CH299104A - Verfahren zur Herstellung von Vanillylamiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vanillylamiden.

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CH299104A
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guaiacol
sodium
vanillylamides
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vanillylamide
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Gmbh Dr Karl Thomae
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Thomae Gmbh Dr K
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00—Carboxylic acid amides
    • C07C233/01—Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/16—Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by singly-bound oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Vanillylanziden.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein ver  bessertes Verfahren zur Herstellung von     Va-          nillylamiden    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0004     
    wobei R ein gesättigtes oder     umgesättigtes        ali-          phatisches    Radikal mit 5-11     Kohlenstoffato-          men    bedeutet, durch die an sich bekannte Kon  densation von     Guajakol    mit den     Methylolami-          den    von     aliphatischen,

      gesättigten oder unge  sättigten     Carbonsäuren    mit 6-12 Kohlenstoff  atomen.  



  Durch die amerikanische Patentschrift       Nr.    1503631 ist ein Verfahren bekannt gewor  den, bei dem etwa     molekulare    Mengen von       Guajakol    und     Methylolamiden    von     aliphati-          schen    Säuren bei Zimmertemperatur unter  Verwendung von wasserfreiem Zinkchlorid  oder konzentrierter Schwefelsäure als Kon  densationsmittel umgesetzt werden. Die bei  dem bekannten Verfahren erhaltenen Endpro  dukte sind in ihrer Zusammensetzung     undefi-          niert    und uneinheitlich. Ausserdem ist die  Ausbeute unbefriedigend.  



  Es wurde nun gefunden, dass man ein  heitliche, wohldefinierte     und    kristallisierte       Vanillylamide    aus     Guajakol    und den Methylol-         amiden    von     aliphatischen,    gesättigten oder un  gesättigten     Carbonsäuren    mit 6-12 Kohlen  stoffatomen im Molekül erhalten     kann,    wenn  man die Kondensation mit einem Überschuss  von     Guajakol    und in Gegenwart von alkoholi  scher     Chlorwasserstofflösung    als Kondensa  tionsmittel durchführt.  



  Die     Umsetzung    wird zweckmässig     iii    alko  holischer     Lösung    und bei Temperaturen ober  halb von 30  C vorgenommen.  



  Es hat sich gezeigt, dass überraschender  weise bei     Verwendung    von     alkoholischer    Chlor  wasserstofflösung an Stelle der bei , dem be  kannten Verfahren benutzten Kondensations  mittel die Bildung von störenden Nebenpro  dukten     erheblich    herabgesetzt wird. Die er  haltenen Endprodukte sind auch frei von  nicht     iungesetzten        Methylolamiden.    Daraus er  gibt sich, dass bei dem erfindungsgemässen  Verfahren die Umsetzung weitgehend vollstän  dig     verläuft,    was bei dem bekannten Verfah  ren nicht der Fall ist.  



  Die als Endprodukte erhaltenen     Vanillyl-          amide    können, nachdem sie von dein über  schüssigen     Guajakol    befreit worden sind, sehr  leicht in feste     Allcalisalze    übergeführt werden.  Diese     Alkalisalze,    wie beispielsweise die     Na-          triiunsalze,    lassen sich erhalten, indem man  die rohen     Vanillylamide,    in Methylalkohol ge  löst, mit einer     methylalkoholischen    Alkali  hydroxydlösung versetzt     inid    zur Trockne ver  dampft..

   Auch durch Behandlung der rohen       Vanillylamide    in ätherischer Lösung mit Na-           triumäthylat    .kann man kristallisierte     Na-          triiunsalze    erhalten.  



  Die kristallisierten     Natriunnsalze    können  nach der     Reinigung    mit einem organischen Lö  sungsmittel oder aber auch ohne besondere       Vorbehandlung    in Wasser gelöst werden und  ergeben bei Zugabe von Säuren,     vornehmlich     beim Einleiten von Kohlensäure und Stehen  lassen in der Kälte, die reinen kristallisierten       Vanillylamide.     



       Beispiel   <I>1:</I>  228 g     Pelargonsäuremethylolamid-Lind    456 g       Guajakol    werden in 1700 g Äthanol gelöst und  mit 360 g bei 0  C gesättigter     äthanolischer          Chlorwasserstofflösung        portionsweise    unter       Kühlung    versetzt. Nach achttägigem Erwär  men des Reaktionsgemisches auf 35  C wird  mit wasserfreiem     Natriumcarbonat    neutrali  siert     und    vom abgeschiedenen Kochsalz ab  gesaugt.  



  Aus dem vom Äthanol befreiten Filtrat  bläst man das     Guajakol    durch Wasserdampf  ab und gibt für je 100 g des so gewonnenen  rohen, öligen     Vanillylamids,    das in 150     em3     Methanol gelöst wird, eine     Lösung    von 13,7 g       Natriiunhydroxyd    in 120     eins    Methanol zu und  dampft     im        Vakuiun    zur Trockne ein. Das     ge-          pulverte        Natri-Lunsalz    wird dann mit der     3-          bis    4fachen Menge warmem Essigester verrie  ben, kalt abgesaugt und getrocknet.

    



  Man kann auch so arbeiten, dass man 100 g  des rohen     Pelargonsäurevanillylamids    in  750     cm3    Äther löst     und    mit einer     Lösung    von  28 g     Natriiimäthylat    in Äther unter Rühren  versetzt. Das abgeschiedene     Natriumsalz    wird  abgesaugt, mit kaltem Äther gewaschen und  getrocknet.  



  Schliesslich kann man auch aus 100 g rohem       Pelargonsäurevanillylamid    nach dem Lösen in  750     eins    2,5 %     iger    Natron- oder Kalilauge das       Alkalisalz    dadurch abscheiden, dass man unter  Rühren und Kühlung so viel 30  /o     ige        Natron-          oder        Kalilauge    zusetzt, als noch ein Nieder  schlag entsteht. Der scharf abgesaugte Kri  stallbrei wird getrocknet.  



  Das nach irgendeiner der im vorstehenden  beschriebenen Methoden erhaltene und gerei-         nigte        Natriumsalz    wird in Wasser     unter    Zu  satz von etwas Natronlauge gelöst. In die  auf 0  C abgekühlte Lösung wird langsam       verdünnte    Salzsäure eingerührt oder ein Strom  von Kohlensäure eingeleitet. Aus der entstan  denen milchigen     Trübung    scheiden sich     naeli     24stündigem Stehen in     grosser    Menge sehr  leichte, verfilzte Kristallnadeln ab, die abge  saugt     und    mit Wasser nachgewaschen werden.  



       Ausbeute:        82%        d.        Th.        an        Pelargonsäure-          vanillylamid,    F 42  C.  



  <I>Beispiel 2:</I>  213 g     Undecylensäuremethylolamid    und  325 g     Guajakol    werden in 1000     cm3    Methanol  gelöst und mit 200 g bei - 0  C gesättigter       methanolischer        Chlorwasserstofflösung        anteils-          weise    unter Kühlung versetzt.  



  Die weitere Verarbeitung erfolgt wie unter  Beispiel 1 angegeben.  



       Ausbeute:        73        %        d.        Th.        an        Undeeylensäure-          vanillylamid,    F 50  C.  



  Die Endstoffe des vorliegenden Verfahrens  dienen zur Herstellung von hyperämisierend  wirkenden Heilmitteln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Vanillyl- amiden durch Kondensation von Guajakol mit den Methylolamiden von aliphatischen Carbon- säuren mit 6-12 Kohlenstoffatomen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation mit überschüssigem Guajakol und in Gegen wart von alkoholischer Chlorwasserstofflö- sung als Kondensationsmittel durchführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei Temperaturen über 30 C vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die.rohen Vanillylamide durch Überfüh rung in ihre kristallisierten Alkalisalze und Behandlung derselben mit. Säuren reinigt.
CH299104D 1950-10-21 1951-10-19 Verfahren zur Herstellung von Vanillylamiden. CH299104A (de)

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