CH297947A - Abgasturbinenanlage an Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Abgasturbinenanlage an Brennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B39/00—Component parts, details, or accessories relating to, driven charging or scavenging pumps, not provided for in groups F02B33/00 - F02B37/00
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02B37/02—Gas passages between engine outlet and pump drive, e.g. reservoirs
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Description
Abgasturbinenantage an Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft. eine Abgasturbi- nenanlage an Brennkraftmaschinen, bei der Treibgase nur einen Teil der Turbinenbe- schaufelung beaufsehlagen und Luft. zwecks Kühlung durch den Rest der Beschaufelung unter Ausnutzung der Abgasenergie hin- durchgesaugt wird.
Die Erfindung besteht darin, dass die zur Förderung der Kühlluft bestimmten Abgase unter Umgehung des Schaufelkranzes zur Förderung der Kühlluft unmittelbar heran gezogen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungs- gegensta.nd in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt: Es zeigen die beiden Abbildungen jeweils schematisch die Zylinder- und Abgas <B>1</B> urbinenanordniung einer Brennkraftmaschine, und zwar: die Fig.1 mit reiner Abgasejektor-Saug, einwirkung auf die Kühlluft und die Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1, bei welcher die Ejektorwirkung durch ein von der Turbine angetriebenes Sauggebläse unter. ',tützt wird.
In beiden Figuren sind die Auspuffstutzen der Brennkraftmaschine mit den Bezugszei- ehen I bis VI gekennzeichnet. Die Stutzen 1 bis IV sind an eine Auslassleitung a, die Stutzen V und VI an eine Auslassleitung b angeschlossen.
Die in der Leitung a gesam melten Abgase gelangen in ein Einlassgehäuse c, das sich mir über einen Teilumfang des Turbinenläufers d erstreckt, und beaufschla- gen dort dessen Schaufeln e. Hinter dem Läufer cd sammeln sich die Abgase in einem: Auslassgehäuse f, aus welchem sie über eine Auslassleitung g ins Freie gelangen.
Soweit die Schaufeln der Turbine d durch die Abgase nicht beaufschlagt werden, ist eine Beaufschlagung durch Kühlluft vorgesehen., Diese wird durch eine Leitung h der Aussen luft entnommen, tritt in das Einlassgehäuse i ein, das sich über den vom Einlassgehäuse c nicht erfassten Umfang der Turbine erstreckt, beaufschlagt die Schaufeln e und wird über . den Auslasssammelraum <I>k</I> und eine Leitung l nach aussen abgeführt.
Um hierbei Kühlluft durch die Laufschaufeln e hindurchzusailgen, ist die Auspuffsammelleitung b für die Zylin der V und VI zu einer Düse m geformt und ; mit dem Ende der Kühlluftableitung derart zusammengeführt, dass die in Pfeilrichtung <I>x</I> aus der Düse<I>m</I> austretenden Auspuffgase eine Ejektor- oder Saugwirkung auf die die Turbine beaufschlagende gühlhift ausüben: ;
Vorzugsweise ist bei Fahrzeugen der Düsen austritt m, derart gerichtet, dass dessen Rück stosswirkung den Fahrzeugvortrieb vergrössert.
Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist -die Anordnung derart getroffen, dass die i Luftleitung l von innen her in die Düse na einmündet. Die Anordnung kann aber auch umgekehrt so getroffen sein, dass die Aus puffleitung innerhalb der Luftleitung liegt. Anstatt die gesamten Auspuffgase eines oder mehrerer Zylinder saugend auf die Kühlluft einwirken zu lassen, ist es auch möglich, nur einen Teil der Abgasmenge dieser Zylinder zur Förderung der Kühlluft mitheranzuzie- hen und den restlichen Abgasanteil auf die Turbinenbeschaufelung einwirken zu lassen.
Eine solche Anordnung ist in Fig.2 durch die Leitung b' strichpunktiert angedeutet.
Bei Flugmotoren mit. Abgasturboladern ist eine besonders günstige Eigenschaft einer solchen Kühlluftförderung, dass .die Ejektor- wirkung bei grossen Höhen oder hohen Lei stungen, bei denen die Kühlung am notwen digsten ist, durch die grösseren Ausströirige- schwindigkeiten am stärksten ist.
Ferner ist es unter Umständen von Vor teil, die Förderung der Kühlluft mittels Ejek- torwirkung noch durch eine weitere Förder- vorrichtung zu unterstützen. Eine solche An ordnung zeigt ebenfalls die Fig. 2, wo vor dem durch die Auspuffgase betriebenen Ejek- tor ni, z. B. ein Sauggebläse n, angeordnet ist.
Kühlluft und Abgase können auch in. ein durch eine Wand in zwei Abschnitte unter teiltes gemeinsames Gehäuse geleitet ,erden, wobei die Unterteilung derart getroffen ist, dass der Raum, durch den die Kühlluft hinter dem Turbinenrad abströmt, von .dem Raum, durch den die das Turbinenrad antreibenden Abgase abströmen, voneinander getrennt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abgasturbinenanlage an Brennkraftmaschi- nen, bei der Treibgase nur einen Teil der Turbinenbeschaufelung beaufschlagen und Luft zwecks Kühlung durch den Rest der Beschaufelung unter Ausnutzung von Abgas energie hindurchgesaugt wird, dadurch ge- kennzeichnet,, dass die zur Förderung der Kühlluft bestimmten Abgase unter Umgehung des Schaufelkranzes zur Förderung der Kühl luft unmittelbar herangezogen werden.UNTERANSPRCTCHE 1. Abgasturbinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspuffgase von mindestens einem Zylinder derart in einen Rautn, durch den die Kühl heft hinter dem Turbinenrad abströmt, gelei tet werden, dass die abströmenden Auspuff gase die Kühlluft ejektorartig durch die Be- schaufelung hindurchsa.ugen. ?. Abgasturbinenanlage nach Patentan- sprueh, .dadurch gekennzeichnet, dass von jedem Zylinder,dessen Abgasmenge zur För derung der Kühlluft. herangezogen wird, jeweils nur eine Teilmenge zur Förderung der Kühlluft dient, während .die restliche Teil menge die Turbinenschaufeln beaufschlagt. 3. Abgasturbinenanlage nach Unteran spruch 1, dadurch ;ekennzeiehnet, dass der Raum, durch den die Kühlluft hinter dem Turbinenrad abströmt, von dem Raum, durch den die das Turbinenrad antreibenden Abgase abströmen, durch 'fände getrennt ist.4. Abgasturbinenanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ejektordüse, mittels welcher die Kühlhift durch das Rad hindurehgesaugt wird, mit einer weiteren Einrichtung zum. Fördern von Kühlhift hintereinander--esehaltet ist. 5. Abgasturbinenanlage nach Unteran spruch 1, an Fahrzeugmotoren, dadurch ge kennzeichnet., dass der Ejektor (in) so ange ordnet ist, dass durch Rückstosserzeugung der Vortrieb vergrössert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE297947X | 1942-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH297947A true CH297947A (de) | 1954-04-15 |
Family
ID=6090834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH297947D CH297947A (de) | 1942-06-22 | 1944-11-24 | Abgasturbinenanlage an Brennkraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH297947A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0042979A1 (de) * | 1980-06-28 | 1982-01-06 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Mehrkolbenbrennkraftmaschine mit einem Abgasturbolader |
| EP0418909A1 (de) * | 1989-09-21 | 1991-03-27 | Yoshiaki Kakuta | Turbolader, Vorrichtung und Antriebsmethode |
-
1944
- 1944-11-24 CH CH297947D patent/CH297947A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0042979A1 (de) * | 1980-06-28 | 1982-01-06 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Mehrkolbenbrennkraftmaschine mit einem Abgasturbolader |
| EP0418909A1 (de) * | 1989-09-21 | 1991-03-27 | Yoshiaki Kakuta | Turbolader, Vorrichtung und Antriebsmethode |
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