CH299760A - Kleinmagnettongerät. - Google Patents

Kleinmagnettongerät.

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CH299760A
CH299760A CH299760DA CH299760A CH 299760 A CH299760 A CH 299760A CH 299760D A CH299760D A CH 299760DA CH 299760 A CH299760 A CH 299760A
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CH
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cassette
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bobbin
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sound carrier
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Aktiengesellschaft Camera-Werk
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Agfa Camera Werk Aktiengesells
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    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B2005/0002—Special dispositions or recording techniques

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  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description


  Kleinmagnettongerät.    Die von der Magnettontechnik bisher ver  wandten Geräte waren vornehmlich für den  Rundfunk, die     Protokollierung    von Konferen  zen oder die     Überwachung    von     Telephon-          gesprächen    eingesetzt und dienten somit zur  Wiedergabe von Magnettonbändern mit     ver-          liältnismässig    langen Laufzeiten. Zur Verein  fachung der Bedienung hat man die Tonträ  ger in Kassetten untergebracht und diese auf  das Gerät aufgesetzt.

   Dabei ergab sich der  Nachteil, dass zwecks     Wiederholung    der Ton  wiedergabe oder zum Aufsuchen bestimmter       Stellen    zusätzliche Mittel für einen schnellen  Vor-     bzw.        Rüeklatif    erforderlich waren.  



  Die     Erfindung    geht von dem Gedanken  aus, dass es, abgesehen von dem geringen Pro  zentsatz von längeren Musikstücken, für pri  vate Zwecke erwünscht ist, Magnettonbänder  von kürzerer Laufzeit vorzuführen, zumal sich  die meisten Musikstücke auf eine Spieldauer       @    an 5 Minuten beschränken lassen.

   Die Erfin  dung betrifft daher ein Kleinmagnettongerät,  bei dem unter Verwendung einer     Umlegekas-          sette    und eines bandförmigen, gegenläufig be  spielten Magnettonbandes die     Umlegekassette     mit den     Tonträgerwiekeln    eine untrennbare  Einheit bildet, so dass der Tonträger bei     glei-          ehein    Laufsinn des Tongerätes in jeder Rich  tung abgespielt werden kann.  



  Die beigefügte Zeichnung zeigt. Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1     zeigt    einen Grundruss bei teilweise       entfernter        Kassettenwand,            Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.1,    wobei die Kassette jedoch  eine nicht vollständig eingesetzte Lage auf  weist.  



       Fig.    3 zeigt in der gleichen Darstellung die  Verhältnisse bei völlig eingesetzter Kassette.       Fig.    4 zeigt einen Grundruss des Kassetten  ausbruches bei eingelegter     Kassette    vor Be  tätigung des Einschalters für eine weitere       Ausfübrungsform.     



       Fig.    5 zeigt in der gleichen Darstellung wie  bei den     Fig.    2 und 3 eine Kupplung zwischen  dem Deckel des Gerätes und der Andruckrolle  für das Magnettonband für eine weitere Aus  führungsform.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  weist die Kassette ein     Kassettengehäuse    1 und  die beiden Spulen 3 und 33 auf. Ein mit ge  genläufig angeordneten Tonspuren versehenes  Magnettonband 2 ist von einer Spule zur an  dern über einen     Ausbruch        1a    im     Kassetten-          gehäuse    1 geführt. An der Platine 15 befin  den sich Aufsteckdorne 4 und 34, auf denen  die Spulen 3 und 33 und damit die Kassette  aufgesteckt sind. Der Dorn 4 dient zum Ab  wickeln und der Dorn 34 zum Aufwickeln des  Tonbandes 2.

   In der Darstellung nach     Fig.1     befindet sich das Magnettonband 2 nach er  folgtem Abspielen einer Tonspur und Um  legen der Kassette um 180  als voller Spulen  wickel 7 auf dem     Abwickeldorn    4. Das Band  2 kann nunmehr in Pfeilrichtung auf die auf  den     Aufwickeldorn    34 gesteckte Spule 33      zwecks Abspielens der zweiten Tonspur in  derselben     Laufrichtung,    bezogen auf das Ge  rät, wie die erste Tonspur     zurüek-ewiekelt          werden.        .,     Die Tonbandenden sind beim     Zusammen-          setzen    der Kassette an den Spulen 3,

   33 be  festigt und alsdann die Spulen mit ihren  Wickeln und dem     Kassettengelrä.use    1 zu einer  untrennbaren Einheit, beispielsweise durch  Verschweissen, zusammengesetzt worden. Das  in der Kassette über den Ausbruch     la    lau  fende Tonband 2 kann an dieser Stelle be  spielt, abgetastet oder gelöscht werden. Die  beiden gegenläufig angeordneten Tonspuren  können entweder denselben oder einen. ver  schiedenen Toninhalt aufweisen. Um im letz  ten Fall leicht feststellen zu können, welcher  Toninhalt nach dem Einsetzen der Kassette  an der     Abtaststelle    vorbeiläuft, ist die Kas  sette beispielsweise mit einer Aufschrift 36  versehen, aus welcher der Toninhalt zu erken  nen ist.

      Die Kassette 1 besitzt ferner eine Vorrich  tung, die verhindert, dass versehentlich die  leere Spule auf den     Abwiekeldorn    gesteckt  wird. Diese Vorrichtung weist für jede Spule  je eine am     Kassettengehäuse    1 befestigte  Blattfeder 5 auf, deren freies Ende eine Hülse  6 bzw. 37 trägt. Die Hülse 6 bzw. 37 legt sich  unter Wirkung der Feder 5 kraftschlüssig an  den Wickel der zugehörigen Spule an und be  sitzt eine nach der Seitenwand der Kassette  gelegene Öffnung     6a,    durch die der Schaft  eines Bolzens 8 bzw. 38, dessen Kopf sieh in  der Hülse 6 bzw. 37 befindet und unter dem.  Einfluss einer Druckfeder 9 steht, hindurch  geführt ist.

   Die Hülse ist durch die Blattfeder  5 lenkerartig so     geführt,    dass sie beim Auf  wickeln des Tonbandes 2 auf die entspre  chende Spule mit zunehmendem     Wiekeldureh-          messer    schliesslich bis an die anliegende     Kas-          settenwand        heranbew        egt    und hierbei der  Schaft des Bolzens durch eine in dieser     Kas-          settenwand    befindliche Öffnung 19 hindurch  tritt.

   Da jedoch bei eingesetzter Kassette diese       Kassettenwand    an der     Kassettenführung    des  Gerätes satt anliegt, schiebt sich der Bolzen    unter     Zusanrrnenpresserr    der Feder 9 ins In  nere der Hülse.

   Wird     jerloeli    die Kassette bei  vollem Wickel aus der     Kassettenführung        her-          ausgezo\ren,    dann schiebt die Feder 9 den Bol  zen vor, so     da.ss    der     Bolzenselraft    durch die  Öffnung 10 geschoben wird und auf der     Kas-          settenaussenseite    herausragt.

       Durch    diese     Ein-          riehtung    wird verhindert, dass die volle Spule  nach     Herausnabnte    der Kassette versehentlich  auf den     Aufwiekeldorn        34    statt auf den Auf  wiekeldorn 4 gesteckt wird, da der     Bolzen-          seha.ft    ein     Einfülrr-en    der Kassette in die     Kas-          settenführung    irr dieser Lage verhindert.

       Eiri     Einführen ist nur bei der umgekehrten     Kas-          settenlage    möglich, weil hierbei eine     mit    35  zur Aufnahme des     Bolzensehaftes    in der       Kassettenführung.swand    vorgesehen ist (vgl.       Fig.    1).  



  Wie sieh aus der     Fig.1.    ergibt, sind ein       Abtastorgan    11 für den     '1laganettonträger    2  sowie eine     Andrttekrolle    12 und eine     Tonband-          an.triebsrolle    13 ganz bzw. teilweise in dein  Ausbruch 1a des     Kassettengehäuses    1. ange  ordnet. Das Zusammenwirken dieser Teile  beim Ein- bzw. Aufsetzen der Kassette geht  aus den     Fig.    2 und 3 hervor.

   Das     Tonband    2  wird durch die     aus        Gumnli    bestehende Rollo  1.2 an die     Rolle    13 und das     A.btastorgarr    11  angedrückt. Diese     Gummiandrttekrolle    12 sitzt  drehbar auf einem Schlitten 14, der auf einer       Platine    15 gleitet und durch die     Wirkung     einer Feder 16 vom Tonträger 2 weggezogen  wird. Die Teile 11, 12 und 13 sind so angeord  net, dass die Kassette mit straff gespanntem  Tonträger 2 ohne     Berührung    der Teile 1.1, 12  und 1.3 in das Gerät eingesetzt werden kann.

    Bei der in     Fig.2    dargestellten, nicht völlig  eingesetzten Lage des     Kassettengehäuses    1 be  findet sieh zwischen der Rolle 12 und dem  straff gespannten Tonband 2 Spiel, so dass das  Tonband zwischen die     Rollen    12 und 13 leicht       einführbar    ist.

   Wird nun die Kassette auf  die Platine 15     hindttrehgedrüekt,    so gleitet  eine an der Stirnwand des     1iassettengehäuses     1 befindliche     :Vocke        lb    an einer Schrägfläche       14a.    des Schlittens 14 entlang und drückt da  her diesen gegen das Tonband 2, und zwar  entgegen der     Wirkung    eurer Zugfeder 16.

   Da-      durch wird die am     Schlitten    11 sitzende     An-          (lrueli:rolle    12 an die Rolle 13     gedrückt,    womit  las Tonband     '.'.    in die in     Fig.    1     gestrichelt    ge  zeichnete     Abtaststellung    gelangt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.4    ist       mater    der Platine 17 eine     Sehieberplatte    17       angeordnet,    die durch     Stiftschlitzführungen          '?0,        2'1    und 22, 23 an der Platine 15     gerade-          gcführt,    ist. Die     Sehieberplatte    17 steht, unter        irkun,    von zwei Zugfedern 18 und 19, die  die Platte 17 mit, der auf ihr angeordneten       :lildi#nekrolle    12 in Richtung auf das Tonband       '_'        zuzuziehen    sucht.

   In der in     Fig.    4 gezeigten  Stellung wird dies dadurch verhindert, dass  eine um eine Achse 24 drehbare     Exzenter-          sc        heibe    25 an dein obern Rand 17a der Platte  anliegt. Diese     Exzenterscheibe    25 ist mit dein       Einschaltknopf    26 des Gerätes verbunden.

    Wird der Einschaltknopf 26 in Pfeilrichtung  gedreht., um den nicht dargestellten Antriebs  inotor in nicht, näher gezeichneter Art in Gang  zu setzen, so wird die Platte 17 durch die Fe  dern 18, 19 in Richtung auf das Tonband 2       zii    gezogen, so     da.ss    die Andruckrolle 12 an die  Rolle 1.3 und damit das Tonband 2 gegen das       Abtastorgan    1.1 gedrückt wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 ist.  in der Platine 15 ein Langloch     15a    vorgese  hen, in dem ein die Andruckrolle 12 und einen  Schlitten 29 verbindender Stift 30 gleitbar  geführt. ist. Bei der in der     Fig.    5 dargestellten  geöffneten Lage eines Deckels 27 wird ein  unter der Platine 15 gelagerter Schlitten 29,  auf dem die Andruckrolle 12 sitzt, durch eine       Zugfeder    28 in Richtung auf das Tonband 2  zu gezogen, an dieser Bewegung aber durch  einen mit einer Keilfläche     31u    versehenen,  durch eine Bohrung der Platine 15 ragenden  Stift 31. gehindert.

   Wird der Deckel 27 ge  schlossen, so wird der Stift 31 entgegen der  Wirkung einer Druckfeder 32, welche auf den  Stift 31. einwirkt, axial verschoben, wodurch  der Schlitten 29 von Keilfläche     31.a    freigege  ben und mit der Andruckrolle 12 in Pfeil  richtung durch die Feder 28 gegen das Ton  band 2 geschoben wird, welches gegen die Ton  rolle 13     angedriickt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kleinmagnettongerät mit Umlegekassette für bandförmige Tonträger mit gegenläufig angeordneten Tonspuren, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umlegekassette mit den Ton trägerwiekeln (3, 33, 7) eine untrennbare Ein heit bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentansprueb, dadurch ge- keinizeiehnet> dass die Kassette Angaben (36-) aufweist, aus denen nur der Inhalt der jeweils abzuspielenden Tonspur ersichtlich ist. ?.
    Gerät, nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die ein Aufsetzen der Umlegekassette in einer Lage, bei der die volle Spule dem Aufwickel- dorn (34) zugeordnet ist, sperren und das Aufsetzen nur in derjenigen Kassettenlage ge statten, bei der die leere Spule auf den Auf wickeldorn aufgeschoben wird. 3.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kassette ein Sperr organ verstellbar gelagert und in der Weise durch den Spulenwickel gesteuert wird, dass es bei vollem Spulenwickel nach Herausneh men der Kassette durch eine Öffnung in der Kassettenwand hindurchtritt und mit seinem nach aussen vorspringenden Teil ein Hinder nis für das Aufsetzen der Kassette in der vor schriftswidrigen Kassettenlage bildet. 4. Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan (8 bzw.
    38) .federnd in einer Hülse (6) angeordnet ist, die unter der Wirkung einer an der Kas- setteninnenwand angebrachten Blattfeder (5) kraftschlüssig gegen den Spulenwickel ge presst wird. . 5.
    Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein ausserhalb der Kas sette befindlicher Teil, an dem die Kassette beim Aufsetzen entlanggleitet, auf der der Kassette zugekehrten Seite eine Nut (35) auf weist, die bei vorschriftsmässiger Kassetter- lage in der Bahn des aus der Kassettenwand herausragenden Sperrorganteils liegt, so dass letzterer in die Nut einrasten kann. 6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es Mittel aufweist, die bei den zum Inbetriebsetzen erforderlichen Mass nahmen den Tonträger (2) selbsttätig in die Abtaststelhing bringen. 7.
    Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassette eine Nocke <B>Ob)</B> aufweist, die beim Einsetzen der Kas sette den Tonträger (2) über eine Andruek- rolle (12) an die Tonbandantriebsrolle (13) presst und damit. dessen Kontakt mit. dem Ab tastorgan (11) herstellt. B.
    Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Ingangsetzen des Antriebsmotors dienender Einschaltknopf (26) mit einer Exzenterseheibe (2<B>5</B>) verbun- den ist, die eine die Andruelcrolle (12') für den Tonträger (2) tragende Sehieberplatte (17) steuert. 9.
    Gerät naeh Unteransprueli 6, dadurch gekennzeichnet., dass es mit einem Deckel (27) versehen ist, wobei ein federnd versehiebbarer Stift (31) angeordnet. ist, der beim Schliessen des Deckels (27) einen die Andruckrolle (12) für den Tonträger (2) tragenden. Schlitten (29) steuert.
CH299760D 1951-09-26 1952-04-24 Kleinmagnettongerät. CH299760A (de)

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