CH298195A - Verfahren zum Löschen von magnetisierbaren Tonträgern. - Google Patents

Verfahren zum Löschen von magnetisierbaren Tonträgern.

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CH298195A
CH298195A CH298195DA CH298195A CH 298195 A CH298195 A CH 298195A CH 298195D A CH298195D A CH 298195DA CH 298195 A CH298195 A CH 298195A
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
    • G11B5/024Erasing

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  • Magnetic Heads (AREA)

Description


  Verfahren zum Löschen von     magnetisierbaren    Tonträgern.    Bei bekannten Verfahren zum Löschen von       Magnetogrammen    auf     magnetisierbaren    Ton  trägern wird der Tonträger einem     hochfre-          quenten    Magnetfeld ausgesetzt. Es ist auch  bekannt, mehrere permanente Löschmagnete  anzuordnen, die den Tonträger berühren oder  sich in der Nähe desselben befinden.  



  Diese Löschverfahren weisen ganz be  stimmte Nachteile auf. Bei Verwendung meh  rerer permanenter Magnete verbleibt auf dem  Tonträger immer ein  Restrauschen , durch  welches die     Dynamik,    d. h. das Verhältnis zwi  schen dem maximalen Signal und der Stör  spannung einer Aufzeichnung auf einem durch  eine derartige Vorrichtung gelöschten Tonträ  ger, sehr stark herabgesetzt wird. Dieses Rau  schen rührt hauptsächlich davon her, dass der  Tonträger nach dem Löschen nicht mehr ab  solut magnetisch neutral ist, sondern eine  bestimmte gleichgerichtete     Vormagnetisierung     aufweist, die vor der Aufnahme unbedingt  entfernt werden muss, wenn starkes Rauschen  und nichtlineare Verzerrungen vermieden wer  den sollen.  



  Man hat     versucht,    diese Nachteile der Lö  schung mit permanenten Magneten durch die       Hochfrequenzlöschung    zu vermeiden. Es zeigt  sich aber, dass es oft unmöglich ist, durch  Verwendung nur- eines     Hochfrequenzlösch-          kopfes    ein stark magnetisiertes oder gesättig  tes Tonband genügend zu löschen, ohne den  Löschkopf übermässig zu erwärmen.  



  Wenn überdies die an den Löschkopf an  gelegte     Hochfrequenzspannung    nicht absolut    symmetrisch ist, was praktisch immer zutrifft,  so entsteht im Tonträger infolge der Nicht  linearität     seiner        Magnetisierungskurve    trotz  dem eine magnetische     Asymmetrie,    welche in  der bereits angedeuteten Weise zu nichtline  aren Verzerrungen und zu übermässigem  Grundrauschen Anlass gibt.  



  Durch das erfindungsgemässe Verfahren  zum Löschen von     magnetisierbaren    Tonträgern  werden die genannten Nachteile vermieden.  Es ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ton  träger nacheinander mindestens zwei zur Lö  schung dienenden     hochfrequenten    Magnetfel  dern ausgesetzt wird.  



  Dadurch wird nicht nur erhöhte     Lösch-          wirkung    erzielt, sondern durch geeignete Wahl  der die Magnetfelder erzeugenden     hochfre-          quenten    Wechselströme kann jede Asymmetrie  des gelöschten Tonträgers vermieden werden.  Die hochfrequenten Wechselströme können da  bei die gleiche oder verschiedene Frequenzen  aufweisen. Sie können auch verschiedene Am  plituden und verschiedene Phasen aufweisen.  Die die Magnetfelder erzeugenden Wechsel  ströme können auch verschiedenen     Oberweilen-          gehalt    aufweisen, können also mit andern  Worten verschiedene Form haben.  



  Die Zeichnung dient zur beispielsweisen  Erläuterung des erfindungsgemässen Verfah  rens.  



       Fig.1    dient dabei zur Erklärung sowohl  der Entstehung der     Vormagnetisierung    im  Tonträger als auch deren Verminderung bei       Hochfrequenzlöschung        mit    durch asymmetri-      sehe     Hochfrequenzströme    erzeugten Magnet  feldern.  



       Fig.    2 zeigt eine Vorrichtung .zur beispiels  weisen Durchführung des erfindungsgemässen  Verfahrens.  



       Fig.1    zeigt die     Magnetisierungskurve    1  eines     magnetisierbaren    Tonträgers. Auf der  Abszisse ist die magnetisierende Feldstärke H,  auf der Ordinate die     Induktion    B des Tonträ  gers aufgetragen.

   Wie bereits erwähnt wurde,  sind die durch die     Löschoszillatoren    erzeugten       Wechselspannungen    praktisch nie symme  trisch, weil die Kennlinien der die     Hochfre-          quenzleistungliefernden        Oszillatorröhren    nicht       symmetrisch    sind und weil zudem zur besse  ren Ausnützung dieser Röhren nicht auf dem  geraden Teil der Kennlinie gearbeitet wird.  Der     Hochfrequenzoszillator    gibt deshalb eine  Spannung ab, die der in     Fig.1    dargestellten  Kurve 2     grundsätzlich    ähnlich sieht.

   Im     Hoch-          frequenzlöschkopf    fliesst ein Strom, durch  welchen die in Kurve 2 dargestellte Feldstärke  im Luftspalt des Löschkopfes erzeugt wird.  Durch Kurve 3 wird die durch dieses Luft  spaltfeld im Tonträger erzeugte     Induktion     dargestellt. Obschon natürlich die Integrale  über die positiven und negativen Halbwellen  des durch den     Löschkopf    fliessenden Stromes  gleich sind, wird bereits die im Luftspalt auf  tretende Feldstärke und in verstärktem Masse  die im Tonträger- erzeugte Induktion (Kurve  3) auf der Seite der grösseren Werte gegen  über der angelegten Spannung überhöht, und  auf der Seite der kleineren Werte abgeflacht  sein.

   Die Asymmetrie des Stromes wird also  durch die     Nichtlinearität    der     magnetischen          Kennlinien,    insbesondere derjenigen des Ton  trägers wesentlich verstärkt, so dass im Ton  träger eine gleichgerichtete     Vormagnetisie-          rung    zurückbleibt.  



  Es ist     nun    die Aufgabe des zweiten     Löseh-          kopfes,    diese     Vormagnetisier-mg    zu vernich  ten. Es ist leicht einzusehen, dass dies im  wesentlichen dadurch geschehen kann, dass an  den zweiten     Löschkopf    eine Spannung an  gelegt wird, die im umgekehrten Sinne ver  zerrt ist, wie die an den ersten Löschkopf    angelegte Spannung. Durch die Kurve 4 der       Fig.    1 wird schematisch das durch den zweiten  Löschkopf erzeugte magnetische Feld und  durch die Kurve 5 die dadurch erzeugte Ton  trägerinduktion dargestellt.

   Der Einfachheit  halber sind die genauen Vorgänge im Tonband  hier nicht im einzelnen beschrieben, und es  ist auch kaum möglich, durch Berücksichti  gung der     Hysterese    die Löschvorrichtung fest  auf die Werte einzustellen, die notwendig sind,  um jeden     Restmagnetismus    aus dem Tonträger  zu entfernen. Es wird deshalb mindestens  eines der hochfrequenten Magnetfelder derart  verändert, dass der im Tonträger verbleibende  Restmagnetismus minimal wird. Die Einstel  lung erfolgt so, dass das gelöschte Band sofort  abgetastet wird. Das eine Magnetfeld wird  dann so lange verändert, bis das im Lautspre  cher der Wiedergabeapparatur hörbare Grund  geräusch minimal wird.  



  In     Fig.    2 ist eine Vorrichtung zur beispiels  weisen Durchführung des erfindungsgemässen  Verfahrens schematisch dargestellt. Sie um  fasst     -unter    anderem zwei Löschköpfe 5 und 6  und einen Tonkopf 7, welcher eine Nieder  frequenzwicklung 8     und    eine Hochfrequenz  wicklung 9 trägt. Die hochfrequenten Ströme  werden durch den     Hochfrequenzoszillator    10  geliefert, an dessen Ausgang der     Löschkopf    5  und die     Hochfrequenzwicklung    9 des Ton  kopfes 7 direkt angeschlossen sind.

   Der     Lösch-          kopf    6 wird vom     Oszillator    10 über ein ver  änderliches     Dämpfwigsglied    11 und über ein  veränderliches Phasenglied 12 gespienen. Die  Aufzeichnungswicklung 8 wird vom Mikro  plionv     erstärker    13 gespienen, an dessen Ein  gang das Mikrophon 14 angeschlossen ist.

    Die     Löschköpfe    sind so bemessen, dass bei  minimaler Dämpfung durch das     Dämpfungs-          glied    11 die an den Löschkopf 6 abgegebene       Hochfrequenzenergie    grösser ist als die an den       Löschkopf    5 abgegebene     Hochfrequenzenergie.     Es ist durch Veränderung der Dämpfung  möglich, die durch den Löschkopf 6 abge  gebene Leistung nach Belieben grösser oder  kleiner als die durch den Löschkopf 5 abge  gebene Leistung einzustellen.

   Durch Verän  dern des Phasengliedes 12 kann die Phase der      an den Löschkopf 6 angelegten Spannung  gegenüber der Phase der an den     Löschkopf    5  angelegten Spannung verändert werden, was  sich in vielen Fällen als vorteilhaft erweist.  



  Die asymmetrische Spannung des     Genera-          tors    10 wird auch an die     Hochfrequenzwick-          lung    9 des Tonkopfes 7     angelegt.    Dadurch  kann im     Tonträger    bei der Aufzeichnung in  der für die Löschfelder beschriebenen Weise  eine magnetische     Asymmetrie    entstehen. Die  Löschfelder werden deshalb derart eingestellt,  dass derartige, durch den Tonkopf erzeugte       Vormagnetisierungen        vorkompensiert    werden.  



  Selbstverständlich wird durch das Phasen  glied 12 auch die Form bzw. der Oberwellen  gehalt der an den Löschkopf 6 angelegten  Spannung gegenüber der an den     Löschkopf    5  angelegten Spannung verändert. Durch Ver  stellen des     Dämpfungsgliedes    11 und des  Phasengliedes 12 können Amplitude, Phase  und Form der an den     Löschkopf    6     angeleg..          ten    Spannung so lange verändert werden, bis  das im Lautsprecher 15 hörbare Grundge  räusch minimal wird. Der Lautsprecher 15 ist  an den Ausgang eines Verstärkers 16 ange  schlossen, dessen Eingang vom     Abtastkopf    17       gespiesen    wird.

   Der Verstärker 16 kann mit  dem Verstärker 13 identisch sein, wobei der  Tonkopf 7 -und der Lautsprecher 15 wechsel  weise an den Ausgang des Verstärkers bzw.  das Mikrophon 14 und der     Abtastkopf    17  wechselweise an den Eingang des Verstärkers  angeschlossen werden, um das Gerät in Auf  nahme- bzw. Wiedergabestellung zu bringen.  



  Es können auch zwei separate     Hochfre-          quenzoszillatoren    vorgesehen sein, wovon der  eine den Löschkopf 6, der andere den     Lösch-          kopf    5 speist. Die     Löschfrequenzen    können  dabei verschieden sein.  



  Wird als Tonträger ein     magnetisierbares     Band verwendet, so ist es vorteilhaft, die  Luftspalte der     Löschköpfe    unter verschie  denen Winkeln zur Laufrichtung des Ton  bandes zu stellen. Aus     unabgeklärten    Gründen  werden durch diese Anordnung hauptsächlich  die durch     Inhomogenitäten    des Tonbandes  hervorgerufenen     Störungen    herabgesetzt,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren ziun Löschen vbn magnetisier- baren Tonträgern, dadurch gekennzeichnet, dass der Tonträger nacheinander mindestens zwei zur Löschung dienenden hochfrequenten Mag etfeldern ausgesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eines der hochfrequenten Magnetfelder derart ver ändert wird, dass der im Tonträger verblei bende Restmagnetismus minimal wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Wechselströme. gleicher Frequenz erzeugt werden. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Wechselströme verschie dener Frequenz erzeugt werden. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Wechselströme verschie dener Amplitude erzeugt werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Wechselströme mit glei chem Oberwellengehalt erzeugt werden. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Wechselströme mit ver schiedenem Oberwellengehalt erzeugt werden. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Wechselströme verschie dener Phase erzeugt werden. B. Verfahren nach Unteransprüchen 4 und 7. 9. Verfahren nach Unteranspruch 1, für bandförmige Tonträger, dadurch gekennzeich net, dass die hochfrequenten Magnetfelder durch Löschköpfe erzeugt werden, deren Luft spalte unter verschiedenen Winkeln zur Lauf richtung des Bandes stehen.
CH298195D 1951-12-13 1951-12-13 Verfahren zum Löschen von magnetisierbaren Tonträgern. CH298195A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH667748A5 (en) * 1985-03-05 1988-10-31 Studer Willi Ag Binary signal recording system - uses saturation signal recorded prior to binary signal for suppression of previous recording

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH667748A5 (en) * 1985-03-05 1988-10-31 Studer Willi Ag Binary signal recording system - uses saturation signal recorded prior to binary signal for suppression of previous recording

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