CH297779A - Dampfheizeinrichtung. - Google Patents

Dampfheizeinrichtung.

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CH297779A
CH297779A CH297779DA CH297779A CH 297779 A CH297779 A CH 297779A CH 297779D A CH297779D A CH 297779DA CH 297779 A CH297779 A CH 297779A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
line
vapor
liquid
vessel
space
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Elcalor Ag Fabrik Fue Apparate
Original Assignee
Elcalor Ag
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
    • A47J27/16Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam
    • A47J27/17Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam with steam jacket

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Description


  Dampfheizeinrichtung.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Dampfheizeinrichtung, deren     Flüs-          sigkeits-Siederaum    mit einem Gegendruck  gefäss kommuniziert, und ist dadurch gekenn  zeichnet, dass der Luftraum des Gegendruck  gefässes mit dem vom Siederaum aus mit  Dampf     versorgten    Dampfraum der Einrich  tung durch eine Leitung verbunden ist, in wel  cher ein temperaturempfindliches Absperr  ventil so eingebaut ist, dass diese Leitung ent  weder offen oder geschlossen ist, je nachdem,  ob die Temperatur im     Dampfraum    unterhalb  oder oberhalb eines     vorbestimmten    Wertes  liegt.

   Flüssigkeits-, Luft- und Dampfraum  liegen in einem in sieh geschlossenen System,  in welchem der Siederaum einerseits über das  Gegendruckgefäss und anderseits über den  Dampfraum an das genannte Absperrventil  angeschlossen ist, wobei zweckmässigerweise  das Absperrventil so ausgebildet ist, dass es       automatisch    die Verbindungsleitung sperrt,  wenn die Luft im Dampfraum durch den ent  stehenden Dampf verdrängt worden ist, so dass  dann bei Anwachsen des Druckes im Dampf  raum Flüssigkeit vom Siederaum in das Ge  gendruckgefäss verdrängt wird und damit die  weitere Dampfentwicklung verringert wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung veran  schaulicht.  



  Fig.1 zeigt schematisch die ganze Ein  richtung,  Fig. 2 in grösserem Massstab das Absperr  ventil. _    In an sich bekannter Weise ist ein Koch  gutbehälter 1 von einem Mantel 2 umgeben,  der den Dampfraum der     Heizeinrichtung    bil  det. Im Flüssigkeits-Siederaum 3 sind in eben  falls bekannter Weise Elektroden 4 angeord  net, die mittels der Leitungen 5 an ein Strom  netz angeschlossen sind. Der Siederaum 3  kommuniziert über die Leitung 6 mit einem  Ausweichgefäss 7, dessen Luftraum über     eine     längere, enge Leitung 8 mit einem Luftbehäl  ter 9 verbunden ist.  



  In einer Verbindungsleitung 10 zwischen  dem Dampfraum 2 und dem Luftbehälter 9  ist ein temperaturempfindliches Absperrventil  11 eingebaut, das an sich in bekannter Weise  ausgebildet ist. Mit einem hohlkegelförmigen  Ventilsitz 12 arbeitet ein Ventilkegel 13 zu  sammen, der auf einem Balg 14 festsitzt, des  sen Boden 15 auf einem feststehendem Kreuz  16 oder dergleichen Stützelement befestigt ist.  In ein vom Boden 15 abstehendes Führungs  rohr 17 ist     teleskopartig    ein vom Ventilkegel  13 abstehendes Führungsrohr 18 eingeschoben,  und der     Balgraum    19 ist ganz mit einer Flüs  sigkeit, beispielsweise Petroleum, gefüllt.

   Das  Ventil ist mit seinem untern Stutzen 102' an  den mit dem Dampfraum 2 verbundenen Teil  102 der Leitung 10 und mit seinem obern  Stutzen 101' an den mit dem Luftbehälter 9  verbundenen Teil 109 der Leitung 10 ange  schlossen, so dass der Raum 20 des Absperr  ventils, der den Balg 14 umgibt, die Tem  peratur des Dampfraumes 2 annehmen kann.      Ein Sicherheitsventil 21 sichert den Dampf  raum gegen unzulässigen Überdruck. Ein ver  schliessbarer Einfüllstutzen 71 am Ausweich  gefäss 7 ermöglicht das Einfüllen von Flüssig  keit.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten Ein  richtung ist folgende: Vor Inbetriebsetzung  der Einrichtung ist das Absperrventil 11 ge  öffnet, weil im Dampfraum 2 und damit auch  im Ventilraum 20 keine Übertemperatur  herrscht. Es ergibt sich also Druckausgleich  zwischen dem Dampfraum 2 und dem Luft  behälter 9 und damit, auch gleiches Flüssig  keitsniveau im Siederaum 3 und im Ausweich  gefäss 7. Wenn nun die Elektroden 4 unter  Spannung gesetzt werden, wird im Siederaum  3 Dampf entwickelt, der zunächst die Luft.  im Dampfraum 2 über die geöffnete Verbin  dungsleitung 10 in den Luftbehälter 9 ver  drängt und dann die im Balg 14 eingeschlos  sene Flüssigkeit erwärmt, so dass diese sieh  ausdehnt und den Ventilkegel 13 auf den Ven  tilsitz 12 presst, so dass die Leitung 10 ge  sperrt wird.

   Das bei der Erwärmung des  Balges 14 gebildete Kondensat kann dabei in  den Dampfraum 2 und also auch in den Siede  raum 3 zurückfliessen.  



  Sobald das Kochgut im Kessel 1 auf  eine so hohe Temperatur gebracht worden ist,  dass nicht mehr aller gebildete Dampf an  seinen Wänden kondensiert, beginnt der  Druck im Dampfraum 2 weiter anzusteigen,  und es wird Flüssigkeit aus dem Siederaum 3  über die Leitung 6 in das Ausweichgefäss 7       zurückgetrieben,    wodurch die Dampfentwick  lung bei unveränderter Elektrodenspannung  vermindert wird. Der sieh im Gleichgewichts  zustand ergebende Dampfdruck im Raum 2  und damit auch die entstehende Maximaltem  peratur ergibt sich durch die Volumenverhält  nisse der Räume 2, 3, 7 und 9 sowie durch  die Elektrodenspannung und kann demgemäss  zum voraus eingestellt werden.  



       Die          gewundene        Leitung     8, die mit Vorteil aus einem schlechten  Wärmeleiter besteht, soll eine thermische  Trennung der Räume 7 und 9 bewirken; da  mit nicht durch die Heizwirkung des in den    Raum 7 zurückgedrängten Wassers der Luft  behälter 9 erwärmt wird und dadurch Druck  anstieg im Behälter 9 bewirkt wird. Im übri  gen aber bilden das Ausgleichsgefäss 7 und  der Luftbehälter 9 das übliche Gegendruck  gefäss. Wenn die Elektroden 4 abgeschaltet  werden, kondensiert der Dampf im Raum 2.  Der. Druck und die Temperatur in diesem  Raum sinken und nach gewisser Abkühlungs  zeit öffnet aueh das Ventil 11 wieder, so dass  wieder Luft aus dem Behälter 9 über die  Leitung 10 in den Dampfraum 2 zurückströ  men kann.  



  Dadurch, dass die ganze Heizeinrichtung  ein in sich geschlossenes System bildet, ergibt  sich über längere Zeit ein störungsfreieres  Arbeiten der Einrichtung als bei bekannten  Ausführungen, und die gesamte Anlage ist  äusserst einfach in Aufbau und Betriebsweise.  



  Während im beschriebenen     Ausführungs-          beispiel    das Gegendruckgefäss aus zwei durch  eine Leitung 8 verbundenen Teilräumen be  steht, kann natürlich auch ein ungeteiltes  Gegendruckgefäss vorgesehen sein, indem die  thermische Isolierung des Luftraumes 9 nicht  in allen Fällen     notwendig    ist und durch ent  sprechende Bemessung des Volumens des Ge  gendruckgefässes die Heizwirkung des aus  dem Siederaum verdrängten Wassers auf den  Luftraum zum voraus einberechnet werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Dampfheizeinriehtung, deren Flüssigkeits- Siederaum (3) mit einem Cregendruckgefäss kommiuiiziert, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftraum (9) des (Tegendruckgefässes mit dem vom Siederaum aus mit Dampf versorgten Dampfraum (2) der Einrichtung durch eine Leitung (10) verbunden ist, in welcher ein temperaturempfindliches Absperrventil (11) so eingebaut.
    ist, dass diese Leitung entweder offen oder geschlossen ist, je nachdem, ob die Temperatur im Dampfraum unterhalb oder oberhalb eines vorbestimmten Wertes liegt, das Ganze derart, dass Flüssigkeits-, Dampf- und Luftraum in einem in sieh ge schlossenen System liegen, und dass, wenn das Ventil geschlossen ist, bei Ansteigen des Dampfdruckes Flüssigkeit in das Gegendruck gefäss verdrängt und dadurch die Dampfent wicklung verringert wird.
    UNTERANSPRUCH : Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gegendruck gefäss aus zwei durch eine Leitung (8) mitein- ander verbundenen Teilgefässen, nämlich einem Ausweichgefäss (7) für aus dem Siede raum verdrängte Flüssigkeit und einem Luft behälter (9) besteht.
CH297779D 1952-01-14 1952-01-14 Dampfheizeinrichtung. CH297779A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2183671A1 (de) * 1972-05-09 1973-12-21 Sursee Werke Ag

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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