CH297907A - Uhrenanlage mit einer Anordnung zur Gleichstellung von sekundenweise weitergeschalteten Nebenuhren mit ihrer durch einen Gleichstellimpuls korrigierten Hauptuhr. - Google Patents

Uhrenanlage mit einer Anordnung zur Gleichstellung von sekundenweise weitergeschalteten Nebenuhren mit ihrer durch einen Gleichstellimpuls korrigierten Hauptuhr.

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CH297907A
CH297907A CH297907DA CH297907A CH 297907 A CH297907 A CH 297907A CH 297907D A CH297907D A CH 297907DA CH 297907 A CH297907 A CH 297907A
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CH
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slave clocks
clock
relay
master clock
control unit
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/04Primary clocks
    • G04C13/0436Primary clocks provided with supplementary means for setting or changing the time indication of the secondary clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description


      Uhrenanlage    mit einer Anordnung zur Gleichstellung von sekundenweise weitergeschalteten  Nebenuhren     mit        ihrer    durch einen     Gleichstellimpuls    korrigierten Hauptuhr.    In     1_-hrenanlagen    mit sekundenweiser     Fort-          sclialtung    der Nebenuhren wird von einer  selbsttätigen     Gleichstellung    der     Nebenuhren     mit einer durch einen     Gleichstellimpuls    kor  rigierten     Hauptuhr    im allgemeinen abge  sehen.

   Die Korrektur der Hauptuhr     erfolgt          hei    bekannten Anlagen entweder     minutlich          (lui-eli    einen sogenannten Minutenimpuls, der  von     leingerer    Dauer als die normalen Sekun  denimpulse und in einer bestimmten relativen       Lagre    zu einem dieser Sekundenimpulse.     er-          1'olgi,    oder durch den sogenannten MEZ  Impuls, der zum Beispiel     einmal    am Tage in       älinlieher    Weise als längerer Impuls über eine       )esondere    Leitung auf die Hauptuhr gegeben  wird.

   In allen Fällen bewirkt der     Gleichstell-          impuls    über ' bekannte Vorrichtungen eine       Verdrehung    der Sekundenachse der     Haupt-          iihr    auf die Normalzeit.

   Dies hat zur Folge,       daL>    zwar die Hauptuhr selbst innerhalb eines       Bestimmten    Fehlerbereiches     sekundengenaue     Zeit anzeigt, dass aber die Nebenuhren, die  an dieser Hauptuhr gesteuert werden,     weiter-          liin    ohne     Unterbrechung    mit dem regelmässi  gen Sekundenimpuls versorgt werden, das  heisst also, dass die Korrektur der Hauptuhr  sieh auf den     Gan-    der Nebenuhren in keiner  Weise auswirkt.  



       Clegeiistand    der Erfindung ist eine Uhren  anlage mit einer Anordnung zur Gleichstel  lung von sekundenweise weitergeschalteten  Nebenuhren mit ihrer durch einen Gleich-         stellimpuls    korrigierten Hauptuhr, bei     wel-          cljer    Anlage es möglich ist, die Korrektur der  Hauptuhr auch auf die sekundlich     fortschalt-          baren    Nebenuhren zu übertragen, und zwar  ohne dass die angeschlossenen Nebenuhren  linien zusätzliche Leitungsadern oder die  Uhren dieser Linien zusätzliche Kontakte er  fordern.

   Die erfindungsgemässe Anlage zeich  net sich dadurch aus, dass ein bei der     Korrek-          tilr    der Hauptuhr anlaufendes     Kontrollwerk     für die seit diesem Zeitpunkt laufende Dauer  der Gleichstellung der Nebenuhren als Zeit  speicher wirksam ist.  



  In der     Zeichnung    sind Ausführungsbei  spiele von Anordnungen gemäss der Erfin  dung schematisch oder im Schaltbild darge  stellt. Dabei zeigt     Fig.l    das grundsätzliche  Schema einer     Uhrenanlage,        Fig.    2     eine    mecha  nische Differentialschaltung,     wie    sie beispiels  weise in einer Anordnung nach     Fig.l    ver  wendet werden kann,     Fig.    3 und     Fig.    4 bzw.

    die mechanische und elektrische Ausführung  der durch die Differentialschaltung nach       Fig.2    betätigten Schaltkontakte;     Fig.    5 zeigt  sehr vereinfacht das Schaltbild einer An  ordnung, bei der die Hauptuhr zusammen  mit, einem beliebigen, von der Hauptuhr un  abhängigen     Impulsgeber    benutzt     ist,    und       schliesslich        Fig.    6 ein     vollständiges    Schaltbild  der in     Fig.    5 gezeigten Anordnung unter       Weglassung    der zur     Gesamtuhrenanlage    sonst  noch gehörenden,

   für die Erfindung aber un-      wesentlichen Einzelheiten     und.    unter     Ver-          m    endeng einer von der Hauptuhr gesteuer  ten, an sich bekannten Relaisschaltung als  Impulsgeber.  



  In     Fig.l    ist mit     HZ%    die Hauptuhr be  zeichnet. Von dieser Hauptuhr werden beim  dargestellten Beispiel die     minutlich    weiter  geschalteten Nebenuhren NU', ferner die mit  Sekundenschaltung betriebenen Nebenuhren       NZ'    betrieben, die auch auf mehrere Linien  verteilt sein können. Zusammen mit den  sekundlich weitergeschalteten Nebenuhren       NU"    wird eine Linienuhr<I>LW</I> von der Haupt  uhr gesteuert, die über eine Differential  schaltung     DZ    mit einem normalerweise still  stehenden     Kontrollwerk        KW    zusammenarbei  tet.

   Vom Differentialglied der Differential  schaltung     D1    wird ein Schalter<I>Sek</I>     beein-          flusst,    dem über die Leitung     lyZI    der Minuten  impuls zugeführt wird. Statt des von der       minutlich        fortgeschalteten        Nebenuhrenlinie     abgenommenen Minutenimpulses kann auch  der für die     Gleichstellung    der Hauptuhr  dieser zugeführte     MEZ-Impuls    unmittelbar  verwendet werden, insbesondere dann, wenn  Anlagen ohne     minutlich        fortgeschaltete    Ne  benuhren vorliegen.

   Der Schalter<I>Sek</I>     be-          virkt,    wenn beim Eintreffen des als     Gleieh-          stellimpuls    benutzten Minuten- oder     MEZ-          Impulses    die Hauptuhr korrigiert worden ist,  zunächst die Einschaltung des     Kontroll-          werkes    KW über den Schaltkontakt     SK.     Über den weiteren,

   vom Schalter<I>Sch</I> ge  steuerten Schalter     SL    wird je nach der Rich  tung der vorzunehmenden Gleichstellung ent  weder nur die Leitung     SI    für die Sekunden  impulse von der Hauptuhr<I>HU zu</I> den Neben  uhren     NLU,"    und der Linienuhr LW unter  brochen oder ausserdem noch der Impuls  geber<I>IG</I> auf diese Nebenuhren geschaltet.  



  In     Fig.    2 ist der Teil der Anordnung nach       Fig.1,    der die Linienuhr<I>LW,</I> das Kontroll  werk KW und das Differentialgetriebe     D1     enthält, nochmals     gesondert        herausgezeichnet.     Die Anordnung ist so getroffen,     dass-    bei still  stehendem Kontrollwerk, also normaler Fort  schaltung der Nebenuhren NU", das Diffe  rentialglied und damit die     Nockenscheibe    Q    des Differentialgetriebes     DI    in einer Minute  einen Umlauf macht, dass sie aber stillsteht,       wenn    die Linienuhr LW und das Kontroll  werk Zita mit, gleicher Geschwindigkeit (also  gleicher Impulsfolge),

   aber entgegengesetzter  Drehrichtung angetrieben werden.  



  In     Fig.    3 sind die     Nockenscheibe    Q und die  von ihr betätigten Schaltkontakte I und     II    in  Seitenansicht dargestellt. Die     Nockenscheibe          Q    hat eine     einzige    Stellung, in der die Kon  takte I und     II    beide geöffnet sind. Wird sie  nach links verdreht, so gleitet der Schalt  finger     Fg    auf den Teil des Umfanges mit  dem Radius     r,    bei Rechtsdrehung auf den  Teil des Umfanges mit. dem kleineren Radius       r,    Im ersten Fall wird der Kontakt     II,    im  andern Fall der Kontakt I geschlossen.  



  In     Fig.    4 ist die Schaltung der Kontakte I  und     II    dargestellt. Wird durch den ankom  menden     Gleichstellimpuls    der Kontakt p ge  schlossen, so erfolgt nur dann keine Ein  schaltung eines der Relais R und V, wenn zu  diesem Zeitpunkt. die Kontakte I und     II    beide  geöffnet sind, das heisst also, nur in der Lage  der     Nockenscheibe    Q, in der der Schaltfinger       Fg    (Fug. 3) auf dem den Radius     r"    aufweisen  den Teil des Umfanges der Scheibe Q auf  liegt. Dies ist nur während einer einzigen  Sekunde der Fall.

   Geht. die Linienuhr gegen  über der korrigierten Normalzeit vor oder  nach, so ist zur Zeit der Ankunft des Gleich  stellimpulses entweder der Kontakt I oder der  Kontakt     II    geschlossen. In diesem Fall spricht  also bzw. Relais R oder Relais V an. Um zu  vermeiden, dass die Relais ansprechen, wenn  das     Kontrollwerk        KW    nicht in seine Ruhe  lage zurückgelaufen ist, ist noch die Nocken  scheibe 11 auf der Sekundenwelle des     Kon-          trollwerkes    vorgesehen, die, wie in     Fig.3    in  Seitenansicht dargestellt, die beiden Kontakte       mk    und     Inn    steuert.

       Nur    in der Ruhelage des       Kontrollwerkes    KW ist der Kontakt     mit    ge  schlossen; nur dann also wird durch den       Gleichstellimpuls    die Einschaltung eines der  Relais R oder V möglich.  



  Der in     Fig.    5 im vereinfachten Schalt  schema dargestellten grundsätzlichen     Anord-,          nung    ist. eine mechanische Differentialschal-           tung    der in den     Fig.    2, 3 und 4 gezeigten  Art zugrunde gelegt. Das von der Hauptuhr       IIL'    gesteuerte Relais S bewirkt, dass der  Kontakt s jeweils eine Sekunde lang geschlos  sen und dann wieder eine Sekunde lang       äeöffnet    ist. Dadurch wird das     Relais        LL     immer abwechselnd     für    eine Sekunde an  Spannung gelegt und eine Sekunde abge  schaltet.

   Seine beiden Kontakte     1l    schalten  dann in jeder Sekunde die Nebenuhren     NII     und die Linienuhr<I>LW</I> an wechselnde Polari  tät, was jeweils zu einer Weiterschaltung  dieser Uhren um eine Sekunde führt. Über  das Differentialgetriebe     DI    wird bei diesem  normalen Betrieb die     Nockenscheibe    Q (siehe       Fig.    3) einmal in einer Minute um 360   gedreht.  



  Der Minutenimpuls wird bei     11II    auf das  Relais P gegeben.     Gehen.    Nebenuhren<I>NU</I> und  Linienuhr<I>LW</I> richtig, so kommt der Minu  tenimpuls in der     Sekunde,    in der die Nocken  scheibe Q so steht, dass die Kontakte I und     II     des Schalters<I>Sch</I> geöffnet sind. Es erfolgt  dann keine Einschaltung eines der Relais R  und V.  



  Geht die Linienuhr LW und damit die  Nebenuhren<I>NU</I> zu diesem Zeitpunkt um  einige Sekunden vor, so ist, wie aus     Fig.    3  entnommen werden kann, beim Eintreffen  des     Minutenimpulses    der Kontakt I geschlos  sen; beim Schliessen des Kontaktes p wird  also das Relais R eingeschaltet, das über sei  nen Kontakt     rk    das Relais     LK    an den Kon  takt s des Sekundenrelais S legt und sich über  den     Kontakt.    rh hält.

   Für die Dauer der Er  regung des Relais R erhält also das     Kontroll-          werk    KW über die Kontakte     lk    des Relais     LK     die normalen Sekundenimpulse der Haupt  uhr<I>HU.</I> Gleichzeitig wird über den Kontakt       i-1    das Relais     LL    abgeschaltet, so dass Neben  uhren     NZI    und Linienuhr LW stehenbleiben.

    Da das Kontrollwerk KW nunmehr allein       Fortschaltimpulse    erhält, dreht es die Nocken  seheibe Q     (Fig.    3) so lange rückwärts, bis der  Finger     I1        'g    auf den Teil des Umfanges von     Q     aufläuft, der den Radius     r.    hat. Hier wird  der Kontakt I geöffnet, das Relais R wird  stromlos, schaltet über seinen Kontakt     rk    das    Relais     LK    und damit das Kontrollwerk KW  von der Hauptuhr ab und legt über seinen  Kontakt     r1    das Relais     LL    und damit Linien  uhr LW und Nebenuhren<I>NU</I> wieder an die  Hauptuhr<I>HU.</I>  



  Geht die     Linienuhr    LW und damit die       I\ebenuhren   <I>NU</I> dagegen beim Eintreffen     des          Gleiehstellimpulses    um einige     Sekunden    nach,  so ist zu diesem Zeitpunkt der Kontakt     II    des  Schalters<I>Sch</I> geschlossen. Beim Ansprechen       des.    Kontaktes p wird also das Relais V ein  geschaltet, das sich über den Kontakt     vh     selbst hält und ebenfalls, diesmal über den  Kontakt     vk,    das Relais     LK    an den Kontakt s  des     Fortschaltrelais    S legt.

   Auch in diesem  Fall wird     also    das Kontrollwerk KW ange  lassen und für die Dauer der Ansprechzeit  des Relais V mit den normalen Sekunden  impulsen der Hauptuhr weitergeschaltet.  Gleichzeitig wird aber über den Kontakt     v,     nicht nur der Kontakt s des     Fortschaltrelais     S vom Relais     LL    abgetrennt, sondern auch  der besondere Impulsgeber<I>IG</I> auf dieses  Relais     LL    aufgeschaltet. Dieser Impulsgeber  liefert eine Impulsspannung von höherer  Folgefrequenz als die, welche die Hauptuhr  über das Relais S gibt, so dass     also    die Linien  uhr LW und die Nebenuhren<I>NU</I> rascher als  beim normalen Betrieb weitergeschaltet wer  den.

   Dadurch wird erreicht, dass das Diffe  rentialglied des Differentialgetriebes     DI    und  damit die     Nockenscheibe    Q     (Fig.    3) trotz     der     vom Kontrollwerk KW     hervorgerufenen     Rückdrehung sich in der normalen Drehrich  tung so lange weiterdreht, bis der Finger     11'g     wieder auf den Teil des Umfanges von     Q    auf  läuft, der den Radius     r.    hat. Diese     Stellung     von Q wird dann erreicht, wenn die Linien  uhr LW die Verspätung aufgeholt hat, die  Nebenuhren<I>NU</I> also die richtige Zeit zeigen.  



  Das Kontrollwerk     KW    dient     also,    wie im  vorstehenden gezeigt, zum Festhalten der  richtigen Zeit für die Dauer des     Gleichstell-          vorganges,    währenddessen ja unter Umstän  den mehrere Sekunden vergehen können.

   Da  das Kontrollwerk KW in dieser Zeit aber  regelmässig die     Sekundenimpulse    der Haupt  uhr erhält und im Augenblick der Korrektur      der Hauptuhr angelassen worden ist, ist auf  diese Weise tatsächlich erreicht, dass das     Kon-          trollwerk    während des     Gleichstellvorganges     um     ebensoviele    Sekunden weitergeschaltet  wird wie die Hauptuhr, das heisst also, dass  durch die Linienuhr erst dann die Abstellung  des     Gleichstellvorganges    veranlasst wird, wenn  tatsächlich ihr Stand mit dem der Hauptuhr  in Übereinstimmung gebracht worden ist.

   In  diesem Augenblick öffnet sich der Kontakt     II,     da der Kontaktfinger     Pg    den Teil der Nocken  scheibe Q mit dem vergrösserten Radius     ;-,.     verlässt, und damit fällt das Relais V ab.  Durch den Kontakt     vl;    wird das Relais     Uri     und damit das     Kontrollwerk    KW von dem  Kontakt s abgetrennt; durch den Kontakt     v,     werden das Relais     LL    und damit die Linien  uhr LW und die Nebenuhren     NLr    vom Im  pulsgeber<I>IG</I> ab- und wieder auf die Haupt  uhr HU bzw. das von ihr betätigte Relais     S     geschaltet.  



  In - allen Fällen ist damit in der Regel  wenige Sekunden nach der     Korrektur    der  Hauptuhr auch die     GleiclLsteliung    der Neben  uhren mit dieser durchgeführt. Die Neben  uhren laufen dann in     Abhängigkeit    von der       Hauptuhr   <I>HU</I> normal weiter, wobei sich,  da zunächst Abschaltung, das heisst Stillstand  des Kontrollwerkes KW nach Beendigung des       Gleichstellvorganges    angenommen wurde,     auch.     die     Nockenscheibe    Q in normaler Weise in  Uhrzeigerrichtung weiter dreht.

   Bei Ausfüh  rung der     Nockenscheibe    Q in der dargestell  ten Form lässt sich Vor- und Nachgehen der  Nebenuhren     tun    Beträge bis 30 Sekunden aus  gleichen.  



  Um die Bedeutung der     Nockenscheibe        11     und der durch sie betätigten Kontakte     irc",     und     in,,.    (siehe wieder     Fig.    3) näher darzu  legen, sollen zunächst zwei     Gleichstellvor-          gänge    betrachtet werden, bei denen ein Nach  oder Vorstellen der Nebenuhren nicht erfor  derlich ist. Der     Gleichstellimpuls    komme     zuni     Beispiel in der 60.

   Sekunde einer     -Minute    und  treffe das     erstemal    den Finger     Fg    (Fis. 3) in  der richtigen Lage, das heisst, die beiden  Kontakte I und     II    seien geöffnet. Ein Gleich  stellvorgang für die Nebenuhren wird nicht;    ausgelöst.

   In der folgenden     Minute        niaelxt    die       NOekeixseheibe    Q einen vollen Umlauf, der  Finger     Fcg    ist also in der 60.     Sekunde    dieser  Minute     wieder    an der gleichen Stelle wie beim  Eintreffen des zuerst genannten     Gleiclistell-          impulses.    Wieder sind der Kontakt I und der  Kontakt     II    geöffnet, das heisst, es wird auch  diesmal kein     Gleichstellvorgang    ausgelöst,  wenn der     Gleichstellimpuls    zu diesem Zeit  punkt eintrifft.  



  Anders wird die     Saehe,    wenn ein     Gleicli-          stell.vorgang    für die     Nebenuhren    stattgefun  den hat. Er hat. einige Sekunden, die     Kor-          rekturdauer,    in Anspruch genommen, so dass       also    die im folgenden als Normalstellung be  zeichnete Stellen - der     loekeiischeibe    Q, bei  der der Finger     Fg    auf dem Teil des Umfanges  mit dem Radius     j-"    anfliegt, erst uni die Kor  rekturdauer nach der 60.

   Sekunde erreicht       wird,    in der der     Gleiclistellinipuls        gekommen     ist. A_     us    dieser     Normalstellung    beginnt nach  dem     Gleichstellvorgang    die normale Weiter  drehung der     Noekenseheibe    Q also mit einer  Verspätung von     zum    _ Beispiel     -1    Sekunden.  Das bedeutet, dass der nächste     Gleicbstell-          impuls,    der wieder in der 60.

   Sekunde einer       Minute    der Normalzeit gegeben wird,     .I    Sekun  den vor     dem    Auflaufen des Fingers     Fg    auf  den Teil     des    Umfanges der Scheibe Q mit dem  Radius     r"    einträfe,     obgleielx    in dieser     -Minute     die     Nebenuhreix    sich gegenüber der     Hauptuhr     in ihrer Stellung nicht verändert haben. Es ,  würde also ein falscher     @leichstellvorgang    aus  gelöst werden.

   Die Verspätung der Nocken  seheibe Q wird nun     dadureli    kompensiert, dass  sie für 56     Sekunden    stillgesetzt wird, indem  ihre     Antriebe        LIV    und K IV     gleicbzeitig    arbei  ten.

   Wenn dann die     Hauptuhr    60 Sekunden  zeigt; ist. das Kontrollwerk     KIZ'    in seiner     Aus-          gangsstellung-    angekommen     (Fis.    4) und setzt  sich selbst still und die     Nockenseheibe    Q wird  im     Synchronismus        niit    der Sekundenwelle der       Hauptuhr        IIL'    durch die Linienuhr LW  weiterbewegt. Das     Werk        KW    wirkt somit. als  Zeitspeicher für die Dauer der Gleichstellung  der Nebenuhren.  



  Es wird dabei     dafür    gesorgt, dass nach  jedem beendeten     Gleichstellvorgang    das Kon-           trollwerk        KW    nicht in der durch diesen       (:Z'leiehstellvorgang    erreichten zufälligen End  stellung stehenbleibt, sondern stets in die  Lage zurückgedreht wird, bei deren Erreichen  die Stellung der Scheibe     Q    relativ zur Stel  I     ung    der Hauptuhr wieder richtig ist..

   Dies  geschieht bei der Anordnung nach     Fig.    5 mit       I1        ilfe    des Kontaktes     m,k,    der durch die in den       Fi-.    2 und 3 gezeigte     Nockenseheibe        i12    be  tätigt wird.

   Er bewirkt, dass nach dem Ende  eines     Gleiehstellvorganges,    das heisst, wenn  (las Relais     LIi    durch das öffnen der Relais  kontakte rk oder     2'k    von der Hauptuhr<I>HU</I>  bzw. ihrem     Fortsehaltkontakt    s abgetrennt  wird, das     Kontrollwerk        KW    trotzdem noch  so lange die normalen Sekundenimpulse von  der     LIauptuhr    erhält, bis es seine Ausgangs  stellung wieder erreicht hat..

   Sitzt die     Noeken-          scheibe        IZ    auf der Sekundenwelle des     Kon-          trollwerke:;        KW,    so entspricht diese Grund  stellung beispielsweise der Stellung des       Sekundenzeigers        S    in der 60. Sekunde einer  Minute. Sobald das Kontrollwerk in diese  Stellung zurückgelaufen ist, öffnet sich der  Kontakt     1)Lk    und erst dann bleibt das     Kon-          trollwerk        K    W wirklich stehen.

   Um mit Sicher  heit. zu verhindern, dass während der  Rücklaufzeit des Kontrollwerkes in die  Normalstellung, also zu einer Zeit, in der das  Kontrollwerk eine beliebige und völlig     un-          definierte    Stellung gegenüber Hauptuhr und  Linienuhr einnehmen kann, ein     Gleichstell-          vorgang    ausgelöst wird (die Kontakte I,     II,     sind bei diesem Rücklauf allerdings offen),  ist. in Reihe zum Kontakt p des     Gleichstell-          relais    P ein Hilfskontakt     mp    vorgesehen, der  ebenfalls durch die     Nockenseheibe    H betätigt  wird.

   Wie in     Fig.3    dargestellt, ist dieser  Kontakt nur in der Normalstellung der       Noekenscheibe        ill    geschlossen, verhindert also   < las Ansprechen der Relais R, und V in jedem  andern Zeitpunkt. vor dem Erreichen der Nor  malstellung des Kontrollwerkes KW.  



  Der in     Fig.6    dargestellten Ausführungs  form ist eine     Uhrenanlage    zugrunde gelegt,  deren. Hauptuhr<I>HU</I> über einen Lade- oder       Entladestromstoss    eines Kondensators     Ko    ein  polarisiertes Relais E nach jeweils einer    Sekunde umlegt. Die Bedeutung der Relais G  und X, über die bzw. der Lade- und Entlade  stromstoss des Kondensators     Ko    geleitet wird  und die der Sicherung der Hauptuhr gegen  Störungen dienen, spielt für die Wirkungs  weise der beschriebenen Anordnung an sich  keine Rolle.

   Der Relaiskontakt e liegt nach  dem Vorgesagten abwechselnd eine Sekunde  in Trennlage und eine Sekunde in Zeichen  lage und betätigt dadurch das Relais S derart,  dass es über seinen Kontakt s3 das Relais L  stets für eine Sekunde an Spannung legt und  dann wieder für eine Sekunde abschaltet. In  ähnlicher Weise, wie bei der Beschreibung der       Fig.    5 dargelegt, verursacht dies eine sekund  liche Weiterschaltung der Nebenuhren<I>NU</I>  mit Hilfe der Relaiskontakte 1.

   Parallel zum  Relais     S        ist    eine Wicklung des Relais     LL    ge  legt, die über die Kontakte     1l    die Linienuhr  LW in der gleichen Weise mit sekundlichen       Fortschaltimpulsen    versorgt, wie dies das  Relais<I>L</I> für die Nebenuhren<I>NU</I> tut. Der  Aufbau des Schalters     Sch    entspricht im gro  ssen und ganzen dem der Anordnung nach       Fig.    5. Jedoch sind die Relais     R    und V mit je  einer Gegenwicklung versehen, die das ent  sprechende Relais abwirft.  



  Zur Betätigung des Schalters     Sch    ist wie  der beispielsweise eine Vorrichtung wie die  in den     Fig.    2 und 3 dargestellte zu denken,  das heisst also insbesondere eine Nocken  scheibe, mit der über einen Betätigungsfinger  die Schaltkontakte I und     II    geöffnet und ge  schlossen werden. Beim Eintreffen des Gleich  stellimpulses über das Relais P wird je nach  Stellung der Kontakte I und     1I    entweder das  Relais R. oder das Relais V oder keines von  beiden eingeschaltet. Gehen nach der Korrek  tur der Hauptuhr die Linienuhr<I>LW</I> und da  mit die Nebenuhren<I>NU</I> vor, so wird auch bei  dieser Anordnung, wie bei der in     Fig.    5 dar  gestellten, das Relais R über den Schalter  kontakt I eingeschaltet.

   Es hält sich über  seinen Kontakt     r,    selbst und schaltet über  den Kontakt r2 das Relais     LK    ein, wodurch  das Kontrollwerk KW die normalen Impulse  für die sekundliche Weiterschaltung von der       IIauptuhr    HU erhält. Durch den gleichen      Kontakt     r.,    werden die Relais     S    und     LL    von  der Hauptuhr abgetrennt, das heisst, die  durch das Relais S gesteuerten Nebenuhren       1U    und die durch das Relais     LL    gesteuerte  Linienuhr     L-'    bleiben stehen.

   Nach Beendi  gung des     Gleichstellvorganges    wird der Kon  takt I des Schalters     Sch    geöffnet und wirft  über die noch     geschlossenen    Kontakte     r1'    und       ri"    mit- Hilfe einer Gegenwicklung das Relais  R ab.

   Dadurch wird mit Hilfe des Kontaktes       r",        wieder        die        normale     der  Nebenuhren<I>NU</I> durch das Relais S und des  Linienwerkes     LW    durch das Relais     LL        ver-          anl'asst.    Da.

   indessen der     Rückführlkontakt        gn,@,     der von der Sekundenwelle des     Kontroll-          werkes        K-41%    gesteuert wird, noch     geschlossen     ist, so erhält das     Kontrollwerk    über das Relais       LX    bis zu seiner     Rückkehr    in die Normalstel  lung weiterhin ebenfalls die Sekundenimpulse  der Hauptuhr.  



  Geht zur Zeit     der    Ankunft des Gleich  stellimpulses die     Uhrenanlage    nach, so spricht  nach der Korrektur der Hauptuhr über den  Kontakt     II    des     Schalters    Seit das Relais Z'  an, (las sich, über den Kontakt     -v=    selbst hält.  Dieses Relais schaltet über den Kontakt     z,:,     ebenfalls das Kontrollwerk bzw. dessen Be  tätigungsrelais     LX    ein, trennt aber die Fort  schaltrelais     ,.\für    die Nebenuhren<I>NU</I> und     LL     für die Linienohr<I>LW</I> nicht von der Haupt  uhr ab.

   Jetzt. bekommen also sowohl die  Nebenuhren     NL"    als auch die Linienuhr     LZ-i'     und das     Kontrollwerk        XIV    die normalen       Sekundenimpulse.    Das Relais Y     schaltet    je  doch ausserdem über den     Kontakt.        z@3    das  Relais N ein, dessen Kontakt     7r,3    eine Gegen  wicklung des Relais L mit dem Kontakt f  eines polarisierten Relais F verbindet. Dieses  Relais wird seinerseits von dem Kontakt s  des Relais S gesteuert.

   Es hat     zwei    Wicklun  gen, von denen die eine mit einem Kondensa  tor     Ko.x,    die andere mit einem     Widerstand          IYi-i    verbunden ist. Ebenso wie der Kontakt  s3 des Relais S, der über das Relais L die  Nebenuhren<I>NU</I> steuert, wird auch der Kon  takt     s,z    in sekundlichen Abständen abwech  selnd     umgelegt.    Seine     Umschaltung    erfolgt  gleichzeitig mit der Umschaltung des Kon-         taktes    s3.

   Nach jedem Umschalten des Kon  taktes     s,,    fliesst. zunächst durch die eine der  Wicklungen des Relais F ein Ladestromstoss  für den     Kondensator        Ko.i.    Nach dessen Ab  klingen überwiegt der Dauerstrom durch den       Widerstand        Wil    und das Relais legt seinen       K=ontakt    f3 um, und zwar jeweils eine halbe  Sekunde nach dem     Umschlag    des Kontaktes       s.i.    Diese Zeit. ist. mit Hilfe der     Widerstände          W,,    und     W,1        einstellbar.     



  Die     Wirkungsweise    dieser Anordnung ist       die    folgende:  Wird das Relais. S an Spannung gelegt,  so schliesst sieh der Kontakt, s.; und legt das  Relais L an     Spannung,    worauf die Neben  uhren     NU        uni    eine Sekunde     weitergeschaltet     werden. Gleichzeitig wird der Kontakt s x nach  links umgelegt, und es fliesst. jetzt. ein Lade  stromstoss für den Kondensator     Koi    durch die  eine Wicklung dieses Relais.

   Nach einer  halben Sekunde ist der Ladestromstoss durch       Ko,4        abgeklungen    und (las Relais F legt seinen  Kontakt. f3 in     (lie        Trennlage    um. Es fliesst  jetzt auch     durch    die     Gegenwicklung    von     T.     ein Strom über f3 und v." so dass das Relais L       abfällt    und die     Nebenuhren    NU uni einen  Schritt weiter geschaltet werden.

   Eine halbe  Sekunde später öffnet sieh der Kontakt s3;  gleichzeitig wird der Kontakt     si    in die ge  zeichnete Stellung     uni@@eles@t.    Diesmal     ergibt     sieh ein     Umladestromstoss    durch     den.    Konden  sator     Ko.z,    der den Kontakt     f3    des Relais F  zunächst in der     Trennlage    festhält.

   Es liegt  jetzt. also nur noch die\     Gegenwicklung    des  Relais     h    an     Spannung,    das Relais     sprielit     wieder an und die     Nebenuhren   <I>NU</I> erhalten  einen weiteren     Fortschaltiinpuls.    Nach aber  mals einer halben     Sekunde    ist der L     mlade-          stromstoss    durch     Ko-,    abgeklungen; der Dauer  strom durch     1-1'i4,    jetzt anders gepolt als bei  der vorhergehenden Phase,     legt    den Kontakt  '3 von F in die Zeichenlage uni.

   Damit ist das  Relais L vollständig stromlos geworden, die  Kontakte     t    fallen. in die dargestellte Lage  zurück und geben wieder einen     Fortsehalt-          stroinstoss    auf die Nebenuhren. Auf diese  Weise erhalten die     Nebenuhren,        sol'aiig-e    das  Relais N eingeschaltet ist,     Fortsehaltinipulse              ciiier        gegenüber    der normalen verdoppelten       Folgefrequenz.    Innerhalb von zwei Sekunden        erden.    die Nebenuhren daher jeweils um 4       schritte    vorwärts geschaltet, das heisst,

   sie  Holen in 2     Sekunden    eine Verspätung von 2  Sekunden ein.  



       Beien    Ansprechen des Relais 1' wird durch  seinen Kontakt     r    ; ausser dem Relais N noch  (las Relais N L an Spannung gelegt, das seiner  seits     über    den Kontakt     n1.-    die Gegenwicklung       fier    (las Relais     LL    an den Kontakt     f3    legt.       :\iti'    diese Weise wird erreicht, dass auch die       Linienuhr    L W in der     g@leiehen    Weise wie die       Nebeimhren    die doppelte     Fortsehaltfrequenz          erbalten.     



  Nach     Beendigung    des     Gleichstellvorganges          wird    der Kontakt TI des Schalters     Sch    ge  öffnet, das Relais     -1'    wird über die Kontakte       i,]'        lind        i@l"    abgeworfen und schaltet mit. Hilfe       >eines    Kontaktes     v3    die Relais<I>N</I> und<I>NL</I> ab.

         Von    diesem Augenblick an erhalten die       Ne=benuhren        N1'    und die Linienuhr     LIV    wie  der die normalen     Fortsehaltimpulse    in     sekund-          lielien    Abständen.

   Auch der Kontakt     v,    ist       geöffnet    worden,     .-jedoch    bleibt das     Kontroll-          werk    bzw. sein Relais     LK    noch so lange einge  schaltet, bis durch den Rücklauf in die     Nor-          irialst.ellun        @g    der Kontakt.     ml,    geöffnet wird.

         Damit    ist die Anlage wieder in der     Ausgangs-          ;telluns-        lind        zur    Aufnahme des nächsten       Gleichstellimpulses    bereit..  



  Mit     Hilfe    der Schalter N     V    und<I>NS</I> kann  eine Verstellung der Nebenuhren     Ntt    von       1land    vorgenommen werden. Dabei wird       durch    die Betätigung von<I>NS</I> in der gleichen  Weise wie durch das Ansprechen des Relais N       erreieht,    (lass die Relais<I>L</I> und     LL    ausser vom  .Kontakt     s;,    bzw. c auch noch vom Kontakt f 3       gesteuert,    werden, also die Frequenz der     Fort-          schaltimpul:5e    verdoppelt. wird.  



  Die Anordnung nach     Via.    6 zeichnet. sich       gegenüber    den andern Anordnungen dadurch  aus, dass infolge der Verwendung eines von  der Hauptuhr gesteuerten Impulsgebers für  die     Gleichstellung    die Entstehung von Kurz  impulsen verhindert. wird. Weiter eignet sie       #."ieli    insbesondere zum nachträglichen     An-          bringen    an bereits bestehende     Uhrenanlagen,       bei denen die     Fortsehaltung    mit     a    Hilfe eines  polarisierten Relais E und eines durch dieses  betätigten neutralen Relais S erfolgt.

   Die  Zwischenschaltung eines weiteren neutralen  Relais L wird in solchen Fällen dann     erfor-          derlieh,    wenn eine grössere Anzahl von Neben  uhrenlinien von der Hauptuhr aus zu ver  sorgen sind. An den Stellen     y    ist     jeweils    an  gedeutet, von wo ab die vorstehend beschrie  bene Anordnung in     mehrfacher    Ausführung  vorgesehen werden mass, wenn eine Anlage  mit mehreren     Nebenuhrenlinien    vorliegt. Es  zeigt sich dabei insbesondere als vorteilhaft,  dass die, aus Kontrollwerk<I>KW</I> und Linienuhr  <I>LW</I> bestehende Gleichstellvorrichtung nur  einmal vorgesehen werden muss.

   Auch brau  chen Linienuhr     LW    und Kontrollwerk     KW     keine vollständigen Uhren mit Zeigern und  Zifferblatt zu sein, es genügt vielmehr auch  die Verwendung blosser     -Werke.     



  Die in der     Fig.    6 eingezeichneten Kon  takte<I>t</I> und     1,3    sind für die Wirkungsweise  der Anordnung nicht von Bedeutung. Sie  gehören ebenso wie die Relais G und X zu  den Überwachungseinrichtungen der     Uhren-          a.nlage,    die diese vor Kurzschlüssen und ahn  liehen Schäden schützen sollen.

Claims (1)

  1. ,.PATENTANSPRUCH: Uhrenanlage mit einer Anordnung zur Gleichstellung von sekundenweise weiter geschalteten Nebenuhren mit ihrer durch einen Gleichstellimpuls korrigierten Haupt uhr, dadurch gekennzeichnet., dass ein bei der Korrektur der Hauptuhr anlaufendes Kon trollwerk für die seit diesem Zeitpunkt laufende Dauer der Gleichstellung der Neben uhren als Zeitspeicher wirksam ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch den Gleich stellimpuls bei im Moment der Korrektur der Hauptuhr voneinander abweichendem Stand von Haupt- und Nebenuhren über einen Schalter angelassenes und dann von der korrigierten Hauptuhr weiter gesteuertes Kontrollwerk vorgesehen ist, das über ein Differentialgetriebe und einen von diesem betätigten Schalter mit einer den Stand der Nebenuhren einer Linie zeigenden Uhr derart gekoppelt ist,
    dass den gleichzustellenden Nebenuhren von der normalen Folgefrequenz der Fortschaltimpuls je nach der erforder lichen Richtung der Gleichstellung nach oben oder unten in der Folgefrequenz abweichende Fortschaltimpulse zugeführt werden und dass beim Erreichen des Gleichlaufes der Neben uhren mit der Kontrolluhr die normale Ab hängigkeit der Nebenuhren von der Haupt uhr wieder hergestellt wird. 2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein und dasselbe Diffe rentialgetriebe zur Feststellung der Differenz zwischen dem Stand der Hauptuhr und dem Stand der Nebenuhren und zum Vergleich zwischen dem Stand des Kontrollwerkes und dem Stand der Nebenuhren während des Gleichstellvorganges vorgesehen ist-. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Differentialglied des Differentialgetriebes über eine Noekenscheibe je nach Richtung- der Differenz zwischen dem Stand der Nebenuhren einen von zwei Schalt kontakten betätigt, von denen jeder die Ein schaltung des Kontrollwerkes veranlasst, und ferner der eine die Absehaltung der nachzu stellenden Nebenuhren von der Hauptuhr, der andere die Aufschaltung eines Impuls gebers auf die Nebenuhren bewirkt. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss ein über eine weitere Nockenseheibe vom Kontrollwerk bewegter Schalter vorgesehen ist, der die Auslösung der von der Nockenscheibe am Differential glied gesteuerten Schaltvorgänge nur in der Ruhelage des Kontrollwerkes zulässt und den Rücklauf des letzteren in diese Ruhelage nach jedem Gleichstellvorgang veranlasst.
CH297907D 1951-03-14 1951-09-25 Uhrenanlage mit einer Anordnung zur Gleichstellung von sekundenweise weitergeschalteten Nebenuhren mit ihrer durch einen Gleichstellimpuls korrigierten Hauptuhr. CH297907A (de)

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