CH298771A - Anordnung zur Leistungs- bzw. Spannungsregelung von Gleichstrom-Hochspannungsübertragungen. - Google Patents
Anordnung zur Leistungs- bzw. Spannungsregelung von Gleichstrom-Hochspannungsübertragungen.Info
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Description
Anordnung zur Leistungs- bzw. Spannungsregelung von Gleichstrom-Hochspannungsübertragungen. Das Hauptpatent betrifft eine Anordnung zur Leistungs- bzw. Spannungsregelung von betriebsmässig mit konstanter Spannung ar beitenden Gleichstrom-Hochspannungsübertra- gungen, bei denen Regeleingriffe sowohl in der Gleichrichter- wie in der Wechselrich- terstation vorgenommen werden können und ist dadurch gekennzeichnet,
dass zur Erhö hung der Betriebssicherheit und der Wirt- schaftli#chkeit der Übertragung die Gleich- riehterstation selbsttätig auf vorgegebene Stromstärke geregelt wird, wobei die Höhe dieses einzuhaltenden Stromes von Null bis zu einem Höchstwert eingestellt werden kann. Dabei wird in der Wechselrichterstation zweckmässig ein Wirkleistungsregler und in der Gleichrichterstation ein Konstantstrom- regler vorgesehen.
Dem letzteren kann der Sollwert von dem Wirkleistungsregler vorge schrieben werden.
Bei dem Übergang von Hand- zur selbst-' tätigen Regelung ist es erwünscht, die Regel einrichtungen stossfrei zuzuschalten, so dass die mittels Handregelung eingestellten Strom und Leistungswerte erhalten bleiben. Dabei können bezüglich der Einschaltung der bei den Regler gewisse Schwierigkeiten auftre ten. Dies sei an einem Beispiel näher erläu tert.
i Mittels der Handregelung sei der Gleich richter auf eine bestimmte tTbertra,gtuigsspan- nung und eine bestimmte Wirkleistung hoch- gefahren worden. Wird nun der Sollwert des Leistungsreglers so eingestellt, dass er dem gerade vorliegenden Istwert entspricht, so kann die Zuschaltung des Leistungsreglers ohne weiteres stossfrei vorgenommen werden.
Die Regelung der Wirkleistung erfolgt nun lediglich in der Wechselrichterstation. Span nungsschwankungen auf der Drehstromseite beantwortet der Leistungsregler mit einem Verstellen der Wechselrichterzündpunkte, z. B. durch Beeinflussung des Wechselrichter- drehregiers. Jetzt ist natürlich die Forderung nach möglichst geringem Blindleistungsbed@arf des Wechselrichters noch nicht erfüllt. Diese wird erst; nach Einschalten des Konstant stromreglers der Gleichrichterstation berück sichtigt.
Die Zuschaltung des Stromreglers würde jedoch unter den betrachteten Verhält nissen nicht. stossfrei erfolgen, da der Dreh regler der Wechselrichterstation einen seiner Stellung entsprechenden Stromsollwert vor schreibt, der von dem gerade vorhandenen Istwert im allgemeinen abweichen wird. Die Differenz zwischen dem Soll- und dem Istwert des Stromes, die Regelabweichung, würde beim Zuschalten des Reglers eine starke Aus steuerungsänderung des Gleichrichters und damit einen starken Strom- und Spannungs stoss hervorrufen.
Die Erfindung vermeidet diese Schwierig keiten dadurch, dass bei Anordnungen nach dem Hauptpatent, bei denen der Sollwert eines Konstantstromreglers in der Gleichrich- terstation von einem Leistungsregler in der Wechselrichterstation vorgeschrieben wird, ein Übergang von Handregelung zur selbst tätigen Regelung und umgekehrt dadurch stossfrei erfolgt, dass der Konstantstromregler vor der Umsehaltung vorübergehend unwirk sam gemacht wird.
Hierdurch wird im Augenblick des Zu schaltens des Konstantstromreglers die Regel- abweichung vorübergehend zu Null gemacht.. Dies kann z. B. dadurch erfolgen, da.ss die Regelabweichung an einem Widerstand abge griffen wird;
verstellt man den Abgriff dieses Widerstandes derart, dass im Augenblick der Zuschaltung des Reglers .die Spannung Null entnommen und nach der Zuschaltung .die Spannung allmählich bis auf den vollen Wert erhöht wird, so ist eine stossfreie Einschaltung des Konstantstromreglers gewährleistet. Statt.
des Widerstandes parallel zu den Eingangs klemmen des Reglers kann auch ein 'YVider- stand in Reihe vorgesehen werden, der so zu bemessen ist, dass er im Moment -der Zuschal- tung des Reglers praktisch die gesamte Span nung der Regelabweichung aufnimmt und da nach bis auf lull heruntergeregelt wird.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit be steht darin, dass man den veränderlichen Wi derstand im Ausgangskreis des Konstantstrom- reglers anordnet. Damit wird die der Gitter steuerung des Gleichrichters zugeführte Span nung beeinflusst und ebenfalls bei Zuschal- tiing der Regeleinrichtung eine von Null aus gehende stetige Änderung dieser Spannung und damit ein stossfreier Übergang von Hand auf. selbsttätige Regelung erreicht.
Die gleichen Probleme wie bei der Zu schaltung der Regeleinrichtung treten bei der Abschaltung auf. Die Umschaltung auf Hand regelung soll ebenfalls stossfrei erfolgen. Dazu wird vorerst der Konstantstromregler un wirksam gemacht. Ohne besondere Vorkeh rungen würden sich beim Abschalten der Regeleinrichtung infolge des plötzlichen Ver <I>s</I> c 'hwindens der am Ausgang C des Konstant- stromreglers vorhandenen Spannung die
Aus s<B>1</B> teuerung des Gleichrichters und damit die Gleichspannung und der Gleichstrom sprung haft ändern. Um dies zu vermeiden, kann in entsprechender Weise, wie bei der Zuschal- tung der Regeleinrichtung, -ein regelbarer Widerstand in dem Eingangs- oder Ausgangs kreis des Konstantstromreglers so verändert werden, dass die dem Regler zugeführte bzw.
entnommene Spannung allmählich abgedros selt und damit der Konstantstromregler un wirksam gemacht. wird.
Bei der Verstellung des Widerstandes im Kreis des Konstantstromregl'ers tritt sowohl bei der Zuschaltung als'auch bei der Absehal- tung des Reglers der Leistungsregler der -#Vechshelrichterstation in Tätigkeit, um die durch die Änderung des Widerstandes be wirkte Änderung der Aussteuerung des Gleichrichters so zu kompensieren, dass der eingestellte Wirkleistungs-Sollwert erhalten bleibt.
Die Verstellung des Widerstandes wird daher zweekmässigerweise derart. vorgenom men, dass die Verstellgeschwindigkeit kleiner bleibt als die Regelgesehwindigkeit des Lei stungsreglers.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Leistungs- bzw. Span nungsregelung von betriebsmässig mit kon stanter Spannung arbeitenden Gleichstrom- hochspannungsübertragungen, nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, mit welcher die Gleiehriehterstation selbsttätig auf vor gegebene Stromstärke geregelt wird, wobei die Höhe dieses einzuhaltenden Stromes von Null bis zu einem Höchstwert derart einge stellt wird, dass der Sollwert eines Konstant stromreglers in der Gleichriehterstation von einem Leistungsregler in der Wechselrichter- station vorgeschrieben wird,dadurch gekenn zeichnet, dass ein Übergang von Handregelung zur selbstätigen Regelung und umgekehrt da durch stossfrei erfolgt, dass der Konstant- stromregler vor der Umschaltung vorüber gehend unwirksam gemacht. wird. UNTERANSPR.Ü'CHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die Zusehaltung der selbsttätigen Regelung derart erfolgt, dass der Leistungsregler erst nach Abgleich des Leistungs-Sollwertes auf den Istwert zuge schaltet wird und der Konstantstromregler durch einen vorübergehenden Eingriff un wirksam gemacht wird.2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass der Konstant- stromregler im Augenblick des Zuschältens der Regeleinrichtung dadurch vorübergehend ausser Tätigkeit gesetzt wird,dass die auf den Regeleingang wirkende Regelabweichung zwi- sehen Strom-Istwert und Strom-Sollwert durch einen zu dem Eingangskreis des Reglers in Reihe oder parallel liegenden regelbaren Widerstand abgedrosselt wird und dadurch auf diesen nicht zur Wirkung kommt.3. Anordnung, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der regelbare Wi derstand im Ausgangskreis des Konstant- stromreglers angeordnet ist und dadurch die am Reglerausgang wirksame, in die Gitter- steuerung des Gleichrichters eingreifende Spannung abgedrosselt wird und auf die Gittersteuerung nicht zur Wirkung kommt. 4.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der für die Ein schaltung der Regeleinrichtung im Eingangs- oder Ausgangskreis des Konstantstromreglers vorgesehene veränderliche Widerstand auch für die Abschaltung der Regeleinrichtung verwendet wird und der Widerstand derart geregelt wird, dass vor der Umschaltung von der selbsttätigen auf Handregehing .die Ein gangs- bzw.Ausgangslspannurig des Reglers abgedrosselt und damit der Konstantstrom- regler unwirksam gemacht wird. 5. Anordnung nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass nach bzw. vor der Umschaltung der Regeleinrichtung auf selbst tätigen bzw.Handbetrieb ein regelbarer Wi derstand im Eingangs- oder Ausgangskreis zur allmählichen stossfreien Einschaltung bzw. Abdrosselung des 'Konstantstromreglers mit einer bestimmten der Regelgeschwindigkeit des Leistungsreglers angepassten Geschwin digkeit bis zu seiner vollständigen Abschal tung bzw. Einschaltung verändert wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE298771X | 1944-03-14 | ||
| CH295795T | 1945-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH298771A true CH298771A (de) | 1954-05-15 |
Family
ID=25733637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH298771D CH298771A (de) | 1944-03-14 | 1944-12-19 | Anordnung zur Leistungs- bzw. Spannungsregelung von Gleichstrom-Hochspannungsübertragungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH298771A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417491A1 (de) * | 1989-09-15 | 1991-03-20 | DR. HERFELD GMBH & CO. KG | Mischvorrichtung |
-
1944
- 1944-12-19 CH CH298771D patent/CH298771A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417491A1 (de) * | 1989-09-15 | 1991-03-20 | DR. HERFELD GMBH & CO. KG | Mischvorrichtung |
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