CH298615A - Zentralrädergetriebe mit Pfeilverzahnung. - Google Patents

Zentralrädergetriebe mit Pfeilverzahnung.

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CH298615A
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Gustav Stoeckicht Wilhelm
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Gustav Stoeckicht Wilhelm
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Description


      Zentralrädergetriebe        mit        Pfeilverzahnung.       Die Erfindung betrifft ein Zentralräder  getriebe mit Pfeilverzahnung, das     zwei    gleich  achsige Hauptzahnräder, welche nachstehend  auch als Zentralräder bezeichnet werden,  aufweist, die durch in sie eingreifende Zwi  schenzahnräder miteinander verbunden sind.  



  Ein derartiges Getriebe wird als Planeten  rad- oder     Umlaufradgetriebe    bezeichnet,     wenn     die Zwischenräder drehbar auf einem Steg  oder Träger angeordnet sind, der wiederum  drehbar mit Bezug auf die Achse der beiden  Zentralräder gelagert ist. Die Zwischenräder  selbst werden in diesem Falle als     Planeten-          oder    Umlaufräder bezeichnet, und von den  Zentralrädern wird beispielsweise das eine zu  einem Sonnenrad, um das die Planeten- oder  Umlaufräder kreisen.  



  Falls jedoch die Zwischenzahnräder orts  fest drehbar gelagert sind, was unter Um  ständen auch unter Vermittlung eines orts  fest angeordneten Trägers erfolgen kann,  wird das Getriebe als     Standrädergetriebe    be  zeichnet. Auch in diesem Falle können die  beiden gleichachsigen Hauptzahnräder als  Zentralräder bezeichnet werden.  



  Es ist an sich bekannt, derartige Zahn  radgetriebe mit Pfeilverzahnung zu versehen.  Solchen Zahnradgetrieben haftet jedoch der  Nachteil an, dass die - Selbsteinstellung der  einzelnen Pfeilverzahnungen auf gleiches  Tragen der einzelnen Verzahnungshälften  praktisch nicht zu erreichen ist. Bei Pfeil  verzahnungen wird     jeweils    immer ein Rad    axial geführt, wobei sich das oder die übri  gen Räder     auf    diese     Verzahnung    axial ein  stellen. Hält man bei einem Zahnradgetriebe  mit Pfeilverzahnung, das zwei gleichachsige  Zentralräder aufweist, die durch in sie ein  greifende-     Zwischenzahnräder    miteinander  verbunden sind, ein Rad axial fest, so müs  sen sich sämtliche übrigen Räder nach die  sem Führungsrad einstellen.

   Dies ist prak  tisch nur bei ganz kleinen Umfangsgeschwin  digkeiten möglich, weil schon bei mittleren       Geschwindigkeiten    die der Selbsteinstellung  entgegenwirkenden, aus den unvermeidlichen  Verzahnungsfehlern sich ergebenden Massen  kräfte zu gross werden. D_     as    bedeutet,     dass    peri  odisch doch     immer    nur eine der beiden Hälf  ten der Pfeilverzahnungen den ganzen Zahn  druck     aufzunehmen    hat. Damit ist aber der  Vorteil der Pfeilverzahnung aufgehoben, und  das Getriebe könnte genau so gut als einfach  schrägverzahntes Getriebe mit der Zahnbreite  einer     Pfeilverzahnungshälfte    entsprechender  Verzahnungsbreite ausgebildet werden.  



  Gemäss der Erfindung werden     diese     Mängel dadurch beseitigt, dass mindestens  eines der Zentralräder     in        der    Weise unter  teilt ist, dass sich zwei     schrägverzahnte    Zen  tralradhälften mit gleichen, jedoch entgegen  gesetzt gerichteten     Zahnsehrägen    ergeben,  und     dass@    diese     Zahnradhälften        gelenkig    mit  einander und mit dem das Drehmoment die  ses Zentralrades aufnehmenden Teil verbun  den sind.

       Zweckmässigerweise    werden diese      gelenkigen Verbindungen so ausgebildet, dass  sie kleine Bewegungen der     Zentralradhälften     in der Ebene senkrecht zu ihrer Achse sowie  kleine Winkelbewegungen zulassen.  



  Es ergibt sich auf diese Weise ein Zahn  radgetriebe mit     Pfeilverzahnung    der be  schriebenen Art, bei dem die beiden Zahn  radhälften sich auf gleiche     Lastverteilung    an  den Zahneingriffen des Zentralrades mit den  Zwischenzahnrädern einstellen, und zwar un  abhängig von jeweils der andern Hälfte.  Falls dieses Zahnrad als Führungsrad wirkt,  stellen sich die Zwischenzahnräder axial nach  diesen beiden Verzahnungshälften ein, weil  diese zusammen als Pfeilrad wirken. Das Ge  triebe arbeitet so, als ob die Verzahnungen  fehlerfrei, was praktisch nicht möglich ist,  ausgeführt worden wären.  



  Trotz der Unterteilung eines der Zentral  räder oder beider Zentralräder arbeitet das  Getriebe als Getriebe mit Pfeilverzahnung, so  dass keine     Beschränkungen    hinsichtlich der  Zahnschrägen mit Rücksicht auf     -unzulässig     hohe     Kippkräfte    vorhanden sind, die bei  schrägverzahnten Rädern mit grossen Zahn  schrägen entstehen.  



  Das Getriebe kann z. B. ein Zentralrad  aufweisen, das     aus    zwei     umgelagerten    Hälften  besteht, die durch eine doppelte Zahnkupp  lung     miteinander    verbunden sind. Das aus  den beiden     Zentralradhälften    und der sie  verbindenden     Zahnkupplung    bestehende Ag  gregat kann hierbei mit dem sein Drehmo  ment aufnehmenden Teil wiederum über eine  doppelte Zahnkupplung verbunden sein. Die  beiden doppelten     Zahnkupplungen    sind also       hintereinander    geschaltet.

   Es ist statt dessen  aber auch mit der gleichen Wirkung möglich,  jede der beiden     Hälften    des Zentralrades  über je eine doppelte Zahnkupplung mit  dem sein Drehmoment     aufnehmenden    Teil       und    damit indirekt mit der andern Hälfte  gelenkig zu verbinden. In diesem Falle sind  die beiden Zahnkupplungen nebeneinander  geschaltet. Häufig wird es sich empfehlen,  das     Trägheits-    und das Widerstandsmoment  jeder der beiden Hälften des Zentralrades so  zu wählen, dass ihre elastische Nachgiebigkeit    zur Unterstützung des     Zahndruckausgleichs     in beiden Hälften unabhängig voneinander  zur     Wirkung    kommen kann.  



  Vorzugsweise sind die Zähne jeder Zahn  kupplung, die unmittelbar mit einer Hälfte  des Zentralrades im Eingriff steht, mit  einer derartigen Schräge ausgeführt, dass die  auftretenden     Axialkräfte    in den Zähnen der  doppelten Zahnkupplung aufgenommen wer  den. Auf diese Weise werden auf besonders  einfache Art die Winkelbeweglichkeit und  die     Radialbeweglichkeit    der Hälften des Zen  tralrades sichergestellt.  



  Falls nur ein Zentralrad erfindungs  gemäss geteilt ausgeführt     ist-,    ist     zweckmä-          ssigerweise    das andere ungeteilte Zentralrad       ungelagert    und mit dem sein Drehmoment  aufnehmenden Teil mittels einer Doppel  zahnkupplung verbunden. Unter der prak  tisch stets erfüllten Voraussetzung, dass die  ses Zentralrad mit drei oder mehr     Zwischen-          zahnrädern    zusammenarbeitet, werden auf  diese Weise zwei Lager für dieses Zentral  rad erspart, indem die Zahneingriffe dem  Zentralrad eine exakte     Führung    geben.

   Die  Massnahme     wirkt    sich einerseits in einer Ver  billigung des Getriebes und einem Wegfall  von Störungsquellen aus und anderseits in  einer Verminderung der     Leistungsverluste,     was insbesondere von Vorteil bei hochtou  rigen Getrieben ist.  



  Die beiliegenden Abbildungen zeigen drei  Ausführungsbeispiele der Erfindung in ver  einfachter Darstellung, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein erfin  dungsgemäss ausgebildetes Getriebe in der  Ausführung als Planetenrad- oder Umlauf  getriebe mit umlaufendem     Planetenradträger,          Fig.    2 einen Längsschnitt durch ein erfin  dungsgemäss ausgebildetes Getriebe als Stand  rädergetriebe mit feststehendem Zwischen  radträger oder Steg,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch eine an  dere Ausführungsform des Getriebes in der  Ausführung als     Standrädergetriebe    mit fest  stehendem     Zwischenradträger    oder Steg.  



  Gemäss     Fig.    1 ist in einem Gehäuse 1 mit  tels Lagern 2 eine Welle 3 gelagert, welche      den     Planetenradträger    4 eines Planetenrad  getriebes trägt. In diesem     Planetenradträger     4 sind auf Bolzen 5 die Planetenräder 6 gela  gert, von denen auf der Abbildung der besse  ren Anschaulichkeit wegen zwei gezeigt sind,  davon eines im Schnitt, das andere in der  Ansicht. Die Planetenräder 6 sind mit Pfeil  verzahnung versehen. Sie stehen einerseits im  Eingriff mit dem innern Zentralrad oder  Sonnenrad 7, welches drehfest auf der Welle  8 sitzt, die einerseits im Gehäuse 1, ander  seits in der Welle 3 gelagert ist.

   Die Pla  netenräder 6 stehen anderseits mit der einen  Hälfte ihrer     Pfeilverzahnung    im     Eingriff     mit der     Zentralradhälfte    9, mit der     andern     Hälfte ihrer Pfeilverzahnung im Eingriff mit  einer zweiten     Zentralradhälfte    10.

   Die beiden  ein äusseres Zentralrad bildenden Hälften 9  und 10 sind demnach mit einfachen Schräg  verzahnungen von gleich grosser Zahnschräge  versehen, deren Gangrichtungen entgegen  gesetzt sind. *Die     Radhälften    9 und 10 sind  mittels doppelten Zahnkupplungen 11 und 12  mit dem Gehäuse 1 und damit unter sich ge  lenkig, jedoch     undrehbar    .verbunden, wobei  diese Zahnkupplungen den Radhälften 9 und  10 getrennt diejenigen Freiheitsgrade der  Selbsteinstellung geben, die es ihnen gestat  tet, sich zum Zwecke des     Teilungsfehleraus-          gleiches    auf gleiche     Lastverteilung    der Zahn  eingriffskräfte einzustellen.

   Zweckmässiger  weise sind hierbei, in an sich bekannter  Weise, die Verzahnungen der Zahnkupplun  gen 11 und 12 als     Schrägverzahnungen    aus  gebildet, wobei der     Schrägungswinkel    so ge  wählt ist, dass die aus den Zahndrücken der  Radhälften 9 und 10 sich ergebenden     Axial-          schübe    über die Schrägverzahnung der Zahn  kupplungen 11 und 12 übertragen werden.  Die Radhälften 9 und 10 sind ferner in an  sich bekannter Weise so ausgebildet, dass sie  unter der Wirkung der radialen Zahnkräfte  in geringem Masse, jedes für sich, so elastisch  nachgeben können, dass auch hierdurch die  Wirkung eines     Zahndruckausgleichs    eintritt.  



  Die     Wirkungsweise    des Getriebes sei wie  folgt beschrieben:    Wenn das     Planetenradgetriebe    eine Lei  stung überträgt, werden sich die Umlauf  räder 6 nach den beiden Radhälften 9 und  10, welche zusammen als     Führungspfeilrad     betrachtet werden     können,    axial einstellen, so  dass sie gleichbelastet sind. In gleicher Weise  wird sich das innere Zentralrad oder Sonnen  rad 7 nach der Pfeilverzahnung der Plane  tenräder 6     axial    einstellen.

   Im Betrieb wür  den nun als Folge der unvermeidbaren Ver  zahnungsfehler Belastungsunterschiede zwi  schen den beiden Radhälften auftreten, die  sich, wie oben ausgeführt, nicht mehr durch       Axialverschiebungen    der einzelnen Räder  ausgleichen lassen, insbesondere da sich die  Fehler und somit die Belastungsunterschiede  bei jedem Rad anders     auswirken.    Hier tritt  nun die     Wirkung    der Erfindung ein, nach  der in jedem     Pfeilhälftensystem    durch die  Selbsteinstellung und, gegebenenfalls, elasti  sche Nachgiebigkeit der Radhälften 9 und 10  ein Ausgleich der Zahndrücke und somit eine  gleiche     Lastverteilung    auf die Planetenräder  auftritt.

   Es hat sich gezeigt, dass diese     Aus-          gleichswirkung    sich so auswirkt, dass die un  vermeidlichen Verzahnungsfehler gegenein  ander ausgeglichen,     gewissermassen    nivelliert  werden. Sie treten mithin nicht mehr als  Erreger von Zusatzkräften auf und das  ganze System arbeitet so, als ob vollkommen       fehlerfreie    Verzahnungen vorhanden wären.  Hiermit fällt also auch jede Störung der  gleichen     Lastverteilung    auf die beiden Pfeil  hälften des Getriebesystems fort.

   Die Wir  kung gestattet somit nicht nur die fehlerfreie  Verwendung von Pfeilverzahnungen bei     Pla-          netenradgetrieben,        sondern    erreicht darüber  hinaus den Effekt, dass die gleiche Last  verteilung     auf    die beiden Hälften einer  Pfeilverzahnung durch dynamische Zusatz  kräfte nicht mehr beeinträchtigt werden       kann,    eine Wirkung, die bisher noch nicht  erreicht werden konnte.  



  Bei dem in der     Fig.    1 gezeigten Anwen  dungsbeispiel     ist    nur das äussere Zentralrad  9, 10 geteilt ausgebildet. Es ändert an der  Wirkung .der Erfindung grundsätzlich nichts,  wenn die Teilung am     innern    Zentralrad oder      Sonnenrad oder sowohl innen     wie        aussen    vor  genommen wird.  



  In der     Fig.    2 ist die     Anwendung    der Er  findung an dem Falle eines     Standrädergetrie-          bes    mit     ortsfest    drehbar gelagerten Zwischen  zahnrädern dargestellt. Bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel ist ein     Zwischenradträger    13  mit dem Getriebegehäuse 14 fest verbunden.  Die Zwischenzahnräder 15 sind in bekannter  Weise auf Bolzen 16 im     Zwischenradträger     13     gelagert.    Die beiden Hälften 17 und 18  des äussern Zentralrades sind     ungelagert    und  mittels einer doppelten     Zahnkupplung    19 ge  lenkig miteinander verbunden.

   Hierbei wer  den die Verzahnungen der     Doppelzahnkupp-          lung    19 mit einer solchen Zahnschräge und       Zahnschrägungsrichtung    versehen, dass die  an den Verzahnungshälften 17 und 18 auf  tretenden     Axialschübe    über die Zähne der       Doppelzahnkupplung    19 übertragen werden  und sich innerhalb der     Zahnkupplung    aus  gleichen.

   Das äussere     Zentralradaggregat    ist  mit der langsam laufenden (im Falle eines       Untersetzungsgetriebes    abtreibenden) Welle  20 über eine     Doppelzahnkupplung    21 verbun  den, und Anschlagringe 22 begrenzen die  axiale     Bewegung    des     äussern    Zentralrad  aggregates. Das innere Zentralrad 23 ist     un-          gelagert        und    mit der Antriebswelle 24 über  eine doppelte     Zahnkupplung    25 gelenkig ver  bunden. Die     Antriebswelle    24 kann hierbei  die Welle einer Antriebsmaschine sein.  



  Wie im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  können sich auch hier die beiden Hälften 17  und 18 des äussern Zentralrades auf Kräfte  gleichgewicht und     Teilungsfehlerausgleich     urabhängig 'voneinander einstellen, und da  durch den.gleichen Effekt gewährleisten wie  er für das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  beschrieben worden ist.

   Um diesen erfin  dungsgemässen Effekt zu erzielen, ist es somit  gleichgültig, ob das Getriebe als Planeten  getriebe mit umlaufenden     Planetenrädern     oder     'als,        Standrädergetriebe    mit ortsfest  drehbar gelagerten     Zwischenrädern        aus-          geführt    wird.  



  Die in     Fig.    2 -dargestellte Ausführungs  form     eines        Standrädergetriebes,    -bei der das    ungeteilte Zentralrad 23     ungelagert    und mit  dem sein Drehmoment aufnehmenden Teil 24  gelenkig verbunden ist, hat den grossen bau  lichen Vorteil, dass die Zahneingriffe (es han  delt sich hierbei jeweils um drei oder mehr  Zahneingriffe) in jeder Verzahnungshälfte je  ein Lager ersetzen und so dem Zentralrad  eine exakte Führung geben. Es werden also  zwei Lager für dieses Zentralrad eingespart.

    Dies bedeutet nicht nur eine Verbilligung des  Getriebes und die Vermeidung von     Störungs-          quellen,        sondern,    besonders bei hochtourigen  Antrieben, auch .die Vermeidung von Lei  stungsverlusten. Diese Ausführungsform ist  in     Fig.    2 an dem Beispiel eines Standräder  getriebes mit ortsfest drehbar gelagerten Zwi  schenrädern gezeigt, kann aber auch natür  lich in gleicher Weise für Planetengetriebe  mit umlaufendem     Planetenräderträger    ver  wendet werden.  



  In der     Fig.    3 ist die Anwendung der Er  findung an dem Fall eines' Standräder  getriebes mit ortsfest drehbar gelagerten Zwi  schenrädern und zwei innern Zentralrädern  dargestellt. Demgemäss ist der Zwischenrad  träger 26     fest    mit dem Getriebegehäuse 27  verbunden. In ihm sind mehrere, im allge  meinen drei     Zwischenradachsen    28 gelagert,  deren jede zwei pfeilverzahnte Zwischenräder  29 und 30 trägt.

   In der Abbildung, die einen  Längsschnitt durch     das    Getriebe zeigt, sind  der besseren Anschaulichkeit wegen zwei     Zwi-          schenradachsen    28 gezeigt, und zwar die     eine     mit den Zwischenrädern im Schnitt, die an  dere mit den     Zwischenrädern    in der Ansicht.  Die pfeilverzahnten Zwischenräder 29 stehen  im Eingriff mit einem innern Zentralrad,  dessen Hälften 31 und 32 mit. den Pfeil  hälften der Zwischenräder 29 im Eingriff  stehen.

   Die Radhälften 31 und 32 sind durch  eine doppelte Zahnkupplung 33 gelenkig mit  einander verbunden, deren Zähne in an sich  bekannter Weise als Schrägzähne ausgebildet  sind, so     dass    durch diese ausser der Umfangs  kraft auch die sich aus der Zahnschräge der  Pfeilverzahnung ergebenden gegeneinander  gerichteten     Axialkräfte        übertragen    werden.  Die     Zahnkupplungsmuffe    33 . ist ihrerseits      ebenfalls durch eine doppelte Zahnkupplung  34 gelenkig mit der einen Getriebewelle 35  verbunden.

   In gleicher Weise stehen die     Zwi          schenräder    30 im Eingriff mit den Hälften  36     und    37 eines     zweiten.        innern        Zentralrades.     Die beiden Hälften 36 und 37 sind     mittels     einer doppelten     schrägverzahnten    Zahn  kupplung 38 miteinander verbunden. Die       Zahnkupphungsmuffe    38 ist durch eine dop  pelte Zahnkupplung 39 mit der zweiten Ge  triebewelle 40 verbunden.

   Die Wirkungsweise  ist auch hier wieder die, dass sich die beiden       Zentralradhälften    31     und    32 bzw. 36     und    37  unabhängig voneinander auf Kräftegleich  gewicht einstellen können, wobei sie die vor  handenen unvermeidlichen Verzahnungs  fehler ausgleichen oder nivellieren und damit  die Erregungen für dynamische Zusatzkräfte       ausschalten,    welche sonst die gleiche     Lastver-          teilung    auf die     Pfeilverzahnungshälften    in  Frage stellen würden.

   Es ist hierbei gleich  gültig, ob die beiden     Zentralradhälften    mit  tels einer doppelten Zahnkupplung direkt  miteinander verbunden sind, die ihrerseits  gelenkig mit der einen Welle verbunden     ist,     wie für die Radhälfte 31 und 32 bzw. 36 und  37 dargestellt, oder ob jede der Zentralrad  hälften mit je einer Zahnkupplung mit der  Getriebewelle und damit indirekt mit der an  dern Hälfte verbunden ist.  



  In dem in     Fig.    3 dargestellten     Ausfüh-          rungsbeispiel    ist das Zentralrad 31, 32 als  axial geführtes Rad dargestellt, während das  Zentralrad 36, 37 axial nach den mit ihm im  Eingriff befindlichen Zwischenrädern 30 ge  führt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zentralrädergetriebe mit Pfeilverzahnung, das zwei gleichachsige Zentralräder aufweist, die durch in sie eingreifende Zwischenzahn räder miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines seiner Zentralräder in der Weise unterteilt ist, dass sieh zwei schrägverzahnte Zentralradhälften mit gleichen, jedoch entgegengesetzt gerich teten Zahnschrägen ergeben, und dass diese Zentralradhälften gelenkig miteinander und mit dem das Drehmöment dieses Zentralrades aufnehmenden Teil, verbunden sind,
    so dass sich die beiden Zentralradhälften auf gleiche Lastverteilung an den Eingriffstellen des Zentralrades mit den Zwischenrädern einstel len können. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. die gelenkige Verbin dung der Zentralradhälften so ausgebildet ist, dass jede Zentralradhälfte für sich zum Zwecke des Zahndruckausgleichs kleine Be wegungen in der Ebene senkrecht zu ihrer Achse sowie kleine Winkelbewegungen aus führen kann. 2.
    Getriebe- nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ungelagerten Hälften des Zentral rades durch eine doppelte Zahnkupplung mit einander verbunden sind, und dass .die Ver bindung der letzteren mit dem das Dreh moment des Zentralrades aufnehmenden Teil wiederum durch eine doppelte Zahnkupplung bewerkstelligt wird. 3. Getriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Hälften des Zentralrades über eine Doppelzahnkupplung mit dem das Drehmoment des Zentralrades aufnehmenden Teil verbunden ist. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass das Trägheitsmoment und das Wi derstandsmoment jeder der beiden Hälften des Zentralrades so gewählt sind, dass. ihre elastische Nachgiebigkeit zur Unterstützung des Zahndruckausgleichs in beiden Hälften unabhängig voneinander zur kom men kann. 5.
    Getriebe nach- Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch- gekennzeich net, dass die Zähne jeder Zahnkupplung, die unmittelbar mit einer Hälfte des Zentral rades in Eingriff steht, mit derartiger Zahn schräge ausgeführt sind, dass die an der<B>je-</B> weiligen Zentralradhälfte auftretenden Axial- kräfte durch die Zähne der doppelten Zahn kupphmg übertragen werden. 6.
    Getriebe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass nur ein Zentralrad in der angegebe- nen Weise aufgeteilt ist, und dass das andere ungeteilte Zentralrad ungelagert und mit dem sein Drehmoment aufnehmenden Teil mittels einer Doppelzahnkupplung verbunden ist.
CH298615D 1949-04-30 1951-07-25 Zentralrädergetriebe mit Pfeilverzahnung. CH298615A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2402124A1 (fr) * 1977-08-31 1979-03-30 Mannesmann Ag Reducteur mecanique de puissance

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2402124A1 (fr) * 1977-08-31 1979-03-30 Mannesmann Ag Reducteur mecanique de puissance

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