CH297822A - Sieb, insbesondere für Plansichter. - Google Patents
Sieb, insbesondere für Plansichter.Info
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Description
Sieb, insbesondere für Plansichter. (,'e;-enstand der Erfindung ist ein Sieb, insbesondere für Plansichter, dessen Sieb gewebe zum Zwecke der .Selbstreinigung in Seliwingungen versetzt wird.
Es ist eine ganze Reihe von Vorschlägen bekannt, die sich mit der Selbstreinigung von Sehwin-sieben befassen. Dabei sind vor allen Dingen Illopfv orrichtungen in Form von unter der Siebbespannung aufgehängten Pen deln zu nennen, die bei der Siehterbewegnng direkt oder unter Zwischenschaltung von Schonmitteln gegen das Sieb schlagen..
Diese Ausführungen haben den Nachteil, die Sieb- bespannung allmählich zu lockern, sie zu be- seliäcligen und nicht die ganze Siebfläche zu erfassen, da an den Einspannstellen schwin- run < @,:sfreie Randzonen verbleiben.
Weiterhin sind Siebreinigungsvorrichtun- ren bekannt, bei denen pendelnd oder trans- latoriseli bewegte ,Schwingkörper gegen Lei sten des Rahmens schlagen, wobei diese so flexibel ausgebildet. sind, dass sie sieh unter dem Stoss der Schwingkörper durchbiegen und den Rahmen an dieser Stelle zusammen ziehen, wodurch das Siebgewebe vorüber gehend gesehlafft und daraufhin wieder ge spannt wird. Diese Mittel schonen zwar die Siebbespannung, bewirken aber auch nur ört liche Reinigung.
Der Gedanke der Erfindung ist dagegen der, den das Siebgewebe haltenden Rahmen in sieh schwingfähig zu machen und durch Verwendung von Stossmitteln zu parallel zum Siebgewebe liegenden Schwingungen seiner Eigenfrequenz zu veranlassen. Diese Schwin gungen übertragen sich auf das Siehgewebe und verleihen ihm damit derart hohe Be schleunigungen, wenn auch unter kleiner Amplitude, dass zum Beispiel Mehlteilchen geringster Abmessungen, die ja gerade die Verstopfung der Siebgewebe bewirken, sich diesem Einfluss nicht. mehr widersetzen kön nen, losgerissen und mit fortgeführt werden.
Die Erfindung besteht darin, dass das Siebgewebe auf einem eigenschwingungsfä.hi- gen Einsatz mit. Hilfe eines Rahmens befestigt. ist, der Einsatz als Blechrahmen ausgebildet, durch Stege in Abschnitte unterteilt ist und durch Stossmittel in parallel zum Siebgewebe liegende Schwingungen versetzt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungs form des erfindungsgemäss. ausgebildeten Sie bes dargestellt. Es zeigt.: Fig. 1 die Draufsicht auf das Sieb, Fig.2 eine Seitenansicht zu Fig.1, Fig. 3 den Längsschnitt .durch den Sieb rahmen gemäss der Linie III-III in Fig. 1, Fig.4 den Querschnitt gemäss der Linie IV-IV in Fig. 1, Fig. 5 die Siebbefestigung in grösserem Massstab.
Das Sieb besitzt den Grundrahmen 1 mit. Querstegen 1a, 1b, in dessen Längsstege Durchbreehungen 2 angebracht. sind und der unten durch einen Boden 3 (Fig. 3) gedeckt ist. In den Grundrahmen 1 ist der eigen- schwingfähige Einsatzrahmen 4- eingelegt, über dem das Siebgewebe 7 mit Hilfe des Flacheisenrahmens 8 gespannt ist.
Der Rand 6 des Einsatzrahmens 4 weist Gewindelöcher auf, in die die Schrauben 9, die zur Befesti gung des Flacheisenrahmens 8 dienen, einge schraubt sind. Durch die Schrauben 9 wird der Placheisenrahmen 8 unter Zwischenlage des Siebgewebes 7 fest mit dem Einsatzrahmen 4 verbunden., so dass diese Teile im zusam mengebauten Zustande ein gemeinsames Gan zes bilden.
Der Einsatzrahmen 4 ist. rechteckig und weist parallel zu den kürzeren Seiten ange ordnete, ihn in Abschnitte unterteilende Quer stege 5 auf, in denen. parallel zu den Längs nuten des Einsatzrahmens 4 verlaufende Stan gen 11 gelagert sind. Im Rahmen 1 sind über einstimmende, aber etwas grössere Löcher 1e als in dem Einsatz 4 und dem Rahmen 8 vorgesehen, so dass der zusammengebaute Ein satzrahmen 4 im Rahmen 1 belagert ist, da.
sich die Schrauben in den Löchern des Rah mens 1 frei bewegen können, so dass der Ein satzrahmen 4 im Betrieb des Plansiehters noch freibeweglichen Erschütterungen untei-%vorfen ist. Zwischen je zwei Stegen 5 des Einsatz rahmens 4 ist ein Stossmittel 10, das nur einen Freiheitsgrad aufweist,
freibeweglich auf der Stange 11 gelagert. Diese zylindrischen Stoss mittel 10 werden bei der kreisenden Rüttel bewegung des Rahmens 1 auf -der Stange 11 hin und her bewegt und stossen legen die Stege 5 des Einsatzes 4 und erzeugen dadurch parallel zum Siebgewebe liegende Schwingun- gen. Die Stange 11 kann durch Bohrsingen der Stege 5 als einheitliches Tragmittel für sämtliche Stossglieder 10 hindurchgesteckt sein.
Für die Stossmittel 10 kann irgendein Ma terial verwendet werden, das geeignet ist, die angestrebten zusätzlichen Schwingungen auf das Siebgewebe 7 durch Vermittlung des Ein satzrahmens 4 zu erzeugen. Auch gibt es für die Lagerang oder Halterung der Stossmittel 10 zwischen den Stegen 5 des Einsatzrahmens 4 viele Ausführungsmöglichkeiten. Eine an dere Ausführungsart. für die Stossmittel 10 ist zum Beispiel in Fig. 1 mit.
gestrichelten Linien gezeigt, bei der die Stossmittel an bei 13 am Einsatzrahmen 4 bendelnd aufgehängten Schwinghebeln 1? befestigt sind. In diesem Falle wird das Stossglied 10 natürlich nur von dem Pendel- oder Schwinghebel 12 ge halten und nicht. etwa auf der Stange 11 geführt.
Die Stossmittel 10 können unter dem Ein fluss der Arbeitsbewegung des Schwingsiebes bewegt. werden; es kann für sie aber auch wahlweise ein selbständiger Antrieb beliebiger Art vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENT ANSPRUCH: Sieb, dessen Siebgewebe zum Zwecke der Selbstreinigung in Schwingungen versetzt wird, insbesondere für Plansiehter, dadurch gekennzeichnet, dass Glas Siebgewebe (7) auf einem eigensehwingungsfähigen Einsatz (4) mit Hilfe. eines Rahmens (8) befestigt ist, der Einsatz als Blechrahmen ausgebildet, durch Stege (5) in Abschnitte unterteilt ist und durch Stossmittel (10) in parallel zum Sieb gewebe liegende Schwingrungen versetzt wird. UN TER.AN SPRC: CHE 1.Sieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der: eigenscluvingfähige Einsatzrahmen (4-) lose im Tragrahmen (1) gelagert ist. 2. Sieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Einsatzrahmen (4) rechteckig ist und dass die Stege (5) parallel zu den kürzeren Seiten angeordnet. sind. 3. Sieb nach Unteran.sprucli ?, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (10) zur Erzeu gung von Stössen gegen den Eiirsatzrahmen (4) vorgesehen sind. 4.Sieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossmittel (10) im Einsatzrahmen (4) angebracht sind. 5. Sieb nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet., dass die Stossmittel (10) nur einen Freiheitsgrad aufweisen und freibeweg lich im Einsatzrahmen (4) gelagert sind. 6. Sieb nach Unt.eranspi-Lich 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossmittel (10) durch die Arbeitsbewegung des Siebes betätigt. wer den. 7. Sieb nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossmittel (10) durch einen Antrieb betätigt werden. B.Sieb nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet., dass als Stossmittel (10) Kör per zylindrischer Gestalt vorhanden sind., die auf im Einsatzrahmen, (4) befestigten Stan gen (11) längsbewegbar sind. 9, Sieb nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet., dass die Stangen (11) par allel zu den Längsseiten des Einsatzrahmens (-1) angeordnet sind. 10. Sieb nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (11) durch die Stege (5) :des Einsatzrahmens hindurch gehen. 11.Sieb nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass je ein. Stossmittel (10) zwischen zwei Stegen (5) des Einsatzrahmens (4) angeordnet ist. 12. Sieb nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossmittel (10) an pendelnd aufgehängten: Tragarmen, (12) be festigt sind.
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