CH299980A - Elektrischer Grossküchenherd. - Google Patents
Elektrischer Grossküchenherd.Info
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Description
Elektrischer Grossküchenherd. Die grossen und schweren Kochplatten von Grossküchenherden können meist nicht einfach durch blosses Lösen einer Steckvor- riehtung herausgenommen und wieder einge steckt werden weil Steckvorrichtungen bei den hier auftretenden Stromstärken und Temperaturen verhältnismässig rasch defekt werden und zu Reparaturen Anla.ss geben.
Aus diesem Grunde sind bei bisher bekannten Konstruktionen die grossen Kochplatten dieser IIerdgattung, welche meistens einen Durch messer von 300 oder 400 mm aufweisen, durch Kontakte fest. mit den Zuleitungen; welche von den Regulierschaltern herkommen, ver- sehraubt und die Platten selbst ebenfalls durch Versehraubung in ihrer horizontalen Lage im Herd festgehalten. Sie können nur vom Fachmann herausgenommen. werden, welcher zuerst die elektrischen Verbindungen lösen muss.
Es werden zum Auffangen von überlau fendem Koehgut in .der Regel Sc-hmutzauf- fan -sehubladen unter den Platten eingebaut, aber praktisch ist es nie möglich, alles über laufende Kochgut aufzufangen. Es bleibt immer ein Teil im Herd unter den Platten liegen und kann sich zu erheblichen Anhäu- fungen ansammeln, was sehr unhygienisch ist.
Es gibt bereits Bauarten., bei welchen die Sehtnutzsehublade in der Weise ersetzt ist, dass unter den Platten eine Mulde mit einem Ablauf angebracht wird, durch welche über laufendes Kochgut in eine Sammelleitung ge langt, die mit Wasser ausgespült werden kann. Aber auch bei diesen Herden sind die Platten fest und der Benützer des Herdes hat keine Gewissheit, ob nicht Kochreste unter den Platten hängen bleiben und Schmutzan sammlungen bilden.
Um .das Reinigen des Herdes zu erleichtern, zeichnet sich der erfin- dungsgemässe elektrische Grossküchenherd da durch aus, dass im Herdoberteil mindestens eine Hohlachse drehbar gelagert ist, an wel cher mindestens ein wenigstens. eine Koch platte haltender Träger befestigt ist, wobei in der Hohlachse und im Träger die elektrischen Zuleitungen zur Kochplatte angeordnet sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus fährungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nebst einer Variante zum Teil schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen elektrischen Grossküchenherd, zum Teil in Vorderansicht, zum Teil im Längsschnitt, mit in Gebrauchslage befind lichen Kochplatten, Fig. 2 einen Teil der Fig. 1, mit aufge stellten Kochplatten, Fig. 3 einen Teil eines Längsschnittes, in.
grösserem Massstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, das Rohr 13 in Ansicht, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V -V der Fig. 4, Fig. 6 die Feststelleinrichtung für die auf gestellten Kochplatten und Fig. 7 eine Variante der Auffangmulde schematisch im Längsschnitt wie Fig. 1.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Grossküchenherd ist mit 1 der Oberteil be zeichnet, der in der Regel aus einem Profil rahmen la und Abdeckflächen 1b besteht. Im Herdunterteil 2 sind an sich bekannte Brat öfen 3 und Wärmeschränke 4 untergebracht. In den Kochplatten 5 sind die an sieh be kannten Heizwicklungen in Rillen eingelegt. Unter den Wicklungen ist eine Isolations platte 6 (Fug. 3) angeordnet, welche mit. einer Deckplatte 7 an den Körper der Heizplatte 5 angedrückt wird.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist in jedem Plattenkörper eine Schraube 8 fest eingeschraubt, auf welcher ein Iso.lations- stüek 9 sitzt.. Letzteres presst mit der Platte 7 die Isolation 6 fest an die Unterseite der Kochplatte 5. Gleichzeitig trägt das Isolier stück 9 die Anschlussklemmen 10 für die Zu leitungen 11., welche Klemmen ins Innere eines Gehäuses 11 ragen. Das Gehäuse 11 weist einen mittels der Mutter 8a fest ver schliessbaren Deckel lla auf.. Die Platte 7 ist über mindestens ein Verbindungsstück 12 mit einer Hohlachse 13 fest verbunden.
Letztere ist im Herdoberteil 1 drehbar gelagert und trägt ein Rohr 14, das in einen Ansehluss- stutzen 15 des Gehäuses 11 ragt. Das Verbin dungsstück 12 ist mit einer Auflagefläche 16 versehen, auf die sich .der Plattenrand 17 ab- stützt. -Wie aus Fig. 3 deutlich hervorgeht, ist der gegenüberliegende Plattenrand 18 auf die Auflagefläche 16 des zur benachbarten Platte gehörenden Verbindungsstückes 12 ab gestützt.
Die Platte 7, das Gehäuse 11 und das Rohr 14 bilden zusammen einen Träger für eine Platte oder ein Plattenfeld. Beim Vorhandensein eines Plattenfeldes wird je doch vorzugsweise jede einzelne Platte, dessel ben mittels des genannten Trägers auf einer Hohlachse 13 abgestützt. Die Lagerung der Hohlachse erfolgt in Lagerschildern 19, von denen das eine in Fig. 4 im Schnitt gezeigt. ist.
Nahe dem einen Ende .der Hohlachse 13 ist eine Büchse 20 (Fug. 5, 6) befestigt, mit der ein Stutzen 21 verbunden ist. In diesen Stutzen kann eine Griffstange 22 gesteckt werden (Fug. 1). Beim Verschwenken des Griffes 22 in Pfeilrichtung I kann die zuge hörige Platte bzw. das entsprechende Platten feld hochgeschwenkt. werden, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Vorher sind jedoch die Zwischen a.bdeekbleehe 24 und 25 entfernt worden, damit der Raum zwischen der äussern Ab- deekung 26 und den Kochplatten frei wird.
Vorzugsweise werden je zwei einzelne Abdeck- bleehe 24 und 25 verwendet, die sieh zu einem rechteckigen Rahmen, ergänzen. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist. an der Biiehse 20 ein Bol zen 30 befestigt. Auf den Bolzen 30 der ver sehiedenen Hohlachsen 13 sind die Abdeek- bleclie 25 atifgele-t, während die Bleche 24 in nicht dargestellter Weise lösbar mit den Blechen 25 verbunden sind.
An der Büchse<B>2</B>0 ist ferner ein Arm 32 befestigt (Fug. 5 und 6), an welchem eine Schnappvorrichtung 33 angeordnet ist. Bei hochgestellter Platte schnappt ein -unter Federwirkung- stehender Bolzen 34 in eine Bohrung 35 des Lagerschildes 19 und sichert damit die Platte 5 bzw. das ganze Platten feld gegen ungewolltes Versehwenken.
Unterhalb der Platten 5 bnv. der Platten felder ist eine vorzugsweise geneigte Auf fangmulde 40 vorgesehen, deren Ablauf 41 verschliessbar ist. und auf einer Längs- oder Sehmalseit des Herdes angeordnet sein kann. Aus Fig. 2 ist. leicht. ersichtlich, dass bei hochgestellten Platten die Mulde 40 gut. zu gänglich ist und daher gründlich gereinigt, nötigenfalls sogar unter Verwendung eines Schlauches mit. Wasser abgespritzt werden kann.
Bei einer solchen Reinigung ist. es beson ders wichtig, dass die elektrischen Zuleitungen zu den Kochplatten nicht. in Mitleidenschaft geraten. In den Hohlachsen 13 und den zu den Isolierstücken 9 führenden Trägern sind die elektrischen Zuleitungen angeordnet.. Aus Fig. 3 ist ohne weiteres zu ersehen, dass dem zufolge eine Beschädigung der Leitungen nicht möglich ist, .da dieselben in den Teilen 13, 14 und 11 gut geschützt sind.
Die aus der Hohlachse austretenden Leitungen werden in den Kanal 41 (Fug. 4) gezogen, in dem sowohl die Schalter wie auch die Sammel- schienen in nicht gezeigter Weise angeordnet sind, welch letztere den Strom von den Haupt- angehlussklemmen zu den einzelnen Sehaltern führen.
Zur Reinigung der Mulde 40 werden vor erst die Bleche 24 Lind 25 herausgehoben, dann die Griffstangen 22 in die Büchse 20 der äussersten Platte rechts (Fig. 1) gesteckt und letztere durch Verschwenken des Griffes 22 hoehgestellt. Dann können der Reihe nach alle anschliessenden Platten bzw. Platten felder hoehgeschwenkt werden, wobei jedes mal die (Triffstange, die in die zugehörige Büehse 20 eingesteckt wird, verschwenkt wer den muss.
Dabei tritt immer wieder die zu gehörige Sieherungseinrichtung 33 in. Wir- l:ung. l1.ernacli kann die Reinigung der Mulde von der Unterseite der Platten erfolgen, wo bei einerseits eine Gefährdung des Reinigungs personals durch den Strom, sowie anderseits eine Verletzung der elektrischen Zuleitungen praktiseh a.usgesehlossen ist.
Nach Heraus- ziehen der Sicherungsbolzen 34 können dann üi umgekehrter Reihenfolge die Platten wie der in ihre Normallage gebracht und die Bleche 24 und 25 eingelegt werden.
In der Regel sind an einer Hohlachse zwei iu einem Feld vereinigte viereckige Kochplat ten gelagert. Gelangen jedoch runde Platten zur Verwendung, so werden dieselben mit viereekigen Rahmen verschraubt, die ihrer seits genau wie oben beschrieben mit der Hohlachse verbunden sind.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist der eine Rand der Kochplatte bzw. der Koch platten über die Zwischenstücke 12 auf die benachbarte H ohlachse 13 abgestützt. Die Anordnung könnte natürlich auch so getrof fen werden, dass die Hohlachse unter dem Schwerpunkt der Kochplatten bzw. des Fel des liegt. Auch in diesem Fall erfolgt die Ver- hindung der Hohlachse mit den Platten über einen Träger.
Aus der Zeichnung ist zu ent nehmen, da.ss .die Hohlachsen 13 quer zur Längsriehtung im Herdoberteil 1 angeordnet sind. Selbstverständlich könnten die Hohl- aehsen auch in Längsrichtung des Herdes an geordnet sein, In Fig. 7 isst eine andere Ausführung der Auffangmulde .dargestellt. Gemäss dieser Aus führung besteht letztere aus einer Mehrzahl von Teilstücken, welche sieh.
gegenseitig über lappen und nach mindestens einer Schmal seite des Herdes zu einen grösser werdenden Abstand von den Kochplatten aufweisen. Auch diese Mulde lässt sich ohne weiteres gut reinigen bzw. gut abspritzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Grossküchenherd, dadurch ge kennzeichnet, dass im Herdoberteil mindestens eine IIohla.chse drehbar gelagert ist, an wel cher mindestens ein wenigstens eine Koch platte haltender Träger befestigt ist, wobei in der Hohlachse und im Träger die elektrischen Zuleitungen zur Kochplatte angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Grossküehenherd nach Pa tentanspruch, mit einer Mehrzahl von Koch plattenfeldern, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei zu einem Feld vereinigte Kochplatten mit einer gemeinsamen Hohl achse verbunden und mit derselben schwenk bar sind.2. Elektrisoher Grossküchenherd nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlachse quer zur Längsriehtung des Herdes angeordnet ist. 3. Elektrischer Grossküchenherd nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlachse in Längsrichtung des Herdes angeordnet ist. 4.Elektrischer Grossküchenherd nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Unterseite der Kochplatte befind lichen elektrischen Anschlüsse in einem dicht schliessenden Gehäuse untergebracht sind, das einen Teil des Trägers bi' det. 5: Elektrischer Grossküchenherd nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mittels eines Rohres mit der Hohlachse in Verbindung steht. 6.Elektrischer Grossküehenherd nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohlachse mit mindestens, einem Ansatz zur Abstützung einer um eine benachbarte Hohlachse drehbaren Kochplatte versehen ist. 7. Elektrischer Grossküchenherd nach Pa- tentanspruch, gekennzeichnet durch Siche rungsmittel, welche bei hochgeschwenkter Kochplatte selbsttätig in Wirkung treten und die Kochplatte in ihrer Lage halten.B. Elektrischer Grossküchenherd nach Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Sieherungsmittel mit der Hohl achse verbunden sind. 9. Elektrischer CTrossküchenherd nach Pa- tentanspruch mit mehreren Kochplatten, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der Kochplatten eine wenigstens die ganze Fläche derselben einnehmende, geneigte Mulde ange ordnet. ist, die mit einem Auslauf zum<B>Ab-</B> leiten von überlaufendem Kochgut und von Kühlwasser versehen ist. . 10.Elektrischer Grossküchenherd nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Muldenauslauf auf einer Längsseite des Herdes angeordnet ist. 11. Elektrischer Grossküchenherd nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der ATuldenauslauf auf einer Schmalseite des Herdes angeordnet ist. 12.Elektrischer Grossküchenherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass unterhalb der Kochplatten eine aus einer 1VT.ehrzahl von Teil@stüeken zusammenf-esetzte Mulde vorgesehen ist, welche Teilstücke sich gegenseitig überlappen und nach mindestens einer Schmalseite des Herdes zu einen grösser werdenden Abstand von den Kochplatten aufweisen. 13.Elektrischer Grossküclienherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der eine Rand einer Kochplatte direkt auf die Hohlachse abgestützt ist. 14. Elektrischer Grossküchenherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlachse unterhalb des Schwerpunktes der Kochplatte liegt.
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