DE949126C - Magnetisierungskopf - Google Patents

Magnetisierungskopf

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DE949126C
DE949126C DES26395A DES0026395A DE949126C DE 949126 C DE949126 C DE 949126C DE S26395 A DES26395 A DE S26395A DE S0026395 A DES0026395 A DE S0026395A DE 949126 C DE949126 C DE 949126C
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DE
Germany
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Expired
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DES26395A
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English (en)
Inventor
Palle-Finn Beer
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Svenska AB Gasaccumulator
Original Assignee
Svenska AB Gasaccumulator
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/265Structure or manufacture of a head with more than one gap for erasing, recording or reproducing on the same track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Magnetisierungskopf Die Erfindung bezieht sich auf einen Magnetisierungskopf zur Aufzeichnung, Wiedergabe und Löschung für einen band- oder drahtförmigen Tonträger, der ein Stahldraht, ein mit Stahlpulver belegtes Papierband und/oder irgendein anderes magnetisierbares Material sein kann, welches für eine magnetische Tonaufzeichnung verwendet werden kann.
  • Die bekannten Magnettonköpfe sind derart aufgebaut, daß die Tonaufzeichnung, die Tonwiedergabe und die Entmagnetisierung des Tonträgers bewerkstelligt werden kann. Die Löschung der Tonaufzeichnung findet vorzugsweise durch En.tmagnetisierung des Tonträgers statt, der unmittelbar anschließend während ein und derselben Bewegung des Tonträgers eine neue Tonaufzeichnung folgt. Zu diesem Zweck bewegt sich der .Tonträger an einem ersten für die Entmagnetis,ierung vorgesehenen Löschspalt und an einem zweiten Aufzeichnungsspalt vorbei.
  • Bei der Tonwiedergabe, die während einer anderen Bewegungsphase stattfindet, kann vorzugsweise der Aufzeichnungsspalt verwendet werden. Durch die den Tonwellen entsprechenden magnetischen Feldänderungen wird dann in einer Wicklung auf dem den Aufzeichnungsspalt bildenden Magnetkern eine tonfrequente Spannung induziert.
  • Bei den bekannten Magnetto:nköpfen ist zur Einsparung von Gewicht, Material und hauptsächlich Platzbedarf schon versucht worden, einen dreischenkligen Eisenkern zu verwenden, wobei der Löschspalt zwischen einem äußeren und dem mittleren Schenkel und der Aufzeichnungsspalt zwischen dem anderen äußeren und dem mittleren Schenkel gebildet ist. Ein, weiterer Vorteil dieser bekannten Tonköpfe ist bei Verwendung von hochfrequentem Wechselstrom zur Entmagnetisierung vorhanden, was gewöhnlich der Fall ist, weil dann dasselbe Hochfrequenzmagnetfeld leicht so verzweigt werden kann, daß es auch zur Vormagnetisierung des Tonträgers während der Tonaufzeichnung benutzbar ist. Zur Vermeidung von Verzerrungen zufolge Hysteresiserscheinung der Magnetisierungskurve wird dem tonfrequenten Magnetfeld bei der Aufzeichung bekanntlich mit Vorteil ein durch einen Wechselstrom erzeugtes Feld überlagert, dessen Frequenz wesentlich oberhalb der Hörgrenze des menschlichen Ohres liegt.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist bekannt. Dabei enthält der eine Schenkel die Wicklung für den Tonfrequenzstrom, während der andere Schenkel eine Wicklung für den Hochfrequenzstrorn trägt, die im Löschspalt ein wesentlich stärkeres Magnetfeld als im Aufzeichnungsspalt erzeugt.
  • Eine Abänderung dieser Vorrichtung ist auch bekannt, bei der dieWicklung für denTonfrequenzstrom auf dem einen Joch und die Wicklung für den Hochfrequenzstrom auf dem anderen Joch des dreischenkligen Kernes angeordnet sind. Auch bei dieser Vorrichtung wird ein stärkeres iMagnetfeld im Löschspalt und ein schwächeres Magnetfeld im Aufzeichnungsspalt erzeugt.
  • DerTon,kopf für die Aufzeichnung und derjenige für die Wiedergabe sind aus praktischen Gründen mit dem Verstärker, dem Mikrophon, dem Lautsprecher, dem Antriebsmotor für den Tonträger, dem Netztransformator für die Speisespannungen usw. in, eine Baueinheit z.usamrnengeha,ut. Diese Teile jedoch, besonders der Motor und der Netztransformator, verursachen magnetische Streufelder, die selbst bei bester magnetischer Abschirmung nicht vollständig an einem Eintreten in. den Eisenkern des Tonkopfes verhindert werden können. Diese Streufelder können während der Tonaufzeichnung eine Erhöhung dies Störpegels bewirken, die aber praktisch nicht nennenswert ist; bei der Wiedergabe hingegen. verursachen die in die Wiedergabewicklung hineinstreuenden Störfelder unter Umständen im Lautsprecher oder anderen Wiedergabemitteln starke Netzbrumm- und Motorgeräusche. Die Vorrichtung ist also für Störfelder sehr empfindlich, wenn für den Tonfrequenzstrom nur eine einzige Spule vorgesehen ist, so daß die von den Störfeldern erzeugten Ströme nicht ausgeglichen werden können.
  • ZurVermeidung des Nachteils hat man den Aufzeichnungs- und Wiedergabekern mit einer weiteren Wicklung versehen, die wie die Aufzeichnungs-und Wiedergabewicklung ausgebildet und mit dieser derart verbunden ist, daß ein externes, homogenes Magnetfeld in beiden Wicklungen, entgegengesetzte und sich daher gegenseitig aufhebende Störspannungen induziert. Nach einer bekannten Vorrichtung bringt man entweder die Gesamtwicklung in zwei gleichen Teilen auf die beiden Joche eines dreischenkligen Kernes auf, oder man verwendet einen Kern mit sechs Schenkeln und bringt zwei gleich große Spulen in der entsprechenden Schaltung auf die beiden Mittelschenkel auf.
  • Die Erfindung behebt diese Nachteile der bekannten. Tonköpfe, die einen dreischenkligen Kern mit einem Löschspalt und einem Spalt für Aufzeichnung bzw. Wiedergabe (Sprechspalt') enthalten, wobei am Sprechspalt ein schwaches Hochfrequenzfeld und am Löschspalt ein wesentlich stärkeres Hochfrequenzfeld vorhanden ist. Nach der Erfindung ist die Sprechwicklung in an sich bekannter Weise in zwei gleiche hintereinandergeschaltete und mit Bezug auf äußere Störfelder gegensinnig gewickelte Spulen unterteilt. Diese Spulen sind auf dem mittleren und einem äußeren Schenkel des Kernes angeordnet und so an einen Hochfrequenzgenerator angeschlossen, daß am Sprechspalt ein schwaches Hochfrequenzfeld erzeugt wird, so, daß die Hochfre,quenzfe-lder beider Wicklungen sich am Löschspalt addieren-, so: diaß dort ein: wesentlich stärkeres. Hochfrequenzfeld erzeugt wird. In einem Tonkopf nach der Erfindung werden also nur zwei Spulen verwendet. Trotzdem erhält man eine Vorrichtung, die für äußere Störfelder unempfindlich ist, bei der die beiden Spulen für Aufzeichnung und Wiedergabe wirksam sind und bei der durch dieselben Spulen die für die Aufzeichnung und für die Löschung erforderlichen Hochfrequenzfelder erzeugt werden. Der Tonkopf nach der Erfindung kann deshalb viel kleiner und billiger ausgeführt werden als die bekannten Tonköpfe.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Schaltung eines Gerätes mit einem Tonkopf, der einen dreischenkligen, bewickelten Eisenkern besitzt; Fig.2 zeigt den durch den Aufzeichungsstrom erregten magnetischen. Kreis; Fig%3 den durch den Entmagnetisierungsstrorn erregten magnetischen Kreis.
  • Ein Eiseidce-rn mit den drei Schenkeln io, ii und 12 besitzt einen zwischen den Schenkeln io und i i gebildeten Löschspalt 13 zur Entmagne.tisierung eines in Richtung des Pfeiles 15 bewegten Stahldrahtes 14. und einen zweiten zwischen den Schenkeln i i und 12 gebildeten Aufzeichnungsspalt 16, der auch zur Tonwiedergabe dient. Die beiden Schenkel i i und 12 sind je mit einer Wicklung 17 bzw. 18 versehen, die beide gleich ausgebildet und derart in Reihe geschaltet sind, daß sich ihre magnetischen Wirkungen für den Tonfrequenzstrom, der über die Klemmen icg und 20 zugeführt wird, unterstützen. Wenn ein äußeres, homogenes Magnetfe@ld auf den Eisenkern trifft, dann herrscht in den beiden. Schenkeln i i und 12 im wesentlichen der gleiche vom äußeren Feld herrührende rnxgnetische Fluß, der in den beiden Wicklungen 17 und 18 gleich große, aber entgegengesetzt gerichtete Spannungen induziert, die sich infolgedessen praktisch gegenseitig aufheben. Weder bei der Aufzeichnung noch bei der Wiedergabe treten also durch äußere Felder nennenswerte Störspannungen auf. Feldänderungen im Sprechspalt 16, die bei der Wiedergabe durch den. bewegten Stahldraht hervorgerufen werden, haben dagegen ein wechselndes Magnetfeld in den Schenkeln i i und 12 zur Folge, welches in diesen. Spulen so gerichtet ist, daß sich die induzierten Spannungen derWicklungen 17 und 18 summieren, wobei die Summenspannung an den Klemmen, i9 und 20 zur Weiterverstärkung abgenommen werden kann.
  • Für die Erzeugung des Entmagnetisierungsfeldes kann die gleiche Wicklung 17 Verwendung finden, indem sie auf die in Fig. i dargestellte Weise über einen Kopplungskon;densator 25 mit einer Wicklung 21 eines Hochfrequenzoszillators verbunden ist. Zwecks Schließung des Hochfrequenzstromkreises ist die Wicklung 21 einpolig geerdet, ebenso die Klemme 20. An der Wicklung 21 ist eine derartige Anzapfung 22 vorhanden, daß zwischen dieser Anzapfung und dem Wicklungsende 23 eine beträchtlich schwächere Spannung abgenommen werden kann, die über den. Kopplungskondensator 24 und den schon erwähnten Kondensator 25 an die Wicklung i8 angelegt ist. Die zwei Kondensatoren 2.4 und! 25 besitzen eine genügend kleine Kapazität, so daß der Tonfrequenzstrom oder die -spannung an den Klemmen i9 und 2o praktisch keinen merkbaren Nebenschluß erleidet.
  • Die magnetischen Flüsse in. den Schenkeln i i und 12 unterstützen sich, soweit sie vom Tonfrequenzfeld herrühren, und: fließen im wesentlichen wie in. Fig. 2 durch die punktierte Linie 26 dargestellt. Die durch den Hochfrequenzstrom erzeugten Flüsse in den Schenkeln. i i und 12 verlaufen gemäß der punktierten Linie 27 (Fig. 3) und schließen. sich durch den dritten Schenkel io und den Luftspalt 13 gemäß der Linie 28. Da die beiden Teilflüsse- in. den Schenkeln, i i und 12 verschieden groß sind, entsprechend den ungleichen Hochfre:quenzspannungen an den Wicklungen 17 und 18 (der Teilfluß im mittleren Schenkel i i ist beträchtlich größer), so herrscht im Sprechspalt 16 ein magnetisches Feld, das gleich der Differenz der beiden durch die Spulen; 17 bzw. 18 erzeugten Feldkomponenten ist, während im Löschspalt 43 das Feld gleich der Summe der beiden Feldkomponenten ist. Dadurch erreicht man also ein starkes, hochfrequentes Magnetfeld im Löschspalt 13, das für die En.tmagnetisierung des Stahlbandes benötigt wird, und ein schwächeres, hochfrequentes Magnetfeld im Sprechspalt 16 für die während der Aufzeichnung notwendige Vormagnetisierung des Stahlbandes.
  • Wie an sich bekannt ist, benutzt man für die Entmagn.etisierung bzw. für dieVormagnetisierung eine Frequenz, die wesentlich oberhalb der höchsten, hörbaren Tonfrequenz liegt, beispi,el.sweise zwischen 30 und 50 kHz. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Stahlbandes vor dem Löschspalt 13 ist klein im Vergleich zum schnellen Wechsel des hochfrequenten Feldes, so daß während der Zeit, da jedes Teilchen des Stahlbandes den Bereich des Luftspaltes durchwandert, eine große Anzahl Hysteresisschleifen der Magn,etisierungskurve durchlaufen wird. Je mehr sich ein betrachtetes Teilchen von der Mitte des Luftspaltes entfernt, um so, schwächer wird das Magnetfeld durch das Teilchen und nimmt schließlich ganz ab. Dann kann das Stahlband als entmagnetisiert betrachtet werden. Vollständige En.tmagnetisierung wird zwar nie, mehr möglich sein, doch sind die bleibenden magnetischen Kräfte so gering, daß sie eine neue Tonaufzeichnung praktisch nicht beeinträchtigen..
  • Bei der beschriebenen Anordnung der Wicklungshälften ist auch mit einem dreischenkligen. Magnetkern, eine vollständige Kompensation der durch äußere Magnetfelder induzierten Ströme ermöglicht, so daß äußere Streufelder keinen störenden Einfluß ausüben, wie das sonst der Fall ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetisie:rungskopf mit dreischenkligem Kern mit einem Löschspalt und einem Spalt für Aufzeichnung bzw. Wiedergabe (Sprechspalt), bei dem ein schwaches Hochfrequenzfeld am Sprechspalt und ein wesentlich stärkeres Hochfrequenzfeld am Löschspalt vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechwicklung in an sich bekannter Weise in zwei gleiche hin.tereinandergeschaltete und mit Bezug auf äußere Störfelder gegensinnig gewickelte Spulen (17, 18) unterteilt ist, die auf dem mittleren und einem der äußeren Schenkel (11, 12) des Kernes (io) angeordnet und so an einen Hochfrequenzgenerator angeschlossen sind, daß ein schwaches Hochfrequenzfeld am Sprechspalt (16) erzeugt wird und die Hochfrequenzfelder beider Wicklungen. sich am Löschspalt (13) addieren zur Erzeugung des stärkeren Hochfre,quenzfe:ldes am Löschspalt.
  2. 2. Magnetisierungskopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem äußeren Schenkel (12) angeordnete Wicklung (18) an eine kleinere Hochfrequenzspannung angeschlossen ist als die Wicklung (17) auf dem mittleren Schenkel (i i).
  3. 3. Magnetisierungskopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzstrom über Kopplungskondensatoren (2q., 25) zu den Wicklungen zugeführt ist und daß die Kondensatoren eine solche Reaktanz aufweisen, daß sie für den. Tonfrequenzstrom praktisch keinen Nebenschluß aufweisen. , In, Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 622 623; USA.-Patentschriften Nr. 2 418 542, 2 351 004, 2 411 849; schweizerische Patentschrift Nr. 236 o5o.
DES26395A 1948-01-08 1951-12-19 Magnetisierungskopf Expired DE949126C (de)

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