suspensionsdünnschichten    bilden, die anschliessend aufrecht erhalten werden, wobei jede mehr nach innen befindliehe Dünnschicht eine grössere Rotationsgesehwin  digkeit hat    als die sie berührende, mehr nach aussen befindliche   Dünnsehieht,    was bewirkt, dass die   Eiweissteilchen durch    die   auftretell-    den   Sehubspannungen    selektiv zerkleinert werden.

   Aus der innern Kammer   2    tritt das Gemisch über die Abfuhrleitung 3 in die äussere Kammer   1    ein und wird aus derselben über die Abfuhrleitung 5 abgeführt.



   Aus der Fig. 6 geht die Beziehung hervor, die zwischen der   Tangentialgeschwindigkeit    einer   Snspensionsdiinnschieht nnd dem Ra-    dius des Bewegungskreises dieser Dünnsehicht vorliegt. Die   Tangentialgeschwindig-    keit. Vt ist auf die Ordinatenachse und der Radius   B    ist auf die Abszissenachse eingetragen. Die vertikalen Linien stellen die Innenwände des Diminutors dar und die gesiriehelten Linien den von dem innern Umkreis der kreisrunden   Abfuhrleitung be--      stimmten ideellenZylinder. Weil    die richtigen   Geschwindigkeiten sich nur schwer    feststellen lassen, ist diese Figur nur als   schematisehe    Darstellung anzusehen.

   Versehiedene Experimente zeigten aber, dass die Tangentialgeschwindigkeit an der Peripherie am kleinsten und in der Nähe der Oberfläehe des von dem innern Umkreis der kreisrunden Abfuhrleitung bestimmten obengenannten ideellen Zylinders am grössten ist.



   Innerhalb dieses Zylinders kann die Tangentialgesehwindigkeit abnehmen. Die innern Dünnsehiehten können demnaeh eine geringere   Tängentialgeschwindigkeit aufweisen    als die benachbarten mehr nach aussen   befind-    lichen Dünnschiehten.



   Die Schubspannungen sind durcjh den   Zufuhrdruek    bedingt. Vervierfacht man den Zufuhrdruck, so tritt das   Gemiseh    mit etwa doppelter Geschwindigkeit in den Diminutor ein, was zur Folge hat, dass die Gesehwindigkeit an jeder beliebigen Stelle in dem   Dimi-      nutor    etwa den   doppeltenWert    hat. Gleichzeitig verdoppelt sieh der Untersehied zwischen den an den verschiedenen Stellen auftretenden Geschwindigkeiten und dadurch bedingt, der Wert der   Sehubspannungen.    Die   Sehubspannungen    sind ebenfalls von den Dimensionen des Diminutors abhängig ;   nach-    stehend sollen   deswegen geeignete Abmessun-    gen angegeben werden.



   Es zeigte sich, dass beispielsweise bei ver  grössertem Durchmesser der zentralen    Ab  fuhroffnung    die   Sehubspannungen    die Neigung aufweisen, geringer zu werden, was bewirkt, dass die   Teilehengrosse    der anfallenden   Eiweisspartikeln grober ausfällt.    Die Sehubspannungen sind in einem   grossen Diminutor    kleiner als diejenigen, die in einem kleinen Diminutor auftreten.



   Es wurde festgestellt, dass bei Anwendung folgender Drucke die in einem Gemiseh von Stärke,   EiweissundWasserenthaltenenEi-    weissteilchen in   Diminutoren,    welche nachstehende Abmessungen aufweisen, selektiv zerkleinert werden können.



   Beispiel :
ABC   Zufulirdruck    atü 4,2 3 2,5 I) urehmesser der innern Kammer (2) mm 30 15 10   IIöhe    der innern Kammer (2) mm 20 10 7 Durchmesser der   Zufuhroffnung      (4)    mm 6 3 2 Durchmesser   der tiberlauföffnung    (3) mm 6 3 2 Lange der innerhalb der innern Kammer hineinragenden Rohrstutzen (3) mm 6   3 2    Durchmesser der äussern Kammer (1) mm 60 30   20      llölle    der äussern Kammer (1) mm 40   20    13 Durehmesser der Abfuhroffnung (5) mm 8 4 3 Restdruek atü 0 0 0
Wie bereits oben bemerkt, kann der Zerkleinerungseffekt durch Erhöhung des Zufuhrdruckes verbessert werden.



   Sehr gute Ergebnisse erzielt man beispielsweise mit einem Diminutor gemäss dem Beispiel B bei einem Zufuhrdruek von 8   ata.   



   Fig. 7 zeigt in   sehematiseher Form,    in welcher Weise ein   soleher    Apparat in der Industrie angewandt werden kann. Ein Eiweiss-Stärkegemisch 28 wird mittels einer Pumpe 29 kontinuierlich in den Diminutor 30 cinegeleitet, worauf die den Diminutor ver   lassenden    Fraktionen zusammen in eine Trennvorrichtung 31 eingeleitet werden, die aus Fluter und Zentrifugen zusammengesetzt ist ; mittels dieser Fluter und Zentrifugen wird das Gemisch in eine Stärkefraktion 32 und eine   Eiweisfraktion    33 getrennt.



   Dieses Schema   lässt,    sich natürlich in verschiedener Art und Weise variieren.   GemälS      flein    Schema der Fig. 8 wird ein   Stärke-      Eiweissgemisch 34 unmittelbar    einer Trenn  vorrichtung    35 zugeleitet, in der das Gemisch in Stärke 36, Eiwiss 37 und eine Zwisehen  t'raktion    38   anfgeteilt    wird. Diese Trennbehandlung kann Anwendung finden, wenn die Trennvorrichtungen sich aus Fluter und Zen  trifugen    zusammensetzen, wobei die von den Flutern herrührenden Abgänge in den Zentrifugen behandelt werden.

   Ehe man die Zwisehenfraktion 38 wieder den   Flutern    zuleitet, wird sie mittels einer Pumpe 39 zuerst einem   I) iminutor 40 zugeleitet.   



   Zum Vorbehandeln der Suspension lässt sich anstatt eines Diminutors auch ein Hydrozyklon verwenden. In einem Hydrozyklon wird das   Stärke-Eiweij3gemiseh    selektiv zerkleinert und zum Teil getrennt. Die Fig. 9 und   10    zeigen je einen Hydrozyklon. Der Hydro  zyklon besteht aus einem. zylindrisehen    Teil 7, einem konischen Teil   8,    einem an dem   zylindri-      schen    Teil 7 tangential angeordneten Zuleitungsrohr   9    und weist weiterhin eine Zu  fuhroffnung    10 auf.



   Der zylindrische Teil 7 ist mit einer Ver  schlusswand 11 und    einem mit dieser Ver  schlusswand verbundenen Bohr    12 ausgestat  tet.    Das Rohr 12, welches Überlaufrohr ge  nannt wird,    weist eine Öffnung 13 auf and ragt in den   zylindrisehen    Teil 7 hinaus. Der konisehe Teil hat an der Spitze eine   Öff-      nung 14.   



   Die Öffnungen 13 und 14 sind kreisförmig und ihre Vittelpunkte liegen auf der Achse des Hydrozyklons. Beim Betreiben der Vorrichtung wird das Gemisch von Stärke,   Eiweiss und. Flüssigkeit kontinuierlich,    bei  spielsweise durch Pumpenwirkung, durch    das Zuleitungsrohr 9 und die Öffnung 10 in den zylindrischen Teil des Hydrozyklons eingeleitet.

   Die Suspension wird hierbei in schnelle Rotation versetzt, wobei die Geschwindigkeit der Rotation von der Peripherie des Hydrozyklons an in der Richtung zu seiner Achse stetig   wäehst.    Mit andern Worten, es werden in dem Hydrozyklon konzentrische,   schrau-      benförmig    wirbelnde   Dünnschichten    des suspendierten Gemisches gebildet und anschliessend aufrecht gehalten, wobei jede Dünnsehicht, die mehr nach innen liegt, eine grössere Rotationsgeschwindigkeit aufweist als die sie berührende, weiter aussen befindliche   Dünnselücht.    An der Grenzfläche zweier sich berührender   Dünnsehichten    werden in den suspendierten Teilchen Sehubspannungen her  vorgerufen,

      durch die die Eiweissteilchen selektiv zerkleinert werden.



   Der   Zufuhrdruck    bewirkt, dass die   schrau-      benförmige    Wirbelbewegung der   Dünnschich-    ten aufrechterhalten bleibt, ohne dass dazu Schaufeln oder sonstige bewegliche Teile angewandt zu werden brauchen.



   Die Fliehkräfte sind infolge der schnellen Rotation grösser als die Schwerkraft. Partikeln niedriger   Setzgeschwindigkeit    sammeln sich in der Nähe der Achse des Hydrozyklons an und werden über das Überlaufrohr 12 abgeführt, während Partikeln, die eine gTosse Setzgeschwindigkeit aufweisen, in der Richtung zu der Wand   fortgeschleudert    werden und sich in der Nähe der Hydrozyklonwand ansammeln, um sodann durch die Spitzen öffnung 14 abgeführt zu werden.



   Gemäss dem Schema der Fig. 11 wird ein   Stärke-Eiweissgemiseh 41    mittels einer Pumpe 42 in eine Hydrozyklonvorrichtung 42 eingeleitet, in der das in dem Gemisch enthaltene Eiweiss in feine Partikeln zerlegt wird. Weiterhin findet in dem Hydrozyklon eine grobe Trennung statt, wobei durch die Spitze eine Fraktion   44    austritt, die reich an Stärke ist, während durch das Überlaufrohr eine Fraktion 45 abgeht, die stärkearm ist. Beide Fraktionen werden anschliessend einzeln einer  Behandlung auf   Flutern 46    und 49 unterzogen.



  Die Abgänge 48 der auf den Flutern behandelten,   stärkereichen    Fraktion werden zusammen mit dem Konzentrat 51 der stärkearmen Fraktion dem Hydrozyklon wieder zugeleitet, wahrend aus dem Konzentrat 47 der auf den Flutern behandelten   stärkereichen    Fraktion die Stärke gewonnen wird. Die Abgänge 50 der stärkearmen Fraktion werden weiterverarbeitet. Gemäss der Fig. 12 wird das Stärke Eiweissgemiseh 52 unmittelbar den   Flutern    53 zugeleitet. Bei der Verarbeitung auf den Flutern 53 fällt eine eiweissarme Stärkefraktion 54 und eine restliche Fraktion an.



  Diese   restliehe    Fraktion 55 wird mittels einer Pumpe 56 einem Hydrozyklon 57 zugeleitet, in dem das in ihr enthaltene Eiweiss selektiv zerkleinert. wird, worauf eine stärkearme Eiweissfraktion 58 durch das Überlaufrohr und eine stärkereiche Fraktion 59 durch die Spitzen  offnung    austritt. Diese   stärkereiche    Fraktion 59 wird wieder den   Flutern    zugeleitet.



   Der Eiweissgehalt einer Stärke, die in einer mit den üblichen   Flutern    und Zentrifugen arbeitenden   Maisstärkefabrik    gewonnen wurde, belief sich auf 0, 35 bis 0,40%, während die eingedampfte   Eiweissfraktion    einen Gehalt von   20    bis   30"/e    Stärke aufwies. Nachdem bei dieser Fabrik   Hydrozyklone    zum Behandeln der restlichen Fraktion, die bei der Behandlung auf den Flutern anfällt, eingeführt worden waren, wurde eine Stärke gewonnen, deren Eiweissgehalt 0,   28    bis 0, 32% betrug, während sich der   Stärkegehalt    der einge  dampften      Eiweissfraktion    auf   15 bis 25"/o    belief.



   Die Abmessungen der einzelnen   Hvdro-    zyklone (vergleiche Fig. 9 und 10) betrugen :
Durchmesser des zylindrischen Teils (7) : 15 mm ; Hohe des zylindrischen Teils (7) : 6 mm ; Hohe des konischen Teils   (8)    : 68 mm ; Querschnitt der   Zufuhroffnung    (10) : 7   mm2    ; Durchmesser der Öffnung des Überlaufrohres  (12) : 3 mm ; Länge des im zylindrischen Teil befindlichen   Überlaufrohres (12)    : 5 mm ; Zu  fuhrdruck    : 8 atü,
Die Kapazität der Vorrichtung belief sich auf   12 t Mais je    Std.

   Mittels eines aus 192 parallel   geschaltetenHydrozyklonenbestehenden      Multihydrozyklons wurden    pro Stunde 70 m3 Abgänge, die den   Flutern entstammten,    behandelt. Die Menge und die   Znsammensetzung    der unterschiedlichen Proclukte werden in naehstehender Tabelle angegeben :    Abgänge Eiweiss- Zurückgeleitete der fraktion Fraktion   
Fluter   Menge(m3/St).7045.25    Unlösliehes (g/l) 40 bis 50 15 bis 20 90 bis 100 Stärke (bezogen auf den   Feststoff) #55    15 bis   25    65 bis   70    Eiweiss (bezogen auf den   Feststoff) 25    60 bis 70 9 bis 12
Der Mais, der in dieser Vorrichtung behandelt wurde, war von üblicher Qualität.

   Es kann sieh als notwendig erweisen, stärkere oder weniger starke   Sehubspannungen    zu erzeugen, wenn man Mais anderer Herkunft zu verarbeiten hat, der unter andern Ver  hältnissen,    beispielsweise was die Zeit, die Temperatur oder das Wetter   anbelangt, ge-    lagert hatte. Muss man mit stärkeren   Sehub-    spannungen arbeiten, so ist es   möglieh,    sie durch Steigerung des   Zufuhrdruekes    zu erzeugen.



   Weil die   vorerwähnten Diminutoren und      Hvdrozvklone    nur eine kleine Kapazität auf  -eisen, wird man in der Technik eine Anzahl dieser Vorrichtungen paralle] schalten müssen. Die Ergebnisse lassen sich weiterhin noch verbessern, indem man Diminutoren oder Hydrozyklone naeheinander schaltet und in der Weise das Stärke-Eiweissgemisch einer wiederholten Behandlung unterzieht.   



   Eine Ausführung'eines Multihydrozyklons    ist in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Es liegt auf der   l-land,    dass auch die   Mjütidiminutoren    ähnlich ausgeführt werden könne.



   Vorzugsweise werden diese   AIultihydro-    zyklone und   Multidiminutoren    aus Gummi angefertigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Gewinnen nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Jlais entstammenden Suspension von Stärke- und Eiweissteilchen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil einer Suspension, die nachher in eine Trennvorrichtung zum Tren- nen nach Setzgeschwindigkeit eingeleitet wird, zuvor kontinuierlich unter Druck tangential in eine eine Rotationsinnenfläche aufweisende Kammer eingeleitet wird und aus dieser Kammer kontinuierlich zentral abgetührt wird, das Ganze derart, dass in der feststehenden Kammer die Suspension in so schnelle Rotation versetzt wird,
    dass an den gegenseitigen Berührungsflächen der infolge der Rotation entstehenden Suspensionsdünn Mehichten genügende Schubspannungen er- zeugt werden, um. eine Zerkleinerung der Hiweisspartikeln zu bewerkstelligen, ohne aber die Grosse der Stärketeilehen zu verändern.
    11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentansprueh I, gekenn zeielmet dureh eine zylindrisch ausgebildete Kammer, deren Stirnwände je mit einem in die Kammer hineinragenden Rohrstutzen ausgestattet sind und die im Abstand von einem sie umschliessenden Mantel befestigt ist, in dessen Innenraum die beiden Rohrstutzen münden, während ein in die Kammer mün calendes Tangentialzuleitungsrohr aus dem liantes hervorragt, welcher mit einem aus seinem Innenraum hinausführenden Ablauf. ohr versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Trennvorrichtung zur Verwendung gelangt und dass die Stärke und die zerteilten Eiweisspartikeln zusammen aus der Kammer abgeführt und in die Trennvorrichtung eingeleitet werden.
    2. Verfahren gemäss ss Patentanspruch I, dadurch gekemmzeichnet, dass eine einzige Trennvorrichtung zur Verwendung gelangt und dass in der Kammer eine aus der Trennvorrichtung abgeführte Zwisehenfraktion behandelt wird, die der Trennvorrichtung nachher zugeführt wird.
    3. Verfahren gqlnäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kammer die Stärke und das Eiweiss partiell geschieden werden, worauf eine Fraktion mit höherem Stärkegehalt durch eine Abfuhroffnung abgelassen wird, während durch eine andere Abfuhröffnung die restliche Fraktion abgeführt wird.
    4. Verfahren gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Kammer ein Hydrozyklon verwendet wird, aus dem die Partikeln mit grösserer Setzgesehwindigkeit durch die Spitzenöffnung hindurch abgeführt werden, während die Partikeln mit niedrigerer Setzgeschwindigkeit aus der Über- lauföffnung austreten.
    5. Verfahren gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeiehnet, dass durch die Kammer sämtliche Suspensionhindurchgeleitet wird, worauf eine der anfallenden Fraktionen in eine Trennvorriehtung eingeleitet wird, in der das Eiweiss abgetrennt wird, während die andere Fraktion aus der Kammer einer zwei ten Trennvorriehtung zugeleitet wird zum Gewinnen der in ihr vorhandenen Stärke.
    6. Verfahren gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Konzentrat aus der Eiweisstrennvorrichtung und ein Abgang aus der Stärketrennvorrichtung der Kammer wieder zugeleitet werden.
    7. Verfallren gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennvorriehtung die Suspensionsmenge nebst der aus der Spitzenoffnung des Hydrozyklons austreten- den Fraktion zugeleitet wird, wobei aus der Trennvorrichtung Stärke abgeführt, wird und die Abgänge der Trennvorrichtung dem Hydrozyklon zugeleitet werden, während die Eiweissfraktion aus der Überlauföffnung des Hydrozyklons anfällt.
    8. Verfahren gemä. ss Patentanspruch I. da- durch gekennzeichnet, dal; eine Anzahl parallel geschalteter Kammern verwendet wird.
    9. Verfahren gemäss Unterallspruell 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydrozyklon mit einem Zufuhrdruck von 8 atü arbeiten gelassen wird und ihm folgende Abmessungen gegeben werden : Durehmesser des zvlindri- schen Teils 15 mm, Höhe des zylindrischen Teils s 6 mm, Höhe des konischen Teils 68 mm, Querschnittfläche der Zufuhräffnung 7 mm2, Durchmesser des Überlaufrohres 3 mm, Länge des im zvlindrisehen Teil befindlichen Uberlaufrohres 5 mm.
    10. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer einen Durehmesser von 15 mm, eine Hohe von 10 mm, ihre Zufuhr-und Abfuhroff nungen einen Durehmesser von 3 mm md ihre Rohrstutzen eine Länge von 3 mm aufweisen, um mit einem Zufhrdruck von 8 atü zu arbeiten.
CH297389D 1950-08-29 1951-08-28 Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais entstammenden Suspension. CH297389A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US297389XA 1950-08-29 1950-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH297389A true CH297389A (de) 1954-03-31

Family

ID=21850612

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH297389D CH297389A (de) 1950-08-29 1951-08-28 Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais entstammenden Suspension.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH297389A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE878781C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Gemischen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse nach der Wichte
DE2900666C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Kunststoffabfällen unterschiedlicher Dichte und Form
DE102017118163A1 (de) Verfahren zur Verarbeitung von Löwenzahn-Pflanzenteilen
DE828346C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen heterogener fluessiger Gemische, insbesondere von Papierbrei
DE2736194C2 (de) Verwendung einer Hydrozyklonvorrichtung zum Trennen von Weizengluten und Weizenstärke
DE3871905T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtrennung und gewinnung von partikeln.
DE2300127A1 (de) Verfahren zum gewinnen von unverduenntem oder wenig verduenntem fruchtwasser und von staerke aus hackfruechten
DE804430C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Klassieren von Gemischen von Partikeln
DE1301226B (de) Siebvorrichtung fuer die Nassklassierung von Schuettgut
DE2632045A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur trennung fluessiger teile von feststoffen der samen und fruechte
DE2642628C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Stärke und Gluten aus Weizen, Roggen oder Gerste, und Mühle zum Ausüben des Verfahrens
DE1567366A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Staerke aus Getreide
DE19643961C2 (de) Verfahren und Anlage zur Gewinnung von Stärke und Proteinen aus dem Mehl von Hülsenfrüchten, insbesondere Erbsen
DE2539960A1 (de) Verfahren zur abtrennung und wiedergewinnung von kunststoffen aus kunststoffe enthaltenden abfaellen
EP1799903A1 (de) Verfahren zum fraktionieren einer wässrigen papierfasersuspension sowie hydrozyklon zur durchführung des verfahrens
CH297389A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen von nicht für die Nahrung bestimmter Stärke aus einer dem Mais entstammenden Suspension.
DE915560C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen nach Setzgeschwindigkeit von in Fluessigkeit suspendierten Maisstaerke- und Eiweissteilchen
CH672441A5 (de)
DE69415144T2 (de) Behandlung kompostierter organischer materialien
DE1694971A1 (de) Verfahren zur Aufarbeitung einer Suspension
DE1179881B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von Mineralgemischen in einem Wasserzyklon
DE854873C (de) Verfahren und Hydrozyklon zum Abtrennen von Keimen aus einem Gemisch von Keimen und Schalenteilchen
DD258718A3 (de) Verfahren zur gleichzeitigen gewinnung von weizenstaerke und weizenkleber
DE929119C (de) Verfahren zur Gewinnung von Staerke
DE928520C (de) Verfahren zur Gewinnung von Staerke und Nebenprodukten aus Rohstoffen, wie Kartoffeln und Maniokawurzeln