CH297588A - Kontaktumformer. - Google Patents

Kontaktumformer.

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CH297588A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/40Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters

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Description


  Kontaktumformer.    hie     Erfindung    bezweckt die Verbesserung  von Kontaktumformern mit. in Reihe mit den  Kontaktstellen geschalteten veränderlichen  Scheinwiderständen (Impedanzen), die durch  ihre periodische Veränderung in der Nähe  des Nullwertes des übertragenen Stromes eine       rlbflaehung    der Stromkurven hervorrufen,  und mit zu den     Kontaktstellen    parallel liegen  den Nebenwegen zur Verzögerung des An  stieges der an den sich öffnenden Kontakten  wiederkehrenden Spannung.

   Als veränder  liche Impedanzen dienen vorzugsweise Schalt  drosseln mit beim     Nennstromwert        hochgesät-          tigten    und sieh in der Nähe des Stromnull  wertes sprunghaft     entsättigenden    Magnetker  nen.  



  Es ist. bekannt, die Entstehung von Lei  stungsverlusten, die durch  Rückströme  in  den Nebenwegen verursacht werden, mittels in  diesen Nebenwegen angeordneter elektrischer  Ventile, gegebenenfalls in     Reihenschaltung     mit. Kondensatoren, zu unterbinden.  



  Ventile haben aber einen für die Bedürf  nisse des Kontaktumformers noch uner  wünscht hohen Spannungsabfall in der     Fluss-          richtung    des Stromes, der beim Öffnen des  Kontaktes zu einem unzulässig hohen An  springen der wiederkehrenden Kontaktspan  nung über den noch zulässigen Betrag von  etwa 10 Volt (=     Lichtbogen-Mindestspan-          nung)    hinaus führt und damit     zu        Ausschalt-          Werkstoffwanderung    Veranlassung gibt.

   Die  ser Umstand macht sich bei Verwendung von    Trockengleichrichtern besonders unangenehm  bei     Umformern    für höhere     Gleichspannungen     bemerkbar, denn die Plattenzahl der Gleich  riehtersäule und damit. auch der Spannungs  abfall bei gegebenem     Ausschaltstufenstrom     wächst. linear mit. der Betriebsspannung, wäh  rend die mit Rücksicht auf die Werkstoff  wanderung noch zulässige     Spannung    von etwa       1d    Volt einen absoluten Grenzwert. darstellt,  der von der Höhe der Betriebsspannung un  abhängig ist.

   Selbst wenn man bei Verwen  dung von Trockengleichrichtern in den     Ne-.          benwegen    schon im voraus solche Umformer  schaltungen wählt, die eine verhältnismässig  geringe Sperrbeanspruchung der     Gleichrich-          tersäulen    und damit eine möglichst geringe  Plattenzahl ergeben, wie z.

   B. grundsätzlich  die Brückenschaltungen, etwa die dreiphasige       Brückenschaltung    mit sechs Kontaktstellen  (sog.     Graetz-Schaltung)    für     sechsphasige          Üleiehstromwelligkeit    oder die sechsphasige       Brückenschaltung    mit zwölf Kontaktstellen  entsprechend     DR.P    Nr. 416775 (,sog.     Latour-          Scha.ltung)    mit ebenfalls sechsphasiger  Gleichstromwelligkeit, so sind doch noch be  sondere     Massnahmen    zur Herabsetzung der an  den sich öffnenden Kontakten anspringenden  Spannung     erforderlich.     



  Eine etwaige Parallelschaltung mehrerer       Gleichriehtersäulen    oder die Wahl besonders  grossflächiger Platten mit dem Ziel der Her  absetzung des Vorwärtswiderstandes der       Gleiehrichteranordnung    kann dabei nur eine      begrenzte Erleichterung schaffen, da die  Eigenart des     Kennlinienverlaufes    von Sperr  schichtgleichrichtern auch trotz reichlicher       Überbemessung    der Plattengrösse bereits bei  nur kleinen abzuschaltenden Strömen schon       unverhältnismässig    hohe Spannungen ergibt.  Ausserdem kann ein einfaches Ventil nur bei  voll ausgesteuertem Umformer verwendet  werden; bei     Herabregelung    der Spannung  durch Teilaussteuerung, z.

   B. mittels nach  eilender Verstellung der Schaltzeitpunkte,  würden nämlich die     Nebenwegventile    die  Rolle von bereits vorzeitig geschlossenen Kon  takten spielen und einerseits die beabsichtigte  Regelung durch Teilaussteuerung zunichte  machen, anderseits infolge     LTberlastung    zer  stört werden.

   Es müssen daher auch noch be  sondere     -Massnahmen    zur Unterdrückung eines  vorzeitigen Stromflusses über die Nebenwege  getroffen werden, wie etwa     Hilfssehalter    zur  Sperrung der Nebenwege während eines Teils  der Öffnungszeit der     Hauptkontaktstellen.     Abhilfe gegen     Vorströme    schafft. auch die  Reihenschaltung eines mit einem Entlade  widerstand überbrückten Kondensators, z. B.  gemäss     Fig.    11 des     DRP    Nr. 699717. Dadurch  bleiben die     Vorströme    bei Teilaussteuerung  auf einen geringen, durch die Grösse des     Ent-          ladewiderstandes    bestimmten Betrag begrenzt.

    Zwar erfüllen diese     Kondensatoren    auch  schon für sich allein den Zweck, für den die  Ventile in den bekannten Anordnungen be  stimmt sind; denn sie unterdrücken durch  Rückströme verursachte Leistungsverluste  ohnehin und haben noch den Vorteil, dass sie,  da sie im Öffnungsaugenblick ungeladen sind,  keinen Spannungsabfall verursachen. Es muss  daher zunächst abwegig erscheinen, an Stelle  der     Kondensatoren    oder in Reihe mit diesen  noch Ventile in den Nebenwegen anzuordnen.  



  Es hat sich aber herausgestellt, dass in  einigen besonders häufig gebrauchten Um  formerschaltungen, z. B. in der sog. Drei  drosselsehaltung, einer dreiphasigen Brücken  schaltung, bei der in jeder der drei gemein  samen Wechselstromleitungen vor der Ver  zweigung zu den in Gegentakt arbeitenden  Kontaktstellen nur eine einzige Schaltdrossel    angeordnet ist, vor der Kontaktöffnung       Stromsehwingungen    dem über die zu öffnende  Kontaktstelle fliessenden Stufenstrom über  lagert werden, die die Unterbrechung stören  und schädliches     Sehaltfeuer    hervorrufen kön  nen.

   Es wurde erkannt, dass die Schwingun  gen auf die Kondensatoren der Nebenwege  der gerade offenen Kontaktstellen zurückzu  führen sind, da diese     Kondensatoren    mit den  in Reihe mit. den Kontaktstellen liegenden  Blindwiderständen     Sehwingungskreise    bilden.

         Schwingungen    können zwar bekanntlich  durch     Wirkwiderstände    gedämpft werden;  allein die bekannten Dämpf     ttngsmittel    ver  sagen hier, denn in Reihe mit den Konden  satoren in den Nebenwegen angeordnete       Dämpfungswiderstände    verursachen einen  Spannungsabfall und dürfen daher nur einen  sehr     kleinen        -VViderstands%vert    haben, damit  die an den Kontakten anspringende Span  nung den höchstzulässigen Betrag von etwa  10 Volt nicht überschreitet, und Parallel  widerstände, die die Nebenwege oder nur die       Kondensatoren    überbrücken, üben z.

   B. in  den erwähnten     Brückensehaltungen    eine un  erwünschte     Spannungsteilerwirkung        aus,    die  den Umformer völlig betriebsunfähig macht,  indem sie dem     weehselstromseitigen    Kontakt  teil einer sieh öffnenden Kontaktstelle gleich  im ersten Augenblick ein mitten zwischen den  beiden andern Phasen liegendes Potential  aufdrückt, so dass die an der Kontaktstelle  anspringende Spannung sofort einen hohen  negativen Wert annimmt und eine Rückzün  dung herbeiführt..  



  Erst. die Erkenntnis dieser     Sehwierigkei-          tezi    und ihrer Ursachen führt gemäss dem  Grundgedanken der vorliegenden Erfindung  zur Überwindung der oben erwähnten Beden  ken gegen die     Anordnung    elektrischer Ventile  in den Nebenwegen und darüber hinaus noch  zu einer weiteren Ausgestaltung dieser Neben  wege mit dem Ziel einer möglichst. weitgehen  den     Unterdrüekung    der für die Kontakte  schädlichen Folgen des Spannungsabfalles an  den Ventilen.  



  Die Erfindung besteht. darin,     da.ss    die Aus  bildung von Schwingungskreisen, durch die      an den Kontaktstellen dem abgeflachten       Stromkurventeil    überlagerte, den Ausschalt  vorgang störende Stromschwingungen hervor  gerufen werden können, durch in den Neben  wegen angeordnete elektrische Ventile ver  hindert wird, von denen jedes bei der Öff  nung der zugehörigen Kontaktstelle durch  einen Hilfsstrom vorbelastet     ist,    der von einer  in den Nebenweg eingeführten Zusatzspan  nung getrieben wird. Dieser Hilfsstrom fliesst,  solange die Kontaktstelle noch nicht geöffnet  ist, über diese in entgegengesetzter Richtung  wie der übertragene Strom.

   Durch die Zusatz  spannung wird der Spannungsabfall des Ne  benwegventils mindestens zum Teil kompen  siert und infolgedessen die an den Kontakten  zu     Beginn    ihrer Öffnung anspringende Span  nung verringert. Durch die Erfindung wird  die     Verwendung    der     Dreidrosselschaltung    und  anderer     llehrphasenschaltungen,    in denen  sich sonst. störende Stromschwingungen dem       Stufenstrom    überlagern würden, selbst für       Kontaktumformer    grösster Leistung möglich  gemacht.

   Derartige Schaltungen sind wegen  der mit. ihnen erzielten geringeren     Gleieh-          stromwelligkeit    und wegen besserer Ausnut  zung des Transformators und der stromab  flachenden Reihenwiderstände den bekannten  Schaltungen mit, in den Nebenwegen angeord  neten Ventilen überlegen. In den bekannten  Schaltungen mit elektrischen Ventilen haben  die Ventile nicht die mit der Erfindung ge  löste Aufgabe zu erfüllen, weil es in diesen  Schaltungen auch für den Fall, dass statt der  Ventile     Kondensatoren    in den Nebenwegen  angeordnet. wären, nicht zur Ausbildung von       Schwing@ingskreisen    genannter Art kommen  könnte.  



  In der Zeichnung sind     teils    verschiedene  Ausführungsbeispiele der Erfindung, teils  Schaubilder zur Erläuterung ihrer Wirkungs  weise schematisch dargestellt.     Fig.    1 zeigt das  grundsätzliche Schaltschema einer durch  einen erfindungsgemässen Nebenweg über  brückten Kontaktstelle eines mehrphasigen  Kontaktumformers. Der Nebenweg zur Kon  taktstelle 1 besteht aus der     Reihenschaltung     eines Trockengleichrichters 2, mit einer Span-         nungsquelle    4,     beispielsweise    einer Batterie.

    In     Fig.    2 bezeichnet. a die Kennlinie des  Trockengleichrichters 2, die die Abhängigkeit  der     Gleichrichterspannung        u    vom     Gleichrich-          terstrom    i wiedergibt. Nach     Fig.    1 fliesst über  die zunächst noch geschlossene     Kontaktstelle     1 während des abgeflachten Teils der Strom  kurve der restliche Hauptstrom in Höhe des       Stufenstromes        ist    in der durch einen Pfeil  angedeuteten Richtung.

   Die Einführung einer       Zusatzspannung        u,    in den Nebenweg hat zur  Folge, dass über diesen ein Hilfsstrom     iv    in  Pfeilrichtung fliesst, dessen Grösse sieh z. B.  aus dem Arbeitspunkt P auf der     Gleichrich-          terkennlinie    ergibt. Nach der Kontaktöffnung  fliesst über den Nebenweg der     Stufenstrom        ist.     Er ruft im Ausschaltaugenblick am Gleich  richter 2 entsprechend der Kennlinie a ge  genüber der im Beispiel gewählten Lage des  Punktes P eine höhere Spannung hervor, die  durch die Zusatzspannung     u,    zum Teil auf  gehoben wird.

   Unter der im wesentlichen zu  treffenden Voraussetzung, dass die übrigen  Widerstände des     Nebenwegkreises    zu ver  nachlässigen sind, tritt der Unterschied der  beiden Spannungen als Anfangsspannung     uko     im ersten Augenblick, nachdem die Kontakt  berührung aufgehört hat, an der Kontakt  stelle 1 auf. Hat die Zusatzspannung eine  solche Höhe, dass     i,    gleich     ist    ist, so     wird.          ,u.ko    = 0.

   In diesem Falle ist nämlich der vor  der Kontaktöffnung über die Kontaktstelle 1  fliessende Strom     ist    -     iv    = 0, und infolge  dessen wird durch die Kontaktöffnung weder  an den Strom- noch an den Spannungsver  hältnissen etwas     geändert.,    das heisst die Kon  takte öffnen sich Strom- und spannungslos.

    Wird statt eines Trockengleichrichters ein  Entladungsrohr verwendet, dessen     Span-          nungs-Strom-Kennlinie    wegen der praktisch  konstanten     Brennspannung    des Entladungs  lichtbogens nahezu parallel zur Nullinie ver  läuft, so ist die an der Kontaktstelle ansprin  gende Spannung gegeben durch den Unter  schied zwischen der     Zusatzspannung    und der  Summe der Brennspannung und des Span  nungsabfalles an einem zur     Festlegung    der  Höhe des Hilfsstromes     iv    erforderlichen Wi-           derstand    im Nebenweg.

   Trotz des Widerstan  des kann mit einem     Entladungsrohr    beson  ders bei höheren Betriebsspannungen ein fla  cherer     Kennlinienverlauf    erzielt werden als  mit einem Trockengleichrichter, so dass sieh  die Schwankungen der Kontaktspannung bei  verschiedenen Stufenströmen in     engeren     Grenzen halten. Trockengleichrichter zeich  nen sich jedoch gegenüber Entladungsrohren  durch grössere     Betriebszuverlässigkeit.    aus.

    Durch     Parallelschaltung    je eines Entladungs  rohres und eines Trockengleichrichters kön  nen die Vorteile beider noch miteinander ver  einigt werden, indem normalerweise das Ent  ladungsrohr wirksam ist, der Trockengleich  richter dagegen nur für den Fall, dass das  Entladungsrohr versagt oder ausgewechselt  werden muss.  



  Die Schaltung nach     Fig.    1     ist    ohne weite  res brauchbar für Umformer, die dauernd  mindestens annähernd mit. voller Aussteue  rung arbeiten. Solche Umformer dagegen, die  dauernd oder -zeitweise mit     herangesetzter          Aussteuerung    arbeiten,

   bedürfen zusätzlicher       i1Tittel    zur Verhinderung der in der Einlei  tung erwähnten     unerwünschten        Vorströme.     Hierzu kann gemäss     Fig.    3 die ebenfalls schon       erwähnte        Reihenschaltung    eines     Kondensators     3 mit parallel geschaltetem Entladungswider  stand 8 dienen. Der Widerstand 8 ist bestim  mend für die Höhe des     Vorstromes    und muss       dementsprechend    einen verhältnismässig hohen  Widerstandswert haben.

   Durch Änderung  dieses Widerstandes, die in begrenztem Be  reich zulässig ist, kann die Höhe des Hilfs  stromes     i,    eingestellt. werden. Eine andere  Einstellmöglichkeit bietet- die Veränderung  der     Zusatzspannung,    die zu diesem Zweck       beispielsweise        gemäss        Fig.    3 an einem     Span-          nungsteiler    4 abgegriffen werden kann, an  dem die Spannung einer Batterie 4' liegt.  Nenn es     gelingt,    den Hilfsstrom stets genau  in Höhe des Stufenstromes einzustellen, so  kann der Kondensator 3 fortfallen.

   Der Stu  fenstrom     ändert    sich jedoch gleichzeitig mit       gewissen    Änderungen des Betriebszustandes  des Umformers, z. B. bei Regelung durch  Teilaussteuerung oder Regeltransformator    oder bei Belastungsänderungen wegen der mit.  wachsender     Ummagnetisierungsgeschwindig-          keit    der Schaltdrossel zunehmenden     Breite     ihrer     1Viagnetisierungsschleife,    bei Belastungs  änderungen ausserdem auch noch     wegen    der  Neigung der Stufe. Es würde in der Regel  einen unerträglich hohen Aufwand erfor  dern, wollte man diesen Änderungen stets  genau folgen.

   Bereits verhältnismässig geringe  Abweichungen aber könnten an dem hohen  Widerstand 8 einen solchen zusätzlichen  Spannungsabfall hervorrufen, dass die an  den sich     öffnenden    Kontakten anspringende  Spannung den     zulässigen    Höchstbetrag über  schreitet. Der Kondensator 3 verhindert  diesen zusätzlichen     Spannungsabfall;    denn er  hat-     ini    ersten Augenblick nach Aufhören der  Kontaktberührung noch das Potential, auf  das er vorher aufgeladen war, und das durch  die am     Spannungsteiler    4 abgegriffene Zu  satzspannung mit. aufgehoben wird.

   Die Ka  pazität des     Kondensators    3 ist, ausserdem für  die Steilheit des auf den Öffnungsbeginn fol  genden Anstieges der wiederkehrenden Span  nung an den Kontakten massgebend.  



  Statt der bisher beschriebenen und in der  Anordnung nach     Fig.    3 verkörperten Reihen  schaltung der     Zusatzspannung    und des Kon  densators kann die Zusatzspannung auch  parallel zu den Klemmen des Kondensators  in den Nebenweg eingeführt werden.  



  Das grundsätzliche Schema einer derarti  gen Schaltung ist in     Fig.    4 dargestellt. Hier  tritt zu den Bauelementen 1 bis 3 der     Fig.    3  eine     Zusatzspannungsquelle    5, die hier als       1Vechselspannungsquelle    gezeichnet ist, die  aber, was die Aufgabe der Spannungskom  pensation allein anbelangt., ebenso gut durch  eine     Gleichspannungsquelle    oder eine Kom  bination von beiden gebildet werden kann,  und die normalerweise über einen     Strombe-          grenzungs-    und     Einstellwiderstand    6,     dessen     Grösse für den     Vorstrom    massgebend ist,

   par  allel zum     Kondensator    3     angeschlossen    ist.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.    4 wird die  durch die Spannung 5 über den Widerstand  6 am Kondensator 3 erzeugte     Spannung    voll      als     Kompensationsspannung        wirksam.    Wird  die Spannung 5 nach Grösse und Phase und  im Einklang mit dem innern Widerstand des       Trockengleichrichters    2 und der Grösse des  Widerstandes 6 so gewählt,     da.ss    unmittelbar       vot-    der     öffnung    des Kontaktes 1 der durch.

    die Grösse des in dem geschlossenen Strom  kreise 1, 2, 6 und 5 fliessenden     Vorbelast.ungs-          stromes    gegebene Arbeitspunkt P auf der       Cleichrichterkennlinie    in     Fig.    2 bereits auf  dem obern, schwächer geneigten Kennlinien  ast. liegt, so ist.

   für den dem     Vorbelastungs-          strom        i,,    entsprechenden Anteil des Stufen  stromes     i,    im Augenblick der Kontaktöff  nung der Spannungsabfall gerade kompen  siert, und für den überschiessenden Anteil  des Stufenstromes tritt lediglich der entspre  chend der geringeren Neigung des obern       Kennlinienastes    bedeutend herabgesetzte An  teil als nach der     öffnung    am Kontakt.  noch anspringende Spannung auf.  



  Mit den beschriebenen Anordnungen wird  die Aufgabe gelöst, das sogenannte über  sehwingen des     Stufenstromes    zu verhindern,  ohne dass die an den sich öffnenden Kontak  ten anspringende Spannung unzulässig hohen  Wert nimmt. Darüber hinaus liefern die er  findungsgemässen Schaltungen, sofern als       Zusatzspannung    eine     Wechselspannung    ver  wendet. wird, noch einige weitere, über  raschende und sehr willkommene Ergebnisse,  nämlich erstens die Unterdrückung bzw.

   er  heblielie Herabsetzung es     Vorstromes    über  die Ventile, zweitens bei geeigneter     Bemes-          sinig    der Zusatzspannung die Verhinderung  einer Rückentladung von     Nebeilwegkondensa-          toren    anderer Kontaktstellen auf eine sich  schliessende     Kontaktstelle,    wodurch die ge  fürchtete     Einschalt-Werkstoffwanderung    in  Form von Stiftbildung, die bei andern Schal  lungen     zii    finden und auf die Kondensator  entladung zurückzuführen     isst.,,    vermieden bzw.

         .stark    vermindert. wird, und schliesslich bei  Anwendung besagter Unterdrückung des Vor  stromes und der     Kondensatorrückentla.dung     die Möglichkeit des Verzichtes auf die sog.        Einselialtwicklting     auf dem     Einschaltdros-          selkern,    wodurch das bei Verwendung nicht    ganz erstklassigen     Einschaltdrosseleisens    im  Ausschaltaugenblick eintretende und durch  die in diesem Augenblick stattfindende       Magnetisierungsänderung    des Einschaltkernes  verursachte Anspringen der Kontaktspan  nung und die damit- verbundene     Ausschalt-          Werkstoffwanderung    entfällt.  



       Fig.    5 zeigt. eine der Grundschaltung nach       Fig.    4 entsprechende Gesamtschaltung mit       sechs    Ventilen 2 und drei Kondensatoren 3,  einschliesslich einer     Drehst.romquelle    9, Schalt  drosseln 10 und eines Gleichstromkreises mit  einem Verbraucher 11 und einer     Glättungs-          drossel    12.

   Unter Weglassung der zuletzt ge  nannten Teile, die aber zu ergänzen sind, zeigt       Fig.    6 eine Gesamtschaltung von sechs Kon  taktstellen 1 und Nebenwegen mit sechs Ven  tilen 2 und sechs     Kondensatoren    3, wobei als       Umformerschaltung    in beiden Fällen eine  dreiphasige     Brückenschaltiuig    in Dreidrossel  schaltung zu Grunde gelegt wurde. In der  Anordnung nach     Fig.    5 können die drei um  je 120  in der Phase verschobenen Zusatz  spannungen einem gemeinsamen Drehstrom.       tr        ansformator    entnommen werden, dessen Se  kundärwicklungen mit 5 bezeichnet sind.

   In  der Anordnung nach     Fig.    6 kann ein Dreh  stromtransformator mit sechs Sekundärwick  lungen 5 benutzt werden.     Fig.    7 zeigt als  Beispiel die Überlagerung einer     Zusatz-Wech-          selspannung    5 mit einer     Zusatz-Gleichspan-          nung    7,     Fig.    8 den einfachsten Fall bei Ver  wendung einer reinen     Gleichspannung    7 als  Zusatzspannung.

   In den     Fig.    7 und 8 ist nur  eine Hälfte der     Brückenschaltung    vollstän  dig dargestellt, die andere Hälfte ist entspre  chend zu     ergängzen,    ebenso die Teile 9 bis 12  gemäss     Fig.    5.  



  In     Fig.    9 ist in grundsätzlicher Darstel  lung verschiedener Spannungskurven in Ab  hängigkeit von der Zeit. t die erfindungsge  mässe Unterdrückung bzw. Herabsetzung des       Vorstromes    über den Trockengleichrichter  durch Anwendung einer Wechselspannung  als Zusatzspannung gezeigt.. Die gestrichelte  Kurve     'Ur    gibt die Einschaltspannung wieder,  die bei verschiedener Grösse des Steuerwin  kels bis zum     Einschaltzeitpunkt    E an der      Kontaktstelle liegt.

   Die stark ausgezogene  Kurve stellt den zeitlichen Verlauf der Kon  taktspannung     ui;    dar, wobei der Kontakt im  Punkte E eingeschaltet. und bei A ausgeschal  tet wird.     u.    ist die     Zusatz=f@'eehselspannung,     deren Nulldurchgang zwischen dem Ein- und  Ausschaltzeitpunkt des Kontaktes liegt. In  diesem Falle wird einerseits beim Ausschalten  der ohne Kompensation nach Kurvenast. c sieh  abspielende Verlauf der wiederkehrenden  Kontaktspannung durch die Kompensations  spannung     u.    am Kondensator auf den Ver  lauf nach Kurvenast d herabgedrückt.

   Ander  seits kann beim Einschalten ein     Vorstrom     nicht entstehen, solange der Steuerwinkel a  in dem Bereich zwischen a. = 0 (Spannungs  gleichheit der einander ablösenden Phasen)  und     a1    liegt, da in diesem Regelbereich die  der Einschaltspannung     uE    entgegengesetzt.

   ge  richtete Zusatzspannung     u,    das     ist.    beispiels  weise nach     Fig.    4 die von der Spannungs  quelle 5 über den Widerstand 6 am Konden  sator 3 erzeugte Spannung, grösser ist als die       Einschaltspannung        uE.    Selbst bei Vergrösse  rung des Steuerwinkels     cc    über den Wert     a1     hinaus, wo diese Bedingung nicht erfüllt ist,  wird doch bei Vorhandensein einer der Ein  sehaltspannung entgegenwirkenden     Zusatz-.     Spannung und unter     sonst.    gleichen Verhält  nissen der     Vorstrom    gegenüber dem Betrieb  ohne Zusatzspannung oder gar mit.

   einer       Gleichspannung    als     Kompensationsspannung,          i=rheblicb    herabgesetzt.  



  Die Verhinderung der Rückentladung von       Nebenwegkondensatoren    anderer Kontaktstel  len über eine sich gerade schliessende Kontakt  stelle beruht. darauf, dass beispielsweise in       Fig.    5 eine     Rückentladung    des     Kondensators     3 auf die sich schliessende Kontaktstelle 1.  über das Ventil 2 überhaupt nicht- und über  das Ventil 2' und den Verbraucherkreis 11, 12  nur dann eintreten kann, wenn die Spannung       .:m    Kondensator 3     höher    ist. als der im Schlie  ssungsaugenblick der     Kontaktstelle    1 vorhan  dene Wert der ungeglätteten Gleichspannung  zwischen den Gleichstrompolen     -f-    und -.

    Die Vorschrift zur Verhinderung einer     Kon-          densatorriiekentladung    besteht. somit. darin,    durch entsprechende Bemessung der Zusatz  spannung im Einklang mit den sonstigen       Schaitungsel.ementen        dafjür    zu sorgen, dass  die genannte Bedingung      Kondensatorspan-          nung    kleiner als ungeglättete Gleichspan  nung  eingehalten wird. Durch     möglichste          Annäherung    an diese Grenze kann erreicht.

    werden, dass eine etwa noch vorhandene ge  ringe     Rüekentladung    keine den Betrieb des       Umformers    störende     Einsehalt-Werkstoffwan-          dung    mehr hervorruft.

   Diese     Bemessungsvor-          schrift    ist, in gewisser Beziehung derjenigen  für die Unterdrückung des     Vorstromes        ent-          gegengerichtet.    Jedoch lässt sieh     selbst    bei  Anwendung der am einfachsten erhältlichen  Form der Zusatzspannung, nämlich der       Sinusform,    die     gleichzeitige    Einhaltung bei  der Bedingungen durch passende Bemessung  der Grösse und Phasenlage der Zusatzspan  nung über einen     gewissen        R.egelbereieh    errei  ehen.

   Grössere     R.egelbereiehe    kann man durch  Verwendung anders geformter Zusatzspan  nungen erzielen. Wenn die restlose Unter  clrückung des     Vorstromes    für das zufrieden  stellende Arbeiten der     C'mformerschaltung     nicht entscheidend ist, so kann man mit der  Schaltung nach     Fig.    6 mit sechs Kondensa  toren eine Verhinderung der Kondensator  rückentladung über einen noch weit. grösseren  Regelbereich erhalten als bei der Schaltung  nach     Fig.    5 mit nur drei Kondensatoren, in  dem man die Zusatzspannung kleiner     als    die  Einschaltspannung der betrachtenden Kon  taktstelle wählt.

   In der Schaltung nach     Fig.    5  hätte eine     derartio-e    Unterbemessung der Zu  satzspannung keinen Erfolg, da dort jeder       Nebenwegkondensator    zu zwei im Gegentakt  betätigten Kontaktstellen gehört und daher  bei kleinerer     Zusatzspannung    jeweils wäh  rend des     Ausschaltabschnittes    der im Gegen  takt arbeitenden Schaltstelle vom Hauptkreis       über    die Ventile 2 bzw.     \?'    auf die volle Ein  schaltspannung     aufgeladen    wird.  



  Ist, wie bereits angedeutet, eine genügende       Uiiterdrüekung    des     Vorstronres    und der     Kon-          den3atorrückentladtm,--    durch die     erfindungs-          gemässe    Anordnung     rund    Bemessung inner  halb     des        erforderlielien        Regelbereiches    sicher-      gestellt, so     können    die Nebenwege entgegen  der bisher bei Verwendung von     Einschalt-          drosseln    üblichen Schaltung, z.

   B. nach     Fig.    3  des     DRP    Nr. 711311, bei der die Nebenwege  zur Begrenzung der     Kondensatorrückent-          ladung    über besondere, auf den Einschaltker  nen befindliche      Einschaltwicklungen     ge  führt. wurden, nunmehr gemäss den beschrie  benen Figuren unmittelbar parallel zu den  Kontakten gelegt werden.

   Hierdurch wird  die in der Schaltung mit Einschaltwicklung  im Augenblick der Kontaktöffnung infolge  des     (\berganges    des Stufenstromes von der  Kontaktstelle auf den Nebenweg möglicher  weise stattfindende     Magnetisierungsänderung     der Einschaltdrossel und die damit verbun  dene Spannungsspitze der wiederkehrenden  Kontaktspannung vermieden.  



  Wie bereits angedeutet, braucht die     Zu-          satzspannung    keineswegs     sinilsförmig    zu sein;  sie kann vielmehr je nach Zweckmässigkeit  auch eine andere Form, z. B.     Rechteckform,     erhalten und     auch    mit einer Gleichspannung  oder andern     Wechselspannungskomponenten     kombiniert sein.

   Da der Verlauf der resul  tierenden Zusatzspannung die Grösse des  V     orbelastungsstromes        i,    und damit die Lage  des Arbeitspunktes P auf der Gleichrichter  kennlinie nach     Fig.    '? bestimmt -und bei der  Regelung durch Teilaussteuerung auch ver  ändert, so muss die     Ausgestaltung    und Be  messung der     Zusatzspannung    in weitgehen  der Anpassung an die Ausführungsart der       Vortnagrnetisierung    der Schaltdrosseln 10 er  folgen,, da diese für den Verlauf des     Stufen-          5tromes        i,    massgebend ist.

   Die Anpassung hat  derart zu ei-folgen, dass die Differenz     i"-i,     bzw. der zugehörige Spannungssprung auf  allen     Regelstellungen    und bei allen Belastun  gen in zulässigen Grenzen bleibt. Es kann  auch erforderlich werden, die Phasenlage der  Zusatzwechselspannung     aussteuerungs-    oder/  und lastabhängig zu verschieben oder auch  die     Grösse    einer oder aller     Zusatzspannungs-          komponenten    in Abhängigkeit von der     Bela-          #4ung    oder Regelstellung     vorzugsweise        zwang-          länfig    oder selbsttätig zu 

  verändern. Bekannt  lich wird bei abgeschaltetem     Verbra.ueherkreis       der normale Ablauf der Vorgänge, die durch  die Reihenimpedanzen verursacht werden und  die Stromunterbrechung erleichtern, durch  eine Grundlast sichergestellt. Nach einer  weiteren Ausführungsform der Erfindung  kann der     Gruundlastkreis        zwecks    Verringerung  des Gesamtaufwandes zugleich zur Erzeugung  einer in die Nebenwege einzuführenden Zu  satzgleichspannung benutzt werden. Demge  mäss bilden sechs     Spannungsteiler    4 die  Grundlast des in     Fig.    10 dargestellten Kon  taktumformers.

   Die     Spannungsteiler    4 liegen  in den Nebenwegen in Reihe mit den Ventilen  und Kondensatoren; die Schaltung     entspricht     also grundsätzlich derjenigen nach     Fig.    3.  Dieselbe Sparmassnahme kann natürlich auch       angewendet    werden, wenn die Zusatzspan  nung parallel zum Kondensator in den Neben  weg eingeführt wird, wie in     Fig.    4 grund  sätzlich dargestellt. Es kann notwendig sein,  den     Grundlastkreis    durch eine in     Fig.    7.0 ein  gezeichnete     Glättungseinrichtung    13, beste  hend aus     Glättungsdrosseln    und Kondensa  toren, zu glätten.

   Soll die Gleichspannung       des    Umformers nach     Fig.    10 in weiten Gren  zen geregelt werden, so sind die Spannungs  teiler 4 regelbar auszuführen, damit sie in  jedem Regelzustand die richtige Spannung  liefern. Die Einrichtung     zur    Verstellung der  Spannungsteiler 4 wird vorteilhaft mit der  Einrichtung zur Spannungsregelung bei  spielsweise mechanisch gekuppelt.  



  Im allgemeinen wird es z. B. mit Hilfe  einer verstellbaren     Vormagnetisierung    der       Sehaltdrosselkerne    zu erreichen sein, dass der       Spannungsabfall    an den verschiedenen Ven  tilen 2 annähernd gleich gross ist. In diesem  Fall kann gemäss     Fig.    11 für jede Nebenweg  gruppe ein einziger Spannungsteiler 4 ver  wendet werden. Die erwähnte     Abgleichung     der     Spannungsabfälle    der verschiedenen Ven  tile 2 bildet. auch für die Schaltung nach       Fig.    8 eine notwendige     Voraussetzung.    Sind  die     Spannungsteiler    4, wie z.

   B. in der An  ordnung nach     Fig.    11,     hintereinandergeschal-          tet,    so braucht bei Änderungen der Gleich  spannung des Umformers nur der Grundlast  strom     konstant    gehalten zu werden.

   Hierbei      ist allerdings der Umstand noch nicht berück  sichtigt, dass sich bei Veränderung des     Be-          triebszustandes    auch die Höhe des Stufen  stromes und demzufolge auch der Spannungs  abfall an den Trockengleichrichtern ändert,       Falls    hiervon eine Überschreitung des höchst  zulässigen Wertes der an den sich öffnenden  Kontakten anspringenden     Spannung    zu be  fürchten ist., kann dem durch entsprechende  Verstellung der Spannungsteiler 4 oder durch  geeignete Veränderung des     Grundlaststromes     begegnet werden.  



       Fig.    12 zeigt eine Umformungsanordnung,  die in den Nebenwegen keine Kondensatoren       aufweist.    Zwecks Unterdrückung unerwünsch  ter     Vorströme    werden hier die Nebenwege  durch die Kontaktstellen gesteuert. Jede Kon  taktstelle 1 besitzt zwei ruhende Kontakte       -und    eine bewegliche Kontaktbrücke. Der     zu     einer Kontaktstelle gehörende Nebenweg ist  jeweils an die Kontaktbrücke der zur Folge  phase gehörenden Kontaktstelle angeschlos  sen. Während also     eine        Kontaktstelle    1 ge  schlossen wird, ist der zugehörige Nebenweg  geöffnet.

   Er wird erst geschlossen, wenn die  Kontaktstelle der Folgephase zwecks Ablö  sung der Vorhergehenden geschlossen wird.  Diese Schaltung gestattet nur eine be  schränkte     Teilaussteuerung,    nämlich nur so  weit, dass die Kontaktstellen geöffnet. werden,  bevor ihr Potential gegenüber demjenigen  der vorangehenden Phase negativ wird. Wer  den sie nämlich später geöffnet., so würde der  damit zunächst. noch geschlossene Nebenweg  der vorhergehenden Phase nunmehr die Rolle  eines zur Unzeit geschlossenen Kontaktes  spielen mit den eingangs erwähnten gefähr  lichen Folgen. Eine weitergehende Teilaus  steuerung wird jedoch durch Anwendung  einer     Zusatzspannung    wechselnder Richtung  ermöglicht.

   Auch dafür bietet.     Fig.    12 ein       Ausführungsbeispiel.    Die Zusatzspannung  wird hier in Widerständen 14 erzeugt., indem  diesen ein Strom von     trapezförmigem    Kur  venverlauf zugeführt. wird. Die     trapezförmi-          gen    Ströme werden in Gleichstromwandlern  1.5 erzeugt, Jenen     )Yechselspannungen    von  den     Sekundärwicklungen    5 eines an die Dreh-    Stromquelle 9 angeschlossenen Hilfstransfor  mators zugeführt werden.

   Der Gleichstrom  zur     Vorerreging    der Gleichstromwandler 15  wird einem Hilfskreis entnommen, der einen  regelbaren Widerstand 1.7 und eine     Glättungs-          einricht.ung    24, z. B. in Gestalt einer Drossel,  enthält. Dieser Hilfsstromkreis kann an die  Gleichstromklemmen der Umformungsanord  nung angeschlossen werden und bildet, dann  zugleich eine geglättete Grundlast für den  Umformer.

   Wenn in diesem Falle die Ein  stellung des Regelwiderstandes 17 bei Teil  aussteuerung nicht verändert wird, so nimmt  die Höhe der     trapezförmigen    Zusatzspannung  mit sinkendem     Ausst.euerungsgr    ad ab, ändert  sieh also gerade in dem Sinne, der zum Aus  gleich des durch den geringeren Ausschalt  strom bedingten kleineren     Spannuungsabfalle     erwünscht. ist. Infolgedessen kann durch eine  einmalige Einstellung des     Widerstandes    17  ein befriedigender Betrieb des Umformers  über einen gewissen Regelbereich erzielt wer  den.  



  Die von den     Gleiehstromwandlern    15 ge  lieferten     Trapezströme    werden nach     Fig.    12  zugleich zur     Vormagnetisierung-    der Haupt  kerne 19     (Fig.        7.2a.)    und der Einschaltkerne  20 der     Schaltdrosseln    10 benutzt.

   Jeder dieser  Ströme durchfliesst eine     Vormagnetisierungs-          wicklung    23 eines Hauptkernes und eine     Vor-          magnetisierungswieklung    21 des Einschalt  kernes der     Folgephase.    Da für derartige     Vor-          magnetisierungszweeke    in vielen Fällen ohne  hin     trapezförmige    V     ormagnetisierungsströme     benötigt. werden, so bedeutet es in diesen Fäl  len nur einen verhältnismässig geringen zu  sätzlichen Aufwand, diese     Trapezströme    auch  noch zur Erzeugung von Zusatzspannungen  für die Nebenwege nutzbar zu machen.  



  In der Anordnung nach     Fig.    12     ist.    ausser  dem noch eine     weitere        Vormagnetisierung    der  Hauptkerne 19 mittels zusätzlicher Wicklun  gen 22 vorgesehen. Dieser     Vormag-netisie-          rungsstroin    hat     sinusförmigen    Verlauf und  wird einem     Hilfstransformutor    16 über Sta  bilisierungsdrosseln 18 entnommen.

   Er dient  dazu, die     Vergrösserung    des Stufenstromes           bei        Ilerabsetzung    des     Aussteue'rungsgrades    zu       ko        lllpen>ieren.        Zn    diesem Zweck erhält der       Vorma',rnetisierungsstroin    in den     Wicklungen.     22 beispielsweise durch die in der     Zeiebnung          an#,edeutete    Phasenkombination des Hilfs  transformators 1.6 eine solche Phasenlage, dass  während der     Ausschaltstufe,    z.

       B.    bei voller       Alisstenerung,    niedrigere Augenblickswerte  dieses     Vorinagnetisierungsstromes    wirksam  sind, als bei Teilaussteuerung. Eine     Anderung     der     Zusatzspannung    ist. infolgedessen nicht       oder    in     gerin-erem    Grade erforderlich.

   Die  zusätzliche     Vormagnetisierung    wirkt mithin  in     gleichem    Sinn wie die     Gleichstromvor-          niagnetiS-ierrrng    der Gleichstromwandler 1.5,       wenn    sie von der Gleichstromseite des     Umfor-          lners        abgenommen    wird. Wenn also beide       I1:inriehtnngen    vorgesehen sind, so müssen sie  aufeinander abgestimmt werden.  



  Während in den beispielsweise     besehriebe-          nen        C'niformungsanordnungen        Sperrsehicht-          gleiehriehter    in den Nebenwegen vorgesehen  sind, können stattdessen natürlich auch     git-          tergesteuerte        Gasentla.dungsventile,    z.     B.          Stromtore,    verwendet werden.

   Vorteilhaft     er-          halten        die,e    eine     negrative        Gittervorspannung.     Die Entladungsventile können durch     Spa.n-          mingen,    die durch die     Ummagnet.isierung    der       Sehaltdrosselkerne    beispielsweise während der       Ansseliallstufe    erzeugt werden, zur Zündung       freigegeben    werden.

   Sie können. dann einen       Strom    nur während der     Ausschaltstufe    über  nehmen und tun dies jeweils in dem Augen  blick, in welchem ihre     Cberbrüekung    durch  die Öffnung der parallel     zit    ihnen liegenden       Kontaktstellen        aufgehoben    wird.

   Zur     Besei-          Gginig        von        Kippschwingungen,    die infolge  der     ne-ativen    Neigung des Anfangsteils der       Slialillungs-St.romkennlinien    der     Liehtbogen-          vcntile    entstehen können, werden     vorteilhaft          Stabilisierun-swiderstände    mit den     Entla-          llrttio-sventilen    in     Reile        gesehalt-et.     



  Die     Verwendung    der erfindungsgemässen  Nebenwege mit kompensierten. elektrischen  Ventilen eignet sieh sowohl für solche     Kon-          taktninfornier,    deren     Schalterdrosseln    eine       stronigebtindene        Vormagnetisierung    mit im         Vormagnetisierungskreis    angeordneter Stabi  lisierungsdrossel aufweisen als auch für Kon  taktumformer mit spannungsgebundener Vor  magnetisierung der Schaltdrosseln, welche  sieh dadurch auszeichnet, dass der Leitwert  des in Reihe mit.

   einer     Schaltdrosselwieklung     liegenden Teils des     Vormagnetisierungskreises     überwiegend     Wirkleitwert    ist, dass die den       Vornagnet.isierungsstrom    treibende Spannung  zur Spannung des zu schaltenden Stromkrei  s es in einem festen Verhältnis steht, und dass  die erstere höher ist.

   als die letztere, bezogen  auf Bleiehe     ZVindungszahl    der vom     Vormagne-          t.isierLlngsstrom    und der von den zu schalten  den Strom     durchflossenen        Schaltdrosselwiek-          lung.    Mit Hilfe der     Vormagnetisierung    kann  nämlich in vielen Fällen die Höhe des zu  unterbrechenden     Stromes    innerhalb eines vor  geschriebenen Regelbereiches dem Nullwert  besonders nahegebracht werden.

   Hierbei     wür-          den    sieh überlagernde     Stromschwingungen     ausserordentlich störend wirken, so dass ihre  Unterdrückung durch in den Nebenwegen an  geordnete     kompensierte    elektrische Ventile  einen besonders lohnenden Erfolg darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH .Kontaktumformer mit in Reihe mit den Konte.ktstllen geschalteten veränderlichen Scheinwiderständen (Impedanzen), die durch ihre periodische Veränderung in der Nähe des Nullwertes des übertragenen Stromes eine Abflachung der Stromkurve hervorrufen, und mit zu den Kontaktstellen parallel liegenden Nebenwegen zur Verzögerung des Anstieges der an den sich öffnenden Kontakten wieder kehrenden Spannung, dadurch geken.nzeieh- net., dass die Ausbildung von Schwingungs kreisen, durch die an den Kontaktstellen dem abgeflachten Stroinkurventeil überlagerte, den Ausschaltvorgang störende Stromschwin gungen hervorgerufen werden können,
    durch in den Nebenwegen angeordnete elektrische Ventile verhindert wird, von denen jedes vor der öffnung der zugehörigen Kontaktstelle durch einen Hilfsstrom vorbelastet ist, der von einer in den Nebenweg eingeführten Zu satzspannung getrieben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Kontaktumformer nach Patentanspruch, mit Kondensatoren in den Nebenwegen, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzspan nung parallel zu den Klemmen der Konden satoren in die Nebenwege eingeführt wird. \?. Kontaktumformer nach Patentanspruch, mit Kondensatoren in den Nebenwegen, da durch gekennzeichnet, dass die Kondensato ren mit den Einfügungsstellen der Zusatz spannungen in Reihe geschaltet sind. 3.
    Kontaktumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass als Zusatzspan- nung eine verwendet wird, deren Nulldurchgang zwischen dem Ein- und Ausschaltzeitpunkt der zugehörigen Kontakt stelle liegt. 4. Kontaktumformer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz spannung eine Gleichspannungskomponente überlagert ist. 5. Kontaktumformer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatz spannung sinusförmigen Verlauf hat. 6.
    Kontaktumformer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve der Zusatzspannung trapezförmig ist. 7. Kontaktumformer nach Patent.ansprueli, in Dreidrosselschaltung, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Nebenwege je zweier in Gegentakt arbeitender Kontaktstellen einen gemeinsamen Kondensator aufweisen. B. Kontaktumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für mehrere an einem und demselben Gleichstrompol ange rchlossene Nebenwege ein gemeinsamer Kon densator vorgesehen ist. 9.
    Kontaktumformer nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet., dass mehreren an ein und demselben Gleichstrompol ange schlossenen Nebenwegen eine Zusat.zspan- nungsquelle gemeinsam. ist. 10. Kontaktumformer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall, der verschiedenen Neben wegv entile durch verschiedene Einstellung der Vormagnetisierungen der zugehörigen Sehaltdrosseln einander annähernd angegli chen sind. 11.
    Kontaktumformer nach Patentan- sprucli, dadurch gekennzeiehnet, dass der Grundlaststrom zugleieh zur Erzeugung der Zusatzspannung für die Nebenwege herange zogen wird. 12. Kontaktumformer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeiehnet, dass als Grund last Spannungsteilerwiderstände in Reihen- oder Parallelschaltun- verwendet. werden, an denen die Zusatzspannung abgegriffen wird. 1.3.
    Kontaktumformer nach Unteranspruch 11., gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Anpassung der Zusatzspannung an ver schiedene Betriebszustände mittels Regelung der CTrundlast. 14. Kontaktumformer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatz spannun- über einen Hilfstransformator der selben Wechselstromquelle entnommen wird, Vn die der Umformer angeschlossen ist.
    EI. Kontaktumformer nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch einen im Nebenweg angeordneten Widerstand, an dem eine tra- pezföriniae Weehselspannung von einem mit tels Gleichstromwandler erzeugten Strom wechselnder Richtung mit trapezförmigem Kurvenverlauf hervorrerufen wird.
    16. Kontaktuinforiner nach Unteranspruch 15i, dadurch gekeiurzeiehnet, dass die Gleieh- stromvormagnetisierung der Gleichstrom wandler zugleich eine Grundlast. des Kontakt- umformers darstellt, indem der Vorinagneti- sierungskreis an die Gleichstrompole des Um formers angeschlossen ist. 1.7.
    Kontaktumformer nach Patentan- sprueh, mit. Schaltdrosseln als veränderliche Reihenwiderstünde, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorma-netisierung der Sehaltdrossel- kerne und zur Erzeugung der Zusatzspan- nung für die Nebenwege die gleichen Ströme verwendet. werden.
    1.8. Kontaktumformer nach Patentan spruch, mit. Sehaltdrosseln als veränderliche Reihenwiderstände, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Änderung des Aussteue- rungsgrades abhä.ng-ige Veränderung des Stu- fenstrornesdurch eine Weehselstromvcrrmagne- tisierungder Sehaltdrosselkerne mit. gegen über der Ilauptwechselspannurrg fest.
    einge stellter Phasenlaf-e mindestens teilweise auf- geliohen wird. , 19. Kontaktumformer nach Unteransprrich 15, rnit Schaltdrosseln als veränderliche Rei- lienwiderstände, dadurch gekennzeichnet, dass die von Änderungen des Betriebszustandes des Umformers abhängige,
    durch Verände rung der Höhe des Stufenstromes verursachte Änderung der Höhe der an den sieh öffnen den Kontakten anspringenden Spannung durch Regelung des Vormagnetisierungs- gleielistromes der Gleichstromwandler verin- gert wird. '?0.
    Kontaktumformer nach Unteranspruch 3, zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom, dadurch gekennzeichnet, dass die @Verte der Zusatzspannung vom Zeitpunkt dei- Spannungsgleichheit der einander ablö- senden Phasen bis zum Einschaltaugenblick über denjenigen des Spannungsunterschiedes zwischen den beiden Phasen lie;,en. 21.
    Kontaktumformer nach Unteranspruch 3, zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit Brückenschaltung der Kon takte und einem gemeinsamen veränderlichen Reihenwiderstand für je zwei in Gegentakt arbeitende Kontaktstellen, dadurch gekenn zeichnet, dass während des Einschaltvorgan ges einer Kontaktstelle die an der andern Kontaktstelle wirksame Zusatzspannung in jedem Augenblick kleiner ist als die unge- glättete Gleichspannung. 22.
    Kontaktumformer nach Patentan spruch, mit Schaltdrosseln als veränderliche Reihenwiderstände und mit gittergesteuerten Entladungsventilen in .den Nebenwegen, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs ventile durch Spannungen, die durch die Um magnetisierung der Schaltdrosselkerne erzeugt werden, zur Zündung freigegeben werden. 23. Kontaktumformer nach Patentan spruch, mit. Entladungsventilen in den Neben wegen, gekennzeichnet durch in Reihe mit den Entladungsventilen liegende Stabilisierung=s- widerstände.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967049C (de) * 1954-09-25 1957-09-26 Emag Elek Zitaets Ges M B H Anordnung zur Pruefung mechanischer Stromrichter
DE972660C (de) * 1954-12-25 1959-09-03 Paul Dr-Ing Brueckner Anordnung zur Parallelschaltung eines echten Ventils und eines mechanischen Stromrichters

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